29. Januar
Tle nördlichste und südlichste Garnison im rkeich, Memel und Lindau am Bodensee, haben auch in diesem ^ebre wiederum in gebundener Form Grü^e auSgetan^cht. Die Offiziere deS 3. Bataillons d-s Infanterie-Regimen iS v. Bsyen (5. Ostpreuß.) Nr. 41 zu Memel sandten nach Lindau folgenden Gruß:
Was die Dichter einst gesungen
Uno der Michel oft vei säumt,
Ha, das demiche Schwert erzwungen,
Hai das Kaisenelch errungen, herrlich, wie es nie geträumt.
Demiche Brüder! Wc^cnosim
Auf der Ba'm zur Einialeit,
Die aus unserm Blut entsmoffe»!
Labt urS wir'en unnerbroffen
Für des Nettes Herrlichfeit!
Möge Loki orimmig 'chwingen
Seines Hasses Feuerbrand,
Seine Fl'mme soll nickt dr-ngm
Und die ZwieUackt wiederblingen
In daS deutsche Vaterland!
Laßt uns alle Recken hassen
— Ecktem Heldengeist- gleich —,
Die der Ehre Schilo erblassen!
Dann wird Gott auch nickn »erlasset
Unfern Kaiser und das Reich.
DaS OffizierkorpS des 90. bayerischen Infanterie-Regiments
in Anbau hat seinem Gruß folgende Form gegeben:
Treudeutscken Gruß an den Ostseestrand,
Don den Alpen hinab in das Litauerland l
In Treue zum Kaiser, in Liebe zum Reich
Sind Norden und Sü en auf ewig sich gleich.
Zum Kurischen Haff tönt froh unser Ruf,
Den Herrscher zu feiern, des Ahne einst scharf
Dort auf dem eisgefesselten Meer
Ruhm seinem Adler, Stolz seinem Heer.
Von Lindaus Gestaden raget ein Leu,
Ein steinerner Wächter kraftvoll und treu;
Als er'1 er grünt er aus deutschem Land
Zum Rhein, unterm köstlichsten Pfand l
Und der Löwe im Süden, d-r Adler im Nord
Sind heimischer Grenze sicherer Hort.
Was mühevoll errungen in eiserner Zeit, DaS einige Deutschland, das Mimen wir heut.
Hurra dem Kaiser!
Carl Cmil Kranzos schwer erkrankt.
Momanschriftsteller Carl Eiml Franzos ist seit einigen Tagen
Der
schwer erkrankt. Unsere letzten Nachrichten sprechen von einer leichten Besserung. Frangss steht erst im 56. Lebensjahre.
Der SKW?e§ersoh,t als Mörder. Unter beut Verbackt des Doppelmordes in Kiel, dem, wie wir meldeten, das 85« bezw. 81 jährige Gäriner Chricksche Ehepaar zum Op'er fiel, wurde jetzt der eigene Schwiegersohn der Ermordeten, der Tischlergeielle Krabl, verhaftet und dem Untersuchung? gelänanis zuzeführt. Trotzdem der Verhaftete fortgesetzt seine Unschuld beteuerte, scheinen schwerwiegende Ver- dochsmomente gegen ihn vorzuliegen; u. a. soll in seiner Wohnung eine blutbefleckte Hose gefunden worden sein, sodann hat er mehrfach von seinen Schwiegereltern Geld zu dem Bau eines Hauses haben wollen, er wurde jedoch mit seinen Anliegen stets.abgewiesen; auch will er an dem Abend, wo anscheinend die Bluitat verübt wurde, in seinem Garten sich auf» gehalten haben, wlcke Angabe jedoch bei der Behörde auf starkes Mißtrauen stößt, da die jetzige Jahreszeit zum Aufenthalte im Freien an und für 'ich sehr ungeeignet ist. Gestern wurde der mutmaßliche Dopvelraubmörder gefesselt und unter starker Bedeckung in das Patboloii^che Institut geführt, um mit den dort eingelieferten Leichen der alten Leute konfrontiert zu w-rden. Aber auch hier blieb er ruhig und versicherte wiederholt feine Unschuld.
Citt „Klub der Harmlosen" ist in Eberswalde, wie von dort geschrieben wird, von der Polizei aufgehoben worden, und zwar letzte sich derselbe auS lauter Frauen zulammen, die beim „Kaffeeklatsch" regelmäßig „Gottes Segen bei Kohn" spielten. Eine „Freundin" soll d-r Polizei einen Wirk gegeben haben, und bie e hob zum Entsetzen der Teilnehmerinnen den „Kaffeeklatsch" nach Notierung der Namen auf. Einige Frauen sollen ohnmächtig geworden sein. Erheiternd wirkt es, Last auf den Vorladungen, mit denen die „Mitglieder des Kaffeeklatsches" zur verantwortlich-« Vernehmung »orgelnden sind, die Aufforderung steht: „Militäipaviere sind mit zur Stelle zu bringen." Wenn manche der Vorgeladenen vielleicht auch am häuslichen Herde das „Regiment" führen, dürften sie doch die Qualifikationspapiere nicht zur Amtsstelle bringen können.
Der Kwilecka-Prozetz soll noch nicht begraben sein, sondern eventuell eine Wiecerhölung vor dem Zivilgerichte zu Po en finden. Ein Krakauer Advokat kündigt nämlich an: daß er als Vertreter der Frau Cäzilie M y-r, He man für die Mutter des strittigen — ober vielmehr nicht mehr strittigen — Knaben breit, die Klage auf dessen Anerkennuna als natürlichen Sobn seiner Klientin erheben werde. Die Bahn- wäriersfrau bleibe nach wie vor fest bei der Bebanptung, daß der kleine Graf ihr Sohn fein. Nach dem Berliner Urteil ist der Prozeß so z-emlich entschieden.
Ungebetene Gäste kommen, so wird dem „B. L.-A." geschrieben, nicht nur in Paris, sondern zuweilen auch in Berlin vor. Kürzlich hatte der Reichskanzler Graf Bülow einige Parlamentarier zur Tafel geladen — einer der Herren blieb aus, obwohl er zugesagt hatte; man wartete so lange wie möal'ch, mußte aber schließlich zu Tisch gehen und ohne Herrn X. spkis-n. Einige Tage später fragte man den ge« lade-nen Herrn X., warum er denn nicht beim Reichskanzler gewesen sei, worauf er verwundert antwortete, er sei doch dort gewesen. „Zu Tisch?" — „Jiwohl." — „Das ist doch aber nicht möglich, wir warteten doch vergeblich auf Sie." — „Sie warteten? Ich war doch ganz allein geladen," — und nun klärte sich der Vorgang auf. Herr X. hatte sich im Datum geirrt, war einen Tag später mit Orden und Ehrenzeichen zum festlichen Mahle erlesenen und hatte allerdings bemerkt, daß die Diener sehr verwundert dreinschauten und auch die Gräfin Bülow beim Empfange etwa« zu lächeln schien, aber sonst war alles so nett verlaufen, daß Herr X. auf die besondere Auszeichnung, ganz allein vom Reichskanzler eing,laden zu sein, noch heute slo'z sein würde, wenn er nicht durch den Kollegen aufgeklärt wäre. D-'e
Wr-ltag liebenswürdige Wirtin balle nicht merken lassen, daß Herr X. ein „unaeketener Gast" war. Zm Reichstag wurde die Sache viel belacht.
C?« Opfer fehttS Berufs wurde bet Bahnmeister Otto Lröckt l. Er war dienstlich auf der Bahnstrecke Diedeir- kofen-Lux-mburg beschäftigt und stand, in einem Handbuch Notizen mach-ud, im Geleise, als ein Güterzug von L^xem- kurg herarkam. Swckel wich diesem auS und trat in daS Nebengeleise, auf welchem aber gerade d-r Schnellzug nach Lux-mburg herankam. Dieser erfaßte Stöcke! und warf ihn gegen den Güterzug. Die Verl tzungen StöckelS waren so schwer, daß der Tod bald eintrat.
Von der Seite seiner Braut weg verhaftet wurde in Ratibor auf Requisttion der Berliner Ltaalsanwalt- schaft der aus Loband bei Gleiwitz gebürtige Kaufmann, srühere Fleischergeselle Joseph Ulbridj. Vor ungefähr vierz hn Tagen j fgnb auf dem Slandesamis in Ratibor daS Aufgebot U!bridb8 ; mit einer dort ansässigen Wilwe statt. Der Ebeichließung der Verlobten stellten sich jedoch unerwartete Schwierigkeilen entgegen: der Bräuti am wurde nämlich auf Grund eines hinter ihm erlassenen Steckbriefes in Laband verhaftet, nach feiner verantwortlichen Vernehmung durch den Untersuchungsrichter in Gleiwitz jedoch dies-r Tage wieder in Freiheit gesetzt. Infolgedessen reiste die Braut nach Laband, um ihren Verlobten abzubolen. Als nun das Braulpaar mit dem Nocht- schnellzuge in Ratibor eingetroffen war und kaum den Bahnhof verlassen halte, wurde Ulb ich von neuem verhif ei. Bei der Riesigen Polizei war inzwischen von Berlin auS die amtliche A Forderung eing'lanfen, den wegen D-rdachts des Diebsta lS steckbrieflich oerfolgten Bräuligam sofort festzu- ne^men. Der Verhafiele wurde zunächst in das hiesige Gr- richtsgefängnis eingeliefert.
Der Cyklon aus deu Aidji-Juseln. Wenn ein Oz-an seinen Namen zu Unrecht führt, ist es der „stelle", denn diese seine Bez-ichnung wird schon allein hinfällig durch die Taifuns und Cyklone, die seine Tiefen aufwühlen wie kaum Stürme in den anderen Teilen des Weltmeeres. Dieser Tage kam auS Sydney die Nachricht, daß ein heftiger Wirbelwind die Fidj'-Jnseln schrecklich teiln ufudjt habe. Die Nachricht ist nicht bloß nach dem australischen Kontinent gedrungen, auch auf den Hawaii-Inseln wurde die Kaiaürophe, sogar in Einzelheiten, bekannt und die „New Dock Tribune" veröffentlich! sie. Der «Sturm kam von Nordosten, wo er mehrere Tuomben (Wsssirho en) oebildet Halte, die er milwandern ließ. Die Insel Va° na &üu (Levuka), die kleine Insel Vuna und die Ringgold-Jnselchen wurden zuerst von dem Cyklon über» ra'cht. De ondcrs Vuna litt schwer; das ganze Eiland, dessen Fruckibarkeit den ganzen Archipel ernähren kann, wurde völlig g'at! rasiert, an 700 Hüllen ünb verschwunden, Hunderlle von Kanots, die bei Boma in einer Bukt lag n, wurden über die Insel dakingeiegt, der oanze Bestand an Fruchtbäumen, der auf 20 000 Stück geschätzt worden in, fi l dem Wwbelw nd zum Opfer, der die starken Stämme wie schwache Pflänzchen entwm zelte. Und die Eingeborenen! Der grötte Teil von shnen hal sich zu retten vermocht. Die Fidji-Jnsulaner, auf» gek arte L^u e, sahen an den drohenden Zstchen, die ihre Weiterwarte, der Hale Pik, gab. daß sich ein Nordost Taifun nahe. Sie eilten dem Südwtsten der J>sel au, wo sie sich aussiellien. A s der Sturm mit je nen Wass-rhosen an= marschierte, sprangen sie in die Meeretflut, ansa-üst-1 mit dem Nanulu-Holz, das wie unser Kork über Wasser hält. Die wasirrgewohnien Gesellen wurden hin und hergeworsen. das jchrdele aber nicht viel — die Wellen hatten die F.eundlichkei! und fegten die Insulaner zum größten Teil wieder auf Duna ab. Gegenüber der Bewohnerzahl von 730 Ääpfi.i ist der Verlust von rund 60 Ertrunkenen v.wbü rnismäßig niedrig. Nicht so gut kamen die Bewohner der Intel Lasuka davon, denn hier haNe der Cyklon auf feinem W-s« nicht fwül Arbeit zu leisten, wie bei dem waldigen Duna-Eiland. Dir Hstb- inse! Chakau verlor ihre jamtlichen Bewohner, sie bniteu zwar auch ds Praktiken ihrer Freunde angewandt, dir Sofien warfen sie aber auf jp g? R ffe, dazu blieb He Halbinsel, die niedriger als Vu-a liegt, stundenlang unter Wasserfluten bs» graben. Der Verlust wird hrr auf 200 Periomu angegeben. Von dem Reste der Insel Leouk« wurde mir der nordöstliche Teil schlimm mitgenommen. Hier fielen die Wasserhosen nieder und zerschmetierien Häuser und Menschen, ehe der Sturm und die haushohen W lleu ihre Wut nur zeigen fonmett. Sie zeigten sie aber gründlich, denn Emgoiorene, die sich ziemlich hoch den Hale Pit hinaufgeflüchtet, wurden herabgeholt und kamen um. Dom Needle Pik unterwühllen die Wellen einen 210 Meier hohen säulenförmigen, in der Fläche 86 qm großen Annnex und brachten ihn zu Fall. Die Ausläufer des Sturmes erreichten dann noch die große Insel Vili-Levu, auf der an 100 Eingeborene das Leben verloren. Weiße kamen bei der Katastrophe nur 6 um.
Ein böser Geist. Vor einiger Zeit berichteten englische Blätter von einem Ge sie, der in dem Dorfe Coedkernew in der Grafschaft Moiimonthssire sein Unwesen tre ben sollte. Der Geist machte sich recht lästig. Er drehte in einem Farm- bau'e die Bilder an den Wänden um, preßte Fleisch in Wasserflaschen und warf daS ganze Küchengerät nebst allem Porzellan in die Küche, wobei er aber doch so anständig war, nicht ein einziges Stück zu zerbrechen. Schließlich trieb er den Unfug so weit, daß er die Betten aus den Schlafzimmern auf die Treppe tritt. Die Folge davon war, daß ein howr Rat deS Dorfes beschloß, nächtlich ein Komme von zehn Leuten in dem verrufenen Hause wachen zu lassen, um dem Geiste, fa^s dieser Flstich und B'.li! besitzen sollte, in gründlicher Wei e das Handwerk zu legen. Zur eigenen Sicherhe.t gegen geisterhafte Uebergriffe nahm man den baumlangen Dorspolizisten mit. Die erste Stacht schien refulfaUoä verstreichen zu loK n, und man spottete bereits über den feigen Geist, als sich plötzlich ein merkwürdiges Geräusch hören ließ und dem Polizisten klalscherrd ein halbes Pfund Butter auf das linke Auge flog. Ntan suchte sofort daS ganze Haus ab, aber vollständig resultatlos. Man fand im Gegenteil statt des Geistes wieder eine Bettstelle auf der Treppe, und der Kobold 'pielte noch weiteren Schabernack, indem er einen eingemachten Kohlkopf in ein großes Gcköß mit Milch warf Trotzdem soll
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der Polizist mehr als je darauf erpicht sein, den Geist zu fassen, dem er sein Dulterwerfen ganz gehörig htimzahlm unröe.
8lme teuft ©eine zermalmt. Ein entsetzlicher Un. glücksfrll bat sich auf dem Babn' oi Hir'chgcrrten der Tchlesi» schen Vororibahn erei uret. Der 26 Jabre alte Sohn deS Gemeindevorstehers Jmboff zu Rabnsdsrff-Mühle war in Berlin als Schriftsetzer beschönigt und fuhr jeden Abend nach Hause. So auch jetzt wieder. Von der Arbeit ermattet, war der junge Mann im Eisenbahnwagen eingeschlafen. Als er auf dem Bahnhof Hirsch tatlen erwachte, glaubte er, schon in Rohnk- darf ««gekommen zu sein, und verließ den Wagen. Gleich darauf erkannte er seinen Irrtum und wollte wieder einfleigen. Der Zug hatte sich aber schon in Bewegung gesetzt. Der Unglückliche glitt auf dem glatten Bahnsteig aus und fiel, zwischen zwei Wagen auf das Geleise hinab. Bevor der Zug wieder zum Stehen gebracht werden konnte, waren einige Räder über ihn hinweagegangen und hatten ihm Arme unb Beine ,°rmalmt. Trotz der furchtbaren Verletzungen blieb der Verunglückte bei vollem Bewußtsein und verlangte nach seinen Eltern. Diese wurden auch durch den Fernsprecher der Bahn unser üglich gerufen. Unterdessen verschi-d aber der Derun» glückie auf dem Wege zum Köpeniker Krankenhause, in daS Bahnbeamte ihn bringen wollte«. Die Leiche wurde einstweilen im Krankenhause geborgen. An der schweren Prüfung itreä Vorstehers und seiner Familie nimmt die ganze Gemeinde Anteil.
Standesamt der Stadt Hanan.
Verzeichnis
der in der Zeit vom 21. Januar bis 28. Januar vorgekommenen
Aufgebote.
Am 22. Jan. Philipp W.lhelm Müller, Schreiner Ä Ruppertshofen mit Ettlabeihe Henrutte Genßmann in Jlmvigbcfen. 22. Johann Martin Karl Heid, Schloffer in Fravkrurt a. M., mit Mar a Milda Steppan babter« 22. Johann Friedrich Früh, Hilksbremser dabier, mit Pchi» lippine Margarete Theodore geschiedene Grau geb. Meyer dahier. 23. Friedrich Wilhelm Amend, Maurer in Sarben- Heim, mit Kttharina Elisabeth« 2anö in Wetzlar. 23. Heinrich Karl Ludwig Loy, landgr. Kanzlist inPhilippsruhe, mir Marie Susann« Elisabeth Krick dahier. 25. Georg Philipp Groh, Sch effer in Sindlinge«, mit Elisabeth Decker dahier. 25. Theodor Joseph Kopp, Stockmacher datier, geschieden, mit Konstantine Mathilse geschiedene Kopp geb. Schubert dahier. 25. P ier Sebastian Knaf, Siembruchsarbeiter in Kleinsteinheim, mit der Witme Katharina Hüge geb. Blum- öhr dahier. 28. Bernhard Aifred.Waliher Beyer, grifeur in Frankfurt a. M., mit Margarete Ulrich dahier. 28. An^on Helsrich, Maurer in Schweinheim, mit Christina Schäfer in Aschaffenburg.
Ehefchlietzunge«.
Am 23. Jan. Adam Rudolph, Speng!ermeis»r in Steinau mit Karoline Bornemann dahier. 23. Friedrich Luckhardt, Mechaniker dahier, mit Karoline Daßbach dahier.
Geburten.
Am 16. Jan. Johann Karl, S. des Postschaffners Ksrl Riffel. 17. Friedrich Simon Heinrich, S. des Goidarbekters Friedrich Fest. 17. Amalir Eliiabeth, T. des Fahrbursche» Jakob Jung. 19. Ungen. T. des SeutnantS im Thür. Ulanen- Regiments Nr. 6 Erich Freiherr von Gagern. 19. Anna Kaiharme Louise, T. des Metzgermeisters Karl Waelder. 20. Therese Melanit Ella, T. des BureaugehU'e« Karl Hock. 21. Wilbeim Gustav, S. des Oberarztes am Landkrankenhaus Or. med. Gustav Zuschlag. 21. Anna Diaria Franzi-ka, T. des Stetnbri^3beft§?r8 Heinrich Jmg am. 21. HanS Joachim, S. deS Sergeanten Paul 885er. 22. Christine Therese, L des Lokomotivheizcrs Heinrich Hoimavn. 23. Ernst, S. des Spenglermeisters Ernst Pforr. 23. Annette Susanne Pauline, T. des Lehrers He nrich Simon. 24. Karl, S. deS Güter- bodenarbriters Nikolaus Puffer. 25. Karl Hermann Wilhelm, S. des Burraugehilfen Wilhelm Reitz.
Todesfälle.
Am 21. Jan. Susanne Ramb, leb. St. von hier, alt 31 J.
23. Ludwig Löwinau, Kaufmann von München, ltdig, alt 73 J. 23, Ernst, S. deS Spenglermeißers Ernst Pforr dahier, alt 3 Stundin. 24. Anna Katharina Weinig, ledigen Standes von hier, alt 69 J.
handd, Gewerbe und Verkehr.
Kollmar u. Jouedan A.'G., Pforzheim. Die Nachricht, daß die Aktiengtsellichaft Kollmar und Jourdan ihr Aktienkapltal von einer Million auf 1 4 Millionen Mark er» höht, hat 'n der Pforzheimer Gefchäft-welt im allgemeinen einen guten Eindruck gemacht, weil man darin ein Zeichen andauernd guten Geschäftsganges erbtest. Die Firma, welche^ erst vor kaum mehr als 2 Jahren ihr ursprüngliches Geschäfts-^ kapital von 600 000 Mk. auf 1 Million Mark erhöht hat, zästt zu den größten und beftgeltiieien EtablissewemS der Doublekettenbranche und konnte bisher stets 15 Prozent Dividende verteilen. Wenn sie p^t eine Erhöhung des Kkii-n-^ kapiia's um 400,000 Mark z ir Verstärkung ihrer Serneese, mitte! vo schlägt, so bedeutet das bei dem hohen KurMtauv der Aktien (235 Proz.) doch mindestens einefinanz-elle KrasU- gung von 600—700,000 Mark, welche eine ganz bedeute»«« Vergrößerung der Produktion zuläßt.
Schiff-b-richi-.
iMitgeteilt i-on A«eo. A». Treusch'vanau.)^
Hamburg, 27. Januar. Der Dampfer „Rndalusia* voir der Hamburg - Amerika - Linie ist gestern in Penang eilt» getroffen.