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Eine Köchin, weHhe im Kochen und Back­werk vollkommene Kenntnisse besitzt und die beste Empfehlung hat, sucht Dienste. Das Nähere bey AuSgeher dieses zu erfragen. Ein chiesigeS junges Dlädchen , welches schon nahen und sticken kann, wünscht als Linds- oder Hausmädchen unterzukommen.

Bekanntmachung.

£. Hout und Friedrich von Mannheim beziehen diese Messe mit allen Sorten Kreuz- sesseln, Halftern und Uebergurten, geweb­ten Feirereimern, hänfenen Schlauchen ohne Nabt zu Feuerspritzen und für Weinhändler, Bierbrauer und Essigsieder, Geld-, Getrei­de- und Mehlsacken ganz ohne Naht, von Zwilch und glatt, die incht theurer alö die zusammengenäbten sind, und wovon Be­stellungen jeder Größe angenommen werden; schweren leinenen und wollenen Fdßdeckeu; haben ihre Niederlage bey Hrn. Friedrich Eckhardt seel. Wittwe in der Kruggasse Lit. 8 No. 84.

Bey Leopold Stöwer im Braunfeks No. 55 ist zu haben: baumwollen Strickgarn, weiß und melirt, dieses ^vird sehr billig ver. kauft, weil ich gesonnen bin diesen Artikel nicht mehr zu führen; eben ft ist ein schönes achtes holländisches 3 und gdrähtigeö Strick­garn um den Einkaufspreiß abzugeben; bittet um geneigten Zuspruch.

Die Nothnagelische Fabri? und Handlung dahier empfiehlt sich auch für diese Messe mit allen Sorten der neuesten Tapeten pa-. rifer und eigener Fabrik, auch sind in der­selben ganz neue Zimmerverzierungen, Otha- haitische und andere Heydnische Inseln und deren Bewohner in ihrer Landestracht, ver­stellend , so wie aud) alle Sorten Wachstü­cher und WachStaffet zu haben.

Madame B. Bazine, Modehändlerin aus Paris hat die Ehre das Publicum zu be« »achrichtigen, daß sie diese Messe mit den ausgesuchtesten und geschmackvollsten Waa­ren , und allem was in dieses Fach gehört, bezogen hat. Ihr Magazin »st im Braunfels No. 5« und 53.

A ii zeig e.

Die schon 15 Jahre hindurch auf Sufi- fcriDvir von uns monatlich abgegebene Na­turgeschichte des Thierreichs ist nun geschlos­sen. Diesem folgt anjeho von eben dem­selben Verfasser mit der nämlichen Einrich­tung das Pflanzenreich. DaS Angcnehnw und Nützliche dieses bereits erschienenen Werkes ist zu allgemein anerkannt, als daß dieses Reue einer besonderen Empfehlung bedürfe. Es wird alle 14 Tage ein Bogen mit 2 illum. Kupfertafeln â 9 kr. erscheinen. Wer hieran Theil ju nehmen wünscht, be. liebe sich von nun bis zur Hälfte des MayeS d. L I. an uns zu wenden, nach Ivelcher Zeit aber die Subscription geschlossen seyn wird.

Frankfurt a. M. den isten April 1807.

H. F. Scheidel undb.Comp.

Andreas Wagner, Maler von Höchst am Mayn, empfiehlt sich mit allen Gattungen der neueste»» Dekorationen für Zimmer und Säle, aud) besonders nach der Natur ge­malte Vaterländische Gegenden in großen Bahnen von bis 14 Schzzh hoch rmd 2 Schuh bereits beiwbst ganzen Verzierungen dazu, als Säulen, Karnischen, Bordüren ^ Statuen auf Pvstumentcn, wie auch Exem­plare der Huldigung Frankfurts Bürger in den billigsten Preisen in seinem Ladèn bey Herrn Conditor Muck.

Louis Lemaire, Faörirant bonHonnechy bey Valencrennes empfiehlt sich mit allen Sorten Linon, Battiste und Gazes; er ver­spricht die billigsten Preiße, hat seinen La­den im Braunfels No. 4.

Joh. Christian Wettstein aus Sachs. Gsth« empfiehlt sich mit alten Sorten sehr schöner und in allen Farben gestufter seidenen Schu- _ he:» und vertäust in Fabrikprcissen in seinem Laden auf dem Röinerberg im mittleren Gang am Eck des Springbrunnens.

Carl Chaeson von Paris verkauft all^ Sorten Pariser Uhrbänder und garirte Aus- peckkämme im Fabrikpreiß; er bittet um qencigmr Zuspruch ; logirt m, Palmbaum auf der großen EschenheimergaTe.