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allbekannt sein. Auch die Bnndessterbekasse und Haftpflichtkasse Deutscher Gastwirte haben durch ihre besonderen Vorzüge überall die größte Anerkennung gefunden. Das segensreiche Wirken der Bundessterbekasse (sie hat über Mk. 1,700,000 in 9 Jahren für Sterbegelder ausbezahlt) sichert ihr die Herzen de? Frauen und Angehörigen des Gastwirteverbandcs, für deren Schutz sie errichtet wurde. Der Reservefonds dieser Kasse beträgt zur Zeit über Mk. 910,000. Der Kasse sind dann auch die Rechte der juristischen Person verliehen worden. Die im Bunde Deutscher Gastwirte bestehende Haftpflichtkasse findet infolge ihrer guten und vollen Versicherung und niedrigen Beiträge überall Anklang. In einer fast von allen Angestellten gebilligten Weise wird an der Abänderung der Ruhezeitoerordnung gearbeitet. In der für so viele Gastwirte so wichtigen Kohlensäurefrage hat die Einigkeit den Erfolg erzielt, daß Kohlensäure den Mitgliedern i bis 2 Mk. billiger geliefert werden kann. So bringt die Zugehörigkeit zum Gasi- .wirteverband und dessen schönen Einrichtungen jedem Gastwirt nur Vorteile und zugleich seinen Angehörigen Schutz und Beruhigung, weshalb es im eigenen Interesse aller Gastwirte liegen dürfte, dieser Versammlung anzuwohnen und sich von den guten Bestrebungen zu überzeugen.
* Vom Jmmobiliengeschâft. (Bericht von Karl Koch in Hanau.) Die Umsätze während der Zeit vom 1. Oktober 1902 bis 31. Dezember 1902 betrugen 25 Objekte im Werte von 165 717 Mk. Der Gesamtumsatz im Jahre 1902 betrug 170 Objekte im Werte vom 3 142 933 Mk. gegen 133 Objekte im, Werte von 2 569 463 Mk. der gleichen Zeit des Vorjahres. Zinssätze für gute erste Einsätze sind 4, 4Va und 4’/« Prozent je nach Lage und Beleihungsgrenze.
* Landwirtschaftliche Arbeiter Verhältnisse. In dem soeben erschienenen Jahresberichte der Landwirtschaftskamm r für den Reg. -Bez. Cassel ist zu lesen: „Im großen und ganzen haben sich die Arbeiterverhältnisse im Berichtsjahre etwas gebessert. Von einem wirklichen Rückströmen von Arbeitern aus Jndustriegegenden und -Betrieben in die Landwirtschaft kann aber noch keineswegs die Rede sein, sondern nur von einem Nachlassen der Fortwanderung zu den Industriezentren. — Die Arbeitsvermittelungsstelle der Landwirtschaftskammer in Witzenhausen hat im Jahre 1901 vermittelt: 3 Arbeiterfamilien, 43 Knechte und 880 Wanderarbeiter. Unter letzteren befanden sich 279 Männer, 466 Frauen und Mädchen, 135 Burschen. Die Wanderarbeiter waren fast sämtlich Russen polnischer Stammesangehörigkeit, die Knechte stammten vorwiegend aus ben östlichen Provinzen, ebenso die Arbeiterfamilien. — Kontraktbruch ist verschiedentlich vorgekommen, mehrere Male ist auch das drohende Einstellen der Arbeit durch Vermittelung der Arbeitsnachweis- stelle beseitigt worden.
* Verbrauchsabgaben. Im Laufe des Monats Dezember 1902 wurden im hiesigen Schlachthaus geschlachtet:
100 Ochsen, weniger gegen
bett Monat
Dezbr.
1901 —
Stück
148 Kühe, „ „
k, s/
ff
ff 21
ff
45 Rinder, „ „
ff
ff
ff 10
ff
885 Schweine, mehr „
X re
ff
ff 116
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408 Kälber, weniger „
er ff
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238 Hämmel, mehr „
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ff 19
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1 Lamm „ „
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1 Ziege, „ „
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Die Accis-Einnahme hiervon beträgt . Mk. 4324,50 An eingeführten Fleischwaren rc? wurden versteuert: 8 t 185 Kilogramm, weniger gegen den Monat Dezbr. 1901: 13 723 Kilogramm.
Hiervon die Accis-Einnahme mit . . Mk. 1Q20.11
Summa Mk. 5344.61
Gesamt - Accis - Einnahme im Monat Dezember 1901.....Mk. 5718.32
Mithin weniger gegen den Monat Dezbr.
1901.......Mk. 373.71. Accis - Einnahme vom 1. April 1902 bis 31.
Dezember 1902 . . . . . Mk. 46114.85
Accis - Einnahme vom 1. April 1901 bis 31.
Dezember 1901 ♦ , . . . „ 48 726.82
Mithin weniger gegen die gleiche Zeit des
Vorjahres......Mk. 2611.97.
* Ausgestellt. Im Schaufenster des Herrn Alt- mannsperger ist zur Zeit eine Ausstellung von Original- Wachsmodellen eines jungen Hanauers, Wilh. Adrian, zu sehen. Die Modelle sind in künstlerischer Ausführung entworfen, wobei besonders bemerkt werden kann, die Figur eines alten Hanauers, die dem jungen Künstler gut gelungen ist. Aus den Arbeiten geht hervor, daß unter den Hanauern sich doch noch hübsche Talente befinden.
* In der „Allemania" wird morgen Herr J. Vollert die neuesten Nummern seines humoristischen Repertoirs zum Besten geben.
* Brauerei Dörr. Gelegenheit zu Amüsement dürfte morgen in obigem Lokale wieder reichlich geboten sein, wird doch außer dem zu den besten hiesigen Kräften zählenden Humoristen Herrn Albert auch das sich so gut eingeführte Spielduettiflenpaar Geschw. Schadt und die gleichfalls schon bekannte Taubendompteuse wieder aufireten.
* In der „Wiener Spitze" tritt morgen eine italienische Theater-, Instrumental- und Gesangsgesellschaft zum ersten Male auf und stehen sicherlich einige unterhaltungs- reiche Stunden in Aussicht.
* Parolemusik. Die Jnfanteriekapelle spielt morgen mittag folgende Stücke: 1) Ouvertüre z. Operette „Frau Lima" von Linke; 2) Gondolier-Walzer von Ronder; 3) „Im Frühling", Lied von Gounod; 4) Finale a. d. Op. „Zampa" von Herold; 5) „Wir von der Kavallerie", Marsch von Lehnhardt.
* Konzert der Nlanenkapeüe. Jm „Kaiserhof" wird morgen nachmittag von ’M Uhr ab die Ulanenkapelle wieder ein Konzert geben, auf das wir in Anbetracht des hierzu aufgestellten hübschen Programms auch an dieser Stelle empfehlend aufmerksam machen möchten.
» Künstler Konzert. In der Restauration „Germania" wird morgen der Jnstrumemalvirluoje Herr H.
Samstag
Ritter mit seinem originellen selbsterfundenen Kunstorchester, das eine ganze Kavelle ersetzt, konzertieren.
* Israel. Iranenverein. Die irrtümlich auf Donnerstag den 15. er. anberaumte Generalversammlung findet Mittwoch den 14. er. statt.
* Das Hahnenkammhans ist worfle» Sonntag geöffnet.
* ♦
§ Langendiebach, 10. Jan. (Verschiedenes.) Nächsten Montag den 12. Januar, nachm. 2 Uhr, wird auf dem diesigen Rathause die Gemeindejagd und Fischerei neu verpachtet. Der Flächeninhalt des Jagdgebietes beträgt 4933 Cassfier Acker (Wald, Feld und Wiesen). Die Fischerei erstreckt sich rechtsseitig des Kinzigflusses von Rückingen bis zum Staatswalde. Bisheriger Pachtzins ca. 3300 Mk. Bekanntlich ist die hiesige Jagd eine der schönsten des Kreises Hanan. — Gestern veranstaltete der Pächter der hiesigen Jagd, Herr Rentier Frosch in Frankfurt, die letzte Treibjagd, zu der sich mehr als 30 Jandgäste eingefunden hatten. Es sollen ca. 120 Hasen geschossen worden sein. — Wie wir hören, ist der Vorsteher des hiesigen Postamts auf 6 Wochen beurlaubt. Die Vertretung hat der schon längere Zeit hier tätige Postassistent Herr Förster übernommen.
)( Langendiebach, 10. Januar. (Silberne Hochzeit.) Das Fest der silbernen Hochzeit feiern heute Herr Bäckermeister Wilhelm Barthel und Frau geb. Loos.
Barometerstand
mittags 12 Uhr am 9./1. 10./1.
Sehr trocken
Beständig 7702S
v^djÖH 7 G 0 ■;» i 'giTwnraa
Veränderlich
Regen (Wind?^-^
Viel Regen 740„^^, Stnrm „
Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Seewarte.
Telegramm aus Hamburg -op» 10. Januar,
9 Uhr 15 Min.
Ein Maximum über 761 mm lagert über Südosteuropa, ein Minimum von 740 mm über der Nordsee. In Deutschland wehen an der Küste frische, im Binnenlande schwache, meist südliche Winde. Die Witterung ist warm, meist trübe.
Prognose für den 11. Januar: Mildes, meist trübes Wetter mit Regenfällen wahrscheinlich.
Hanauer Uereius- u. Usrgnügungsnachrichten
für Samstag den 10. Ianua..
Turnseselltchaft: Abends von 7—9 Uhr: Vorturnerstunde.
E'. VereinshanS: Abends 8'/- Uhr: Internat. - Gebetsoersawmluug. Evangelischer Arbeiterverein: VexeinSabend uno ÄUtgliederagfiiahme im Ve-einsloka'e zur »Brauerei Weismantel'.
Vergnügunas-Verein „Germania": Vereinsabend in der Restauration „sum schwanen Bären".
Turngemeinde: Kürturnen und Vorturnerstunde.
Gesangverein „Sumscr": Vereinsabend in der „Stadt Bremen". Gesangverein „Germania": Vereinsabend Im „Löwengärtchm", Klub „Saxonia": Klublokal .Frankfurter Bau'.
Klub „Cameratia": Klubabend in der „gold. Gerste". Vergnügunasaesellschaft „Fidelio": Vereinsabend „zum Teich". Klub „Fraternitos": Klubabend ir dem klestaurant „Allemania". Gesellige Verbindung „Melitia". Vereinsabend .zur Karthauge". Kasino „Eintracht" (VereinSlokal „zum Braustüb'r'): Vereins atzend. Verein „Einigkeit": Vereinsabend in der „großen Krone". Athletenkluo „Germania": Vereinsabend (Restauration Waaenoach). „Hanauer Fußballgesellschaft 1899'; Vereinsabend in der „Allemama". Fußballklub „Viktoria": Vereinsabend in der „Brauerei Weismantel". HanauerFußballk.ub „Hauovia" : Vereinsabend i. d. Rest. „z. Eisenbahn". Radfahrer-Verein 1898: Vereinsabend auf Beck's Felsenkell r.
Stammtisch „Bürqerbräu": Jeden Samstag Abend: Uebuna.
Kegel-Klub „D. H. V." „utr guten Quelle"; Anfang 9 Uhr, Stemm- u. Rino-Klud „Eiche": Generalversammlung (Restauration „W.ener Spitz:").
fü: Sonntao den 11- Januar,
Vormittags von 11—1 Uhr: Uebungsstunde der Tischgesellschaft im . Nürnberger Hof".
Fußballklub „Viktoria": Nachm.: Uebungsspiel am dem Exerzierplatz. Hanauer Fußball- u. Kricketktuo: Nachmittag» 3 Uhr: UedungSspiel auf dem Ex-rsterplatz.
Hanauer Fußballgesellschakt 1899: Nachmittags 8 Uhr: UebuagSspte! am dem Exerzierplatz.
Hanauer Fußbsllkluv „Wacker": Nachmittags 3 Uhr: Uebungsspiel auf dem Exerzierplätze
Hanauer Fußballklub „Hanovia": Nachmittags 3 Uhr: Uebungssp.el auf dem Exerzierplatz.
Erster Hanauer Fußballklub 1893: Nachmittags 3 Mr: UemgBfotd auf unserem Sportplatz an der „Schönen Aussicht".
Versteigerung-- etc. Kalender
für Montag den 12. Januar.
Nachmittags 2 Uhr soll auf dem Rathause zu Langendiebach die dortige Gemeindc-Jigd m d -Fischerei auf di: Dauer von 6 bezw. 9 Ja*rea vom 1, Februar 1903 ab anderweit verpachtet werden (s. Nr. 299 „Han Anz.").
Die städtische Bibliothek
Bangertstraße 2, erster Stock, ist Sonntags, Mittwochs und Samstags von 11 bis 1 Uhr zur kostenfreien Benutzung für das Publikum geöffnet.
Gesamtkataloge fmb' zu 1.20 Mk., die neuesten Nachträge Nr. 15 und 16 zu je 20 Pfg. in der Bibliothek zu haben.
10. Januar.
Hus JMab und fern,
Cassel, 9. Jan. Die Stadtverordnetenversammlung bewilligte in ihrer heutigen Sitzung eine städtische Beihilfe von 1000 Mk. zu den Kosten des bei Wörth zu errichtenden Denkmals zur Ehrung der Gefallenen des 83. Jnf.-ReclS. Letzteres steht, was wohl allgemein interessiern dürfte, seit 1863 hier in Garnison.
.Hönebach, 8. Jan. Am Samstag nachmittag verfiel die Frau eines hiesigen Arbeiters beim Kaffeetrinken' in eine tiefe Ohnmacht. Da dieselbe ungewöhnlich lange anhielt, so wurde ein Arzt berufen. Derselbe stellte Starrkrampf fest. Nach Lffatägiger scheinbarer Leblosigkeit kam die Frau wieder zum Erwachen und soll sich heute wieder hei gutem Wohlsein befinden.
W. Darmstadt, 9, Jan. Der frühere Leiter des hessischen Justizmesens, Vorsitzender des Centralausschusses der evangelischen Kirchengesang-Vereine für Deutschland Exzellenz Hallwachs, ist gestorben.
Mainz, 8. Jan. Ein Rekrut vom 88. Infanterieregiment lief gestern früh aus der Reduitkalerne in Kastel, stürzte sich in den Rheiu und ertrank. Einen Mann, der den wild auf das Wasser Losstürmenden aushalten wollte, riß der Soldat mit und nur mit äußerster Anstrengung gelang es jenem, sich im Augenblick der höchsten Gefahr vor dem Sturz in das Wasser zu retten. Was den unbestraften und von seinen Vorgesetzten als tüchtig gn-rkannten Soldaten zu seiner Verzweiflungstat getrieben hat, konnte noch nicht aufgeklärt werden.
Worms, 8. Jan. Aus unglücklicher Liebe versuchte gestern nachmittag ein junges Mädchen sich mit Schwefelsäure zu vergiften und zog sich schwere innere Verletzungen zu. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht, wo man sie zu retten hofft.
Bad Nattheim, 8. Jan. Das Verschwinden des Großh. Musikdirektors Machts aus Hannover, welcher 26 Jahre seine Dienste dem hiesigen Kurorchester widmete, erregt in unserer Stadt großes Aufsehen.
Nürnberg, 7. Jan. Ein schwerer Unglücksfall hat sich in einer Wirtschaft der Wölkernstraße hierselbst, ereignet. Der bei Schuckert beschäftigte Kaufmann Gutter hatte auf der Straße eine Papierpatrone gefunden und legte sie neben sich auf den Biertisch. Plötzlich explodierte die Patrone aus noch nicht aufgeklärter Ursache und die Ladung traf Gutter. Dieser wurde dabei furchtbar zugerichtet. Es wurden ihm nicht nur der Daumen und zwei Finger der linken Hand zerrissen, sondern auch das linke Auge so verletzt, daß es vermutlich verloren sein wird.
Kus aller Melt.
Grotzfetter. Weiteren Meldungen aus Boryslaw zufolge sind 32 Schächte ausgebrannt und 23 Häuser vernichtet. Vier Eruptivschächte stehen noch in Flammen. stebungsursache des Brandes ist nicht bekannt. Verlusts an Mensâenlcben sind nicht zu beklagen.
Typhtts-Epidemie. Einem amtlichen Bericht zufolge kamen in Prag vom 19. Dezember bis 3. Januar 95 Erkrankungen an Typhus vor. Als Ursache wurde der Genuß von Flußwasser festgestellt. Die Krankheit scheint jetzt jedoch eine mildere Form anzunehmen. Gestern befanden sich in den Prager Krankenhäusern 98 Typhuskranke in Behandlung. Auch in den Vororten Prags herrscht eine Typbus-Epidemie.
Volksversicherttug. Es bestanden an Volksversicherungen ultimo 1901 in England 20 Millionen Polsien mit 3900 Millionen Mark Versicherungssumme, in Amerika 12 Millionen Policen über 6560 Millionen Mark, dagegen in Deutschland erst vier Millionen Polizen über 750 Millionen Mark, In England kommt auf jede zweite Person, in Deutschland auf jede vierzehnte Person eine Volks-Polire. Die Aufnahme ohne Pntstlttchung und die wochemliche Beitragszahlung sind für die Emwicke- lung der Volkssersicherung am folgenreichsten. Der „Friedrich Wilhelm" begann damit im Jahre 1882. Ultimo 1891 waren in Deutschland so 137 Millionen Mark versichert. 1892 sührre die „Vieioria" die Volks- versichcrung e n und zwar zum ersten Mal unter diesem Namen, den sie neu prägte. Schon im Jahre 1895 hatte sie den „Friedrich Wilhelm" überholt und von demselben Satire ab erzielte sie in jedem Jahr einen größeren Nteinzuwachs in der Volksversicherung allein als jede andere Gesellschaft unseres Kontinents in der Leb«nSvcrsicherung überhaupt. Im Jahre 1901 hatte sie schon in der Volksversicherung eine größere Prämien- Einnahme, als jede andere deutsche Gesellschaft im direkten Geschäft, welche ^Versichcrungszwcige sie auch betreiben möge, eine Tatsache, die am allerbesten die Bedeutung illustriert, welche die Äolksversichernng auch in Deutschland schon erlangt hat. Nur die sechs größten deutschen Lebens- versichecungs-Gcsellschaflen, die „Victoria" selbst cingeschlosieu, haben in der Lebensversicherung noch einen größeren Bestand als die „Victoria" in der Volksversicherung, Jebs Neuerung hat Wirerstände zu überwinden, aber was wirklich gut ist, bringt immer durch. Die Volksversicherung bar die Probe bestanden, der Erfolg beweist dies.' 698
Verlosttngen.
2'/- proz. Stuhlweissettbttrg-Sraab-Grazer-Lose.
Ziehung am 1. Januar 1903. Serien: HO 190 33t 589
856 1709 1893 2307 2579 2880 3062 3398 3827 3857
4134 4580 5341 6047 6143 6902 7317 7688 7895 8006
8038 8110 8465 8992 9131 10589 10616 11457 11512 11705. Die Prämienziehung findet am 1. April 1903 statt.
Dontttt-Regttlierunfts-Lose. Ziehung am 2. Januar 1903. Hauptpreiie: Nr. 53312 zu 140 000 Kronen. Nr. 204815 zu 50 000 Kr. Nr. 92285 zu 16 000 Kr. Nr. 167762 zu 10 000 Kr. Nr. 68221 zu 2000 Kr.
Oesterreichische Note Kreuz-Lose vom Jahre 1882. Prämien-Ziehung am 2. Januar 1903. Haupipresse: Serie 120 Nr. 22 zu 70 000 Kr. Serie 2098 Nr. 15 zu 2000 Kr. Auszahlung vom 5. Januar 1903 ab.
Stadt Venedig 30 Lire-Lose vom Jahre 1869. Ziehung am 31. Dezember 1902. Auszahlung am 1. Mai 1903. Gezogene Serien: 211 215 331 543 626 695 735 815 924 935 951 989 1090 1544 1950 2059 2077 2707 2736 2752 2768 2882 2935 2974 3043 3095 3323 3438
3451 3553 3649 3743 3929 4062 4271 4385 4515 4534
4544 4620 4663 4760 5009 5027 5034 5185 5564 6001
6063 6093 6230 6272 6404 6451 6462 6474 6525 6567
6684 6794 6819 7131 7216 7298 7561 7731 7739 7783
7786 7818 7840 7965 8035 8072 8213 8299 8580 8585
8712 8814 8880 8906 8934 8975 9041 9211 9367 9400