4, Juli .
vor daß Rußland i^t noch nicht trieben schließen kann und erst' einen kriegerischen Eriolg zu erlanaen suchen muß. weil sonst sein Ansehen einen zu starken, vielleicht durch Jahrzehnte fortwirkenden Sisß erhalten würde. Kuropatkin ha, mit der Hauptmacht noch keine Schlacht geliefert. Die nächste Zeit kann uns die Nachricht von entscheidenden Ereignissen bei Ziaojanq und Mukden bringen. Erst wenn sie eingetreien sind, wird sich übersehen lassen, welche Jriedens-4us''chten sich eröffnen, und erst dann kann überhaupt eine Mitwirkung dritter Mächte für den Friedensschluß in Frage kommen.
Kriegskorrespondenten in statistischer Beleuchtung.
Die auffallende Tatsache, daß ca. 90 Prozent aller Nach- richten vom Kriegsschauplatze falsch sind, fällt zu Lasten « sonders der englischen Kriegskorresvondenten, die meist nich Authentisches erfahren, weil die kriegführenden Parteien möglichst weit vom Schuß entfernt halten und die «aper darauf angewiesen sind, Gerüchte zu melden. Was dabei heraus- kommt, ergibt eine amü'ante Statistik im „PesterLoya . Das Blatt hat sich der Mühe unterzogen, aus den seit dem 8. Februar einaelaufenen Telegrammen vom Kriegsschauplätze eine kleine Statistik der beiderseitigen ^erluste zusammen- zustellen. Die Verluste betrugen : auf r u s s i s ch e r Seite: 86 500 Tote, 185 000 Verwundete, 95 000 Gefangene, Panzerschiffe von der Type „Retwiian", 38 Panzerschiffe von der Type „Petröpawlowsk", 145 Panzerkreuzer, 411 ^orpebo' booizerstörer und 1487 Torpedoboote; auf japani scher Seite: 98 600 Tote, 149 000 Verwundete, 131000 Gefangene ; die Schiffsverluste wurden gewissenhaft niedriger angegeben, und zwar nur mit 49 Panzerschiffen 1. Klasse, 84 Panzerkreuzern, 98 Torpedojägern und 594 Torpedobooten. Auf ein übertriebenes Maß von Wahrscheinlichkeit können diele Kabeltelegramme also kaum Anspruch erheben. Freilich müssen selbst die offiziellen Telegramme mit Vorsicht genossen werden, denn über ein und dasselbe Ereignis lauten die Berichte der Generale Kuropatkin und Kuroki grundverschieden.
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Tschisu, 2. Juli. (Reuter.) Die Dinge bei Port Arthur spitzen sich zu einer Krisis zu und die Russen find bereit, mit allen ihnen zu Gebote stehenden Kräften ihr zu begegnen. Die wenigen zurückgebliebenen Fremden erhielten Befehl, Po-i Arthur zu verlassen, mit Ausnahme der verdächtig Scheinende^. Der norwegi'chc Dampfer „Sentis" liegt klar, um die Frauen und Kinder fortzubringen. Alle ruifvdien Untertanen sind eingestellt, um die Anzahl d°r Soldaten beim Angriff der Japaner zu erhöhen. Vier Schlachtschiffe, eine Anzahl Kanonenboote und Torpedoboote werden im Hafen gehalten, während zwei Schlachtschiffe, fünf Kreuzer und eine Abteilung Torpedoboote auf See kreuzen. Einer Anzahl Dschunken mit frischem Proviant ist es gelungen, die Vlokade zu brechen.
Petersburg, 2. Juli. Die „Rufs. Telegr. - A jkNl." meldet aus Mukden vom 2. Juli: Nach Mitteilinqen aus Port Arthur herrscht in der Festung vollkommene Ruhe. Die Bevölkerung ist an die Beschießung durch die japanische Flotte so gewöhnt, daß die Schüsse nunmehr keinen Eindruck mehr machen. Das öffentliche Leben nimmt feinen gewöhnlichen Lauf. In der Stadt mangelt es an nichts.
Lo»tdo«r, 2. Juli. (Reuter.) Aus dem russischen Hauptquartier Liaujang wird vom 2. Juli gemeldet: Der (spanischen Strategie scheint wenigstens für den Augenblick Halt geboten zu sein, obgleich sie alle Pässe im Besitz haben, mit Ausnahme des Dalingpasses, den, wie schon gemeldet, Kuropatkin wieder besetzte. Die japanische Gardedivision zieht sich nach Osten zurück, verfolgt vom General Keller, der Verstärkungen erhielt.
Tokio, 3. Juli. (Reuter.) Das russische Wladiwostok-Geschwader entkam Freitag abend der Verfolgung des Admirals Kamimura.
Tokio, 3. Juli. (Reuter.) Admiral T o g o berichtet, Montag nacht wurde ein russisches Wachschiff, das einem Schlachtschiff ähnlich sah, bei der Hafeneinfahrt vor Port Arthur durch einen Torpedo zum Sinken gebracht. Ein russischer Torpedobostszerstörer wurde ebenfalls in den Grund gebohrt.
Petersburg, 3. Juli. Wie General Ssacharow an den Generalstab von gestern meldet, geht der Feind von Seniutschen aus nicht weiter vor. Aus dem 11 Werst südlich von Kaitschou befindlichen Dorf Siadian verdrängten die Kosaken die japanische Feldwache, die sich darauf auf die Höhen südwärts zurückzoi. Ein Kosak wurde verwundet. Am 30. Juni ging der Feind auf der aus Ssiujan nach Siabotan (33 Werst südwestlich von der Station Taschitschiao) führenden Straße gegen eine russische Aufklärungsabteilung zum Angriff über und nahm mit zwei bis drei Kompanien Pantechan, auf dem Wege Ssiujan- Siahoian, etwa 28 Werst von Ssiujan, ein. Auf russischer Seite wurden zwei Offiziere und zwei Kosaken leicht verwundet. Am 30. Juni führte Hauptmann Fürst Karageorgiewisich auf dem aus Sianbiao (zwei Werst von Siabotan) nach Cbansa (auf dem Wege Sstujan-Kaitschou, etwa 30 Werst von Ssiujan) führenden Wege mit zwei Sotnien eine Regnoszierung aus, bis er auf den Gegner stieß, dessen Vorpostenabteilungen in einem zwei Werst südlich von Eridaaou gelegenen Tale bemerkt wurden.' Nach dem Gefecht bei Siabotan am 27. Juni zogen sich die Japaner sehr eilig nach Chansa zurück. Unter den japanischen Truppen scheint Dysenterie stark verbreitet zu sein. In dem Gefecht vom 27. Juni verlor der Gegner zwei Geschütze und einen Protzkasten, die dnrch die Geschosse der russischen Artillerie vollständig zertrümmert worden waren. In dem Gefecht bei Erldagou wurde ein Kolak verwundet, ferner wirb einer vermißt. Im Norden des Tschapanlinpaffes fahren die Japaner fort, mit einer kleinen Abteilung Tamiarlgou, acht Werst vom Tschapanlipaß, zu besetzen. Am 1. Juli wurde festgestellt, daß der Feind wiederum mit geringen Abteilungen auf dem nach Siabotan und Tindiatin (sieben Werst von südöstlich von Siahotan) führenden Wege vorrückte. Am 2. Juli regnete es nicht. Auf der vom Dalinpasse «ach Simutschen (auf dem Wege nach Haitscheng) führenden Straße hält der Feind in der Stärke von etwa zwei Kompanien einen Engpaß im Süden von Siaokuchan (13 Werst südlich von Simutschen) besetzt. Feindliche Vorposten stehen auf der Linie Lanafan - Tanavou
Myntag
(15 Werst von Simutschen). Am 29. Juni hatte eine russische Streifwache in einem Scharmützel bei Tanapon lechs Verwundete; drei Mann werden vermißt. Unter den japanischen, die in Huaijen sian senden, waren, wie russische Sweifwachen festge- stellt haben, mehrere Kompanien koreanischer Soldaten.
Hue aller Melt.
Der Prozeh gegen die Redakteure der „Mainzer Bolkszeitung" wegen Veröffentlichung der Kriegsbriefe des Generals v. Kretschmann, der Montag vor der Mainzer Strafkammer stallsinden soll, ist auf unbestimmte Zeit verlegt.
Verwerfung der Revision im Prozeh der Mörder Grast und Stassorst. Die Rcmsion des Möbeltransporteurs Bruno Groß und des Kutschers Friedrich Stofforft, die am 26. Februar den Klavierhändler Lichtenstein in Fraukfurt a. M. ermordet und beraubt hatten, wurde verworfen.
Eine Schlangenjagd im Postamt. Eine aufregende Schlangenjand spielte sich in dem Postam»- in Hohen- elbe in Böhmen ab. Aus einer v»m Postillon der Schwarzenthaler Fahrpost in den Postwagen a-bra^ten Kot- kroch eine große Schlange heraus, welche 9* um den Arm des Postillons wand. Der erschrockene Mann ließ die K ste zn- Erde gleiten, worauf daraus eine andere Klänge zum Vorschein kam, welche das Weite suchte und quer üb-r die ^trabe unter die Laube beim Hause eines Klempners schoß. Im Postamtsgebäude war mittlerweile eine dritte armd-cke ^chlanae unter den dort befindlichen Paketen und durch den geschickten Griff eines Beamten, welcher das Reptil hin^r dem Genick packte, unschädlich gemacht worden. Derselbe Beamte unternahm auch das Wagnis, die anderen Schlangen zu fangen und in die K sie zu bringen, worauf diese gut vernagelt wurde, um an ihre Accesse, einen N-ederlangenauer Sammler, befördert zu werden. Wie sich später herausstellte, waren die Schlangen amerikanischer Herkunft und nicht giftia.
Die deutsche»» Sebeusversicheruttgs-Gesellschaften im Jahre 1903. Nach dem Nattonal-Oekonom betrug der gesamte LebensversicherungSbestaud aller deutschen Gesellschaften 9115 Millionen, der Reinzuwachs 415 Millionen Mark. Es hatten an Gesamtbestand die Viktoria eine Milliarde und 93 Millionen Mark, Gotha 840 Millionen Mark, Stuttgart 681, Leipzig 677, Germania 677, Karlsruhe 516, Zwischen 300 nnd 400 Millionen hatte 1 Gesellschaft, zwischen 200 und 300 7, zwischen 100 und 200 11 Gesellschaften. 29 hatten über eine Mlliarde Mark toeniger Bestand als die Victoria, und ihr Bestand zusammen ist geringer als der der Victoria allein. Der Bestand der Victoria war um V« Milliarde höher als bei der nächst- größten Gesellschaft. Der Reinzuwachs war init 98 Millionen am größten bei der Victoria. Die nächsten 3 Gesellschaften mit je rund 28 Millionen Mark Zuwachs erreichten zusammen den Zuwachs der Viktoria nicht. Volks- und Sterbekassenversicherung betreiben einige 30 Gesellschaften. Der gesamte Reinzuwachs hierin betrug M Millionen Mark, wovon 50 auf die Victoria, 20 auf die nächste Gesellschaft und die übrigen 10 Millionen auf die anderen Gesellschaften zusammen entfallen. Wie schon in allen Jahren seit 1896, war also auch im Jahre 1903 der Zuwachs in der Volksversicherung allein bei der Victoria größer, als der Zuwachs bei jeder anderen deutschen Gesellschaft überhaupt. Im ganzen gingen bei der Victoria im Jahre 1903 508,924 Versicherungsanträge ein, das sind pro Arbeitstag 1700. Auch in der Versicherungsbranche gewinnt der Großbetrieb immer mehr die Oberhand. 12153$
Aus Stadt und Cand.
Hanau, den 4. Juli.
Historische Gedenktage.
4. Juli 1391. Peinliches Halsgericht auf dem Markt zu Cassel über diejenigen Bürger, welche in dem Kriege mit Thüringen einige Jahre zuvor mit den Feinden in Verbindung gestanden und versucht hatten, Cassel denselben zu öffnen und in die Hände zu liefern. Richter waren Hermann von Estenbach, Otto Groppe von Gudenberg uud Wittekind von Frankenberg; Ankläger von feiten des Landgrafen Hermann war Heinrich von Hundels- hausen. Die zahlreichen Angeklagten waren fast alle flüchtig geworden, nur Kunz Seheweiß, Werner Geismar und Hermann Schultheiß erschienen vor dem Gericht und wurden, da sie nicht Bürgschaft stellen konnten, in Haft genommen. Noch machte der Bürgermeister von Caffel einen, aber auch den letzten Versuch bei dieser Gelegenheit, die Eigenschaft einer freien Reichsstadt für Cassel zu gewinnen (wonach im 14. Jahrhundert viele Städte, mit und ohne Erfolg, strebten), indem er die Gefangenen vor das Gericht der Stadt Caffel gestellt haben wollte. Aber der Landgraf Hermann behauptete fein Recht: „alle Obrigkeit in der Stadt wäre des Landgrafen", die drei Angeklagten wurden verurteilt, hingerichtet und ihre sowie • der Entwichenen Güter eingezogen.
4. Juli 1415. Anfang des Baues des Schlosses Ludwig- stein an der Werra. Dasselbe, wie Ludwigseck und Ludwigsaue, nach dem Namen des jungen, damals erst 13jährigen Landgrafen genannt, wurde gegen die Fehden des kriegslustigen eichsfeidischen Adels, namentlich der von Hanstein, und zwar unter dem Schutze eines Heeres, auch so schnell ausgeführt, daß bereits am 11. Juli der Bau in der Hauptsache vollendet war. Daher kam es, daß die Feinde sagten, der Teufel habe dem Landgrafen bei dem Bau geholfen.
4. Juli 1460. Sieg bei Pfeddersheim in der Pfälzischen (und Mainzer Stifts-)Fehde, welche Friedrich der Sieghafte von der Pfalz hauptsächlich durch die Tapferkeit der Reffen (welche „darauf hieben als die Unverzagten") unter Landgraf Ludwig II. über den Erzbischof von Mainz Diethsr von Jsenburg und dessen Verbündete davontrug. Zu den letzteren gehörte übrigens auch Landgraf Heinrich III. von Oberhessen, sodaß in dieser Schlacht Hessen gegen Hessen standen. Auf Diethers Seite stand auch Georg von Wallenstein, Domherr zu Fritzlor, aber ein kühner und weidlich mannhaftiaer Held: er nahm den Kurfürsten von der Pfalz gefangen, ward aber gleich darauf selbst gefangen genommen, und als er sich der Gefangennehmung Friedrichs rühmte, niedergestochen, damit der Kurfürst wieder ledig würde.
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4. Juli 1623 wurde S^wia Sophia Prinzessin vonBrsn- dsnburq, nackberige Gemahlin deS Landgrafen Wilhelm VI. und nach dessen Tode Regentin als Vormünderin ihrer Söhne, geboren.
tzansrurr Uereins- «. HsVgnutzuugsnuchrichte«
für Montaa ’ tu 4. Juli.
Uunftbercin: In her Aula der Königl. Zeichenakademie: Ausstellung von Gemälden 2c.
Turn- u. Fechtklu^ Von 6—70, Ubr: Turnen ^er Frauenabteilmig von 8",—10 U^r: Turnen bet Iugenbabtellurg.
Dram.-Luer. Verein Qanau: VereinSabend im Vereinslokal „'. Somit*. Söana. Männer- und Iünslin 'sverein: Geiano (Ev. VsreinsbauS.)
BrieKaubrn-Klttb: 9 Ubr: Veriammluna in der „Brauerei Orschler". Verein her Briefmarkensammler: Zusammenkunft im „RestaurantMohr". Radfabrrrverein „Union": VereinSabend im „Schützenhof*.
?tenoaraphen-Ver«in Stolze-Schrey: Vereinsabeud in der „Sonne* Zabels!'crger Stenoaraphen-Verein im Gastbau- m >ru .3 Rindern", Abends von 8—9 Uhr: Anfängerkurfu?, 9—10 UebungSstunde, Verkehr?- und Redeschrift.
Arends'fcher Stenoaravher.-Verein ,Concordia* (Reftauration »zur Allemnnia'): Abends von 8—9 Uhr: Unterricht für Schüler und AuLwärUae: nou 9—10 Uhr: Für Damen und Herren.
Verein „HessischerBund": Veriamms. im Verein-lok. .,c. Hessischen Hof". Freivilli-e Feuerwehr: 4. Komv. Zusammenkunft im „Schützenhof", \ 2omb. Zusammenkunft in der .Restauration Ussamer"
Bra- dwache u. Rcttunatzkorps: Zusammenkunft i. b. „Brauerei Kaiser Aeael-Kb-h „SeW: Gasthaus „mr anten Quelle".
Gesellschaft „Lustige Brüder": Abends 8 Uhr: Uebungsstunde in der Wirtschait von Heinrich Vowinkel.
Erste Hanauer Kariievalgesellschaft: Monatsversammlung.
DerKe?gsNUAKs- rtr. Salskrdsr für Dienstag Den 5. Juli.
Nachmfttaas von 2 Uhr ab wird die a"gefanaene Verfteiaerung im „Frankfurter Bau" durch den bett). Auktionator Herrn Karl Petri fortgesetzt.
Barometerstand
mittags 12 Uhr am 2./7. 4,/7.
Viel Regen
Sturm
Sehr trocken
Beständig "|||
Schön
Veränderlich ~
Regen (Wlnd?^-M!
Frartkfnrter Theater - Spielplan.
Vom 1. Juli bis inkl. 28. Juli bleibt das Opernhaus geschlossen.
Schauspielhaus. Dienstag, 5. Juli, abends 7 Uhr: Zyklus klaff. Dramen. Vorstellung bei ermäßigten Preisen: „Wallenstein's Tod". — Mittwoch, 6., abends 7 Uhr: Vorstellung bei kleinen Preisen: „Der Hochtourist". — Donnerstag, 7., abends 7 Uhr: Zyklus klaff. Dramen. Vvrstellung bei ermäßigten Preisen: „Die Verschwörung des Fiesks zu Genua". — Freitag, 8., abends 7 Ubr: Vorstellung bei kleinen Preise«: „Alt-Heidelberg". — Samstag, 9., abends 7 Uhr: Zum ersten Male: „Die Klaue". Hierauf: „Charley's Tante". Gew. Preise. — Sonntag, 10., abends 7 Uhr: „Die Klaue". Hierauf: „Charley's Tante". Gew. Preise. — Montag, 11., abends 7 Uhr: Zyklus klaff. Dramen. Vorstellung bei ermäßigten Preisen: „Maria Siuarl".
Verlosungen.
Lesterreichische Credit 100 fl.-Lose vom Jahre 1858. Ziehung vom 1. Juli 1904. Gezogene Serien: 169 205 265'436 444 544 768 773 809 864 924 1160 1168 1624 1771 1893 1925 1952 1955 1995 2048 2083 2199 2387 2424 2534 2570 2602 2720 2838 2862 3211 4076. f-'auptpreife: Serie 924 Nr. 16 zu 300 000 Kronen. Serie 2602 Nr. 32 zu 60 000 Kr. Serie 773 Nr. 72 zu 30 000 Kronen. Serie 2838 Nr. 80, Serie 4076 Nr. 43 je 10 000 Kronen. Serie 773 Nr. 85, Serie 809 Nr. 49 je 4000 Kronen. Serie 2199 Nr. 41, Serie 2839 Nr. 72, Serie 3211 Nr. 82 je 3000 Kr. Serie 864 Nr. 9, Serie 924 Nr. 35, Serie 2534 Nr. 8 je 2000 Kr. Auszahlung am 1. Januar 1905.
Oesterreichische 250 fl.-Lose vom Jahre 1854. Serien-Zishung vom 1. Juli: Serie 21 33 48 107 242 870 398 399 442 479 520 639 647 693 716 787 808 811 933 947 951 1089 1114 1215 1222 1343 1345 1411 1451 1453 1483 1504 1506 1520 1613 1748 1778 1819 1845 1846 2015 2049 2102 2126 2146 2172 2201 2215 2290 2293 2315 2336 2343 2464 2517 2548 2550 2593 2648 2732 2743 2756 2777 2814 2961 3065 3105 3128 3150 3165 3178 3194 3384 3448 3450 3453 3488
3504 3605 3647 3729 3747 3767 3791 3820 3829. Gewinn-Ziehung am 1. Oktober. (Ohne Gew.)
AuSzüge auS dem Amtsblatt der Kiniglichsrt' Regierung zu Cassel.
Kilianstädten. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in der Gemarkung von Kilianstädten telegene, im Grundbuche von Kilianstädten zur Zeit der Eintragung des Versteigemngsvermerkes auf den Namen: 1) des Tagelöhners Michael Andreas Repp (Johann Georgs Sobn), 2) des Knechts^Philipp Georg Repp (Johann GeorgS Sohn), beide in Kilianstädten, eingetragene Grundstück am 10. Oktober 1904, vormittags 10 Uhr, durch das Königliche Amtsgericht zu Windrcken versteigert werden.