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* Fahrplan. In der heutigen Nummer unseres Blattes (Jnseratentheil) ist ^e Zusammenstellung über die Ankunft und den Abgang der Züge in Hanau, giltig vom 1. Mai ab, enthalten. — Einer "der nächsten Nummern unseres Blattes wird das sich allgemeiner Beliebtheit erfreuende, in handlichem Taschenformat erscheinende Fahrplanbüchelchen beigegeben werden.
* Kimftgewerbe Verein. Die am 28. April abgehaltene Generalversammlung war von den Mitgliedern nur schwach besucht. Aus dem erstatteten Jahresbericht entnehmen wir, daß in dem abgelaufenen Jahr eine Reihe von Aufgaben durch den Vorstand behandelt und erledigt worden ist. Die in der letzten Generalversammlung beschlossenen Eingaben an den Bundesrath und das Reichsamt des Innern in Betreff des neuen Zolltarifs sind unter Mitwirkung des Vereins durch die Handelskammer zur Ausführung gekommen. Eine weitere Eingabe an den Reichstag soll in gleicher Angelegenheit s. Zt. erfolgen. Die Bemühungen, eine Betheiligung der hiesigen Edelmetallindustrie an der Düsseldorfer Ausstellung herbeizu- führen, haben leider nicht den gewünschten Erfolg gehabt. Ein erfreuliches Ergebniß lieferte das vom Verein bewirkte Ausschreiben von 2 Cellinipreisen, von je 100 Mark. Von den eingelieferten Arbeiten konnten 6 mit Auszeichnungen bedacht werden und wurde deren Veröffentlichung in der Goldschmiedezeitung bewirkt, sämmtliche Arbeiten jedoch im Saale des Stadtschlosses ausgestellt. Die generelle Erlaubniß zur Sonntag- und Ueberarbeit in unserer Industrie während der Weihnachtswochen wurde im abgelaufenen Jahre nicht ertheilt, jedoch erfolgte stets Bewilligung in den Fällen, wo das Bedürfniß genügend begründet war. Zu den von den Behörden vorgeschriebenen Listen wurde ein entsprechendes Formular ausgearbeitet, auf Veranlassung des Vorstandes durch Druck vervielfältigt und den Mitgliedern zugestellt. Mit der Fachzeitung, sowie der Zeitschrift „Schmuck und Mode", ebenso mit dem Verband deutscher Kunstgewerbevereine wurden die Beziehungen unterhalten und entsprechende Beiträge geleistet. Die vom Verein bezahlten Freistellen an der Königl. Zeichenakademie, von welchen noch drei zunächst writer bestehen, kommen nach Ausscheiden der betreffenden Schüler in Wegfall und werden dafür größere Beträge zum Zwecke von Prämiirungen aufgewendet. Die Unterstützung durchreisender Gehilfen wurde in 112 Fällen in Anspruch genommen. Die Mitgliederzahl des Vereines beträgt am Schluß des Jahres 129 hiesige, 9 auswärtige. Einer Einnahme von Mark 1313.05 stehen Ausgaben im Betrag von Mark 957.33 gegenüber.
* Preis-Äusschreiben. Wie wir vernehmen, hat der Vorstand des Hanauer Kunstgewerbevereins beschlossen in diesem Jahre ein Ausschreiben auf Entwürfe für Gold- und Juwelenschmuck sowie silberne Geräthe in größerem Umfange zu erlassen und auch auswärtige Bewerber in Pforzheim, Gmünd, Berlin, Paris u. s. w. zur Konkurrenz einzuladen. Zu diesem Zweck soll ein Betrag bis zu Mk. 1000 aufgewendet werden, sodaß die Preise entsprechend hoch dotirt werden können und eine größere Betheiligung erwartet werden darf. Zur Prämiirung der einlaufenden Arbeiten ist die Mitwirkung der königl. Zeichenakademie erbeten worden.
* Denkmal für die 83er. Der Ausschuß für Errichtung eines Denkmals zu Ehren der Gefallenen des 83. Jnf.-Regiments erläßt folgenden Aufruf: „Das Regiment v. Wittich (3. Kurhessisches) Nr. 83 ist das einzige Infanterie- Regiment der damaligen 22. Division, dessen ruhmreichen Antheil an dem Kriege von 1870/71 kein Denkmal verkündet, dessen Gefallene durch kein Denkmal geehrt werden. Noch ist es nicht zu spät, das Versäumte nachzuholen. Noch leben Hunderte von Männern unter uns, die im Verbände des Regiments die großen Errungenschaften jener Zeit mit erkämpfen halfen. Es gilt auf den Gefilden von Wörth an der Stelle, wo das Regiment 83 die Feuertaufe empfing, ein schlichtes und doch würdiges Denkmal zu errichten, geweiht den Manen jener Männer, die ihr Leben für ihr Vaterland und ihren König ließen, gewidmet in Dankbarkeit dem Andenken aller Mitkämpfer in jenem gewaltigen, blutigen Ringen, dessen Siegespreis das unter dem Kaiseraar geeinte große deutsche Vaterland war, die Grundbedingung für die vielverheißende, kraftvolle Entfaltung auf allen Gebieten vaterländischen Kulturlebens. An Alle, welche die Ehre hatten, die Nummer des Regiments zu tragen, an Alle, die zum Regi- mente in Beziehung standen, an Alle, die es freudig begrüßen, wenn der Ruhm der hessischen und waldeckischen Waffen und bringung und Unterbringung verrotteter und verrottender organischer Bestandtheile in Gestalt von Dünger, Laub, Stroh und dergleichen. Der Humus saugt das Wasser auf und hält es länger fest. Je mehr Humus, umso mehr sparen wir an der Bewässerung, umso eher und mehr hilft auch die Be- wäfferung.
Die Frage, ob der Nutzen der Bewässerung zu der aufge- wendeten Mühe und Arbeit in einem entsprechenden Verhältniß stehe, erledigt sich leicht. Man braucht nur auf das Vorgehen der geschäftsklugen Amerikaner hinzuweisen. Die nordamerikanischen Obstzüchter haben den Nutzen, den eine rationelle Ernährung und Bewässerung der Bäume bringt, längst erkannt. Wenn diese für ihre Obstanpflanzungen großartige Bewässerungsanlagen unter Aufwendung erheblicher Mittel hergestellt haben, dann dürfen wir auch etwas mehr thun. Der Amerikaner ist der Letzte, der sein Geld sortwirft. Wenn der etwas anlegt, dann thut er es nur, weil er weiß, daß er es mit Zins und Zinseszinsen wieder hereinbekommen wird.
Zum Schlüsse bemerkte der Vortragende, daß er, ohne auf das Gebiet der Pflanzenphysiologie einzugehen, nur das zu seinem Thema angeführt habe, was praktischen Werth habe, ohne den Anspruch auf eine erschöpfende Behandlung des Kapitels: „Das Wasser und der Obstbaum" zu machen; nur Einiges aus der Praxis für die Praxis sollte zur Anregung gegeben werden; die Aufmerksamkeit der Obstzüchter sollte nur auf ein vielfach so schwaches Glied ln der Kette der Veranstaltungen gelenkt werden, die getroffen werden müssen, um die Obstzucht ertragreicher zu machen, und Jedem sollte die einfache Wahrheit einleuchten, daß keine Kette stärker ist, als das schwächste Glied in ihr.
Donnerstag
die Tapferkeit der Söhne unseres Hessenlandes und der Fürsten- thümer Waldeck und Pyrmont geehrt werden, an sie Alle richten wir die herzliche Bitte beizusteuern, um eine Ehrenpflicht erfüllen, eine Dankesschuld abtragen zu können. Geldspenden werden in der Zahlmeister-Geschäftsstube des 1. Bat. Jnf.-Regts. von Wittich sowie von Herrn Kaufmann Karl Kaufhold, in Firma C. F. Behmer, Cassel, Wilhelmstr. 25, entgegengenommen." Dem Denkmals-Ausschuß gehören aus dem Stadt- und Landkreise Hanau an: Bauer, Landwirth, Ravolzhausen; Möller, Postsekretär, Hanau; M ü h l - Hause, Kaufmann, Hanau; Ruth II, Maler, Langendie- bach; Schäfer, Landkrankenhaus - Inspektor, Hanau; Schwellenberg, Handelsgärtner, Hanau.
* Hanauer Kleinbahn - Gesellschaft, Akt.-Ges. Im „Hotel Adler" dahier wurde gestern die Hauptversammlung der Hanauer Kleinbahn-Gesell! chaft abgehalten. Der erstattete Geschäftsbericht für das Jahr 1901 läßt sich einleitend wie folgt aus: Wenngleich das Ergebniß noch als ein zufriedenstellendes bezeichnet werden darf, so bleibt es dennoch hinter dem Vorjahr zurück. Der Reingewinn beträgt 36 341.65 Mk. und gestattet die Vertheilung einer Dividende von 4*/r pCt., während aus dem Reingewinn des Vorjahres in Höhe von 41 998.75 Mk. eine Dividende von 5 pCt. zur Ausschüttung gebracht werden konnte. Die Ungunst der wirth- schaftlichen Verhältnisse während der ganzen Dauer des Jahres 1901 hat ein Zurückgehen der Betriebseinnahmen von Mk. 110 226.42 auf Mk. 108 131.60 bewirkt. Der Ausfall ist allein im Personenverkehr eingetreten, da der Verkehr nach und von der Stadt Hanau infolge der verminderten Arbeitsgelegenheit ein geringerer war, als in den Vorjahren. Es darf angenommen werden, daß mit der Wiederkehr besserer geschäftlicher Verhältnisse sich auch der Verkehr auf unserer Bahn wieder entsprechend heben wird. Die Betriebs-Ausgaben stellten sich im Berichtsjahre auf 55 362.64 Mk. Die Betriebs- Einnahmen waren in den beiden letzten Geschäftsjahren die folgenden: Personen- und Gepäck-Verkehr 1900: 77 890.20 Mk., 1901: 76 681.29 Mk.; Güter-Verkehr 1900: 30 344.30 Mk., 1901: 30 407.20 Mk.; Post-Verkehr 1900:673.54 Mk., 1901: 544.21 Mk.; Verschiedene Einnahmen 1900: 1318.38 Mk., 1901: 1 098.90 Mk. Summa 1900: Mk. 110 226.42, 1901: Mk. 108 131.60. — Die Hauptversammlung genehmigte, den sich ergebenden Reingewinn von Mk. 36 341.65 wie folgt zu vertheilen: a. in den gesetzlichen Reservefonds 5 pCt. von Mk. 34 837.59 Mk. 1 741.88; b. 4 pCt. Dividende Mk. 30 000; c. Tantieme an den Aufsichtsrath 10 pCt. von Mk. 3 095.71 (Mk. 4 599.77 — Vortrag Mk. 1 504.06) Mk. 309.57; d. Mehrdividende '/, pCt. Mk. 3 750.—; 6. Vortrag auf neue Rechnung Mk. 540.20. — Die Dividende ist zahlbar bei der Privatbank in Magdeburg und bei der Betriebskasse der Kleinbahngesellschaft in Hanan.
* Marianische Jnnglings-Kongreaation. Wegen Renovirung des Vereinslokates findet Freitag den 2. Mai d. J. keine Konsirenz statt.
* Im Zoologischen Garten zu Frankfurt a.W» veranstaltet die Kapelle Samstag einen Strauß-Abend. Sonntag ist am Vormittag von 7 bis 1 Uhr der Eintrittspreis auf 30 Pfg., Kinder 20 Pfg. und für das Aquarium auf 20 Pfg. ermäßigt. Um 1 Uhr wird der Garten für die Vormittagsbesucher geschlossen und von da an kostet es 1 Mk., Kinder 50 Pfg. für den Garten, und 50 Pfg., Kinder 20 Pfg. für das Aquarium.
* Bauernregeln für Mai. Zum 1. Mai muß sich ein Rabe, zu Johannis ein Knabe im Korn verstecken können. — Pankratius und Servatius sieht kein Gärtner gern; denn es sind zwei sehr gestrenge Herrn, — Pankraz- und Urbani- tag ohne Regen, versprechen reichen Wcinsegen. — Wenn St. Urban kein gut Wetter hält, das Weinfaß in die Pfütze fällt. — Mairegen auf die Saaten, dann regnet es Dukaten. — Viel Gewitter im Mai, schreit der Bauer Juchhei! — Weht im Mai der Wind aus Süden, ist Regen uns sehr bald be- schieden. — Im Mai ein warmer Regen, bedeutet Früchtesegen. Maikäferjahr, fruchtbares Jahr. — Kühler Mai, ist 'ne alte Regel, bringt viel Arbeit für Keller und Flegel. — Wenn die Wachteln fleißig schlagen, läuten sie von Regentagen. — Gibt's der Eichenblüthe viel, füllt sich auch des Kornes Stiel. — Wenn die Kröten fleißig laNfen, wollen sie bald Regen saufen. — Bienenschwärme im Mai, bringen uns viel Heu. — Kühle und Abendthau im Mai, bringen Wein und vieles Heu. — Nasse Pfingsten, fette Weihnachten. — Der Mai ist selten so gut, er setzt dem Zaunspfahl noch auf einen Hut. — Vor Nachtfröst' bist Du sicher nicht, bis daß herein Servatius bricht. — Nachdem der Urban pflegt zu sein, so glaubt man, daß geräth der Wein. — Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so auch der ganze Herbst sein mag. — Regen im Mai, gibt für's ganzS Jahr Brod und Heu. — Auf nassem Mai, kommt trockner Juni herbei. — Maienihau macht grüne Au; Maienfröste unnütze Gäste.
* Ungetheilten Beifall fanden die bei der vorgestrigen Kostprobe im Geschäfte der Firma G. G e r l a ch Nachf., verabreichten Proben von Maggi's Gemüse- und Kraft-Suppen. Durch praktische Vorführung seitens des anwesenden Vertreters der Firma konnte man sich überzeugen, wie zweckmäßig diese Suppen nicht nur für die Hausfrau sondern auch für alleinstehende Personen sind. Aus einem Würfel für 10 Pfg. erhält man auf die einfachste Weise, lediglich durch Aufkochen in Wasser, 2 Teller vorzüglicher, vollständig fertiger Suppe. Allgemein wurde deren reiner, natürlicher Geschmack anerkannt. Durch mehr als 30 Sorten wie Reis, Grünkern, Erbs, Tapioca-Jnlienne rc. ist für angenehme Abwechslung gesorgt.
Aus dem Gerichts faul.
Sitzung der Strafkammer II vom 30. April.
Verschiedenes.
Der Bauer E. von Breitenborn ist der wissentlich falschen Anschuldigung angeklagt. Das Verfahren gegen ihn wird jedoch eingestellt, weil die Beschuldigung nicht einer Behörde gegenüber, sondern bei einem Privatmann vorgebracht wurde. — Auf der Straße von Birstein nach Obersotzbach wurden anfangs Januar d. Js. eine Anzahl der daselbst angepflanzten
____________________________■_____________1. Mai
Bäumchen durch ganzes und theilweises Absägen vernichtet. Die vor 2 bezw. 3 Jahren angepflanzten Bäumchen hatten das Mißfallen des Taglöhners S. von Oberiotzbach erregt, weil sie auf seinen Acker und die darauf stehenden Obstbäume Schatten zu werfen drohten. Er hatte auch gelegentlich seinem Unmuth über die Pflanzung der Bäume Ausdruck gegeben, in» dem er sagte, sie seien ganz unnöthig. Die nach der Beschädigung der Bäumchen bei denselben aufgefundenen Fußspuren stimmten auch mit seinen Stiefeln überein und so sitzt er als der Beschädigung der Bäumchen dringend verdächtig auf der Anklagebank. Der Staatsanwalt beantragt 6 Mo> nate Gefängniß, aber das Gericht erkennt auf Freisprechung, weil die Verdachlsmomente nicht ausreichten. — In der Nacht zum 14. Oktober v. Js. wurde bei einer Marmorschleiferei in Altengronau die Thüre in einer Mauer ausgehängt, ein Stück weit fortgeschleppt und die Mauer beschädigt. Der Thäler soll der Steinbrecher W. von Altengronau gewesen sein, der mehrmals vorbestraft ist, an dem Abend sich bei seinem Bruder zur Kindtaufe befand und beim Nachhausegehen an der Thür vorbeikam. Der mit Eisen und Nägeln beschlagene Matz des Schuhes des W. paßte genau in die Fußspuren am Thatort, der Angeklagte behauptet aber ganz zutreffend, die Schuhe der Bauersleute glichen sich alle, zudem habe er an dem Sonntagabend nicht seine genagelten ArbeitSsckuhe, sondern die unge- nagelten Sonntagsschuhe angehabt. Ferner war den Abend Tanzmusik in Joffa und es bleibt die Möglichkeit, daß einer der dortigen Theilnehmer die That verübt hat. Der Angeklagte wird ebenso wie vom Schöffengerichten Schwarzenfels freigesprochen.
Regenstation Hanau des Königl. Preußischen Meteorologischen Instituts zu Berlin.
Im Monat April wurden 6 Tage mit mehr als 0,2 mm Regenhöhe beobachtet. Die größte Niederschlagsmenge in 24 Stunden war am 20. April (gemessen am 21. April morgens 7 Uhr), sie erreichte eine Höhe von 8,7 mm, was gleichbedeutend ist mit 8,7 Liter auf 1 Quadratmeter.
Die Monats-Menge der Niederschläge im April betrug 18,1 mm oder 18,1 Liter pro Quadratmeter.
Die Niederschlaqshöhe des am 20. April niedergegangenen Gewitters betrug 7,2 mm oder 7,2 Liter pro Quadratmeter.
Der Beobachter: Jean Jobst.
Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Seewarte.
Telegramm ans Hamburg vom 1. Mal,
9 Uhr 35 Min.
Ein Maximum über 765 mm lagert über Südwesteuropa, eine Depression über Mitteleuropa, ein Minimum unter 743 mm über dem Skagerak. In Deutschland ist das Wetter kalt und regnerisch. ” " "
Prognose für den 2. Mai: Fordauer der herrschenden Witterung wahrscheinlich.
Barometerstand
mittags 12 Uhr am 30./4. 1./5.
Sehr trocken
Beständig
Schön Veränderlich
Regen (Wind)
Viel Regen
Sturm
Kauuner Vereins- u. Vergnügungsuachrichten
für Donnerstag den 1. Mai.
Kirchenchor der Johanniskirche: Abends präcis 8 Uhr: Probe im Uebungssälchen der Kirche.
Evang Männer- und IünalingSverein: Bibelstunde (Ev. VereinShauS). Turn- n. Fechtklub: Fechten
Katholischer Männerverein: VereinSabend in der „Restauration Mohr . Dramatisch-litterarischer Verein „Melpomene' (im Gasthaus „M Sonne'): Lesung. „
Gabelsberger Stenographen-Verein im Gasthaus zu den .3 Rindern Uebungsabend für Korrespöndenzschrift.
Arends'scher Stenographen- Verein „Concordia": Uebung-- und Ver» einSabend im Hinteren Sälchen der .Karthauue".
Deutschnationaler Handlungsgehilfen - Verband, Ortsgruppe Hanau Vereinsabend im „Karlsberg".
Gesanaverein „Fröhlichkeit'; Singstunde im Vereinslokale.
Techniker-Verein: VereinSabend in der Restauration Mohr.
Konsulat Hanau der Allgemeinen Radfahrer-Union D. T.-K,: Abends 9'/» Uhr: Versammlung im „Restaurant Carlsberg".
Radfahrerverein „Vorwärts": Zusammenkunft im KastbauS »z. Sonne . Erste Hanauer Poulegesellschaft: Preisspiel im „Deutschen Haus". Erster Hanauer Fußball-Klub 1893; Klubabend im Vereinslokal (Brauerei Kaiser, Altstadt).
Radfahrerverein Hanau 1885; Klubabend in der „Centralhalle". Spessart-Touriüevvereiu - Vereinsabend im Gasthaus „z. Elephanten . Feuerwehr-Vorstandssttzung in der Brauerei Beck.
Hue JSab und fern.
Cassel, 30. April. Die auf dem Bresselsberge zur Errichtung kommende Bismarcksäule soll nach dem Entwürfe des Architekten Kreis in Dresden zur Ausführung gelangen.
Witzenhausen, 28. April. Der Metzgergeselle St. hier wurde heute verhaftet, weil er verdächtig ist, den letzten großen Brand, durch welchen 5 Wohnhäuser mehr oder weniger beschädigt wurden, böswillig angelegt zu habm.