19. Mai ,
w llen"statt^Sie boten halb einen netten Anblick, zu ver- «teiLen dem von „Mx und Morch" nachdem sie in ^ Teialroq ge^Nen waren. Die Ausdauer reif en vor Lachen.
Bs»' 26 Jahren kletterte der 21 lahrige Laternenan- zün'-r Monari in Bologna (Jialien) auf.die^HM des :07 M^r hohen Schiefen Turmes. Dieser Tage wiederholte ir Molar einer Wctie das waghalsige Unternehmen. Eine ungeheure Menstenmenae blickte angstvoll zu dem zwischen Hummel und Erde stw benden Manne auf. Unten wieder augekommen wurde der sühne Netterer jubelnd begrüßt.
einem Sckornliein verhungert. In Newyork verschwand vor zwei Wochen ein sechsjähriges Mädchen. Alle B-mühuugkN, eine Spur von ihr zu finden, wirm vergebens. Man glaubte schon, sie sei einem Lustmord zum Opfer yfaßenr Jetzt ist ihre Reiche in einem Schornstein ihrer eher« liehen Wohnung gefunden worden. Es machte sich in dem Hanse ein durchdringender Leickengeruch bemerkbar; die Nachforschungen führten dann zur Entdeckung der Leiche. Wahrscheinlich ist die Kleine b?im Spielen auf dem flachen Dache in den Schornstein gekrochen und darin hinabgefallen, um dann des Hungertodes zu sterben.
Kunst und Leben.
Ein Beronese gesunde«. Der kürzlich in Hildburghausen versto b ne herzoglich 'achsen-meiningische Rat Vogel hat in seiner PUvataemäldesamm'nng neben einer Anzahl minder wertvoller Stücke auch einige Originalarbeiten alter Meister hint rlass n. Da Erben nicht vorhanden sind, so ist die ganze Sammlung jetzt zum freihänH^en Verkauf bestimmt. Wie nun von sachverständiger Seite mit unzweifelhafter Sicherheit festgestellt worden ist, befindet sich darunter auch ein wohUrhaltener echter Veronese, darstellend Diana und Endimyon. Einen Fingerzeig hinsichtlich der Herkunft deS Schatzes gibt die Aufschrift „Jmhoff". So nannte sich eine Augsburger Patrizierfamilie, die mü der Künstlerwelt Venedigs nachweisbar einen eifrigen Verkehr unterhielt. Der Rat Vogel, der den Veronese besessen, war früher selbst ausübender Maler, als Mensch ein Sonderling und zuletzt vereinsamt; er bat in seinem Testament eine Million Mark zu einer Stiftung für bedürftige Maler bestimmt.
Drahtnachrichten.
Der russisch-japanische Krieg.
Petersburg, 18. Mai. Ein Telegramm des Generals Kuropalkin an den Kaiser besagt: Die Abteilung der japaniiden Vorhut, die bis zum 14. Mai den Sinheilinpoß und das Dorf Kangiopula, 34 Werst nordwestlich von Föngh- wangtscheng besetzte, ging nach Seludschan ab. Im Tale eines linken Nebmflusies der Badashe in Dopangou steht eine kleine japanische Abteilung. In Sinjan stehen nach wie vor keine Japaner. Eine starke Streifwachecher elben steht in Sedehoae, 25 Werst südöstlich , von Sinjan. 600 Japaner stehen bei Luaumiao, 300 Mann bei Calidsaipudia; die übrigen Streit- kräfte sind in der Richtung nach Föngwangscköng, zurückqe- gangen. Bei Chabalin, l6W-rff südwestlich von FönZwang« subito, steht eine etwa 5000 Mann starke Abteilung. Seit drei Tagen ist das Wetter regnerisch, die Wege verschlechtern sich.
Petersburg, 18. Mai. Ein Telegramm des Generals SaLarow an den Genera stab vom 18. Mai lautet: Am Morgen deS 17. Mai zogen sich die japani'chen Vorposten- Abteilungen, die auf der großen nach Liaujang führenden Straße bei Thumenty standen, auf den Thanjalienpaß zurück und räumten hierauf auch Seludschan, indem sie sich nach
Donnerstag
Föngwangtschoeng entfernten. — In der Umgebung von Fsngwangischoeng errichten die Japaner Feldbesesti ungen. Wie sestgestellt wird, befindet sich die japanische Abteilung, die früher das Dorf Sithutschindsa 15 Werst nordwestlich von Taku'chan besetzte, nicht mehr dort. Takuichan wurde ebenfalls von den Japanern geräumt. Kleine Abteilungen stehen in Chondenhan und Luanmiao auf dem linken Ufer' deS Fajangko, sowie in Salidsaipudsa. Kleine japanische Streifwachen zeigen sich in der Umgebung von Sinjan.
Zahl und Dislokation der Truppen in der Mandschurei.
Von vorzüglich unterrichteter Seite wird dem „RH. K." geschrieben:
Seit Beginn deS Krieges sind bis heute an Truppen aus Rußland etwa 100 000 Mann nach der Mandschurei belördert worden. Dazu kommen die Reserven aus Sibirien, Trans- baikal, Amur-Bezirk und Mandschurei. Im ganzen schätze ich zur Seit die Land-Streitkräfte in der Mandschurei auf ca. 300 000 Mann. Davon entfallen auf Wladiwostok, Port- Arthur, Dalny und Bahnwache etwa 110 000 Mann.
Als nächste Verstärkung sollen das X. und XVII. Armeekorps (Moskau und Charkow), von denen je zwei Regimenter bereits nach Osten gesandt worden sind, abgehen.
Ferner 4 Kavallerie-Divisionen, Orenburger und Dorische Kolaken, zirka 16 000 Mann, im ganzen etwa 100 000 Gewehre, die aber schwerlich vor Mitte Juli an Ort und Stelle sein können.
Iwei Kosaken-Regimenter, die von NertschinSk den Weg zu Pferde zurückgelegt hatten, sind bereits an ihrem Bestimmungsort angelangt.
Die Neu-Bewaffnung der Artillerie soll überall durchgesührt sein und den Japanern ein gleichwertiges Geschütz gegenüber- gestellt werden können,
Die Unruhen in der Türkei.
Koirftoniinopel, 18. Mai. Nach Privatmeldungen aus Bitlis wurden während der militärischen Operationen im Bezirk Ssssun 17 armenische Dörfer durch Feuer zerstört. Die Bande Andraniks ist unauffindbar. Es heißt, zahlreiche armenische und kurdische Familien aus dem Bezirk Sassun und der Umgebung seien nach Musch geflüchtet, um der Verfolgung durch armenische Banden zu entgehen. *
Englisches Unterhaus.
London, 18. Mai. In der Abendsitzung, die sehr gut besucht war, bringt Black (Aber.) einen Beschlußantrag ein, der lautet: „Das Haus ist der Ansicht, die schützMürrische Besteuerung auf Lebensmittel ist für das Volk drückend und für das Reich schädlich, eS begrüßt die Erklärungen der Minister, daß die Regierung einer solchen Besteuerung abgeneigt sei." Gedge-Goschen (Unionist) unterstützt den Antrag und verlangt dringend, daß kein politisches Bündnis zwischen Balkour und Chamberlain bestehe. Namens der Regierung bringt der Chef- sekretär für Irland, Wyndham, nachfolgenden Abänderungs- antrag ein: „Das HauS hält es für unnötig, die Frage der Fiskalreform und die Erklärung des Premierministers in Chef- field zu erörtern, in Bezug auf welche die Regierung kund« getan hat, daß dem gegenwärtigen Parlament keine Vorschläge unterbreitet werden würden, und indem es der Regierung fortgesetzt Vertrauen ausdrückt. gibt das Haus seinem Wunsche nach Fortführung der der gegenwärtigen Tagung obliegenden Aufgaben Ausdruck." Wyndham erklärt, die Resolution Black sei tatsächlich gleichbedeniend mit einem Tadelsvotum; die Anhänger der Regierung müßten gegen dieselbe stimmen.
Seite 3
Aussianv.
Berlin, 19. Mai. Der „Vorwärts" meldet: 1200 Arbeiter der Werkstätten der Großen Berliner Straßenbahn befinden sich im Ausstande.
Bäckerstretk.
Berlin, 19. Mai. Eine Anzahl Bäckermeister beschlossen beule abend in 10 Bezirksversammlungen He bereits ersolgten Bewilligungen der Forderungen der Gesellen zurück,uziehen. Sieben von der Berliner Gewerkschaftkkommisüon efnbtrufene Ver'ammlunaen beschlossen die Boykottierung aller Bäckereien, die die Forderungen der Gesellen nicht bewilligten.
Neunsiundentag.
Stuttgart, 18. Mai. Die Kommission der Abgeordnetenkammer hat den Antrag auf Einführung des Neunstunden- tagcs in den Staatswerkstätten mit allen gegen die Stimmen der Sozialdemokraten abgelehnt.
Per« und Brasilien.
Washington, 18. Mai. Der peruanische Gesandte bk- nachrichtigie das Staatsdepartement davon, daß er Meldungen erhalten habe, aus denen hervorgehe, daß gegenwärtig nur geringe Gefahr eines Krieges zwischen Peru und Brasilien bestehe. Die Verhandlungen über die strittigen Territorien halten unter sehr günstigen Auspizien begonnen, die die Hoffnung auf eine befriedigende Regelung rechtfertigten.
Der Simplon-Tunnel.
Mailand, 19. Mai. Der „Carriere bette Sera" zufolge sind neue Schwierigkeiten bei der Durchbohrung des Simplon-TunnelS eingetreten. Auf der Nordseite verhindert eine heiße Quelle das Fortschreiten der Arbeit, die noch übrig bleibenden 950 Meter werden mindestens noch 6 Monate Arbeit erfordern.
Flüchtige Beamte.
Nordhansen, 19. Mai. Der Stadtsekretär Mönch und der Polizeisergeant Drüsedau aus Benneckenstein flüchteten nach Unterschlagung von Geldern aus der Vergnügungssteuer.
Denkmalsenthüllnng.
Graz, 19. Mai. Gestern fand die Enthüllung des Hammerling-Denkmals im Beisein des Stadthalters, des Landeshauptmannes, des Dichters Rosegger und zahlreicher Festgäste statt.
Die Seehospize.
Berlin, 19. Mai. Die Morgenblätter melden: Im Ratbause beriet gestern nachmittag eine Versammlung von Delegierten deutscher Städte, der deutschen Gesellschaft für öffentliche Gesundheitspflege, des Vereins für Kinderheil- stäiten an den deutschen Küsten über die Frage, wie die See« Hospize bester als bisher zur Unterbringung von Kindern mit Knochen» und Gelenktuberkulofe auszunutzen seien.
e *
*
Stockholm, 18. Mai. Die Zweite Kammer lehnte mit 116 gegen 108 Stimmen den Antrag des Frci^errn v. Barne- kow betreffend Ausdehnung des Slimmrechts ab. Die Angelegenheit ist damit für diese Session erledigt.
Christianka, 18. Mai. DaS Storthinz bewikigte ein°n Schadenersatz bis zu 282 000 Kr. an die Walfang- geiellschaften anläßlich des Verbotes des Walfischfanges an der norwegischen Küste.
Newhork, 18. Mai. Die Demokraten von California instruierten ihre Delegierten, für Hearst bei der Präsidentenwahl zu stimmen. Die Demokraten von Wisconsin werden für einen Gegner Hearsts stimmen.
Konzertgarten Bürgerbräu.
Sonntag, 22. Mai (1. Mgstftitrtag), abends 8 Uhr: Grosses sMv
Militär-Konzert, ausgkführt Don der Kapelle des Infailtent-Regmeuts Nr. 166 unter Leitung des Herrn Kapellmeisters C. Schmidt.
Vintritt 30 Psg. Hochachtungsvoll
— p Spitzner.
NB. Gleichzeitig erlaube mir bekannt zu geben, daß die Miliiärkonzerte in diesem Jabre wieder stattfinden und zwar bei günstiger Witterung möglichst Dienstags abend. Ferner findet von jetzt ab jeden Sonntag nachmittag Konzert mit daran anschließendem Tänzchen statt, wozu die geehrten Familien ergebenst einladet D. O.
«KXXMCKKKKKXXKXKKKXXXXK»« | Dar neueste 8 X in 5
IR» i Santa» I 8 da« ta iiliiiti bis z« ia stich« x H VE" bei grösster Auswahl -MG J
X empfehlen J
| Geschw. Limburg, 8 ^ w. 20 Franz. Allee 20. U
XXXXXXXXXXXXXXXIXXXXXXXXX
HM. Schellfische Holl. Kabeljau
Rolzuugeu Rheinsalm
Flutz-u.Seefische feiliste MatjeS-Httiillsk feinste Malta-Kaüoffcln empfiehlt 93O6o
A, Henseb Host«
Im AilWiizkli von: 9210,i
Tomaten pik. Sellerie allen Arten Sommer- blumen, ist Kaktus- Dahlien re. empfiehlt kräftiae Ware dir Kunstgärtnerei Th. " olzschuh
Hainstr. 28 tt 29. Telephon 188.
D^elbst schöner Kopfsalat u. Salatgurken.
Neue Maltakartofftln empfiehlt g>52r
Gustav Gerlach Nacht
b^ Thompson s Xeifenpuiver
-MoAke <3chioan
ist billig t^5i ^i bequem
sparsam schont die Wäsche.) <_________________________... _______________________;
Gebrauchtes ^ameurao zu verkaufen. 9310t
________Hahnenstr. 12, 2. Stock.
1 Bettstelle 4 M., 1 Kinderwage« 6 M. 9339a Fisch erst r. 2.
® »Ä Musikinstrument zu saufen gemäht. 9l49o
Offert, mit Preis ant © 673 Exped.
Mitcffer. 8
Blütchen. «estchtSvickel.Sautröte'o- wie alle Strten .Hautnnreinigkeiten uns HautauSschläge verschwinden unbedingt beim tägl. Gebrauch von Steckenpferd- Teerschweftl - Seife
von Bergmann & < a. Nadebeul mit echter Schutzmarke: Steckenpferd.
b St. 60 Pi. in der Enael-Apotheke.
J,Bauer Siehst, u. Jul. Müller.
Flechteiikmke
trockene, nässende Schuppenflechten und das mit die'em Uebel verbundene, so unerträg- l che Hautjucken, helle unter Garantie (ohne Berutsstörung) selbst denen, die nirgends Heilung fanden, nach langjähriger praktischer Erfahrung. Auf dem Berfabren inhtDeutscheS ReichspatentRr.1?S323.
B. Gruppier. St. Marien-Drogerie, Charlotten bürg 4, Kantstr. 97. 880d
Visitenkarten
fertigt rasch und elegant an
die Waise«ha«S-Buchdr«ck«r«k.
BUttei-Kaltililtr
für das Jahr 1904
find zu haben
AltsttzM-MUMM