Erstes Blatt
Hamster U Anzeiger
Bezugspreis:
Biert-Ijllhriich 1,80 Mk., monatlich 60 Pfg., für aus- jvartige Abonnenten mit dem betreffenden Postanffchlag, Die einzelne Nummer kostet 10 Pfg.
General-Anzeiger
D^MZj und Besiegt in der Luchdruckerei dcZ verein, ev» Waijenhaujes in Hanau.
AMücht» Organ für Stadt- und Zandkreis Hamu
Erscheint täglich mit Ausnahme der SolUl- und Feiertage, mit belletristischer Beilage.
Gituü&iBgSgeBü^:
Für Stadt- und Landkreis Hanau 10 Pfg, die fünf« gespaiÄlt Pstiizeile oder deren Kaum, für AuSwärS 15 Pfg., im Aeklameniheil die Zeile 25 Pfg., für Auswärts 35 Pfg.
VtransvoiÄ, Rssirkreur: T. S chrrLbr in H«W»,
•"•r. 21
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Fernsprechanschlnß Nr. 605»
Dienstaa den 26. Januar
Ferusprechanschluß Nr. 605
1904
Gesnudene und verlorene Gegenstände rc.
Gefunden: 1 Peitsche, 1 Briefcousert mit 12 Stadt- postkarten und 2 quittierten Rechnungen, 1 evang. Gesangbuch (auf dir Rückieite die Buchstaben K. 8.)
( Verloren: 1 loser Brillant auf der Straße Hanau bis ' Hochstadt und von da zur Bahn, 20 Mark und 20 Pfg. in einer Papierdü-e.
Zugelaufen: 1 wolfsträmige Bulldogge m. Geschl. Hanau den 26. Januar 1904.
Bus Stadt und Cand.
Kanait, 26. Januar.
7 Die Geier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers geht von feiten der Garnison wie folgt vor sich: Am Dienstag abend 8 Mr großer Zapfenstreich, ausaebend vom Paradeplatz nach der Fahrstraße, Marktplatz, Romer- straße, Kanaltor, Krämerstraße, Hammerstraße, Paradeplatz, Bangertstraße, Hosp talstraße, Vorstadt. Vor der Wohnung ^es^Herzogs v. Urach endet der Zapfenstreich; hier werden 2 Stück (alte Märsche) gespielt, dann folgt das G-bet. Am Mittwoch früh 7s/t U r findet großes Wecken statt, ausgehend vom Altnäster Schloß nach Marüstraße, Paradeplatz, Rotenstraße, Nürnbergerstraße, Weberstraße, Schützenstratze, Franz. Allee. Lindenstraße, Markiplatz. Hier wird ein Choral geblasen. Die Festaottesdienste in der kaib. und ev. Kirche beginnen um 10% Uhr bezw. 10% Uhr. Die Parade findet um 11% Ubr auf dem Paradeplatze statt. —Die MüNusLafts- i^R am Ab nd finden .in fplgmhky. Lokalen Latt: 1. Kom» V^gnie 166er Sandhof, 2. Kompagnie Stadt Bremen, 3. Kom- Mgnie Weismantel, 4. Kompagnie Elephanten, 5. Kompagnie Schwanen, Kesselstadt, 6. Komvagnie Harmonie, 7. und 8. KompagnieZentralhalle. — 1. E-kadron Ulanen-Regts. Nr. 6 Wiener Spitze, 2. und 4. Eskaoron Deutsches Haus, 3. Es- l kadron Schöne Ausstcht, 8. Eskadron Kaiserhof.
” GauiUrntag. In dem Vereinslokal des Turnvereins Offenbach a. M. wurde vorgestern nachmittag von 2% öis gegen 6 Uhr der 36. Turntag des Gaues Offenbach« Hanau abgebalten. Den Vorsitz führte der erste Gauoertreier, Herr Karl Schäfer. Es waren alle 18 Vereine mit 74 Abgeordneten vertreten, einschließlich der Mitglieder des Gan- ausichusies und des Turnausschusses waren es 83 Abstimmende. Nach Bekanntgabe verichiedener Mitteilungen erstattete Herr Schäfer den allgemeinen Gaubericht, insbesondere über die jüngst erhobene Statistik. In sehr klarer und eingehender Weise beeuchlete der erste Gauturnwart, Herr Otto Gerhard t-H an au, die turnerischen Veranstaltungen und Verhältnisse des Gaues, die meistens recht erfreulicher Art sind.
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Feuilleton.
Stadttheater in Hanau.
= Hanau, 25. Januar.
Am Freitag haben die altgewohnten Benefizvorstelllmgen für die 'Stil5 glieber des Bühiieneiisembles ihren Anfang genommen. Den Reigen dieser Vorstellungen eröffnete Herr Merker, der vielbeschäftigte Held und Liebhaber biet er Spiel eit. Ferdinand Naimund's Zaubermärchen „Der Verschwender" hatte sich der Benefiziant für feinen Ehrenabend er- w«n und feine Hossnung auf ein gut besetztes Haus erfüllt gesehen. Seit Jahren hat sich hier die hübsche Sitte eingebürgert, den DmstellelN oiejen Abend durch mancherlei A imerksamkeiien, sei es durch Blumenoder Kranffpenden oder sonstige Überraschungen, auch zu einem rvirk- Itqieit Ehrenabend zu gestalten. Das einzige, was wir gegenwärtig bei dieser Einnchtung zu bedauern haben, ist, daß das Publikum seine Gunst nicht immer geredjr und auf alle gleichmäßig zu verteilen geneigt ist und nur zu oft die Wahl des Stückes ausschlaggebend wirkt. Nun, der Anfang der Benesizvoistellungen war ja ein recht hübscher, Herr Merker erfreute sich mancherlei Sympathiebewcise, und hoffentlich haben wir Gelegenheit ach bei den weiteren Aufführungen dieter Art über ein gleich gunftioeä Resultat berichten zu können, w s wir im Interesse der we teren -denestzianten nur wünschen. Wer mit den Tbcaterkreisen Fühlung hat, weiß, bau die Wahl eines passenden Benefizstückes für den Darsteller keine leichte ist, die Sorge, was dem Publikum gefallen mag, macht die Qual und so wir» sehr oft eine Anleihe bei der Vergangenheit gemacht. Auch Ferdinand Raimunds Zaubermärchen gehören dieser an, wenn auch das letzte Kind seiner Muse „Der Verschwender" noch ab und zu an das Lampenlicht gezogen wird. Was diesem heute nod) für die Darstellung einen großen Reiz verleiht, ist die Gelegenheit zur Entfaltung einer reichen, bem Märchen entsprechenden Ausstattung, mit der manche Bühnen prunken, aber das können nicht alle. Die Handlung in ihrer Naivität wirft heute ouein nicht mehr, und der Strom des Humois, der einst so quellfrisch aus Raimunds volkstümlichen Schöpfungen hervorbrach und die Herzen über- Wkfe, hat in dem Materialismus unserer Tage seine Kraft fast verloren.
und ja bie Stücke weniger Auserwählten, die nicht altern, und and) fln Raimunds Stücken ist die Zeit ttotz mancher sinnigen Gedanken und mancher poetstchen Schönheiten nicht spurlos vorüber gegangen, Ton und Sprache harmonieren mit unseren Anschauungen und Gedanken nicht mehr. Herr N anen darf als Spielleiter hatte sich der Ausführung mit Fleiß angenommen und neben der geschmackvollen szenischen Ausstattung, soweit fle unsere Bühne zu bieten vermag, auch für ein gutes Zusammenwirken
Die Einnahmen Mieten sich auf 926.02 Mk., dir Ausgaben auf 834.52 Mk., mithin ist ein Kassenoorrat von 91.50 Mk. vorhanden. Der Voranschlag für das laufende Jahr in Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von 860 Mk. wurde genehmigt. Dem Turnklub Groß-Auheim wurde das Anturnen des Gaues übertragen. Dasselbe findet am 8. Mai statt. Für die Uebernahme des Gaufestes hatte sich der Turn- und Fechtklub Oberrad gemeldet; nach längerer Debatte, welche sich hauptsächlich um den Tag des Festes drehte, wurde es diesem Verein einstimmig zugesprochen und der Termin auf den 3. Juli festgesetzt. Auf dem zu Ostern in Berlin statifindenden deutschen Turntag wird der Gau durch seinen ersten Gan- vertreter vertreten sein, als Stellvertreter wurden JeanDailly- Hanau und Otto Gerhardt«Hanau in Aussicht genommen. Dem Turnverein Haufen werden aus der Gaukasse ausnahmsweise 20 Mk. als Leihgebühr für die Stkundenudr beim Wett- lauf zurückoergütet. Der Antrag, dem Turnverein Mühlheim aufzugeben, den Jahresbeitrag und den Hafipflichlverstcherunps- beitrsg für 1903 an die Kasse des Gaues Offenbar - Hanau abzuführen, fand die Genehmigung des Turntages. Die Neuwahl des Gauausschusses auf weitere 4 Jahre hatte falzendes Ergebnis: Karl Schäser'Off?nkach, erster Gauvertreter; Jean Bailly-Hanau, zweiter Gauvertreter; Oito Gerhardt-Hanau, erster Gauturnwart; Georg Kuckenbrod Offenbach, zweiter Gau« turnwart; Karl Benn ng-Heulenstamm, Gaureckner, und Adolf Grkbr-Tffenbacb, Gauschriflsöhrer. In den t^sulurnausschuß. der auf einen D'ingliLkriisanlrag des Offenbarer Turnv-reins um einen Turner verstärkt wurde, wurden gewählt Becker- Neu-ZsenLurg, Heberer-Bieber, Mchengruber ° Hanau, Metzler« Offenbach und Ohlig-Bürgel. Als Ksmpsrichter für das umtel- rheinische Kreisturnfest in Koblenz wurden, lsie^WDi»^ Gau- turnwarte und der gesamte Turnausschuß, davon ein Mann als Ersatz in Aussicht genommen. Der vom TurnauK'chuß gestellte Anlrag, den Dreikampf in seiner Art und in seinen Uebungen vorzunehmen, wie es bei den KreWsten der Fall ist, fand nach kurzer Besprechung die einstimmige Genehmigung der Abgeordneten. Der Kreissus'chuß soll ersucht werden, die Grenzen des Gaues also zu gestalten: im Norden und Osten der Main von Oberrad bis zur bayerischen Landesgrenze, im Westen die Main-Neckar-Bahn bis Langen ausschließlich dieses und im Süden die Nordgrenze des Main-Rheingaues bis zur bayerischen Landesgrenze. Nachdem auch dir Beiträge für den Gau, Kreis und die deutsche Turnerschaft alle bezahlt waren, wurde der Turntag, der von echt turnerischem, einmütigem Geist getragen war, mit einem dreifachen „Gut Heil" auf die deutsche Turnerei geschloss'n.
* $tin$ Ludwig von Bayern sm^ der Hanauer Moinhaferr. Von dem Ergebnis der Stadtverordnetenversammlung vom 21. d. Mts. hatte der Präsident der hiesigen
der darstellerischen Kräfte gesorgt. Mit der Darstellung des „Flottwell" hatte der Benesisiant bei dem Publikum recht netten Erfolg, trotzdem bis Nachwirkung der starken Heiserkeit die lebendige und flotte Ausführung der Rolle noch beeinirächtigt hatte. Herr E-iermann hatte durch die drollige Gestaltung beä „Valentin" sein Bestes zu dem Gelingen des Ganzen beigetragen und auch Frl. Wehn als Rosa war in der humorvollen Ausgestaltung ihrer hüdschen Pariie äußerst glücklich, den für die Natur schwärmenden Franzosen, den „Chevalier Dumdut," gab Herr Nauendorf mit seiner Charakteristik und Herr Knaulh hatte für den „Wolf" sowohl die passende Maske als auch das geschnieidige und listige Spiel. Frl. Berden a>S„FeeEheriüane"war wie nun er lieblich in der Erscheinung und sprachlich mit guter Empfindung, während Frau Wehn als „altes Weib" in Spiel und Maske packenden Humor zu Tage förderte. Die Gesellschall»sz:ne des zweiten Aktes hatte gute Unterstützung gefunden durch Herrn BeckenbaL vom Theater-Orchester, der sich mit seinem schönen Cello-Bortrog „Mazurka" den lebhaften Beifall sicherte, ebenso durch bie Mitwirkung von Frl Wehn, die mit dem reizenden Vort ag des Liedes „Mo'eruc Treue" reiche Auerkea- nung hatte und nicht zum mindesten durch bie Deklamation des Frl. Urban „Das Lob'ied der Kleinen", mit der originellen Einführung das kleine Sträußchen bet Darbietungen auf das beste vervollständigend. Auch unser Theater-Orchester unter Leitung seines Dirigenten Herrn Kapellmeister Schmidt fei für bie hübsche Ausführung des musikalischen Teils lobend erwähnt.
„Der Raub der Sab inerinnen", der beiden Schön- than's allgemein luftiger und übermütiger Schwank, hatte bei seiner vorgestrigen Aufführung wieder den gewohnten vollen Heiterkeitserfola. An Stücken dieses Genres, weihe den Vorzug besitzen, eine gerade nicht unsinnige Handlung zu haben, ist unsere Schwanklileratur nicht übermäßig reich. Allerdings sind ferne Figuren von der Spottluft bev beiden Verfasser nach der humoristischen Seite bin auf das äußerste ausgebeutet, aber das wirkliche Lebeu gibt manchmal ganz treffende Illustrationen zu der bem Siücke zu Grunde liegenden §an>Iung. Unser bewährter Herr Gehrmann als Regisseur hatte den Sckwank recht gut berauSgebracht und auch den alten sächsischen Schmieren- direktor Emanuel Siriese in urkomiichster Weise verkörpert. Wir rechnen es dem humorvollen Charatkerisierungstalente des Herrn Gehr- mann doch an, daß er sich von allen Gewaltmitteln fern hielt und dem köstlichen Humor der Rolle ohne jegliche Uebertreibung zu seiner Wirkung verhalf. Auch die weiteren Figuren des Schwankes sind mit einer Fülle von Humor auägeftattet. Der alte Schulmrnn des Professor Gollwitz, der den Lockungen des schlauen Theaterdirekiors nich: widerstehen konnte und ihm feine Jugenbtorheit, eine Römertragödie, zur Aufführung auSlieferte, ist ebenfalls eine hübsch gezeichnete Figur, die durch Herru R ö m e r eine äußerst gelungene Wiedergabe fand.
Hmidelskammer dem Hofmarschallamt Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Ludwig von Bayern Kenntnis gegeben; daraufhin traf gestern folgende Antwort aus München ein: „Seine Königliche Hoheit Prinz Ludwig haben mit freudigem Interesse die unterm 21. d. Mts. anhergesandte Nachricht von dem von der Stadtverordneten-Versammlung gefaßten Beschlusse bezüglich Erbauung eines Hafens zu Hanau vernommen. Seine Königliche Hoheit sind sehr erfreut, daß endlich einmal ein Vertrag zur Wetterführung der Kanalisation des Mains zu Stande komnit unb hoffen und wünschen, daß der zu erbauende Hafen nicht nur für die Sache im Allgemeinen von Nutzen sein wird, sondern daß derselbe auch ein weiteres Blühen und Gedeihen Hanaus zur Folge haben möge. Mit Versicherung vorzüglicher Hochachtung u. s. w. Freiherr von Laßberg, Major, Adjutant."
k. KmrKirrVttßtrie - Verein. In der Aula der hiesigen Zeichenakademie sprach gestern abend Herr Buhln ann aus Eisenach über: „Das hellenische und das germanische Kunftideal." Die Auslassungen des Redners boten nicht den Extrakt einer abgeschlossenen Forschung, sondern ge- ivährten Lichtblicke in die suchende Erkenntnis einer Methode, die den Einzelnen als Glied einer Gesamtheit ausfaßt und die in die Tat umgesetzten Aeußerungen des Individuums immer in Beziehung setzt zu der Seele des Volkes. Faßt man die Kunst der Alten, so führte Redner etwa aus, als Ganzes auf, so muß man sie als die Kunst des Egoismus, wenn auch des ästhetischen, ansehm. Die zum Himmel anstrebenden egyptischen Pyramiden waren erbaut zu Ehren der großen Könige. Nicht minder selbstsüchtig war die Kunst der Griechen. Diese sahen, was schön war, um sich innerlich zu sammeln, zu ruhen. Vor der Statue des Jupiter stcheiid, vergaß der Grieche alles Leid des Lebens und seine Seele klang in Harmonie aus. Der einzige Akkord, den der Grieche begehrte, war der Zusammenklang der umgebenden Natur mit den Gebilden der Kunst. Ganz anders der Deutsche. Durch den Gottessohn wurde die Idee der dienenden Bruderliebe in die Menschheit geworfen. Nahezu 1000 Jahre brauchte der Deutsche, um diesen Gedanken, der seinem Wesen fremd war, mit seinem Sinn zu verschmelzen. Dann aber in kaum hundertjähriger Tätigkeit entfaltete sich die deutsche Kunst zu schönster Blüte. Wie ganz anders steht aber die herrlichste Offenbarung jener Zeit vor unserem Auge, der Kölner Dom, ein Werk, das nicht dem Egoismus des Einzelnen dient, sondern eine Stätte der anbetenden und dienenden Liebe ist. Tief im Wesen des Deutschen liegt bie Unruhe, die sich äußert in einer Fülle geschichtlicher Ereignisse. Gerade jene Unruhe, die es dem Deutschen so erschwerte, einen Stil zu erwerben, ist auch wieder der treibende Hebel jum Ringen und Suchen. Die Gegenwart steht in
Das Ehepaar Neumeister wurde durch Herrn Merker und Fräul. Burchard in hüdicher Weise dargestellt, und für das jüngere Töchterchen Gollwitz Paula" trat Frl. Verben mit frischer Munterkeit eilt. Der polternde Weinhändler Groß fand in Herrn Krug einen guten Vertreter und Herr Heinemann verhalf bem Emil Groß durch gefällige Charakteristik zum Erfolg. Frl. Jirsak als Frau Friederike fügte sich ebenfalls bem guten Ensemble -würdig ein und Frl. Z a i d a als Dienstmädchen Rosa gab ihrer Rolle ein lokales Kolorit, nach der Heiterkeit zu urteilen, erfolgreich.
Kunst und Leben.
Siebente deutsche Lehrerfahrt nach Italien. Die während der letztjährigen Olterferien ausgeführten Spezial- reisen deutscher Lehrer nach Rom und Neapel hatten einen so wshlgelunaenen Erfolg, daß auch in bett Osierserien dieses Jahres eine gleiche Steife und, wie vorweg bemerkt wird, mit ganz dem gleichen Programm ausgeführt werden wird. Insbesondere sind es diesmal süddeutsche Herren, zum Teil mit Familie, welche sich an der Fa^rt beteiligen werden. Dieselbe beginnt am Palmsonntag den 27. März in Luzern, geht sodann über die Gotthardbahn nach Mailand, weit über Genua bis Rom, woselbst biS Osiersonntag verblieben wird. Dann geht es weiter nach Neapel, von wo gemeinichastliche Aas- flüge nach Capri mit her blauen Grotte, auf den Demo, nach Esrrento, Pomveji oc. unternommen werden. Endlich fubrt die Reise nach Paesium, dem alten Po'eidouia, und Meder zurück. Die gemeinschaftliche Reise endet in Neapel am Freitag den 8. April, von wo jeder Teilnehmer beliebig einze innerhalb weiterer 14 Tage zurückreisen kann. Der alles inbegriff-n, auch Hotel, Verpflegung mit Wem, wn ' gelber ec. stellt sich ab Luzern und wieder zurück auf Mark 440. Nicht-Lehrer können unter gewissen Bedingungen an der. Steife teilnehmcu. Wer sich für die Sache interessiert, kann den ausführlichen Prospekt (gratis und franko) von der »Neuen Badischen Schnizeitung" in Mannheim erfordern.