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Samstag
7. ^ebruur.
schneller bereit sind, etwas zu tun, sogar Opfer zu bringst, als unser einer. Das fühlen bereits die Kinder beuiliiÈ, das rossen die Armen und Bedrängten, und danach handeln — alle Bettler. Und das will auch ich mir merken. ArHprechen und anbetteln will ich keine Seele direkt, ich darf eS nicht
und will es auch nickt. Der Jubiläumsgabe muß der ideale Charakter der Freiwilligkeit gewahrt bleiben bis zum festen Pfennig. Ich roere, so Gott will, sobald nicht erlahmen, im Werben und Bitten für die Jubiläumsgabe, aber keimn einzigen Menschen persönlich darum angehen. Was einkommt, und ist es auch nur ein Pfennig, von Herzen gegeben, wird dankbar und mit stets neuer Freude angenommen, aber verlangen, nein! Es muß freiwillig sein und bleiben. Und darum wende ich mich setzt an die Frauenwest, an die Damen; zunächst an die fleißigen und treuen Freundinnen des Diakonissenheims, welche zweimal wöchenilich sich in demselben versammeln, um für die bedürftigen Kranken zu schneidern und zu nähen, dann an alle, welche die Segnungen des Heims schon in irgend einer Wule erfahren haben, an diejenigen, welche den Beruf der Diakonissen achten und schätzen, an alle, alle, und bitte sie: Bieten Sie Ihre ganze Ueberredungskunst (und die ist groß!), Ihre ganze Liebenswürdigkeit (und die ist noch größer!), Ihre ganze Herzensgüte (diese aber ist die grösste!) auf, um Ihre Vâter, Ihre Gatten, Ihre Brüder und Vettern, Ihre Söhne zu bestimmen, einen ordentlichen Posten für die Jubiläumsgabe auszuwerlen. Wo Sie selber über Vermögen verfügen, wo Sie selber bestimmen können, da weiß ich, daß Sie des Diakonifsenheins gedenken werden, und daß mir die nächsten Tage manchen Beweis frauenhafter Barmherzigkeit und Mildtätigkeit erbringen werden.
Soeben erholte ich folgenden Brief aus Düsseldorf. „Herrn Carl Neßler, Sammelstelle für die Jubiläumsgabe. Mit großem Interesse habe ick, als geborener Hanauer, der zwar schon seit mehr als 52 Jalren (seit 1850) nicht mehr dort an'â'sig ist, aus den mir zu Gesicht gekommenen zwei Exemplaren des "„Hanauer General-Anzeiger" vom 31./l. und 2 /2. den erhebenden Verlauf der dortigen 600jährigen Jubiläumsfeier ersehen. Ebenso habe ich im Inseratenteil diests Blattes Ihren Aufruf gefunden zur Beteiligung an Gaben für den Erweiterungsbau des dortigen evang. Diakonifferheims. Um zu diesem Zweck meinerseits auch ein bescheidenes Scheifl-in beizusteuern, lasse ich Ihnen heute durch Postanwenung 20 Mk. zugehen.
Indem ich noch Ihrer Sammlung einen recht guten Fort- aang wünsche, empfehle ich mich Ihnen hochachtungsvoll Ferd. Guckemus ..........Mk. 20.—
iie Kollekte im Festgottesdienst der
Marienkirche hat erbracht . Mk. 115.05 im Miltagsgotlesdienst . . . . „ 17.—
3.
giqammen „
Außerdem gingen ein:
Februar, morgens, Ungenannt (Neue Anlage) „ „ abends, von Herrn F B. und Frau „ „ Chr. J. Losiow — Markt 13 —. „
„ Ertrag einer Sammlung im Omnibus, im Restaurant Mohr u. im Fuldaer Hof, überreicht durch I. H. . . „ Voriger Betrag .
132.05
10.—
10.—
50.—
42.50
414.71
zusammen Mk. 670.26
Quittung (in abgekürzter Abschrift).
„Durch Pfarrer Neßler:
Von Herrn Dr. Ph. B. ....... Mk. 20.— „ Ungenannt (N. Anl.)...... „ 10.— „ Herrn und Frau F. B. ...... „ 10.— „ Ch. J. Lostow — Markt 13 — . . . „ 50.— Ais Ertrag einer Sammlung...... 4? 50
zusammen Nik. 132.50 erhalten zu haben, bescheinigt herzlich dankend
Hanau den 5. Februar 1903.
(gez.) Sopp, Superintendent."
Die Zeichnungen stehen nach wie vor auf 25000 Mark, doch erhofft innigst eine baldige Erhöhung derselben
Carl Neßler, Pfarrer.
Orffenttiche §i^una der Stadtverordnetenversammlung
vom 5. Februar 1903.
(Schluß.)
Etat des Gaswerks.
Referent Schwabe berichtet über den Grswerkèetat, der in Einnahme mit 626 000, in Ausgabe mit 494 500 Mark abschließt, sodaß ein Ueberschuß von 126500 Mark verbleibt. Vom Referenten wird ein Ausgabeposten von 25 000 Mark für die Erweiterung des Reiniqungsgebäubes hervorgehoben, welcher abolut notwendig ist, da das Reinigungsgebâude in seiner jetzigen Größe an der Grenze der Leistungsfähigkeit angelangt ist. — Stadtv. Küstner bemerkt, es werde im nächsten Jahr eine Forderung von 15 000 M. für Vervollkommnung der maschinellen Anlage des Reinigungsgebaudes hinzukommen, sodaß die Gesamtkosten derAnlage 40 000 M. betragen werden. Der Etat wird genehmigt.
Etat des Wasserwerks.
Die Einnahmen betragen 129 200, die Ausgaben Mark 114200, der an die Stadt'asse abzuliefernde Ueberschuß wie im Vorjahre 15 000 M. Der Etat findet Genehmigung nach dem Voranschlag.
Etat des Elektrizitätswerkes.
Der Etat balanziert in Einnahme und Ausgabe mit 132 500 Mk., sodaß ein Zuschuß aus der Stadtkaste nicht erforderlich wird. Die Feststellung laut Entwurf wird beschlossen.
Etat der Badeanstaltskasse.
Die Einnahmen betragen 4360, die Ausgaben 7350 Mk., sodaß ein Zuschuß von 2990 Mk. erforderlich ist. Die Zahl der abgegebenen Bäder hat sich auch im abgelaufenen Jahre wieder verringert, was auf die weitere Einrichtung von pri-
Daten Badegelegenheiten zurückzuführen ist. Der Etat wird genehmigt.
Zur Theaterdebatte.
In dem gestrigen Bericht über die Debatte betr. bauliche Herstellungen im Sla^tlheaier hat sich ein Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen, der die B merkungen des Herrn Treusch betrifft. Herr Treusch rügte nicht den Zugang zu den Parterrelogen, sondern den höchst ungenügenden Zugang zu den Sperrsitzen durch das Stehpai quett. Der Zugang sei besonders für Damen geradezu unpassend, da er durch das dichtbesetzte Stehparguett führe und jede Kommunikation aus- geichlossen sei. Man solle lieber einige Logenplätze aufgeben und durch Wegfall derselben einen ungehinderten Zugang zu den Sperrsitzen schaffen. Die Anregung fand allgemeinen Anklang.
Punkt 2 der Tagesordnung, betr. „Verleoung von Bureaus aus dem Stadischloß in das Haus Markt 14", wurde infolge des einstimmigen Beschlusses der Finanzkommission, Ablehnung der Vorlage zu empfehlen, vom Magistrat zurückgezogen, die übrigen Punkte wewn vorgerückter Zelt zur Beratung für die nächste Sitzung zurückgestellt.
* Personalien. Mit Genehmigung der Königlichen Regierung ist die wissenschaftliche Lebrerin an der hiesigen höheren Mädchenschule Fräulein Dina Jacoby zur Ober- lehrerin an dieser Anstalt ernannt worden.
* Post-ienstliches. Jeder Landbriesträger führt auf seinem Besteügange ein Annahmebuch mit sich, in welches er die von ihm angenommenen Sendungen mit Wertangabe, Ein- sckreilsmdungen, Postanweisungen, gewöhnliche Pakete und Nachnahmesendungen einzutragen hat. Gleiche Annahmebücher werden auch von den Inhabern der an kleineren Landorten errichteten Posthilfsstellen geführt. Da dem Absender das Recht eingeräumt ist, die Eintragungen selbst vorzunehmen, so kann ihm, um sich vor Weiterungen und Verlusten zu sichern, nicht genug empfohlen werden, die den Landbriefträgern mit= zugebenden oder bei den Posthilfsstellen zur Weitergabe an den bestellenden Boten niederzulegenden Postanweisungsbetrâze, Wertsendungen rc. tunlichst eigenhändig in das Annahmebuch des Landbrieilrâgers oder der Posthilfsstelle einzutragen oder wenigstens sich von der Buchung durch den Landbriefträger oder Posthilfsstellen-Jnhaber zu Überzügen.
* Stadtlheater. Wie bereits gemeldet, geht morgen Voß' Schauwiel „Eva" neu einstudiert in Szene. Das vortreffliche Stück, welches sich durch eine interessante und tief- ergreifende Handlung, sowie durch große Lebenswahrheit aus- zeichnet, bietet der Inhaberin der Titelrolle Frl. Hohenfels hervorragend Gelegenheit zur vollen Entfaltung ihrer Vorzüge. Wie wir hören, zählt diese Partie zu den Glanzleistungen der begabten Darstellerin und soll sie damit in Leipzig bedeutende Erfolge gehabt haben. Die Besetzung der übrigen Rollen ist wie folgt: Hartwig, Herr Feist; Elimar, Herr Schwarz; Dörte, Frau Hancke; Mutter, Frau Rieger; Dür n, Herr R tzbach und Toineste, Frl. Leonie. Die Regie führt Herr Retzbach. Die Vorstellung findet als 11. statt 10. im 4. Abonnement statt. Durck die Benefize ist diese Verschiebung der Nummern in der Folge notwendig, damit die Sonntags-Vorstellungen auf grade und ungrade Nummern gleichmäßig verteilt werden.
* Der Vorstand des evangel. Männer- nnd Jünglingsvereins erläßt folgende Bitte: „Da die für unsere Jugeiwableüung vor mehreren Jahren angesckoffteu Ge- sellichastsipiele lehr abgenutzt und unbrauchbar geworden sind, auch genannte Abteilung demnächst durch die diesjährigen Konfirmanden großen Zuwachs erhält, sehen wir uns genötigt, neue Spiele anzuschaffen. Da nun unser evangel. Männer - und Jünglingsverein, wie ja bekannt, völlig mittellos und gänzlich auf freiwillige milde Gaben angewiesen ist, so ergeht an alle, die ein Herz für die Bewahrung und Pflege unterer konfirmierten männlichen Jugend haben, die herzliche Bitte, uns bei diesem Werke, sei es nun durch einen Geldbeitrag, durch noch gut erhaltene Spiele, oder gute Jugendschriften, welche Sachen schon oft Jahre lang zu Hause unbenutzt liegen, uns freundlichst unterstützen zu wollen. Herr Stadtmiisionar Hesemann im evangel. Vereinshaus, sowie die Mitglieder des Vorstandes, sind jederzeit gern bereit, Gaben zu diesem Zwecke in Empfang zu nehmen."
* Ausschutz für Volksvorlesungen. Den Teilnehmern am Lehrgang des Herrn Prof. Mannheimer über „Die Weltrâlsel" diene zur Nachricht, daß der nächste Vortrag in einem noch bekannt zu gebenden Lokal am Dienstag den 10. Februar, abends halb 9 Uhr, staltfindet. Der Zutritt ist nur den in die Teilnehmerlisten eingezeichneten Personen gestartet, welchen ihre Legitimationskarten am Abend des Vortrages gegen Zahlung des Betrages von 75 Pfg. zugestellt werden sollen.
* Geflügel - Ausstellung. Der hiesige Verein für Geflügel- und Singvögelzucht, welcher seit seiner Gründung so manche Anregung zur Zucht edler Hühner-Rassen gegeben und auch in unserer weiteren Umgebung als Beispiel rastlosen Strebens schon in früheren Jahren überall gegolten hat, feiert in diesem Jahre das Fest seines 25jährigen Bestehens. In Anbetracht dieser Jubelfeier veranstaltet der obige Verein in den Tagen von 4. bis 6. April eine große allgemeine Geflügel-Ausstellung, wie solche in seiner Ausdehnung in unserer Vaterstadt wohl noch nicht gesehen worden ist. Die zahlreichen jungen Nachbar-Vereine und die größten Züchter unseres Kreises, sowie unserer Provinz haben bereits schon größtenteils ihre Zusage zur Beschickung gegeben und werden die Räume zum „Deutschen Haus" dahier kaum ausreichen, um alle Anmeldungen fassen zu können. Das hiesige Publikum wird bei dieser Veranstaltung Gelegenheit finden, die schönsten und edelsten Nutz- und Sporlhühner jeglicher Farbe und Art bewundern zu können, selbst solche Nummern, die unseren Nachbarn an der Seine Strand erst unlängst neben der Anerkennung die höchsten Preise abrangen. — Ein rühriges Konnte ist bereits in voller Tätigkeit, um die festliche Veranstaltung der Gründungsfeier des Vereins in geuemenber Weise vorzubereiten, und ein gemeinschaftliches Festmahl im
Saale des „Deutschen Hauses" wird die noch lebenden Gründer, Mitilieder und Freunde des nutzbaren Sports in froher Geselligkeit vereinen. Für musikalische und andere Darbietungen jeglicher Art ist bereits gesorgt. Die Programme kommen nächster Tage schon zum Versand und nähere Ausführungen werden später in diesem Blatte veröffentlicht werden.
* Tourenprostramm. Der„Spessart-Touristen- V er ein, E. V.", hat in seiner Hauptversammlung vom 5. d. M. für das Vereinsjahr 1903 folgendes Tourenprogramm ausgestellt:
I. 22. Februar: Hanau— Wachenbuchen— Oberdorfelden- Bergen — Mainkur.
II. 15. März: Kahl— Wasserlos —Hahnenkamm— Mömbris — Breunsberg —Brauer Stein— Aschaffenburg.
UI. 19. April: Hanau — Wolfgang — Oberrodenbach—Langenselbold.
IV. 3. Mai: Fränk. Grumbach— Rodenstein—Neunkircher Höhe—Lindenfels—Fürth—Weinheim.
V. 21. Juni: Soden (Salmünster) — Mernes-Orb — Wächtersbach.
VI. 19./20. Juli: Sterbiritz — Brückenau — Kreuzberg — Gersfeld—Wachtlüppel—Wasserkuppe — Milseburg —Fulda.
VII. 9. August: Wächtersbach — Schlierbach — Wittgenborn —Gelnhausen.
VIII. 30. August: Erbach—Erlenbach—Bullau—Ernstthal- Wildenburg—Amorbach.
IX. 20. Sept.: Cronberg—Altkönig—Feldberg—Königstein —Soden.
X. 18. Oktober: Dettingen—Heuserackerhof— Hahnenkamm —Wasserlos—Dettingen.
Ferner außer Proaramm:
Familtknausflüte am 21. Mai, 6 September, 18. November und 3. Januar 1904.
« Der Klub „Amkeltia" veranstaltet Sonntag den 22. d. Mts. in den Sälen des „Deut chen Hauies" seine diesjährige karnevalistische Abendunterhaltung mit Tanz. An Darbietungen der verschiedensten Art wird kein Mangel sein, und da der Klub, wie seinen früheren Gästen bekannt, über vorzügliche Kräfte verfügt, so dürfte den Besuchern heitere Unterhaltung in reick-m Maße in Aussicht stehen.
* Parolemusik. Die Jnfanteriekapelle spielt morgen mittag folgende Stücke: 1) „Admiral-Marsch" von Friedemann;
2) Ouvertüre z. „Das Glöckchen des Eremiten" von Maillart"; 3) „Vènätia - Walzer" von Lowthian; 4) „Polnisches Lied", arr. von Burow; 5) „Im Uckerbrettl", Potpourri von Holländer.
* Einer Veruntreuung hat sich, wie aus Hoigeis- mar berichtet wird, der Arbeiter Sauer, aus Hanau gebürtig, der sich seit einiger Zeit dort aufgehalten, schuldig ge macht. Vom Gastwirt Wolf in Hofgeismar war er vorgestern Mittag mit Pferd und Wagen nach Lamerden ge'chickt worden, um Schweine zu hol-'N; zur Bezahlung der letzteren wurde ihm eine Summe Geldes mitgegeben. Vor Lamerden angekommen, ließ er nun Pferd und Wagen stehen und ging mit dem Selbe durch, indem er mit dem um diese Zeit in L. ein- treffenben Perionenzuge nach Westfalen fuhr. Nach Erbalr telephonischer Nachricht bezw. Antrag machte W. der Polizei Mitteilung und bei Ankunft des Zuges in Hagen wurde ber Durckbrenner schon verhaftet.
«« Unfall. Ein hier bediensteter Frhrbursche batte vorgestern eine Fuhre Mebl nach Mühlheim zu transportieren. Nach Eintritt der Dunkelheit wollte der Mann die Laterne anzünden, wobei er unvorsichtigerweise die Deichiel entlang lief. Währenddem zogen die Pferde wieder an, der Fahrbur'che kam zu Fall und geriet unter den Wagen. Er trug erhebliche Verletzungen am Kopfe davon und mußte ins Landkrankenhaus ausgenommen werden.
* Eissport. Wer sich an dem Vergnügen des Eislaufens diesen Winter noch erfreuen will, der spute sich; gegenwärtig ist das Eis auf dem Teich noch 14 cm dick, also noch völlig tragfähig. Da jetzt auch wieder etwas Frost einzutreten scheint, wird sich hoffentlich n orgen auf der weiten Fläche der beiden Teiche nochmals ein munteres Leben entwickeln.
In der Wiener Spitze wird morgen die sich schon recht beliebt gemachte italienische Gesell'chaft „Della Rosa" nochmals austreten. Die Sänger und Sängerinnen bringen sowohl italienische als deutsche Lieder einzeln und gemeinsam sehr ansprechend zu Gehör, sodaß sich die Besucher recht angenehm unterhalten können.
* Zur golveuerr Gerste. Der neue Wirt in der goldenen Gerste Herr F. Schüßler bietet alles auf, um seinen Gästen den Aufenthalt in seinen Lokalitäten angenehm zu machen. Das große elektrische Orchestrion und das neue Grammophon bieten reichliche musikali'che Unterhaltung. Morgen^ wird außerdem noch der Bandonionvirtnoz Herr Möbius in bietet Beziehung tätig sein, während die Humoristik in den Händen des Herrn Vollert liegt. Langeweile ist da wohl ein Ding der Unmöglichkeit.
* In der Brauerei Dörr wird morgen, wie aus dem Inseratenteile ersichtlich, das Programm wieder recht reichhaltig sein. Besonders sei auf eine zum erstenmal auftretenbe, dem Vernehmen nach vorzügliche Liedersängerin aufmerksam gemacht.
* Restaurant Allemania. Morgen findet in der „Allemania" Konzert mit humonstiichen Vorirâgen statt.
* Das Satznenkammhaus ist morgen Sonntag geöffnet.
( !) Grosskrotzenburg 6. Febr. (Goldene Hochzeit.) Am vergangenen Sonntag feierte der hier allgemein geachtete Bürger, Herr Privaner Joh. Peter Peter und btff.n Ehefrau, geb. Theresia Bergmann, das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Herr Pfarrer Kraemer ü'ierreichte dem Jubelpaare in zu Herzen gehender Anlprache die von Sr. Maj. dem Kaiser gestiftete silberne Medaille. Zahlreiche Glückwunschdepeichktt und Gratulaiionen ehrten das Jubelpaar aus Nah und Fern. Möge es ihm vergönnt sein, noch viele Jahre ge'und und froh zu verbringen.
- d. Lauflendiebach, 6. Februar. (Abendunterbalt u n a.) Zum ersten Male hatte gestern abend das hiesige