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Der, in der Nacht vom 2?sten auf den 28sten December tc« vergangenen JassreS/-durch gewaltsamen Einbruch in meine Wohnung verübte Raub meines Vermögens, Har mich zwar tief gebeugt jedock, meinen Muth , durch unermüdeten Fleiß diesen Verlust miet1«' er­setzen zu wollen, keineswegs niedergedrückt.

Da auch Wer dieses das EigenthrMi derjenigen Personen, welche mir Arbeit a-ufge- ~ geben und Materialien von beträchtlichem Werth dazu an Bertram barten, unangetastet ge­blieben ist, so, daß niemand etwas dabey verlohren hat-und ich nur allein die Enührung: daß man nicht vorsichtig genug seyn könne, mit meinem eigenen Vermögen leider zu theuer habe erkaufen müßen so halte ich mich des bisher genossenen Zutrauens eines Hochzuvee, ehrenden Publikums fortdauernd versichert.

Auch nehme ich alle in mein Fach gehörige Auftrage, jetzt schon wieder an. Und da ich hoffen darf, daß ich in einigen Wochen im Stande seyn werde, eine neue Auswahl von fleißig verfertigter Arbeit und von gutem innern Gehalt vorzeigen zu können. so wird mir dieses Zutrauen, eines hochzuverchrenden Publikums, die kräftigste Unterstützung und die größeste Aufmunterung in meiner jetzigen Lage seyn.

Georg Leonhard Steffan, Juwelier und Goldarbeiter, _ wohnhaft auf der Zeil, gegen über dem Gasthof jum rothen Haus.

Nachbemerkte Stücke, als r) ein Paar runde Ohrringe mit 46 Stück Rosetten, 2) ein Roset in ci!»en Ring gefaßt 5 Gran schwer, 3) ein Ring mit y Brillanten 3 Jour gefaßt, 4) ein ditto mit 9 Brillanten-, 5) ein Ring mir GoldfiuK und Rosetten carmvisirt, nebst 7 Rosetten einzeln auf den Fluß gefaßt, 6) ein Ring mit oval schwarz emaiUirtem Biacr, mit Rosetten garnirt, 7) viele Ringe mit einzeln Brillanten und Rosetten gefaßt, 8) Ringe, couleurte Steine und Zahlperlen, 9) Dyjouterjcn, als Colliers, mit und ohne ZahPerlen; auch befindet sich dabey eine Schnur schöne dicke Granaren, 10) Medaillons, mit und ab ne Zahlperlen, verschiedener Größe, n) Ohrringe mit- und ohne Zahlperlen, von jeder Größe, 12) Vorstecknadeln mit und ohne Zahlperlen, worunter eine mit einar großen achten Perl mit schwarz Emaille ca.aten herum, 13) Ringe von vielerley Fa^on mit und ohne Zahl- perlen , worunter auch Schlangen sind , mit matten Köpfen, 14) Prasselet- und Hals- schlosser von verschiedener Größe, mit und ohne Zahlperlen, 15) Uhrketten und Uhrbänder von Haar gestochten und mit Gold garnirr, 16) Pertschafre mit und ohne Carniol ver­schiedener Fti?on, worunter sich eins befindet mit Apollo Leyer, welches in dem Carniol ein herrschaftliches Wappen mit 2 Schilder hat, in der Mitte ein oval geschliffen, um einen Namen bincin zu graviren, 17) Uhrschlüssel verschiedener Fa<?on und Größe , guillcssirt und auch von rundem Drath mit Kugel, 18) Ordensbandschnallen von verschiedener Breite. Samintlrche Waaren sind 14 oder ifikararigeö Gold. Ferner 19) Rssetten, welche vom . Wachs losgekratzr, 20) eine runde schildkrvtcne Dose mit Goldzirkel und Glas, worunter hellblauer Taffer lag, 21) eine längliche viereckigre elfenbeinerne Dose mit Schildsrot c.e- füttert und Goldreif ; der Schluß zum Aufmachen ist für denjenigen, der die Art tuefer Dosen nicht kennt ^ ganz unmerklich, 22) verschiedenes Bruchgold , worunter sich ein iZkaratiges UhrgehäuS 6| Cron schwer, mit grünem Gold verzieret, befindet, 23) rer- fchievcnes Bruchsilber, unter welchem sich ein Paar Schuhschnallen von franz. Silber und vergoldet befunden, 24) mehrere Ohrringe und Vorstecknadeln m. sind mittelst gewaltsamen Einbruchs in der Nacht auf den 2tzsten vor. Monats und Jahrs dahier entwendet worden. Wem in Bezug hierauf etwas bekannt seyn sollte, wird, bey Vermeidung eigener Verant­wortlichkeit, aufgefordert, solches ungesäumt bey unterzeichneter Behörde anzuzeigen wogegen demjenigen, der so viel anzugeben im Stande seyn sollte, daß der Dieb entdeckt, und die gestohlene Waaren wiederum herbeygeschafft werden könnten, nebst Verschweigung Miet Namens, eine Belohnung wn 3 w « n j i 3 Kapolin s -der aber, im Fall