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8. Dezember

Hm^ aller Welt.

Der Prinzregent im Spsff»rt Die Rückreise des Regenten und seiner beiden^nc, der Trinen Submig unb Leopold, nebst Jaabgeiolge aus dem Spessari nach München erfolgt, wie bis jetzt bestimmt, am 6. Dez'mb°r nachmittags. Der Regent wird mit den Pr nzm voraussichtlich am Sonn­tag dem Gottesdienste in der Pfarrkrche zu Weider?brunn an- wo^nen. Am Montag, 5. Dezember, findet die letzte Hof­jagd auf W'ldsauur statt und am folgenden Dienst«^, 6. De­zember, erfo'at früh die Abreise per Hoiwaaen, evtl. Schlitten, nach Aschaffmbu''g. Hier unternehmen die Allerhöchsten Herr­schaften eine kleine R mdfabrt, besichtigen das Pompejanum und das Kgl. Schloß und dinieren im Königssalon. Gegen mittag erfolgt die Abreise nach Würzburg bezw. München. Auf Wmttch des hohen Jagdherrn ivri) bei den die-maligen sdof-Lpessarijagden nur auf Schwarzwild geschossen, das ins Treffen kommende Rotwild geschont. Jaadleiter ist z. Zt. Herr M. Forstrat Mantel in Bischbrunn. Noch in kurmainziscker Zeit ist der ganze Hock'p-ssart zu einem einzigen Wildpark eingelegt worden; ein 45 Kilomeier langer Zaun schloß die Saubege darin besonders ein. Auf Robrbrunn stana schon im Jahre 1338 ein kurmainzssches Jagdichloß, von dem aus sich die groß-n Jaodiüqe der Mainzer Kuriwsten in diet-eien Waldungen hinein bewegten. Damals ist noch auf Bär, Wolf und Lux gejagt worden, die erst seit dem Ende des 18. Jahr­hunderts ganz auS«rettet sind. Hirsch Und Wildschweine ge­hörten zwar ebenfalls zu dem nicht seltenen Wildstande, aber der Spessarthirich erreicht kein so mächtiges Geäst wie seine Bettern in anderen Waldungen und wird darum wenig ge­jagt. Und das Widsst wein ist erst dur* die Vorliebe der boy-rischen Herrn für die Sauhatz in großem Umfange wieder eingesetzt worden. Heine werden 1600 bis 1700 Stück Wild­schweine in dem auf 5500 Oekiar verkleinerten Wildpark ge­halten, von denen jährlich 500 bis 600 Stück zum Abschuß gelangen. Das jetzige Jagdschloß Robrbrunn im Herzen d-s Hockspessart gelegen, ist erst 1889/90 aebaut worven. Der Prinzregent ließ den Weiler Rodrbrunn taufen und das Schloß und das Logierhaus errichten. Das sonst so still daliegende Gasthaus im Speffart", das Hauff berühmt gemacht ha«, ist mit Menschen übersetzt. Ja'dgöste, Adjutanten, Forstleute, Diener und Touristen drängen sich in dem einen Gasthau'e. Die Strecke wird zu Gunsten der Staatskasse verkauft, und auch der Prinzregent bezahlt jedes Stück. daß er nimmt; der Erlös hieraus beziffert sich auf 89000 Mk. im Jabr. Der Unterhalt des Wildzaunes und Schlosses und des Wildes er­fordert 4245 000 Mk. im Jahr, die die kal. Schatulle trägt.

Allerlei aus Vapern. Das niederbayerische Schwur­gericht verurteilte einen Faischmüpz°r, den ledigen Uhrmacher Michael Archet von P o ck i n g, zu 2 Jahren Gefängnis. Er fertigte E'N- und Zweimarkstücke an und verausgabte H falschen Münzen in Wirtschaften. In Lindau wurden zwei Sacchar n-Sckmuggler, der Bßfäbriqe Dampf'esselreiuiaer Förster und der 30jährige Schlosser Schweigard, beide aus München, festgeuomm-n. Im Gasthaus, wo sie Wobnuna ar- nommen hatten, fand man zwei Koffer mit zwei Säcken Saccharin, von b-nen jeder 52 Kilogramm wog. Außerdem enthielten die Koffer eigene, zur Aufnahme des über be Grenze zu bringenden Saccharins geeignete Leibgurte, Schür­zen und anderes Schmugglerweikzeug. Die Verhafteten er« klärten anfangs die Koff r nicht für ihr Eigentum, doch fand man in ihrem Besitz die Schlüssel zu den Koff rn. I" einer Gastwirtschaft in Grafenau erstickte der 38jährige Dienstknewt Johann Probst von Fürth an einem Stückchen Wurst, das ihm im Schlunde stecken blieb. Der herrschaft­liche Oberförster M. Eberth von Poppenreuth stieß bicer Tage bei einem Pürschgang auf einen berüchtigten Wilder r aus der F u ch s m L h I c r Gegend. Es entspann sich sofort ein heftiger Zweikampf, in dess-n Verlauf der Forstbeamte dem Wilddieb n. *a. ein Ohr entzwei riß und ihn schließlich ver­haftete.

Großer Schneefall. Das Gasteiner Tal war in den lebten Tagen von der Außenwelt vollkommen abgechlossen. Die Post vermochte wegen Lawinengefahr die Klamm nicht zu passieren und das Tal selbst war mebr als meterkoch mit Schnee bedeckt. In Bad Gastein und Böckstein beträgt die Schneehöhe 1,27 Meter. Die Wege waren einiach unpafler« bar und der Bevölkerung blieb nicht allein die Post, sondern auch das Brot aus, da eine Zustellung unmöglich war. Zahl­reiche Rehe, die den Heustadeln im "Tale zu'treben, bleiben er­schöpft und kraftlos im Schnee stecken. Auch die Schnee­pflüge der Materialzüge der Tanerubabn waren dielen ge­waltigen Schneemaffen nicht gewachien, sodaß die Züge stecken blieben.

Gesunder Schlaf. Vor einiger Zeit stießen die DampferEoolistan" undInventar" während eines dichten Nebels im Atlant,schen Ozean, dickt vor Vigo zusammen. Beide Schiffe waren beschädigt, dieGoolistan" aber so ernst­lich, daß man voraussab, daß sie Anten werde. Infolgedessen ging die Mannschaft in die Boote. Ein« er Boote k-nierte lind sieben Matrosen ertranken. Der Rest der Mannschaft wurde an Bord derJnvenior" genommen. Der Kapitän derGoolistan" glaubte als letzter daS finfenbe S*tf^ver« lassen zu haben. Als aber am folgenden Morgen das Schiff immer noch schwamm, gingen einige Leute wieder an Bord zu­rück, um zu fe rn, ob sie noch etwas von ihrem Eigentum reiten könnten. Ihr Staunen war groß, als sie den Schiffs­jungen fest schlafend in seiner Hängematte fanden. Er baue den ganzen Zusammenstoß und die Räumung deS Schiffes verschlufen <?), während jeder davon überzeugt war, daß er einer der Erirnnkenen gewesen war.

Ein sonderbarer Vorfall. Der Arbeiter Grünberg in S p a n d a u hatte sich nach dem Besuch verschiedener Branntweinschenken mit einem Gefährten unter einem Haus» eingang niebergelegt; dabei geschah es, daß er selbst sich auf den Kopf deS anderen geworfen hatte und so eingeichlasen war. Als später der Reoierwächler die beiden vo fand, ver­mochte er den oben Liegenden zu wecken; der Sicherheit? beaane rewirierte die Polizei und einen Arzt, welcher feftlteUie, daß

Freitag

der eine Mann ist war. Derselbe war an Erstickung ge­storben. Grünberg ist vorläufig in Haft genommen worden Die Persönlichkeit des von ihm solcherart getöteten Mannes, den er auf seiner Schnapsreise erst kennen gelernt halte, ist noch nicht ermittelt.

Eilt netter Trick. Ein im Berliner Norden bestehen­des, kürzlich bedeutend erweitertes Warmhaus hat eine auf diesem vielseitiam Gebiete bisher noch neue, eigenartige Ein­richtung getroffen. Es wird in ihm völlig kostenlos täglich von 4 bis 8 Uhr Rat erteilt in Gerichls- und sonstigen Streit- lachen/überhaupt in allen Fragen des öffentlichen Lebens, es werden Eingaben, Klagen, Briefe, Gedichte, Reden, Trink- iprüchr gefertigt, selbst Uebersttzungen geliefert, auch können die betreffenden Räume von den Jnteri ssenlen selbst zu schriftlichen Arbeiten benutzt werden. So besagen wenigstens die großen Plakate an den A-ichsagbföulxn.

Unverhofft kommt osi. Bei dem Schiffbruch der Gertrud Woermann" in W Bucht von Swakovmund er­eignete sich ein eioentümlickes Zgiammentr ff-n zw'ier Brüder. Der eine, der Hauptmann der Sckutziruvpen-Ariillerie Hans Heinrich von Wolf, hatte sich auf derGertrud Woermann" nach Deutfch-Süewestafrikr einae chifft und erlebte den Sckiff- bru* mit. Der andere, fein einziger Bruder, der sich früher in den Kämpfen in Tientsin ausgezeichnet halte und schwer ver,Zündet worden war, fuhr na* seiner Genesung auf dem KreuzerDineia" heimwärts. Wie bekannt, kam hieVinela" dem gestrandeten Dampf,r zu Hilfe und begann die Passagiere zu reiten. Herr v. Wolf beteiligte sich auch an den Bergungs­arbeiten und fand unter den Geretteten uno rbofft feinen Bruder wieder. Man kann sich die Freude der beiden Brüder über ein Wiedersehen unter s» tragischen, für die Schiffbrüchigen noch glöcksick mtUaufenben Umständen denken!

Dos operierte Verbrechen. An einem 15 Jahre alten Enabm, der eine hoffnun slose verbreckeriiche Anlage aufwies, wurde, wie br WochensckriftEngli'h Meckanic" berichtet, auf die Auslage seiner Mutter bin, daß er im Alter von 3 Jahren einmal eine Verletzung am Kovi erlitten hätt- mit besonderer Erlaubnis des Gerichts eine Operation vorge­nommen. Die Aerzte entdeckten an einer Stelle des Schädels eine Mißbildung und Beseitigten drei Knochenstöcke, unter denen dicke Wucherungen gefunden wurden. Die Operation gelang vollkommen, indem der Knabe nicht nur von den Folgen der Operation sich schnell erkalte, sondern auch eine vollkommen moralif+e und geistige Gesundheit erlangte. Hm! hm 1

Mit dem Schrecken davongekommen ist ein Metzgerges'lle von Würzburg, der dieser Tage im Aufträge seiner Meisterin im Badifcken Schlacktvieh ein laufen sollte. Der Metzger hatte auch bereits vier stattliche Deinenausge­macht", als er beim Bezablen zu seinem Schrecken bemerkte, daß ihm der Geldbeutel, der 2500 Mk. enthielt, fehlte, ohne daß er sich entsinnen konnte, wo derselbe geblieben sei. Der Verdacht, daß das Geld einem Diebe zuaeiallen ff' lag ziem lich nahe, doch löste sich schließlich die Affäre in allgemeinem Wohlgefallen auf: der Metzgerburicbe hatte nämlich auf der FabN nach Grünsfeld gemütlich geve'pert und dabei den Geld- bentel neben sich auf die Bank gelegt, wo er ihn bet t Aas- steigen aus Serg-fflid feit Hegen liest. Zum Glück oemerlte ein Mitreisende'. Handelsmann den Vorfall, von dem er einen Bahnbeamten v-rständigle, welcher den Fund in Verwahrung n^bm. Dem ehrlichen Finder ist eS zu verdanken, daß der Meygerburicke fchließlich wieder in den Besitz des Verlorenen gelangte. Der ausgestandene Schrecken mag allerdings nicht gering gewesen sein.

Dreifache»» Mord hat der Schnitter Stanislaus Schulz zu Helmstorf in Mecklenburg begangen. Er erschlug gestern eine Witwe mit ihren beiden Kindern und entfloh dann n$ Sommer .

Im Streit erstochen. Der Fuhrmann Johann Hirsch in Würzburg erstach im Güierbahnhof im Verlau' eines Wort- wechlels seinen Tienstherrn, den Fuhrwerksbesitzer Michael Schierling.

Die Tragödie einer freiberrliche»» Familie war der Gegenstand eines Strafprozesses, wie aus Dresden ae« schriebenwwd, der an der dortigen Straffammer gegen die Sckwie- oertoebter des sächsischen Gen-rals Freih-rrn von Biedirmann, Frau Rittmeister Baronin Helene Hedwig Marie von Biede»- mann, geborene T^ö en, aus Braurs^weig wegen Betrugs geführt wurde. Frau'ein Tbölen, die sich durch Anmut und Schönheit auszeichnete, war mit ihren Eltern vor wenigen Jahren nach Dresden übergesiedelt und balle dort den Ritt­meister im O'ckayer Wanen-Reoiment Freih-rrn C'r'stopb von Biedermann kennen gelernt. Beide beschlossen, die Ebe einzu- gehen; b e Verwandten, insbesondere der a'te General, ver­weigerten jedoch ikre G-nebmiqung zu der Ebe mit dem armen Mädcken. Darauf quittierte v. B. den Dienst und heiratete das Mädck-n. Als Sckriststeller fristete er fein Leben in ver- «chi-denen StSbter, der Ebe ent'proffU fünf Kinder, und das Zusammenleben gestaltete sich schließlich glücklicher, als der alte General sich mit dem Paar auSsi nte und ibm mehrfache Unier« stützungen guteil werden ließ. Da trat plötzttch schwere« Unheil ein: der ehemalige Rittmeister v. B. wurde durch einen Schlaganfall völlig gelähmt, er verlor da« Augenlicht und wurde so gänzlich erwerbsunfähig. Kurze Zeit darauf erst off sich der alte General vor den Au^en feiner Schwiegertochter, da er fein gesamtes Dermi ten durch verfehlte Speku ationen verloren hatte. Frau Rittmeister v. Biedermann stand nun ohne olle Mittel da. Ader anstatt stb möglichst rinzuschränken, lebte ste in Sau« und Braus, machte bei Handwerkern und Kaufleuten Schulden über Schulden, bis ste schließlich unter Voripiegelung falscher Tatsachen ein Darlehn von dem Vaier i rer besten Freundin erlangte. Eine Reihe von Denuun- ziationen wegen Betruges war das Ende vom Li'de und gestern wurde die Angeklagte zu 2 Monaten Gefängnis verurteilt.

Skalpiert. In Böhmisch - Sk'.litz geriet die Gasiw'rtin Frau Marie Barsch mit ihrem Zop'e in eine Dreschmaschine, wobei ihr alle Haare samt der Haut vom Kopfe geriss n wurden. Die schweroerlctzte Frau dürfte kaum mit dem Leben baponfommen.

Gelte

Zwei Kinder verbrannt. Aus Pontivy fRapoleon^ ville in Fraukreick) w rd b'nchtet: Während der Abwes^eil der Eltern spielten die Kinder mit Feu-r und letzten das Htutt in Brand. Nachbarn drangen in die Wohnung ein und fanden die verkokten SeiSname der Kinder. Durch die Feuers­brunst ist ein canzer Häuserkomplex ein Raub der Flammen geworden.

Son der Granate getroffen. Ein Betriebsunfall mit tödlichem Ausgange ereignete sich in der königlichen Ge- schoßsabrik zu Spanen. Im Walz- und Preßwerk zersprang an einer in Arbeit befindlichen Granate ein starker Kupierring; ein Bruckflück davon traf den Dreher Macke, einen schon hc- jabrten Mann, an der Stttn. Der Verunglückte wurde vor der Wucht des Metall'ückes zu Boden geworfen und nach Anlegung eines NsiverbgndeS in ein Krankenhaus verbracht, wo er an der erlittenen Verletzung starb.

60 000 Rubel «nlerschlagen. Der Kassierer Franz Cendrowski von der Sosnowcer Beiriebsgesellschaft iür E zbergbau und Hüttenwesen ist nach Unterschlagung von 60,000 Rubeln flüchtig geworden.

Spanien im Schnee. Auch im sonnigen Spanien machen sich jetzt Schneewehen geltend. Wie aus Madrid tele­graphiert wird, sind infolge starken Schneefalls die Verbin­dungen unterbreiten.

Kunst und Leben.

Der größte Meteorit, der bisher gefunden wurde ist dieser Tage in New Dork einaetroffen und im großen Naturgeschichil'chen Museum daselbst untergebracht worden. Sein N^me istDem"; fein irdisches Vaterland Grönland. Dort war er vo n Leutnant Peary in einer fast unzugäng­lichen Wi dnis entdeckt worden. Peary war der erste För­ster, der ihn erblickte, nachdem andere seit einem Jahrhundert n^* demEilernen Berge", w'e ifm die Eskimo age nannte, vergeblich gesti*t hatt n. 1818 hörte Kapitän Roß zuerst von dem eisernen Ungeheuer. Er stieß damals auf einen b s ba= k'N unbekannten Eskimostamm, der erzählte, er besäße in heiliger, verborgener Gegend einen eisernen Berg, der daS Eis-n für ihre Harpunen liefere. Seither sucht-n alle Grön­landforscher nach demEisernen Berge". Vor etwa neun wahren fand Kapitän Peary hoch im Norden der traurigen, einsamen unb menschenleeren Melv lle-Buckt mit Hilfe eines Wk'mojä ers denE fernen Berg". Mit hydraulischen Kränen gelang es «m schlieslich nach zwei dazu nötigen vorbereitenden Reisen, das Ungeheuer aus seinem Eisbeit herauszuheben und »ach endlosen Mühen auf sein Schiff, bie Hope", zu briug-n. Dessen Kompiß wurde so durch die Anwesenheit der riesigen Eisenmasse beeinflußt, daß er unbrauch­bar wurde und völl-g versagte.

Cognac

u. Liköre

,* Ch. J. Lossow.

Nil brat' mir einer einen Storch!

T-ay'S e»te Sonett er Mineral - Pastillen haben meinen Katarrh w-hrbaftig bis auf bie letzte Spur verjagt! Man ioll's nicht denken, wie viel die prächtigen Dinger nutzen. Gestern konnte ich mit jedem Köter um die Wette bellen und heute? Brust, Hals alles frei der Magen in Ord­nung! Von jetzt ab kommen mir Fay's Sodener nicht mehr aus der Ta'chc. Per Schachtel zu 85 Pfg. überall zu haben. Man achte auf den Namen »Fay". 1896t?

Ir. KISSLING'S ZIGARREN,

Hinweis. Die in dem Verlage von Bonneß u. Hach- felb in Potsdam berausgegebenen Selbstunterrichts­werke der Lehrmethode Rüst in erregen in den weitesten Kreisen Deutschlands durch ihre wirklich ganz vorzügliche, einzig in ihrer Art dastehende L brweise und Unterrichtsmethode be­rechtigtes Aussehen. Jedermann ist durch das Studium dieser einfach, klar und leichtfaßlich getriebenen Werke im Stande, sich mit verhältnismäßig geringen Kosten eine umfassende Bil­dung anzueignen, so daß er einerseits nicht nur allgemeines positives Wissen er'angt, sondern andererseits sich jeder Prü- füng, sei es an einem Progymnastum, Realproaymnasium oder Realschule, einer Handelssckule ober höheren Töchterschule X. mit bestem Erfolge unterziehen kann. Speziell bereitet die M'lbode Rustin auch auf das Einjährig-Freiwtlli-en Examen, welches vor der ^nVungSfommmston abgelett wird, vor, wie ste auch jungen Lehrern den gesamten Stoff für das Miilel- lckullebrer Eximen in vorzüglicher, sachgemäßer Wei'c darvletet. Die Namen der Herren Autoren, welche sich bi-r veretmgr haben, etwas Vollendetes zu schaffen- bürgen allerr- »chon M die Vorirefflichkeit, Güte und dmuckbarke.- der Werke und er kann sich daher jedermann mit vollstem Vertrauen de» Elu­vium nach der Methode Rustin widmen, er wird es nicht $i bereuen haben.