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* Kttnftnotiz. Unser beliebter Charakter-Darsteller, Herr Arthur Retz back vom diesigen Stadttheater, hatte in unserer Nachbarstadt Offenbach während der letztwLLenl ichen Vorstellungen vom „Weißen Rößl", „Alt-Heidelberg" und „Faust" als Hinkelmann, Lutz und Mephisto ganz besondere Erfolge zu verzeichnen. Am letzten Montag wurde ihm dieser- halb von feiten einer Anzabl Theaterbesucher ein Rieienlorbekr- kranz mit entbrechender Widmung übermittelt. Möge dies dem jungen Künstler ein neuer Sporn sein, auf dem beschrittenen Wege fortzufahren.
* Stadttheater. An Stelle des ausgeschiedenen Herrn Schwersensky wurde Herr Hugo Diehl vom Deutschen Theater in Moskau engagiert.
* Berkaus. Die bekannte Suppes'jche Brauerei in Herbstein ging zum Preise von 16 670 Mk. an das Nicolay- sche Holbrauhaus in Hanau über.
* Diehmarkt. Der heutige Markt war sehr gut befahren, der Handel lebhaft bei hohen Preisen.
* Unfall. Bei der gestrigen MannsLasisfesilichleit der 4. Kompagnie stürzte beim Tanzen ein Soldat und fiel mit dem Arm in ein Bierglas, das in Scherben ging und .dem Wanne erhebliche Verletzungen des Armes chirug, sodaß ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden mußte.
(?) Langenselbold, 27. Januar. (Kaiserfeier.) Der gegenwärtig 106 Mitglieder zählende Militärvereln „Vaterland" beging am heutigen Tage in seinem Stammlokale, der Hamburger'jchen Gastwirt 'chast, die Feier des Geburtstages Allerhöchst Sr. Majestät des Kaisers und Königs. Abweichend von früheren Jahren wurde diesmal die Kaiserfeier „auf dm Tag" anberaumt, was dem Wunsche vieler Mitglieder entsprach, die meinten, der betr. Feier mangele stets die rechte Weihe, wenn sie auf einen anderen Zeitpunkt verlegt würde. Das Leben und Treiben am Festtage selbst bringe mit seinen Festakten, Fahnen u. f. w. einen ganz anderen Eindruck hervor, man trete mit ganz anderer Stimmung an die Feier heran, als an Tagen, wo dieses alles fehlt. Und in der Tat hat diese Behauplung an dem vorliegenden Festabmd ihre Bestätigung gefunden, denn in gehobener Stimmung nahm derselbe seinen Anfang und in gehobener Stimmung fand er seinen Abschluß. Um bei der Fest feier den Mitgliedern und ihren Angehörigen auch einige vokalische Darbietungen gewähren zu können, hatte sich einige Zeit vorher eine Gesangsabteilung in dem Verein gebildet, wasdenn auch zur Folge hatte, daß dem Programm 3 Chöre und 2 Sologesänge „Das Herz am Rhein" von Will und „Von Dir" von Gumbert (Duett) eingefügt werden konnten. Gleichzeitig waren auch noch 8 humoristische Nummern zur Einübung gekommen, so daß der Abend ganz aus-elüllt wurde. Die Festrede hatte diesmal Kamerad, Herr Rektor Maldfeld, in dankenswerter Weise übernommen. In warm empfundener patriotischer Sprache entledigte sich Redner seiner Ausgabe, Se. Majestät treffend als geborenen Soldaten und wahren Friedenskaffer schildernd, der bis in das Kleinste hinein für seine Landeskinder sorge, in ihrem Wohl seine Freude und seine Lebensaufgabe fände und darin nicht erlahme, getreu dem alten Hohenzollernbrauche. Das darauffolgende Kailerhoch wurde mit Begeisterung ausgenommen und durch das Absingen der Nationalhymne in schönster Weise erwidert. Ein Töchterchen des Kameraden Herrn Reinstädt, trug sodann das Gedicht: „Deutscher, horch, der Seewind pfeift!" vor, was der kleinen Deklamatorin reichen Beifall erwarb. — Hieran schloffen sich dann die einzelnen Programm- nummern. Damit auch das zarte Geschlecht am Abend zu seinem Rechte käme, halten sich auch zwei Damen, Fräulein Minna Steinbrecher und Fräulein Marie Happich, Töchter zweier Kameraden, in den Dienst der Sache gestellt, und in den Nummern: „Um die Meisterschaft Europas", wie „Krieg im Frieden", dem Programme eine angenehme Abwechselung verschafft. Ueberhaupt wurde flott und mit Hingabe gespielt, was den Darstellern stets reichen Beifall eintrug. Ihre Namen hier einzeln au'zuführen, würde weit den uns gebotenen Rahmen überschreiten, darum sei es hiermit genug. — Hoffen wir von diesem Kaiser-Festabende, daß er der Ansporn sei, nun
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nahmen die Edelfrauen und das Volk Platz; Pavillons, Gemälde, Fahnen, Wappenschilder, Teppiche und Decken schmückten die Piazza und die umgebenden Gebäude. Einen minder lustigen, aber kaum minder interessanten Anblick bot die Piazza bei der großen Marcusprozesston, die die ganze Blüte der Stadt vereinigte; Gentile B.llini hat uns Meie Szene mit der Gewissenhaftigkeit eines Historikers im Bilde aufbewahrt.
Dieses Bild zeigt uns noch die alte Form der Piazza, die damals von Privatgebäuden umstellt war. Ihre heutige Gestalt geht in der Hauptsache auf die Zeit der Früh- renaiffance. Der Uhrturm, die alten Procurazien, der Campanile wurden damals vollendet; die neuen Procurazien tat erst 1584 Scamozzi (nach dem Muster der inzwischen von Sansovino an der Piazza errichteten köstlichen Libreria) dazu und der westliche Abschluß des Platzes entstand in der napoleonischen Zeit. Von dieser „Fabbrica nuova" bis zum Dogen- palaste und San Marco gibt es an der Piazza kein Gebäude, das nicht erhebliche künstlerische Fehler aufwiese — und dennoch bildet das Ganze einen Festplatz von unvergleichlicher Harmonie und Majestät. Einen Festplatz! In der Tat waren es hauptsächlich die Feste, in denen die ganze Geschichte und das Leben der Repubük auf der Piazza ihr Echo fand. Wie ost tönte zu den auf der Piazza promenierenden Venezianern die Musik aus dem Dogenpalaste, wenn zu Ehren fremder Fürsten oder Gesandten dort eines jener märchenhaften Feste gefeiert wurde, die einzig in der Welt waren. Bei erwünschten politischen Ereigniffen — z. B. beim Sturze Lodovico Moros — brannten auf der Piazza helle Freudenfeuer, und die Menge hatte ihr Vergnügen daran, Wenn sich am Fronleichnamstage die Prozession vor den Procurazien versammelte, darn spottete der Reichtum an Sammet und Gold, die Fülle der Blumen, Dekorationen, vergoldeten Wachskerzen u. s. w. jeder Beschreibung. Politisch hatte das Volk von Venedig ja nichts zu sagen, seitdem die Herrschaft der Adels-Oligarchie endgiltig gesichert war, aber es entschädigte sich und wurde mit
Mittwoch
auch weiter im Militärverein „Vaterland" des deutschen Liedes zu pcbenlen und ihm eine leicht zu schaffende Heimstätte zu gewähren. Seine Segnungen sür den Militärverein werden nicht lange auf sich warten lassen und manches neue Mitglied ihm gewinnen:
„Denn, TOD man fingt, da laß dich ruhig nieder,
Böse Mentchen haben keine Ueber!"
)( Rückingen, 27. Januar. (Kaisers Gebnrts- t a g.) Der hiesige Kriegerverein begeht die Feier des Geburtstages Sr. Maj. des Kaisers am nächsten Sonntag den 1. Februar in seinem Vereinslokal in Form eines Familienabends.
4« Ravolzhausen, 27. Januar. (Kaiserseier.) Auch hier wurde der Geburtstag Sr. Maj. des Kaisers durch den Kriegerverein würdig gefeiert. Die Festrede hielt der Vorsitzende Herr Bauer.
X Grotz - Krotzenburg, 27. Januar. (Kaisers Geburtstag). Der Geburtstag Sr. Majestät des Kaisers und Königs wurde vom Gesangverein Liederkranz in seinem neuen Vereinslokal (Gasthaus zum Schlüssel) festlich gefeiert. Nach einer kurzen Ansprache des Vorsitzenden erfolgte das Kaiserhoch, das mit großer Begeisterung ausgenommen wurde. Männergesang und humoristische Vorträge füllten die weitere Feier aus und es schied ein jeder mit dem Bewußtsein, einen recht schönen Abend verlebt zu haben.
Telegraphischec Wetterbericht der derrtlische Seewarte.
Telegramm aus Hamburg vom 28. Januar,
9 Uhr 85 Min.
Ein Maximum über 773 mm lagert über Südeuropa, ein Minimum unter 730 mm über Nordnorwegen. In Deutschland wehen lebhafte, meist südwestliche Winde, die Witterung ist mild, vielfach heiter, an der Küste ist Regen gefallen.
Progno'e für den 29. Januar: Mildes, trübes, windiges Weiter mit Regenfällen wahrscheinlich.
Ka«a«er Perrins- u. Uergnugungsnachrichlrn
für Mittwoch ben 29 Januar.
Kunst ercitt: In der Aula der König!. Zeichenakademie: Ausstellung von Nemälden.
Stadttheater in Hanau: „Die CamAienbame"; Anfang 7 Uhr.
Ktrchencbor der Johanmskirche: Abends präcis 8 Uhr: Probe im UebungSsälcheu der Kirche.
Ev. Männer- u. JünalinaSverein: Peiauneublasen f(?ü Vereinshaus.) Kaufmännische» Verein Hanau: Vereinsab-ud im Restaurant Mohr. Gesangverein »Tonblüth»": Singstunde in oer „Stadt Bremen».
Turugemeir.de: Abends 8*/a Uhr: Hauptversawmluua.
Turn- u. Fechtklub: Gemeinschaftliches Turnen ber Mänuerriegen von Turngemeinde und Turn« :t. Nechtklub.
Turnaesellschast: Abends von '/»9—10 Uhr Turnen der MLnncrabteil. Gewerbe- und Handwerker-Verein: Vereinsabend in der „Allemanta". Thater- Aul- : Zusammenkunft in den .3 Hasen".
weiser Berechnung entschädigt durch die großartigen Feste. Kein Gesandter kam, kein Sieg ward ersochten, kein neuer Doge oder Prokurator trat sein Amt an, ohne daß eine unerhörte Fülle von Reichtum und Schönheit entfaltet wurde. Beim Karneval war die Piazza schwarz von Menschen; durch das dichte Gedränge bewegten sich „tausende von Gold und Edelsteinen strahlende Masken, wandelten die würdigen Matronen, deren Schleppen ven Dienern getragen werden mußten". Noch 1782 wurde zu Ehren russischer Fürstlickkeiten auf der Piazza eine große Schaustellung gegeben, deren Hauptstück ein Siegeszug der Friedensgöttin bildete. Dazu war ein riesiges Amphitheater auf dem Platze errichtet worden, das 1500 Fuß im Umfange hatte und gegen San Marco hin durch einen 80 Fuß hohen Triumphbogen abgeschlossen war.
Das war, wie gesagt, i. I. 1782. 15 Jahre später fanden sich im Saale des Großen Rats 547 Senatoren zusammen, von denen nur 30 den Mut sanden, gegen den siegreichen Bonoparte sür die fernere Existenz der Republik von San Marco einzutreten. Die Fremden zogen ein, auf der Piazza ward das goldene Buch verbrannt, revolutionäre Lieder erklang-n und Bacchantinnen der Revolution tanzien halbnackt die Carmagnole um den Freiheitsbaum. Seit dieser Zeit trägt Venezia la Bella den Witwenschleier und die Piazza weiß nur noch von vergangenen Festen und Herrlichkeiten zu erzählen.
Kunst und Leben.
Die neue Rechtschreibung wurde am 1. Januar nicht nur amtlich bei allen Behörden und Schulen, sondern auch im öffentlichen, kaufmännischen und Priomoerkehr eingeführt. Als ein vorzügliches Hilfsmittel, sich über die neue deutsche Schreibweise eingehend zu informieren, zugleich als Ergänzung zu jedem nur orthographischen Wörterbucke, dient das von den meisten Unterrichts- und anderen Behörden
28. Januar.
Ra^fahrerv»rein Hanauer Radsport 1895: VereinSabcnd im „Re-tau ant mr Stadt Bremen".
ArendS'scher Stenoaravhenverein „Apollobund' (Gasthaus „z. Grafen P ilivv Ludwig': DereiMakenk.
Rational -Stenoaravhenverein: Nllun'sstunde für die Praktiker« Ab- tellnna (Lokal: „Zur $ro6en Krone').
Zimmerstutzengesellschast „zur Mainlnst' - Kesselstadt- Abends 9 Uhr; Zimmerstvtzenschießen.
Hanauer Schüt-enverein - Vereinsabend im „Restaurant Mohr."
Freiwillige Feuerwehr: 1. Komp. im „goldnen Her?" - Steiger-Korp» in ber „Brauerei Beck".
Erste Hanauer Karnevalgesellschaft: Außerordentliche Generalversamm- luno im Deutschen ^aus".
Hanauer Fußballklub „Wack.r": Vercinsabcnd (Restaur. Carlsberg.)
Rersteigerungs- etc. Malender
für Donnerstag den 29. Januar.
Ho!zverüc>ernnaen: 1) im Gemeindcwrld Hochstart: Termin vor- mitm^s 10 Uhr, Znsav mer kunst in der Hartia (s. Nr. 19 „Han. Sinn/); — 2) tn der Uvniol. Ober^örsterel Sterblritz; Termin vormittags von 10 Mr ab in der Güntherhchen Gastwirtschaft zu Mo!t- g rs (s. Nr. 19 „Han. Anz.").
, Nachmitiags von 2 Uhr ab sollen Anioniter^traße 12, früher Wilhelm raße, abzua^hol er, verschiedene Mobiliar- und andere Geocii- stände durch den beeid. Taxator i nd Auktionator Herrn Fr. Kämpfer gegen gleich baare Zahlung versteigert werden
Hus P^ab und fern,
iv Marburg, 27. Januar. Bei der heutiaen akademischen Kaisergeburtstagsfeier sprach Herr Prof. Budde über „Lie Schätzung des Königtums im Altertum."
Eschwege, 27. Januar. Durch den Tod von schweren Leiden erlöst worden ist am Montag morgen in Marburg Herr Landesbauinspektor Ferdinand Lindenberg im Alter von noch nicht ganz 60 Jahren.
St. Frankfurt a. M., 27. Januar. In künstlerischer Hinsicht stand btefe Woche das Konzert des Rühl'schen Gesangvereins im Vordergründe. Derselbe brachte Edgar Tinel's Oratorium „Franziscus", diesmal von Herrn Prof. Siegfried Ochs aus Berlin, und zwar äußerst umsichtig geleitet. Das prächtige Werk hat seit seiner Uraufführung bei uns, vor etwa 12 Jahren, nicht an Interesse verloren, im Gegenteil, man entdeckt immer neue Schönheiten an ihm, welche durch die mitwilkendeu ausgezeichneten Solisten und die glänzende Wiedergabe der Chöre noch gehoben wurden. Der Beifall war überaus stark.
A Nidda, 27. Januar. In der Nähe unserer Nackbar- bahnstaiion Ranstadt g riet ein vom Schnee geblendeter Vieh- treiber auf das Fahrgeleise. Dem eintrt ftenben Abendzuge konnte der 64jährige Mann nicht rechtzeitig ausweichen, wurde vielmehr erfaßt und kam unter die Räder, wobei ihm der rechte 9Irm vollständig abgefahren wurde. Ein zufäll'g im Zuge befindlicher Arzt leistete dem verunglückten Greise die erste Hilfe.
Verlaiungen.
Amsiekdamer 100 fl.-Lose vom Jahre 1874. Ziehung am 45. Januar. Auszahlung am 1. Juli 1903. Gezogene Serien: Nr. 3059 4427 9350 15637. .Haupt- preise: Serie 15637 Nr. 10 zu 10 000 fl. Serie 4427 Nr. 2 zu 1000 fl. Serie 9350 Nr. 4 zu 500 fl. Serie 3059 Nr. 5, 9, Serie 4427 Nr. 4, 5, Serie 9350 Nr. 3, 6, 9, 10 je 200 fl. Serie 3059 Nr. 6. Serie 4427 Nr. 8, 10, Serie 9350 Nr. 2, 7, Serie 15637 Nr. 6 je 150 fl. Alle übrigen gezogenen Nummern je 100 fl.
Stadt Paris 400 Fr.-Lose vom Jahre 1892.
Ziehung am 22. Januar. Auszahlung am 16. Februar 1903. Hauptpreise: Nr. 132471 zu 100 000 Frcs. Nr. 104170 zu 50 000 Frcs. Nr. 45215 572309 je 10 000 Fr. Nr. 268436 161921 205095 497010 557617 434881 450858 555068 42010 563906 551246 479545 509485 454551 66917 583836 559005 542524 238056 44004 403933 106543 374824 147629 257236 550656 553750 532117 13170 558758 je 1000 Frcs. (Ohne Gew.)
Deutschlands, besonders Post- und Eisenbahn-Dink,>onen, empfohlene Werk: Ausführliches grammatisches'orthographisches Nachschlagebuch der deutschen Sprache mit Einschluß der gebräuchlicheren Fremdwörter und Angabe der schwierigeren Silbentrennungen sowie einem besonderen Verzeichnis geschichtlicher und geographischer Eigennamen (mit Aussprache). Nach der neuesten, für Deutschland, Oesterreich und die Schweiz geltenden Orthographie. Von Dr. A. Vogel. 11.—32. Tausend. 524 Seiten kl. Lex.-Format. Preis eleg. geb. 2 M. 80 Pfg. Langenscheidl'che Verlagsbuchhandlung (Prof.
G. Langenscheidt), Berlin SW. 11. — Das im V-rhâliuis zu dem billigen Preise fast glänzend ausgestatrete Buch ist durch jede Buchhandlung zu beziehen.
Albttmblâtter.
Wehre dich, ■ ‘
Wehre dich selber,
Wettn man dich anrennt, einzeln oder in Hausen.
Ehre dich,
Ehre dich selber,
Wenn dich ein Schwächling neckt, laß ihn laufen.
Rückert.
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Der elende, stets aufschiebende Mensch ist lauter Versprechen und das durch alle Stufen seines Alters. Aoung.
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Ein Album ist der Menschen innres Leben, Das aufbewahrt in Gottes Händen bleibt: Ein leeres Blatt wird jeglichem gegeben, Und jeder ist nur, was er darauf schreibt.
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Aengstlich zu sinnen, was man hätte tun können, ist das Uebelste, was man tun kann. Lichtenberg.