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Z e i ch n u n g s - I n st i t u t s - A n z e i g s.

Nächsten Mittwoch', iZten März, Abends 7 Uhr, wird in dem hiesigen Stadt- Schauspielhause , die jährliche PreisertheilungS - Feyerlichkeit , des akademischen Zeichnungs-Instituts, Statt haben. Mir Bezug, auf die besonders gedruckte fortgesetzte Nach richt an die Herren Mitglieder dieses Instituts, die dieselben bei; Erhebung ihrer gütigen Beyträge für das vorige Jahr 1806, nebst ihren EintrittS-Billets, bereits erhalten haben, oder noch erhalten werden, wird solches hiemit noch allgemein bekannt gemacht. Nur jeder der Herren Mitglieder ist befugt , auf sein EintrirrS-BiSet, wohl zwey Damen, nicht aber einen oder zwey andere Herreu statt der Damen, mit einzuführen. Am Eingang wird durchaus keine Bezahlung für den Eintritt angenommen, der ohne Billet ohnedies nicht Statt-findet. Die Eltern der Scho­laren, die nicht unterstützende Mitglieder dieses Instituts sind, erhalten ihre besondere Bil- lctö, die jedoch für ihre Personen und Namen allein gültig sind.

Die zum Schauspiel abonnirte Herren Logen-Jnhaber, die Mitglieder des Instituts sind, werden die Güte haben, zur Beybehaltung ihrer Logen, die vor­herige Anzeige den JpetTn Michel an der Allee, zu machen.

Nach 6 Uhr Abends, und nicht eher, wird das Schauspielhaus zum Eintritt eröffnet. Frankfurt am Mayn, den i2ten März, 1807.

Von Zeichnungs-Jnstituts-Directions wegen.

Versteigerung«! - Anzeige.

Donnerstag den lyten März f. I., Vormittags 9 Uhr und folgende Tage, wird im VerganthungSzimmer die am 2ten März angefangène Versteigerung von fein lakirren Blech­waaren, und 'vielen anderen kurzen Waaren-Ärtikeln, mit einem ganz neu ausgepackten Transport fortgesetzt werden, welcher vorzüglich'bestehet, in fein lakirten Thee- und Zucker- . kästchen, Taschenschreibzeugen, Spieltellern, Unterstell- und Lichtputzenblechèn, Schnupf- tabacksdofeU, Pulverflaschen, roth saffianenen einfachen und doppelten Brieftaschen mit und ohne Schlößchen, dergleichen Geldtäschchen, Necessaire; ferner in einer.großen ParthieStahl- und anderen Metallwaaren, als Knöpfen, vielerlei) Gattungen Schuh-, Charetier., Hals-, Huth- und Schärfeuschnallen, Messer und Gabeln, Rasiermessern, Scheeren, Lichtputzen, placcirten Sporen vow mancherley Gattungen, Uhrschlüffeln, Uhrringen und Ketten, Finger­hüten, desgleichen in Manns- und Frauenzimmerhandfchuhen, wollenen und baumwollenem Strümpfen, Zahnbürstchen, Tambournaden, Fächern, elastischen Armbändern, Riechfläsch­chen, Bieystiften, Nadelbüchsen und Ferngläser rc. re.

Dr. FreseNiu s. .

Den LAsten Merz d. I., Vormittags ii Uhr, sollen im Derganthungshaus 2 Manns- - Hemder , i Handtuch, i Tischtuch, 2. Leintücher und i Paar schwarze Pantalonhosen an den Meistbietenden öffentlich verkauft werden. Frankfurt den Zten Merz 1807.

In der Debit-Sache des hiesigen Schutz- und Handelsjudens, Joachim Isaac Löw Beer, haben sich inGefo.lg der reproducircen Edictalladung vom roten Nov. 1806, den iZren Marz F807, Vormittags IO Uhr, sämtliche Interessenten in hiesigem Rachhause vor Der ang*- vrdneten Schöffen-Deputation zur Erklärung über das angebrachte Gesuch, Liquidarion ih­rer Forderungen, und dem allenfallsigen Prioritäts-Verfahren, bey Vermeidung des vorhm angedroheren Präjudizes einzuflnden.

81LEU10 Frankfurt am Mann , den 4ten März.iZo^ ,

' - Schöffen ; Appellativ ns - Gerichts - CauM,