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Samstag

4. April.

Telegraphischer Wetterbericht Der Veutschen Seewarte.

Telegramm aus Hamburg vom 4. April.

9 Uhr 40 Min.

Ein Maximum über 767 mm lagert über der Alpengegend, ein Minimum unter 744 mm zieht sich ostwärts fortschreitend der Alpengegeyd zu. In Deutschland wehen südliche und südwestliche Winde, die Witterung ist meist wärmer, im Norden trübe, im Süden meist heiter.

Prognose für den 5. April: Trübes, windiges, wärmeres Wetter mit Regensällen wahrscheinlich.

Barometerstand

mittags 12 Uhr am 3./4. 4./4.

Sehr trocken

Beständig

Schön 760—

Veränderlich — ■■—

Regen (Wind)7b0-M

Viel Regen 740„^=i

Sturm -^—-

730_=

710 =

Hanauer Uereins- n. Uergnugungsnachrichten

für Samstag den 4. April.

Turngesellschaft: Abends von 7—9 Uhr: Vorturnerstunde.

Evanx. Männer-u-JünglingSverein: Unterhaltung lEv. BeretvShauS). Evangelischer Arbeiterverein: Vereinsabend und Mitgliederaufnahme im Vei'einSlokale m „Brauerei Weismantel".

Vergnügungs-Verein „Germania": VereinSabend im „schwarz. Bären". Turngememde: Kürturnen und Vorturnerstunde.

Gesangverein „Sums:r": Vereinsabend in der „Stadt Bremen". Gesangverein „Tonblüthe": Vereinsavend in der „Stadt Bremen". Gesangverein „Germanm": VereinSabend im „LSwengärtch n". Gesangverein „Melomania": VereinSabend in der „Karthaune". Klub „Saxonia": Klublokal „Frankfurter Bau".

Klub „Cameratia": Klubabend in der „gold. Gerste". VergnügunaSaesellschast „Fidelio": VereinSabend „zum Teich". Gesellige Verbindung „Melitta" Vereinsabend .zur Karthaune". Kastno „Sttt tracht" (Vereinslokal „zum Braustüb'l'): VereinSabend. Verein „Einigkeit": VereinSabend in der „grohen Krone". Verein .Frohsinn 1903*: VereinSabend im „Elephanten". Athletenklub „Germania": VereinSabend (Restauration Wagenvach). „Hanauer Fußballgesellschaft 1899': VereinSabend in der „Allemania". Fußballklub „Viktoria": VereinSabend in der »Brauerei Wetsmantel". Hanauer Fußballklub „HanoviaE : VereinSabend i.d. Rest. „».Eisenbahn". Radfahrer-Verein 1898: Vereinsavend auf Beck's Festenkeller. Radsport Adler": Vereinsabend im „Nürnberaerhof". Stammtisch „Bürqervrau": Jeden Samstag Abend: Uebung. Kegel-Klub „D. H. D." „zur guten Quelle''; Anfang 9 Uhr. für Sonntag den 5. April.

Vormittags von 11—1 Uhr: UebunascUmde der Tiichgesellschaften im „Nürnberger Hof" und auf Beck's Felsenkeller.

Nachmittags 3 Uhr: Uebungsspiele auf dem Ex-rziervlah: Fußball­klub „Viktoria", „Hanauer Fußballgesellschaft 1899“, Hanauer Fußballklub .Wacker" und Hanauer Fußballklub „Hanovia".

Erster Hanauer Fußballklub 1893: Nachmittags 3 Uhr: UeoungSsprel auf seinem Sportplatz an der „Schönen AuSstckt".

Verband deutscher Kriegsveteranen : Abends 5»-Uhr.: MonatSversamm- lung im Gasthaus „zum goldenm Faß".

Uersteigerungs- etc. Kalender für Montag den 6. April.

Holzversteigerung in der Königl. Oberförsterei Hanau; Zusammen­kunft vormittags 9'/» Uhr in der Amrhem'schen Gastwirtschaft zu NenwirtShauS (f. Nr. 74 „Han. Anz.").

Hue ptab und fern«

Cassel, 1. April. An Stelle des verstorbenen Abge­ordneten Bürgermeister Rosenstock in Oberfuhl wurde Herr Landrat Tuerke in Rotenburg zum Mitgliede des Hessischen Kommunallandtages gewählt.

St. Frankfurt a. M., 3. April. Der gestrige intime Abend der „Münchener elf Scharfrichter" hat den vielen Be­suchern der Veranstaltung überaus vergnügte, rasch dahin ge­schwundene Stunden bereitet. Es waren wirkliche Schlager ihres vielseitigen Programmes, womit die Scharfrichter debü­tierten, so daß ihnen lebhaftester Beifall zuteil wurde. Heute beginnt das eigentliche Gastspiel der Scharfrichter im Saale des Hoch'schen Konservatoriums, woselbst ihnen nicht minder Applaus begegnen wird.

D. Frankfurt a. M., 3. April. Die 31. Hessische Konferenz des Deutschen evangelischen Schulvereins wird in diesem Jahr am 15. April in Kreuzers Hotel Taunus, große Bockenheimerstr. 6—10 zu Frankfurt a. M. abgehalten werden und um 21/« Uhr nachmittags beginnen. Die Gegenstände der Verhandlung sind: 1. Die Pflege des Ehrgefühls in der Schule. Referent: Professor Dr. theol. W. Stamm in Gießen. 2. Die Bedeutung der Jugendliteratur. Referent: Lehrer Peter Diehl in Frankfurt a. M. — Die einleitende biblische An­sprache hat Pfarrer Julius Werner in Frankfmt a. M. über­nommen. Lehrer, Lehrerinnen, Geistliche und Schulfreunde jedes Standes sind zu dem Besuch der Konferenz freundlich eingeladen.

Darmstadt, 3. April. Der Großherzog ist heute nachmittag von seiner mehrmonatigen Orientreise wohlbehalten hierher zurückgekehrt.

Mainz, 3. April. Amtlich wird gemeldet: Eisenbahn­direktions-Präsident Breitenbach in Mainz ist zum 20. April nach Köln versetzt, um die Geschäfte des Präsidenten der Königlichen Eisenbahn zu übernehmen. Mit der Wahrung der Geschäfte des Präsidenten der Königlich preußischen und Großherzoglich hessischen Eisenbahn-Direktion Mainz ist von bemfeöen Tage ab der königliche Ober- und Geheime Regie-

runqsrat von Rabenau, zur Zeit in Magdeburg, betraut worden.

V Klein-Kratzenburg, 3. April. Die Erschließung der schon vor einiger Zeit durch Autoritäten auf geologischem Gebiete in den unterfränkischen Nachbargemarkungen Kahl und Groß-Welzheim nachgewiesenen mächtigen Brauukoblenlager beansprucht fortwährend öffentliches ' Interesse. Schon seit Jahresfrist werden auf dem ausgedehnten Terrain Bohrungen vollzogen behufs Gewinnung der geeignetsten Stellen zur Er­richtung der erforderlichen Bergwerksgebâude. Diese vielfachen Bohrungen erbrachten aufs neue den untrüglichen Nachweis, daß die gewaltigen Braunkohlenablagerungen nur eine Fort­setzung der bedeutenden Kohlenlager beim Seligenstädter Berg­werke, Grube „Amalie", sind. Die Braunkohlenlager reichen von Seligenstadt aus erwiesenermaßen nach Osten hin bis zum Spessart und nach Westen bis zum Taunus. Ihre größte Mächtigkeit scheinen sie indessen dem Städtchen Seligenstadt gegenüber zu erreichen. Der vor etwa 4 Jahren zu Egels­bach verstorbene erste Direktor der Grube „Amalie", Herr Gustav Müller, erwarb sich beim bayerischen Oberbergamte das Muirecht für die obenerwähnten unterfränkischen Gemarkungs­bezirke und trat nach Abbohrung der Lager dieses Recht an Herrn Dr. GanS zu Fechenheim ab. Die Erwerbung des Grundeigentums für das demnächstige Bergwerksterrain stieß neuerdings insofern auf erhebliche Schwierigkeiten, als die Grundbesitzer unerhörte Forderungen stellen. Die Hartnäckig­keit einer größeren Anzahl Beteiligter veranlaßte nunmehr die Einleitung des Enteignungsverfahrens, wodurch ein flotterer Fortgang des bedeutenden industriellen Unternehmens beträcht­lich erschwert wird. — Für den ganzen Rodgau mit seinen erheblichen Braunkohlenlagern wurde das Mutrecht schon vor einer Reihe von Jabren von der hessischen Behörde ebenfalls Herrn Direktor Müller verliehen. Infolge Ablebens der Müller Eheleute vererbte sich dieses Recht auf deren Kinder resp, auf Herrn Ober-Postpraktikant Dr. Franz Tamm aus Seligenstadt, dermalen im Reichs-Postamt zu Berlin.

X Vom Main, 3. April. In der Gemarkung Erlen­bach stieß ein Bauersmann beim Umpflügen eines seiner Grund­stücke auf einen mit Münzen von erheblichem Werte gefüllten Topf. Die gefundenen Geldstücke sind durchweg österreichische Taler mit dem Bildnisse Kaisers Ferdinand I. und den Jahres­zahlen 1806 bis 1812. Man vermutet, daß der Schatz zur Zeit des französischen Einfalles aus Furcht vor den feindlichen Raubgelüsten vergraben wurde, um erst jetzt gehoben zu werden.

Bingen, 3. April. In Sponsheim wurde die 72jâhrige Privatiere Steiner von ihrem 22 Jahre alten Neffen Detroit aus dem Elsaß, der sich seit einigen Tagen bei ihr zu Besuch befand und erfolglos von ihr eine Geldunterstützung verlangt hatte, mit einer Halsbinde erdrosselt. Die Leiche fand man im Keller; die Hände waren auf dem Rücken zusammenge­bunden. Dem Mörder fiel kein Geld in die Hände.

Hue aller «leit*

Gruben-Unglück auf „Königin Luise-Grube".

Eine amtliche Meldung aus Gleiwitz besagt: Am Donnerstag nachmittag 1 Uhr fand auf der „Königin Luise-Grube Ostfeld" in der Nähe von Schacht IV in der 340 m Sohle (Heinitz- flötz) eine Explosion einer Pulverkammer statt. Die Förder­strecke in dem Heinitzflötz südlich bis etwa 300 m ist zu Bruche gegangen und im Brande. Bis jetzt sind drei Tote, darunter ein Aufseher, und fünf Verletzte geborgen; ein Mann betäubt. Ein Grubensteiger und ein Aufseher werden noch vermißt. Die im Felde beschäftigte Belegschaft ist bereit8 aus­gefahren. Neue Pumpe vorläufig außer Betrieb; alte Pumpe im Betrieb. — Zu dem Grubenunglück wird noch gemeldet, daß zur Zeit der Explosion sich 70 Mann der Belegschaft in der gefährdeten Förderstrecke befanden. Der größere Teil der Mannschaft konnte gerettet werden. Acht Mann sind tot, acht schwer verletzt, 14 werden zurzeit noch vermißt. Viele der Verunglückten sind Familienväter. — Ueber das Grubenunglück wird weiter amtlich gemeldet: Es hat keine Pulverexplosion stattgefunden, dagegen ist die Förderstrecke im Heinitzflötz in einer Länge von 600 m zu Bruche gegangen. Bisher sind 8 Tote und 8 Verletzte zu Tage gefördert. Es werden aber noch 14 Mann vermißt, darunter 3 Pferdeknechte. Der „Oberschles. Wanderer" meldet zu dem Unglück, daß die von Schacht 2 aus eindringenden Rettungsmannschaften die meisten Wafferhaltungsmaschinen zerstört vorfanden. Da die Pulver­kammer mit ihren Sprengvorräten unversehrt ist, führe man das Unglück auf ein Entweichen von Brandgasen und auf eine Explosion von trockenem Kohlenstaub zurück, welche die Förderstrecke des Heinitzflötzes verwüstete. Die Rettungs- arbeiten sind während der Nacht ununterbrochen fortgesetzt worden. Dabei gelang es, die Brandstelle zu löschen; dagegen war es nicht möglich, über die Bruchstrecke hinweg zu den Abgesperrten zu gelangen.

Bandel, Gewerbe und Verkehr.

Marktbericht.

Hanau, 4. April. (LebenSmittelpreise.) Ge­flügel: Tauben das Pärchen 50 Pfg. biS 1 Mk.; ein alter Hahn 1,20-1,80 Mk.; ein Huhn 1-1,50 Mk.; Fische: gewöhnliche Sorte 35 Pfg., bessere Sorte 40 Pfg., Hecht 1-1,10 Mk., Br^sem 50-60 Pfg., Barben 50-60 Pfg., Barsch 50—60 Pfg. = kg; Gemüse: Meerrettich die Stange 5—20 Pfg., Blumenkohl daS Stück 20—40 Pfg., Kopfsalat das Stück 10—15 Pfg., Rettich das Stück 20 Pfg., Wirsing das Stück 30—50 Pfg., Weißkraut das Stück 25-40 Pfg., Rotkraut das Stück 25-35 Pfg., Sellerie das Stück 10-20 Pfg., Gurken das Stück 70-80 Pfg., gelbe Rüben das Pfund 10—20 Pfg., Braunkohl die Portion 20—30 Pfg., Schwarzwurzeln die Portion 20—30 Pfg., Spinat die Portion 25—30 Pfg., Lattig die Portion 10—20 Pfg., Schmalzkraut die Portion 10—20 Pfg., Kartoffeln das Doppelliter 10—20 Pfg.; Obst: Aepfel daS Pfund 15—25 Pfg.; Citronen das Stück 5—8 Pfg.; Apfelsinen das Stück 4—10 Pfg.; Paradiesäpfel das Stück 10—15 Pfg.; Ver»

schiedenes: Butter das Pfund 1,10—1,40 Mk., Käse das Shits 4—7 Pfg., Eier das Stück 5—7 Pfg., Gänseeier das Stück 13—15 Pfg., Zwiebeln das Doppelliter 15—18 Pfg., Radieschen das Bündel 10 Pfg., Kastanim das Vs kg 15 Pfg.; Weizenmehl 1. Sorte 20 Pfg., 2. Sorte 18 Pfg., 3. Sorte 16 Pfg., 4. Sorte 14 Pfg. = Vs kg.

Drahtnachrichten.

König Eduard in Lissabon.

Lissabon, 3. April. (Reuter.) König Eduard empfing heute das diplomatische Korps und eine Abordnung der beiden Kammern, welche Adressen überreichten, in denen der Besuch des Königs als ein neuer Beweis der Freundschaft gepriesen wird, welche die beiden seit 5 Jahrhunderten verbündeten Völker vereinige. Der König führie in seiner Erwiderung aus, er habe wieder einmal die Umriffe der Torres de Vedras gesehen, wo die verbündeten Heere Portugals und Englands Seite an Seite für die Verteidigung des portugiesischen Vater­landes gekämpft haben. Der König fügte hinzu, glücklicher­weise habe sich die Lage der Dinge geändert. Beide Völker . unterhielten zu ihrem früheren Gegner die freundschaftlichsten Beziehungen. Das mehrere Jahrhundert alte Bündnis sei von neuem bekräftigt worden. Es habe kein anderes Endziel als die friedliche Entwickelung der beiden Länder und ihrer Kolonien. Zum Schluß betonte der König, wie angenehm er von dem Empfange berührt sei, den ihm alle Klassen der Be­völkerung bereitet hatten.

Lissabon, 3. April. Aus Anlaß des Besuches des Königs war die Stadt festlich beleuchtet. Auf dem Tajo wurde ein prachtvolles Feuerwerk abgebrannt.

Ungarisches Parlament.

Budapest, 3. April. Die Unabhängigkeits­partei beschloß in ihrer heutigen Konferenz, falls die Re­gierung auf der Weiterberatung der Vorlage betreffend Er­höhung des Rekrutenkontingents besteht, die An­nahme des Budgelprovisoriums durch schärfste Obstruktion zu verhindern.

StudenteuunrUhen.

Madrid, 3. April. Die Studenten hielten nachmittags eine Versammlung ab, in der sie die Freilassung der am Vor­mittag Verhalten verlangten. Als sich die Versammlung zu einer Kundgebung gestaltete, griff die Polizei ein. Bei dem sich entspinnenden Kampfe wurden mehrere Personen verlegt. — In Salamanca ist d e Ruhe wieder hergestellt. In Sara­gossa wurde die Universität ge chlossen.

Berlin, 4 April. Die „Voss. Ztg." meldet aus Madrid: In Barcelona fanden ebenso wie in Salamanca Kundgebungen der Studenten statt. Die Universität wurde gleichfalls ge­schlossen.

Besorgniserregend

Wien, 4 April. Nachrichten aus

ist der Zustand des verwundeten russischen Konsuls äußerst besorgniserregend.

Aus Bayern.

München. 4. April. Es steht nunmehr fest, daß Minister von Feilitzsch nach den Wahlen seinen Posten verlassen wird.

Beurlaubt.

Berlin, 4. April. Das „Berl. Tagebl." meldet aus Hannover: Der durch sein Duell mit dem Landrat von Bennigsen bekannte Domänenpächter Falkenhagen ist auf vier Wochen aus seiner Haft, die er in Weichselmünde verbüßt, beurlaubt und weilt gegenwärtig in Hannover.

Rumänische Kammer.

Bukarest, 3. April. Die Regierung legte heute in der Kammer einen Entwurf über Verwendung des Budgetüber­schusses von Fres. 21,217,189 vor. Die Kammer nahm den Entwurf unverändert an.

Aus Transvaal.

London, 4. April. Nach einer dem Reuterschen Bureau aus Jobannesburg zugegangenen Mitteilung sollen dort 30,000 Einwanderungsgesuche von Dinlaindiern vorliegen.

Vertagung der Pilgerempfänge.

Rom, 4. April. Um den Papst nicht zu ermüden, sind die Pilgerempfänge bis auf weiteres vertagt worden.

Streik.

Berlin, 4. April. Der Lokalanzeiger meldet: In Amsterdam strei'en jetzt sämtliche städtische Straßenarbeiter.

Katastrophe auf dem Meer.

Marseille, 4. April. Der Kapitän eines hier einge­laufenen Schiffes berichtet, er habe 60 Meilen von der Insel Palma entfernt einen starken Lichtschein mit darauf folaender Explosion wahrgenommen. Man meint, daß es sich um das am vorigen Samstag von hier ausgelaufene Schiff „Bambara" handelt, das letzten Freitag in der Meerenge von Gibraltar signalisirt wurde. Die „Bambara" hatte 35 Mann Besatzung und 9 Passagiere und war nach Senegal bestimmt.

Unfall.

Berlin, 4. April. Das „Berl. Tgebl." teilt mit: Ge­legentlich einer im Oberlichtsaale der Philharmonie abgehaltenen Sitzung der Gesellschaft vom Rothen Kreuz, stürzte ein Mit­glied in einen offenen Kellerhals und brach beide Oberschenkel, sodaß an seinem Aufkommen gezweifelt wird.

Feuer.

Berlin, 4. April. Der „Lok. Anz." meldet aus 'Halber­stadt, daß der mittelalterliche Fachwerksbau „Schuhhof" voll­ständig niedergebrannt ist.

Schiffs -Nachrichten.

Hamburg, 2. April. Der Dampfer „Ithaka" von der Hamburg-Amerika-Linie ist vorgestern in Colon ein* getroffen.