Beylage Zu No. i< Dienstag den 14- Febr. 1:07.
B e k Ä n u t m a ch u n g.
Donnerstag den grsn März laufend^ Jahres, Vormittags ii Uhr, wird in der Behausung des WLinhäâers Herrn Balthasar Waltz der weisen Frauenkirche über Lü. I No. ’* Jn ferner engt. Coupee.-Wagen zu 2 und 4 Personen, mit Schwanenhälse» unp ^âen Federn, alles in bestem Stände, durch diegeschworne Herrn Ausrufer gegen vaare Zahlung öffentlich versteigert.
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Gasthaus # V e r st e i g e r u n g.
Freytags den rysten Febr. 1807 Nachmittags 2 Uhr, soll das Gasthans zum Trauben an der Hauptwache, vermöge des Entschüttuugsrechtes, dem Meistbietenben durch die geschworue Ausrufer verkauft werden.
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Es ivurde dahier versucht, falsche aus bloßem weißen Kupfer cvmponirte ConventionS-- Zwanzig-Kreujer-Stücke in Umlauf zu bringen, diezwar durch ihre besonders schlechte Nach- Wnung $& Kaisers. Oe her reichtschen Präge leicht kennbar sind, doch aber mehr fällige Auf- nabme fanden; und deswegen erforderlich ^nacyen, den Unkundigern hier einige Merkmale anzugeben. Die Umschriften auf beiden Seiten bestehen aus kraftlosen zum Theil unaus- aefübrren und großcencheils krumm stehenden Buchstaben s das Brustbild ist sehr unvollkommen j^nt deutlich zu bemerkendes Auge und der darunter befindliche M'Mjbuchftabe C krumm gestellt. Die Rückseite zeigt das gleich unvollkommen gerathene Kaiserliche Wappen, dessen Kronen ohne Ausdruck, der Reichsapfel auffallend erhaben, und die Zahlen 20 mit ihrer gewöhnlichen Einfassung gleich plump sind.
Dey dieser Gelegenheit kann ich nicht umhin das hiesige Publikum darauf aufmerksam tu machen, daß die vor Kurzem voll hier weggegangenen unterhalrigen 6 fr. Stücke nun , äußerem Vernehmen nach, mit einigen Prozenten Nachlaß wieder in vermehrter Zahl ein- ßeschleift werden sollen. Möge jeder das Wohl seiner Mitbürger und sein in dieser Angelegenheit damit verbundenes eigenes zu warm beherzigen, um hierzu eines niedrigen Gewinnes wegen hülfreiche Hande zu bieten, dagegen sich eine Angelegenheit daraus mache«, bey seinen Corresportdenten die Einleitung zu treffen, daß die herannalfende Messe das tzièUr gemeine Wesen damit nicht belaste, vielmehr diese und alle übrige > gesetzwidrige Scheilsesorten möglichst von pus entfernt bleiben;, nur dadurch können die täglichen Verluste gemindert, und der Hey ihrer unausbleiblichen Außerrourefttzung zu befahren de Schaden weniger empfindlich gemacht gverden; der es außerdem um so mehr werden muß, ft wehr Verru.se allseitig schon vorangrgangen sind. Pflichtvergessene endlich, schrecke dft ihnen bey der Entdeckung drohende Strafe. Frankfurt am 2i|len Februar 1807.
Christ. Jos. Dieze , Generalwardein.
^gL grose Taffeten und 4 Protzwagen mit Eisen beschlagen, sollen Freytag den 6ten Marj d. I., thèsis im Rahmhof, theils in der. Wellenscheucr, durch die geschwornen Ausrufe an den Meistbietenden gegen gleich baare Bezahlung verkauft werden, und haben sich die Kauflustige an bemeidetem.Tage Vormittags um 9 Uhr in dem Rahmhof einzufinden.
âvwffurt den Mm Februar 1807.
Von Ersten Bürgermeister Amts wegen.