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Zu verkaufen in der Stadt.

Ein Coupee, schön gebaut, mit eisernen Achsen, achten Federn, Laternen, fast neuer Bockdecke versehen, stehet um einen billigen Preiß zu verkaufen.

Eine Parthie eg-tra guter Speck und Schunken ist «gekommen und in der Stadt­waage dahier billig zu verkaufen.

Eine bequeme und teilte Halbchaise zum Reisen, ist um einen billigen Preiß zu ver­kaufen.

Nußbaumene Commode und ein hoher Schreibtisch sind zu verkaufen, an den drey weißen Noß fit. K No. 121.

Hell musirender Champagner i fl. 30 kr., Arboiö i fl., Mallaga 54 kr. die Bout., ist in der Stadt Mainz zu haben.

In fit. f No. 127 auf dem Markt sind achte Ostindische Nanquinö im billigsten Preiß zu haben.

Sieben Stück Platanuèbäume über 10 Schuh hoch bis an die Krone, und 4 Zoll im Durchschnitt Dickung, sind zu verkau­fen; zu erfragen in fit. I No. 174, Kar­pfengasse.

StickcordonoiS, Vorhängfranzen, Klei­derbordüren , sind zu verkaufen, im Nürn- bergerhof f 128.

In der DöngeSgasse fit. G No. 27 ist eine Parthie schwarze Bärenfelle von ver­schiedenen Qualitäten zu verkaufen.

Zu vermiethen in der Stadt.

In der Schnurgasse fit. f No. 72 ist im, fiten Stock Dornen heraus ein sehr ange-^ »ehmes Logis mit allen Bequemlichkeiten zu vermiethen.

In der Barfüßergasse fit. K No. 148 ist ein Logis an eine stille Haushaltung zu ver­miethen.

Der zweyte Stock mit 4 nach einander folgenden beizbaren und tapezierten Zimmern, Küche, 2 Kammern, Keller, f. v. verschlosse­nen Abtritt, ist zu vermiethen, und bis Juny a. c zu beziehen. DöngeSgasse fit. H 153.

Gegen dem großen Caffeehaus über in kit. K No. 36 sind alle Sorten Maöquen- Kleider zu vermiethen.

Personen so allerley suchen.

Eine honette Person von rechtschaffenen Eltern, wünscht bey stillen Leuten oder Kindern anzukommen.

Im Thiergarten auf der Friedbergergch trifft ein Emser Kutscher ein, welcher Z â4 Personen in dortige Gegend retour zu finden wünscht.

Ein Frauenzimmer von sehr guter Fami­lie , in allen schönen Arbeiten ganz geschickt, vorzüglich im Sticken, Putz- und Kleiderma- chen, wünschet sogleich eine ihren Talenten angemessene Stelle zu bekommen. Sie ist mit den besten Empfehlungen versehen.

Ein junger Mensch, welcher mehrere Jahre als Bedienter gedient hat, mit guten Zeug­nissen versehen, auch mit Herrschaften ge- reiset, wünscht sein baldiges Unterkommen, in oder außerhalb Frankfurt , oder aus Reisen.

Ein junges Frauenzimmer von guter Fa­milie, welches schreiben, rechnen, fein nä­hen , waschen, bügeln, stricken und einer Haushaltung vollkommen vorstehen kann, und gute Attestate hat, suchet als Haushäl­terin , Laden- oder Kammerjungfer §an- dicion.

Ein junger Mensch, welcher die Hand­lung dahier erlernet hat, französisch spricht und mit guten Attestaten versehen ist, wün­schet baldigst hier oder in einer Handlung auswärts als Commis angestellt zu werden.

Ein Mann in besten Jahren, sucht eine Stelle entweder auf Reisen oder daS?oin« toir zur Führung der Hauptbücher und Kor­respondenz gegen billige Bedingnisse zu er­halten ; wegen seiner Solidität und mora­lischen Character können hier Erkundigt gen eingezogen werden.

B e k a n n l m a ch u n g.

Von meiner bekannten gestrickten wollenwaare sind gegenwärtig sehr sHonk Strümpfe und Kappen zu haben.

G. C. Kämel in der Ziegelgasst^

Cabliau, Trüffeln und holl. Lachs fi^ heute, und morgen Austern zu haben, W Gerth in der Sonne.