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Dienstag den 1. November 1904»
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politische RtmdfcbaiL
Der BttnÄesrat hat in dem Lippischen Thronstreite sich dahin ausgesprochen, daß 1. die Regentschaft deS Grasen Leopold zu Lippe-Biesterfeld zu Recht besteht und daß 2. die übrigen Streitigkeiten durch ein unter dem Vorsitz eines Herrschers aus Mitgliedern des Reichsgerichts zu bildendes Schiedsgericht zu entscheiden sind. Damit würde also derselbe Weg beschriften werden, der im Jahre 1897 gegangen wurde, als es sich um den verstorbenen Grafregenten Ernst handelte. Wie verlautet, hat die Schaumburg-Lipptiche Regierung bereits ihr Einverständnis zu den Beschlüssen schriftlich niedergelegt, dagegen soll der Fürst von Schaumburg-Lippe seine persönliche Zustimmung noch nicht gegeben haben. Des Ferneren verlautet, daß Prinzregent Luitpold dem Schiedsgericht präsidieren solle.
Das gewerbliche Ltirteerichiswesett. Wie verlautet, wird im preußischen Staatshaushaltsetat für 1905 das Kapitel über das aew-rbliche Unterrichtswefen wieder eine Steigerung der Ausgabeforderungen aufweisen. Dem gewerblichen UnterrichtSwesen ist in Preußen während der letzten eineinhalb Dezennien eine stets steigende Aufmerksamkeit erwiesen wo'den. Am deutlichsten wird dies aus einem Vergleich der Summen klar, die am Anfang und am Ende des gewannten Zeitraumes im Etat für diesen Zweig des Unter- richtswekens auSqcworfen waren. Im Etat 1889/90 betrug sie 18 Millionen Mark und im Etat 1904 nicht weniger als 8,8 Millionen, sie war um 7 Millionen Mark oder im Durchschnitt jährlich rund eine halbe Million Mark gestiegen. Die Steigerung von 1903 auf 1904 war besonders groß, sie betrug nahezu 900 000 Mark, war aber zum Betrage von 400 000 Mark durch die Erhöhung der Zuschüsse bedingt, die für Einrichtung und Erhaltung von Fortbildungsschulen eingesetzt sind. Diese Zuschüsse für die Fortbildungsschulen betrugen im Jahre 1888/89 noch 237 000 Mark, sie erfuhren 1889/90 eine Erhöhung um fast das Doppelte. Im Etat für 1904 waren sie auf 1,7 Millionen Mark angeschwollen, nachdem sie von 1903 auf 1904 um 0,4 Millionen Mark erhöht waren. Hauptsächlich aber ist in der Zwischenzeit das Fachschulwesen ausgebaut worden. Im Etat für 1889/90 findet sich außer den Navigationsschulen, für die ja schon immer von staatlicher Seite gesorgt ist, die Ausgabe für eine Baugewerkschule, und zwar in Nienburg. In den Etat für 1904 waren Ausgaben für 21 Baugewerkschulen, für 20 Maschinenban- schulen, Fachschulen für Eisenindustrie und für Seebampffchiffs- Maschinisten, außerdem für Zeichenakadmien, keramische Fachschulen, Handels- und Gewerbeschulen für Mädchen eingestellt. Außerdem werden jetzt Zuschüsse an andere Fachschulen in Höhe von 1,2 Millionen Mark gewährt, während diese Ausgabe sich 1889/90 auf etwas über 350 000 Mark belief. Schließlich hat sich der Kreis der vom Staate gewährten Unterstützungen zur Förderung der Hausindustrie, zur Ausbildung von Personen, die sich einem kaufmännischen oder gewerblichen Berufe widmen sollen, u. f. w. ganz beträchtlich erweitert. Jedenfalls wird man Preußen nicht mehr den Vorwurf machen können, daß es in dem Streben nach Förderung des gewerblichen Unterrichtswesens hinter anderen deutschen Bundesstaaten zurücksteht. Im Etat für 1905 soll diesem Streben, wie gesagt, wiederum Ausdruck gegeben werden.
SteuererLräge der Bundesstsatere. In den Bundesstaaten betrug im Jahre 1903 nach den Voranschlägen die Summe des gesamten Steuerertrages 610,6 Mill. Mk., wovon 442,2 auf die direkten und 168,4 Mill. auf die indirekten
Feuilleton.
2. Reisebrics.
Lieber Leser!
Ich habe auch Sekt gewunken. Wahrhaftig. Das Glas zu 2 Kronen 50 Oere. Das ist gleich 25 Druckzeilen, die Zeile zu 10 Pfennig berechnet. Aber in dem Augenblick des Genusses dachte ich nicht an dergleichen. Es hatte mich. — Huhuhuhu — grauenvolle, unvergeßliche Stunden — Sturm auf dem Meer. Rollflut. Rollen im Magen, Stoßen in den Gedärmen, ach, du liebe Zeit! Diese dreimal verwünschte Seekrankheit, die Helden zu Feiglingen macht und selbst auf das begnadetste Mundwerk ihren Siegel drückt. Jeder hatte sie. Ein Stöhnen und Aechzen ringsumher ohne Ende. Ein Taumeln oben auf Deck von denen, die nicht mehr die Kraft landen, in ihre Kabinen zu flüchten. Ein verständnisinniges Grinsen der Matrosen. Einer unter ihnen konnte deutsch: „Auf die andre Seite, Fru, und dann man immer über Bord!" We er gutmütig. Sekt war das einzige, was dagegen helfen sollte — darum Sekt her. Und als ich für ca. 200 Drucksen getrunken hatte — kam Land in Sicht. Da nahm unsere Not ein Ende. Das war das Haupterlebnis der Fahrt «on Christionia nach Bergen. Ich will der alten Feste, die ?uf einem Vorgebirge ganz vom Wasser umgeben liegt, nur sichtig Erwähnung tun. Sie erhebt sich amphiieatralisch um sichern Hafen. Bergens Vaag, der von hohen, kahlen ^krgen, Damsgaardsspcld mit Lyderhorn, Löwstakbren und Ändern überragt wird. Gleich Riesen, die ihr Kind im Schlaf behüten, sehen' die Mächtigen inS nordische Land.
Don Bergen nach Vossevanzen benutzte ich die Eisenbahn. 4ch fürchtete mich vor der erneuten Sektausgabe. Dann Wetter per Wagen nach Eide in Hardanger. Wagen habe ich * Karre genannt. Der Ausdruck ist nicht ganz wahrheits
Steuern entfielen. Bei den direkten Steuern steht Preußen | mit 21.2,9 Mill. Mk., also mit nahezu der Hälfte obenan, es [ folgen Sachsen mit 47,9, Hamburg mit 41,2, Bayern mit 38,4, Württemberg mit 20,8, Elsaß-Lothringen mit 13, Hessen mit 11,8 und Bremen mit 11,6 Mill. Mk. Von bett übrigen Staaten hatte keiner seine direkten Steuern mit einer 4 Mill. Mk. übersteigenden Summe veranschlagt. Bei den indirekten Steuern steht Bayern mit 48,3 Mill. Mk., worunter hauptsächlich die Biersteuer faßt, an der Spitze, es folgten Preußen mit 45,4, Baden mit 17,3, Elsaß-Lothringen mit 16,7, Württemberg mit 15,1, Sachsen mit 9,6, Hamburg mit 6,6, Hessen mit 3,9 und Bremen mit 5,7 Mill. Mk. Alle übrigen Staaten hatten je unter 1 Mill. Mk. in den Etat eingesetzt. Bezieht man die direkten Steuern auf den Kopf der Bevölkerung, so entfallen darauf in Hamburg 53,67 Mk., in Bremen 51,53 Mk., in Lübeck 29,27 Mk., in Sachsen 11,70 Mk., in Hessen 10,54 Mk., in Oldenburg 9,92 Mk., in Württemberg 9.58 Mk., in Bayern 6,22 Mk., und in Preußen 6,17 Mk. Weniger auf den Kopf der Bevölkerung als Preußen hatten nur die beiden Mecklenburg, Braunschweig und Schaumburg-Lippe aufzuweisen. Bei der Verteilung der indirekten Steuern auf die Kopfzahl steht Elsaß-Lothringen mit 9,70 M. an der Spitze, es folgen Baden 9,27 Mk., Hamburg mit 8,79 Mk., Bayern mit 7,83 Mk., Lübeck mit 7,78 Mk., Bremen mit 7,75 Mk., Hessen mit 3,50 Mk., Sachsen mit 2,28 Mk., Sachsen-Altenburg mit 1,37 Mk. und Preußen mit 1,32 Mk. Am größten ist demnach die Kopsquote beider Steuerarten in den Hansestädten, am höchsten in Hamburg, doch ist zu beachten, daß hier Staatssteuern und Ksmmunal- abgaben verschmolzen sind. Am niedrigsten ist die Kopfquote in Mecklenburg-Strelitz. Die Kopfquote stellt natürlich noch keineswegs die gesamte steuerliche Belastung des Volkes dar. Es würden dazu noch die Steuern für Gemeinde, Kreis, Provinz, Kirche, Schule, Wegeverbände usw. zu rechnen sein.
Der Aufstand in Detttsch-SiiSwestafrika. Generalleutnant Trotha telegraphiert aus Windhuk: Die zweite Er- sätzkompanie unter Krüger griff mit 57 Gewehren einschließlich 19 Mann der Feldtelegraphenabteilung am 27. Oktober den Feind bei Packrim an. Sie gewann von ihrer ersten Stellung aus 800 Meter Terrain, ging dann auf die Handpferde zurück, als der Feind diese mit 30 Reitern bedrohte. Der Feind wurde auf 100 Gewehre geschätzt; er verlor drei Tote. Diesseits ist ein Mann tot und einer leicht verwundet. Krüger blieb in der Stellung zwischen Kub und Packrim. Nach dem Eintreffen der zweiten Kompanie des Regiments ist ein erneutes Vorgehen auf Packrim angeordmsi--^ Beim Gefecht bei Packrim am 27. Oktober ist gefallen: Gefreiter Stanislaus Nawstka, früher 5. Chevauxlegers-Regiment, ferner verwundet: Reiter Wilhelm Juergens, früher Infanterie-Regiment Nr. 31 (Fingerblessur). — Im Lazarett Waterberg sind an Typus gestorben: Am 22. Oktober Wachtmeister Paul Weigelt, 6. Batterie, früher Artillerie-Regiment Nr. 41, geboren am 9. September 1871 zu Noßwitz (Kreis Glogau); am 25. Okt. Reiter Arthur Hempel, 9. Kompanie oem 1. Regiment, geb. am 1. Juli 1882 in Grimma, früher Regiment Nr. 105 zu Slraßburg; Reiter Eugen Schreiber, 6. Kompanie Regiment 2., geboren am 7. Februar 1878 in Zwickau, früher Regiment Nr. 104 zu Plsuen. (Reservist). Vermißt werden Reiter Karl Zoske, 1. Ersatzkompanie, geboren am 27. November 1882 in Reudnitz-Leipzig, früher Regiment Nr. 112, vom Wagentransport am 9. Okober zwischen Owikokoreo und Ot- jimbinbe abgekommen, Reiter Friedrich Christiair Ungerer, 10. Kompanie Regiment 1, früher Dragoner-Regiment Nr. 25,
getreu. Denke Dir einen unbequemen Lehnstuhl auf 2 Räder gesetzt, in dem Deine Füße, wenn sie den meinen in der Länge gleichen, nicht Platz finden wurden, wenn nicht für solche Spezialfälle zur Seite je ein Steigbügel an ledernen: Riemen bereit wäre. So wippt, kippt und sitzt man eben darin, je nach den Stößen des Gefährts, das der Eingeborene „Ca- riole" nennt. Der Kutscher sitzt hinten auf dem erhöhten Bockplatz und lenkt — über meinen Kopf hinweg — das kleine, ausdauernde Pferdchen. Der Menschenschlag beginnt hier wieder kleiner und zierlicher zu werden, wie denn ja auch die Eskimos oftmals wie Zwerge erscheinen.
Das Herrlichste und Eigenartigste meiner ganzen Reise ist die Fabrt durch den Hardangerfjord, der durch seine großartige Umgebung den ersten Rang einnimmt. Die Namen seiner einzelnen Teile will ich Dir ersparen. Meiner Ansicht nach verwirren sie den, der das klare Bild nicht selbst sah. Und das wäre. schade. Die gewaltige Dergmasse, die den eigentlichen Hardangerfiord von dem Sorfjord scheidet und sich direkt von der See bis zu einer Höhe von 1654 Meter erhebt, trägt auf ihren: Riesenrücken den ewigen Schnee der Folgefonn. Hier findet man alles vereint, See, Gletscher, Berge und mächtige Wasserfälle.
Auf den Eismassen des Gebirges, die mit ihren: eigentümlichen bläulichen Licht wie von farütaent elektrischen Strom durchleuchtet erscheinen, haben eine Menge Flüße und Flüß- chen ihren Ursprung. Sie quirlen beraus, sie springen empor und stürzen sich in wilder Flucht zu' Tal. Der Dampfer, der mich hinaus in den Fjord trug, verlangsamte seine Fahrt. Tief unter uns spiegelte sich in den: litten Smaragdgrün der bräunliche Ton des Seetangs vom Grund herauf. Ungeschickte Seekrabben schoben ihre schwerfälligen Leiber den seichten Stellen entgegen, und das Wasser kräuselte in leichtem Unmut seine Riesensttm. Wieder stand der Regenbogen am Firmament. Ich hob meine Augen und sah den langen, dunkeln Lichtfurchen zu, die gleich mächtigen Schwänzen unser Schifflein umzogen. Ich wollte die Gletscher suchen, aber ich kam nicht
geboren am 11. April 1882, ist am 25. Oktober in Okoson- goho am Typhus gestorben.
Ein Beitrag M Franellsrage.
Bekanntlich hat die Frauenbewegung, soweit sie berechtigt ist, das Haupiziel, den unbemittelten, im harten Kampfe um da^ tägliche Brot allein ringenden Frauen die für ihre geistige« und körperlichen Eigenschaften passenden Berufe 311 erschließen. Sie richtet ihr Augenmerk aber auch darauf, den besser situierten Frauen, denen Stellung und Vermögen eine gemeinnützige Tätigkeit ermöglicht, die Wege hierzu zu ebnen.
In dankenswerter Weise kommt diesem Begehren ein Ausruf zu Hilfe, den die Geschäftsstelle der Inneren Mifsion und des Evangelischen Bundes zur Fürsorge-Erziehung in diesen Tagen veröffentlicht hat. Er befaßt sich mit der Vormundschaft der Frau. Es gibt eine große Anzahl von Personen, die vermöge ihrer geistigen und körperlichen Eigenschaften überhaupt nicht oder doch nur in mehr oder minder beschränkter Weise imstande sind, für ihre persönlichen und Bermögens- Jnterefsen zu sorgen, und die daher eines weiteren Beschützers, eines Vormundes, bedürfen. Es sind dies vor allem die Minderjährigen, sodann die wegen Geisteskrankheit oder Geistesschwäche, wegen Verschwendung oder Trunksucht Entmündigten und schließlich andere hilfslose oder hilfsbedürftige Personen. Wie groß die Zahl dieser Hilfsbedürftigen ist, mag aus der Tatsache erhellen, daß allein in der Berliner Charitee in jedem Jahre 2000 außereheliche Kinder geboren werden, für die ein Vormund bestellt werden muß.
Es ist bekannt, daß viele Männer nur mit Widerstreben das Amt eines Vormundes übernehmen, weil ihnen ihre täglichen Amts- und Berufsgefchäfte nicht die nötige Zeit und Ruhe lassen, sich ihrer Pflegebefohlenen genügend anzunehmen, oder auch aus anderen Gründen. Nun hat das bürgerliche Gesetzbuch den Frauen das Recht geschenkt, das Amt einer Vormünderin zu übernehmen und ihnen hiermit ein reiches Feld geboten, auf dem sich ihre auf das Gememwohl gerichteten Bestrebungen voll entfalten können. Das bürgerliche Gesetzbuch hat mit dieser Bestimmung einen guten Griff getan; denn gerade die Frau ist durch ihre Eigenschaften besonders berufen, den Schutzbrdürftigen, befonders den Kindern, als Vormünderin eine zweite Mutter zu werden. Kinder brauchen in erster Linie Liebe, und wer ist reicher an Liebe, wer kann dem Kinde mehr Liebe entgegenbringen als die Frau, besonders wenn sie selbst Mutter ist. Auch ist die Frau praktischer und scharfsichtiger gegenüber den Bedürfnissen eines Kindes als der Mann. Dieser sieht es kaum, wenn die Wäsche eines Kindes nicht rein ist, und merkt es kaum, wenn die Milch, die wesentlichste Nahrung des Kindes, sauer ist. Die Frau kann anch ganz anders mit dem Kinde umgehen und seinen kindlichen Wünschen und Bedürfnissen in ganz anderer Weise das richtige Verständnis entgegenbringen.
Viele Frauen haben bereits das Amt einer Vormünderin übernommen, und die Erfahrungen, die man mit ihrer Amtsführung gemacht hat, sind die denkbar besten. Erst vor kurzem hat ein Vormundschaftsrichter im Rheinland sich in bet anerkennendsten Weise hierüber ausgesprochen und seine Waisenräte bringend aufgefordert, mehr Frauen zur Vormundschaft vorzu- schlagen. Abgesehen von der edlen Menschenliebe, die sie bei der Durchführung des Amtes bezeugen, liegt schon in der Uebernahme für sie ein hohes ethisches Moment. Der § 1786 B. G. B. bestimmt, daß die Frau zur Uebernahme des Amtes nicht verpflichtet ist; übernimmt sie es trotzdem, so zeigt sie
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so weit. Meine Blicke blieben an fünf Booten haften, die herangeglitten tarnen.
Darin blinkte und gleißte es wie eitel Silber und Schnee. Das Silber waren die Schmuckstücke, welche die Frauen um Hals und Brust hatten, und der Schitee erwies sich als der Glatiz des schneeigen Linnens, welches ein Brautpaar trug, das zur Trauung fuhr. Die Braut war mit einer sehr hohen, vergoldeten Krone geschmückt, die in Norwegen als Zeichen der Jungfräulichkeit gilt. Der Bräutigam trug den sonderbar geformten Helm und das sorgsam gefaltete Linnenhemd unter dem Bärenpelz, der von der linken Schulter herunterhing.
Die übrigen vier Boote wurden von den HochzeitSgäften auSgefüüt. Stolze, weiße Frauengesichter unter dem blendend weißen Skaut (Haube). Ich nickte ihnen zu, und sie grüßten mit den Augen zurück.
Die Boote glitten an uns vorüber. Noch lange leuchtete das Gold der Brautkrone über dem Wasser, nie ein Stern, der den Weg zum Heil in das Land des Glückes zeigt. Mögen sie eS finden, die beiden jungen NordlandSkinder — finden und festhalten, damit der Stern der Liebe und des Vertrauens niemals seinen Glanz verliert.
Wir wenden. ES geht nach Eide zurück und danach heimwärts, der Arbeit und dem Kampf entgegen. Aber man schafft leichter und siegt müheloser, wenn man von neuem vor Hoties
allmächtiger Schöpferkraft im Staub gelegen, im Staub, den Milliarden von Wafferfunken schufen, und doch nicht und ängstlich und gedemütigt von der Größe, sondern^ als ett starker, bewußter Wille, der lernen will, hinfort würdiger all der Herrlichkeit«: die aufgespeichert im nnermäßlichen Reich«»»' des
für uns bereit liegen.
Lebe wohl, lieber Leser k
Kate Luhowski.