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Dienstaq den 21. April 1903, ■■■MaBn*«»^^

Deutscher Flottcuvcrein.

Ende vorigen Monats fand in München die Jahresver- sammlunq des Dmischen Flottenvereins statt. Von der ge- samten Bevölkerung der bayerischen Hauptstadt wurden der Veranstaltung derartige Sympathien entgegengebracht, daß die Teilnahme des von der See so weit abgelegenen Boyernvolkes an den Bestrebungen des Vereins in ganz Deutschland berech­tigtes Aufsehen erregt hat. Nach der Begrüßung im Hofbräu­hause und der Sitzung des Gesamtvorstandes im neuen Rat­hause, bei welcher der erste Bürgermeister Ritter v. Borscht die Gäste willkommen hieß und der Präsident deS Vereins Fürst Otto zu Salm-Horstmar für die glänzende Aufnahme des Vereins seinen Dank abstattete, wurde abends in der großen Festballe des Löwenbränk-llers den Vereinsmitgliedern ein Fest gegeben, das in jeder Beziehung über das gewöhnliche Maß derartiger Veranstaltungen sich heraushob. Die schmucke Aus- stattung der Festräume, der außerordentliche, die weite Halles kaum fassende Besuch, das Erscheinen der bayerischen Prinzen' Ludwig, Franz, Arnulf und Heinrich, die Anwesenheit der Minister, der Spitzen der städtischen Behörden, der Hoch- schul-Rektoren und vieler anderer hervorragender Persönlich­keiten der bayerischen Hauptstadt bezeugten das lebhafte In­terest', das Bayerns Bevölkerung für die Tätigkeit des Flouen- ver-ins hegt, nicht minder, wie es aus den begeisterten und begeisternden Worten klang, die der Vorsitzende der Orts­gruppe München, General der Artillerie z. D. von Sauer, der Vorsitzende des bayerischen Landesverbandes Reichsrat Freiherr v. Würtzburg und der Geheime Rat Königliche Universitäts-Professor Dr. Ritter v. Heigel, der Festredner des Abenos, an die lauschende, dichtgedrängte Volksmenge richteten. Am folgenden Tage wurde im Saale des Ge- mtindekollegiums die Hauptversammlung des Vereins abge­halten, an welche sich nachmittags das Festessen im alten Ratbaussaale anschloß.

Die Verhandlungen ergaben, daß die innere Organisation des Vereins in jeder Weise gefestigt ist, um die Basis für die Aufklärungs- und Aqitaiionsiätigkeit zu gunsten des weiteren Ausbaues unserer Flotte zu bilden, der angesichts der gewal­tigen Flottenrüstungen des Auslands jedem Vaterlandsfreunde am Herzen liegen muß. Im übrigen standen neben den laufenden Geschäftsangelegmheiien (Rechenschaftsbericht, Vor­anschlag, Wahlen u. s. w.) Referate über die Vereinigung mit dem Hauptverband deutscher Flottenvereine im Auslande, über die Bedeutung der Vereinszeitschriften, die Schaffung einer Wander-Marine-Ausstellung, die vollzogene Bildung des Reservefonds u. s. w. auf der Tagesordnung.

Die Münchener Versammlung hat Männer der verschie­densten politischen Parteischattierungen von der äußersten Rechten b s zum linken Flügel des Freisinns im Blick auf ein gemeinsames nationales Ziel unter der Fabne des F otten- verems vereinigt; vor allem aber haben die Münchener Tage neben den festlichen geschäftliche Veranstaltungen im Gefo ge gelabt, welche — wie allseitig auch von gegnerischer Seite an­erkannt wird — frei von jeder Uebertreibung und verletzender Kritik in nüchterner Objeklioität die hohe und vaterländische Aufgabe des Deutschen Flottenvereins zum Ausdruck gebracht und gefördert haben.

Vom Kurhessischen Provinzialverband haben der Herr Vor­sitzende, Exzellenz v. Liebermann von Castel und der Vor­sitzende der Ortsqruvpe Fulda, Herr Direktor Manteuffel da­selbst, an bir Münchener Tagung teilgenommen.

Kleines Feuilleton.

Dev Spargel. Von allen Frühlingsgaben, die uns das junge Jahr bringt, ist eine der ersehntesten und begehrtesten der Spargel. Es wird kaum einen Menschen geben, der diese Krone der Gemüse nicht in sein Herz geschlossen hätte, und die ersten Spargeln werden von den Feinschmeckern stets mit Freude begrüßt. Auch der Spargel hat seine Geschichte, und wenn die neuesten Forschungen richtiges ermittelt haben, so wurde er schon von den alten Egyptern kultiviert, während die^ vorchristlichen Griechen ihn nur als Arzneig'wächs und die Böotier nur zur Fabrikation von Brautkränzen benutzt zu ha^en scheinen. Rom nahm den Spargelbau ungefähr 200 v. Chr. auf, und der alte Cato war der erste, der eine Anleitung zur zweckmäßigen Spargelzucht verfaßte. Zur Kaiserzeit tat sich Ravenna durch Sprossen von überwältigender Größe hervor. In Süddeutick- land fand sich wilder Spargel auf den Feldern. Mit diesem Wildling begnügten sich unsere Vorfahren bis ins 16. Jahr­hundert — soweit sie nämlich überhaupt schon Spargel aßen, denn die Bewobner von Böhmen und Mähren z. B. wurden erst seit 1530 durch den späteren Kaiser Ferdinand in dieser Genuß eingeweiht. Später wurde Ulm der Mittel­punkt der neuen Kultur, die in Deutschland rasche Fortschritte machte. England erdielt den Spargelbau erst um 1660 aus Flandern, und auch in Norddeutichland fand er erst um diese Zeit Eingang, gewann dort aber nur äußerst langsam an Bo­den. Augenbl ckiich sind in Norddeutschland Berlin Braun­schweig; Marchiennes, Besaneon und Argenteuil in Frankreich; Gent 'und Brüsstl in Belgien als Spargelorte berühmt. In Norddeutickland wird allgemein der meiste Spargel gebaut, des­sen starke Triebe man höchsten 1—2 cm aus der Erde her- rorwach en läßt, bevor man sie 20-25 cm tief im Boden abstlcht, in den übrigen Ländern herrscht dagegen der Ulmer oder grüne Spargel vor, dessen schlankere Sprossen sich 15 bis

Politische Rundschau,

Dev Reichstag, der am 24. März in die Osterferien gegangen ist, nimmt heute nachmittag 2 Uhr seine Plenar­sitzungen wieder auf. Auf der Tagesordnung stehen: 1. Vc- amtengesetzuovelle, 2. Vorlage zur Sicherung des Wahlgeheim­nisses, 3. zweite Beraiung des Gesetzentwurfes, hir. Phosphor- zündhölzer. Auch das Abgeordnetenhaus, das bis zum 81. März getagt hatte, tritt heute und zwar mittags 12 Uhr wieder zusammen. Auf der Tagesordnung stehen: Wahl­prüfungen; Nacktragsemt; Antrag Weihe (Herford), belr. die Errichtung von Nemengütern kleinsten Umfangs; Antrag Ernst, betr. die Errichtung von Genesungsheimen; Petitionen.

Ueber den Dod des Oberleutnants Grafen tVitfWr v. Glött, der am 5. Februar in Murrua infolge einer Wunde, die er durch einen vergifteten Pfeil erhielt, ge­storben ist, wird der „Voss. Ztg." folgendes Nähere mitgeteilt: Graf Fugger ist ermordet worben. Er war von Garua ans einer Expedition nach Dikoa begriffen, um den dortigen Sta­tionschef Oberleutnant v. Bülow zu besuchen und seinen Be­zirk zu bereisen. Dickt bei Biafra hatte er ein kleines Gefecht mit Leuten aus einem Heidenstamme, die den Angriff eröffneten. Von dort war er glücklich und ohne weitere Störung nach Marrua gekommen. Als er dort vor seinem Zelte saß, wurde er von einem vorbeigehenden Neger, einem Heiden aus der Nähe Murruas, durch einen Pfeil in die rechte Watte ge­troffen, der Pfeil drang etwa 8 Zentimeter ein, und da er vergiftet war, erfolgte der Tod innerhalb einer halben Stunde, um ein Uhr mittags. Seine letzte Ueberlegung war, daß er den ihn begleitenden Unteroffizier ermahnte, die Sache nicht zu einer „politischen" zu machen; er, Graf Rugier, halte sie „für aus dem Kopie dieses Stamnies ent'pruntzen". Jedwede Besorgnisse über Unruhen in den Tschadseelândern erscheinen danach unbegründet.

Gegen die Denifchenhetre in der amerikanischen Presse richten sich folgende Stellen einer Rede, die Präsident Roosevelt auf seiner Rundreise in einem Vorort Milwaukees, der deutschesten Stadt des Landes, gehalten hat: „Ich möchte jeden Mann, der im öffentlichen Leben steht, jeden Mann der Presse mit besonderem Nachdrucke darauf hinweisen, daß Kraft und Stärke vereint sein sollten, daß wir nicht allein in Worten, sondern auch in Taten auf die Rechte und die Ge- süyle anderer Nationen die sorgfältigste Rücksicht zu nehmen haben. Ich gerade immer in Unruhe, wenn ich sehe, wie in den Vereinigten Staaten über die uns befreundeten Nationen geredet wird. Die unliebenswürdigen, ungerechten und un­überlegten Dinge, die über irgend eine fremde Nation gesagt werden, bringen uns keinen Nutzen. Wir wollen Freundschaft, wir wollen Frieden mit allen. Wir wünschen allen Nationen das Beste. W r wünschen ihnen Erfolg und nichts Arges. Wir sehen mit Freude, wenn es ihnen gut geht. Laßt uns die freundlichen Versicherungen anderer Mächte entgegennehmen als die Beweise ihres aufrichtigen guten Willens und das Echo ihrer wirklichen Gesinnung, und laßt uns jedes Wort vermeiden, welches diesen guten Willen in üblen W llen ver­kehren könne." — Das heißt ebenso verständig wie männlich gesprochen!

Der Kampf nm die franzSMchen Konarega- tionen. Der Lyoner KardinalcrzbNchof teilte dem Minister­präsidenten Combes mit, er sei zu seinem Bedauern nicht in der Lage, gemäß dem Rundschreiben des Ministerpräsidenten unverzüglich die Abhaltung von Gottesdienst in den nicht- genehmigten Kultusstâiten einstellen zu lassen noch solchen

18 cm über die Beetflacke erheben dürfen und dann nur 5 bis 8 cm im Boden abgesiochen werden. Ueber die Vorzüge dieser be den SpargUlorten läßt sich streiten, denn wenn der weiße Spargel zarler ist, so ist der grüne von ausgeprägtem Ge­schmack. Ganz unstreilbar und über jeden Zweifel erhoben ist die Vorzüglichkeit des Spargels im allgemeinen. - Eine „Schmeichelei für den Gaumen" nennt ihn schon der alte Cato, ein Lobspruch, der bisher von allen Kennern wiederholt wor­den ist.

Der Waldmeister ! Ein wunderschönes Kraut ist der Waldmeister! Ist er Loch der Scköpfer der sogenannten Maibowle und gehört doch das Schlürfen dieses süßen Labe- trunkes des Maien mit zur allgemeinen Frühlingswonne' Doch nicht immer war Prinz Waldmeisier das Ideal der Frühlings-Zecher, ja, nicht einmal seinen jetzigen Namen führte er in früherer Zeit. In alten deutschen Kräuterbüchern steht er unter der Benennung Hertzfreydt (Herzfreude) verzeichnet; außerdem hieß er Haberkrâullein, Musch oder Molch. Er diente der Arznei als schweißtreibendes Mittel. Auch als Wetterprophet besaß er Ruf und Ruhm, und zwar des Duftes wegen! Der getrocknete Waldmeister stand nämlich in dem Gerüche, wenn schönes Wetter in Sicht, ganz duftlos zu sein, während er, droht Regen in der Luft, süßen Geruch spenden und versenden ~ soll. Ferner gebot es in Deutschland und anderivärts einst allgemein die Sitte, kleine Büschel oder Kränze dleses Frühlingskrautes in den Häusern und Kirchen aufzu­hangen. Ebenso wird in der Mark Brandenburg ein be­sonderes Fest, das Möiche-Fest, gefeiert. Der Name Wald­meister taucht erst in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts auf, wo er die echte, rechte Volke'-Maiblume war. Als Meister des Waldes durchduftet er nun jetzt unsere deutschen Buchen­wälder, wie er in Belgien eine geschätzte Frühlings-Garten- oltime ist. Es mag wohl so an drei bis vier Jahrhundert und darüber sein, seit zuerst die gute Sitte aufkam, das Haber- krâutlein Herzfreud in den Wein zu tun, um das Herz zu erfreuen und die Leber zu stärken und gesund zu lnachen. Als

, Geistlichen das Predigen zu verbieten, die nicht genehmigten j Kongregationen angehören. — Der Bischof von Nantes bè- s nachrichtigte ebenfalls den Ministerpräsidenten, daß er nicht in der Lage sei, das Abhalten von Gottesdiensten und Predigten in den Kulturstätten zu verbieten, auf die sich das Rund­schreiben des Ministerpräsidenten bezieht. — Aus Grenoble wird berichtet: Der Gerichtsvollzieher, der den Mönchen des Kart' äuserklosters die Vorladung vor das Zuchtpolizeigericht bebändigen sollte, würbe von den Einwohnern mit Gewalt an der Ausführung seines Auftrages gehindert und mußte die Vorladung bei dem Bürgermeister hinterlegen. — Die Weige­rung der Franziskaner in Rimes, ihr Kloster siegeln zu lassen, veranlaßte eine Kundgebung. Die Gendarmerie und Polizei schritt ein und uahm Verhaftungen vor.

Entlassungs-Gesuch. Die „Tribuna" meldet: Der italienische Minister des Aeußern Prinetti übersandte heute uachmitwg dem Ministerpräsidenten sein Entlassungsgesuch.

Einer WashiugtonerMelvuna zufolge war Präsident Roosevelt über den Beschluß des Flottendepartements, das Ge­schwader trotz Ablehnung der deutschen Einladung nach Mar­seille zu schicken, aufgebracht. Er verlangte telephonisch Auf­klärung von Moody und ordnete, ohne ihn zu befragen, an, daß das Geschwader nach Kiel gehen solle. Dann rief er Baron Steinburg telephonisch auf und versicherte ihm, daß der Besuch in Marseille kein Affront für Deutschland sein solle.

Die kanadische Regierung teilte den beteiligten Kreisen mit daß sie bie vor dem 1. Juli zur Verzollung ge­langenden Sendungen aus Deutschland vom Zu'chlagszoll auszunehmen beabsichtige, sofern die betreffenden Bestellungen vor dem 17. April in bie Hände der deutschen Exporteure ge­langt sind.

Die Wirren in Marokko. Der spanische Minister­präsident erklärte nach amtlichen Depeschen aus Melilla die Nachricht für unbegründet, daß der Prätendent gedroht habe, Melilla zu beschießen.

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Bandel, Gewerbe und Verkehr.

Marktberichte.

Frankfurt n. M., 21. April. Amtliche Notierung der Viehmarkt- Preise. 3um Verkauf stauben: 465 Ochsen, 35 Bullen, 6",9 Kühe und gärten. (Stiere und Rinder), 212 Kälber, 143 Schafe und Hämmel, 1271 Schweine. Bezahlt wurden für 100 Pfd. Schlachtgewicht : Ochsen: a. vollsleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwerts bis zu 3 Jahren M. 70—72, b. junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Mk. 67—69, e. mäßig genährte junge, gut genährte ältere, Mk. 64 -66, fl. gering genährte jeden Mters M>. 57—59. Bullen: et voll- ’ fleischige höchsten Schlachtwertes Mk. 62—64, b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere Mk. 59—61, c. gering genährte Mk. —.—. Kühe und Färsen: (Stiere und Rinder): a. vollfleischige, ansgemästete Färsen (Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes Mk. 63—65, b. voll- fleischige, ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren Mk. 60 - 62 c. ältere ansgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen (Stiere und Rinder) Mk. 49—51, d. mäßig genährte Kühe und Färsen (Stiere und dtmber) Mk. 46—48, e. gering genährte Kühe unb Färsen (Stiere unb Rinder) M. 00—00. Bezahlt wurde für 1 Pfund Schlachtgewicht: Kälber: a. feinste Mast- (Dollm. Mast) unb Feste Saugkälber 85—86 Pf., b. mittlere Mast- unb gute Saugkälber 81—83 Pf., c. geringe Saugkälber 67—69 Bf., d. ältere gering genährte Kälber (Freister) —.— Pf. Schafe: a. Mastlämmer unb jüngere Masthämmel 63—70 Pf., b. ältere Masthämmel 64 — 66 Pf., c. mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzschafe) 00—00 Pf. Schweine: a. vollfleischige dec feineren Nassen unb deren Kreuzungen im Alter bis zn 1"« Jahren 57 -CO Pf., b. fleischige 55-56 Pf., c. gering entwickelte, sowie Sauen und Eber 48 50 Pf., <!. ausländische Schweine (unter Angabe der Herkunft) —.— Pf. Bezahlt wurde für 1 Pfund Lebendgewicht: Kälber a. 51—52 Pfg., b. 48—50 Pfg., Schweine a. 45 Pfg., b. fleischige 44 Pfg. Geschäft in Hornvieh und Kleinvieh gut,

im 15. Jahrhundert unsere vaterländischen Reben sich einzu­bürgern begannen, jedoch die daraus gezogenen Weine in noch jugendlichem Zustande getrunken wurden und in schlechter Qualität, sofern der Wein billiger, da verfiel man auf die Idee, die Weine durch Surrogate zu verbessern, indem man ihnen Gewürz, Honig und wohlriechende Kräuter beisetzte. So entstand der Maitrank, dem man zugleich die schätzbare Eigenschaft nachrühmte, günstige Wirkung auf Husten, Glieder­weh u. s. w. auSzuüben, sowie die im Winter angesammelte Galle zu vertreiben. Darum glaubt man wohl noch heute, daß der Maitrank heilkräftig sei gegen Grillen, Sorgen und derlei böse Gäste.

Albitmblätter.

Zieh' durchs Herz mir, sanfter Friede, Der du webst in blauer Luft, Walte leii' in meinem L ede, Erster milder Frühlingsduft.

Gläubig will ich dir erschließen

Kindlich meine tiefste Brust, Wachsen, wie die Blumen sprießen, Sonnenatmend, unbewußt.

Jedes stürmische Verlangen Mir im Herzen sacht verklingt — Dankbar still will ich empfangen, Was die holde Zeit mir bringt. C. Weitbrecht.

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Personen sind es, die die Geschichte machen. Wie es zu­geht, daß der rechte Mann zur rechten Zeit erscheint, wird uns Sterbliâen immer ein Rätsel sein: die Zeit bildet das Genie, aber sie schafft es nicht. H. v. Treitschke.