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Samstag
diesem Gebiet bereit erklärt hat. Der Vortrag findet ©tentag den 4. März, abends 8 Uhr, im Saale der „Centralhalle" statt und wird, durch eine große Antahl von Projektions- bildern erläutert, einen reichen Einblick in das neu erschlossene Alpengebiet gewähren, ^ür die SektionSmitglieder und ihre Damen ergehen spezielle Emlamngen und dürfte auf zahlreiche Theilnahme umsomehr zu rechnen sein, alS die Einführung von Freunden und Bekannten gestattet ist.
* Stadttheater. Am kommenden Sonntag wird Suder- mann's Schauspiel „Die Ehre" neu einstudirt in Szene gehen. Die großen Erfolge, die dieses Schauspiel zu verzeichnen hat, haben es zum Repertoir-Stück aller Bühnen geschaffen. Die fesselnde Handlung, die lebenswahren Gestalten sichern dem Stück immer wieder den größten Beifall. — Bei der vorzüglichen Besetzung des Stückes dürfte die Aufführung reges Interesse erwecken. Den „Robert" spielt Herr Krön, „Traft" Herr Möbtus, den „allen Heinecke" Herr Gehrmann und den „Kommerzienrath Mühlingk" Herr Lindenlaub. Die Frau Heinecke wird von Frau Hantke und die „Alma" von Frl. Hannewald gegeben.
* Familienabend. Morgen Abend 7 Uhr findet im hiesigen evangel. Vereinshause ein Familienabend mit Kaffee statt. Ansprachen halten die Herren Pfarrer Lambert und Missionar Scha al aus Indien. Eintritt 40 Pfg., für Kinder 20 Pfg. Jedermann ist freundlichst eingeladen.
* Gesangverein Sumser. Die Vorbereitungen zu dem 56. Stiftungsfeste dieses im besten Ansehen stehenden und der lebhaftesten Sympathien des Publikums sichfirfreuen- den Gesangvereins gehen, ihrem Abschlüsse entgegen und ein wohlabgerundetes Programm wird das Komitee in einigen Tagen präsentiren. Dem Fette wird deshalb ein ganz besonderes Interesse entgegengebracht, weil durchgängig neue Chöre ernsten und heiteren Genres, sowie ein Chor unseres Mitbürgers Herrn Lehrer Breidenbach zum Vortrage gelangen werden. Auch dem humoristischen Theil wird in ausreichender Weise Geltung verschafft und somit allen Ansprüchen und Wüns^en Rechnung getragen.
* Tiroler-Konzert. Wir machen auch heut nochmals auf die heute und morgen im „Deutschen Haus" stailfindenden Konzerte der Tiroler Sängergesellschaft Geschw. Wilhelm ausmerk'am.
* Singspielhalle „Brauerei Dörr." Wir machen darauf aufmerksam, daß bei den morgigen Vorstellungen neben einigen angeblich recht guten Soubretten und Komikern auch der in der Singspielhalle noch nicht aufgetretene tüchtige Humorist Herr Furk seinen originellen und immer zwerchfellerschütternd wirkenden „Kimmelwccksbub" zum Besten geben wird.
* Wiener Spitze. Heute Abend von 8 Uhr sowie morgen Sonntag von nachmittags 4 Uhr und nächsten Montag von abends 8 Uhr ab wird die hier so schnell beliebt gewordene Tiroler Sängergesellschaft (Süddeutsche Bauern) wiederum in der „Wiener Spitze" auftreten und durch den Vortrag von steirischen, bayrischen, Kernlner und speziell Kolchat- Liedern sich die Zufriedenheit der Besucher zu erwerben suchen. Wir können einen Besuch auf das Beste empfehlen. Eintritt frei.
* Das Hahnenkammhaus ist jetzt nur an Sonntagen geöllnet.
* Kurort Wilhelmsbad. Morgen Nachmittag von 4 Uhr ab findet in den Sälen zu Wilhelms- bad Konzert der Infanterie-Kapelle Nr. 106 statt.
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)( Wilhelmsbad, 1. März. (Eingesandt). Die seit ea. 50 Jahren in Wilhelmsbad bestehende Deckstation des Königl. Landgeüüts Dillenburg soll auf erfolgte Anregung nach Langenselbold verlegt werden, zu diesem Zwecke findet am 8. März im Landwirthschaftlichen Kreis-Verein in Hanau im Restaurant „zum Löwen" eine Versammlung statt, wozu auch der Königl. Landftallmeifter Herr von N a t h u s i u s erscheinen wird. Wenn den Pferdebesttzern und Pferdezüchtern in den nächstliegenden Ortschaften etwas darin liegt, die Deckhengste nach wie vor in ihrer Nachbarschaft zu behalten, dann empfiehlt es sich, möglichst Propaganda für die Station Wilhelmsbad zu machen. Ein Erfolg dürfte sicher nicht auS- bleiben.
)( Laugeubtebach, 1. März. (Herren-Abend.) Der schon mehrfach preisgekrönte tÄelangverein „Sängerlust' dahier wird aus Anlaß seines 20jährigen Stiftungsfestes am 19. April im Saale des Gasthauses „zum Schwanen' einen Herrenab end unter Mitwirkung der Hanauer Ulanenkapelle veranstalten. Die Leistungen des genannten Vereins sind hinlänglich besinnt und unter der bewahrten Leitung deS Dirigenten Herrn Jean Brodt werden zur Zeit mit vielem Fleiß nur neue Chöre einstudirt; auch für den humoristischen Theil wird bestens Sorge geuagen. Nach alledem ist uns ein recht genußreicher Abend in Ausncht aestelll und werden wir auf biete Veranstaltung später ausführlicher zurückkommen. Liste zum Einzeichnen zirknlirt. Auswärtige Theil- nehmcr thun gut, sich beim VereinSoorstonde jetzt schon anzume den, da nur soviel .starten ausgegeben werden, als Sitzplätze vorhanden sind.
st WindeSe«, 1. März. (W ohlth ätigkcitsvorstellung). Zu Gunnen der Buren veranstaltet der hiesige Gesangverein „Con- corbia" morgen Sonntag abend im Saale „zur Hochmühle" eine Abendunterhaltung. Wir wollen nicht verfehlen, von dieser Stelle aus darauf aufmerksam zu machen. Es ist dies nicht das erste Mal, daß im Landkreis Hanau eine solche Feier mit einnn gewiß hovherzigen Zweck veranstaltet wird. Sicherlich ein schönes Zeichen, daß man auch hier dem hartb-dräugten Burenvölkchen mit der größten Sympathie gegenüberueht und gern etwas für die Linderung seiner Noth thut. Wie wir aus dem uns vorl egenden Programm ersehen, wird dieser NnterhaltungSabend einen durchaus burcnpatriotischen Charakter tragen und ste t den Beiu- ern. da die Rollen der einzelnen Theaterstücke gut belegt sind, ein recht genußreicher Abend bevor. Möge dieser lobens- werthe Akt des Gesangvereins „Concordia" recht fruchtbaren Boden nnb noch weitere Nachahmung finden!
X Grotz-Auhetrtt, 1. März. (Holzpreise.) In den bis jetzt abgehaltenen Holzversteigerungen wurden recht gute Preise erzielt. Die noch ausstehenden Jagen dürften erst reckt keinen Rückgang bringen, da in denselben durchweg gute Hölzer lagern.
Drahtnachrichten.
Prinz Heinrichs Amerikafahrt.
Vr . Annapolis, 28. Febr. Prinz Heinrich ist vormittags 10li» Uhr znmBesuch der Marineakademie
der Vereinigten Staaten eiagetroffm. Außer den Vertretern des Präfidenten, welche ständig in der Umgebung des Prinzen weilen, begleiteten ihn heute der Dorützende des Marineaus- schusseS, Senator Hals, der Vorsitzende des Marineausschusses des Repräsentantenhauses, Foß, Unterstaatssekretär Pierce, die Admirale Bowles, Endicot, Kenny, O'Neill und Bradford, Kommandant Cowles, die Kapitäne Sigsbee und Lemly und der Befehlshaber des Marinekorps, General Haywood. Der Prinz begab sich mit seiner Begleitung sogleich nach der Ankunft zum Gebäude der Marineakademie.
W. Washington, 28. Februar. Prinz Heinrich ist heute Nachmittag 38/± Uhr von Annapolis hier wieder eingetroffen.
W. Washington, 28. Febr. Um 4 Uhr nachmittags stattete Prinz Heinrich im Weißen Hause einen Besuch ab und wurde von dem Präsidenten, seiner Gemahlin und Tochter im Blauen Saal empfangen. Sparer unternahm der Prinz und der Präsident einen Spazierritt.
Hd. Berlin, 1. März. AuS New Dork wird gemeldet: Prinz Heinrich besuchte gestern in Auapolis die Marine- Kadttten-Anstalt. Durch ein Spalier von Miliztruppen fuhr er zur Marine-Akademie. Dort wurde er durch Kanonensalut begrüßt. Er nahm unter einem Zeltdach den Parademarsch ab und besucht das Laboratorium und die Unterrichtsräume. Nach der Rückkehr nach Washington nahm der Prinz abends vom Präsidenten Abschied. Auf der deutschen Botschaft fand eine Serenade der deutschen Vereine statt. — Die Mannschaft der „Hohenzollern" nahm gestern an dem Kommers des deutschen Kkiegerbundes theil. Die Zeitungen schreiben sehr erfreut über den Besuch des Prinzen am Krankenbett des jungen Reosevelt. Einige vermuthen, daß das Diner im Weißen Hause am Donnerstag bedeutungsvoll war, da sich nach dem Essen die Damen zurückzogen und der Prinz mit Holleben, Roo'evelt und dem Senator Lodge allein blieben. — Der Bürgermeister von New-Pork, Low, sagte in einer Rede, die er gestern Abend in einer öffentlichen Versammlung der Reform-Demokraten hielt, Prinz Heinrich habe das freimüthige Wesen deS Seemannes, die Höflichkeit des Gentlemans und das Interesse des Gebildeten in allen Dingen gezeigt. Prinz Heinrich betrachte Amerika mit den Augen des Intellekts. Er, der Bürgermeister, glaube, daß die Reise eine höhere Schätzung des Prinzen und Deutschlands seitens der Amerikaner zur Folge haben werde. Man werde daraus den Werth des deutschen Elements unter den Amerikanern besser würdigen lernen. — Der Bürgermeister von Chicago erließ eine Bekanntmachung, worin er für Montag den Besuch des Prinzen ankündigt und zur Ausschmückung der Häuser mit deutschen und amerikanischen Fahnen auffordert.
Hd. New Bork, 1. März. Das gestrige Programm des Prinzen Heinrich konnte wegen heftigen Sturmes und eines wolkenbruchartigen Regens nicht eingehalten werden. Die Festlichkeiten unter freiem Himmel wurden sämmtlich abgesagt. Der Sturm wüthet über einem großen Theile Nordamerikas mit einer Geschwindigkeit von 64 englischen Meilen. In Cleve- land wurden die Dächer vieler Häuser weggerissen.
Der Kriezz in Südafrika.
Ein Erfolg der Buren.
Hd. London, 1. März. Das Kriegsamt veröffentlicht um Mitternacht folgendes Telegramm Kitcheners über die Gefangennahme der englischen Kolonne in Clarksdorp: Ich erfahre soeben, daß 16 Offiziere und 451 Mann in Gefangenschaft gerathen sind. Hiervon sind 1 Offizier und 105 Mann bisher freigelassen worden. Der Oberst Anderson, Kommandeur der Kolonne, befindet sich unter den Gefangenen. Major Enderly, der die Infanterie befehligt, ist verwundet. Hierdurch erklärt sich die Verdatung der Meldung von Emzel- beiten. Die anderen Verluste sind auf birehem Wege mitgetheilt worden.
Der Kampf bei Harrpfmith.
W. London, 28. Febr. Im Unterhaus verliest Brodrick ein Telegramm Lord Kitcheners, wonach eine kombinirte Operation in der Nähe von Harrismith den Erfolg hatte, daß 600 Buren gefallen sind oder gefangen wurden. Unter Letzteren befanden sich ein Sohn und der Sekretär De Wels. Kitchener fügt hinzu, die befriedigenden Resultate kämen äußerst gelegen für den Jahrestag von Majuba Hill. Die Engländer hielten nach dem Telegramm das ganze Gelände zwischen dem Hilgefluß und der Natalgrenze besetzt. Kitchener berichtet über den Versuch der Buren, an der Stelle durchzubrechen, wo die Neuseeländer die Blockhauslinie besetzt hatten, und sagt, Manie Botha, der Führer der Buren, sei gefallen, 35 seien getödtet. Die Durchbruchs versuche kleinerer Burentrupps waren dagegen erfolgreich. An letzten Tagen wurden dagegen 450 Buren mit Gewehren und Pferden gefangen. Es liegen noch nicht die Berichte aller Truppenteile vor, aber über 600 Buren sind gefallen und gefangen, 2000 Pferde, 28 000 Stück Vieh, 200 Wagen, 60C00 Schafe, 600 Gewehre und 50 000 Patronen erbeutet worden. Unter den Gefangenen befanden sich Dewets Sohn, der Sekretär des Kommandanten Mayer, Truther und mehrere Feldkornets.
W. London, 1. März. Reuters Bureau meldet aus Harrismith vom 28. Febr. noch folgende Einzelheiten zu der gestern im Unterhanfe von Brodrick mitgetbeillen lieber« gäbe von etwa 600 Suren. Die englische Operation, die mehrere Tage dauerte, bewegte fub in der Richtung von Vrede nach Harrismith. Am Donnerstag zwangen die britischen Truppen die Buren, sich nach dem Vaaiflusse znrückzuziehen, wo sie endgiltig festgehalten wurden. Oberst Nawlinson gewährte dem Feinde einen einstündigen Waffenstillstand, damit die Frage der Uebergabe berathen werden könne. Die Buren besch offen die Uebergabe und so wurden 600 —700 Mann gefangen genommen. Die Burenverluste während des Gefechtes sind nickt bekannt, aber man hält dieselben für sehr beträchtlick. Unter den ~ Gefangenen befindet sich John Wettels. Die Gefangenen sind heute Nachmittag hier ein getroffen.
Hd. London, 1. März. Sämmtliche Morgenblätter tommentiren die letzten Meldungen KitckenerS vom Kriegsschauplatze. Die konservativen Organe meinen, daß die letzte
1, März
Niederlaae Dewets in der Nähe von Harry'myth die Ernsteste sei, welcher er bisher erlitten hat. Die Blätter sind der An- fickt, daß die Gcfangennahme zahlreicher Buren die Niederlage bei Clarksdorp mehr alS aus wetze. Nur die liberalen Blätter „Morning Post", „Leader" und „Daily News" pio= leisten gegen die Anspielung auf Majuba Hill. „Morning Leadxy" sagt, dies erinnere an die Albernheilen zu Beginn des Krieges.
Hd. London, 1. März. „Daily Mail" berichtet aus Pretoria: Auf Grund der Duren-Dokumente, welche in den letzten sechs Monaten in die Hände der englischen Truppen gefallen sind, konnte festgestellt werden, daß die Buren noch immer regelmäßig Sold beziehen. Das Geld hierzu scheinen sie aus europäischen Banken und geheimen Depots zu erhalten.
Hd. London, 1. März. Wie die „Daily News" aus Pretoria berichtet, beiheiligen sich augenblicklich nicht weniger alS 32 Kolonnen an den Operationen gegen de Wet. Derselbe führt nur 1900 Mann mit sich. Die Garnisonen der Blockhäuser sind verstärkt worden.
Unfall des französischen MintsterprasidenLen.
Hd. Berlin, 1. März. Dem „Lokal-Anz." wird aus Paris depeschirt: Ministerpräsident Waldeck-Rousseau begab sich gestern Abend zu einem Bankett nach dem Boulevard Sebastopol. An der Ecke der Rue Nöaumur stieß seine Equipage mit einem Straßenbahnwagen zusammen. Waldeck- Rousseau wurde aufs Pflaster geschleudert und erlitt schwere Kontuftonen an der Brust, oberhalb des linken Auges und des linken Ohres. Der Ministerpräsident blieb einige Zeit bewußtlos. Nachdem er sich etwas erholt hatte, wurde er in seine Wohnung gebracht. Die Heilung dürfte mindestens drei Wochen in Anspruch nehmen.
Hd. Paris, 1. März. Der Unfall, der gestern Abend dem Ministerpräsidenten zustieß, ereignete sich in der Nue Röaumur bei dem Douleward Sebastopol. Der Wagen, in dem der Ministerprästdent mit seinem Neffen saß, stieß mit einem von der Oper kommenden nach dem Place de la R^- publique fahrenden Straßenbahnwagen zusammen und stürzte um. Beide Insassen des Wagens erlitten starke Kontusionen und Verletzungen durch Glasiplitter. Der Kutscher wurde ebenfalls leicht verletzt. Der Ministerpräsident verlor keinen Augenblick seine Kaltblütigkeit. Die Aerzte stellten fest, daß derselbe Kontusionen an Brust, Schulter und unter dem linken Auge davongetragen habe. Ferner wurden an der Kopfhaut oberhalb der Ohren eine Rißwunde und an den Händen Verletzungen durch Glassplitter gefunden. Der Zustand des Ministerpräudenten ist nach Auslage der Aerzte durchaus nicht beunruhigend. Es ist weder eine Verstauchung noch ein Bruch vorhanden. Die Wiederherstellung ist nur eine Frage von einigen Tagen. Indessen haben die Aerzte Waldeck Rousseau völlige Ruhe anbefohlen. Der Neffe des Ministerpräsidenten erlitt Kontusionen an den Beinen.
Aus China.
. M. London, 1. März. Aus Shanghai wird gemeldet: Die zweite Monatsrate der Kriegs-Entschädigung ist geliern ausgezahlt worden. Der Tao Tai war im Begriff, dieselbe auszuzahlen, als eine Meinungs - Verschiedenheit über den Zablungs-Modus entstand, wodurch die ganze Angelegenheit wieder in Frage gestellt wurde. Schließlich konnte sich das internationale Komitee doch noch verständigen.
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Hd. Berlin, 1. März. Der „Lok.-Anz." meldet aus Mailand: Gestern lief die Frist für die Antwort der Eisenbahn-Gesellschaft auf die Forderung der Angestellten üb. Das Zentral-Komitee der Eisenbahn-Angestellten war in Permanenz, in Erwartnng der Antwort der Gesellschaft. Der Militär-Kommandant verbot den zum Militär eingezogenen Eisenbahn-Angestellten die Theilnahme an den Versammlungen.
Hd. Wien, 1. März. Der ehemalige serbische Ministerpräsident Dr. G e or g i e w i t s ch protestirt in der „Neuen Freien Presse" auf das Entschiedenste gegen die Beschuldigungen des derzeitigen Ministerpräftdenten Dr. Vuice, eine anti- dynastilche Agfiation zu treiben.
Hd. London, 1. März. Die Gerüchte von einem bevorstehenden Rücktritt Salisburys treten neuerdings mit aller Bestimmtheit auf. Die Frage seiner Nachfolgerschaft bildet an maßgebender Stelle den Gegenstand lebhafter Er- örternngen.
W. Montreal, 28. Febr. Die Nettoeinnahmen der Canada Pacificbahn im Januar betrugen 820 460 Dollars, d. i. eine Zunabme von 172 264 Doll.
Hd. Taragona, 1. März. Zwei französische Kreuzer und ein Torpedodoot sind zum Besuch hier eingetroffen.
W. New Pork, 28. Febr. Bei Telluride in Kolorado wurden das Sckachthaus und andere Gebäude der Grube Liberty Bell durch eine Lawine in eine Gebirgsschlucht binab- geriffen. Von den hierbei Verunglückten.sind bereits 39 als Leichen geborgen, wäycend der Rettungsarbeiten ging eine zweite Lawine nieder, welche 40 Rettungsmannschaften begrub.
W. New-Nork, 28. Febr. Der Vertreter der Union Pacific undSouthern Pacific Jnteressentengruppen erklärte, Harriman und einige andere Interessenten seien auf der Reise nach Mexcko und der Pacisic'üfte begriffen. Wahrscheinlich wollten sie die mexikanische Ceniralbahn in Augenschein nehmen, in der Absicht, sie einmal als Theil des Harriman- systems zu erwerben.
H i. New-Nork, 1. März. Sämmtliche Küstenstädte haben durch die Stürme von gestern und vorgestern schwer glitten. . In Tellnriade in Colorado wurde die Einfahrt in eine Grube durch einen Lawinensturz verschüttet. 30 Neger, die darin arbeiteten, sind umgekommen.
Uhren
aller Art in bekannter vorzügl. Qualität und weitgehendster Garantie. 141 Hoslihmlilher Gebr. Rabe.