Einzelbild herunterladen
 

Zu verkaufen in der Stadt.

Schön hell schlagende kanariruvögel sind zu haben, in der Steingasse No. 95. ' Sehr gute Schwarcemagen fi'sb in der Barsüßergaffe No. 71 zu haben.

Die berühmte Bcedelische Nachtlichter sind wiederum frisch in der Fleischbeinischen Be­hausung in der Fahrgasse zu bekommen.

Ein plarinirter Tafelaufsatz, bestehend in drey Spiegel von 31 Schuh in der Lange und 2 in der Breite, ist aus freyer Hand zu verkaufen. Comtoir giebt Nachricht.

Ein 4 feiger Batardwagen in der Stadt und auf illeisen brauchbar, mit guten Fe­dern und Schwanenhälsen versehen, ist zu verkaufen, bey Maler Hotter am Rothenhof.

Zu vermiesen in der Stadt.

An der Allee Lit. E No. 239 ist ein schö­nes Logis ebener Erde an einen ledigen Herrn, der wo möglich seine eigene Möbel hat, zu vermiethen, und im Monat May zu beziehen.

In der Gelnhäusergaffe No. 112 ist zwey Stiegen hoch ein schönes vollständiges Logis zu vermiethen uird gleich ju beziehen.

Auf der großen Bockenheimergasse Lit. E No. 107 ist ein Zimmer im ersten Stock an einen einzelnen Herrn mit oder .ohne Mö­bel zu vermiethen.

Ein feuerfestes Gewölbe ist zu vermiethen.

Personen so allerley suchen.

Scharlachrothe Mantel werden zu kaufen gesucht.

Ein gelernter Kellner, der vollkommen deutsch und französisch spricht und schreibt, wünscht in dieser Qualität eine Stelle oder auch bey einem einzelnen Herrn als Bedien­ter auf Reisen oder hier; er ist mit den be­sten Zeugnissen seines Wohlverh^ltenS ver­sehen.

Zwey oder drey Personen, die keinen Wagen haben , suchen eine bequeme und sichere Gelegenheit, um auf gemeinschaft­liche Kosten nach Hamburg zu reisen. Sich bey Herrn Buchhändler Körner auf dem Trierischen Plätzchen zu Frankfurt am Main zu melden.

In einem Wagen, welcher mit Extrapost Ende 2ter Woche nach Berlin ge cc , sinb noch 2 Plätze offen. Das Nähere bey Johann Georg Beck von Nürnberg hinter dem Römer.

Ein junger Mensch von angesehener Fa­milie, welcher auswärts die Specereyhand- lung erlernt har, im Französischen gut geübt ist, und wegen seines Fleißes, Dienstferch- feit urid Treue, die besten Zeugnisse aufweisen kann, wünscht in einer Specercphandlung im Großen , dahier odxx auswärts, gegen billigen Gehalt, eine Stelle zu erhalten. Ausgeber dieses giebt nähere Nachricht.

Ein hiesiges junges Mädchen , welches schön nähen und flirten kann, wünscht als Kinds- oder Hausmädchen uncerzukorrmm.

Bekanntmachung.

Wir nehmen bey gegenwärtiger Msst Anlaß, denen' Herren Kaufleuten/ Mouselin- Piquee-, baumwollen ?und leinen Tuch- auch Garn- und Dichter-Fabrikanten re. unsere Zitz- und Cotton-Druckerey und unsere englische Schnellbleich- uyd Wasch- Anstalt hierdurch aufs neue bestens j« .empfehlen.

Bekanntlich drucken wir auch cheue Waare, ;bie uns ohngebleicht gegeben werden kann- um den L-ohn, machen altmodische Zitz und Gottone, oder sonst gefärbte Zeuge, wieder schön weiß, dd drucken-sie nach Verlangen mit andern neuern Deffein. Hauptsächlich sind wir im Stande.die durch den Transport oder sonst unrein gewordene weiße und gefärbte Waaren von allenFlccke» zu.reinia^-n,, solche wieder zu appretiren und verkäuflichen machen. Mit dergleichen Aufträgen Mvi-etr Mr häufig beehrt. Mir versprecheEestc und billig möglichste Bedie­nung und geben auf Verlangen nähere Aus­kunft mit Vergnügen.

Durlach den 2Zsten März 1807.

Oesterle und Compagnie.

Hin Mopshündchen hat sich am vergan­genen Mittwoch Nachmittag auf der Zen verlaufen ; wem solches zugekommen ist f wird um Anzeige davon gegen ein Dou- ceur ersucht.