Ein Frauenzimmer außerhalb Frankfurt, von sehr guter Familie, das im Schneidern sowohl wie auch in mehreren weiblichen Geschicklichkeiten^ nicht unerfahren ist, wünscht so bald als möglich bey einer wöhldenkenden Dame als Gesellschafterin in- oder außerhalb Frankfurt sich placirt zu sehen. Das Nähere davon ist hier zu erfahren, wo? sagt Ausgeber dieser Blätter.
Bekanntmachung.
In Lit. K No. 158 auf dem großen Kornmarkt find folgende achte Weine im Einzeln auf Bouteillen zu den dabey bemerkten Prei-
sen zu haben: als 1892c Malaga . 1798t bitte . • 1788t bitte . . MuScat de Lunel ditto de Frontignac Rivesalt . . . Callabre . . . Allieant . . . - Tinto . .
è si.i.-^kr-pr - fl. 1.12fr. - - fL 1.30 fr. - - fl. i. 12fr. -
Bout.
- fU - P. i - fi.l - P.i
d
18 fr 20 fr, 30 fr 12 ft, 36 fr
' 1804t Volnay .
-
- . ~ ' . - fl—45fr.. Champagner mousseu^ ß.2. — fr. ^onjac . . . . = fl.—45^. Rhum von den Inseln fl. i. Zv kr. - bitte von Jamaica - fl.2.—fr. -
Eine Brieftasche ist auf der Zeil gefunden worden. Zu erfragen Lit. J No. 239.
Bey C. F. Lehr in der Mainzergasse sind französische Taperen und Bordüren von 36 fr. bis zu fl. 7. ,das Stück.zu haben, ferner achten rothen Champagnerwein i fL i. pr. Bout. und reikèö Mannheimerwasser in billigem Preiß. '
Das 2te Heft meiner im vorigen Jahr angekündigten Vorschriften zur Erlernung der Schonschreibekunst, wird bis zu Anfang des Monat Marz d. I. fertig, und bis dahin noch Substription angenommen. Da ■ ------ .........ich denen respektive Herren Subscribpnten HallS und Handlung in der^abraâ-^u^»'! '^ 3te Heft, das ist, vom Listen bis zum
3 H wW fit. A posten Blatt, umdm halben Preis jussie-
■gur gänzlichen Bekanntmachung und Ver- E^^ut6 Nachfragene, zeige einem geehr- ^^^um chmmtt höflichst an: baßmein
No. 163 der Mehlwaage gegen über, vormals weiland Herrn I. M. Willemer gehörig, zu finden ist. Zugleich bemerke auch, daß daselbst nebst denen schon bekannten Ar- - tikeln, auch das beliebte rothe und weiße Mannheimer Wasser, Lau de Mannheim, in Bouteillen, nach französischer Art verfertiget, billigsten Preises zu haben ist.
B. G. Klossius.
Gold- und Silbersentel , vorzüglich zu Masquen-Kleidungen, ist wiederum angekommen, bey
Auberlen auf dem Ramerberg.
Alle Sorten Lyoner Franzen, Borden, auch Zentel,welche zuBallkleider gebraucht werden, sind zu haben, bey Reis im Würzburger Eck in der Schnurgasse Lic. H No. 48.
Meine Freunde und Gönner benachrich- tige ich, daß ich wieder einen Transport schonen Mainzer Flachs erhalten habe. , Joh. Fried. Schmelz.
Eine silberne Schuhschnalle, steinartig garnirt, ist am Freytass Nachmittag nach 3 Uhr vom Römischen Kaiser bis an den Pecerskirchhof verlohren worden ; der redliche Finder wird gebeten, solche gegen ein Douceur, waS die Schnalle an Silber wiegt, das Loth zu fi.,i. 12 fr. zurückzugeben.
Schönschreibekunst.