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Mittwoch
18. März.
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Pr. Frz Zeilbehr, Offenbach. „ Karl Weiß, Frank-urt.
Fcstscheibc „Maingau/
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H. Föttinger, Kesselstadt. Carl Jung, Frankfurt.
P. Krog, Bornheim.
W. Schreiber, do.
H. Horn, Frankfurt.
M. Hahn, Höchst.
Pr. I. Schmidt, Hanau.
34, 35.
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A. Lettner, Hanau G. Strohecker, Frankfini. Aug. Lanz, Hanau. Ad. Bölp, Oberrad.
Fr. Schüßler, Hanau. Schönmann, do.
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Fr. Rohde, do.
F. Heß, Frankfurt. Otto Bechter, do. M. Keßler, Griesheim. I. Ziegler, Offenbach. F. Koch, Griesheim A. Geibel, Kesselstadt. J. Huber, Frankfurt. Jak. Richter, Oberrad. R. Funk, Großauheim.
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C. D
C.
G.
Reinhardt, Oberrad. Achord, Griesheim. Nies, Hanau Löther, Kesselstadt.
C. Iser, Frankfurt.
H. Spengler, Höchst.
M.
Ruhland, do.
W. Pfleger, Unterliederbach 51.
H. Fay. Höchst, 52.
W.Schlingloff Hanau. 53.
F. Alb ach, do. 54
L. Schomber, do. 55. L.Knob!ing, Untcrliederüachbü.
Karl Bock, Frankfurt. L. Lclchtiveiß, do.
E. Estcl, Bornheim.
C. Daum, Frankuirt.
Fr. Strohecker, Oberrad. C. Theobald, Frankfurt. L. F. Diefenbach, Oberrad.
H. Hoffmann Obrrrad. E. Ester, Bornheim.
J. Schmidt, Hanau, H. Horn, Frankfurt. Ph. Schütz, Hanau. O. Achord, Griesheim. F. Schüßler, Hanau. Schreiber, Oberrad.
C. Theobald, Frankfurt. Fr. Zahn, Hanaus
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H. Barth, Bornheim.
C. Schreiber, Oberrad.
G. Ahrends, Bornheim.
E. Wassen, Unterliederbach.
R. Barth, Offenbach.
C. Uhrig, Bornheim.
I Horst, Hanau.
A. Geisler, Bornheim.
W. Rauch, Hanau.
R. Hofmeister, Frankfurt.
F. Treusch, Hanau.
F. Anthes, do.
Jean Fix, do.
Otto Galle, Cfftnbad). Karl Hein, Kesselstadt.
N. Schleidt, Unterliederbach Fr. Zahn, Hanau.
W. Leppert, do.
Freischeibe „Gluck'.
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W. Leppert, Hanau.
H. SöhnleiR, do.
Th. Hoppe, do.
L. Sch o mb er, do.
L.F. Diefenbach, Oberrad.
W. Pfleger, Unterliederbach.
Grötsch, Frankfurt.
W. Rauch, Hanau.
A. Stettner, do.
Hescher, Griesheim.
Tabellenprämien auf Freischeibe „Glück/
Prämie mit 183
„ „ 131
„ ■ „ 129
„ 127
Pr. W. „ C.
Pr.
Ringen H. Horn, Frankfurt. „ C Theobald, do.
Ehrenscheibe Chrenscheibe: W Fuchs, Griesheim. Iser, Frankfurt.
C. Jung, do.
F. Koch, Griesheim.
Joh Will, do.
Karl Bock, Frankfurt.
C. Münster, do.
I. Schmidt, Hanau.
E. Estel, Bornheim.
C. Jung, Frankfurt. Frankfurt a. M. . Schretber. Bornheim.
8. Pr. R. Hofmeister,. Frankfurt.
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Ehrcnscheibe Hanau.
F. Treusch, Hanau. Chr. Heß, Bornheim. L. Leichtweiß, Frankfurt.
I. Schmidt, Hanau.
M. Ruhland, Höchst.
Th. Hoppe, Hanau.
Ebrenschcibe: 6. Iser, Frankfurt a. M.
G. Sohle in, Hanan. Ph. Schütz, do.
8. Pr.
Aug. Lanz, do.
Aug, Geißler, Bornheim. Otto Bechter, Frankfurt. W. Ran ch, Hanau.
W. Boß, Griesheim.
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Scheibe „Glück", für Gäste.
I. Preis mit 28 Ringe, Herm. Schmidt, Offenbach.
" 27 " ----
H. Horn, Frankfurt.
C. Weiß, do.
P. Jnderihal, Offenbach.
L. Knobling, Unterliederbach.
E. Inna, Frankfurt.
W. Kühnan, do.
R. Hofmeister do.
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Außerdem wurden noch
E. Bechtel, Hanau.
I. Brüning, do.
L. Sommer, do.
Ph. Weisborn, do.
W. Schultz, do.
Fr. Eckhardt, do.
Otto Koch, Brudcrdiebachec Hof.
L. Diehl, Hanau.
mit 75 Punkten 84 Becher, welche
von Herrn F. W. Wörner, Hanau in geschmackvoller Ausführung geliefert wurden, herausqeschossen. — Wir wünschen den, Zimmerschützen-Berband „Maingau" und unseren wackeren
Hanauer Schützen ein ferneres Blühen und Gedeihen, sowie ein krämges „Gut Blei".
* Gesevenprüfutta. Anfang April findet eine Gesellenprüfung für das Friseur- und Batbiergewerbe des Stadt- und Landkreises Hanau statt. Dießn-gen Lehrlinge, welche sich der Prüfung unterziehen wollen, haben ihre Anmeldungen Lu dein Vorsitzenden des Prüfungsausschusses Herrn E. Haas, Paradeplatz dahier, zu bewirken.
* Die nächste Vorlesung des Herrn Prof. Mann- heimer über „Die WeUrätiel" findet am Donnerstag, den 19. d. Mts. im Stabt flösse abends 8sr Uhr statt und wird mit Vorführung zahlreicher Lichtbäder verbunden sein.
* Viehmarkt. Auf dem heutigen Vichmarkt waren 2 Ochi-n, 195 Kühe, 62 Rn der, 40 Kälber und 1 Pferd aufgelrikbcn. Der Handel gestaltete sich sehr flott und die Preise waren hoch.
* Liliptttbogenlampe. Wier verweisen auf das heutige Juserat betreffs der Llliputbogenlampe von Siemens u. H a I s k e. Eine Besichtigung und ein Vergleich läßt die Vermutung aufkommen, daß die neue Bogenlampe eine große Umwälzung in der Beleuchtungstechnik verursachen wird.
* Silberne Hochzeit. Die Eheleute Johannes Rufer und Frau, in der Nordstraße wohnend, feiern heute das Fest der silbernen Hochzeit.
* Wiener Spitze. Nur noch zwei Tage wird die anerkanntermaßen vorzügliche Damenkapelle „Wanderlust" ihre beliebten Konzerte geben. Wer sich also an den Darbietungen der munteren Musikerinnen nochmals erfreuen will, der beeile sich.
* Vermißt. Das gestern als vermißt gemeldete Dienstmädchen M. hat einen Zettel hinterlassen, aus dessen Inhalt man annehmen kann, daß es sich aus allerdings gänzlich unbekannten Gründen ein Leid zugefügt hat.
* Entfernt von hier hat sich ein Geschäftsmann. Die Gründe find unbrkannt.
* Unverfroren. Ein radelnder Landwirt aus Hochstadt fuhr am Sonntag nachmittag in schnellem Tempo durch die Hainstraße und überrannte dabei ein über die Straße laufendes Zjähriges Kind. Ohne sich um das Kind zu kümmern, versuchte er schnell zu entkommen, achtele auch nicht auf bi? Rufe eines Po!iz;ibeamten, bis er endlich genötigt wurde, abzusteigen und seine Personalien anzugeben.
* Verdächtig der Maul- und Klauenseuche wurden heute morgen ein kleiner aus dem Obcrheisischen kommender Transport Vieh rechtzeitig angehalten und vom Austrieb zum Viehmarkl ausgeschlossen.
ß Langenselbold, 17. März. (Obstbauverei n). Die letzthin stattgeiundene Generalversammlung des hiesigen Obstbauvereins im Gasthause zum „Goldenen Engel" erfreute sich einer befriedigenden Beteiligung seitens der Mitglieder. Den Ausführungen des Herrn Lehrers Andrè über das Thema: „Die Baumpfleze im Frühjahre" wurde reicher Beifall gezollt. Herr Andre empfahl den Anwesenden die Wochen- ' tchrirt für „Obst- und Gartenbau", ein Ratgeber, der besonders Mitteilungen imb Belehrungen aus der pamo^oeiscken Lehranstalt zu Geisenheim bringt. Da sich ein Jahresabonnement bei einem Vereinsbezuz von mindestens zehn Exemplaren äußerst billig gestaltet, wurde der Vorschlag einstimmig accep- tiert. Nach Beschluß der General-Versammlung findet künftighin am ersten Sonntag jeden Monats eine zwanglose Vereinigung der Mitglieder statt; wünschenswert ist es, daß jedesmal ein kleiner Vortrag oder irgend ein belehrendes Thema auf der Tagesordnung steht. Umständehalber kann die nächste Versammlung erst am 3. Sonntag im April abgehalten werden.
das Grab sei kurz vorher geöffnet und dann wieder zugescharrt worden. Die noch gestern in vorgerückler Abendstunde durch die Seligenstädter Amtsgerichtsbehörde unter Zuziehung des Herrn Kreisarztes Medizinalrat Dr. med. Psannmüller aus Offenbach eingeleitete Untersuchung ergab die völlige Bestätigung dieser naheliegenden Vermutung. Der Leichnam wurde auf gerichtliche Weisung exhumiert. Dabei fand man den Sargdeckel verkehrt — die Innenseite nach oben gerichtet — über der Leiche liegend. Der Sarg zeigte mehrfache Spuren gewaltsamer Oeffnung. Die schon erheblich in Verwesung über- gegangene und aus ihrer ursprünglichen Lage gebrachte Leiche selbst war teilweise entblößt und das Leichengewand war in beträchtliche Unordnung geraten. Die Strümpfe der Toten waren herabgestrüppt, die Hände des Leicknams nicht mehr gefaltet ic. Eine Beraubung oder weitere Schändung der Leiche, wovon der geschäftige Volksmund zu erzählen weiß, wurde unseres Wiffens nicht konstatiert; indessen läßt die obwaliende Situation der Phantasie des Uneingeweihten einen weiten Spielraum. Vergeblich sinnt man anderseits nach Beweggründen, die eine leider noch unbekannte menschliche Hyäne veranlaßt haben mochten, in stiller Mondscheinnacht sich hinaus auf den einsamen Gottesacker zu schleichen und frevelnde Hand anzulegen. Die erbitterte Bevölkerung steht vor einem psychologischen Rätsel, das menschliche Verirrung ihr zur Lö'ung vsrlegte. Bei dem gänzlichen Mangel an Verdachtsmomenten dürfte es zweifelhaft fein, ob der mit Eifer heute fortgesetzten gerichtlichen Untersuchung die Ermittelung des Scheusals und seiner verborgenen Motive jemals gelingen werde.
In der südlichen Hälfte des geräumigen Sammlungs- Saales haben die beiden hiesigen Buch- und Kunsthandlungen, Alberti und König, eine umfangreiche und wertvolle Ausstellung veranstaltet. Allein nahezu 1000 Bücher in moderner und modernster Ausstattung liegen hier aus und reiben sich in geschicktem Arrangement an i';re Ahnen, die Druckwerke der histori'chen Gruppe, an, während an Zahl nicht weniger Kunstdrucke, Kupier- und Stahlstiche, Radierungen, Heliogravüren u. a. die modernen künstlerischen Reproduklionsverfahren in ihren besten Beispielen zur Anschauung bringen.
Wir treten in den nächsten Saal ein, die schöne, hohe und weite Aula. Sie hat, in einzelne Kojen geteilt, die Gruppen 2—6 ausgenommen, unter welchen namentlich die reich und geschmackvoll beschickte Abteilung deS hiesigen Ortsvereins derLithographen sowie die Zeichnungen und Entwürfe der Lithographen auffallen, welche die Königs. Zeichenakademie besuchen und in den Klaffen der Herren W. Schultz und B. Wenig ausgebildet werden.
Dieser Gruppe gegenüber, mitRecht in einem besonderen Zimmer zusammengestellt, erfreuen die herrlichen Drei- u. Vierfarbendrucke das Auge des Beschauers, die in so beträchtlicher Zahl und in Exemplaren von so hervorragender künstlerischer Qualität eingegangen sind, daß ihre Abteilung neben der Plakatsammlung als ein weiterer Glanzpunkt der Hanauer Drucksachen- Ausstellung bezeichnet werden darf.
„Meine Herren, unser Rundgang ist zu Ende", sagt unser Führer, der unermüdliche Leiter der ganzen Veranstaltung, Herr Professor Wiese, „und ich lade Sie ein, sich zu der anschließenden zwanglosen Zusammenkunft in der „Centralhalle" recht vollzählig einzufinden.
Ueber diese zwanglose Zusammenkunft werde ich vor dem 11. April nicht wohl berichten können; in der Zwischenzeit aber sollen über beachtenswerte Einzelheiten der Ausstellung noch des Oesteren Mitteilungen an dieser Stelle erscheinen; hat sie sich doch aus kleinen Anfängen zu einem Unternehmen größten Stiles herausgebildet, dessen fruchtbringende Anregungen weit hinausgreifen werden über Hanaus Weichbild und Deutschlands Grenzen.
Hue f^ad und fern,
x Cassel, 17. März. Nachdem die hiesigen Maler- und Weißbmdergèhifen, wie die SLneidergesellen in den A u s- stand getreten sind, macht sich jetzt auch eine Lohnbewegung der Schreiner geltend. Dieselben haben folgende Forderungen aufgestellt: 1. Verkürzung der Arbeitszeit von 9'/s auf 9 Stunden, 2. einen Aufschlag von 10 °/o auf die bisher gezahlten Löhne, 3. einen Minimallohn von 18 Mk., 4. Vermeidung aller Nachfeierabend- und Sonntagsarbeit. In ganz unabweisbaren Fällen wird für Ueberstunden bis abends 8 Uhr ein Aufschlag von 10 Psg., für solche nach 8 Uhr und Sonntags ein Aufschlag von 20 Pig. pro Stunde verlangt. Die Entscheidung der Meister steht aus.
-r. Marburg, 17. März. Heute fand am hiesigen Kgl. Gymnafium in Anwesenheit des Herrn Geh. Ober-Reg.-RatS Dr. Lahm-yer - Gaffel die Reifeprüfung statt. Sämtliche 14 Oberprimaner, die sich gemeldet, bestanden, 9 von ihnen konnten vom mündlichen Examen dispensiert werden.
"r. Marburg, 17. März. Be n heutigen Frühjahrs- Pferdemarkl waren 260 Pferde ausgestellt. Da es nicht an Käufern fehlte, konnte sich ein lebhaftes Geschäft entwickeln. Während des Markles konzertierte an der Viehmarkthalle eine Musikkapelle.
FC. Wächtersbach, 17. März. Hier starb hochbetagt der Fürstliche Kammerrat Ruvpert, 84 Jabre alt. Er stand seit 1845 in Diensten des Fürsten von Dsenburg-Büdingen- Wäcktersbach.
W. Frankfurt a. M., 17. März. Am Fuße einer Treppe, die in der Nähe der Haltestelle der Waldbahn in Saifenbaufen eine steile Böschung zur Frankfurter Wasch- und Badeanstalt hinabführt, fand man gestern abend kurz vor 10 Uhr ben katholischen Pfarrer Schneider von Schwanheim tot auf. Man nimmt an, daß der Verunglückte mit der Waldbahn nach Hau^e fahren wollte und in der Dunkelheit die Treppe hinabsestürzt ist.
A Froschhausen, 17. März. Eine grauenvolle Begebenheit hält die Bevölkerung unserer friedlich-stillen Gemeinde in begreiflicher Erregung. Der Totengräber Wilz entdeckte nämlich geleg-nllich seines gestrigen Rundganges durch die Gräberreihen unseres Friedhofes die Ruhestätte der am 3. Februar b. J. beerdigten ledigen Margaretha Kiehl in einem Zustande der Zerstörung, der die Annahme rechtfertigte,
Drahtnachrichten.
Zentralverband deutscher Industrieller.^
_ Berlin, 17. März. Der Zentralverband deutscher Industrieller hielt eine Delegiertenversammlung ab. Diese nahm bezüglich der Handelsverträge eine Resolution an, welche den Abschluß langfristiger Handelsverträge unter Bindung bezw. Herabietzung der für die bentfd&e Ausfuhr wichtigen fremden Zoll ätze und Sicherung der Meistbegünstigung befürwortet und bei den Handelsvertragsverhandlungen weitere Ermäßigungen der Jndustriezölle möglichst ausgeschlossen zu sehen wünscht.
Panamakaual-Vertrag.
Washington, 17. März. Der Senat ratifizierte den Panamakanal-Vertrag mit 73 gegen 5 Stimmen.
Aufruhr in Montevideo.
London, 18. März. „Daily Telegraph" meldet aus Washington, nach dem Bericht des amerikanischen Konsuls in Montevideo seien 8000 Mann im Aufru hr gegen die Regierung begriffen. Die Umgegend von Montevideo nehme einen bedenklichen Charakter an. Das derzeit in Montevideo befindliche südatlantische Geschwader der amerikanischen Flotte erhielt Befehl, die amerikanischen Interessen zu schützen.
Montevideo, 17. März. Wie versichert wird,' ist Aparicio Saraiva Anführer der Aufständischen.
Handschreiben des Sultans. .
Athen, 18. März. Die außerordentliche türkische Gesandtschaft hat dem König e i n H a n d s ch reib en des Sultans überreicht, in welchem derselbe seinen herzlichen Sympatim für das griechische Königshaus und griechische Nation Ausdruck gibt.
Aus Marokko.
Melilla, 17. März. Die vom Onkel des Sultans geplante Expediton, durch welche der Prätendent im Rücken angegriffen werden sollte, ist gescheitert, weil die Kabylen- stâm me den Gebor-am verweigerten.
Madrid, 18. März. Der „Heraldo" mildet aus Tanger, die Empörung mache erhebliche Fortschritte. Es werde für den Sultan schwierig sein, dieselbe niederzuwerfen. Leicht möglich sei, daß der P r â t e n d e n t die O f f e n s i v e wieder ergreife.
Erkrankt.
Berlitt, 17. März. Der erste Vizepräsident des Reichs-. tages, Graf Stolberg-Wernigerode, ist erkrankt und hütet das Bett.
Entgl-ist.
Köln, 18. März. Auf der Kleinbahn Haspe-Vörde entgleiste eine Lokomotive infolge böswilliger Beschädigung der Schienen. Der Lokomotivführer wurde getötet.
/ Verschüttet.
Kiel, 17. März. Zwei in einer Kiesgrube spielende Knaben wurden durch abstürzende Kiesmassen verschüttet und nach Stunden tot ausgegraben.
Totschlag.
Hamburg, 17. März. Auf der Insel Wilhelmsburg tötete ein polnischer Arbeiter seine Logiswirtin, weil sie ihm Geld verweigerte.
Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Seewarte.
Telegramm aus Hamburg vom lS. März.
9 Uhr 40 Min.
Prognose für den 19. März: Mildes Wetter, im Norden stellenweise Regen wahrscheinlich.
Hauausr Uereins- «. Uerguuguugsttachrichleu
für Mittwock den 18 März.
Kunstverein: In der Aula der Köntgl. Zeichenakademie: Ausstellung von Kemâlden re.
Ltadttbealer in Hanau: „Der Kaufmann bon Senebia” 1 Anfang 7 Uhr.
Verband deutscher HandiunsScehilien zu Leipzig, Kreisverein Hanaur G neralversammluni im „Restaurant Mohr".
Ep. Männer- u. JünglinaSverein: Poiaunenb>Men cGp. Vereinshaus.) KaufmännUche. Verein Hanau: Vereinsabend im Restaurant Mohr« Turn- it. Fechtklug; Gemeinschaft rches Turnen ver Männerriegen von Turngemeinde und Turu- u Fechtklub.
Tarngesellschaft: Abends von'/»9—10 Uhr: Turnen der Mänmrabteil..