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Gierig leckten schon die Flammen herüber nach der Marien­kirche, die bereits aufs äußerste gefährdet war, als die Feuer- wahr anrückte und jedem Weiternreifen des furchtbaren Ele­ments energisch Halt gebot. Sowohl im Glockenturm wie auch im Innern der Kirche befanden sich Mannschaften der Feuer­wehr, welche jede Gefahr sofort beseitigten. Gerade von hier aus bot sich auch für die Feuerwehr der beste Angriffspunkt und sobald ihr Spritzen in Tätigkeit waren und zischende Wasserstraßen in das Flammenmeer senden konnten, war die , Gefahr vorüber, immerhin bedurfte es der angestrengtesten Tätigkeit, um das Feuer auf seinen Herd zu beschränken. Ein unberechenbares Unalück wäre entstanden, wenn die Flammen die Kirche ergriffen und so das Herankommen Jber Feuerwehr erschwert hätten. Es ist fraglich, ob, dann über­haupt noch etwas zu retten gewesen wäre. Wie eingangs schon erwähnt, war der Entstehungsherd das Malzlager; es ist dies der in die kleine Fahrstraße stoßende kleinere Gebäude­teil, neben welchem das größere Gebäude mit dem Sudhaus und der Malzdarre sich "befand. Die Ursache des Jnbrand- geratens ist nicht aufgeklärt. Man kann aber annehmen, daß das Feuer vom Sudhaufe nach dem Malzlager übertragen wor­den ist. Der Schaden an verbrannten Materialien rc. (Malz, Reis, Gerste) dürfte sich auf etwa 30 000 Mark belaufen. Hierzu kommt noch der an den Gebäulichkeiten angerichtete Schaden.

* In derWiener Spitze" üben die täglich daselbst stattfindenden Konzerte des DamenorchestersWanderlust" große Anziehungskraft aus.

0 Marköbel, 7. März. (D i e n st j u b i l ä u m.) Der hiesige Ortsdiener, Heinrich Martin Gärtner VI., beging gestern sein 25jähriges Dienstjubiläum. In Anerkennung seiner unermüdlichen treuen Dienste wurde ihm im Namen der Gemeinde ein Ehrengeschenk von 50 Mark überreicht.

Sprechsaal.

Für die unter dieser Rubrik eingesandten Notizen übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.

Laut Beschluß der Stadtverordnetenversammlung vorn 5. März, betreffend eine allgemeine Schulgelderhöhung, sind die außerhalb wohnenden Schüler beziehungsweise deren Eltern in finanzieller Hinsicht wieder, und wie schon so oft, am stärk­sten in Mitleidenschaft gezogen. Es ging auch wieder der Erhöhung des fraglichen Schulgeldes sür Auswärtige der Grundsatz voraus, daß die Kinder nur zum Schulbesuch die Stadt Hanau aussuchen. Will man vielleicht damit sagen, daß deren Eltern an vorgenannte Stadt keine Steuern bezahlen, so ist dieser Gedanke wohl nicht ganz gerechtferngt, denn es wird, abgesehen von der Steuerfrage, die Stadt Hanau resp, deren Bürger von genannten auswärts wohnenden Eltern durch Einkauf yon Waren aller Art unterstützt. Auch der Einsender dieser Zeilen, welcher lange Jahre in Hanau an­sässig war, sich aber aus Gesundheitsrücksichten in einen der allernächsten Vororte Hanaus begeben mußte, zugleich aber seinem Kind, welches die Mittelschule besucht, nicht den ange­wöhnten städtischen Schulbesuch vorenthalten wollte, ist eifrig bemüht, dalür die Stadt Hanau in allen oben angegebenen Teilen, welche das Leben erfordert, zu unterstützen. Wenn nun der eine oder andere Vater, und welches auch der Einsender tun müßte, zu seinem nach Hanau zur Schule gebenden Kinde sagen muß: Ich kann dir in Anbetracht des erhöbtn Schul­geldes keine städtische Schulbildung mehr gönnen, sondern du mußt auf die Dorfschule gehen, so muß doch jedenfalls dos Herz eines gefühlvollen Vaters über das vor Schrecken weh­mütig werdende Kind nach diesen Worten zerspringen.

Indem nun die größte Zahl der auswärts wohnenden Eltern der in Hanau schulbesuchenden Kindern sich keines großen Wohlstandes zu erfreuen haben, sondern nur auf einen läglichen Verdienst angewiesen sind, ihren Kindern jedoch als Vermögen eine gute städtische Schulbildung mitgeben möchten, so tragen wünschend diese Zeileu dazu bei, das Schulgeld der vorgenannten Schüler, welche schon bedeutend mehr als die städtischen zu bezahlen haben, in Anbetracht obiger Angaben bei der alten Taxe zu belaffen. Es würde diese Humani­tät der hochverehrten Stadtverwaltung seitens der Eltern dankend entgegengenommen und deren Kindern durch Verbleiben in ihrer Schule eine große Freude bereitet werden.

Hue stak und fern.

Cassel, 7. März. Um die Stelle eines Bibliotlekacs an der hiesigen Landesbibliothek, die von der Landesdirektion aus­geschrieben war, haben sich 142 Herren gemeldet, von denen 16 in engere Wahl gestellt worden sind. Von diesen 16 Be­werbern werden wahrscheinlich am Montag schon der eine oder andere Herr dem Landesausschuß als Bibliothekar vorge­schlagen werden können. Der Landesausschuß hält in den Tagen vom 15. April ab seine Ausschußsitzungen und wird in einer derselben dann den vorgeschlagenen Bewerber zur Be­stätigung empfehlen.

Eschwege, 6. März. Das Vaupel'sche Gut in Elt- mannèhausen ging heute durch gerichtlichen Zwangsoerkauf auf den Herrn Amtsrat Vaupel zu Fürstenstein für den Kauf­preis von 250 000 Mark über.

Fronhattsen, 7. März. Eine große Freude ist in diesen Tagen unserem Kirchspiel zu Teil geworden. Ein reicher und wohltätiger christlicher Herr hat eine schöne Be­sitzung hierselbst, geräumiges Haus mit Garten, gekauft und es dem Kirchspiel Fronhausen zwecks Einrichtung eines Diakonissenheims mit Kleinkinderschule geschenkt.

_ ^ Grotz-Steirrheim, 6. März. Die für 1903 ersten Holländer", worunter die Schiffersprache die nach Holland bestimmten Floße begreift, passierten heute auf ihrer Ta'- fahrt unser Städtchen. Es waren 6 gewaltige Floße von enormem Werte, welche aus verschiedenen Ländern österreichi­scher Krone auf dem Laud- und Wasserwege ihrem Endziele zueilten. DieHolländer", wohl zu unterscheiden von den meist, aus dem Spessart stammenden, weit geringwertigeren Weißhölzern", sind zu Schiffs- und Pfahlbauten re. bestimmt.

Montag

Das Haupthandelsgcichäft inHolländern" liegt in den Händen einer renommierten Heilbronner Firma.

® Seligenstadt, 8. März. Nachdem sich die Absicht unseres Stadtvorstandes, die neue Gaswerksanlage beim städti­schen Schlachthaus auf gemeinheitlichem Terrain zu errichten, als undurchführbar erwies, wurde nunmehr das unmittelbar am Mainufer gelegene Gartengelände, bisher gemeinschaftliches Eigentum von 5 Erben des im Jahre 1863 verstorbenen Bürgermeisters Wissel, zum Preise von 8000 Mark von der Stadtverwaltung als Bauplatz definitiv angekauft. Das entschieden günstiger gelegene Terrain umfaßt 6,250 Quadrat­meter, gegen 2,900 Quadratmeter des zuerst bestimmten Bauplatzes.

+ Hainstadt a. Main, 8. März. Gelegentlich der am 26. November 1902 zu Seligenstadt abgehaltenen General­versammlung des landwirtschaftlichen Bezirksvereins Offenbach wurde zur Hebung der Rindviehzucht u. A. auf die Wieder­einführung von Prämiierungs-Tierschauen empfohlen. Eine derartige Viehschau wurde auf Veranlassung des landwirtschaft­lichen Provinzialvereins für Starke burg dieser Tage für die Tiere des Rindviehzuchtvereins unserer Gemeinde abgehalten. Die Prämi erungskommission bestand aus den Herren Oekonomie- rat Walter aus Lengfeld, Vizepräsident des Provinzialvereins, Heinrich Haman IV. aus Biebesheim, L. Schönberger aus Groß-Bieberau und Kanzleivorsteher Schreiber aus Darmstadt. Unter den vorgeführten Tieren konnten 16 Kühe, 14 Rinder und 2 Zuchtstiere mit Prämien von 3 bis 20 Mark bedacht werden. Dem Vereinspräsidenten wurde in Anerkennung seiner musterhaften Buchführung eine Prämie von 15 Mk, sowie dem Faselwärter für tadellose Führung des Sprungregisters und 8 Besitzern prämiierter Kühe für gewissenhafte Führung des Probemelkregisters eine Prämie von je 5 Mark bewilligt. Der strebsame Verein kann mit Befriedigung auf das Resultat seiner ersten Prämiierungs-Viehschan zurückblicken.

Hus aller Melt.

Die Ingenieurschule zu Mannheim, eine städtisch subventionierte höhere technische Fachschule für die Lehrfächer Maschinenbau und Elektrotechnik, hat auch im letzten Semester wieder euren ansehnlichen Zuwachs von Studierenden erhallen. Die innere Ausstattung der Anstalt steht in jeder Hinsicht auf der Hölle der Zeit und sind die Interessen der Studierenden bis ins kleinste Detail berücksichtigt. Die Laboratorien weisen moderne Maschinen und Apparate auf, die es erinöglichen, die Lernenden mit den in der Praxis vorkommenden Arbeiten ver­traut zu machen. Reichhaltige Sammlungen und eine große Biblothek unterstützen den Unterricht, während Mannheim selbst als Großindustriestadt die beste Gelegenheit zu wissen­schaftlichen Exkursionen aller Art bietet.

Das Sommersemester beginnt am 16. April.

Verlosungen.

Obligationen des Credit Foneier Egyptien vom Jahre 1886. Ziehung am 16. Febr. Auszahlung am 1. März 1903. Nr. 210518 zu 50 000 Fr. Nr. 22053 26273 35588 60116 74126 75112 76443 88808 119050 194221 195448 215382 239659 239704 243015 254199 279174 285875 307374 315978 326773 341574 365296 384470 397106 je 1000 Fres.

Prâmken-Anleihe der Stadt Wien vom Jahre 1874. Ziehung am 2. März. Gezogene Serien: Nr. 40 77 222 296 460 507 1038 1174 1225 1600 1681 1850 1897 1937 2142 2261 2357 2615 2692 2752 2865. Hauptpreise: Serie 40 Nr. 21 zu 400 000 Kronen. Serie 1174 Nr. 44 zu 40 000 Kronen. Serie 2357 Nr. 3 zu 10 000 Kronen. Serie 222 Nr. 88, Serie 460 Nr. 73, Serie 507 Nr. 55, Serie 1681 Nr. 32, 49 je 2000 Kr. Serie 40 Nr. 35, 39, Serie 222 Nr. 35, 90, Serie 296 Nr. 60, Serie 2142 Nr. 40, Serie 2261 Nr. 40, 80, Serie 2515 Nr. 83, Serie 2752 Nr. 67, Serie 2865 Nr. 22, 35 je 500 Kronen. Alle übrigen in den obigen Serien enthalte­nen Nummern je 300 Kronen.

Budapester Basilien- (Dombau-) Lose vom Jahre 1886. Ziehung am 2. März. Hauptpreise: Serie 615 Nr. 70 zu 30 000 Kronen. Serie 2293 Nr. 3 zu 2000 Kronen. Serie 234 Nr. 10, Serie 7215 Nr. 51, Serie 7365 Nr. 85 je 1000 Kronen. (Ohne Gew.)

Schistsberichte.

Hamburg, 7. März Der DampferNubia" von der Hamburg-Amerika-Linie ist gestern in Port Said ein- getroffen.

Bremeu, 5. März. Der Dampfer des Norddeutschen LloydKaiser Wilhelm der Große" ist gestern in New-Aork eingelroffen.

Drahtnachrichten.

Berlin, 8. März. Der Berliner Goethebund veranstaltete heute mittag in derPhilharmonie" eine Ver- srmnlung, die zahlreich besucht war, auch die Professoren Mommsen und Menzel waren zugegen. Sudermann besprach die Entscheidung des Oöerverwaltungsgerichts in der Angelegen­heit des VerbotsMaria von Magdala". Nach Vourägen von Ludwig Fulda, der Reichstagsabgeordneten Müller- Meininzen und Heine und von Professor Liszt wurde eine Resolution angenommen, in der der Resolution des Weimarer Goethebundtages zugestimmt, die Theaterzensur als eine un­würdige Bcvorn undung des deutschen Volkes verworfen und dem Vorstand aufgetragen wird, beut neugewählten Reichstag eine Petition aus reichsgesetzliche Abschaffung der Theaterzensur z l unterbreiten.

Berlin, 9. März. Die Morgenblätter melden: Im Kaiserhos" sand anläßlich der Eröffnung der Automobilaus- stellung gestern abend ein Festmahl statt, an welchem Prinz Heinrich von Preußen, Prinz Joachim Albrecht, her Herzog Adolf Friedrich von Mecklenburg, die Munster Möller und Budde rc., teiinahmen. Prinz Heinrich brachte das Hoch auf

9. März.

den Kaiser aus und ermahnte in seiner Rede die Automobilisten, vorsichtig zu fahren und sich zum Wahl'prucke zu macken : Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, um ungerechtfertigte Vor­urteile zu beseitigen. An den Kaiser wurde ein Huldigungs- telegramm abgesandt.

München, 8. März. Im Prozeß der Stiftsvorsteherin Heusler wurde heute früh 1'/, Uhr das Urteil gesprochen. Die Angeklagte wurde wegen Körperverletzung zu sechs Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust verurteilt. Der Staats­anwalt beantragte sieben Jahre Zuchthaus.

Prag, 8. März. Der mittel böhmische Zucker- fabrikverein erörterte in einer heute abgehaltenen Voll­versammlung das Z u ck e r st e u e r g e s e tz und nahm ein­stimmig eine Resolution an, in welcher es heißt, daß nach dem Wortlaute der Brüsseler Konvention der österreichische Zucker durchaus nicht als prämiiert betracktet werden könne. Die Re­gierung sek aufzufordern, unverzüglich die Einberufung der ständigen Brüsseler Kommission zu veranlassen, damit ent­schieden werde, ob und inwieweit das österreichische Kontin­gentierungsgesetz mit der Brüsseler Konvention in Wider­spruch stehe.

Prag, 8. März. Die engere Vertrauensmännerversamm- lung der Alldeutschen Partei Wolf'scher Richtung genehmigte das Parteiprogramm, dessen Hauptpunkte sind: Nachdrückliche Förderung der Los von Rom - Bewegung, Festlegung der deutschen Sprache als Staatssprache, Personal-Union mit Ungarn, Sonderstellung Galiziens und durch Staatsvertrag festzustellendes Schutz- und Trutzbündnis mit Deutschland. Die Partei erklärt sich als freiheitlich, antiklerikal, antisemitisch und demokratisch.

Budapest, 9. März. Bei der gestrigen Straßenkund­gebung wurden im ganzen 60 Verhaftungen vorgenommen. Um 7 Uhr 30 Min. erreichten die Kungebungen ihr Ende, da die Menge von der Polizei zerstreut wurde.

Budapest, 8. März. Das Mitglied des Magnaten- hames Stefan Bitto, Ministerpräsident vom Jahre 1874 bis 1875, ist gestorben.

Madrid, 8. März. Gelegentlich der staitgebabten Wahlen zum Generalrat kam es zu zahlreichen Streitigkeiten. Zwei Wahlvorsteher wurden verhaftet, zwei entzogen sich ihrer Verhaftung durch die Flucht. Einer bedrohte mehrere Sena­toren mit einem Revolver. In Barcelona, wo 6 Republi­kaner und 2 Anhänger der katalanischen Partei gewählt wurden, kam es zu Unruhen.

Madrid, 8. März. Nach einer Meldung desHeraldo" erklärte Finanzminister Villaverde, er sei entschlossen, den Forderungen der übrigen Minister, welche sür eine große Er­höhung der Ausgaben im nächsten Budget eintreten, nicht nach­zugeben. Das Blatt meint, es sei infolgedessen ein ernster Konflikt innerhalb des Kabinetts zu erwarten.

Paris, 8. März. Marie Daurignac ist heute Morgen vorläufig freigelassen worden.

Saint Brieux, 8. März. Bei der Wahl zur Kammer wurde der ministerielle Kandidat Daudet gegen den Konserva­tiven de la Bentinage gèwählt.

Montreal, 8. März. Auf dem auf dem Lorenzstrom im Bau begriffenen nahezu fertiggestellten DampferMontreal" brach Feuer aus. Der Dampfir wurde völlig eingeäschert, wodurch ein Schaden von etwa 500 000 Dollars entstand. Um dem Feuer zuzuschauen, hatten Hunderte von Personen das Dach eines Warenschuppens am Ufer bestiegen. DaS Dach brach ein. Eine Person ist tot, über hundert erlitten Verletzungen.

Bukarest, 8. März. In der Angelegenheit der bei den Ziehungen der Renientitres begangenen Unregelmäßigkeiten ist der Geldwechsler Isaak Haimowitsch verhaftet worden. Er wirb der Erpressung gegenüber dem betrügerischen Beamten Dimitreèco beschuldigt.

Belgrad, 8. März. (Corr.-Bureau.) Aus Anlaß der 21, Wiederkehr des Tags der Proklamierung des serbischen Königreiches fand heute im Schlöffe ein Diner statt. Der König trank auf das Wohl der in Serbien vertretenen Sou­veräne und sagte, Serbien sei glücklich, während der langen Zeit das Element des Friedens und der Ordnung auf dem Balkan gewesen zu sein, dies wolle es auch fernerhin bleiben, wobei eS auf die Unterstützung der Souveräne Europas rechnen zu dürfen glaube. Hierauf wurde die türkische Hymne gespielt. F et h y Pascha trank namens des diplomatischen Korps aus das Wohl des Königs und der Königin, indem er die Frie- densbestrebungen derselben anerkannte.

Konstantinopel, 7. März. (Corr. Bureau.) Der Sultan verlieh dem König von Griechenland den Jftiabrorden in Brillanten.

Caracas, 8. März. (Reuter.) Ein heule veröffentlichter Erlaß stellt die venezolanische Blokade des Orinoco sowie der Häfen Guanta und Carupano wieder her.

New-Dork, 8. März. Ein Telegramm aus Omaha meldet: Die leitenden Beamten der Union Pacificbahn und der Ausschuß der Zugführer und Bremser einigten sich dahin, daß die Löhne dieser beiden Klaffen von Angestellten um 12 bezw. 15 pCt. erhöht werden sollen.

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Die städtische Bibliothek

Battgertstraße 2, erster Stock, ist Sonntags, Mittwochs und s Samstags von 11 bis 1 Uhr zur kostenfreien Benutzung für das Publikum geöffnet.

Sananer Uereins- u. UergnSgungsnachvichter«

für Montag hen 9 März.

Kunstverein: In der Aula der König!. Zeichenakademie: Ausstellung von Gemälden rc.

Turn- v. Fech»k mb: Ab-nds von 67 Uhr» Turnen der Damenab- tellung in der neuen Turnhalle. . )

Turngemcinde ; Abends von 8/<8*/49 Uhr: Turnen der Damenab« teilung in der neuen Turnhalle.

Kirchenchor der Iohanniskirche: Abends präzis 8 Uhr: Probt im UebunpSsälchen der K'rche.

Hanauer Tierschutzverein: Abends 8 Vs Uhr: Generalversammlung in > de. Restauration Mohr.

VereinPrießnitz" Abends 8'/, Uhr» Großer DemonstrationS-Vortrag ; im Saale derCentralhalle".