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Hus f^ak und fern»

Cassel, 28. Januar. Der Landtagsabgeordnete zum Provinzial- und Kommunallandtag für den Kreis Roicnbura a. d. Fulda, Gutsbesitzer August Rosenstock in Obers» !, ist im Alter von 53 Jahren nach kurzem Leiden gestorben.

-r. Marburg, 29. Januar. Seit einigen Tagen ist hier ein Baubureau für den demnächst beginnenden Dahnbau MarburgDreihausen eingerichtet. Das Bureau ist Herrn Regierungsbaumeisler Plagge aus Cassel unterstell:.

St. Frankfurt a. M., 29. Januar. Fräulein Lydia Stoltze veranstaltet ihren zweiten Vortragsabends Mittwoch den 4. Februar. Es kommen Dichtungen von Freiligrath, Rittershaus, Rosegger rc. zum Vortrag, sowie eine Novum von Nd. StoltzeDer Ehrenfeldschütz". Ein amüsanter Abend steht mithin in fixerer Aussicht.

Frankfurt a. M., 30. Januar. Donnerstag abend um TVi Uhr sprang zum Entsetzen aller Zuschauer eine etwa 25 Jahre alte, gutgekleidete Frau vom Bahnsteig Nr. 9 direkt vor den hier einfahrenden Limburger Personenzug. Der Loko­motivführer, der den Vorfall bemerkte, fernste mit aller Ge­walt, es war aber zu spät. Dir Fran konnte nur als Leiche unter der Maschine hervorgeholt werden. Wer die Unglück­liche ist, wir bis jetzt noch" richt zu ermitteln.

0 Zeltbaufen bei Seligenstadt, 29- Jan. Der schon seit Jahren gehegte Lieblingswünsch unserer Gemeinde, nämlich die Erbauung einer neuen Pfarrkirche, geht nunmehr zur all­gemeinen Freude seiner Verwirklichung entgegen. Das Gottes­haus wird am südlichen Dürfende in unmittelbarer Nähe der Pfarrhofraitbe erstehen und m aller Kürze in Angriff genomm-n werden. Nach den von Herrn Baurat Becker aus Mainz ausgearbeiteten Plänen wird sich die Kirche sowohl durch architektonische Schönheit, als auch durch praktische Innenein­richtungen auszeichnen. Das neue Gotteshaus wird Raum für 1200 Personen bieten, worunter 700 bequeme Sitzplätze für Erwachsene. Da unsere Gemeinde nur annnâhernd 1100 Seelen zählt und nach den bisherigen Erfahrungen ein be­trächtlicher Bevölkerungszuwachs kaum zu erwarten steht, so wird die neue Kirche auf unabsehbare Zeiten hinaus den lokalen Bedürfnissen vollauf entsprechen. Die zum guten Teile auf dem Wege der Mildtätigkeit zu erschwingenden Gesamibau- kosten beziffern sich auf beiläufig 115 000 Mark, wovon etwa 85 000 Mark auf den Rohbau und 30 000 Mark auf die Innenausstattung entfallen. Dabei werden die Materialsuhren von einheimischen und auswärtigen Fuhrwerksbesitzern unent- gelilich besorgt. Die Glocken im Gesamtgewichte von 2000 Kilo werden mit den anmutigen Tönen e, Ü8, gis ein herr­liches Geläute schaffen. Das im 16. Jahrhundert aus der ehemaligen Zellklosterkirche geretteteZellklöcklein" wird auch auf der neuen Kirche eine Stelle finden. Für die größte der 3 Glocken hat sich in der Person eines Wohltäters aus Mainz bereits in hochherziger Stifter gefunden. Man bofft, den Rohbau, ohne Ueberdachung, bis zum nächsten Herbste serlig- zustellen und das neue Gotteshaus bis längstens am nächst­jährigen Wendolinusfeste 20. Oktober feierlich einweihen zu können. Bezüglich des ferneren Schicksals der bisherigen, im Jahre 1782 errichteten und im Jahre 1864 erweiterten Kirche sind bislang noch keine definitiven Entschließungen ge­troffen.

)( Atts dem Weschnitztale, 29. Januar. Schon vor vielen Jahren hatte der hessische Fiskus in der Gemarkung Mörlenbach größere Ländereien, die sich im Besitze von Privat­personen befinden, käuflich erworben. Dre Gemeindeverwaltung stand nun seit einiger Zeit wegen Rückkaufs dieses etwa 275 Morgen umfassenden Ackerterrains in Unterhandlung mit den Regierungsvertretern. Die desfallsigen Verhandlungen ge­langten neuerdings zum definitiven Abschlusse. Danach geht das Gelände um den Preis von 120 000 Mark in den Besitz der Gemeinde Mörlenbach über. Der Morgen berechnet sich also auf etwas über 436 Mark und das Quadratmeter auf annähernd l?1^ Pfennig.

Atts dem Bachgatt, 29. Januar. Ein aus der Garnison Saargemünd desertierter Dragoner namens Lambely, in der Umgegend von Worms beheimatet, traf dieser Tage auf seiner Flucht nach langer Wanderung zu Mömlingen ein, wo er früher bei einem Schneidermeister als Geselle in Arbeit stand. Nachdem ihm daS Kleingeld ausgegangen war und er sich auf dem beschwerlichen Reisemarsche die Füße erfroren hatte, sich wohl auch von seinerHerzensflamme" schnöde ver­laffen sah, meldete sich der enttäuschte Ausreißer freiwillig bei der nächsten Gendarmeriestation zum frachtfreien Rücklransporte.

Standesamt der Stadt Hanau.

Berzeichnitz

der in der Zeit vom 22. bis 29. Januar vorgekommenen

Aufgebote.

Am 23. Januar. Karl Friedrich Oettinger, Schmiede­meister dahier, Witwer, mit Anna Klug dahier. 24. Johann Heinrich August David, Korrespondent dahier, mit Magda Julie Charlotte Gosch in Altona. 24. Johann Eduard Philipp Theodor Koch, Fabrikant dahier, mit Paula Giller in Frankfurt a. M. 26. Adolf Josef, Zigarrenfabrikant in Mannheim, mit Sophie Hirschmann von hier. 28. Georg Helmbrecht, Sergeant dahier, mit Anna Marie Lage dahier. 28. Emil Romberg, Kauf­mann in Effen, mit Auguste Holberg dahier. 28.Hermann Josef Trabert, Ausläufer in Frankfurt a. M., mit Jo­sefine Koch dahier. 29. Peter Joes Bonifer, Zigarren­macher in Großsteinheim, mit Friederike Kurz dahier. 29. August Werner, Lehrer in Hilders, Witwer, mit Theresia Grosch von hier.

Ehefchlietzttngett.

Am 24. Januar. Wilhelm Krell, Buchbinder dahier, mit Anna Lahmer dahier. 24. Philipp Dingelbein, Bureau­diener dahier, mit Mina Trietsch dahier. 24.Josef Zahn, Korbmacher in Dietesheim, mit Elisabeth Grasmück dahier.

Freitag

26. Wilhelm Schabacker, Silberschleifer dahier, mit Mar­garethe Weingärtner dahier.

Geburten.

Ani 19. Januar. Adam, S. des Bäckers Heinrich Holz» delber. 19. Anna Marie Katharine, O des Maschinenschlossers Nikolaus Lomb. 49. Karl Wilhelm, S. des Schneidermeisters Albert Mattes. 21. August. S. des Taglöhners August Liese. 21. Johanna Margaretha, T. des Goldarbeiters Eugen Pfeil.

21. Erna Anna Elisabeth, T. des Goldarbeiters Georg Müller. 22. Heinrich Bruno, S. des Etuismachers Heinrich Daus. 23. Reinhard Vital Heinrich, S. des Fabrikbesitzers Heinrich Heraeus. 25. Jean, S. des Lugerarbeiters Jean Lückhardt. 26. Helene Margarethe, T. des Arbeiters der Pulverfabrik Franz Schlett. 26. W'lly Ferdinand, S. des Maschinisten Friedrich Glund. 26. Paula Anna Thekla, T. des Kauf­manns Heinrich Sandberg. 26. Gustav Heinrich, S. des Packers Jakob Trupp. 27. Wilhelm, S. des Taglöhners Jose' Heger. 27. Christof, S. des Schlossers Christof Litting- 1 of. 28. Fritz Julius, ® des Kaufmanns Marcus Heinrich Canthal. 28. Johann Christian, S. des Installateurs Georg Merck. 28. Klara Emma, T. des Fabrikdirektors Heinrich Kdnrad Deines.

Todesfälle.

Ani 22. Januar. Heinrich Geist, Taglöhner von Fechen­heim, alt 52 J. 22. Wilhelm Becker, Goldarbeiter von hier, alt 74 I. 23. Witwe Berta Lucas geb. Combecher dahier, alt 77 3. 24, August Paul, S. des Taglöhners Johann Pippert dahier, alt 3 Wochen. 24. Hedwig Luise Margarethe, T. des Bataillons-Büchsenmachers Fritz Bormann dahier, alt 1 M. 2i. Johann Philipp Schmidt II., Invalide von Kilian­städten, alt 64 I. 24. Franz Fischer, Kutscher dahier, alt 41 I. 24. Julius Pfaff, Buchdrucker dahier, alt 42 J. 25. Friedrich Wilhelm Heinrich, S. des Goldarbeiters Wilhelm Doll dahier, alt 3 J. 25. Mina Margaretha Auguste, T. des Gartners Kaspar Schäfer dahier, alt 1 I. 7 M. 26. Philipp März, Taglöhner dahier, alt 43 J. 26. Heinrich, S. des ^'oldarbeiters Sebastian Aug.nst Runipf dahier, alt 4 M. 26. August Bernard Waldemar, S. des Wachtmeisters Bernard Fromm dahier, alt 4 M. 27. Johann Andreas Reul, Land- geriLtsrat a. D. von hier, Witwer, alt 83 J. 27. Ernst Otto, §. des Lokomotivheizers Franz Thiele dahier, alt 1 J. 3 M. 28. Alois Anton, S. des Schneiders Alois Uhl da­hier, alt 1 M. 28. Ehefrau des Lehrers Andreas Blum in Marjoß, Elisabetha geb. Klein, all 42 J. 28. Johann Christian, S. des Installateurs Georg Merck dahier, alt 13 St.

29. Elisabeth Fix, leb. St. von hier, alt 76 I.

Hus aller Melt.

Ueber die Brandkatastrophe in Colney Hatch, der 52 Insassen der dortigen Irrenanstalt zum Opfer ge­fallen sind, geht demL. A." folgende weitere Schilderung zu:Das Irrenhaus zu Colney Hatch beherbergte 2500 Irre und 300 Angestellte. Da das Hauptgebäude zu klein war, satte man eine Strecke davon entfernt fünf Schuppen von Holz mit Wellblechdächern errichtet, die durch einen Korri­dor mit dem Hauptgebäude verbunden waren. In diesen Räumen schliefen 330 irrsinnige Frauen. Um */»6 Uhr morgens bemerkte eine Wärterin in dem Kleiderraum Flam­men, deren Entstehung noch ein Rätsel ist. Die Wärterin gab das Alarmsignal, und in wenigen Minuten eilte die Löschmannschaft des Irrenhauses, bestehend aus 16 Mann, herbei. Schon stand infolge des stark wehenden Windes ein Schlafsaal in hellen Flammen. Wenige Minuten danach war das ganze Personal zur Stelle und legte mit Hand an die Löscharbeiten. Es spielten sich entsetzliche Szenen ab. In kurzer Zeit brannten sämtliche Schuppen. In zweien davon lagen hilflose Kranke, die einzeln herausgetragen werden mußten.. Unterdessen eilten die Feuerwehr-Abteilungen von allen nächstgelegenen Vorstädten Londons herbei. Feuerwehr­leute fuhren auf Fahrrädern den Dampfspritzen voraus, um zu retten, zu helfen. Das markerschütternde Geschrei der in den brennenden Schuppen eingeschossenen Irren spornte die Rettungsmannschaften zu fast übermenschlichen heroischen Taten an. Zwei ganze Schuppen mußten mit allem, was darin war, den Flammen überlassen werden, nur um den Rest zu retten. Schwere, noch nicht bewiesene Beschuldigungen werden aufgestellt. Die Feuerwehrleute sollen die Türen der Schuppen verschlossen gefunden haben, so daß sie eingeschlagen werden mußten. Die unglücklichen Irren verbrannten darin wie in Mausefallen. Auch soll kein genügender Waffervorrat vor­handen gewesen sein. Das Rettungswerk gestaltete sich zudem zu einem grauenhaften Kampf mit den rasenden Irren. Einer Wärterin wurde bei dem Rettungswerk der Finger abgebiffen; viele andere wurden zerkratzt und ebenfalls durch Biffe ver­letzt. Eine Anzahl Irre entfloh fast unbekleidet -ober mit brennenden Nachtgewândern, und mußte in der Dunkelheit verfolgt werden. Das Furchtbarste war, daß der Sturm direkt auf das Hauptgebäude zu stand, dessen Wände schon so heiß wurden, daß man die Irren aus den Schlafsälen an jener Seite fortbringen mußte. Unheimliche Aufregung be­mächtigte sich rasch seiner 2000 Insassen bei dem rot in die Säle leuchtenden Feuerscheine und dem wilden Geschrei vieler Leidensgenossin. Glücklicherweise gelang es nach stundenlanger Anstrengung, das Hauptgebäude zu retten. Als man des Feuers Herr wurde, fand man, daß 280 Irre aus den brennenden Schuppen gerettet waren, eine bewundernswerte Leistung unter den entsetz ichsten Umständen. Eine amtliche Untersuchung dürste die Schuld an der kolossalen Katastrophe seststellen."

Tötlicher Unglücksfall eines Landrats. Tötlich verunglückt ist der Königliche Landrat und Kammerherr Otto von Langen auf Neuhof-Kl. Jarchow und Klappenkrug. Der 87jährige Herr hatte bei seiner jüngsten Anwesenheit in Rostock anläßlich der Einführung >es neuernannten Landrats Frhrn. von Langermann und Erlenkamp das Unglück, im Siânde- Hause auf der Treppe auszugleiten, wobei er sich eine schwere Gehirnerschütterung zuzog. Der Verunglückte wurde sofort

30. Januar.

nach dem städtischen Krankenhaus gebracht, wo er bald darauf an den Folgen seiner Verletzungen verschied. Der Großherzog von Mecklenburg-Schwerin ließ der Hinterbliebenen Witwe ein in den wärmsten Worten gehaltenes Beileidstelegramm zn- gehen.

Schreckliche Folgen einerSchnapsverwechselung.

In der FabrikFarbwerke" in Moskau tranken sechs Arbeiter, in der Meinung es sei Scknaps, aus einer mit Holzspiritus gefüllten Flasche. Drei sind bereits an den Folgen der Ver- giftnng gestorben.

Randel, Gewerbe und Verkehr»

Die Kruppwerke als Aktkenunternehmen. Die Kruppsche Fabrik wird, wie durch Anschlag bekannt ge­macht wird, in eine Aktiengesellschaft in der Weise umgewan­delt, daß sämtliche Aktien im Eigentum von Krupps Tochter- Bertha verbleiben. Die Witwe des verstorbenen Geheim­rats Krupp hat an die Angehörigen der Firma Friedrich Krupp folgende Bekanntmachung gerichtet:Mein verstorbener Mann hat in seinem Testament die Ueberzeugung niedergelegt, daß im Falle seines frühzeitigen Ablebens die Fabrik in die Form einer Aktiengesellschaft überzuführen ist. In Ueberein­stimmung mit dem Direktorium und meinen Beiständen werde ich, als Vertreter meiner Tochter Bertha Krupp, diese letzt- willige Bestimmung des Entschlafenen, die er in der Sorge um das fernere Gedeihen getroffen hat, zur Ausführung bringen. Diese Veränderung soll jedoch nicht in der Weise erfolgen, daß die Fabrik verkauft wird, vielmehr werden die Anteile im Eigentum meiner Tochter Bertha, als Fabrikerbin, verbleiben. Auf diese Weise wird auch künftig die Fabrik als Kruppscher Besitz erhalten bleiben. Die Fürsorge für die Werkangehörigen Beamte wie Arbeiter im Sinne und Geiste des Entschlafenen weiter zu pflegen, wird uns stets am Herzen liegen."

Grund- und Gcbäudebcsteuerung in Städten und Landgemeinden.

In immer weiterem Umfang gehen auf dem Gebiet der Grund- und Gebäudebesteuerung die Stadt- und Landgemein- dem zu autonomen Regelungen, und zwar zur Einführung des Veranlagungsmaßstabs des gemeinen Werts über. Diese Re- formbewegung hat zu dem Bedürfnis eines regeren Meinungs­austauschs zwischen Gemeinden, welche die Reform erst in die Wege leiten wollen, und solchen, in welchen die neue Grund­steuerordnung bereits in Geltung steht, geführt. Um diesen Verkehr im Interesse der Sache möglichst zu fördern, wird hierunter ein Verzeichnis derjenigen Stadt- und Landgemeinden veröffentlicht, von denen an der Zentralstelle bekannt geworden ist, daß sie Grundsteuerordnungen nach dem Veranlazungs- f maßstabe des gemeinen Wertes eingeführt haben.

A. Stabtqemeinben:

Memel, Spandau, Charlottenburg, Coepenick, Rixdorf,^ Schöneberg, Stralsund, Breslau, Schweidnitz, Neusatz a. Görlitz, Kattowitz, Kiel, Flensburg, Münster, Recklinghausen, W Bocholt, Gelsenkirchen, Lüdenscheid, Schwelm, Dortmund, Hanau, Marburg, Wiesbaden, Rödelheim, Biebrich, Kob- enz, Düsseldorf, Duisburg, Barmen, Elberfeld, Effen, Mühl­heim a. Ruhr, München-Gladbdch, Remscheid, Rheydt, So­lingen, Steele, Viersen, Emmerich, Opladen, Cleve, Wald, Odenkirchen, Neuß, Oberbauen, Bergisch-Gladbach, Kalk, Malstatt-Burbach, Aachen, Eschweiler, Köln, Mülheim a. Rh., Krefeld, Homburg v. d. H.

B. Landgemeinden:

Beeck, Vohwinkel, Regierungsbezirk Düsseldorf; Eppstein, Regierungsbezirk Wiesbaden; Norderney, Ihlowerfehn, Regie- rnngsbezirk Aurich; Wilhelmsburg, Regierungsbezirk Lüneburg; Sellin a. Rügen; Eichwalde, Schmöckwitz, Zeuthen, Sperm- berg, Treptow, Johannisthal, Grünau, Mariendorf, Tempel- bof, Schmargendorf, Wilmersdorf, Grunewald, Friedman, Groß-Lichterfelde, Steglitz, Zehlendorf, Kreis Teltow.

Patent-Erteilungen.

Nr. 139 735. Vorrichtung an Kreissägen zum Schneiden ; von Rohspeichen, Wetterbrettern, Faßdaubm u. dgl. Wil­helm Romeiser in Steinau, Reg.-Bez. Cassel, vom 47. April; 1902 ab. Kl. 38a. 1 Nr. 139 680. Andrehvorrichtung für Erplosionskraft- - Maschinen. Fanselau L Fischer in Mühlheim a. M., s vom 15. März 1901 ab. Kl. 46c.

Nr. 139 758. Radspeichenbefestigung. Johanns Ga« worzewski u. Peter Kloster in Frankfurt a. M., Gr.? Friedbergerstraße 37, vom 11. Januar 1902 ab. Kl. 63b.

Nr. 139 908. Verfahren zur Darstellung von Azimido- / monoafarbstoffen aus 4.8-Naphtylendiamin-4-sulfosâure. Leopo ld Cassella & Co. in Frankfurt a. M., vom 3. Dezember 1901 ab. Kl. 22a.

Nr. 139 679. Verfahren zur Darstellung graublauer, substantiver Baumwollfarbstoffe; Zus. z. Pat. 139 099. Kalle & Co. in Biebrich a. RH., vom 4. Dezember 1901 i ab. Kl. 22b.

Nr. 139 553. Verfahren zur Darstellung von Phtal- > chlorimid. Farbwerke vorm. Meister Lucius <V Brüning in Höchst a. M., vom 15. Dezember 1901 ab. Kl. 12o.

Auszüge aus dem Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Cassel.

Bruchköbel, Niederissigheim und Ravolz­hausen. Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in den Gemarkungen von Bruchköbel», Niederifsigheim und Ravolz­hausen belegenen, im Grundbuche von Bruchköbel, Nicderifslg- Hrim und Ravolzhausen zur Zeit der Eintrag'Mg des Versteige- rungsoernrcrkes auf den Namen des Ziegeleibesitzers Reinhold Opificius in Frankfurt a. M. eingetragene Grundstücke am 4. März 1903, vormittags 10 Uhr, durch das Königliche Amtsgericht zu Hanau, Abt. II Marktplatz 18, Zimmer I Nr. 14 versteigert werden.