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Hausen von Dieben überfallen. Die Spitzbuben schnitten die Stricke entzwei, schoben Lie Rückwand des Wagens in die Höhe und stahlen vier geschlachtete Schweine. Schäfer, welcher allein auf dem Wagen saß, hatte jedenfalls fest geschlafen, und die Wegelagerer hatten soviel Rücksicht, ihn in seinem Schlummer nicht zu stören, sodaß Schäfer nicht eher, als er aus dem Walde in's Freie gelangt war, seinen Verlust wahrnabm. Er feuerte dann aus einem Revolver mehrere blinde Schüsse ab. Die Diebe aber waren verschwunden und hatten ihre Beute schon in Sicherheit gebracht. ■ Jede Spur von ihnen fehlt noch. Auf der Heimfahrt fand Schäfer ^4 Stunde von Rothenbergen die Rückwand des Wagens auf der Chaussee.
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§ Langenselbold, 7. Dez. (U n f a l l.) Bei der heutigen Pferdemusterung hierselbst ereignete sich ein schwerer Unfall, indem der Knecht Heinrich Habermann von einem Pferde mit dem Hufe so unglücklich am Kopfe getroffen worden ist, daß er bewußtlos zusammenstürzte. Der herbeigerufene Arzt stellte einen Schädelbruch fest und ordnete die Verbringung des Verletzten nach dem Landkrankenhause in Hanau an. Ein Verschulden an dem Unglücksfalle ist Niemand beizumessen.
Langenselbold, 7. Dezbr. Am Dienstag Abend hatten sich eine Anzahl hiesiger Landwirthe und Obstzuchtfreunde in Gasche's Felsenkeller zusammengefunden. Nach einer längeren Berathung einigte man sich dahin, einen „Obstbau v er ein Langenselbold" zu gründen und mit Hilfe desselben zuerst das Interesse für die Obstzucht zu erregen, dann aber vor allen Dingen das Anpflanzen einer größeren Anzahl von Obstbäumen an geeigneten Plätzen zu veranlassen und für die praktische Pflege derselben Sorge zu tragen. Bei diesen gemeinnützigen Bestrebungen ist der junge Verein, zu welchem noch an demselben Abend der Grund gelegt wurde, vor Allem auf die Hilfe des Kreises und der Gemeindeverwaltung angewiesen, die beide sicherlich dieselbe unter diesem Umstande nicht versagen werden. Damit die Bestrebungen des Vereins in weiteren Kreisen bekannt werden und der Beitritt neuer Mitglieder, von welchen übrigens ein Beitrag nicht erhoben werden soll, erleichtert wird, werden in sämmtlichen Wirthschaften unseres Ortes Listen zur Einzeichnung offen liegen, in welche auch zugleich die Anzahl der gewünschten jungen Bäumchen eingetragen werden kann, die dann vom Verein aus besorgt werden. Zum nächsten Montag ist eine größere Versammlung in Aussicht genommen und sollen bis dahin auch schon die Statuten des Vereins entworfen werden.
Barometerstand
mittags 12 Uhr am 7./12. 9./12.
Sehr trocken
Beständig
Schön Veränderlich
Regen (Wind)
Viel Regen
Sturm
Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Seewarte.
Telegramm ans Hamburg vom 9. Dezember,
9 Uhr 45 Min.
Ein Maximum über 765 mm lagert über Südfrankreich, Minima unter 750 mm nördlich der Nordsee und -über dem Rigabusen. In Deutschland herrscht mildes, regnerisches Wetter bei starken westlichen Winden, im Nordwesten entluden sich nachts Gewitter.
Prognose für den 10. Dezember: Fortdauer der herrschenden Witterung wahrscheinlich.
Hanauer Uereinsuachrtchten für Mo< tag d en 9. Dezember.
Kirchenchor der Johanniskirche: Abends präcis 8 Uhr: Probe im Uebungssälchen der Kirche.
Variètö .Zur Stadt Bremen": Abends 8 Uhr: Vorstellung.
Singspielhalle „Brauerei Dörr": Abends 8 Uhr: Vorstellung.
Epang. Männer- und Jünglingsverein: Ge'ang (Ev. VereinshauS.) Radfahrerverein „Union": Vereinsabend im „Schntzenhof".
Turn- u. Fechtklub : Turnen der Damenabtheilung.
'Gesangverein „Tonblüthe": Vereinsabend in der „Stadt Bremen'.
Gabelsberger Stenographen-Verein im Gasthaus zu den „3 Rindern": Uebungsabmd für Debattenschrift.
Stenographen-Verein Stolze-Schrey ; Vereinsabend in der '„Sonne". Klub „Amicitia": Vereinsabend im „Deutschen Haus".
Verein „Hessischer Bund": Versammlung im Vereinslokal „zum Hessischen Ho ".
Radfahrer-Klub „Germania" : Klubabend im Gasthaus „z. Elephanten' Freiwillige F verwehr: 4. Komp. Zusammenkunft im „Schützenhof"; 5. Komp. Zusammenkunft in der „Allemania".
Versteigerungs- etc. Kalender iür Dienstag d en 10. Dez ember?
Nachmittags 3 Uhr soll die der Gemeinde Bergen zustehende Jagd in 2 Abtheilungen, je 750 Hektar umfassend, im Rathhause Woselbst auf 6 Jahre verpachtet werden.
Hue J^ab und fern,
GelnhtMsttt, 7. Dezbr. Herr Pfarrer extr. Schlott zu Altenhaßlau ist mit Versetzung der Pfarrstelle zu Waldensberg vom 16. d. M. ab betraut worden.
St. Frankfurt a. M., 8. Dezbr. Ein bleierner regnerischer Himmel begleitete äußerlich den bleiernen Sonntag.
Montag
L
INon Geschäft war natürlich nicht viel die Rede und nur bei einzelnen Geschäften, wie z. B. bei Chokolase-Stollwerck, konnte von Umsätzen die Rede sein. Das beste Geschäft machte wohl D. Grödels Verlag illustr. Karten mit der neuesten Aktualität, dem Unfall im Hauptbahnhof. Tausende und aber Tausende dieser Karten wurden verkauft.
O Mainflingen, 8. Dezbr. Für die hiesige auf den 30. November anberaumte, wegen unterlaufener Formfehler aber in letzter Stunde vertagte B ü r g e r m e i st e r w a h l wurde noch kein neuer Termin festgesetzt. Jedenfalls wird die Wahl nod) vor Schluß des laufenden Jahres vollzogen. Inzwischen wurde unsere Gemeinde-Hebamme ein Opfer der hochgehenden Wahlagitation, inbem sie schwere Mißhandlungen seitens ihres Herrn Gemahls zu erdulden hatte. Zur Untersuchung der Sache weilten vorgestern zwei Beamte der Kreis- verwaltungsbehörde in unserem Dorfe. Die Hebamme ist eine Nichte des Bürgermeisters Grimm und ihr Mann ein Bruder des aufgestellten Gegenkandidaten. Aus diesen Verwandtschaftsverhältnissen erklärt sich nur zur Genüge die „Kollision der Pflichten."
— HaèttsiK-i a. M., 8. Dezbr. Auf Veranlassung unb die thatkräftige Mithilfe des Herrn Pfarrers Helferich zu Klein-Krotzenburg und des Herrn Bürgermeisters Wenzel dahier wurde in unserer Gemeinde mit einem Kostenaufwande von 30,000 Mark ein Schwesternhaus errichtet, das seiner Vollendung entgegengeht und schon in den nächsten Tagen seiner Bestimmung übergeben wird. Außer .ben Wohnungen für drei Krankenschwestern befinden sich in dem stattlichen Bauwerk geeignete Räume für die Klein-Kinderschule und ein Saal für Ertheilung des Handfertigkeitsunterrichtes. Durch den Aufbau eines eigenen Schwesternhauses und die Errichtung einer Kinderbewahranstalt hat das generöse Entgegenkommen unserer Gemeindeverwaltung einem dringenden Bedürfnisse entsprochen.
X SsligMfladt, 8. Dezbr. Der Ortsgewerbe- verein eröffnete feilte Nachmittag die Reihe seiner diesjährigen Winteroorträge mit einer Abhandlung des Herrn Rechtsanwalt Neuschäffer aus Darmstadt über die Rechtsverhältnisse beim Kauf, insbesondere unter Berücksichtigung der Jmmobilienverträge und der Viehwährschaft nach dem Bürger- licheu Gesetzbuche und dem hessischen Ausführungsgesetze. Der zeitgemäße und recht instruktive Vortrag erfreute sich lebhaften Besuchs und sehr dankbarer Aufnahme.
Aschaffenburgs 7. Dezbr. Ein Verinächtniß ist jetzt recht unerwartet der Stadt Aschaffenburg zugefallen. Bei dem Nachlasse des im vorigen Jahre verstorbenen Stiftungsamts- Aktuars Duuzer wurde bekanntlich ein Vermögen von zirka 50,000 Mark vorgefunden. Da keine Erben vorhanden waren, nahm man an, daß das Geld an den Fiskus fallen würde. Jetzt hat nun der Nachlaßverwalter, Herr Roth, in derWoh- nung des Verstorbenen unter altem Gerümpel ein Testament vorgefunden, worin Duuzer sein ganzes Vermögen der Stadt Aschaffenburg vermacht. Die Zinsen davon sollen jährlich an 12 ledige, über 60 Jahre alte Bürger vertheilt werden, und Einer von diesen soll außerdem das Recht haben, in seiner (Dunzers) Wohnung frei zu wohnen. Das Testament ist in rechtsgiltiger Form errichtet worden und so wird der Stadt eine schöne Summe zufallen.
W. Hsilbronn, 9. Dezbr. Auf dem Hafenmeiler der Neckarinsel, links von der Brücke, brach gestern früh 8 Uhr in der Oelfabrik von Ludwig Hahn Feuer aus, das in den reichen Vorräthen Nahrung fand und sich so ausdehnte, daß auch die anliegenden, nur durch enge Gäßchen getrennten Fabrikgebäude verloren schienen. Thatsächlich wurde auch ein großes Magazin der Hauber'schen Oelfabrik von den Flammen ergriffen und vernichtet, während es den außerordentlichen Anstrengungen der Feuerwehr,/die von einer Abtheilung Soldaten unterstützt wurde, gelang, die übrigen Gebäude zu retten. Die Fabriken sind versichert.
Frankfurter Theater - Nepertoèr.
Opernhaus. Dienstag, den 10. Dezbr: „Lohengrin". Große Preise. — Mittwoch, 11., nachmittags 3 Uhr: Volks- (Schüler-) Vorstellung bei ermäßigten Preisen: „Wilhelm Tell". (Schauspiel). Abends: Geschlossen. — Donnerstag, 12.: „Undine". Gew. Preise. — Freitag, 13.: Geschlossen. — Samstag, 14.: „Feuersnoth". Vorher: „Die Maienkonigin". Große Preise. — Sonntag, 15., nachmittags 31/» Uhr: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: „Der Postillon von Lonjumeau". Abends 7 Uhr: „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg". Große Preise. — Montag, 16.: Geschlossen.
Schauspielhaus. Dienstag, 10. Dezember: „Was ihr wollt". Gew. Preise. — Mittwoch, 11., nachmittags 3 Uhr: Im Opernhause: Volks- (Schüler-) Vorstellung bei ermäßigten Preisen: „Wilhelm Tell". Abends 7 Uhr: „Die Grille". Gew. Preise. — Donnerstag, 12.: Vorstellung bei kleinen Preisen: „Hofgunst". — Freitag, 13.: Vorstellung bei kleinen Preisen: „Ueber unsere Kraft". 1. Theil. — Samstag, 14.: „Hofgunst". Gew. Preise. — Sonntag, 15.: nachmittags 3’/2 Uhr: Vorstellung bei kleinen Preisen: „Hofgunst". Abends 7 Uhr: „Das Glück" („La veine“). Gew. Preise.
— Montag, 16.: „Was ihr wollt". Gew. Preise.
Verloosungsn.
3proz. Prämienanleihe der Stadt Lyon von I88O» Ziehung am 15. ©stöber 1901. Auszahlung am 15. Januar 1902. Hauptpreise: Nr. 583661 zu 50 000 Fres. Nr. 395532 418134 468501 564964 je 1000 Fr. Nr. 16382 22308 23022 25174 41330 52983 53175 76833 92855 98043 102775 130957 138508 177936 185188 190174 191118 196609 196691 221223 275820 300252 337390 355667 374050 393921 494594 437564 440518 444874 451215 454951 462408 471053 492265 511338 535310 632825 633905 6621960 je 150 Francs. Alle übrigen gezogenen Nummern je 100 Fr. (Ohne Gew.)
SchiMbsricht»
Wremen,- 6. Dezbr. Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Oldenburg" ist vorgestern in Baltimore ein ge troff er.
9. Dezember
Drahtnachrichten.
Kaiserlicher Dank.
W. Rom, 8. Dezbr. Der deutsche Kaiser beauftragte den deutschen Botschafter Grafen v. Wedel, der italienischen Regierung seinen Dank abzustatten für die Gedenkfeier, die im November d. J. in Malaga an den Gräbern der bei der Strandung des deutschen Schulschiffes „Gneisenau" verunglückten Mannschaften, die von Seiten der Besatzungen der Italienischen Kriegsschiffe „Chiggia" und „Palinaro" veranstaltet worden ist.
Der Zolltarifentwurf und NuflkanH.
W. Petersburg, 8. Dez. „Wjestnik Finanzow" legt in einem Artikel die Stellungnahme des russischen Finanzministers gegenüber dem neuen deutschen Zolltarifentwurf wie folgt Har: Der Finanzminister geht von dem Gesichtspunkte aus, daß jede Regierung in ihrer Fürsorge für die landwirthschaftlichen Bedürfnisse ihrer Staatsangehörigen unabhängig und so vorgehen kann, wie sie es für ihr Land für nützlich erachtet, ohne daß Jemand darin eine Feindseligkeit gegen fremde Länder erblicken könne. Wir dürfen uns ebensowenig in die innere Politik srenider Regierungen, selbst wenn sie den wirthschaftlichen Interessen Rußlands widerspricht, mischen, wie die russische Regierung nicht zugeben kann, daß fremde Regierungen unsere wirthschaftlichen Maßregeln anders beurtheilen, als eine Angelegenheit unserer unabhängigen inneren Politik, die sich von der Sorge um das Wohl Rußlands leiten lassen darf. Wenn nun auch jede Regierung gewissenhaft die Interessen ihres Landes vertheidigt, bieten doch internationale Handelsbeziehungen so viele Vortheile, daß die Regierungen bestrebt sind, zu einem modus vivendi zu gelangen, der im Stande ist, die Interessen verschiedener Länder auszugleichen, und daß sie einen Weg suchen, auf dem ein Einvernehmen zwischen zwei Völkern möglich ist und Grund zum wirthschaftlichen Kampfe vermieden wird. Was die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Rußland anbetrifft, so sind zwei Wege möglich : 1. Die Beibehaltung der jetzt bestehenden Tarife, also die Verlängerung des jetzigen Handelsvertrags auf die im Voraus festgesetzte Zeit, oder 2. der Uebergang zu anderen Zolltarifen, deren Sätze unabängig von den gegenseitigen Interessen der Staaten sind, welche den Vertrag geschlossen haben, festgesetzt wird, und nur das heimische Bedürfniß zur Grundlage haben würden, die verschiedenen Jndustriebranchen jedes Landes gegen die auswärtige Konkurrenz gesondert zu schützen. Diesen Weg wird Rußland nothwendigerweise betreten müssen, wenn der deutsche Zolltarifentwurf, welcher auf dem Prinzip des nationalen Egoismus beruht, angenommen wird. 1894 hat sich die russische Regierung dazu verstanden, ihren Zolltarif zu Gunsten Deutschlands bedeutend herabzusetzen, einzig und allein, weil Deutschland unseren Ackerbauprodukten gleiche Vortheile einräumte. Die russische Regierung hielt es damals für möglich, der russischen Industrie einen geringeren Schutz zu gewähren zu Gunsten des vom deutschen Markt abhängigen Ackerbaues. Wenn die deutsche Regierung es heute für nöthig hält, in Anbetracht des wirthschaftlichen Bedürf- nisses des Landes die russische Einfuhr der bis jetzt eingeräumten Vorteile zu berauben und die Zölle erhöht, so wird die russische Regierung ebenfalls im nationalen Interesse diesen Nachtheil ausgleichen müssen. Dies läßt sich dadurch erreichen, daß unser Tarif den jetzigen Bedürfnissen der russischen Industrie besser angepaßt wird. In diesem Falle würden die Zölle wieder auf die Sätze im Tarif von 1891 gebracht, sogar für gewisse Gegenstände, welche eine komplizirte Arbeit verlangen, noch mehr erhöht werden müssen. Das würde zu einer wesentlichen Abänderung einer ganzen Reihe von Artikeln unseres Tarifs führen. Bei dieser Sachlage müssen Deutschland und Rußland Zolltarife haben, die den Bedürfnissen jedes Landes entsprechen, zwischen beiden Ländern könnte ein Handelsvertrag abgeschlossen werden, welcher keine wechselseitige Heeabsetzung irgend welcher Zölle festsetzen, sondern den beiden Ländern das Meistbegünstigungsrecht sichern würde.
Erklärung Pichons.
W. Paris, 8. Dezbr. Gegenüber der Behauptung einer Zeitung, daß der ehemalige Gesandte Pichon sich in Peking Pelzsachen im Werthe von 250 000 Francs angeeignet habe, erklärt Pichon, lediglich für 900 Francs Pelzsachen gekauft und den Händler baar bezahlt zu haben. .
Versuche mit dem Unterseeboot.
W. Cherboirrg, 8. Dezbr. Das Unterseeboot „Triton" machte auf der Fahrt zwischen Cherbourg und Cap de la Héve während 24 Stunden interessante Versuche. Das Boot fuhr auf der Oberfläche, tauchte unterwegs und lud unterwegs die Akkumulatoren. Alles ging sehr gut, trotz des schlechten Wetters.
Kundgebungen Arbeitsloser.
W. Lyon, 8. Dezbr. Etwa 1500 Arbeitslose veranstalteten in verschiedenen Gruppen Kundgebungen gegen die Stadtverwaltung. Die Polizei ging mehrmals gegen sie vor, wobei einige Schutzleute durch Steinwürfe verletzt wurden. Schließlich zerstreute berittene Munizipalgarde die Manifestanten. Dreißig Personen wurden verhaftet.
Der Krieg in Südafrika.
Hd. London, 9. Dezbr. „Daily Mail" berichtet aus Kapstadt: Ein englischer Convoi, bestehend aus 30 Wagen unter dem Leutnant de Cock, ist zwischen Lambertsbay und Clanvilliam von den Buren erbeutet worden. Es fand ein heftiger Kampf statt, in welchem Leutnant de Cock ver- wuudet und mehrere Mann getödtet worden. Die Uebrigen ergaben sich den Buren.
Hâ. London, 9. Dezbr. Aus Blömfontein wird gemeldet: Am vergangenen Freitag wurde Dew et in der Nähe einer Farm^bei Wechtkop, 12 Meilen von Heilbronn, stgnalisirt. Am Samstag fand eine Versammlung der Buren- Kommandanten statt, an welcher sich 8 Führer belheiligten, darunter Demet, Stein und Botha.
Hd. London, 9. Dezbr. Nach einem Telegramm aus Slanderton wird die Anwesenheit Bothas nördlich von