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* Die Märzhasen, jener erste Satz, von welchem in bezug auf Ertragfähigkeit die ganze Haievjagd v-el abhängt, sind "bis jetzt außerordentlich gut durchgekommen. Die milde Winterwtterung seit Ende Januar ist den Hasen recht günstig gewesen, sodaß Heuer die Aussichten für die nächste Hasenjagd wiederum günstig sind.
* Stadttheater. (Benefiz Leoni.) Morgen Freitag geht, wie bereits gemeldet, zum Benefiz für Fräulein Leoni L'Arronges beliebtes Lustspiel: „Dr. Klaus" in Szene. Frl. t Leoni, die in ihrem Fache als Naive stets die besten Leistungen bot, zeigte uns in dieser Spielzeit auch eine schöne Begabung für Rollen, die mehr in das Fach der Sentimentalen gehören. Z. B. ihre „Martha" in „Haus Rosenhagen", „Gila" in „Flachsmann als Erzieher", „Gabi" in „Als ich wiederkam" und vor Allem auch ihre „Kâthi" in „Alt-Heidelberg" waren glänzende Proben ihrer trefflichen Darstellungskunst. Besonders erwähnt sei noch die „Betty" in „Im bunten Rock", welche ihrem Können ganz vorzüglich lag. Im „Doktor Klaus" wird sie die Rolle der „Emma" spielen und dürste sie auch hierin eine bemerkenswerte Leistung bieten. Die übrigen Rollen des bekannten Lustspiels liegen in Händen der Damen: Hohenfels (Julie), Rieger (Marie), Hantke (Marianne) und der Herren: Feist (Klaus), Schwarz (v. Boden), Becker (Gerstel), Gehrmann (Lubowsky) und Diebl (Griesinger). Die Regie führt Herr Gehrmann. Die Vorstellung beginn! um VsS Uhr. Vorrecht der geraden Nummern Freitag von 10-11 Uhr.
* Gesangverein Sumser. Wie wir bereits erwähn« ten, begeht am nächsten Samstag abend im Saale der „Cen- tralhalle" der Gesangverein „Sumser" die Feier seines 57. Stiftungsfestes. In Verhinderung des Dirigenten Herrn H. Grundmann hat Herr Lehrer W. Breidenbach die Leitung der Chöre, auf deren Einstudierung er ganz besondere Sorgfalt verwendet, in liebenswürdigster Weise übernommen. Das Komitee hat zu dem Feste ein ganz außerordenlich reichhaltiges Programm aufgestellt, welches nicht verfehlen wird, die Teilnehmer voll zu befriedigen. Durch die Mitwirkung der gesamten Kapelle des Ulanenregiments wird das Programm eine weitere angenehme Bereicherung erfahren und so wird es der Veranstaltung, zumal bei dem äußerst geringen Eintrittsgeld, an zahlreichem Besuch seitens der vielen Freunde und Gönner der „Sumser" nicht fehlen.
* Auf nach Frankfurt. Nach dem nunmehr feststehenden Haushaltsplan sind die städtischen Steuern in Frankfurt a. M. für das Jahr 1903 wie folgt festgesetzt: Einkommensteuer: für Einkommen von Mark 901 bis 3000 — 70 pCt. der Staatssteuer, von Mark 3001 bis 6000 — 80 pCü, von Mark 6001 bis 10,500 — 90 pCt., für alle Eiikommen über 10,500 Mark — 100 pCt. der Staatssteuer, ferier Hanssteuer 10OpCt., Gewerbesteuer lOOpCt. 'Nur in den neu eingemeindeten Vororten bestehen noch einige besondere Anschläge zu den direkten Steuern" Ein Oktroi be- 'W. mit Ausnahme der Getränkesteuer für das eingemeindete Lockenheim, nicht.
Ä Fechenheim, 26. März. (Ertrunken.) Unterhalb des Friedhofs wurde gestern nachmittag die Leiche des -jährigen Knaben Philipp Meyer durch einen Schiffer aus dem Main gelandet. Ein 13jähriges Mädchen sah vom Ufer aus einen menschlichen Körper im Wasser treiben und machte feen Schiffer darauf aufmerksam, der mit seinem Nachen hinfuhr und die Leiche eines Knaben ländete. Die sofort angestellten Wiederbelebungsversuche waren erfolglos. Es liegt ein Unglücksfall vor. Der Knabe hatte eine Stunde zuvor am Ufer des Maines gespielt und mit Steinen nach dem Wasser geworfen. Sein im Garten arbeitender Vater verwies den Knaben von der gefährlichen stelle und glaubte auch, als er ihn nicht mehr sah, daß dieser der Weisung Folge gegeben und ins Haus zurückgekehrt sei. Statt dessen hat der Junge beim Spielen jedenfalls das Ueber» gewicht bekommen und ist in den Main gefallen.
ber Mitte die Brustbilder des Königs und der Königin zeigte, kreisförmig umgeben von den Köpfen ihrer neun Kinder, Prinzen und Prinzessinnen, je nach der Folge der Geburt, rie Rückseite zeigte das bei Krontalern herkömmliche burgundische Andreaskreuz und zu der Jahreszahl die Worte: „XI. eine feine Mark." Der künstlerisch ausgezeichnet gelungene Thaler war kaum in Umlauf gesetzt, als König Ludwig zu spät das Epigramm entdeckte, das die Inschrift „XI eine feine Mark" zu den elf Porträts der Königlichen Familie dem bayrischen Volkswitze darbot. Natürlich wurden in höchster Eile auch diese Krontaler aus dem Verkehr gezogen, doch haben sich einige in Sammlungen erhalten.
Von den Sammlern wird mit großem Interesse auch stets auf die sogenannten „Münzbesuchstaler" Jagd gemacht, d. h. auf Taler, die bei einem Besuche der betreffenden Fürsten in Gegenwart derselben geprägt würben und die in der Regel dann mit einem Vermerk versehen werden, welches von diesem Ereignis Kunde gibt. So existieren zum Beispiel Taler mit dem Bilde des Dichter-Königs Johann von Sachsen, des Vaters des jetzigen Königs Georg, auf denen die Worte zu lesen sind: „Geprägt in Gegenwart S. M. des Königs. Dresden d. 24. April 1855." Unter diesen Münzbesuchstalern aber gibt es auch noch besondere Kuriositäten. Das sind zum Beispiel Taler mit dem Bildnisse des Herzogs Adolf von Nassau aus dem Jahre 1861, von denen nur drei Stück zur Probe vor dem Besuche deS Herzogs geprägt wurden, um zu sehen, ob alles glatt abgehen würde. Als dann der Herzog erschien, mußte er aus irgend einem Anlaß die Münzstätte bald wieder verlassen, und der weltgeschichtliche Moment der Talerprägung in seiner Gegenwart konnte nicht vor sich gehen. Die drei Probestücke aber mit der Aufschrift „Geprägt in Gegenwart u. s. w." sind trotzdem in Umlauf gekommen. Ein anderer Münzbesuchstaler mit dem Bildnis deS Königs Friedrich August II. von Sachsen ist durch einen eigentümlichen Prägefehler aus-
Donnerstast
Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Seewarte.
Delestramm aus Hambura vom 26. März.
9 Uhr 30 Min.
Ein Maximum über 766 mm lagert über Südosteuropa, eine Depression erstreckt sich vom Ozean bis Mitteleuropa, ein Minimum unter 735 mm lagert nordwestlich Schottlands und südwestlich Irlands. In Deutschland ist das Wetter sehr mild, trocken, meist heiter.
Prognose für den 27. März: Im Westen stellenweise Regen, sonst Fortdauer der herrschenden Witterung wahrscheinlich.
Barometerstand
mittags 12 Uhr am 25./3.
Sehr trocken Beständig
Schön
Veränderlich
Viel Regen 740—g^
Sturm ~h7":
26./3.
Hanauer Vereins- u. Nergnugungsnachrichte«
für Donnerstag den 26. März.
Kunstverein: In der Aula der König!. Zeichenakademie: Ausstellung von Gemälden rc.
Stadttbeoter: VolkSvorstelluna.
Im Saale zum deutschen Haus": Evangelisations-Vortrag
Wetterauische Gesellschaft für die gesamte Naturkunde: Abends 8 Uhr: Vortrag im Hörsnale Der Gesellschaft.
Turn- u. Fechtkb'b: Abnids 6—7 Uhr: Turnen der Damenabteilung. Turngemeinde r Abends °/«8—^/«9 Uhr: Turnen der Damenabteilung. K rchenckor der Marienkirche: Abends präcis 8 Uhr: Probe in der höheren Mädchenschule.
Evang Männer--und Jünalingsverein: Bibelsiunde (Ev. Vereinshaus.) Turn- u. FeâMnb: Fechten
Turngesellschaft: Abends von 8—10 Uhr: Turnstunde.
Katholischer Männerverein : Vereinsabend ir Der »Restauration Mohr'. Dramatisch-literarischer Verein „Melpomene" „rur Sonne": Lesung. Gabelsberger Stenoqraphen-Verein im Gasthaus zu den „3 Rindern": Uebungsabcnd für Korresvondenzschrift.
Arends'scher Stenogravhen-Verein ^Concordia" : (Restauration „zur Allcmania", Römerstraßr): Abends von 8—9'/» Uhr: Uebung, dann Vereinsamend.
Rationalstenographen-Verein: Lehr- n. Uebungssiunde (Lokal: „Zur grasten Krone", Stemheimerstraste 26).
Klub „Bavaria": Klubabend in der Restanration .Allemania". Französischer Klub: Sitzung präzis '^9 Uhr im Restaurant Carlsberg. Gesangverein „Sumser": Abends 9 Uhr: Singstunde.
Gelanaverein „Fröhlichkeit" - Singstunde im Vereinslokale.
Gesellschaft „Treu beim Alten" - Zusammen?. in der „Brauerei Orschler". Erster Hanauer Fußball-Klub 1893: Klubabend in der Brauerei Kaiser. Erste Hanauer Poulegesellschaft: Preisspiet im „Deutschen Haus". Radfahrerverein „Vorwärts": Zusammmkunft im Gasthaus „z. Sonne". Radfahrerverein Hanau 1885: Klubabend in der „Centralhalle". Svesiart-Touriitenverein: Vereinsamend 'M Gasthaus „?. Glevban'en". Kecelklub „Tipp, Tipp": Abends 9'/, Uhr: Rest. z. „Gut-n Quelle". Freiw. Feuerwehr: 2. Komp. bei Beck.« 3. Komp, „in der guten Quelle".
Versteigerung«- etc. Kalender
für Freitag den 27. März.
Vormittag« von 8‘A Uhr ab sollen in d-r Schäfer'schen Gastwirtschaft zu Wachenbuchen verschiedene in der dortigen Gemarkung bc» legene domänenfiskalische Grundstücke vom 1. Januar 1V04 ab anderweit verpachtet werden (f. Nr. 69 „han. Anz."). — Nachmittag« von 2 Uhr ab sollen im Ver'^etgerunaslokale Langstraße 83b die Restbestände der Maingauer Konservenfabrik durch den beeid. Taxator und
gezeichnet. Einst besuchten die drei Neffen deS Königs, die Prinzen Albert, Ernst und Georg mit ihrer Schwester Elisabeth die Münze, das sind also der jetzige und der vorige König von Sachsen mit ihrem früh verstorbenen Bruder und der jetzigen verwitweten Herzogin von Genua. Die in ihrer Anwesenheit geprägten Münzen trugen den Vermerk: „Geprägt in Gegenwart Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Albert Ernst Georg." Der Münzmeister, der Nichtsachse war, hatte geglaubt, ein einziger Prinz komme.
Eine reiche Fülle geschichtlicher Reminiszenzen liefern die zahlreichen Siegestaler oder sonstigen auS festlichem Anlaß geprägten Talerstücke, unter denen sich auch einer befindet, der einem deutschen Dichter geweiht wurde. Denn die Stadt Frankfurt ließ es sich nicht nehmen, im Jahre 1859 aus Anlaß der Schiller-Sâkularseier einen Gedenktaler prägen zu lassen.
Die Stadt Frankfurt hat übrigens auch dafür gesorgt, baß in der Geschichte des Talers das pikante Kapitel nicht fehle, indem sie Talerstücke mit einem schönen Frauenbildnis herstellen ließ, dem der Schutzpatronin der Stadt, unter welchem Porträt in ganz kleiner Schrift der Name „A. von Nordheim" zu lesen ist. Wie mannigfach und romanhaft waren die Auslegungen, die dieses schöne Frauenbildnis mit dem unbekannten Namen erfuhr. Bald wurde behauptet, das Bild stelle die Tochter des Oberbürgermeisters der freien Stadt Frankfurt vor, die Anna von Nordheim heiße, bald wieder sollte die Darge- stellte die Tochter des Frankfurter Rothschilds sein, und der Name des Schöpfers der Prägung. Dieses letzte hat nun wohl seine Richtigkeit, aber das Bildnis ist wohl nur eine Phantasiegestalt, zu der nach einer Version die bekannte Bühnenkünstlerin Fanny Janauschek dem Künstler Modell gesessen haben soll. Wäre dies wirklich der Fall, so läge darin noch ein besonderer herber Witz des Schicksals, daß die Künstlerin, deren in Silber geprägte Bildnisse durch Millionen von Hände gingen, heute in Not und Elend in Amerika lebt, — jüngst erschienen zu ihrer Hilfe Aufrufe —
26. März.
Auktionator Herrn Fr. Kämpfer gegen gleich bare Zahlung versteigerr werden.
Hue Piab und fern.
T Mühlheim bei Offenbach, 25. März. Ein Bild trauriger Familienverhältnisse entrollte dieser Tage eine gegen die ledige Anna, Katharina Schn, von hier abgehaltene Gerichtsverhandlung. Diese Person mißhandelte ihr 6jäbriges Töchterchen in gefühllosester Weise und wurde dieserhalb zu einem Monat Gefängnis verurteilt. Unter der Familiengliedern der Verurteilten herrschen schauerliche Zustände, die schon wiederholt den Strafrichter beschäftigten.
0 Grotz-Steinheim, 25. März. In unserer Umgegend bildet neuerdings eine eigenartige Denunziation den Gegenstand vielfacher Erörterung. Bei der vorgesetzten Verwaltungsbehörde des Kreises Offenbach lief nämlich kürzlich eine mit 19 Unterschriften bedeckte Beschwerdeschrift ein, worin über einen in der Gemeinde K. bezüglich der Auchtstiere angeblich herrschenden Mißstand Klage geführt wurde. Nachdem die betreffende Gemeinde zur Rückäußerung aufgefordert war, stellte sich die überraschende Tatsache heraus, daß die Namen sämtlicher „Beschwerdeführer" mißbraucht worden waren. Die Unterschriften rühren augenscheinlich von zwei unbekannten Personen her, von welchen die eine 5 und die andere 14. Unterschriften leistete. Sollte, wie zu erwarten steht, die Ermittelung der beiden schreibseligen Kritiker gelingen, bann^ dürften dieselben eine umso empfindlichere Bestrafung zu ge-^ wärtigen haben, als der betreffenden Beschwerdeführung übert Haupt eine hinlängliche Grundlage fehlte.
â. Babenhaufeu, 25. März. Aus unserer Nachbargemeinde Stockstadt a. M. ist der überaus seltene Fall zu verzeichnen, daß der dortige Bahnstations-Verwalterdienst seit 1859 ununterbrochen von der Familie Schütz versehen wurde. Im Jahre 1872 ging der Stationsdienst von Herrn Verwalter Schütz sen. auf dessen Sohn über, der trotz seiner 60 Lebensjahre mit musterhaftem Eifer seinen Berufspflichten immer noch nachkommt. Eine spätere Weitervererbung des Verwalterdienstes dürfte nicht ausgeschlossen sein.
Lausten, 24. März. Ein beklagenswerter Vorgang hat sich am Montag nachmittag hier abgespielt. Ein junger Mann, der zu seiner Erholung zu Hause weilte, vertrieb sich oftmals die Zeit mit Spatzenschießen. In dem Garten seines Freundes richtete er plötzlich die Waffe gegen sich, ein Schuß ins Herz machte seinem Leben ein Ende. Allem Anscheine nach hat man es auch hier mit einem jener leichtsinnigen Scherze zu tun, die schon so manches blühende Menschenleben kosteten.
Gießen, 24. März. Die Neuschätzung unseres Kommu- nal-Vermögens soll einen unserer Mitbürger, der das seltene Glück hat, 18 Kinder sein zu nennen, auf den scherzhaften Gedanken gebracht haben, sich an die Kommunal - Verwaltung mit dem Antrag zu wenden, ihm für sich und die Seinigen seinen Anteil am Gesamtvermögen auszuzahlen! Dem An- trage liegt folgende Rechnung bei: Gesamtvermögen nach Abrechnung der Schulden ca. 5 Mimonen, macht pro ftopr^r' Bevölkerung rund 200 Mk. = für Mann, Frau und 18 Kinder 4000 Mk.
Naumburst, 24. März. Der Schutzmann Haase aus Graudenz, der vor einiger Zeit in der Nähe von Weißenfels seine Frau mit deren Einwilligung hatte erschießen wollen, aber nur schwer verwundet hatte, wurde gestern von der hiesigen Strafkammer von der Anklage der Körperverletzung frei» gesprochen, weil er z. Z. der Tat sich in unzurechnungsfähigem Zustande und krankhafter Erregung befunden habe.
Aus aller Melt.
Eine spaßige Gefängnisgeschichte — wird aus der Schweiz geschrieben — ereignete sich im Kanton Freiburg. Dort wird von allen einigermaßen zahlungssâhigen Gefangenen die Summe von zwei Franken täglich erhoben als Aequivalent ' für die Aufwendung an Kost und Logis, die bei ihrem un- und die glücklich wäre, wenn nur ein kleiner Teil all dieser Silbertaler, denen ihr Bild zum Schmuck diente, ihr Eigentum wäre!
Kunst und Ceben.
Die Ausgrabungen in Milet, die Th. Wiegand im Auftrage der Berliner Königlichen Museen schon seit mehreren Jahren aussührt, sind in der letzten Zeit wieder um ein beträchtliches vorwärts geschritten. Ein großer Teil der Stadtmauer ward freigelegt, man fand die alte Gräberstraße mit vielen beachtenswerten Grabresten, endlich ward das prächtige Rathaus ausgegraben. Aber noch ist für lange Zeit Arbeit übrig. Sie wird aber sicheren Fortgang nehmen, denn die Deutschen haben den größten Teil des alten Stadtbezirkes käuflich erworben. Unter den kleineren Funden sind eine Anzahl wertvoller Inschriften der vorrömischen Zeit besonders zu bemerken.
Die Reklame treibt in Berlin immer sonderbarere Blüten. Jetzt hat nach der „Tgl. Rdsch." ein dortiges Warenhaus für einen Abend einen großen Saal gemietet, in dem den Käufern ein Freikonzert gegeben wird.
Albumblätt-r.
Nur keinen guten Augenblick verscherzt!
Aus Augenblicken nur besteht das Leben:
Die Freude frisch und wonniglich geherzt!
Zur bösen Stunde dankbar unS ergeben!
Auch tief verschleiert bleibt die Schönheit schön. Und jeder Nebel muß zuletzt vergeh'« . . .
Albert Zeller.
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Künstler wird nur der, welcher sich vor seinem eigenen Urteil fürchtet. Anzengruber.