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Samstag
7. März
lauschte, wird künftig der schrille Pfiff des schnaufenden Dampfrosses ertönen, und in wetterauischer Mundart wird der Schaffner rufen: „Startion" Eichen — aussteigen! Hoffentlich wird der erste Spatenstich auch nicht lange mehr auf sich warten lassen. Es sind schon 3 Jahre ins Land gegangen, seitdem die Babn gesetzlich genehmigt worden ist.
Niederdorfelden, 5. März. (Personalien.) Nach Verfügung Königl. Regierung zu Cassel wurde Lehrer Arth. Gerlach zu Wennenkamp, Kreis Rinteln, vom 1. April d. J. ab zum 2. Lehrer an der evang. Schule hierselbst ernannt.
Sprechsaat.
Für die unter dieser Rubrik eingesandten Notizen übernimmt die Redaktion dem Publikum geaenüber keinerlei Verantwortung.
An den Post-Briefkasten ist die jeweilige Abholungszeit angeschrieben. Nun kommt es aber häufig vor und ist zur Mittag- und Abendzeit geradezu Regel geworden, daß die Kasten erheblich früher, oftmals um eine Viertelstunde und darüber, eher entleert werden, als angeschrieben steht. Es wäre sehr zu wünschen, wenn dieser Mißstand beseitigt würde. P.
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Die Stadtverordneten von Hanau haben unterm 5. März eine Erhöhung der Schulgelder beschlossen. Besonders reichlich ist diese für die auswärtigen Schüler ausgefallen. An der Oberrealschule müssen dieselben jetzt 50 Mark pro anno mehr bezahlen. Es wäre vielleicht nichts einznwkndcn, wenn diese Anstalt Konkurrenz auf dem Lande hätte. Aber wo sollen denn die „Auswärtigen" aus der Umgebung Hinaus sich eine bessere Vorbild» rg aneignen, wenn nicht gerade hier. Nicht allein, daß sie für Eisenbahn, Kost rc. schon ein erkleckliches Sümmchen mehr aufzuwenden haben, sollen sie jetzt auch noch die Hälfte an Schulgeld mehr bezahlen!! Es ist auch nicht gesagt, ob dieser Beschluß rückwirkende Kraft hat. Sollte dieser Beschluß Geltung erlangen, so würden die betreffenden SHül r aus der Umgebung von Hanau, deren Väter gewiß nicht lauter Krösusse und, das Doppelte wie die Hanauer aufbringen müsm. Es wäre wünschenswert, zu erfahren, ob dies Vorgehen der Stadtverordnetenversammlung schon ein Beispiel hat.
Ein Vater eines „Auswärtigen".
Kauauer Vereins- u. Vergnügungsnachrichten
für Samstag den 7. März.
Tulngesellschaft: Abends von 7—9 Uhr: Vorturncritmide.
Kaufmännischer Verein Hanau: Abends 8 Uhr: 16. Stiftungsfest im Saale der .Centralhall!.".
Evang. Männer- u. Jüng'ingsverein: Unterhaltung 'Ev. VereinShaE. Evangelischer Arbeiterverein: VeremSabend und Mitgliederaufnahmc im Vereinslokale zur »Brauerei Weismantel".
Vergnügungs-Verein »Germania": Vereinsabend im »schwarz.Bären". Tnrngnnetnde: Kürturnen und Vorturnerstunde.
Gesangverein »Sumser" : VeremSabend in der «Stadt Bremen". Gesangverein »Tonblüthe": Singstunde in der ..Stadt Bremen". Gesangverein „G-"man'a": VeremSabend im „Loweugârtch n". Gesangverein »Melomania' : Vereinsabend in der »Karthanne". Klub „Saxonia"; Klublokal »Frankfurter Sait*.
Klub „Cameratia": Klubabend in der „gold. Gerste". VcrgliügunaSgcsellschaft „Fidelio": Vereinsabend «zum Teich". Gesellige Verbindung »Melitia" Vereinsabend .zur Karthauae". Kasino „Eintracht" (Vereinslokal „zum Braustüb'l"): Vereinsabend. Verein „Einigkeit": Vereinsabend in der „großen Sirene', Athletenklub »Germania" : Vereinsabend (Restauration Waaen^ach). „Hanauer Fußballgesellschaft 1899'; Vereinsabend in der „Allemania". Fußballklub »Viktoria": Verei: sabend in der »Brauerei Weismantel'. Hanauer Fußballklub „Hanovia" : Vereinsabendi.d. Rest. „z.Eisenbahn". Radfahr.r-Verein 189c: Veremsadniv auf Beck's Fkllenkcll r. Stammtisch . Bürgervräu": Jeven Samstag Abend: Nebunv. Kegel-Klub „D. H. V." „zur guten Quelle"; Anfang 9 Uhr.
für Sonntag den 8. März.
Vormittags von 11—1 Uhr: UebungSstuude der Tnchgesellschaft im .Nürnberger Hof".
Vormittag? von 11—1 Uhr: Uebungsstunde der Tischgesellschaft auf Beck'S Felsenkeller.
Fußballklub „Viktoria": Nachm.: UebungSsviel aus dem Exerzierplatz. Hanauer Fußball-u. Kricketkmb: Nachmittags 3 Uhr: Uebung» spiel auf dem Exerzierplatz,
für die ganze Richtung, daß der Weg zum „Dokument deutscher Kunst" durch zwei egpptische Pylonen führte!
Immerhin haben sich wenigstens in der angewandten Kunst die modernen Bestrebungen nunmehr einigermaßen kristallisiert, zumal nachdem führende Geister auf diesem Gebiete, wie Lalique in Paris u. a„ durch hervorragende Leistungen Vorbildliches und Mustergiltiges geschaffen hatten. Laliques besonderes Verdienst besteht darin, daß er, wenn möglich, selbst in der Komposition der kleinen Schmuckgegenstände e'nen künstlerischen Gedanken zum Ausdruck bringt und damit an und für sich schon das künstlerische Niveau der Juwelier- und Goldschmiede-Arbeit hebt, es der großen Kunst näherrückt.
Einige der Hanauer Preiskonkurrenten hatten in seinem Sinne gearbeitet und durch Komposition weiblicher Figuren in die ornamentale Linienführung schöne und anmutende Motive hervorgebracht. Die Mehrzahl der Preisbewerber jedoch beschränkte sich auf Verwendung reiner Linear-Ornamentik, zum Teil im Verein mit stilisierten Pflanzen- und Tier- siguren. Die Bezeichnung „beschränkte sich" soll nichts weniger als ein aasprechendes Urteil bedeuten. Im Gegenteil. Mir oft ist das Einfache das Schwierigere und gerade in der Verwendung einfacher, schlichter Mittel zeigt sich der Künstler.
Um eine möglichst vielseitige Ausbeutung der Kurvenlineale handelt es sich hier nicht. Klare Disposition, edle Einfalt und stille Größe lassen auch in den Erzeugnissen des Kunst- gewerbes den Meister erkennen, einerlei ob er wie der mit dem ersten Preise ausgezeichnete A. Leut feld- Hanau für zierliche Komposition veranlagt ist oder, wie der mit dem zweiten Preise bedachte R. Rücklin-Pforzheim, eine großzügige Formensprache in breiten Flächen liebt.
Von Leutfeld wirkt neben einem äußerst zierlichen, feinsinnig komponierten Diadem besonders anmutend ein kleiner Anhänger, welcher die geschmackvolle Linienführung seines Schöpfers am markantesten hervortreten läßt.
Auch Rücklin's Entwurf zeigt die virtuose Sicherheit des fertigen Künstlers. Keine Formgebung ist in großem Stile
Hanauer FnßballaeseUschatt 1899: Nachmittags 3 Uhr: UednngSipre: au> dein Ererzirrplah.
Hanauer Fußballklub „Wacker": Nachmittags 3 Uhr: UeauntzSsptel auf "cm Exerzierplatz.
Hanauer Fußballklub „Hanovia": Nachmittags 3 Uhr: UebnngSfp el auf dem ExerE:rvlatz.
Erster Hanauer Fußballklub 1893: Nachmittags 3 Ubr: UebmigSiP^l auf unserem Sportplatz an der „Schönen Aussicht".
Versteigerung»- etc. Kalender
für Sonntag den 8. März.
Schriftliche Angebote auf das aus dem Gemeindewald Langenselbold zur Versteigerung kommende Nutzholz sind im Laufe des Tages an das Bürgermeisteramt Langense.bold einzureichen (f. Nr. 45 „Han. Anz.").
füi Montag den 9. März.
Holzversieigerungen: 1) in der Königs. Obersörstcrei Marjoß; Termin vormittag? von 10 Ubr ab in der M"ll«'schen Wirtschaft zu Jossa ('. Nr. 45 „Han. Anz."); — 2) im G-äfl. Zssenb. Revier Meerholz: Termin vormittags 10*« Uhr (f. Nr. 62 „Han. Anz.").
Nachmittag? von 2 Uhr ab sollen im Auftrage des Konkursverwalter- die zur Konkursmasse b>'§ Künste ärtner? Herrn H. Emmerich 3r in ScffelRabt, Angustenstrabr 14, gehörenden Gegenstände, durch den bee^d. Taxator i.nb Auktionator Herrn Fr. Kämpfer meistbietend versteigert werden.
Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Seewarte.
Telegramm aus Hamburg vom 7. März.
9 Uhr 40 Min.
Ein Maximum über 771 mm lagert über der Alpen- gegeud, ein Minimum unter 748 mm über Nordwesteuropa. In Deutschland ist die Witterung kälter, teilweise heiter, meist sind Niederschläge gefallen.
Proznost für den 8. März: Ruhiges, vielfach heiteres, trockenes, ziemlich mildes Wetter wahrscheinlich.
Iiibilliumsgiibc Hanauer Bürger
zum Erweiterungsbau des evangelische,» Diakonissenheims.
Voriger Betrag Mk. 1223,79
Außerdem sind mir folgende Gaben zugegangen ;
Febr. 26.: Von „Ungenannt" ..... „ 10,— März 2.: Von zwei „armen Mädchen" . . „ —,20 „ 2.: „Gesammelt beim Abschiede eines
Freundes nach Transvaal" . . . „ 1,50 „ 3.: Zwei Nürnbergerinnen in Hanau
geben für das Diakonissenhaus je 3 M. „ 6, — „ 5.: Von einem „Arbeüslo eu" . . . „ 0,50
„ 5.: Bon N. N. Beitrag für das Diako-
niffenhaus ........ „ 100,—
Zusammen Mk. 1341,99
Für all die großen und kleinen Gaben sage ich hierdurch herzlichen Dank; dieselben sichern immer mehr daS Entstehen eines Werkes, das wahrlich würdig wäre als Denkmal und a^s Erinnerung an die Jubelfeier in unserer Stadt zu stehen. Wie könnten unsere evangelischen Mubürger ihrer Liebe zu unserer Stadt einen es leren Ausdruck geben, als indem sie bei« tragen zum Bau eines Hin'es, in welchem die Kranken, auch die armen Kranken ausgenommen und gepflegt werden ? Wie ist doch die Hüfte und Pflege unserer Diakonissen in Stadt und Land eine Wohltat und ein Segen! Wie sind sie begehrt! Ja nun, wenn wir Diakonissen haben wollen, müssen wir ihnen ein Hans bauen, und wenn wir mehr haben wollen, müssen wir ihr Haus erweitern. Die Sache ist einfach wie ein Rechenexempel. Da- rum danke ich denen von ganzem Herzen, welche sich die Sache zu Herzen genommen haben und ihre Anteilnahme mit der Tat bewiesen. Mögen sie noch recht viele Nachfolger sinden.
Quittung.
„Für den Erweiterungsbau des Diakonissen- hauses von Ungenannt Mk. 10.—, 2 armen Mädchen Mk. 0 20, einer Sammlung Mk. 1.50,
gehalten; geschickt sind die Linien und Flächen gegeneinander abgewogen, sparsam, aber mit weißem Bedacht sind nur vereinzelt Steine und Perlen verwendet als kräftige flächenbele- beude Akzente.
Von den Arbeiten des dritten Preises, der zwischen L. Knupfer-Pwrzhkim und E. P.-Hmeyer-Hanau geteilt wurde, sprechen die Entwürfe eines Anhängers in Form eines stili-- sierten Käfers, zweier Broschen und eines nicht nur schön komponierten, sondern auch in der Farbe (rote Steine in hellgrünem Email) wirkungsvollen Brxc lits besonders an.
Außer diesen preisgekiönlen Leistungen wurde noch eine große Anzahl weiterer belobt, ein Zeichen für ihre durchgehends gute Qualität, die einen ersreulichen Beweis für die künstlerische Höhe unseres Kunstgewerbes überhaupt wie der Zeichenakademie zu Hanau im besonderen bildet, deren Schüler nicht nur mit dem ersten (Leutfeld) und dritten (Pehmeyer) Preise, sondern in weiteren sieben Fällen mit Belobungen bedacht wurden.
Von den belobten Arbeiten fielen zwei aus ihrer Umgebung gänzlich heraus und schon dadurch auf. Das waren keine modernen Lineargebilde, es waren keine Laliqueschen Kompositionen, sondern es waren mit wunderbarem Verständnis für antiken Stil gezeichnete weibliche Gcwandfiguren im byzantinisch-roma- nfichen Typus mit französisch-merovingischer Ornamentik und Steinverzi-rung. Quo vadimus ? Sind etwa in Kürze die Schmucksachen unserer verehrten Urahnen wieder modern? Selbst die hehre Kunst ist doch symbolisch nichts als eine Schlange, die sich in den Schwanz beißt.
Albumblätter.
Halte dich still, halte dich immer stumm, Nur nicht forschen: warum? warum?
Nur nicht bitt're Fragen tauschen, Antwort ist doch nur wie Meeresrauschen.
W:'e's dich aufzuhorchen treibt, Das Dunkel, das Rätsel, die Frage bleibt.^
2 Nürnbergerinnen Mk. 6.—, einem Arbeitslosen Mk. 0.50......... . . . Mk. 18.20
„Don N. N."..... 100.—
Zusammen Mk. 118.20 erhalten zu haben, bescheinigt mit Herzl. Danke Hanau, den 6. März 1903.
gez.) Sopp, Superintendent."
Voriger Betrag ........ Mk. 1173.79
Zusammen Mk. 1291.99
Hanau, den 6. März 1903.
C. Neßler. Pfarrer.
Nus aller Melt.
Heftige Erdstöße wurden gestern wiederum in Plauen, Reichenbach, Zwickau und anderen Orten verspürt, ein Beweis, daß die Erderschütterungen im Vogtlande sehr heftig waren. In einer Nachricht des „Vogtländer Anzeiger?" aus Unter« sachsenburg heißt es: Sekundenlang schwankten in den Häusern, namentlich Holzhäusern, Bretter und Balken. Die Erichütterungen waren sehr ernst und beängstigend. Viele fürchten den Eintritt der Nacht; an eigentliche Nachtruhe ist nicht mehr 3« denken. Unter der Bevölkerung herrscht große Erregung. — Auch ans Böhmen werden Erdbeben gemeldet. In Graslitz wurden gestern nacht so intensive Erdstöße verspürt, daß die Bevölkerung die Häuser verließ und einen Teil der Nacht auf der Straße zubrachte. Gegen morgen trat jedoch Beruhigung ein. Auch in Asch wurden gestern früh wieder Erdstöße verspürt.
Verhaftuitg Wege»» U>»Lerschlagu»rgen. Der angesehene Oberlehrer. Paschleben in Großpoley bei Dessau wurde gestern wegen jahrelanger Unterschlagungen von Spar- kaffengekdern verhaftet. Die Verhaftung erregt allgemeines Aussehen.
Schiffs-Nachrichten.
Der Pastdampfer „Zeeland" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 4. März wohlbehalten in New-Dork angekommen.
Drahtnachrichten.
Bekli»», 7. März. Die „Voss. Zig." meldet aus Bremen: Die Zunahme der Auswanderung dauert im überraschendsten Maße fort.^ Sie betrug anfang Februar 14394 Personen, gegen 11074 im Vorjahr, in den zwei Monaten des Jahres 24 570 Perwuen gegen 18 712 Personen. Seit 1899 hat sich die Auswanderung mehr als verdreifacht, jedoch betrifft sie meist Nichtdeutsche. Die Zahl der deutschen Auswanderer im Februar betrug 837 Personen.
Bevit»», 7. März. Das „Berl. Tageblatt" meldet aus Hannover : In der Pulverkammer des Laboratoriums jier Lindener Zündhütcbknfablik erfolgte gestern nachmittag eine Ex- p’£Hon. Ein Arbeiter wurde getötet.
Költ», <. März. Wie der „Köln. Ztg." ans Aachen gemeld-t wstd, sjenkien die Erben des verstorbenen Groß- indunrnllen Heinrich Ceckerill an tie Stadt Aachen 200 000 Mk. für solche UuierüützmrMedürflige, w.lch: die Berechtigung zur Ava Munterstützung noch nicht erlangten.
Prag, 6. März. (Privattelegramur). In einem hurte g.öffncten Te'tamente hat das jüngst verstorbene Herren- hausmitgsi d Rieger 200,000 Kr. für kulturelle und nationale Zwecke bestimmt. Er fordert das Volk auf, auf seinen Rechten zu beharren und warnt vor Gewalttätigkeiten. Das Volk möge der einen Kraft vertrauen und die idealen christlichen Bestrebungen hochhalten sowie sich vom Neide fernhalten, der die edelsten Absichten verhindere. —
London, 7. März. Der Korrespondent des „Standard" in Konstanlinopel hatte eine Unterredung mit dem Großvezier über die Reformen in Macedonien. Dec Großvezier erklärte, die Reformen würden auf den Buchstaben ausgeführt werden, die Türkei brauche nur Zeit. Ueberall in Macedonien seien Ingenieure mit dem Bau neuer Wege beschäftigt. Es bestehe kein Zweifel, daß der Handelsverkehr in der Provinz infolgedessen sehr anwachsen werde.
. Pretoria, 6. März. Die Spezialzölle und Wertzölle auf Zucker, der ans Großbritannien, aus seinen südafrikanischen Besitzungen, oder den übrigen britischen Kolonien in Transvaal eingeführt wird, werden vom 15. März ab aufgehoben.
Joha»»r»esbt»rg, 6. März. Mitten in der Stadt wurde ein verwegener Rau bau fall begangen. Zwei Zollbeamte, welche 5000 Pfund nach der Bank transportierten, wurden von zwei Personen angegriffen, welche den Beamten Pfeffer in die Augen bliesen, sie niederschlugen, ihnen den Geldsack entrissen und das Geld einem dritten Übergaben, der schleunigst floh. Er rannte dabei den Direktor der Peycke-Kompagnie um, der tätlich verletzt wurde. Er wurde aber schließlich in einem Hause, in das er flüchtete, festgenommen. Er nennt sich Frank Goddard.
Johannesburg, 6. März. (Reuter.) In einer Konferenz von Vertretern der Eisenbahnen in Transvaal und der Oranje-Kolonie wurde besâlossen, eine große Eisenbahnlinie von Natal nach Johannesburg längst des Wilgeflusses zu bauen.
Melilla, 6. März. (Agence Havas). Abgesandte der Kabylen aus der Umgegend von Melilla besuchten das Lager des Prätendenten. Sie berichten, daß dieser noch immer über viele Parteigänger verfüge. Da die Mitteilung den amtlicherseits verbreiteten Meldungen widerspricht, ist unter den Kabylen j in der Nachbarschaft von Melilla neue Aufregung entstanden. Zie verbergen ihre Sympathien für den Prätendenten nicht.
Pi^tt Sp$L »^äs^
Sonnt«- vormittag vor» 11—1 Uhr» Matinee.