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Samstag

3. September

wird das Interessanteste fein, was auf diesem Gebiete bisher geleistet wurde.

* Wirtschafts-Uebernahme. Das Restaurantzur Wiener Spitze" übernahm vom 1. September ab Herr Gast« wirf Otto H e u n. Morgen nachmittag 4 Uhr und abends 8 Uhr finden daselbst Varistö-Vorfiellunge« statt.

* Stadtgraben. Interessenten zur Nachricht, daß Mon­tag, 5. September, der Stadtgraben behufs Reinigung und Durchströmung abgelassen wird.

* Das Hahnenkammhans ist jetzt täglich ge­öffnet.

* Sehenswürdigkeiten.Museum der Wetteraui- schen Gesellschaft" (Altstädter Schloß, eine Stiege hoch): Ge­öffnet an Sonn- und Feiertagen vormittags von 11 bis Vil Uhr. Kindmr ohne Begleitung Erwachsener ist der Eintritt nicht gestattet.Museum des Hanauer Geschichtsvereins" (Altstädter Rathaus, ein: Stiege hoch): Geöffnet an Sonn- unb Festtagen vormittags von 1112 Uhr. Kinder unter 1'2 Zähren haben keinen Zutritt.

= Langenselbold, 2. Septbr. (D elegiertenver- : m mlun 5.) Am 3. und 4. Oktober d. I. wird die . unzsgemäsie Berireierversammlung des H-fistschen Volksschul- -ehrervereins und seiner Hilfsvereine Unterstützungsverein Arandverstcherungsverein und Sterbekasse in Langenselbold hat:nnben. Die erste Zusammenkunft, in der die Angelegen­heiten der svercine Erledigung finden, fall am 3. Oktober, von 26 Uhr nachmittags, als eine öffentliche Versammlung abzebalten werden, die zweite Zusammenkunft am 4. Oktober, morgens von 9 Uhr ab, ist eine geschlossene, in der nur die Herren Dertret-r Zutritt haben. Im Anschlüsse an die erste Zusammenkunft ist von 6 Uhr ab ein gemeinschaftliches Abend­essen mit anschließendem Kommers geplant.

Sprrrßsaal.

-stur die unter dieser Rubrik eina-iandten Notizen übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.

In Zeitschriften findet man bei Besprechung der St. Louis- A usstellung unter den bemerkenswertesten Sachen auch die Aufsehen erregenden Gefäße und Apparate aus geschmolzenem Quarz von W. C. Heraeus in Hanau angeführt. Es würde doch gewiß jeden Hanauer interessieren, über diesen sichtigen Gegenstand Näheres zu erfahren und wäre es schön, wenn ein Sachkundiger so freundlich wäre, darüber zu be­lehren.

Ha«a«er Prretus- «. Usrguügnngsrrrrchrichtrrr

für SasStag den 3. September.

ResumrartGermania': Konzert der D'Chiewseer.

Turugememde: Von 78'/, Uhr: Kürturnen und Bormruerstunde^ Evangelischer Arbeiterverein: Brremtzabend und Mitgliederaufnahme im Bereiuslokale .Brauerei WcLmLntel"

Gesaugrerein .Fröhlichkeit': Vereins-beud im »Deutschen Haus'. GesangvereinGermania': Dereinsabend imLöwengartchen'. GesangvereinMelomania": Vereinsabend in der »Kartbanne". KUaupderein.Smn'.'r': Vereinsabend in der .Statt Bremen". Geiangverein Tonblüthe': Vereinsabend in derStadt Bremen'. Evaux Äsn: c- n. Jüua'mgSvereiu: Unterbaltuss »Gv. BereiuShaus). Leranvaunas-Verei- .Germania': Vereinsabend im »gr. Kurfürsten'. Sfa& »Saxonia^: Bereinsabeno im »Friedbercer Hof".

Klub .Lameratia': Alnbabend imGroßen Kurfürsten". BergnLgrwoseesellschast »Fidelto': Vereinsabendzum Anker". Gesellige VerbindungMelitta". Vereinsabend .jur golduen Gerste". KasinoEintracht" lVereinslokal-um Braustüb'l"): Verewrabend. VereinEinirkeit"' Vereinsabend in dergroßen Krone'. VereinF^delttas": Vereinsabend in der »deutschen Eiche'. G-'-!lige Vcr. ndurcArwmia": Klubabend in derStadt Bremen." Verein »Frohsinn 1903": Vereinsabend imGraien Philipp Ludwig". SMfetenHBhGermania' Vereinsabend . um «tosen Kurfürsten". Stemm- wb Rmqklu -Eiche": Vereinsabend (Restr. Sandhof"). Hanauer FußtaLgesellschaft 1899: Vereinsabend in derAllemania". FnßbaMu'' »Viktoria": Vereinsabendim goldnen Rad." Radfahrer-Verein 1898: Vereinsabend;ur deuttchen Eiche".' Radsport Adler': Vereinsabend imNürniergerhof". Stammtisch .Bürgerbrän": Jedxn SamStag abend: Uebung. KlubAmidtia*: Kroelabend imElephanten". Musikgeiellichatt 1901: Vereinsabend (Restaurationzum Teich"). Kegelklub D. H. V,: 9°/, Uhr: Gasthauszur guten QncÜe. Turngemeinee: Wonatsversammluug.

Lokomottoruhrer-Verein: Mouatsversammlung in derCentralhakle". für Sonntag den 4. September.

Lokomotivführer-Verein: Vormittags von 1112 Uhr: Zusammen­kunft im Vereinslokal (Tentralballe').

TiichgetzLÄatt im »NürnbergerHof": Von 111Uhr: Uebungsstmlde. Hanauer Schützerweretn: Nachmittags von 2 Uhr ab: Schießen auf den neuen Scheibenständen.

Nachmittags 3 Uhr: Uedugxtz «viele auf dem Exerzierplatz: Fußball­klubViktoria",Hanauer Fußballgesellschaft 1899" und Ha­nauer FußballklubHanovia".

Erster Hc-:. er Fußballklub 1893: Nachmittags 3 Uhr: Ueöungsspjkl c« feinem Svortvlatz an der »Schönen Aussicht".

Feuchles-Ect: Gasthauszur guten Quelle".

Verband deutscher KriegSveteranen: Abends 511 Uhr: Monatsversamm- lung im Gasthauszum goldenen Faß".

Sommer:hee:er B-Lz Felseukeller:Ein verhängnisvolles LiebeS- Pfand z Anfang 8*A Uhr.

Barometerstand

mittags 12 Uhr am 2./9.

Sehr trocken _. Beständig

Schön 760^s1

V«änd«llch=[' Reg«: (Wiud?^-E

Viel Regen 740_=::

Sturm1 730_=

Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Seewarte.

Telegramm aas Hamburg vom 3. September.

9 Uhr 26 Minuten.

Prognose für den 4. September: Ziemlich kühles wolkiges Wetter, Regenfälle wahrscheinlich.

Hue pfab und fern.

Caffel, 2. Sept. Der Bismarckturm auf dem Brasselsberge, unweit Wilhelmshöhe, wurde in Anwssenheit vieler Tausender, der Spitzen der Behörden, von Vereinen und Schulen heute nachmittag eingeweiht. Aus der Festrede des Vorfitzenden des Denkmals-Ausschusses, des Herrn Realschul- direktors Dr. Harnisch ist das folgende zu entn^men. So wie diese Säule auf einem der schönsten Punkte des Hessen- landes errichtet, sich in mächtigen Formen gen Himmel erhebt, so trete der Name Bismarck in der Geschichte des Deutschen Reiches bervor. Der eiserne Kanzler ist der Lieb­ling des deutschen Volkes. Er war treu, er war groß, er zwang alle, die in seinen Bann traten. Die großer Gedanken, die das deutsche Volk seit langen Jahrzehnten bewegt hatten, die zwängte er in eine greifbare Gestalt, als er dazuging, die Stammesbrüder zu einen zu dem erträumten, lang erstrebten einigen und großen Deutschland. Seine staatsmännische Kunst sagte ihm, daß dieses hohe Ziel nicht mit schönen Reden und durch Schützenvereine zu erreichen war, mit Blut und Eisen mußte dieser Teil der Geschichte geschrieben sein, wenn er unvergänglich den Namen Deutschland schaffen sollte. Nach­dem die Deutschen Stämme die Einheit sich erkämpft, da Dar es wieder Bismarck, der es verstanden hatte, auS diesen Siegen das zu schaffen, was dem Deutschen Reiche die Macht nach außen und seine Kraft nach innen gab. Die soziale Fürsorge für die Arbeiter ist m-t sein Werk. Er war es auch, der erkannte, was dem deutschen Volke fehlte, und die­sem die Wege ebnete zu den großen Aufgaben, die seiner harrten. Mit sicherem Blick erkannte er die Aufgaben, die gelöst werden mußten, um Deutschlands Handel, seine In­dustrie und das Gewerbe zu der Blüte zu bringen, der es sich jetzt noch immerdar erfreut. Wie scharf beobachtete er sein Volk und wie wußte er, der königstreue, monarchisch ge­sinnte Mann, gegen den Willen des StaatschefS die Wünsche des Volks nach einer freien Verfassung charakterfest zu ver­treten, die dann der König f-inent Volke auch gab. Immer und immer war Bismarck davon überzeugt, daß das deutsche Volk bei all seinen Wünschen nach Freiheit durch und durch monarchisch fei, und diese Ueberzeugung bewog ihn, nach dem siegreichen Feldzug gegen Frankreich die Stämme unter dem Aar des Kaisers zu einen. Er wußte sehr wohl, daß hier nicht ein Schattenkönig nach englischem Muster stehen werde und dürfe, der unselbständig die Leitung des Staates führe. Er wollte, daß das Volk an der Gesetzesmaschine Mitarbeiten dürfe, trotzdem aber der Kaiser und König selbst« ständig die Staatsgeschäfte leitete. Und wir haben die Er­fahrung gemacht, daß der als Ideal hingestellte Staats- körpcr Republik nur in der Theorie, nicht aber in der Praxis sich bewährt. Nur in einem monarchischen Rechtsstaat herrscht die Sicherheü und Freiheit bei Gewährung aller Rechte für den Einzelnen und wir haben es im deutschen Reiche er­lebt, wie der Wohlstand sich gehoben hat. Dasür wollen wir denn auch gern die Tatsache mit in den Kauf nehmen, daß wir anspruchsvoller geworden sind und die frühere Ein­fachheit mehr und mehr verloren geht. Redner zeichnete dann in geistreicher Weise die Charakterstärke und Festigkeit des eisernen Kanzlers, der dadurch dem ganzen deut'chen Volke und vor allem der Jugend als leuchtendes Vorbild gelten könne. Deshalb erfreut sich der Kanzler auch der Liebe und Verehrung im ganzen deutschen Vaterlande und sie blieb ihm auch in ungeschwächter Weise, als er die Gunst seines Kaisers verloren hatte. Zu Tausenden pilgerten Vertreter fast aller deutschen Stämme zu dem Recken nach dem Sachsenwalde, dessen Seist noch heute über Deutschland Wache hält und der durch taufende lodernde Feuer von den zur Ehre seines Namens errichteten Sigmar (stürmen immer zu dem deutschen Volke spricht und es zur Weiterarbeit in seinem Sinne anspornt. Redner schloß mit einem Hoch auf Deutschland.

O Gelrthaitsen, 3. Sept. Heule nachmittag findet in Gelnhausen im Restaurant zum Löwen eine Versammlung des Zweigvereins des Deutschen Jagdschutzvereins statt.

Geltrhausen, 2. Septbr. In Lieblos verunglückte vor­gestern ein Junge von 14 Jahren. Er war beim ^Mähen mit der Mähmaschine damit beschäftigt, das Gras auf die Seite zu wenden. Hierbei kam er der Maschine zu nahe und wurde ihm der Knöchel eines Fußes durchgeschnitten.

Frankfurt a. M., 3. Septbr. Der Rechtsanwalt Dr. Boehm von hier, gegen den schon vor einiger Zeit eine Untersuchung wegen Veruntreuung von Pflegschaftsgeldern ge­schwebt, die aber niedergeschlagen wurde, ist seit einigen Tagen spurlos verschwunden.

r- Gießen, 2. Septbr. Einer jungen Dame aus der «Kasseler Gegend, welche heute nachmittag in Frankfurt a. M. in dm Zug eingestiegen war, um nach Hause zu fahren, wurde in der Eisenbahn ihr Täschchen mit 200 Mk. Inhalt und sonstigen Wertsachen gestohlen. Sie bemerkte den Verlust erst hinter der Station Bockenheim, als bereits Leute ausge- fliegen waren. Eine Visitation, die sich die im Wagen be­findlichen Passagiere gerne gefallen ließen, blieb resultatlos.

Gieße», 2. Septbr. Heute morgen beim Wecken, er­schoß sich in der Kaserne mit seinem Dienstgewehr der Musketier vom 116. Jnf.-Reg. Ohly aus Gießen. Der Grund zur Tat ist unbekannt, dürfte jedoch außerdienstlich zu suchen sein.

Vav-Nauheim, 1. Septbr. Die Stadtverordnetenver­sammlung genehmigte heute einen Vertrag mit dem Staat wegen Lieferung elektrischen Lichtes eon einem Elektrizitäts- wert, das der Staat demnächst hier erbaut.

Nidda, 1. Sept. In Eichelsdorf widerfuhr heute einer Frau das Unglück, ihrem Kinde mit dem Messer ins Auge zu

stechen. Sie wollte Brot schneiden, wobei ihr das Messer ausglilt und ins Auge des dabei sitzenden Kindes drang. Nach erster Hilfe eines Arztes brachten die Eltern das Kind zur Klinik nach Gießen.

T; Atts dem Kreis Bildin^en, 2. Septbr. Mit großen Schwierigkeiien hat man in unserem Kreise bei der ge­planten Errichtung einer Kreissammelwasenmeisierei zu kämpfen. Der Bau der Anstalt, die in die Nähe des Bahnhofs Siock- he>'m zu stehen kommen soll, wurde schon 1901 beschlossen, liegen die Errichtung an der genannten Stelle lief jedoch bald eine große Anzahl von Beschwerden ein u. a. von der Kgl. Ei'nibahndirektion, Stadt Ortenberg usw. Nach langen Ver­handlungen kam die Sache vor den ProvinzialauSschuß, der zu Gunsten der Reklamanten entschied. Der Kreis ergriff Rekurs gegen diese Entscheidung beim Ministerium und mit Erfolg. Jedoch sind in dem Ministerialurteil derartig schwer zu er­füllende Bedingungen enthalten, daß die Errichtung an der genannten Stelle sehr fraglich erscheint.

Draht»»achrichtei».

Der nlssislh-jrlpanische Krieg.

Der Kampf um Liaitjang.

Petersburg, 2. Septbr. Aus beglaubigter Quelle wird gemeldet, daß die telegraphischen Verbin­dungen mit Liaujang regelrecht im Betriebe sind und niemals unterbrochen waren.

Weitere Kriegsnachrichter» im 2. Blatt.

Aus Detttsch-Süvweftafrika.

Berlin, 2. Septbr. DerBerl. Lok.-Anz." meldet aus Swakopmund: Nach einer Depesche aus Reetmannshoop plünderte der Hcrerobastard Morengo, der jüngst den weißen Ansiedlern die Waffen abnahm, jetzt die Farm Gröndorn der Deutschen Müller und v. Berneck, sowie die Farmen Hanne- mann und Ulrich. Ein Teil der Abteilung des Majors Lengerke ist bereits unterwegs, um Morengo aufzuheben.

Die Affaire der Prinzeffirr Luife.

Trier, 3. Septbr. Auf polizeiliche Anordnung hin halten die Gendarmen sämtliche Landstraßen des Kreises Saarbrücken besetzt, um die flüchtige Prinzessin Luise, falls sie dort durch­fahren sollte, festzuhalten.

Solidarität.

Mailattd, 3. Sept. Die Kohlenschlepper in Genua be­schlossen ihre Solidarität mit den Ausständigen in Marseille Französische Dampfer sollen nicht bedient werden.

Mord.

Stetti»», 3. Sept. In Golinow wurde die 10jährige ToLter eines Maurers tot aufgefunden. Durch Untersuchung wurde Mord festgestellt.

Abgestürzt.

Maila»»d, 3. Septbr. Der italienische Oberst a. D. Bisesti ist am Splügen abgestürzt. Sein Leichnam wurde in einem tiefen Abgrunde aufgefunden.

Feuerwehrtag in Mainz.

)( Mainz, 3. Septbr. - Heute morgen 10 Uhr wurde dahier der 16. deutsche Feuerwehrtag mit Eröffnung einer Ausstellung von Feuerwehrgeräten und Ausrüstungsstücken eingeleitet. Aus ganz Deutschlend, Oesterreich-Ungarn, Frank­reich und England sind Deputierte erschienen.

*

Berlin, 2. Septbr. Entgegen den Gerüchten von einem Rücktritt des Gouverneurs Leutwein erfährt derB. B.-C.", daß unter den gegenwärtigen Verhältnissen ein Personenwechsel auf dem Gouverncurposten nicht bevorstehc. Die bezüglichen Nach- richlen seien, soweit fie den Oberst Leutwein betreffen, mindestens verfrüht, und die Frage nach seinem Nachfolger keineswegs aktuell. Daher fei auch die Person des Herrn v. Sinbequift nur eine naheliegende Kombination. Auch dem Reichsbo-en" erscheinen die Meldungen, daß Leutwein dem­nächst zurücktreten werde, mindestens verfrüht. Soviel sei ja sicher, daß Leutwein kaum noch lange auf seinem Posten bleiben werde, aber so lange die gegenwärtige Krisis in Süd­westafrika dauere, werde man ihn nicht entbehren können. Daß er als Soldat keinen Fehler begangen habe, werde jetzt auch an maßgebender Stelle anerkannt, und so liege eigentlich für Leutwein kein Grund vor, seinen Abschied zu wünschen. Die Nachrichten über das Gefängniswesen würden freilich, wenn sie wahr seien, recht unangenehm für fein Ansehen werden.'

Ballembrofa, 2. Septbr. Die österreichisch-nngarischen Delegierten für die Handelsvertragsverhandlungen mit Italien gaben den italienischen Delegierten ein Diner, an dem der österreichisch-ungarische Botschafter Graf Lützow und der Mi­nister Orlande teilnahmen. Graf Jrützow brächte einen Toast aus auf den König und die Königin von Italien, Orlande auf Kaiser Franz Joseph. Beide betonten das Freundschafts­bündnis zwischen beiden Ländern und drückten das Vertrauen aus, daß das Handelsabkommen, dessen nahe bevorstehenden Abschluß man erhoffe, nicht nur auf dem Gebiete der Volks­wirtschaft sondern auch auf politischem Gebiete den wechsel­seitigen Beziehungen der beiden Länder zum Nutzen gereiche« werde. Ferner brachten der österreichisch-ungarische Delegierte Mitrolowitsch und der italienische Delegierte Senator Malwane Trinksprüche aus.

Hue aller Welt.

Preisausschrerben. Die Deutsche Gesellschaft für. Volksbäder beabsichtigt, die von ihr verfolgten gemeinnützigen Bestrebungen durch eine künstlerische Darstellung ihres Pro­grammes in Form eines Plakates weiteren Kreisen bekannt zu machen und schreibt zu diesem Zweck einen öffentlichen Wettbewerb unter den Künstlern deutscher Reichsangehörigkeit aus. Der preisgekrönte Entwurf soll in würdiger Weise durch Farben-