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. Sitte 2

holen mußte, aemacht habe. Er habe der Zeugin Kreß fin Kleid geschenkt, damit sie abends zu ihm kommen sollte, habe' sich aber geschämt, es zuzugeben, n^gen der Leute im Zuschauerraum und aus Rücksicht auf seine Frau. Er habe sich in einer so furchtbaren Situation befunden, daß er nicht mehr wußte, was er getan habe. Alles übrige besiritt er aber auf das lebhafteste und macht diese An­gabe« auch heute. Willy Edelmut war in jener Verhand­lung gefragt worden, ob er zugebe, daß er mit seinem Bruder das Gespräch von den Heide's geführt habe, besiritt das aber auch enisckieden und bleibt auch heute dabei, an den Angaben der Fleischmann sei kein wahres Wort. Er wurde auch erst verkästet, als er sich im Juni einen Paß nach Amerika ver­schaffen wollte. Die Anna Maidhof befindet sich auf freiem Fuße. Ihr wird zur Saft gelegt, in folgendem Punkte die Unwahrheit gesagt zu haben: Sie wurde in der kritischen Scköffsngericktsverhsndlung gefragt, ob sie bemerkt habe, daß Joseph Edelmut sich jungen Mädchen gegenüber zärtlich be­nehme, worauf sie antwortete, sie habe nichts bemerkt. Sie baue aber selbst mit dem Angeklagten Beziehungen gehabt und E. wurde deshalb auch, wie schon erwähnt, inzwischen von der Fuldaer Strafkammer mit einem Jahr Gefängnis bestraft. Sie erklärt das heute damit, daß sie die Frage nicht auf sich be­zogen habe. Herr Amtsgerichtsrat Diehls benötigt daS durch die Aussage, daß er gefragt habe, ob E. zu anderen jungen Mädchen belonders zärtlich gewesen fei.

Als erster Zeuge wird Herr AmtSgerichtsrat Diehls von Fulda vernommen, der eingehend den Gang jener Verhand­lung schildert. Er habe die Aussagen des Joseph Edelmut für unverdächtig gehalten bis zu dem Augenblick, als von der Zeugin Kreß unter dem Zwang des EideS selbst zugegeben wurde, daß sie von E. ein Kleid zum Geschenk erhalten hatte und wo er das Buch krachte mit dem frischen Eintrag, von welchem er behauptet hatte, daß er oleich beimVerkauf" des Kleides gemacht worden sei. Polizeiwachtmeister Heide von Fulda bekundet, daß er mit Edelmut über die angeblichen Diebstähle seiner @5efrau verhandelte. Er habe ihm gleich gesagt, er wolle zu Hause eine Durchsuchung nach den ent» wendeten Sachen vornehmen. Seine Frau habe alles in Ab­rede gestellt, er habe auch nichts von den genannten Gegen­ständen gefunden, trotzdem habe er die verlan-ten 30 Mark bezahlt. Dann folgt die Vernehmung der Zeugin Fleisch­mann, in deren Nähe die Angeklagte Maidbof gewohnt hat. Sie wacht lange Bekundungen über die Erzählungen, die ihr die Anna M. über das G schäfisgrdahren des Edelmut ge­macht habe. U. a. hätte sie ihr erzählt, wer bei E. mchi bezahle, den zeige er an und lasse ihn einsiecken. Ferner habe die M. auf einem Gang nach dem Gericht gesagt, sie (die F.) wolle sich einen roten Rock verdienen. Ferner gibt sie wieder eine detaillierte Schilderung von dem Gespräch, das sie hinter den beiden E.'s hcrgrhrnd belauscht toben will, was alles von den Ln- geflogten auf das lebhafteste bestritten wird. Unter einem er­schöpfenden Kreuzleu-r von Fragen, daS von allen Seiten auf sie unternommen wird, bekommt die Zeugin schließlich einen Ohnmacktsanfall und erklärt, sie sei doch völlig unschuldig. Da die Anklage gegen Willy Edelmut nur auf d-feS Zeugn s sich stützt, beantragt der Verteidiger desselben die Haften« assung, da sich der dringende Verdacht des Me neids gegen ihn nicht mehr aufrecht erhalten lasse. Er werden hierauf die beiden Scchoerständigen vernommen, welche ein abichließendes Urteil zwar ohne längere Beobachtung die Zeugin nicht abgeben können, das Benehmen der Zeugin aber für mindestens sehr eigentümlich erklären; es sei der Verdacht nickt von der Hand zu weisen, daß sie Erträumtes mit wirklich Erlebtem vermenge und an krankhaften Einbildungen leide, waS g genüber ihrem Zeugnis äußerste Vorsicht gebiete. Auf Grund dieses Gut­achtens wurde der Arg'klaateWtlly Edelmut dmch Gerichtsbeschluß aus der Haft entlasten und die Verhandlung auf Samstag vertagt.

Bei der Samstagsverhandlung war während der Zeugen­vernehmung, insbe'ondere derjenigen der Z ugin Kreß, längere Zeit die Oeffentlichkeit ausgeschlossen. Auf eine große Anzahl Zeugen konnte bei der Klarstellung der Sachlage, nachdem das Zeugnis der Frau Fleischmann ausgeschieden war, verzichtet werden. Die Zeugin Heide war durch OhnmachtsaniLlle ver- nehmungsunföhiq geworden, deren Tochter verweigerte in den wesentlichsten Punkten die Auslage. Der über den Geistes­zustand des Angeklagten Joseph Edelmut vernommene Sachver­ständige Herr Oberarzt Dr. Jahrmärker aus Marburg, we!ch-r den E. in der Irrenanstalt in Marburg beobachtete, sagte aus, E. fei geistig gesund, jedoch durch große Nervosität gegen Ver­suchungen weniger widerstandsfähig wie ein gänzlich gesunder Mensch.

Die Geschworenen bejahten die Schuldfrage gegen Josef Edelmut auf w'stentlicken Meineid, alle übrigen Sckuldlragen wurden uerneint. Joseph Edelmut wurde hierauf vom Gericht wegen Verbrechens des Meineids mit dem StralmilderungSgrund auS § 157 R.-S1.-G.-B. zu einer Zuchthausstrafe von 1 Jahr und2 Jahren Ehrverlust verurieit, dieanderen Angeklagten wurden freige procken. Die Verhandlung war erst nach Mitternacht zu Ende. Die Anklage vertrat Herr Gerickis- astestor Dr. Mosler, Verteidiger waren die Herren Rechts- anwälte Dr. 'Malkmus und Leroi.

Damit haben die Verhardlungen der diesmaligen Periode ihr Ende erreicht. Der Vorsitzende, Herr Landgerichisrat Gieberich, entließ die Geschworenen mit dem Dank des Ge­richts in ihre Heimat.

* J^eitoißfge fite Suvwestafrika. Vom hiesigen Infanterie-Regiment wurden von ben sich gemeldeten Frei­will'gen 8 Mann als tropendienüfähig erachtet.

* Zeicheukurfus. Im hiesigen Kgl. Gymnasium wurde Samstag unter Leitung des Herrn Zeichenlehrers Mangold ein Kursus für Lehrer an Volks- und Mittelschulen zur Ein­führung in den neuenLehrplan für den Zeichenunterricht" nach welchem in den Gememdeschulen der S.adt Berlin und den UrbungS'chulen einiger Lehrerseminare bereits unter­richtet wird eröffnet. Die Verhandlungen, welche sich auf das ^tarnte Gebiet deS neuzeitlichen Schulzeichenumerrichts

Montag

erstreck n und auS Vortrav. Lehrprobe, Zeichenübunaen und Gedankenaustausch bestehen finden in der Zeit vom 93. Jan. bis 26. März M. JS. an jedem Samstag nachmittag von halb 3 bis halb 6 Uhr statt. 84 Lehrer und Lehrerinnen aus dem Stadt- und Landkreis Hanau und der Stadt Geln- Hauien nehmen an diesem Kursus teil.

* National!iberaler Verein. iHeuie abend 8'/, Hbr findet in derCentralhalle" Hauptversammlung des nationalliberalen Vereins statt.

* Knnstinduftrie-Berein. Der Dortrag deS Herrn Buhmann aus Eilenach über dashellenische unb germanische Kunstideal" findet heute Montag den 25. Januar statt.

Im evangelischen Arbeiterverein wurde gestern abend wie alljährlich Kaisers Geburtstag in der Form eines Familienabends gefeiert. Die Feier fand im Vereins lokale statt und erfreute sich eines überaus starken Besuchs. Das Ge­botene wechselte ab mit Musik- und Geiangsvorträgen, die Weihe des Abends gab aber der prächtige Dortrag deS Herrn Pfarrers Wohlfahrt über die Entwickelung unseres Vaterlandes unter dem glorreichen Szepter der Hoden- zollernfürsten. Mit einem enthusiastisch aukgenommenen Hoch auf Se. Mas. unsern Kaiser, schloß der dankbar aufgenommene Vortrag. Später gedachte noch ein Mitglied des Vereins, Herr L o n d b l a t t, Ihrer Maj. der Kaiserin, derselben eben­falls ein Hoch widmend. Einige Kinder trugen noch Kaiser­gedichte vor, sodaß das Programm des AbendS ein vielseitiges genannt werden konnte und die Feier selbst den würdigsten Verlauf nahm.

* Kranken- und Vegräbniskaffe des Kauf- männiscken Vereins Frankfurt a. M. (E. H. Nr. 157.) Wir erhalten nachstehende Erklärung:Die in Nr. 16 vom 20. Januar Ihres geschätzten Blattes gebrachte weitere Notiz über unsere Kasse gibt uns zur nachstehenden Bemerkung Anlaß: Daß die betreffende Bekanntmachung, die für unsere und weitere 36 Krankenkassen deS Regierungsbezirks Wiesbaden früher erteilte Genehmigung sei mit dem 1. Januar 1904 erloschen, im hiesigen AmtSblatte ergangen ist, ist uns wohl bekannt. Dagegen erklären wir wiederholt die Be­hauptungen, wir hätten versäumt, unter Einreichung eines revidierten Statuts die erneute Genehmigung nawzusuchen und sämtliche onsicherungspflichtige Mitglieder würden zwangsweise der OrtSkrankenkasse zugeführt, alS direkt «ahrheittzwidrig. Unsere Satzungen wurden rechtzeitig am 16. August 1903 zur Genehmigung eingereicht, lediglich durch einen Fehler der Prü- fungSbehörde, die uns die redaktionelle Aenderung eines Wortes aufgab und, nachdem das von uns geschehen, die Her­stellung der alten Fassung, als das Richtige, wieder verlangt, ist eine Verzögerung tn der Genehmigung derselben eingetreten. Ein Verschulden unsererseits liegt somit nicht vor und unsere Mitglieder werden natürlich keinen Schaden irgendwelcher Art erleiden. Hochachtungsvoll: Kranken- und Begräbniskasse des Kaufmännischen Vereins Frankfurt a. M. (e. H.)".

* Stavttheater. WoHenspielplan: Dienstag:Der blinde Passagier." Freitag: Benefiz für Fräulein Wehn, neu einstudiert:M »t t er feg r n", S chrufpiel von Friedrich. Sonmag:Zapfenstreich". Wie schon gemeldet, wird morgen Dienstag die mit so großem Beifall aufgenommene Lustipiel-Novilät:Der blinde Passagier" nochmals in Szene gehen. Die Vorstellung findet als 8. (statt 9.) im

4. Abonnement statt. Am Freitag findet zum Benifiz für die beliebte Soubrette Frl. Web n eine Aufführung des hier so sehr beliebten SchauipielsM u t t e r s e g e n" statt.

** Zweite Damensttzung der Karneval- aesellschast. Der. Darren taat des Prinzen Karneval hatte sich am Samstag abend in derCentralhalle" etabliert, deren Räume eine dickte Besitzung auf wiesen. Naiürfich hatte sich seit der lebten Satzung wieder eine Menge Stoff angeiammelt, dessen Bewältigung auch den guten Vorsatz bei Ministeriums zu Schanden machte, den Tanzlustigen diesmal die Zeit nicht gar zu lang werden zu lassen, denn bis die letzte Programm­nummer ertedigt war, zeigte die Uhr schon eine vorgerückte Stunbe. Einige Programmnummern weniger und die oute Absicht des Ministeriums hätte sich leicht verwiiküchen lassen. Es hätte bann auch der hastigen Abwickelung des Programms, das die Hörer ja kaum zu Aiem kommen ließ, nicht bedurft, auch die nötige Zeit, um die feuchlscöhlicke Krrneva sstimmung, die die Neujuhrssitzung zu einer s, sehr gelungenen machte, sich entwickeln zu lassen, wäre eher vorhanden gewtien. Viel­leicht beherzigt man das für daS nähste Mal. Im übrigen wurde wieder viel Neues und Lustiges (ehoten. Der Präsi­dent waltete seines Amtes mit gewohnter Sicherheit, der Proto- Mn zog die Sünden aller an» Licht, die irgendwie Stoff zum Lachen gegeben hatten, namentlich bie erste Damensitziing fiel unter seine kritische Feder. Den Vogel schoß wieder dieUeber* j»aend ob, die gleich mti 4 Nummern am P'atze war. Der kleine Matthäus mit seiner Partnerin Kressebuch trug das Duett aus dem reizenden SingwielLinzvözelchen" vollendet vor, bann ein Vloenduett, der kleine Haas sang und pfiff den Star" ebenso schön wie seine Vorgänger, zum Schluß tanzten die vier, die kleine Matthäus kam noch h nzu, denluftigen -bemann." Sie ernteten stürmischen Beifall und mußten ver­schiedene Nummern wiederloien. In der Fol-^e brächte das Programm noch eine Fülle von Darbietungen, deren Be- sprechung im Einzelnen hier zu weit sichren würde. Es war aber Stoff zum 2zeben in Menge. Und weil der erste Teil geraume Zeit in Anipruch nahm und die jungen und alten Tanzlustigen vom zwetten Teil auf nichi» verzichten trollten, so sah der heraufkommende Sountagmorgen noch die Gäste deS Narrenstoa'eS in großer Zahl beilammen. Erst das Macht­wort des TanzmeisterS, der Schlußtanz" kommandiert«, konnte die Unermüdlichen vertreiben.

* Silberne Hochzeit. Das Bäckermeister T r a ch'sche Ehepaar in der Schützenslraße begeht morgen das Fest der silbernen Hochzeit.

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X. Langendiebach, 24. Jan. (Silberne Hoch­zeit.) Der tangjätzlige Vorsitzende deS hiesigen Kriegervereins, Herr Werkmeister Wilhelm Wörner und Frau, geb. Weck­mann, feiern am 26, d. M. daS Fest der silbernen Hochzeit.

26, Januar

* Fochenheim, 23. Januar. (Ortsgruppe unÄ Gemeinderatswahl.) Da die nationalliberale Partes; am hiesigen Orte nunmehr über 100 Mitglieder zählt, so be#J schloss diese in einer stattgebabten Versammlung die Bildung einer OrtSgruppe mit eigenem Vorstände, von dem 3 Mitglieder; bann Sitz und Stimme in dem Zentralvorstande in Hanau^ haben werden. Als Vorsitzender wurde Herr Fabrikant K.- Diefenbach gewählt und außerdem 11 weitere Herren als Mitglieder des Vorstandes. In derselben Versammlun« nah-.' men die Teilnehmenden zugleich Stellung zu der demnächstigens Ergänzungswahl der Gemeindenerordneten, und wurden als! Kandidaten der 3. Wahlklasse die Herren Fr. I. Ewald, ®J K. Müller und Cbr. Häfner aufgestellt. Wie indes anzu-s nehmen ist, wird die Zentrum?partei auf eigene Kandidaten^ diesmal nicht verzichten, und so wird wobl, um die bisher in! Besitz der'Sozialdemokraten befindlichen Mandate mit Erfolg ' streitig machen zu können, ein Kompromiß der beiden erst- ' genannten Parteien, mit den Christlich-sozialen, die sich gleichfalls: an den Wahlen eifrigst zu beteiligen gedenken, notwendig! werden.

2 Fechenheim, 24. Januar. (Ausstellung.) Der hiesige Naiurverein beabsichtigt Ende Februar eine allgemeine' Ausstellung über Ernährung, Lebensweise, Reformkleidung,! Badeeinricktung, Utensilien für Naturheilwesen und naturgemäße' Lebensweise zu veranstalten. Soweit die Vorbereitungen schon jetzt erkennen lassen, werden mehrere auSwärtige und hiesige Firmen die Ausstellung mit nur erstklassigen Waren beschicken,^ die dann auch sogleich verkäuflich sind. Das Protektorat hat Frau Direktor Dr. Hoffmann und ben Ehrenvorsitz Herr Bürgermeister B a u m e r t freundlichst übernommen.

Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Seewatte.

Telegramm aus Hamburg vom 25. Januar 9 Uhr 39 Minuten.

Ein Hochdruckgebiet erstreckt sich von Südost- bis Mittel»! europa, ein Maximum über 774 mm lagert über Ungarn, eine Depression westlich Irlands, eine solche unter 745 mm über Lappland. In Deutschland ist die Witterung meist etwas; kälter, neblig, trocken.

Prognose für den 26. Januar: Im Binnenlande Fort­dauer der herrschenden Witterung, im Osten kälteres Wetter wahrscheinlich.

Barometerstand

mittags 12 Uhr am 23./1. 25./L

Sehr trocken Beständig

Kammer Uereins-«. Vergnugungsnachrichte«

für Montag den LS. Januar.

Kirchenckor der ftobamtesffräe: Abends präzis 8 Uhr: Probe im! UebuioskSlchen der Kircke. i

Statt (Hu aftri^Serein; Abends 7 V« Uhr in der Aula der kgl. Stabender 8. BSrtra ?«bend. i

^ationeBibern er Dere'n Hanau Alm >s 8' d Uhr; Hauptversammluug im unteren Saale der CentralbaNe'.

Turn- n. Fe«W'»> 9 Uhr: Fechten u Turnen ^er Männerabteilung, von */«910 Uhr: Turnen der Jugendabteilurp. \ Dram.-Litm. Verein hanau: Vereinsabena im VereinSlakal Sonne", ^vana. Männer- und Jün<,lin isverein r Ge-ana (En. Vereinsdau».)

Brieftauben--b: 9 Uhr: Versammlung in derBrauerei Orschler"/ ^abelr»-raer Stenoaranhen-Vereri- un GaWan? w >en 3 iHtnoern*: Abends von 89 Ubr: Ansängerkursas, 910 Uebungsstunde, Lertebr«- »nb Redlichrikt.

SMw«aoben«i8eiem Seo^-Schrev: Derelnsabend in derSonne*.1 Wabf«b«n»ereinUnion": V-reinsaoend im .Schüsmbos". t Arendt'scher Stenographin - Verein »Toncordia" (Restaurationtut Allemania'): AdandS »an 89 Uhr: Unterricht für Schü er urb Auiwär.iae; -on 910 Uhr: Für Damen imb Herren. Set ein . besser öunb": Veriammt. im Verrinslok. .j. hessischen Hof", üfte willioe Feuerwehr: 4. Komv. Zusammmkuntt tmSchützenhos"^ Mgal'KlubHelzi": Gasthauslur outen Quelle".

Hus p4ab und fern.

r - Marburg, 24. Jan. Prof. Dr. Bähmel, seit 1879" Oberlehrer der hiesigen Obrrral'chule, ist heute gestorben.

V. Wiesbaden, 25. Januar. Gestern oorm-itag 10*/« Uhr stürzte sich ein aus Münchbausen auf dem Wfiterwa'd ge­bürtiger Füstfier der 2. Komvaznie deS Riesigen Füsilier- Regiments Nr. 80 a is dem 2. Stockwerk der Jnfrnterieka'erne. Er ist nach kurzer Zeit seinen schweren Verletzungen erlegen., Das Motto der Tal soll in Heimweh zu suchen sein.

( Babenhauscn, 23. Januar. Der um 6.13 abends hier fällige Per'onenzug auS Eberbach traf vorgeßern abend, mit einer Verspäiung von 80 Minuien hier ein. Diese erieb* liche Verspätung wurde dadurch verursacht, daß bei Erbach die Maschine defekt wurde und daselbst das Eintnffen einer Ersatz­maschine abgewartet werden mußte. Der Zug konnte erst um 7.33 nach Seligenftabt und Frankfurt a. M, abgelassen werden.

Randes, Gewerbe und Verkehr.

Viehmarkt in Frankfurt a. M. (Telegramm.) Amtliche NoueruNg der heutigen Viehmarkipreise. Zum Ver­käufe standen: 395 Ochsen, 49 Bullen, 564 Kühe und Färsen