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11. April

Freitag

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erheblich zur moralischen Hebung der oberschlesischen Arbeiter- bevölkerung beitragen wird, und daß dies noih thut, muß Jeder zugeben, der die Kriminalstatistik kennt.

Die erste Milliarde Minute« seit Christi Geburt wird am 28. April, vormittags 10 Uhr 40 Minuten verflossen sein. In jubiläumslustigen Kreisen rüstet man zu einer wür­digen F-ier.

Eigenartiger Unfall. Zwei Kinder von fünf und sieben Jahren spielten in Helmstedt Versteckens. Hierbei krochen sie in einen großen Koffer, dessen Deckel ins Schloß fiff. Erst nach längerer Zeit wurden Nachbarn aufmerksam und befreiten die Kinder. Das jüngere Mädchen war todt, während es zwei Mitgliedern der Sanitätskolonne gelang, den Knaben nach langen Bemühungen ins Leben zurückzurufen.

Bon einer Storchenfchlacht wird aus Riedlingen in Württemberg berichtet: Die streitenden Parteien zählen durchweg zu hochgeborenen uralten Geschlechtern, deren Ver­hältnisse es gestatten, in dem fernen Süden zu überwintern und erst dann wieder in die rauhere Heimath zurückzukehren, wenn der wonnige Frühling seine Alles belebende Kraft auch im Norden wirkungsvoll beendet. Als dieser Tage ein solch' glückliches Ehepaar hierher zurückkehrte, fand es unerhörter Weise seine Residenz von Standesgenossen besetzt, die trotz gütlicher Aufforderung nicht von der Stelle zu bewegen waren. Ueber ein Anrufen der Polizei sind solche Herr­schaften nun einmal erhaben; sie verfechten Recht und Ehre lieber mit den Waffen, die ihnen schon in die Wiege gelegt sind. Mit den raschesten Zügen reisten die beiden so schnöde . vergewaltigten Eheleute flußauf- und -abwärts im Donau- thale und erschienen in unglaublich kurzer Zeit wie­der in Riedlingen, je in Begleitung eines weiteren hochgebore­nen Ehepaares. Die vereinigte Aufforderung, die geraubte Wohnung sofort zu verlassen, wurde von den frechen Eindring­lingen vornehm ignorirt. Da hielten die drei befreundeten Paare kurzen Kriegsrath, verteilten sich sodann um die Re­sidenz als Belagerer und stürzten schließlich mit überlegener Wucht auf die fremde Sippe. Dieser trat ihnen aber mit den Waffen entgegen, vermochte jedoch auf die Dauer dem Angriff nicht zu widerstehen. Sie verließ endlich das Schlachtfeld, nachdem sie bedeutend an ihrer Toilette eingebüßt hatte. Tri- umphirend nahmen die rechtmäßigen Herren Besitz von ihrer Residenz. Die verbündeten Damen und Herren trennten sich, und das Hilfskorps kehrte auf seine Burgen zurück. So endete die Riedlinger Storchenfchlacht.

....................................- Drahtnachrichten.

Aus dem Abgeordnetenhause.

Berlin, 11. April. Die Erwartung des Präsidenten

Abgeordnetenhauses v. Kröcher, mit der Etatsberathung bis zum 19. d. Mls. fertig zu werden, dürste nicht in Er­füllung gehen können, und zwar hauptsächlich weil der Finanz­minister Frhr. v. Rheinbaben am 17. und 18. d. Mts. den Kaiser auf der Reise nach der Nordsee zu begleiten gedenkt. Infolgedessen wird voraussichtlich erst am 19. April in die dritte Lesung des Etats im Abgeordnetenhaus eingetreten werden können. In der Zwischenzeit zwischen der zweiten und dritten Etaisleiung sollen erste Lesungen einiger noch rück­ständiger Gesetzentwürfe vorgenommen werden, damit diese zur Vorberathung an Kommissionen gelangen können. Nach einer vorläufigen Verabredung der Präsidenten des Abgeordneten­hauses und des Herrenhauses soll der Etat dem Herrenhause am 22. April zugestellt werden.

Stabeisen-Walzwerke.

Berlin, 11. April. Die hier versammelten Vertreter deutscher Stabeisenwerke stellten einstimmig fest, daß in allen Revieren eine starke Beschäftigung vorliege sowie daß die auf der letzten Zusammenkunft in Köln beschlossenen Min­destpreise für den Verkauf erheblich überschritten worden sind. Die in Au? ficht genommene Bildung eines allgemeinen Stab­eisen-Syndikats wurde von allen Seiten freudig be­grüßt und die erforderlichen Vorarbeiten in die einzelnen Gruppen verwiesen.

Festigkeit des Eisenmarktes.

Hannover, 11» April. Die Hannoversche, Elb- und Harzgruppe des Vereins Deutscher Eisengießereien beschloß in einer gestern dahier abgehaltenen Sitzung, angeHl der Festigkeit des Eilenmacktes, der gesteigerten Bauthäligkeit und vermehrten Nachfrage an den bisherigen Preisen festzuhalten. Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Italien.

Rom, 10. April. DieAgenzia Steiani" veröffentlicht folgende Note:Nachdem der italienische Gesandte in Bern, Stilvestrelli, sich beim Bundesraihe über die völlige Siraflong- keit beschwert, die eine lange Artikelreihe des BlauesLe Reuest" voll Beleidigungen gegen das Gedächtniß an König Humbert und Verherrlickunoen des Königsmordes von Monza ge­funden, ist ein persönlicher Zwischenfall zwischen dem Ge­sandten und dem Bundesraihe eingetreten, in besten Verfolg die Regierung der Schweiz von der italienischen Regierung die Ersetzung Silvestrellis verlangte. Da Italien diese Forderung ablehnte, brach der Bundesrath die amt­lichen Beziehungen zu Silvestrelli ab. Infolge dessen hat Italien gleicher Weise die amtlichen Beziehungen zu dem schweizerischen Gesandten in Rom, Carlin unterbrechen müssen." (Siebe auch Politische Rundschau.)

Bern, 11. April. In Besprechung des Bruches der diplomatischen Beziehungen mit Italien stellen die schweizerischen Blätter fest, daß der Bundesraih handelte, wie es die Würde des Landes verlangte und find überzeugt, daß der Vorfall prompt erledigt wird. DieNeue Züricher Zeitung" tagt: Aus der Frage des persönlichen Taktes sei ein diplomatischer Zwischenfall gemacht. Man dürfe Hoffen, daß der Zwischenfall nicht weiter aufgebauscht werde und daß es dem guten Willen der maßgebenden Persönlichkeiten gelinge, die normalen und freundlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern wiederherzustellen.

Rom, 11. April. DieTribuna" führt aus, der Ab­bruch der persönlichen Beziehungen zwischen dem italienischen

Gesandten Silvestrelli und der schweizerischen Regierung sei durch eine Note Silvestrellis vom 6. März veranlaßt, worin dieser, gestützt auf Artikel 4 und 5 der schweizerischen Ver­fassung, die Bundesregierung an die internationalen Pfl'ckiep er­innerte. Der Bundesraih erb ob gegen die Form drr^WL Einspruch. Aber Silvestrelli b.iianb in einer weitererl^Wtk auf seiner Auffassung. DieTribuna billigt die Wigkeit Silvestrellis und der italienischen Regierung und drückt ihr Erstaunen aus, daß die Schwüz nicht aus eigenem Antrieb die Verpflichtung fühle, die Verherrlichung eines Ver­brechens und die Anstiftung dazu, die selbst ein Verbrechen fei, zu verfolgen, und daß sie dieses Ver- brechen, das zu den schlimmsten des gegen die Ge'ell- schaft gerichteten zähle, in dem Fall eine Beleidigung fremder Souveräne umwandeln wolle. Langmuth könne nicht die Grenzen der Würde überschreiten. DieTribuna" äußert sodann den Wunsch, die guten Absichten der Sckweiz möchten durch ihre Handlungen bestätigt und die vorhandene Wolke von Italien und dem diplomatischen Horizont ver­schwinden. DiePatria" betont, der Anlaß zu dem Konflikt berühre die nationale Würde Italiens. Gegenüber den An­forderungen derselben verschwänden die Personen der Gesandten. Die Regierung möge durch ihre Haltung beweisen, daß Italien keine Erniedrigung hinzunehmen geneigt sei. DieCrpitan Frocassa" wirft der schweizerischen Regierung vor, sie habe aus Respekt und Furcht vor den Anarchisten die Veröffent­lichung der 50 Artikel, die das Andenken König Humberts schmähen, und zu neuen Mordthaten auffordern, geschehen lasten. DaS Blatt ite hinzu, Minister Prinetti habe bereits die auf den Konflikt bezüglichen Schriftstücke der Kammer zu­gehen lassen. Die Veröffentlichung in einem Grünbuch siehe unmittelbar bevor.

Die Lage in Belgien. (Siehe auch Beilage.)

Lüttich, 11. April. Gestern Abend fand hier eine große sozialistische Kundgebung statt. Große Menschen­mengen durchzogen die Straßen und veranstalteten unter freiem Himmel Versammlungen, wobei sehr heftige Reden gehalten und der allgemeine AuSstand für nächsten Dienstag angerathen wurde. Die Polizei, welche einschritt, wurde mit Steinwürfen empfangen. Bei dem Zusammenstoß wurden zwei Polizisten und mehrere Theilnehmer an der Kundgebung verwundet.

Brüssel, 11. April. Nach der Versammlung vor dem Volkskhauie durchzogen gestern Abend große Schaaren die Stadt nach allen Richtungen. Ein Trupp, welcher in den Vorort Schärbeck einzudringen suchte, wurde von der Bürger­garde mit gefälltem Bajonett daran gehindert. Auf der Place Rouppe fand ein Zusammenstoß der Menge mit der Polizei statt, wobei mehrere Revolverschüsse gewechselt und einige Verhaftungen vorgenommen wurden. Auch bei der Avenues Louise kam es zu Thätlichkeiten, wobei mehrere Per­sonen Verletzungen erlitten. Die Polizei trieb die Menge aus­einander, welche sich vor der Synagoge wieder versammelte. Dieselbe wurde jedoch wieder zerstreut. An vielen Häusern im Zentrum der Stadt, darunter am ^Palast des Genators Merode, wurden sämmtliche Scheiben zertrümmert. Besonders heftig war der Zusammenstoß in der Rue Mines in der Nähe des Volkshaules und vor demselben, wobei beiderseits mehr als 100 Schüsse fielen und die Menge und die Polizei handgemein wurden. Ueber 305 Verwundete, darunter Frauen und Kinder, wurden in dem in ein Lazareth umgeroanbehen Volkshause unierqebracht und die anderen in die Krankenhäuser ober auf die Polizeibureaus gebracht. Als die Menge die Straße zu verbarrikadiren suchte, machte die Gendarmerie vom Bajonett Gebrauch, wobei sie mit Steinwürfen empfangen wurde. Mitternacht schien das Stadtviertel, wo das Volks­haus liegt, in voller Revolution zu sein. Man hatte die Schienen der Straßenbahn losgelöst und eine Barrikade vor dem Volkshause errichtet. Nach wiederholten Bemühungen ge­lang es der Polizei, die Straßen beim Volkshaus, wohin Viele geflüchtet waren, zu säubern. Um 1 Uhr früh schien die Ruhe wieder hergestellt zu sein. Die klerikalen und die libe­ralen Blätter schreiben mit Empörung gegen die unwürdigen Ausschreitungen in den letzten Tagen.

Brüssel, 11. April. Bei den Zusammenstößen der letzten Nacht wurden 3 Poliz-ibeamte verwundet. Eine große Anzahl Verhaftungen wurde vorgenommen, welche sämmtlich aufrecht erhalten blieben. Heute wird eine Bekanntmachung des Bürgermeisters angeschlagen, welche Zusammenrottungen unterlagt. Der Bürgermeister von Brüssel und die der anderen Vororte werden gemeinsame Maßregeln zur Unter­drückung der Unruhen triff n. Bei der Wiederherstellung der Ordnung vor dem Volkshaule wurde die Polizei durch Gen­darmerie und Iägerkompagnien unterstützt. Als Befehl ge­geben wurde, das Voiksbaus mit Gewalt zu sänb rn, erboten sich die Führer der Sozialisten, dies auf friedlichem Wege zu bew rken. Gleich darauf herrscht Ruhe.

Antwerpen, 11. April. Eine antirevolutionäre Kund­gebung fand gestern Abend beim Eintreffen der Deputieren statt. Dieselben wurden unter Hochrufen auf den König von einer großen Zahl klerilal gesinnter junger Leute nach ihrer Wohnung aeleitet.

St. Nicolas, 11. April. Etwa tausend Per'onen zogen gestern Aben» durch die Straßen der Stadt, um sich nach dem fo- zialistiicken Versammlungslokal zu begeben. Die Polizei zer­streute die Menge und nahm mehrere Verhaftungen vor.

Der Krieg in Südafrika.

London, 10 April. (Unterhaus.) Kriegsminister Brodrick erklärt: Lord Kitchener theilte mir mit, die Vertreter aus Transvaal, darunter Schalk Bürger, Reitz und Lukas Meyer, traten in Klerksdorp ein, wo Lolha mit ihnen zu- fammentraf. Steijn, De Wet, Delarey und drei Mitglieder der Regierung deS ehemaligen Oranje-Freistaates find ebenfalls nach Klerksdorp gereist, wo sie gestern ankamen. (Leifall.) Von den Führern ist keine Mittheilung eingegangen, außer der bezüglich der Gewährung freien Geleits für die Tbeil- nehmer an der Konferenz. Kolonialminister Chamberlain führt auS: Ich weiß nickt, ob das freie Geleit für einen abgegrenzten Zeitraum gewährt ist, eS wird aber zweifellos so lange auf-

reckt ^halten bleiben, als die Verhandlungen fortschreiten. Am Schlüsse derselben würden die Abgesandten ermächtigt, Jeder nach seinem Bezirk zurückzukehren. Black fragt, ob Schalk Bürger und die Anderen der Verbannung auSgesttzt wärm, falls sie nach ihrer Rückkehr zu den Linien der Buren ge- fytaen würden. Chamberlain erwidert, die Proklamation bleibe ick Kraft.

London, 11. April. Reuters Bur. meldet aus Pretoria vom 9.: Die cembiniruu Operationen im Oranjefreistaat find soeben beendet worden. Dieselben erstreckten sich von Westen nach Osten über den nordwestlichen Distrikt deS Oranjefrei- staates. Bei denselben wurden 60 Gefangene gemacht und eine erhebliche Menge Vorräthe erbeutet.

Bestattung der Leiche Cecil Rhodes.

Bulawajo, 10. April. Die Leiche Cecil Rhodes wurde gestern unter sehr zahlreicher Beiheiliounq von Europäern und Eingeborenen auf dem Gipfel des KopjeS Matoppchill nach einer eindrucksvollen Feier zur Erde bestattet.

Zollfragen in England.

London, 11. April. Standard und Daily Chronicle verzeichnen das Gerücht, das bevorstehende Budget werde einen Zoll von 5 Pence auf den Zentner Mehl und drei Pence auf den Centner Getreide vorichlagen.

Das Mandschurei-Abkommen unterzeichnet.

London, 11. April. Im Unterhaus theilte Staatssekretär Cranborue gestern mit: Das Mandschurei-Abkommen ist, wie der britische Gesandte in Peking berichtet, unterzeichnet. Die Bestimmungen desselben sind der Regierung nicht offiziell mit­getheilt, aber wir hören, das Abkommen sehe vor, daß die Mandschurei theilweise in sechs Monaten, völlig innerhalb achtzehn Monaten, von der Unterzeichnung an gerechnet, seitens der Russen geräumt wird.

Nationale Neziprozitätsliga.

Cbicago, 10. April. Siebzig hervorragende Geschäfts­leute aus den östlichen, mittleren und westlichen Staaten trafen heute hier zusammen, um eine von Parteirückfichten unabhängige nationale ReziprozitätSliga zu bilden. Der Vorsitzende der Versammlung erklärte, die Rezi- prozität werde rasch die wichtigste Frage für die Vereinigten Staaten werden.

. Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen.

Caracas, 11. April. DieAgence Havas" meldet, daß der venezolanische Kongreß die im Februar in Paris be­schlossene Vereinbarung über die Wiederaufnahme der diplo­matischen Beziehungen zwischen Frankreich und Venezuela an­genommen habe.

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Berlin, 11. April. DieVossische Ztg." meldet: Die Stadtverordnetenversammlung nahm in geheimer Sitzung von einem Schreiben Kauffmanns, in dem er auf die Bürger- meisierkandidatur verzichtet, Kenntniß. Beschlüsse wurden nicht gefaßt. DerLoka'anzeiger" berichtet: Das Schreiben rührt nicht von der Hand Kauffmanns her, es ist bereits vom 3. April datirt und ging dem Stadtverordneienvorsteher mit einem Anschreiben des Arztes zu, Langerhans solle das Schriftstück nach Empfangad acta legen". Stadtverordnetenvorsteher Langerhans wird heitte mit Kauffmann über den Inhalt des Schreibens Rücksprache nehmen.

PartA, 11. April. Mehrere der Regierung nahestehende Psalter legen dem Umstände, daß die am Mittwoch von Algier abgegangene französische und russische Schiffsdivision gemein­sam längs der marokkanischen Küste gefahren und gleichzeitig auf der Rhede von Tanger eingetroffen find, eine gewisse politische Bedeutung bei. Diese gemeinsame Fahrt sei gew^ffer- maßen ein Gegenstück zu der französi'ch-ruisischen Note vom 19. März und aleickzeüiq mit ihr beschlossen worden. Sie beweise, daß beide Mäckte entschlossen seien, sich auch auf anderen Punkten geget festig zu unterstützen.

Paris, 11. April. DemEcho de Paris" zufolge wird der ru'siscte Bolicha'ter Fürst Urussow den Präsidenten Loubet auf seiner Fahrt nach Peielsburg begleiten.

Paris, 11. April. DemPetit Parifien" wird aus Tunis gemeldet, daß die Araber im Innern Tripolis die türkuchen Truppen freundlich empfangen und die Verpflichtung zum Militärdienst und zur Zahlung der neuen Steuern ange­nommen hätten. Man glaubt, daß dieser Umschwung die Ab­sicht Italiens ändern werde, da dieses damit gerechnet hätte, sich auf einen Theil der Bevölkerung von Tripolis stützen zu können.

Paris, 11. April. DasJournal de Paris" meldet, daß Anfang März im französischen Kongo ein Negeraufstand auSgebroten sei. In Klembe sei eine französische Faktorei geplündert und ihr Direktor sammt den eingeborenen Bedienste­ten ermordet worden.

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