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6. Ianuae.

war. Dor etwa zwei Jahren verunglückte ihr Mann, der Zimmermann bei einem Bau in Achering war. Die Fran bezog seit dieser Zeit 50 Mark Unfallrente pro Monat. Sie selbst war überaus arbeitsam. — Weiter wird berichtet: Die Frau hieb zuerst wahrscheinlich der 7-jährigen Tochter mit einem Hieb den Kopf vom Rumpfe, und hierauf der 4-jährigen Rosina, während die anderen Kinder zu flüchten begannen. Doch war dies unmöglich, da die Türe des Wohnzimmers verschlossen ward. Nun richtete sie unter den anderen drei Kindern von 6, 9 und 11 Jahren ein fürchterliches Blutbad an. Sie erlitten alle absolut lötlicke Hiebwunden. Als die Leute eindrangen, saß die fünffache Mörderin, über und über mit Blut besudelt, am Boden, zwischen den Leichen, das Ge­sicht mit den Händen bedeckend, während die zwei abgeschlagenen Köpfe der Kinder in der Ecke lagen.

Raffinierter Selbstmord. Der 55 Jahre alte Schankwirt Ludwig Luhmann, der seit 18 Jahren in dem Hause Elsasserstraße 93 in Berlin eine gutgehende Wirtschaft mit weiblicher Bedienung betrieb, lebte in guten Verhältnissen, und seine Wirtschaft erfreute sich eines durchaus guten Rufes. Trotzdem zeigte er schon seit einem halben Jahre Spuren von Lebensüberdruß, da er seit zwei Jahren nervenleidend war. Am Freitag vormittag ging er nach seinem Bierkeller. Bald darauf hörte seine Frau einen Schuß fallen und fand ihren Mann als Leiche wieder. Der Kranke hatte sich auf ein Bier­faß gestellt, sich eine an einem Nagel in der Wand befestigte Schlinge um den Hals gelegt und dann zwei Revolverkugeln in die rechte Schläfe geschossen. Das Faß war unter seinen Füßen weggerollt, so daß er durch Erhängen den Tod hätte finden müssen, wenn ihn nicht schon die Revolverkugeln herbei­führt hätten.

Ein flüchtiger Bsitkier verhaftet. Wie der „Frlf. Ztg." aus Karlsruhe berichtet wird, ist der Bankier Friedrich Herz, der vor etwa vier Wochen flüchtig wurde, in Luzern verhaftet worden. Der Attslieferungsantrag ist bereits gestellt.

Oberst Grimm als sibirischer Sträfling. Der wegen Spionage zu zwölf Jahren Zwangsarbeit in Sibirien verurteilte Oberst Grimm, früher Mitglied des Warschauer Generalstabes, „arbeitet" bereits, wie russische Zeitungen melden, seine Strafe ab. Vor mehreren Wochen traf er in den Kupfer­bergwerken von Nertschinsk in Transbaikalien ein, wo er in dem Gefängnis der gewöhnlichen Verbrecher untergebracht . wurde. Grimm trägt Tag und Nacht schwere Ketten an den Füßen. An den Ketten sind außerdem große eiserne Kugeln befestigt. Bereits bei seiner Ankunft war ihm die eine Seite des Kopfhaares kurz geschoren und der Bart abgenommen. Bei seiner Ankunft in Nenschinsk erhielt er die Siräflmgs- kutte; er trägt auf der Brust und am Rücken seine große Nummer. Gegenwärtig muß Grimm wie jeder Arbeiter im Kupferbergwerke arbeiten.

Die Rache der Köchin. Der Budapester Advokat Dr. Ludwig Freund wurde als er mit seiner Gattin in der Stadt spazieren ging, von einer entlassenen Köchin mit einem scharf geschliffenen Dolchmesser überfallen und erheblich ver­wundet; die Köchin wurde verhaftet.

Juwelendiebe im Groszen. Von einem versuchten Raubangriff auf das Diamamenzimmer der Krönungsaus- stellnng in Delhi, die am Sonntag durch den Vizekönig von Indien Lord Curzon eröffnet wurde, berichtet die „Daily Mail". Der Versuch wurde von einer Anzahl Männer von dem afghanischen Stamme der Pathans ausgeführt, dessen An­gehörige als berufsmäßige Diebe betrachtet werden. Sie hatten sich nach Verabredung in dem Juwelenzimmer zusammen- gefunden, wo Kostbarkeiten im Werte von ungefähr fünf Millionen Mark zur Schau gestellt waren. Bei hellem Tages­licht gingen sie an die Ausführung ihres tollkühnen Planes. Die Polizei war jedoch auf etwas Derartiges vorbereitet, da sie bemerkt hatte, daß seit einiger Zeit eine größere Anzahl Pa.thans in Delhi eingetroffen war. Infolge der Anwesenheit einer größeren Anzahl Polizisten im Juwelenzimmer, die, von den Juwelieren unterstützt, den Räubern entgegentraten, miß­lang das Vorhaben, und nach einem Handgemenge wurden die Pathans aus dem Zimmer getrieben.

Der Unschuldsengel. In der letzten Zeit erlebten wiederholt ältere Herren, die etwas angeheitert, ihr Heim in der Gegend des Alexanderplatzes in Berlin anfluchten, ein

„Aber Du hast Dir dann auch selbst die Schuld beizu- messen, Kind," fügte er ernst hinzu, wenn Du über all die kleinen, scharfen Prüfsteine, welche die Armut voraussichtlich auf meinen Lebensweg streuen wird, straucheln solltest. Tue ich denn überhaupt auch recht daran, Dich mir zu eigen zu machen?"

Sie lachte glückselig auf. „O, welch' törichtes Wort! Nun wohl, ich gebe Dir das Recht dazu. Du bist arm, sagst Du, wirst Du reicher ohne mH? . . . . Deine Zukunft negt in ungewisses Dunkel gehüllt vor Dir — nun, ich ver- ueye mi& aufs Prophezeien . . . Ich besitze auch, — obwohl noch nicht entwickelt —- Anlagen â la Penelope; aber zwanz g ^ahre U'ysses, darfst Du mich nicht warten lassen! ch Du, verstehe mich auf alle Künste, wenn's darauf an- .ommt. und Du, Gerdt, brauchst nur eine zu verstehen: M'ch " um meiner selbst willen - lieb zu haben."

v ’,0'’ u? 'U ^tnen starken Armen hoch empor und flüsterte ihr gülcksberauschte,Worte ins Ohr und als er sie dann wieder wedersetzte, stand sie lange regungslos und lächelte, als sahe sie eine wundersame Fm« Morgana Dann legte sie kindlich-vertrauensvoll ihre Hand in die seine.

„Und nun wollen wir uns inmitten des Weges halten sonst kommen wir zu weit auseinander, Gerdt."'Wenn's hier auch holperig ist, das ist nun einmal nicht zu'ändern."

Und während sie weiter gingen, begann er wieder zu singen, voll und laut, sodaß es von den Bergen wtderhallte;

„Und schaffen Lied und Liebe auch Kein stetes Himmelsblau, Wenn Wolkenschatten es nmzieh'n, ; ■ Vergolden sie ihr Grau.

Und tönt des Lebens Mißklang je Durch des Leides Melodie, Die Macht der Liebe löst ihn auf In sel'ger Harmonie."

Dienstag

kostspieliges nächtliches Abenteuer. Gerade in dem Augenblick, wenn so ein alter Herr die Haustür aufschlsü, kam ein hübsches junges Mädchen herangelaufen und bat flehenilich: „Retten Sie mich, retten Sie mich, ich werde verfolgt!" Bevor der Herr noch recht zur Besinnung kam, war die Verfolgte schon mit ihm auf dem Hausflur, fiel dem Retter voll Dank um den Hals und ließ sich auch seine Zärtlichkeiten gerne gefallen. Plötzlich glaubte sie oben aber ein Geräusch auf der Treppe zu hören und bat wieder ebenso inständig, sie doch schleunigst hinauszulassen. Erst wenn der alte Herr dieser Bitte entsprochen halte und wieder einigermaßen zur Besinnung kam, merkte er, daß die Gerettete ihm bei den Liebkosungen und Umarmungen gründlich ausgeplündert hatte. Die Verfolgte wurde allmählich ein Schrecken der alten Herrn am Alexanderplatz. Schon fünf hatten der Kriminalpolizei ihr Leid geklagt, als sich gestern noch einer meldete, der in der Nacht zum Donnerstag noch schlimmer gerupft wurde als alle seine Vorgänger. Er büßte seine Brieftasche mit 17400 Mark in Wertpapieren ein, zwei Depotscheinen der Reichsbank und Berliner Stadtobligationen mit Kupons und Talons. Die zum 1. Januar fälligen Kupons sind abgeschnitten. Der Bestohlene, der die Nummern der Paviere nicht kennt, setzt auf die Ergreifung der gefähr­lichen Nachtwandlerin eine Belohnung von 200 Mark aus. Die nun wirklich Verfolgte ist ein Mädchen von 25 bis 28 Jahren, mit dunklen Augen, schmächtigem, blassem Gesicht, schwarzem Haar, schwarzem Sacko und einem schwarzen, flachen modernen Hut.

Hus J^ab und fern*

X. Cassel, 5. Januar. Gestern verstarb nach langem schweren Leiden der Lehrer an der Kgl. Kunstakademie dahier Prof. E m i l N e u m a n n. Mit ihm ist ein liebenswürdiger, vortrefflicher Künstler und ein beliebter Lehrer unserer kunstbe­flissenen Jugend dahinaegangen. Neumann, Ostpreuße von Geburt, war auf der Königsberger Akademie ausgebildet und kam in den siebziger Jahren nach hier als Zeichenlehrer an die damalige Höhere Bürgerschule, aus der später die Ober­realschule geworden. Schon immer mit landschaftlichen Studien beschäftigt, wurde Neumann, nachdem er seine Stellung an der gen. Schule aufgegeben, um sich denselben ganz widmen zu können, Schüler von Prof. Bromeis, nach dessen Tod sein Nachfolger als L-hrer der Landschastsklasse an unserer König­lichen Kunstakademie. Der Verewigte war mit ganzer Serie Künstler, mit Vorliebe verwendete er maritime Motive für seine Bilder. Wiederholt machte er längere Reisen nach Schottland und den Niederlanden, von denen er eine Fülle von herrlichen Skizzen mitbrachte. Auch eine Menge größerer Bildwerke sind als das Ergebnis dieser Reisen bekannt ge­worden. Für die lebendige Darstellung der tobenden See fand er besonders wirkungsvollen Ausdruck. Alle seine Schilderten waren durch treffliche Naturanschauung und kolo­ristischen Zauber ausgezeichnet. An zwanzig Jahre hat er als Lehrer an der hiesigen Kunstakademie erfolgreich gewirkt. Seine Schüler weroen ihm ein dankbares Andenken bewahren, gleichwie er sich auch als Mensch durch die Biederkeit sein's Charakters und die Liebenswürdigkeit seines Wesens in westen Kreisen viele Freunde erwarb. Als Künstler werden die rou ihm geschaffenen Werke seinen Namen dauwnd in Achtung er­halten.

Wixhausen, 4. Januar. Unweit des hiesigen Stations­gebäudes wurde am Freitag hart neben dem Bahndamm die Leiche eines jungen Mannes von einem Bahnbediensteten auf= gefunden. Der Tote, der am Kopf eine starke Wunde anf- wies, wurde als der von hier stammende, 30 Jahre alte Ar­beiter Jakob Lang agnosziert. Ein Unfall durch einen Bahn­zug ist ausgeschlossen, da der Tote außer jener Kopfwunde völlig unversehrt war; man nimmt vielmehr Selbstmord an, der die Folge vorausgegangener Familienzwistigkeiten sein soll. Lang hinterläßt eine junge Witwe mit 2 Kindern.

W. Frankfurt a. M., 5. Januar. Bei Unterlieder- bach wurde gestern Abend ein 12jähriges Mädchen von einem jungen Menschen überfallen, vergewaltigt und schwer verletzt. Das Kind konnte sich noch in den Ort schleppen und wurde dann in das Krankenhaus nach Höchst gebracht. Der Täter ist entflohen.

Nieder Ofleiven, 3. Januar. Ein junger Mensch namens Pfeil von hier wurde im Hamberger Stadtwalde wildernd angetroffm. Durch den Waldhüter aufgefordert, das Gewehr niederzulegen, schoß er auf letzteren, ohne zu treffen, und suchte dann das Weite. In derselben Nacht noch wurde er in seiner Wohnung verhaftet und dem Gericht zu Homberg zugeführt. Einem Gerücht zufolge soll er in­dessen dort wieder entsprungen sein.

Worms, 3. Januar. Einen Mordversuch gegen seine eigene Ehefrau und einen 42 Jahre alten Kaufmann aus Frankenthal verübte gestern Abend der 36 Jahre, alte Dreher Theodor Vogel aus Eichtersbeim, Bezirksamt Sinsheim. Vogel, welcher mit seiner Frau wiederholt in Amerika war, ist im Oktober allein dorthin zmückgekehrt, während seine Ehefrau einen Gemüsehandel betrieb. Weil Vogel glaubte, Grund zur Eifersucht gegen seine Ehefrau zu haben, kehrte er am 31. Dezember unvermutet hierher zurück und überraschte sie mit ihrem angeblichen Liebhaber. Es kam zu Auseinandersetzungen und Vogel verließ seine Ehefrau, in der Absicht, Scheidungsklage anzustrengen. Als er nun gestern abend gegen 6 Uhr seine Ehefrau in ihrer Wohnung dahier anfsuchte, traf er das Pärchen wieder beisammen an. Nach kurzer Rede und Gegenrede feuerte Vogel aus einem Revolver drei Schüsse gegen seine Ehefrau und deren Liebhaber ab. Obwohl die Entfernung, in welcher die Schüsse abgefeuert wurden, kaum drei Schritte war, schoß Vogel glücklicherweise fehl. Vogel wurde verhaftet.

Offenbach a. M., 5. Januar. Gegen den früheren Sparkassenrechner Maur aus Offenbach wurde heute vor­mittag nochmals vor der Strafkammer zu Darmstadt ver­handelt. Er war angeklagt, einen Teil der von ihm seiner­zeit unterfchlagenen Gelder unter falschen Namen (Georg I Huber und Gustav Weber) bei der pfälzischen Bank in

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Speier und bei der schweizerischen Bank in Basel deponiert und unter diesen falschen Namen einen Teil der Beträge wieder abgehoben und auch quittiert zu haben. Maier würd? jedoch, wie aus Darmstadt gemeldet wird, in der heutigen Verhandlung außer Verfolgung gesetzt, da seine Auslieferung aus den Vereinigten Staaten seinerzeit nur wegen Unter­schlagung erfolgte; aus formellen Gründen konnte also wegen dieses neuen Deliktes eine Anklage nicht erfolgen.

Lauterbach, 3. Januar. Der 14jährige Sohn des Herrn Ingenieurs Skinner dahier, der sich in den Weih- nachtsferien zu Hause aufhielt, unternahm dieser Tage einen Ausritt auf einem Esel. Als das Tier allein nach Hause kam und man auf die Suche nach dem Knaben ging, fand man diesen schwer verletzt auf einer Wiese liegen. Der Esel hatte ihn abzeworfen. Der Knabe ist bald darauf seinen Verletzungen erlegen.

Grebenhain, 3. Januar. Das Großh. Landgericht Gießen hat auf die Ergreifung des Mörders, der bekanntlich zwischen Hier und Ilbeshausen im November einen Raub­mord an einem Kroaten vollführte, eine Belohnung von 300 Mark ausgesetzt. Ein vor einiger Zeit verhafteter junger Mann mußte, da sich seine Unschuld herausstellte, wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

^ Seligenstadt, 4. Jinuar. Ein seltsamer Neujahrs­besuch stellte sich am jüngsten Sylvesterabend, just um die Mitternichtsstund?, in der hiesigen Bahnhofsrestauration des Herrn Gastwirts Reeh ein. Durch ein eigentümliches Geräusch im Korridor veranlaßt, öffnete man die Verbindungstüre z« den Rcstaurationsräumen, worauf ein kräftiger Rebhahn vorüberhuschte und das dichtbeletzte Gastzimmer durchschwirrte, bis er von >en überraschten Insassen ergriffen wurde. Der geängstigte Vozel wurde offenbar von einem Raubtiere ver­folgt und suchte in der beleuchteten Restauration Deckung vor seinem blutgierigen Feinde. Herr Reeh, ein passionierter Jägersmann, läßt das feiste Exemplar zur dauernden Er­innerung an die denkwürdige Sylvesternacht ausbalgen. Der merkwürdige Neujahrsbesuch wird als günstiges Omen für das edle Waidwerk des Herrn Reeh pro 1903 gedeutet.

4- Hainfiadt a. M., 4. Januar. Schweres Leid brachte der Jahreswechsel einer hiesigen Familie. Die etwa 40jâhrige Ehefrau des Ziegeleiarbeiters Paul Böhn verließ nämlich am Donnerstag abend unbemerkt ihre Angehörigen und kehrte nicht mehr zurück. Gestern Vormittag wurde ihre L iche auf hiesigem Gemarkungsgebiete aus den hochgehenden Mainkèflutm gelandet. Die bedauernswerte Frau litt in letzterer Zeit an Melancholie und dürfte im Zustande momen­taner Gtstesumnackiung den zweifellos vorliegenden Selbst­mord begangen haben. Ein Witwer und drei unerzogene Kinder umstehen die Bahre der Unglücklichen.

W. Giehen, 6. Januar. Im hiesigen Bahnhof wurden zwei Bahnarbeiler von einem Personenzug überfahren und getötet.

Aschaffenburg, 5. Jm. Der verheiratete Schneider- mei’tet Hrrc Titus Großmann, wohnhaft in der Goldbacher- itrage, wollte gestern nachmittag anS seiner Holzlage Kohlen holen. Dort bemerkte er in einer Nische einen verkorkten Krug, den er bisher noch nicht beobachtet hatte. Großmann ent­zündete ein Streichhölzchen, mit dem er den Krug beleuchtete. Dieser war, wie sich später herausstellte, mit Pulver gefüllt und explodierte unter heftiger Detonation, als ihm Herr Groß­mann mit dem Streichholz nabe kam. Der Genannte erlitt nicht unerhebliche Verletzungen im Gesichte, namentlich an den Augen.

Mannheim, 5. Januar. Geh. Kommerzienrat Philipp Diffsnè, Präsident der Mannheimer Handelskammer und zweiter Präsident der ersten badischen Kammer, ist gestorben. Diffenü war 1833 geboren. Er beteiligte sich auch lebhaft am politischen Leben und vertrat Ende der achtziger Jahre den Mannheimer Wahlkreis als nationalliberaler Abgeordneter im Reichstag.

Frankfurter Theater - Spielplan»

Opernhaus. Dienstag, 6. Januar, abends 6 Uhr: „Die Meistersinger von Nürnberg". Große Preise. — Mitt­woch, 7., nachmittags 312 Uhr: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: „Frau Holle". Abends: Geschloffen. — Donners­tag, 8., abends 7 Uhr: „Die Zwillinge". Große Preise. — Freitag, 9., abends 7 Uhr: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: „Der Fr^schütz"- — Samstag, 10., nachmittags 31/» Uhr: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: „Frau Holle". Abends 7 Uhr: „Eugen Onegin." Große Preise. — Sonntag, 11., nachmittags 31/» Uhr: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: „Frau Holle". Abends 7 Uhr: „Violetta". Große Preise. — Montag, 12.: Geschlossen. — Dienstag, 13., abends 7 Uhr: Neu einstudiert: „Die Stumme von Portici". Gew. Preise.

Schauspielhaus. Dienstag, 6. Januar, abends 7 Uhr: „Die Gerechtigkeit". Gew. Preise. — Mittwoch, 7., abends 7 Uhr: „Monna Vanna". Gew. Preise. — Donners­tag, 8., abends 7 Uhr: „Monna Vanna". Gew. Preise. — Freitag, 9., abends 7 Uhr: „Heimath". Gew. Preise. — Samstag, 10., abends 7 Uhr: „Die Gerechtigkeit". Gew. Preise. — Sonntag, 11., nachmittags 3*/- Uhr: Vorstellung bei kleinen Preisen: „Im bunten Rock". Abends 7 Uhr: „Die Gerechtigkeit". Gew. Preise.

Schiffs - Rachvichtem

Der Hamburger Dampfer „Graf Waldersee" ist am 1. Januar wohlbehalten in New-Dork eingetroffen.

Ha«»b«rg, 30. Dezbr. Der Dampfer „Sardinia" von der Hamburg - Amerika -Linie ist vorgestern in St. Thomas eingetroffen.

Breme«, 80. Dezbr. Der Dampfer des Nordbelttschen Lloyd ., ^armstadr" ist gestern in Colombo eingetroffen.

New - Bork, 31. Dezbr. Der Dampfer „Pstsdaufl' von der Niederländisch-Amerikanischen Dampf ^ch^flahrtS- Gesellschaft ist gestern hier eingetroffen.