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Abwehr seitens der- Reffen Thüringer und Nassauer, der Heldentod des Generals von Gersdorff. die Szenen der Verzweiflung in der beichoffenen £eüung, Rapo'eons Ueber gäbe, der unendliche Jubel der Deutschen beim Anblick der weißen Fahne und endlich die Verhandlungen zu nächtlicher Stunde in Donchery. Wie markant hat der Dichter hier die Gestalten Moltkes und Bismarcks gezeichnet! In meisterhafter Weise verstand rS Herr Lotz, alle Einzelheiten in ausdrucksvoller, teilweise packender Art zu Gehör zu bringen. Wir können den Krieger- vereinen, die sich einen genußreichen Abend verschaffen wollen, nur empfehlen, sich mit Herrn Lotz in Verbindung zu ietzen. Die große Zeit von 70/71 kann uns nicht oft genug vor Augen geführt werden,
o Langen s-lb-ld, 11. April. (Kirchliches) Zum ersten Mate, seitdem Her und für die Nachbarorte eine katholische Gemeinde gegründet wurde, gingen gestern am Weißen Sonntag vier Kinder (2 aus Langen'elbold, 1 aus Langendiebach und 1 aus Rücklagen) zur bl. Kommunion. Die Kinder versammelten sich im Schlöffe, von da wurden sie durch Herrn Kuraius Fröhlich nach der prächtig geschmückten Schioßkapclle geleitet. Fe^pr-digt und Gottesdienst waren ergreifend und erhebend. Se. Durchlaucht Prinz AlfonS zu Psenburg hatte zur Erinnerung an die erste hl. Handlung in der Schloßkaprlle jedem der Erstkommunikanten ein prachtvoll 8 Gesangbuch mit eigenhändiger Widmung persönlich überreicht. Dieses schöne Geschenk wird für die Kinder ein bleibendes Andenken sein.
Barometerstand
mittagS 12 Uhr am 9./4.
Sehr trocken ^=
Beständig
Schön 760—
Veränderlich —== Regen (Wind)^-M
Siel Regen 740_g
Sturm — 730_=
720^W
710 ~
Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Seewatte.
Telegramm aus Hamburg vom 11. April.
9 Uhr 45 Minuten.
Sin Maximum über 766 mm lagert über Frankreich, ein Minimum unter 743 mm nördlich Stockholm«. In Deutschland weben lebhafte, südwestliche bi« nordwestliche Winde. Das Weiter ist veränderlich, in Noradnnschlaud ist allenthalben Regen gefallen.
Prognose für den 12. April: Veränderliches, etwas kühleres Wetter wahrzcheml-ch.
Zanaver Pereins- h. Dergnuaungsnachrichtr»
für Montag > en 1L Sprit
Kirchen ckor der Johann er kircke: Abends präzis 8 Uhr: Probe im Uebm-oSmlchni der Kircke.
Turn- n.F«»:kln" ''«9 Ubr: Fechten u Turnen 'er Männerabteilung, von *'»9—10 Udr: Turnen der Jugendabte-limst.
Dram.-L-ier. Lerem Hanau: Dereineobend im Vereins lokal Bonne*. Evava. Männer- und FünsIm leoeretn: ate-avo (6h>. LerewSka»».» Brieitoubeu-Klnb: 9 Udr; Sertatrmluna in der »Brauerei Ortchl-r*. herein er Brienriarkenfammler: stu-awmenkunft im.Reftnurani Mohr'. Gcrde-Derein Hanon Mona^rertammlurg in der „Sartbaune*.
Lleuoceavheu-Berein Siot^-Lckrev: Veretnoevend m »er ,Lon»t', Radiadrerverein .Union': B-remSadend im »Schukenhof".
^abelSberqer Zier ogravbeu-Lerem hn Vottbau? n en 3 Rindern". Abends von 8—c Udr: AufängerkurfuS, 9—10 UebungSstuude, Lerkebrk- und Redelchrtit.
Trends'teder Stenoorsvden Verein »Soncorbia* (ReS,ura!i»n „,«r Aürmania ): Abends von 8—9 Ubr: Unterricht für €4üier und ÄuSwär.ise; -on 9—10 Ubr: Für Dänen »nb Herren.
Verein .HesstieberBilnd": Veriamml. hn Verein Slot. .*. H-siiichen hot', FlAwillige Feuerwehr: 4. Komv. Zuiumw-nkunN int .Schü-enhof", 5. Somd. .Ruiatrmerhnth in der -Restauration U'famer*
Brandwache u. RettnnoSkorpS : .-Zusammenkunft i. i. .Brauern Kaiser Erst' hanauer Karnevalaeiellschaft: ) onat? Versammlung.
Kegel-LUch „Helzi": Gasthaus ^nr outen Quelle".
KerSeigernugs- etc. Saienver
iür Dien Stau den 12. Sprit
Nachmit ags 2 Uhr sollen Milk Serhe Nr. 1 im Kuftrege des Herm Gender, w-nen vollständiger Aufgabe 6 S Möbelaeschä'ts, eine grote Partie Mobiliar- und andere Geoeustä"de durch den beeil. Taxator und Auktionator Herrn Fr. Kämpfer gegen gleich bare Zahlung versteigert merken.
Aus JNab und fern«
FC. Hersfelv, 10. Sprit. Ein 19 Jahre alter polnischer Knecht von der Domäne Eichhof fiel hier am Johanne«- tor von einem mit Stroh beladenen Wagen, brach das Genick und starb kurz darauf.
O Schlitz, 10. April. Der Kaiser wird am 3. und 4' Mai d. Z. zum Bejuche des Grafen v. Goerz basier erwartet.
Hettenhausen, 8. April. Ueber das Vermögen der Offenen Handelsgeiell'chaft Gebrüder Dauch (Zigarren«Fabrik und Gastwirtschaft) dahier wurde das Konkursvtrsahren er« öffnet.
-r. Krankenberg, 10. April. Eine schreckliche Fa- milientregäbte ereignete sich am Freitag früh in dem hart an der westfälischen Grenze etwa 2 Stunden nordwestlich unserer Stadt liegenden waldeckschen Dörfchen Münden. Der in besten Verhältnissen lebende, reichbegülerie Landwirt Karl F'gge, ein seit einigen Jahren verheiratete Mann von 27 Jahren, schnitt I zuerst seiner Gattin und dann sich mit .einem jchsrsen Mrffer j
Montag
den Hals durch. Durch das zwischen den Ebeleuten im Bette sitzende schreiende Klub wurden die Hausbewohner und Nachbarn anfmertiam und nun bolte man sofort den im etwa ’/* Stunde entfernt liegenden Sachsenberg wohnenden pratHfdrn Arzt Dr. Ulmer, der den bereits eingetretenen Tod konstatierte. Bald darauf traf auch eine Gerichtskommission aus Corbach ein, um das Nähere festzustellen. Ueber die Ursachen dieser Familientragödie hat man nur Mutmaßungen. Festgestellt ist, daß Figgr in letzter Zeit leidend und sehr nervös war. Einige Tage vorher hatte er auch oben genannten Arzt konsultiert.
Frankfurt, 11. April. Vorgestern nachmittag stürzte die hintere Brandmauer des HauseS Nr. 3 der Neugasse ein und ver chütttte drei Arbeiter, die Maurer Hermann Koch und Johann Lüdecke, und einen dritten, dessen Name noch nicht festgestellt ist. Sie erlitten schwere Schädelverletzungen, Armund Beinbrüche. Zwei kamen ins Heiliggeisthoipital, der dritte in seine Wohnung. Die Verletzungen sind nicht lebensgefährlich.
& Vom Main, 10. April. Das weithin bekannte bedeutende Sägewerk der Firma Cäsar Fuchs & Comp. zu Amor- bach wurde zur Nachtzeit total eingeäschert. Der erwachsene Brandschaden ist enorm. Zahlreiche Arbeitskräfte wurden einstweilen verdienstlos. — In Obernburg brach ebenfalls ein Schadenfeuer aus, welches die Anwesen der August Raab Witwe und des Adalbert Reis II nebst einigen Nebengebäuden in Mitleidenschaft zog. — Der Maurer Dominikus Braun aus Wenigumstadk, welcher im Walde bei Wenigumstadt eine bei einem Muttergottesb ld angebrachte Opferbüchse zu erbrechen versuchte und dabei ertappt wurde, ist jetzt zu 6 Monaten Gefängnis, statt der beantragten 12 Monate Zuchthaus, verurteilt worden. — DaS 3‘/t Jabre alte Kind deS Fabrikarbeiters Breunig stürzte bei Amorbach in den „Mudbach" und ertrank. — Die 17jährige Elise Fischer auS Markt-Graiz wußte zu Aschaffenburg in zwei Geschäften auf den Namen der Tochter einer hochachtbaren Familie 5 Paar Schube und 5 Damenhüte auszuschwindeln. Im Bahnhof zu Aschaffenburg wurde sie in dem Augenblicke verhaftet, als sie einen Zug zur Abrei'e besteigen wollte.
Göttingen, 9. April. Dem Bahnwärter Watermann war vor einigen Jahren beim Rangieren auf dem Bahnhöfe Kreiensen ein Fuß abgefahren und später das Bein biS zum Knie amputiert worden. W. erhielt ein künstliches Bein, welche« nach und nach daS Knie wund gescheuert hatte. Durch die Wunde waren giftige Stoffe in den Körper eingedrungen.
W. wurde nach der Klinik in Göttinnen befördert, wo er am SamSiag an den Folgen der Blutvergiftung verschieden ist.
Krankfurter Theater»Dpielplan.
Opernhaus. Dienstag, 12. April, abends 7 Uhr: „Mignon". Gew. Preiie. — Mittwoch, 13., abends 7 Uhr: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: „Zar und Zimmermann". — Donnerstag, 14., abends 7 Uhr: „Joleph und feine Brüder". Gew. Preise. — Freitag, 15., abends 7 Uhr: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: „Manha" oder „Der Markt zu Rickmond". — Samstag, 16., abends 7 Uhr: „Carmen". Gew. Preise. — Sonntag, 17., abends 7 Uhr: Neu ein« studiert: „Der Barbier von Sevilla".' Hierauf: „Phantasien im Bremer Rathskeller". Große Preise. — Montag, 18., abends 71/« Uhr: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: ^Orpheus in der Unterwelt".
Schauspielhaus. Dienstag, 12. April, abends 7 Ubr: „viel Lärm um Nichts". Gew. Preise. — Mittwoch, 13. abends 7 Uhr: „Ro e Bernd". Gew. Preise. — Donnerstag, 14., abends 7'/, Uhr: Vorstellung bei ermäk-'gten Preisen : „Zapfenstreich". — Freitag, 15., abends 7 Dr: „Fedora". Gew. Preise. — Samstag. 16.. abends 7 Uhr: „Ro^e Bernd". G w. Preise. — Sonntag, 17., nachmittags 3'/» Uhr: Vor- stevunz bei kleinen Preisen: „Liebesmanöver". Abends 7 Uhr: „Role Bernd". Gew. Preise. — Montag, 18., abends 7 Uhr: „Novella b'Andrea". Gew. Preise.
Dcr Schlierbacher Porzellanarbciter- Ansstand.
® Wächtersbach, 9. April. (Einges.) Obgleich die Fabrikleitung der Wächtersbacher Steingulfabrik seit geraumer Zeit« mit ihrem neuen Arbeiisper'onal d-n Betrieb wieder im vollen Umfange und mit ausgezeichneten Eriol en ausgenommen hat, wollen die etwa 300, seit Ok ober 1903 im Ausstand befindlichen Albeiter durch unwahre Z-i:ungeberichte die Welt glauben machen, daß ohne ihre Mitwirkung eine gedeihliche WeilerenlWickelung der Fibrik ausgeschlossen sei. Mit Hilfe dieser Aetlkel, die von den sozialdemokratischen Fach- und Partei- blällernverbreiiei werden, sollen eiperseilsdieKoalitionsrechtssireiter mit der Märthrerkrone geschmückt, anbererfeitS die Parteigenossen und die Gem-rk chast'er zu den höchsten Leistungen ihrer Zahl- wut ongeflaielt werden. Indessen ist schon geraume Zeit nach den eigenen Angaben der „Ameiie" die Kasse deS sozialdems- kraiijchen „Verbandes der Porzellan- und verwandten Arbeiter beiderlei Hkich'echis" und mit ihr auch der Streikfonds bis auf die Neige geleert, und nur mit Hilfe von Exira-Beiirägen konnte dir Verband zum Sieben feiner Mitglieder den über nommenen Verpflichtungen dürftig nachkommen. Der Not gehorchend, suchte jetzt die Verbandsleitung durch eine großartige Sammelet, wobei Schlierbach als „Klein-Crimmitschau" fungierte, bei der Partei und bei den deutschen Gewerkschaften Hilfe. Die sauer verdienten Arbeitergroschen, welche so mancher armen Familie entzogen wurden, flossen denn auch in reichem Maße. Wer sollte auhnhalb SchlierbachS auch wissen, daß die Schlierbacher Fabrikarbeiter meist auf der eigenen Scholle fitzen und selbst ihren Kohl bauen.
®o war die Sage bis zum Osterfeste; mit diesem trat jedoch eine entscheidende Wendung der Dinge ein. Nachdem eine Anzahl der besseren und einsichtsvolleren Elemente der Streikende« ihre boffnuncslose Lage eingesehen hatten, auS dem Verband ausgetreten waren und in die Fabrik zurückkehrlen, hielt er die Streikleitung für nötig, beim Verbandsvorsitzenden, wir auch beim 9 orsl&enben bej sozialdemokratischen Wahlverein« Hanau Hilfe zu suchen. Dem Notschrei folgenb, begab sich Genosse Woll- mau» auS der Rosinenstraße in Charlottenburg und der ehemalige
Avril
*MBMB»iMnaM»»ietat>MÜ«iMm!BBmBSMartM>MUfcA»»^«^IJ1^^*^^<>WMWII1,tnaiBal*ttoa*«^^-^^A^^Tte?i^n^^ sozialdemskratische flkeichstagsvbqeordnkte Genosse Hoch aus ignau auf den Streik-chauplatz, wo beide ganz anders, wie bei früheren Zusamnw^künsten in gedrückter Stimmung empfangen wurden. In dem bekannten Streiklokal von Creß wurden die Verhandlungen, an denen auch die Frauen der Ausständigen teil-, nahmen, geführt. Ohne Unischweife stellte Genosse Wollmggn den Wankenden frei, bedingungslos die Arbeil wieber aufzunehmen. Wohl würden Deutschlands Parteigenossen noch eine zeitlang Mittel zur Fortführung des Streifes zur $8^ fügung stellen, aber bei dem völlig aussichtslosen Kampfe müsi» die ParteidiSziplin schweigen, und jeder müsse wissen, was er den Seinen schuldig sei. Gerade hier in Schlierbach sei her beklagenswerte AuSgang des Streikes nicht von so schrecklichen fokalen Folgen begleitet, wie in Crimmilschau. Hier fände man nicht jene abgemagerten Webergestalten, wie sie auf bet« Schlachtfelde von Crimmilschau zu Hunderten einberwankien, hier lasse vielmehr das AuSieben der Streikenden auf ben ersten Blick den wohlgenährten Dogelsberger .Weinbauern erkennen. Er rate ihnen baber dringend, der Fabrikarbeit Palet zu sagen, und lege ihnen aus s>erz, durch Bearbeitung ihrer Aecker und Wiesen sich den Lebensunterhalt zu erringen. Ek- nosse Hoch stellte als moralische Unterstützung das Erschemeg deS früher von ihm in ausgezeichneter Weile rcMgiertm „Bauernfreundes" in Aussicht, durch welchen die neugebackenen Kleinbauern vor weiterer Sorge geschützt und politisch aufgeklärt werben.
In fließender Rede suchte Genosse Hoch ben Anwesenden eirtjureben, daß nur mit HUie der 'ozialdemokratischen Partei ibre alten Gerechtsame an Wald und Feld wieder zurückzuer- obern seien. Durch die ^alssiarriqkeit der Bcktiebsleituna sei ihnen ja doch von jetzt ab die Fabrik für immer verschlossen. s'0$ legte den Streikenden ans Herz, wieder zum Pflug zu- rückmkehren. Pflichtschuldigst unterz-ichnele man nach dieser Ausführung ein Schriftstück, in welchem man sich mit den Ausführungen der Vorredner vollständig einverstanden erklärte.
Der mit vielem Tam-Tam und ungeheuren Geldmitteln in Szene geätzte Streik ist damit im Sande verlaufen.
Die Ziblstelle des Verbandes der Porzellan- und verwandten Arbeiter beiderlei Geschlechts in Schlierbach ist ein« gegangen. Der Trauer über die Niederlage wurde dadurch Ausdruck gegeben, daß auf den beiden Streiklokalen schwärzt Trauerfahnen halbmast gehißt wurden.
Handel, Gewerbe und Verhebt
Blehmarkt in Frankfurt a. M. (Telegramm.) Amtliche Nsiier-mg der heutigen Viehmarktvreile. Zum Verkauf standen: 477 Ochsen 44 Bullen, 647 Kühe und Färsen (Stiere nnd Rinder), 239 Kälber, 193 Stafe und Himmel, 1684 Schweine, — Schastämmer. Aus Oesterreich: 186 Ochim, 0 Bulle, 0 Kuh. Bezahlt wurde für 100 P'd. Zchlachi- gewicht: Ochsens, uodfl-h’ibige höchsten Schlachtw-rtes 71 bis 73 M., b. fleiichi re 66 —69, c. mäßig genährte 60—63. Bullen, a. höchsten Schlachtwertes 60—62, b. mäßig genährte 57—58 Kühe und Färsen (Stiere unb R-nder) a. Färsen (Stiere und Rinder) höchsten Schlacht wertes 61—63 b vvllst-i'chiqe und ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes 58—60 c. ältere 45—47, d. mäßig genährte 42—44, e. gering genährte 00 bis 00. Kälber für 1 Pfund Schlachtgewicht a. feinste Mu't- und beste Saugkälber 85—88 P'g. (Lebendiewich: 52 — 54 Piq.), b. m ttlere Mast- und gute Saugkälber 80—84 Psg. (Lebendgewicht 48—51), c, geringere Saugkälber 65—68 (Leberd- gewicht 00 — 00). Schale a. Mrstlämmer und jüngere Masthämmel 70—72, b. ältere Masthämmel 60—64. Schweine a. oeHReifthige bis zu l1/* Jghren 53—00 (Lebendgewicht 42—00,) b. fleischige 51—52 (L'bendgewich: 4t—00), c. gering entwickelte sowie Sauen und Eber 44—46. Ge- ichäft bei Hornvieh gut, Neberstand unbebeutenb. Gffchäst bei Kleinvieh gut, kein U-berstond.
Frankfurter Fruchtma^kt vom 11. April. (Telegramm ) Weizen, hiesiger 17.75—18.00, kurbeistscher 18.00 bis 00.00, La Plata, Kansas 17.50 19.00. Roggen 13 75 bis 14.00. Gersie (®etferauer) 15 00—00.00. Franken, Pläk,er Ried 14.75-15.00. Aifer 13.25—14 50. Mais 12 75 - 13 00. Weizenmehl 0 26.75—27 25 [ 24.75 bis 25.25. III 22.75-23.25. Roggenmehl 0 22.50-23 00, 0120 00 bis 20.ob; Weizenkleie 8.75 -9.00. Roigenkleie 10.00 b 8 10.25. Malzkeime 10.00.—10.25. Alles per 100 Kilo ab hier.
Drahtnachrichten.
Der riissisch-jliplinische Kricg.
Petersbura, 10. April. Anläßlich des Osterfestes hat der Kaiser dem Verkehrsminister Fürsten Chilkow als Zeichen s ines besonderen Wohlwollens für die Leuung bet Truppen- beförberung über ben Baikallee den Weißen Adlerorden ver= ziehen. Der Verweser des Finanzministeriums Kokor-zw ist zum Finanzminister ernannt. Der Gehilfe des General- kommandanten deS Warschauer Miliiärbezirkes General Pulyrewsy wurde in den N-ichsrai berufen.
Petersburg, 10. April. Für Auszeichnung vor dem Feinde wurde der Kommandeur des Panzerschiffes „Zeiare- witlch", Gridorowilsch, und der Kommandeur der Kwantung- schen Floitenequ'page, Matusewitsch, zu Kontreadmiralen befördert, ersterer um er Ernennung zum Kommandanten von Fort Aribur. Zum Kommandanten des „Ze'arewitsch" wurde Ätphätt Wassiljew ernannt. Der Oberkommandeur der Flotte des Schwarzen MeereS, Skrydiow, ethielt den Alexander Ne«ski-Orden, der Kommandant des Kwanuingebietes, General Wolkow, den Wladimir-Orden zweiter Klaffe und der Kommandeur be8 dritten sichiri-chen Armeekorps, General Siöffel, den Annen-Orden erster Klaffe.
Dos Kaisers Mittelmeerreife.
Malta, 10. April. Bei dem Diner trank der Kaiser auf das Wohl deS Königs Eduard unh verweilte nach Aushebung der Tafel längere Zeit in lebhaftem Gespräche um leinen Gästen.