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^uli 1902 bis 30. September 1902 betrugen 33 Objekte im Werthe von 906 117 Mk. Kefammiumsatz seit 1. Januar 1902 145 Objekte im Werthe von 2 977 216 Mk. 5« Hyvothekenverkehr macht sich ein Steigen des Zinsfußes be­merkbar. besonders bei später auSzuzablenden Terminen. Bei Auszahlungen innerhalb acht Wochen ist Kapital zu haben zu 4, 4'/, und 4 V« pCt. je nach Lage und BeleibungSgrenze.

G-stügelzucht'Verband Mainaan-Heflen. Vom

4.-6. Oktober findet zu DieieSbeim die I. Verbands-AuS- stellung des G flügelzuLt - Verbandes Mainaau - H-ssen statt. An Großgeflügel zeigt die Ausstellung über 300 Stämme und 100 Paar Tauben diverser Rassen. Feinste Thiere wird die Ausstellung aufweisen und findet die Prämiirung Samstag Vormittag und die Eröffnung der Ausstellung nachmittags 3 Uhr start.

-f- Gewerbegericht. (Sitzung vom 3. Oktober.) Der Sieinhauer W. klagt gegen den Steinmetzmeister v. A. auf Zahlung eines 14 tätigen Lobnes wegen kündigungsloser Ent­lastung. Kläger hatte kurze Zeit bei dem Beklagten gearbeitet, konnte sich aber nicht über den Lohn mit ihm einigen. Da der gebotene Lohn dem Kläger nicht hoch genug erschien, er- klärte er, lieber aufhören zu wollen. Er wurde also nicht ent­lasten. Die Klage wirb angewiesen. Vier Taglöhner klagen gegen die die Betondecken in den neuen städtischen Gebäuden ausführende Firma Mees u. Nees von Mannheim auf SaHitng von Lohndifferenzen in .Höhe von 6, 5.50, 6 und 5.30 Mk., welche sie entgegen dem Werth der von ihnen geleisteten Arbeit zu wenig erhalten haben wollen. Da die Kläger einen Stun- denlohn von 33 Pf. bezogen, welcher von den vernommenen Sachverständigen als der höchste in Hanau iür derartige Leistungen übliche bezeichnet wird, erfolgt Abweisung der Klage. Der Fahrburiche K. klagt gegen den Kaufmann R. auf Zahlung eines 14tägigen Lohnes von 36 Mk. wegen fün« digungsloier Entlastung. Kläger war gegen einen Wochen- lohn von 18 Mk. im Mai enaaqirl worden. Am 17. Sep­tember wurde er krank und stellte einen Vertreter. Kläger behauptet nun, er wäre am Samstag den 20. Sepi. zu dem Beklagten gegangen und hätte ihm mitgetheilt, er fei gesund und wolle am nächsten Tage wieder anfangen. Als er ge­kommen sei, hätte ihm der Beklagte erklärt, er (Kläger) be­komme die Pferde nicht mehr, er könne aber andere Arbeit machen, wofür er 15 Mk. Lohn erhalte. Dies habe er abge­lehnt. Der Beklagte bestreitet dies und behauptet, Kläger sei im Geschäft gewesen, habe aber kein Wort davon gesagt, daß er wieder gesund sei und weiter atbeilen wolle. Er habe da­her den Vertreter weiter engagirt und am nächsten Tage te auch der Kläger denselben Plotz wieder einnehmen wollen. Vor der Ableistung des geforderten Eides kommt es zu einem Vergleich, nach welchem der Beklagte dem Kläger den Betrag von 16.50 Mk. bezahlt, während Kläger auf weitergehende Ansprüche verzichtet.

* Städtische Handels «Lehranstalt Frankfurt

a. M. Ostern 1903 wird in Frankfurt a. M. die städtische Handels-Lehranstalt eröffnet. Nach den Lehrplänen, die uns vorliegen, soll die Anstalt umfassen: 3 Abtheilungen für das männliche und 2 für das weibliche Geschlecht. Unter den ersteren steht die höhere Handelsschule oben an; sie ist für solche junge Leute bestimmt, die nach Erlangung der Befähigung zum einjährigen Militärdienst vor ihrem Eintritt in die Praxis sich eine allseitige den Anforderungen des mo­dernen Handelsbetriebes entsprechende fachliche Ausbildung er­werben wollen. Die Untern chtSdauer umfaßt 2 Jahre. Wenn auch der Unterricht die Allgemeinbildung nicht unberücksichtigt läßt, so überwiegen doch die Fachgegenstände, und darin gerade liegt die Gewähr, daß die Abtheilung für die zukünftige kauf­männische Generation das leistet, was sie in Aussicht stellt, und was unser KaukmannSstand in seinem Interesse und dem des deutschen Handels braucht: eine gründliche theo­retische berufliche Vorbildung. Die mitt­lere Handelsschule verfolgt dasselbe Ziel, nur in be­schränkterem Maße; sie will allen Denjenigen, die bisher von der Realschule aus sich dem Kaukmannsstande widmen, neben der Einjährigfreiwilliaen Berechtigung eine geeignete Bus- sind gerade durch den Vergleich mit den anderen lehrreich und bestätigen als verschwindende Ausnahmen nur die Thatsache, daß das von dem hiesigen Kunstgew?rb-vwein erlassene Preis - ausichreiben, dessen Ergebnisse in der Akademie ausgestellt sind, durchweg vorzügliche Leistungen zu Tage gefördert hat und von einem übrigens auch durch mehrfache A .käufe von Entwürfen dokumentirten Erfolge gekrönt worden ist, zu welchem man selbst diesem an Erfolge gewöhnten Verein nur Glück wünschen kann.

Noch wenige Tage und die Ausstellung wird geschaffen. Es kann daher nur nochmals und wiederholt darauf hinge- wiesen werden, daß die wenigen Zeilen, die ihr in zwei kurzen Aufsätzen gewidmet wurden, nichts weiter sein sollen als eine Anregung für den Leser, selbst zu sehen und selbst zu urtheilen.

Hanauer Stadtthcatcr.

Sanau, 4. Oktober.

Die erste Theaterwoche der neu begonnenen S 'iel>eit hat gestern mit der Aufführung von Schillers bürgerlichem TrauersvielKabale und Liebe" abgeschlossen und es bleibt uns, das !imitiertste Ergebniß dieser drei ersten Vorstellungen einer kurzen Betrachtung zu unterziehe ». An Novitäten brächte uns die Woche das bereits beiprochene Sulbaite LustspielDie Zwillingsschwester" und einen heiteren B erakterSo leben wir" von Leon Le pziger. Der graziösen Kun i Fuldas ist nicht gram -u werden und wenn sie noch so Unmögliches bietet, wie die Hand­lung der Zwillmgsschwefter. Mit kritischer Son e darf man dem reiz­voll auf e anten leichten VerSgebäude, das sich noch mit der sonnigen frohen Farbenpracht des Südens umleibet nicht nahen, sonst zerstört man die Illusion gleich einer bunt chillernden Seif nblaie, die nur in gewisser Entfernung erfreut. Der e ste Abend ließ die Hoffnung auf­kommen, daß der Verlust, der unserem Ensemble durch den Verlust von -ytL Brandow wurde, sich zu keinem empsivdl»chen gestalte. Ueber das gleich wichtige Fach des ersten Helden jedoch konnte die Vorstellung keinen genügenden Aufschluß geben, da der dazu auserse'ene Herr Feist in der vollen Ausnützung seiner Kunst durch die auch bekannt gegebene Unpäßlichkeit verhindert war. Die zweite Novität dieser Woche war ein richtiges Jourual'stenstück mit all seinen Vorzügen und Schwächen, der Journalist überragt darin weit den dramati chen Dichter. Mit keckem Humor schwingt der Verfasser die kritische Geißel und seiner Spott­laune dient als Gegenstand eine Reihe von Vertretern der Gesell-

Samstag

bildung für ihren zukünftigen Beruf gewähren. Sie umfaßt 3 Klassen, die der Tertia, Sekunda und Prima der Realschule entsprechen >md ist also im eigentlichen Sinne eine Real­schule des Kaufmanns oder Handelsrealschule. Der Eintritt kann sowohl von einer bitteren Lehranstalt wie von einer Mittel- oder Bürgerschule (unter Voraussetzung der erforderlichen Kenntniß der französischen Sprache) aus erfolgen.

Der Vorbereitung der Mädchen auf den kaufmännischen Beruf dient dieeinjährigeMädchenhandelsschule, die bei der Kürze der UnterrichtSdouer nur Schülerinnen auf- nehmen kann, welche eine entsprechende Vorbildung durch Be­such der Mittelschule oder höheren Mädchenschule erlangt haben.

Der höheren, mittleren und der Mädchenhandelsschule kann für unseren Kau^mannsstand eine Bedeuiung zugesprochen werden, die weit über die Grenzen Frankfurts hinaus geht; ein vorwiegend lokales Interesse dagegen haben die beiden Handelsfachschulen für männliche und weib­liche Lehrlinge und Gehilfen. Wir verweisen im klebrigen auf die Ankündigung in unserer heutigen Nummer.

* Obstmarkt zu Frankfurt a. M. Der diesjährige Frankfurter Obsimarkr findet am Donnerstag den 9. Oftober iiL der Stadthalle, Klostergasse 14, statt. Wie in den Vor­jahren läßt die Marktordnung ausschließlich in Deusichland gezogenes Obst u. s. w. zu und zwar: iorlirles Tafelobst, ge- pstückles W-rthschaftrobst, gewöhnliches Wirthschaft^- und Most­obst, gedörrte und eingekochte Obstfrüchte, Obstweine, Obst- branntweine, OSftbquure, Mus, Marmelade, ®eI6e u. s. w., ferner gedörrte und eingekochte Gemüse, sowie Verpackungs­material. Der Verkauf geschieht nach Proben. Die Proben von sortiriem Tafelobst und oepflückiem Wirth- schaflsobst-fen bis 5 kg brutto, diejenigen von ge­wöhnlichem WirthschmtSobst bis 25 kg betragen. Obst- unb Gemüse - Produkte sind mit Ausnahme der flüssigen, die in Flaschen zu liefern sind, in Ori­ginalpackung auszustellen. Jeder Probe ist ein Begleit­schein beizugeben, der folgende Anaaben enthält: Name der Sorte, Preis per kg bezw. per 100 kg ab nächster Bahn­station, das zur Vertügung stehende O mntum, den Namen des Verkäufers, die ungefähre. Lieferzeit. D e Proben sind am Tage vor Abhaltung des Marktes franko Mrrkilokal (Siadt- hallr) zu liefern, oder an das Obstmarkl-Comilö, Gneifenau- straße 15, einzuienden. Alle Verkäufe auf dem Ob st markte finden durch vom Markt-Comi'ö unentgeltlich ausgefertigte Schlußscheine statt. Begleitscheine fmS vom ObümarfnEomiie erhältlich, das auch jede weiter gewünschte Auskunft ertheilt. Zum Schluß sei noch darauf aufmerksam gemacht, daß das Comite (Centralstelle für Obst Verwerthung) auch sonst vor und nach dem Markt den An- und Verkauf von allen Sorten Obst vermittelt.

* Stadttheater. Shakespeares prächtiges Lustspiel Viel Lärm um Nichts" bringt eine Fülle unsterblichen Humors in genialer Abstufung. Das witz- und getft« sprühende Liebespaar im Vordergrund und daneben die drasti­sche Kom k der GerichtSscenen finden nicht ihres Gleichen und sind für alle Zeiten in vielen Nachahmungen mivterqiltig ge­worden. WaS wären unsere modernen Lnst'pieldichier ohne Hefe Ba^s des Shakespeare Witzes? Die Haup'rollen werden von den Damen Toran (Beatriet), Hieber (Hero) und den Herren Schwarz (Benebia), Gebrmann (Holzapfel), Jungk (Leonaio), Becker (Ctaudio), Retzbach (Juan) u. f. w. bargefteUt.

)( Turngemeinde. Die Turngemeinde Hanau veranstaltet morgen in ihrem Vereinshamr einen Familienabend, zu dem auch Gäste und Freunde der Turuiache Zurritt haben. De> prächtiae Verlauf der von der Turngemeinde seither arrangirten Feftliwkciten ist ja gerug am be annt und wir wünschen und hoffen, daß b'e Be- silcher sich auch morgen im Kreise der fidelen Turner recht köstlich amüsiren.

* Oratorienverei«. Der Vorstand deS Oratorien« vereins ersucht uns, nochmals an dieser Stelle mitzutheilen, daß die Liste zum Einzeicknen für die Abonnenten noch heute in der Hofbuchbandlung von Altmannsperger aufliegen und von Montag den 6. Oktober ab bei den Abonnenten zirkuliren wird.

schastsklasfen, tue in dem Genuß ihr Lebens ideal finden. Aber trotz her Schäre, mit der der Verfasser hier gegen Auswüchse zu Felde zieht und trotz der mitunter glänzenden Dialog­isch um und ben wibigei Einfällen ist dem Lnst»piel kein rechter Erfolg nachmrühmm, denn ihm feh't der wirk ame Aufbau der Hand­lung und ie nen Gese ischaftstyven die Lebensfähig'eit. Gespielt wurde das Lust'piel unter der Regie des Herrn Schwarz recht nett und seiner Dwstellnng des Bruno Bernha »s ist nur Gutes nachzurühmen. Frl. ^ohenf h führte sich in recht sympathischer Weise -in und von unseren alten Mitgl edern waren es die Herren ©ehrmann und Ncybach und vor allem Frau Hantke,die sich du ch entsprechende charak-eristiiche Fa beugeb» .g äuSzeichue-en. Mir Erfolg waren noch thätizFrl. Toran. (Erna Rembien» und Herr Becker als Hans v. Overbeck. Die kla-sischen Stück.» sind ein besonderer Prüfstein für junge Kräfte: aus diesem Grunde biir te auch unsere Theaterletung in die erste Woche Schillers Jugendwerk dem Sp elp an eingefügt haben. In Herrn Becker als Ferdina»w lernten wir einen recht temperamentvollen Darsteller kennen, der neben gu en äußeren Mit ein auch Empfindung und Lehenschast befttt. Was Wir an der guten Leistung des jungen Darstellers gestern besonders schätzten, das war die möglichste Vermeidung des Pathos, so daß man den wicderzuaebenden Leiden'ckasten und Empfindungen wohl glauben konnte. Noch ist sein Spiel nicht völlig auSaeglichen und auch über seine Sprache ist der junge Künstler nicht völlig Herr, aber das sind Kleinigkeiten, über d^e Routine und Ester hinweghel-en werden. Ueber dieLauste" des Frl. Hieb er müssen wir unser Urtheil etwas e;n« ichränken und weitere Proben abwarten. Die Louiie ist bekanntlich kein einheitlich burchgeführter Charakter. Das einfache unschuldi-e Bürgermädchen im Elternhaus ist nicht dasselbe wie in der großen Szene mit der Lady. Wir vermißten die kindliche dtaivetät im ersteren Falle und die nöthige überzeugende Leidenschaft in der angeführten Szene. Die jung: Dame scheint noch etwas Anfängerin zu <ein, die im Besitze guter Mittel ist, aber zu deren vollen Ausnützung nock> nicht die nöthige Routine besitzt. Mit der Darstellung desPräsidenten von Walter" war Herr Jungk betraut. Wir vermochten uns mit der Auffassung des Darstellers hinsichtlich seiner Rolle nicht zu bekreunden und vermieten zu sehr den schlauen berechnenden Hol- und Weltmann, der gewohnt ist, die Menschen gleich Marionetten zu lenken. Es wird ja Gelegenheit geboten, den Darsteller noch in weiteren Aufgaben zu begemen. Die einfache und kernige Barste hing des altenMüllers" durch Herrn Gehrmann ist von uns schon früher nach Verdienst gewürdigt und auch Herr Retzbach alsWurm" und Frau Hanrke alsMüllerin" sind uns bekannt. Frl. Toran entledigte sich der Rolle derLady" mit Routine und überzeugender Charykreristik und Herr Nyg r in fand in deinHostnarschall v. Kalb" eine dankbare Auf­gabe zur Bethätigung feines Talents.

4. OffosicT

* Silberne Hochzeit feiern morgen Sonntag den 5. Oft ober die Ebeleute Heinrich Rautzel nnb Frau.

_* bin Bestich. Ein eiaenartiqer B?'uch aus d'm Ober« befischen wirb morgen Sonntag in unseren Mauern ver­weilen. Der ^stunggesellenklub" auS Friedberq hat sich nämlich entschlossn, morgen eine Fahrt nach Hinan zu unternehmen und in derSonne" abz»rsteiqen. Muffen wir auch auf der einen Seite unserer allberühmten Gastfreundschaft gerecht werden und ben Besuch in unseren Mauern will­kommen heißen, so können wir ihm doch andererseits, im Hin­blick auf seine Ziele, das bekannte ^Blühen und Gedeihen" auS naheliegenden Gründen nicht als Wunsch mit auf den Weg geben. Wir wollen auch nicht hoff n, daß der Klub hier etwa Pro­paganda mache, vielmehr der Erwartung Raum geben, daß seine Mitglieder sich von schöner Hand rot einmal Ro en ins irdische Dasein werden flechten lassen. Vielleicht gelangt dann der Klub noch zu einer A nderung seines Namens. Wir würden ihm für diesen Fall den NamenVerein Haus- fchlüff°l" porschlagm.

* In der Wiener Spitze anbei morgen Concert bei humoristischen Vorträ-wii ratt.i

* Brauerei Dörr. Im Saale der Brauerei Dörr werden die Vesticker während des W>ne>halbjahies allsonniägiich durch Concert, bumonüifihe Vorträge u. bergl. unterhalten werden. Morgen tritt der @e)ana6bnmrrift c-err Back» auf.

* Rugvuiußballspiel. Moraen Sonntag ben 5 Oktober, nachmittags^ Uhr wirb Don dem FustbaMubWacker" und "er Fuß- ballge'cll chaft von 893 ein pemeinschastsicbe« Nugbysußballsp el ver- anstaltei Weben Da das Ru chystißball piel hier noch sehr wenig be­kannt ist, io d'irste es sich lohnen, d'e em Sv ele bimwobnen und sich durch eigene Inaugenscheinnahme davon zu übereugm. daß das dic'em Spiel entgegengebrachte Vonntheil völlig unbegründet ist

* Etnbruchs-Ttebttahl im 21adt1tzea1er. Wäh­rend der Miitagszeit wurde gestern die Vorverkaufs-Summe an der Tages-Kasse des Theaters gest ohen. Es ist dies bereits der drille berartige Fall im Lan^e der letzten Jahre. Diesmal murren zwei Schlöffer erbrochen.

* * *

*2) Wachenbuche«, 4. Oftbr. (Wettrennen.) Der Radfahrer-Klub ^Fr»ch aui" zu Wackenbucben hält am 5.

b. M., bei günstiger Witierung, ein Wettrennen ab, wout sich

12 Bewerber gemeldet haben. Die gestifteten Prei'e steh-n im Erker des Herrn Bäckermeisters G lind er ( Aubmitglied) zur Ansicht aus. Die Abfahrt erfolgt in Wachenbuchen um SW Uhr oormittagS über Miltelbuchen, WstHelmsbad und Chauss-e Wachenbuchen nach dem Start, .fverauf gemeinsames Früh­stück bei dem Miiqlied Herrn W. Pflugzur schönen Aus­sicht". Abends von 7 Uhr ab gemüthliches Zu'ammensein mit Tanz, verbunden mit Preisvertheilung, in Gasthauszum Löwen".

[] Grotz-Arrheim, 4. Oftbr. (Turnerisches.) Sonniaa den 5. Oft ober hält der Turn kl ub hier Ablnrnen ab, des Vormillags für Zöglinge und des Nachmittags für die älteren Turner. Hieraus Abmarsch nach brm Saal zum aoldnen Stern, wo Tanzkränzchen mit Preisvertheilung fiatk findet.

Havaner Uereins- tu yergnnaungsnachrichten

Tur Samstag den 4. Oktober.

^nrncefrfffdiaP: Abends von 7f U^; Varturner^urde.

Gesaugverei -German»"": Abend? 8 Uhr; S. Stiftungsfest (Herren­abend) w be Sälen derßerfrolbollet

Gesellschaft .Hermani-»": Abends 8 Uhr: 8, Stiftungsfest im Saale derHmmym'".

Engna Männer- n. JüngsingSverein: Unterhaltung ^Ev. VereinSstaus). Evangelischer Arbeiterverein: Nereinsabend nrw Mitgliederaufnahme im Verein^lokale zum .Ekepbanten'.

^«rne-omeinde: Snrtttmw und SSorturner^nbc.

Brehm'sche S nrtaffe: Abeu s von 910 Uhr: Erste Austage und Mil- olieber^Iufpobme.

KlubSnronio" : Versimmlnno hn .Friebberaer Hof".

Kl» b ..Cawerasia": Klubob-nd in her .golb. ©erste".

Gesellige V-rbindnnaMelitta* VereinSabenb .zur Karthaune".

KannoEintracht" kVereinslokal .»um Braust b' *): BereulSabend. VereinEinigkeit": VereinSabend b» her Farn6en Krone".

Utbletenklu»Germania": Bereinsabend kRestauratwN Waaen^ach). ,Hanauer ^nßball<-efellfchaft t"SL": Bereinsabend in ><r Restauration Allemanig".

^ußbaUklub .Viktoria": V-reinSabend in her -Braue-ei WeiSmantel". Radkabr'r-Verein 189c: Abends von 810 U6r Kallenabend.

Stammtisch .Bnracrvrau": Jeden ®"müaa Abend: Uebung

VergnügvnaS-VereiuGermania": Vereinsabend in der Restauration zum fd)War»en Bären".

für Sonntao den 5. Oktober.

Vormittags von -11 Uhr: Uebungsstuilde der Tischgesellschaft im Nürnberger Hof".

Hauaner Sckützenver»>m: Nachmittags von 2 Uhr ab: Schießen auf »en neuen Schießständen.

FußballklubViktoria": NachmsttagS 3 Uhr: UebungSspiel auf dem Exerzier' latz.

Hanauer Fußball- und Cricketk'uo'. Nachmittag» 8 Uhr Uebung»- sviel au dem Er-rsierulatz,

Hanauer FußballaeiellschaK 1899 t Nachmittag» 8 Uhr: Ueb mgSiptei aur dem Ewerzierplgtz.

Hanauer Fußb'llklub .Wacker*: Nachmittags 3 Uhr: Uebun-Sspiel auf -em Exerzierplatz.

Erster Hauarer Fußballklub 1893t Nachmittag! n Uf-rt UebungSspre! au* unser»nu SvortvlaN an der .Schönen AnSUcht".

Hanauer FußballklubHanuovia": Uebun-tzsv'et aus dem Exersiu»v>otz.

Verband eulsche- Kriegsveter-nen: Abends 5 Utz ; MouatSoersamm lang im Gasthauszum oolbenen Faß".

Drahtnachrichten.

Zwickau, 3. Oftbr. Im Forst Haus W erd e zwi chen StatfenbaS und Neustadt erschoß der Wald­meister T i s ch l e i n seine drei Kinder und feine Ehe­frau, worauf er Selbstmord beging. Der Ehemann war 60, die Frau 30. Jahre alt. Der Beweggrund zu dem vierfachen Morde und Selbstmorde waren eheliche Zwistig- teilen.

Washington, 3. Oklbr. Die heutige Konkerenz im Weißen H m»e ist geschloffen. Der Präsident beS Arbeilerver- bandes, Mitchell, erklärte, eine Einigung sei nicht erzielt.

London, 4. Oklbr. Staatssekretär Brodrick hielt in Faruham eine Rede, in der er die an dem Kriegsaml geübten Kritiken widerlegte. Er vertheidigt auch die Beamten und die Organration des Kriegsanues, welches, wie er meinte, den An- strmgungen deS letzten Krieges mit nicht schlechtem Erfolge be­gegnet fei.