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Holzschnitt gedruckt, mit der Hand koloriert und lackiert. Sie sind namentlich dadurch interessant, daß sie, trotzdem die Technik des Schnittes und die koüüm'ichen Einzelheiten der Kartenbilder u. s. w. auf die Mitte des 18 Jahrhunderts zurückführen, doch noch zwischen 1867 und 1875 im Verkehr waren, wie der preußische Versteuerungsstempel „8 Silber- groschen" beweist. Es erklärt sich dies dadurch, daß die Käufer und Benutzer dieser Spielkarten einmal an den herkömmlichen Typus der Bilder gewöhnt, einer Aenderung bezw. Verschönerung der Karten ablehnend gegenüberstanden, ähnlich . wie es beim ^.L-Reiter-Tabaketikett noch heute der Fall ist.
Ein drittes Spiel französischer Karten kleineren Formates * 32 Blatt in besserer Ausführung ist in Kupferstich mit Handkolorit hergestellt. Die Zeichnung, etwa in den zwanziger Jahren des 19, Jahrhunderts entstanden, ist gut, besonders charakteristisch ist, daß die vier Könige in Napoleon I., Friedrich ' Wilhelm III., Zar Alexander I. und Georg IV. von England . personifiziert und als Damen und Bauern Kostümsiguren der damaligen Zeit dargestellt und. — Es lassen sich sonach auch ' an dieser kleinen Nebengruppe mancherlei technische, kunst- und , kulturgeschichtliche Studien machen.
* Gauturnfest des Main»Rheing-ueß. Die Feier des diesjährigen Ganiurnsestes des Main-Rhein-Gams wurde durch Beschluß des vor einigen Wochen in Darmstadt versammelten Gautages dem Turn-Verein Klingenberg a. M., der damit gleichzeitig die Feier seines 40jährigen Bestehens begeht, übertragen. Wie uns heute von dort aus geschrieben wird, wurde dieser Beschluß seitens der Bürgerschaft deS reben- ) umrankten Mainstädtchens mit großer Freude begrüßt und sind die Vorbereitungen zu dem für den 1,, 2. und 3. August geplanten Feste bereits im vollen Gange. Vielen Turnern werden die schönen Stunden, die sie schon bei Gelegenheit früherer Feste in den gastfreien Mauern Klingenbergs verbrachten, noch in angenehmer Erinnerung sein, und wird das Städtchen auch diesmal alles aufbieten, um seinen Ruhm als Feststadt wieder vollauf zu rechtfertigen.
* Aprilwetter. Wenn auch im allgemeinen Gespräche . über das Welter in Acht erklärt sind, sündigt die Gesellschaft doch gerade gegen dieses Gesetz am allermeisten, und auch wir muffen notgedrungen damit rechnen, haben doch gerade die' Osterfesttage, am die Alt und Jung wohl so große Hoffnungen setzte, uns eine Enttäuschung bereitet, auf die wir nicht vorbereitet waren. Brachte schon der erste Feiertag ein Sinken der Temperatur, so fetzte der April seinen Launen am 2. Festtage noch die Krone auf, daß er frühmorgens kurz vor 6 Uhr mit einem leichten Schneetreiben aufwartete, das sich in kürzeren und längeren Unterbrechungen im Laufe des Tages wiederholte. Doch können wir uns trösten, auch aus anderen Teilen Deulfch-
Mädchen. — Gestorben sind 57 Personen, 36 männlichen 21 weiblichen Geschlechts, daruntep 13 Ortsfremde, innere Stadt selbst bleiben 4 4 und aus 1000 Einwohner aufs Jahr berechnet kommen 16.9 Todesfälle.
Gestorben sind .
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E-emm- und Riny-Klub „Siebe“: Abends von 9—lu Ubrr Dauer- ücmmcn und Sminftokeni hon 10—11 Mr: Musterricyen- arbclten (Restauration fin Wiener Spitze').
Nersteigerungs- etc. Aalender
für Mittwoch hen 4s, April.
H»l^èâlgeruug int Himbach n Gemeindewalv; Zusammenkunft vornuttays 9 Uhr am Sinnana des Waldes auf der Kretsstraße Himbach-Rommelhausen (f. Nr. 85 „Han. Anz.").
Telegraphischer Wetterbericht der deutschen
Telegramm
ein auswärtiges Kind starb an Diphlheritis und Scharlach, Personen starben an akuter Erkrankung der AthmnngLorgane,
Ein Maximum
Seewarte.
aus Hamhttrg vom 14, April.
9 Uhr 40 Min.
über 766 mm lagert über Westerland,
lands werden derartige Wetterlaunen gem^det.
* Verbrauchsabgaben. An Wildpret und Geflügel wurden im Etatsjahre 1902 versteuert:
1901
totem
8 Hirsche,
15 Stück Damwild, „
670 mehr
— Wildschweine, weniger
weniger gegen das Etatssahr
6 Frischlinge, mehr 1586 Kgr. Wildfleisch, weniger
27 Schnepfen u.Birkwild, w.
5155 Hasen, 420 Fasanen, • 332 Poularden, 295 Welsche,
92 Kapaunen,
mehr weniger mehr weniger mehr
4645 Gänse, „
7537 Stück Geflügel, mehr
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Die Accis-Einnahme hiervon beträgt
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Stück
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Kgr.
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pro Etatssahr
1901
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Mithin mehr gegen das Etatsjahr Gesamt-Accis-Einnahme im Etatsjahre 1902 .....
Mk.
4276.78
4084.00
192.78.
Gesamt - Accis - Einnahme im Etatssahre
Mithin weniger gegen das Etatssahr 1901
Mk. 65 849.84
„ 68 235.62
Mk. 2385.78.
V Statistisches. Im Monat März 1903 wurden in Hanau lebend geboren 93 Kinder, 51 Knaben und 42
eine an chronischer und 6 Personen, darunter eine onLsremde, an Lungenschwindsucht. Die Todesursache war bei 7 Personen Aderverkalkttng, bei 5 Herzleiden, bei 4 Krämpfe, bei 3 Schlaganfall, bei 2 Herzlähmung und bei je einer Person Bauchfellentzündung, eitrige Mittelohrentzündung, tuberkulöse Hirnhautentzündung akute Hirnhautentzündung, Rhachitis, Karbumulose, Kropsgeschwulsr und Tuberkulose der Wirbelsäule. Nicht durch Krankheit Bebin^t war der Tod in 12 Fällen: 5 Leute starben an Altersschwäche, 4 kleine Kinder an Lebensschwäche und 3 Personen beendeten ihr Leben durch Selbstmord. Dr. Zeh.
* FitßhaÜiporL. Wie wir bereits in vergangener Woche melden konnten, hat sich die 1. Maunschast des „1. Hanauer Fußball-Klubs 1893" am Karfreitag nach Holland begehen, um am Samsiag, Sonntag und Montag gegen drei erstklassige holländische Vereine, nämlich die Amsterdam'sche Cricket- und Fußball-Vereinigung „Volharding", den Haarlem- schen Fußball Klub und den Deventer Fußball-Klub, zu spielen. Wenn auch unserer Hanauer Mannschaft, deren Hauptstütze noch im letzten Augenblicke von der Teilnahme an der Tournee absehen mußte, ein günstiges Prognostikon nicht gestellt wurde, so zeigen doch die erzielten Resultate, daß wir mit unserer einheimischen Manuschaft zufrieden sein können. Die Resâte sind folgende: Amsterdam: Hanau verliert nach scharfem Kämpfe mit 2:1; Haarlem: Hanau verliert, nachdem vom Schiedsrichter 2 errungene Goals nicht gegeben worden sind, mit 4:1; Deventer: Resultat noch nicht bekannt.
** Stiftungsfest. Die Turngesellschaft hatte sich Bei der Feier ihres 22. Stiftuugsfestes, die am Ostersonntag in der „LuriralLalle" ftaiÜLird, des sltgewshrUea zahlreichen Zuspruchs zu erfreuen. Das Komitee hatte für ein Programm grs-r-t, für daS ihm eeäeS Lob gebührt, denn ei fehlte ebensowenig an Reichhaltigkeit, wie an Abwechslung. Wer vieles briuzt, Briant jedem etwas, daS traf auch bei den Turnern yi, die fleißig gesungen nub gemimt hatte», um an ihrem Stiftungsfest vor ihren Säften 'mit Ehren bestehen zu können unb daß ihre Mühe nicht um'snst aufgemenbet war, bewies der reiche Beifall, der jeder Nummer gespendet wurde. Und wie in der Gegenwart auch die Frauenwelt sich dem Turnen mehr und mehr anfchließt, i» hatten sich die Turnfreuurinnen d« Turogesellschast in den Dienst der Kunst Var« Jahu's gestellt und führten einen feinen Siegen auf, der eine« frischen, gewinnenden Anblick gewährte. Von den Damen, die gesanglich und darstellerisch in TheotsrouffLhLungen, bei Duetten oder sonst sich bei den Auiführungm betätigten, seien genannt Frl. Euler, Grob, Sperzel und Gunkel, während die Herren der allzugroßen Anzahl ihr« Personen wegen auf eine namentliche Anerkennung ihrer Tätigkeit verzichien und sich mit eijtem allgemeinen Lob ihrer an dem Abend arzeigten Fähigkeiten begnügen müssen. Die turnerischen Aufführungen bezeugten aufs neue, daß die Turnzesellfchast ihre vornehmste Aufgabe, die Pfleqe und Kräftigung des Körpers durch stete Letbesübun-en sich angelegen sein läßt, trotz mancherlei Schwierigkeiten, mit denen sie durch daS Fehlen eines eigenen Heims zu kämpfen hat. Die Uebungen am Reck und die Trapezpyra- miden waren cxckte Leistungen, die das oben gesagte bestätigten. Dem unterhaltenden Teil folgte der Ball, der Turnfreundinnen und Turn« vereinigte, bis das Morgengrauen des 2. Fkier- tags zum Fenster hereiuguckte und auch die Eifrigsten gemahnte, daß alle Lust einmal ein Ende hat.
ein Minimum von 740 mm über Nordschweden, Teil-Minimum unter 745 mm über der westlichen Ostsee. In Deutschland ist das Wetter trübe und kühl; es sielen fast überall Niederschläge.
Prognose für den 15. April: Veränderliches, kühles Wetter wahrscheinlich.
Barometerstand
mittags 12 Uhr am 11./4.
Sehr trocken , Beständig
Schön '
Veränderlich
Regen (Wind)
Viel Regen ' Sturm
.750.
740.
730,
720
710,
14./4.
.760
.750
.740
— . 7 A 0
,720
.710
Marktbericht.
Hanau, 11, April. (Lebensmittelpreise.) Ge« flügel: Tauben das Pärchen 80 Psg. bis 1,10 Mk.; ein alter Hahn 1,20-1,50 Mk.; ein Huhn 1,30-4,80 Mk.; Fische: gewöhnliche Sorte 30 Pfg., bessere Sorte 35—40 Pfg., Hecht 1-1,10 Mk., Barben 50-60 Pfg., Barsch 50-60 Pfg. = V« kg; Gemüse: Meerrettich die Stange 5—20 Pfg., Blumenkohl das Stick 25—50 Psg., Kopfsalat das Stück 15-18 Pfg., Rettich das Stück 10-15 Pfg., Wirsing das Stück 30—50 Pfg., Weißkraut daS Stück 30—50 Pfg., Rotkraut das Stück 35 Pfg., Sellerie das Stück 10—25 Pfg., Gurken daS Stück 60—70 Pfg., gelbe Rüben das Pfund 15—20 Pfg., Braunkohl die Portion 20—30 Pfg., Schwarzwurzeln die Portion 25—35 Pfg., Spinat die Portion 25—30 Pfg., Sattig die Portion 10—20 Pfg., Schmalzkraut die Portion 10—20 Pfg., Kartoffeln das Doppelliter 10-20 Pfg.; Obst: Aepfel das Pfund 15-30 Psg.; Citronen das Stück 5—8 Pfg.; Apfelsinen das Stück 4-10 Pfg.; Paradiesäpfel das Stück 5—15 Pfg.; Verschiedenes : Butter das Pfund 1,20—1,30 Mk., Käse das Stück 4—7 Pfg., Eier das Stück 4—7 Pfg., Gänseeier das Stück 12—15 Pfg., Zwiebeln das Doppelliter 15—18 Pfg., Welschkorn das Doppelliter 23 Pfg., Radieschen das Bündel 10 Pfg., Kastanien das Vs kg 15 — 18 Pfg.; Weizenmehl 1. Sorte 20 Pfg., 2, Sorte 48 Pfg., 3. Sorte 46 Psg., 4. Sorte 44 Pfg. — Vs kg.
van der Hilliger Stal van Coellen." Gedr. b. Joh. Koelhoff, 1499, ein sehr seltenes Werk, da dasselbe seitens des römischen Stuhles verboten und infolge dessen mehrere hundert Exemplare auf dem Kölner Altmarkte verbrannt wurden. Unser Exemplar (a. d. hies. Gymnasialbibliothek) deS mit Schwabacher Typen gedruckten, mit schönem Titelblatt und prächtigen Holzschnitten, darunter viele Wappen, gezierten Werkes hat auf der vorderen Innenseite deS Deckels ein schönes, gleichzeitiges, blattgroß ge» malteâ Exlibris. Aufgeschlagen liegt die sür unS so wichtige, vitlumstrittene Stelle ($oL 311b) „Van der boychdruckerkunst." .... Item dese hoichwyrdige kunst vurss in vonden allererst in Duylschland tzo Mentz am Ryne.---Ind bat uns geschiet by den Jairen uns Herren anno Dni. MCCCCXL. ind van der zijt an bis men schreve L wart untersoicht die kunst und wat darzo yehotrt. Ind in den Jairen uns Herren do man schreyst MCCCCL do was ein gülden jair, do began man tzo drucken, ind was dat eyrsie boich dat men druckte die Bybel zo latin----Mer der erste vynder der
druckerye is gewest ein Burger zo Mentz ind was geboren van Straissburg und Hirsch jonker Johann Gudenburg.
Item van Mentz ist die vurss kunst fernen alreyrst tzo Cöllen, dairnae tzo Straissburch ind darnae tzo Venedige.
„Dat begynne ind wortganck der vurss kunst halt mir muntlich vertzelt der Eirsame man Meister Vlrich tzell von Hanauwe, boichdrucker zo Coellen, noch zer zijt, anno MCCCCXCIX, durch den die kunst vurss is zo Coellen kommen." — Daß Zell, der bei Fust-Schöffer lernte, während gleichzeitig sein Hanauer Landsmann Berthold Nuppel bei Gutenberg arbeitete, Gutenberg irrtümlich in Straßburg geboren sein läßt, ist unwesentlich, vielleicht auch nur ein Fehler des Compilators der Cölner Chronik.
(Fortsetzung folgt.)
In Hitstoler Lage lieg am Samstag mittag eine er unlerstandslos bestudliSe Frauensperson ihr 14 Mo-
sich hier
nate altes Kind in einem Kinderwagen im Hofraum eines
Hauses der Steinstraße zurück. Auf Veranlassung eines Schutzmanns wurde daS Kind am Wend einer städtischen Warte- frau übergeben.
* Berichtigung. In dem Artikel der Samstagsnummer d. Bl. vom 4. April, Ausstellung von Schülerarbeiten der höheren Mâdcheuschule betreffend, war irrtümlich die Besichtigungszeit der Ausstellung mit der Unterrichtszeit des unter Herrn Bongardt stehenden Damenmalkursus verwechselt. Dieser Unterricht ist, wie bisher, Mittwochs und Samstags nachmittags von 2 — 4 Uhr.
gimauey Ueveins-«. Usrgnngimgsnachrichteu
für DieuStax dâu 7. April,
In der Köüiql. Zeichenakademie: Drucksachen-Ausst lkm^^g; geöffnet von vormittags 9 bis abmds 7 Uhr.
Evans. Männer- und Walins verein: Jünglingsverein: Bibel- H^iprechung; Jungframnverein Fl'ckabend (Ev. Vereinshans.
Kath. Kasins „Eioirâ' (BereinSl.: Brauftüh'l'»: Vereinsabenm Turn- u. ^echtklnb : Fechten.
Tnrngesillschaft: Abends von 8—10 Uhr: Turnstunde.
Gesangverein „Germania": Singstunde im „Löwengärtchen". Kelanaverein „Melo > ania": Suigstunde in der „Karthanne'. Kegel-Klub der Speffart-T-uristen: Gasthaus «zur sutcn Qmlle". Verein der Bayern: Vereinsabend ,m Gasthaus „zur Sonne". Zitherverein Hanau: Probe in der Restauration „Allemanta". Süddeutscher Klub: Klubabend in der Restauration „Allemauia". Deutichnationaler HaudlungsgeKilfen - Verband, Ortsgruppe Hanau: Vereinèabend im „Karlsberg'.
Athleteitklnb „Germania" : Mègeèmmcn und Milstcrricg'-'crbeiteu. (Restauration Wagenhach, Paradeplatz),
Frankfttvter Theater - Spielplan.
Opernhaus. Dienstag, 14. April, abends 7 Uhr: „Aida". Gew. Preise. — Mittwoch, 15. t Geschloffen. — Donnerstag, 16., abends 7 Uhr: „Die lustigen Weiber von Windsor". Gew. Preise. — Freitag, 17., abends 7 Uhr: Vorstellung Bei ermäßigten Preisen: „Die kleinen MichuS". — Samstag, 18., abends 7 Uhr: „Die Regimentstochter". Hierauf: „Tanz-Szenen". Gew. Preise. — Sonntag, 19., abends 7 Uhr: Zum ersten Male: „Orestes". Große Preise. — Montag, 20.: Geschloffen. — Dienstag, 21., abends 7 Uhr: „Orestes". Große Preise.
Schauspielhaus. Dienstag, 14. April, abends 7 Uhr: „Torquato Tasso". Gew. Preise. — Mittwoch, 15», abends 7 Uhr: „Die Schloßherrin". Gew. Preise. — Donnerstag, 16., abends 7 Uhr: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: „Wilhelm Tell". — Freitag, 17., abends 7 Uhr: „Die Schloßherrin". Gew. Preise. — Samstag, 18., abends 7 Uhr: „Der Pfarrer von Kirchfeld". Gew. Preise. — Sonntag, 19., naâmittags 3^2 Uhr: Vorstellung bei kleinen Preisen: „Der blinde Passagier". Abends 7 Uhr: „Die Journalisten". Gew. Preise. — Montag, 20., abends 7 Uhr: Zum 1. Male: „Der Schlachtenlenker". Hierauf: Zum 1. Male: „Die letzten Masken". Zum Schluß: Zum 1. Male: „Literatur". Gew. Preise.
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Cassel, 9. April. Dem früheren Vizebürgermeister Reichs- tagsabgeoedneten Geh. Sanitätsrat Endemann ist aus Anlaß seines 70. Geburtstages heute das Ehrenbürgerrecht verliehen worden.
r.* Marburg, 43. April. Vergangene Nacht und heute herrscht hier und in der Umgegend fast ununterbrochen Schneeweller. Die Lahnberge waren völlig in eine Winterlandschaft verwandelt.
r.-Biedenkopf, 13. April. In der Nähe von Buchenau stürzte gestern nachmittag eine auf dem Wege nach der Kirche begriffene ältere Frau plötzlich vom Schlage gerührt tot zu Boden.