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29. Äuaust

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Kananer Uereins- u. Uergnügungsnachrichten

für Freitag den 29. August.'

Kunstverein: In der Aula der Königl. Zeichenakademie: Ausstellung von Gemälden: Geöffnet von vormittags 10 bis nachmittags 5 Uhr; E'Mritt für Nichtmitglieder 20 Pfg.

»Wiener Spitze": Abends 9 Uhr: Auftreten der Eperländer Damen- Kapelle.

ConcertgartenKaiserhof": Abends 8 Uhr: Großes Militär-Concert, ausgeführt von der Kapelle des Jnf.-RextS. Nr. 88.

Evang. Männer- und Jünglingsverein: UnterhaltungSabend (Evang. Vereinsbaus).

Hanauer Kellnerverein: Vereinsabend in der Restauration Ulsämer.

Gesangverein .Tonblüthe": Singstunde in derStadt Bremen.

Turn- u. Fechtklub: Fechten uno Turnen.

Klub derHarmlosen": Gemütbl. Zusammenkunft imFrankfurter Bau". Männerabtheilung der Turngemeinde - Turnen.

Verein für Homöopathie und Naturheilkunde: VereinSabend in der goldenen Gerste".

Verein der Bayern: Vereinsabend im Gasthauszur Sonne".

KlubSchlaraffia" Vereinsabend in der Restauration »Alemannia".

KlubAmicitia": VereinSabend im Restaurantz. großen Kurfürsten". Bicycle-Klub 1896: Klubabend im »Kaiser Friedrich".

BicycleklubHannovia" - Klubabend in derRestauration Carlsberg".

AthletenklubGermania": Riegensterumen und Ringen der 1., 2. und 8. Klasse (Restauration Wagenbach, Paradeplatz).

GesellschaftScharre» Eck": VeremSabenv.

MerkeS'scher Stenographen- Verein: Fortbildungskurs«» im Restaurant zur Sonne"

Arends'scher Stenographen - VereinConcordia" (Restaurationzur Karthaune"): Abends 9 Uhr: Uebungsabend in der Deiatten- schrist.

Stemm- u. Ring-KlubEiche": Abends von 910 Uhr: Ehrenpreis­stemmen, von 1011 Ringen (RestaurationWiener Spitze".

Hue JSab und fern.

Coffel, 28. August. Nach einer Reihe von Wechsel­fälschungen flüchtig gegangen ist der Kaufmann A. I a k s z t, Inhaber der Ledergroßhandlung Glebe Nachf. dahier. Auf Antrag eines der Gläubiger, der von J. 5000 M. zu fordern hat, wurde gestern über das Vermögen J.'s der Konkurs er­öffnet. Man hegt jedoch wenig Hoffnung, daß die Quote aus demselben eine ergiebige sein wird, vielmehr neigt man der Ansicht zu, daß viele auswärtige Firmen und auch eine Anzahl hiesiger Schuhmacher beträchtliche Verluste zu ver­zeichnen haben werden.

FC. Wächtersbach, 28. August. Das seltene Fest der diamantenen Hochzeit feiert am 12. September Herr Forst­meister a. D. August Kayser und Gemahlin dahier, beide noch körperlich und geistig rüstig. Der Jubilar ist 87, die Ju­bilarin 83 Jahre alt. Herr Kayser stammt aus der Graf­schaft Schaumburg. Sein Vater war der Erbauer der Paschenburg, eines viel besuchten Punktes des Wesergebirges.

FC. Schmalkalben, 29. August. Bei Wernshausen kollidirte ein Radfahrer mit einem Fuhrwerk. Der Radfahrer, Pfarrvikar Bösmann aus Salzungen, erlitt derart schwere Verletzungen, daß er bald darauf verschied.

Frankfurt, 28. August. Ein 24 Jahre alter Metzger­bursche tödtete heute früh in der Vogelgesanggaffe eine ver- heirathete, unter polizeilicher Kontrole stehende Frau durch drei Revolverschüsse und erschoß sich dann selbst.

ß Seligenstabt, 28. August. Dieser Tage konnte man hier das interessante Schauspiel des Aufstiegs einer größeren Brieftaubenschaar genießen. Der Klub der Militär-Brief- taubenzüchter zu Frankfurt a. M. hatte nämlich beiläufig 900 Stück der befiederten Brieftauben in Körben nach der hiesigen Bahnstation verfrachtet und ließ dieselben in der Nähe des Stationsgebäudes im Beisein einiger Klubgenossen und Offi­ziere gleichzeitig aufsteigen. Die munteren Sendlinge flatterten fast senkrecht in schwindelnde Höhe, kreisten mehrmals in den Lüften und entschwanden dann rasch in der Richtung ihrer Abgangsstation den Blicken ihrer Beobachter. Schon nach wenigen Minuten trafen die ersten Tauben an ihrem Reiseziele ein. Die Offenbacher Kreisverwaltungsbehörde hat neuer­dings mit ministerieller Genehmigung und nach Vernehmung unserer Lokalpolizeibehörde und des Gemeindevorstandes für die hiesigefliegende Brücke" eine am 1. September a. c. in Wirksamkeit tretendeFähr-Ordnung" erlassen. Dieselbe gibt einestheils genauere Polizeivorschriften über das Verhalten des Publikums bei Benützung der Brücke und regelt anderseits durch Ordnungsbestimmungen die Einrichtung und den Betrieb der Fähranstalt. Die neue Fährordnung entspricht einem vorhandenen Bedürfnisse und ist zur Beseitigung mancherlei Mißstände und Unklarheiten wohl geeignet, zumal sie sowohl für den Fährmann wie für die Passagiere feste Normen bietet.

Standesamt der Stadt Hanan.

Verzeichnitz

der in der Zeit vom 21. August bis 28. August vorgekommenen

Aufgebote.

Am 22. August. Emil Hermann Oswald Bieberstein, Metzger dahier von Bobile, mit Elise Katharine Kühn dahier von Dörnigheim. 27. Karl Wilhelm Friedrich Marsch all, Bi­jouteriefabrikant von Frankfurt a. M., mit Mathilde Sophie Philippine Rosa Paula Stübing von hier. 27. Jakob Gustav Kühnemuth, Gymnasiallehrer dahier vonFrankers- hausen, mit Marie Louise Auguste R ü p p e l l von Groß- almerode. 27. Johann Christoph Schmidt, Gelegenheits­arbeiter dahier von Mühlhausen i. Th., mit Johanna Karo­line Herr dahier von Sommerkahl. 28. Johann Heinrich Wilhelm Ohl, Metzger von hier, mit Jeanette Henriette Caroline Berneaud von hier. 28. Andreas Laucht, Schuhmacher in Frankfurt a. M., mit Karoline Falk von hier

Eheschließungen.

Am 23. August. Wilhelm Kroll, Former dahier mit Kiara Künast dahier. 23. Paul Löber, Sergeant dahier, mit Margarethe Baumgärtner von hier. 23. Wilhelm Münch, Sattler und Lackierer von hier, mit Margarethe Röder von hier. 25. Philipp Goy, gen. Roode, Bleich- gärtner dahier, Wittwer, mit Magdalene geschied. Willig,

geb. Reinhardt dahier. 25. Karl Dehrn, Fabrikarbeiter dahier, mit Auguste Erbe dahier.

Geburten.

Am 19. August. Emma Margarethe Elisabeth, T. des Kanalarbeiters Josef Kraft. 21. Karl Heinrich, S. des Metzgermeisters Heinrich Klee. 21. Christoph Emil, S. des Gärtners Christoph Goll. 21. Friedrich Paul, S. des Silber- arbeiters Ludwig Protzmann. 22. Heinrich Anton, S. des Cigarrenmachers Karl Bröning. 23. Margarethe, T. des Briefträgers Joseph Tragbar. 24. Katharina Christine, T. des Fabrikarbeiters Jakob Franz Becker. 24. August Kannt, S. des Goldarbeiters Friedrich Haas. 25. Erna Dorothea Johanna, T. des Maschinenmeisters Wilhelm Matthes. 25. Barbara Minna, T. des Brauers August Sauer. 25. Kon­rad Wilhelm, S. des Fahrburschen Christian Lenz. 26. Fran- ziska, T. des Bronceurs Ferdinand Roth.

Todesfälle.

Am 21. August. Sophie, T. des Gaswerksarbeiters Georg Loßberger dahier, alt 2 M. 23. Wilhelm, S. des Taglohners Georg Böcher dahier, alt 10 M. 23. Karl Adam Christian, S. des Weichenstellers Christian Harnischfeger dahier, alt 8J. 23. Olga Ottilie, T. des Silberschleifers Friedrich Wegfahrt dahier. 23. Jean Kraft, Installateur von Frankfurt a. M., alt 66 I. 24. Karl August, S. des Schneiders August Schneider dahier, alt 10 M. 25. Karl Philipp, S. des Dachdeckers Otto August Schmidt dahier, alt 9 M. 28. Karoline König, Beninerin von hier, ledigen Standes, alt 68 I.

Nachrichten aus Bethet aus dem Jahre 1901.

Wir hatten sehnlich gehofft, daß wir endlich einmal Kelle und Hammer ruhen lassen könnten, nachdem wir für mehr als 1700 epileptische Kranke in mehr als 50 verschiedenen Häusern hier und draußen in der Senne Obdach und Heimath für Leib und Seele geschaffen. Inzwischen sind aus den 1707 Kranken unseres letzten Berichts schon wieder 1768 (aus Stadt- und Landkreis Hanau 14) geworden, und nun liegen wiederum 91 Kranke vor unserer Thür mit der sehnlichen Bitte,thut uns auf" und schmerzlich genug lautet die Antwort wie einst in Bethlehems Nacht, als der liebe Gast auf der armen Erde sich einstellte,wir haben keinen Raum in der Herberge". Es bleibt uns also gar nichts übrig, als in Gottes Namen unsere Pfähle noch einmal weiter zu stecken, wenn wir nicht unbarmherzige Leute sein wollen.

Uebrigens sind wir auch im letzten Jahre nicht unthätig gewesen. Unsere lieben Schulknaben von Nazareth haben ihr neues Schulhaus fertig gestellt erhalten mit seinen 4 Schul- klassen. Ebenso haben wir in der Sennekolonie ein neues massives Wohnhaus aufgeführt für die Kranken von Rehoboth. Das alte, vor 15 Jahren mit dem dortigen Bauernhof er­worben, von Fachwerk erbaut, war durch und durch baufällig, sodaß die Regierung einen Neubau verlangte, der uns gegen 30 000 Mk. kostet.

So ist unsere Anstalt mit ihren beiden treuen Gefährtinnen Nazareth und Sarepta, die ihr ihr Pflegepersonal erziehen, und Wilhelmsdorf, das ihm alle Arbeiten verrichtet, die für Epileptische zu schwer sind in diesen 34 Jahren zu einem ansehnlichen Dörfchen herangewachsen, das aber über einen ziemlich großen Raum ausgedehnt ist. Wir haben hier in den beiden Thälern des Teutoburger Waldes und auf den dazwischen liegenden Waldrücken, wo unsere Kirche und unser Friedhof liegt, etwa 500 Morgen unseren Fallsüchtigen ein- gerüumt und draußen in unserer Sennekolonie Eckardtsheim, wohin wir gern unsere schwächsten Ackerbauer schicken, etwa ebenso viel. Es ist namentlich in der Sommerzeit ein gar anmuthiges Bild: die schönen Buchenwäldchen auf den Bergen, die rauschenden Büchlein in den Thälern, die vielen Obst- und Blumengärten, die reichen Wiesen und Felder und da­zwischen an den Abhängen zerstreut die Wohnungen unserer Kranken. Ganz wie der alte Römer Tazitus diese Gegend beschreibt, so ist es noch heute: Wo einem Hausvater ein Wäldchen, eine Quelle, eine Wiese, ein Aeckerchen gefallen hat, da hat er sich sein Haus zu bauen erbeten.

Schließlich unsern Freunden noch dies: Viele meinen, Bethel wäre reich, aber es ist nur reich durch seine lieben Kranken. An Schulden ist es aber auch reich. Dieselben be­trugen am 1. April 1901 1 Million 391207.75 Mk. Allein diese müssen doch auch allmählich abgezahlt werden, und wir müssen uns leider nicht nur aufs Neue ans Bauen begeben und wenigstens noch 100 neue Plätze schaffen, sondern wir haben, weil viele arme Kranke unter uns sind, für die ein ausreichendes Pflegegeld nicht bezahlt werden kann, und weil wir an dem Grundsatz festhalten, um Geldes willen keinen Kranken abzuweisen, im Durchschnitt täglich zu dem bezahlten Pflegegeld noch 23 Pfennige hinzuzuthun. Dieser Zuschuß betrug im letzten Jahr 156 000 Mk. und wird im neuen Jahr nicht weniger betragen.

Also unsere Freunde sehen, daß hier noch ein weites Ge­biet der Hilfe für willige Herzen offen steht. Ach, der barm­herzige Gott möge doch fernerhin an solchen Herzen und Händen es nicht fehlen lassen, denen es eine hohe Freude ist, ihren armen Mitbrüdern zu dienen und ihre Thränenlieder in Lobgesänge zu verwandeln!

Bethel, im Dez. 1901. F. v. B odels ch wingh, P.

* Stenographie. (Eiliges.) Der gestern beendete, am 7. August begonnene Unterrichtskursus in der Nationalsteno- graphie hielt sämmtliche Theilnehmer während der 4 Lehr- stunden in Spannung. Wie versprochen, wurde mit Leichtig­keit das System in nur 4 Stunden bewältigt, sodaß die Theil­nehmer voll und ganz das System beherrschen. Ein neuer Kursus beginnt Mittwoch den 3. September, abends 9 Uhr, im Vereinslokalzur großen Krone" und liegen hierzu schon Meldungen vor. Interessenten können sich noch betheiligen und ist noch zu bemerken, daß auch Damen daran theilnehmen können.

Drahtnachrichten.

Berlin, 29. August. DenBerl. Pol. Nachr." zufolge tritt am 1. Oktober ds. Js. der hauptsächlichste Theil derBrannt- Weinsteuernovelle in Kraft. Das Süßstoffgesetz tritt erst am 1. April 1903 in Kraft, da es nothwendig ist, vor­her noch Ausführungsbestimmungen zu erlassen, die dem Reichs­tage im Winter vorgelegt werden. Das am 1. Juli in Kraft getretene Schaumweinsteuer-Gesetz erbrachte bereits im ersten Monat eine Einnahme von V/2 Millionen Mark.

Berlin, 28. August. DemLokal-Anz." zufolge kre- pirte auf dem Militärübungsplatz Senne ein von einem Kanonier gefundenes Geschoß und verletzte den Kanonier so schwer, daß er verstarb. Ein zweiter Kanonier erlitt schwere Verletzungen.

Gmunden, 29. August. Gestern Nachmittag fand im Schlosse Württemberg die feierliche Einsegnung der Leiche der Herzogin Margarethe Sofia statt. Der Feier­lichkeit wohnten der Kaiser, die Mitglieder der herzoglich württembergischen Familie, mehrer Erzherzöge und Erz­herzoginnen, sowie andere Fürstlichkeiten bei. Abends wurde die Leiche nach Stuttgart übergeführt, wohin sie die ganze württembergische Familie und die Geschwister der Verstorbenen begleiten.

Kopenhagen, 28. August. Der berühmte Erfinder Edison, welcher gefragt wurde, wie sich wohl die Triebs­kraft der Zukunft gestalten werde, gab folgmde Ant­wort: Ich glaube, daß innerhalb 30 Jahre alle Eisenbahnen die Dampflokomotiven abschaffen und die elektrischen Motore annehmen, so wie die elektrischen Automobile Pferde als Zug- thiere ersetzen werden.

Christiania, 28. August. Der Norden Norwegens entpuppt sich plötzlich als ein Erzgebiet von großem Reich­thum. In Varanga, im Nordosten, an der russischen Grenze, wurden derAften Post" zufolge gelegentlich bergmännischer Untersuchungen Eisenerz-Felder gefunden, von benen versichert wird, daß sie an Ausdehnung ihres Gleichen suchen und die bekannten Erzfelder Dunderland-Stal sowie Luofsarara und Gelware weit übertreffen sollen. Zwei Adern sind bis 2 Meter dick.

New-York, 28. August. Nach einer Depesche aus Blue Fields (West Virginien) schössen die Ausständigen auf Grubenarbeiter in Cranecreel. Zwei Wächter und zwei Ausständige wurden getodtet und mehrere verwundet.

New-York, 28. August. DieWorld" meldet aus Bristol auf Rhode Island, der Milliardär Cornelius Vander- bilt habe einen großen Rennschooner bestellt, der an den Rennen in Kiel und Cowes im Frühjahr 1903 theilnehmen werde. Der bekannte Pacht-Konstrukteur Herreshoff beginne im Herbst dieses Jahres mit dem Bau des Fahrzeuges, das, wie er verbürge, schneller laufen soll wie Kaiser Wilhelms Pacht Meteor".

Kapstadt, 28. August. Der Burengeneral Ben Viljoen und zwei andere hervorragende Buren-Offiziere reisen am 10. September nach Europa ab, um Vorlesungen zu veranstalten, deren Erträgnisse für den Wittwen- und Waismfonds der Buren bestimmt sind.

Capstadt, 28. August. Dr. Jameson sprach in seiner heutigen Jungfernrede in der gesetzgebenden Versammlung der Cap-Colonie über seinen Einfall in das Gebiet der Buren- Republiken. Er sagte, dieser abscheuliche Zug sei ein schlimmer Mißgriff gewesen. Aber er habe Buße gethan und glaube, daß die Sache jetzt bei vernünftigen Leuten wohl vergessen werden könne.

Shanghai, 28. Angust. Der britisch-chinesische Handels­vertrag ist jetzt im Entwurf festgelegt. Das Schriftstück ent­hält 16 Artikel die mit Ausnahme des einen, der die Einfuhr von Morphium verbietet, keine neuen Bestimmungen enthalten. Der Vertrag wird in den nächsten Tagen unterzeichnet werden.

Shanghai, 28. August. Das durch Kaiser!, chinesisches Edikt vom 20. August genehmigte Zolltarif-Abkommen wird morgen 29. August von den Vertretern aller Mächte, ausge­nommen Frankreich, das noch nicht zugestimmt hat, und die Vereinigten Staaten, deren Vertreter gegenwärtig in Japan weilt, unterzeichnet werden. Nach Rückkehr des Secieren aus Japan wird er das Schriftstück unterzeichnen.

Simla, 29. August. Der Staatssekretär von Jndiev genehmigte den Bau einer Eisenbahn von Quetta nach N u s ch k i mit einer Länge von 82 Meilen. Der Bau wird sofort begonnen.

Schiffsberichte.

Hamburg, 25. August. Der DampferAthesia" von der Hamburg-Amerika-Linie ist vorgestern in Baltimore ein­getroffen.

Bremen, 23. August. Der Dampfer des Norddeutschen LloydFrankfurt" ist gestern in Galveston eingetroffen.

New-York, 26. August. Der DampferNoordam" von der Niederländisch - Amerikanischen DampfschifffahrtS- Gesellschaft ist gestern hier eingetroffen.

Der PostdampferZeeland" derRed Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 25. August wohlbehalten in New-Pork angekommen.

GebrauchS-Muster.

Nr. 181393. Vorrichtung zum Verriegeln von Schutz­deckeln an Knet- und Mischmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die als Riegel dienende Einrückstange mit einem Winkel versehen ist gegen Verschieben bei geöffnetem Deckel, sowie mit einem Anschlag am Winkel, gegen zu weites Oeffnm des Deckels. Jean Schnitzer in Hanau a. M., FrankfurUr- straße 29, vom 28. Juni 1902 ab. Sch. 14 724. Kl. 2b.

Nr. 180154. Knopf für Kleidungsstücke u. dgl. mit einer in den Knopf einschraubbaren Befestigungsplatte. Jakob Schäfer in Cassel, Lutherstraße 3, vom 20. Juni 1902 ab. Sch. 14 676. Kl. 44a.