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St. FMukfurè, 12- Oktober. Das Konzert ;mn Besten einesFrau Raih-Denkmals" erfreute sich, wie zu erwarten war, regesten Besuches. Herr Hugo Faist aus Stuttgart, der für unser kunstsinniges Publikum kein Neuling mehr ist, trug in Gemeinschaft mit Herrn Karl Friedberg, welcher den Klavier­part übernommen hatte, Hugo Wölfische Kompositionen zu Goethe'schen Gedichten meisterlich und unter regstem Beifall vor. Im S ch a u s p i e l h a u s e setzte gleichzeitig Frau Agnes Sorma alsNora" ihr Gastspiel fort. Die schweren Kämpfe mit sich selbst, welche die Rolle mit sich bringt, brachte die Künstlerin wunderbar zum Ausdruck. ' Nicht minder großartig war sie in der Tarantella-Szene. Selbstverständlich war das Haus wiederum ausverkauft.

P. Frankfurt a. M 11. Oktbr. Wie alljährlich wird der hiesige Augenarzt Prof. Dr. Max Peschel auch diesen Winter einen Cyklus von Vorträgen für Aerzte und zwar ausschließlich über Therapie der Augenkrankhciten sowie ophthalmoskopische Uebungen gratis abhalten. Die Subskrip­tionsliste liegt im Senckenbergianum aus. Der Beginn der Vorlesungen findet am 8. Nov. er. 67 Uhr statt.

X Aus Sem Kreise Offenbach, 11. Okibr. Nach den Bestimmungen des § 4 der Landgemeinde-Ordnung für das Großherzogthum Reffen dürfen die Gemeinderathsmit- glièder nicht ohne zwingenden Grund von den seitens des Bürgermeisters anberaumten Sitzungen fern bleiben. Kürzlich glaubten nun 4 Gemeinderathsmitglieder zu Mainflingen durch ihr Fernbleiben von einer durch den Herrn Bürgermeister Grimm anberaumten Sitzung die Beschlußunfähigkeit des Kolle­giums herbeiführen zu sollen. Der Bürgermeister stellte in­dessen gegen die 4 renitenten Dorfboten Strafantrag beim Kreisausschusse zu Offenbach. Bei der in dieser Angelegenheit vorgestern stattgehabten Verhandlung wurden die 4 säumigen Herren ihrer Pflichten eindringlich belehrt, worauf der Bürger­meister Gnade vor Recht walten ließ und auf Zureden den gestellten Slrasanirag zurückzog. Damit fand die Sache ihre friedliche Erledigung. Der Fall mag übrigens anderwärts zum Nachdenken anregen und streitlustige Gemeinderathsmit­glieder vor Renitenz warnen.

â Maittstittgett, 11. Oktör. Oberhalb hiesiger Ge­markung wurde gestern Nachmittag auf unterfränkischem Ge­biete eine gut gekleidete Mannesleiche von den hochgehenden Maineswellen an das Stromufer gespült Dieselbe wurde als die des Stadtschreibers Baus aus Lohr identifizirt. Bous wurde schon seit 1. Oktober vermißt. Er stand in allgemeiner Achtung und verübte den offenbar vorliegenden Selbstmord in einem Anfalle geistiger Umnachtung. Die von ihm verwaltete Gebührenkasfe wurde nach seinem Abgänge in musterhafter Ordnung gefunden Die Leiche wurde bereits nach Lohr überführt.

(*) Mörlenbach im Weschnitzthale, 40.Okibr. Beider heute hier vollzogenen Gemeinderathswahl gingen die Herren Landwirth Johannes Alter IIP, Mühlenbesitzer Bernhard Keil und Oekouom Georg Wiegand mit 90 resp. 73 und 68 Stimmen aus der Wahlurne als Sieger hervor.

Ilmenau, 10. Oklbr. In Schmiedefeld wurde durch den Gendarm Röser ein Handwerksbursche verhaftet, welcher eine Blechbüchse mit 12 000 Mark in Papiergeld bei sich führte. Derselbe wurde in das Gericbtsgefängniß in Schleusingen ein­geliefert, weil er jede Auskunft darüber, wie eHn den Besitz des Geldes gelangt ist, verweigerte.

Marktbericht.

Hanau, 12. Oktober. (Lebensmittelpreise.) Ge­flügel : Tauben das Pärchen 6080 Pfg.; ein alter Hahn 80 Pfg. bis 1,20 Mk.; ein junger Hahn 60 Pfg. bis 1 Mk.; ein Huhn 90 Pfg. bis 1,20 Mk.; eine Ente 1,80 bis 2 Mk.; eine Gans 3,203,60 Mk.; Fische: gewöhnliche Sorte 30 Pfg., bessere Sorte 3540 Pfg., Hecht 90 Pfg. bis 1,10 Mk., Barben 60 Pfg., Barsch 60-90 Pfg. = Ve kg; Gemüse: Merrettig die Stange 1025 Pfg., Blumenkohl das Stück 1540 Pfg., Kopfsalat das Stück 58 Pfg., Endivien das Stück 510 Pfg., Rettig das ^Stück 58 Psg., Ober-Kohlrabi das Stück 58 Pfg., Wirsing das Stück 510 Pfg., Weißkraut das Stück 10-15 Pfg., Rochkraut das Stück 10^-25 Psg., Sellerie das Stück 515 Pfg., gelbe Rüben das Bund 58 Pfg., Neue Bohnen das Pfund 20 Pfg., Rosenkohl das Pfund 40 Pfg., Schwarzwurzeln das Pfund 30 Pfg., Spinat die Portion 1530 Pfg., Kartoffeln das Doppelliter 10 Pfg.; Obst: Trauben 2025 Pfg. das 1 2 kg; Nepfel das Pfund 12 bis 20 Pfg., Birnen das Pfund 2030 Pfg.; glisse das Hundert ^2540 Pfg.; Pfirsiche das Pfund 25 Pfg. Citronen das Stück 810 Pfg., Paradiesäpfel das Pfund 1520 Pfg.; Verschiedenes: Butter das Pfund 1,201,40 Mk., Käse 2 Stück 9 Pfg», Eier das Stück 59 Pfg., Zwie­beln das Doppelliter 4820 Pfg., Welschkarn das Doppelliter 25 Pfg., Kastanien das Vs kg 25 Pfg,; Weizenmehl 4. Sorte 20 Pfg., 2, Sorte 48 Pfg., 3. Sorte 46 Pfg., 4. Sorte 14 Psg, = V» kg« Eine Spansan 48 Mk.

Drahtnachrichten.

Der Krieg in Südafrika.

W. Kapstadt, 11. Oktober. (Reuter.) Der Gouverneur der Kapkolonie erließ eine Proklamation, wonach in den Distrikten Elliot, Kalanga, in Pembpland, Maclcar, Mount Flescher, Matatiele, in Ost-Griqua-Land ähnliche Bestimmungen zur Anwendung gelangen, wie in den Distrikten, in denen das Kriegsgericht verkündet ist. Die Verwaltung verbleibt in­dessen den Zivilbehörden.

Hd. London, 12. Oktbr. Aus Heilbronn (Südafrika) wird gemeldet, die Buren versuchten zwei Mal resultatlos die Eisenbahn-Linie zu überschreiten und zwar während der Nacht, um sich nach dem Osten zu begeben.

Hd, London, 12. Oktbr. Kommandant Kruitzinger be­findet sich nach einer Meldung aus Herschel auf dem rechten

7 Samstag

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Ufer des Oranje-Flusses und versucht, denselben zu überschreiten. Er wird aber durch den hohen Wasserstand an der Ausführung seines Vorhabens gehindert.

Hd. London, 12. Okt. Sir Eduard Grey, welcher gestern Abend in New-Castle über den Krieg sprach, warf in seiner Rede die Frage auf, wo her talentvolle Mann sich befinde, der England aus dem Sumpfe ziehen könne, in den es gefallen sei.

Hd, London, 12, Okt, Aus Middelburg wird be­richtet, das Kommando Smuts hat sich in zwei Abtheilungen getheilt. Die Engländer verfolgen das Kommando Scheepers. Man vermuthet, der Kommandant sei ernstlich erkrankt.

W. London, 42. Oklbr. Reuter meldet aus Middel­burg vom 11. d. Mts.: Der Burenführer Lotter wurde schuldig befunden unb z u in Tode v e r u r t h e i l t. Kitchener bestätigte das Urtheil. Fünf andere, die Lotter's Kommando angehörten, wurden ebenfalls zum Tode verurtheilt. Doch wurde die Todesstrafe in lebenslängliche Zuchthausstrafe um­gewandelt.

Hd. Brüssel, 10, Okt. Die letzten au3 Südafrika hier eingetrofsenen Meldungen besagen, daß der Aufruhr der Hol­länder in der Kap-Kolonie einen großen Umfang angenom­men hat. Die Zahl der Rebellen soll nicht weniger als 20 000 betragen. Dieselben bedrohen ernstlich die Umgegend von Kapstadt.

Hd. London, 12. Oktbr. Aus Pietermaritzburg wird berichtet: Lord Kitchener hat die Freiwilligen von Natal in die Heimath zurückgeschickt, ohne daß diese Truppen auch nur einen einzigen Schuß abgefeuert hätten.

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W. Berlin, 12. Oktbr. Die Morgenblätter melden: Der Geschäftsführer des V i r ch 0 w - F e st k 0 m i t e e s, Pro­fessor Posner, gab gestern den zum Virchow-Jubiläum einge­troffenen auswärtigen Gelehrten ein F e st m ah l, dem Virchow und die Korphäen der medizinischen Wissenschaft Berlins bei­wohnten. Virchow hatte den Ehrenplatz zwischen dem italieni­schen Minister Baccelli und dem Münchener Kliniker Ziemßen. Von fremden Gelehrten waren u. A. Lord Lister und die Professoren Toldt-Wien und Coreil-Paris zugegen.

W. Berlin, 12. Oktober. Der Präsident des Ver­bandes Deutscher Gastwirthe, Theodor Müller, ist gestern g e st 0 r b e n.

Hd. Berlin, 12. Okibr. DieNationalliberale Korre­spondenz" schreibt: Es scheint verfrüht, schon heute von den Aussichten der Berathung des Zolltarifs in den Bnndesraths- Ausschüsfen zu sprechen. Doch glauben wir sagen zu können, daß auch bei den Vertretern Badens, der Hansastädte und einiger thüringischer Staaten schon jetzt die Geneigtheit vor­handen ist, bei der Beurtheilung des Zolltarifs dem Gesichts­punkt voll und ganz Rechnung zu tragen, daß es sich zunächst darum handelt, ein Instrument zu gewinnen, mittels dessen man nach den verschiedensten Richtungen bessere Vertrags- Bedingungen erzielen kann, als dies auf Grund des jetzigen autonomen Tarifs möglich ist. Dem Vernehmen nach hat auch die hessische Regierung Sachverständigen-Dernehmungen betreffs des neuen Zolltarif-Entwurfes veranstaltet. Noch in den letzten Tagen haben Konferenzen zwischen Beamten und Vertretern der Praxis in Darmstadt stattgesunden.

Hd. Berlin, 12. Okt. Aus Wien wird gemeldet: Auch bei den gestrigen Landtags-Wahlen in den deutschen Städten Böhmens verlor die Fortschritts-Partei mehrere Mandate an Alldeutsche. Wahrscheinlich dürsten statt der bisherigen 20 fortschrittlichen Abgeordneten der deutschen Städte höchstens 12 gewählt werden. Besonders bemerkenswerth für die Aus­breitung der radikal-nationalen Bewegung in Deutsch-Böhmen ist, daß in Karlsbad, dessen die Fortschrittspartei sicher zu sein glaubte, der alldeutsche Kandidat gewählt wurde. In Budweis, wo Deutsche und Tschechen einander gegenüberstehen, scheint es zu Unruhen gekommen zu sein, da abends Militär ausrücken mußte. Die Jungtschechen haben gestern bei der Wahl in den Städten weniger Mandate verloren, als am Mittwoch bei den Wahlen der Landgemeinden.

Hd. Berlin, 12. Okt. Wie aus Fiume depeschirt wird, ereignete sich auf der Station Meja, 20 Kilometer von Fiume, ein großes Unglück. Ein von Karlstadt kommender Lastzug bohrte sich infolge falscher Weichenstellung in einen stehenden Lastzug. Mehrere Wagen wurden vollständig zer­splittert, viele beschädigt. Von dem Personal des stehenden Zuges wurden 8 Beamte schwer verletzt. Ein Bremser, dem die Räder die Füße abgeschnitten hatten, starb im Fiumer Spital.

Hd. Berlin, 12. Okt. DerVossischen Zeitung" wird aus Hamburg telegraphier: Nachdem der Sturm in der Nordsee nunmehr a u s g e t 0 b t hat, laufen fortge­setzt Meldungen über seine verheerende Wirkung ein. Eine Anzahl Schiffe mußte von der Mannschaft ver­lassen und ihrem Schicksal überlassen werden. Der Dampfer Elisabeth" ist gesunken, die Mannschaft gerettet, der Schooncr Robert" ist gestrandet. Der Kapitän und zwei Matrosen ertranken.

M. Berlin, 12. Okt. In der Schöneberger Mord-Affäre ist die Schöneberger Kriminal-Polizei, die gleich nach den ersten Vernehmungen mit der Möglichkeit eines Ünglücksfalles rechnete, in Uebereinstimmung mit dem Gut­achten der obduzirenden Aerzte der Ansicht, daß Gabriel wahr­scheinlich einem Unglückssall zum Opfer gefallen ist.

Hd. Bexlitt, 12. Oft In den Räumen derStaats­bürger-Zeitung" fand, wie das Blatt selbst mittheilt, gestern Mittag'eine Haussuchung statt. Fünf Beamte durchsuchten die Nedaktionsräume nach einem Manuskript betreffend die Um- stage über jüdische Bluimorde, ohne dasselbe indeß zu finden.

W. Dresden, 12. Okthr. Bei den gestrigen Er­gänzungswahlen zur zweiten S t ä n d e 't a m m e r wurden gewählt: 20 Konservative, 1 Mitglied des Bundes der Landwirthe, 7 Nationalliberale und 2 Fortschrittler.

W, Wien, 44. Oktober. DiePolitische Korrespondenz" veröffentlicht ein Glückwunschschreiben des österreichischen Unter­richtsministers Ritter v. Härtel an den Geheimrath Virchow anläßlich dessen 80. Geburtstages. Der Minister gedenkt in

12. Oktober dem Schreiben rühmend der Verdienste des Jubilars um die Wissenschaft.

W. Linz, 12. Okt. Der Land tag beschäftigte sich in seiner gestrigen Sitzung mit einem Antrag betr. die Wahrung, insbesondere der landwirtschaftlichen Interessen beim Abschluß P der Zoll- und Handelsverträge. Beurle brachte beit Gegen­stand mit dem ungarischen Ausgleiche in Zusammenhang. Er beantragte eine Resolution, in welcher sich der Landtag für eine Z 0 llu ni on mit Deutschland ausspricht. Der Antrag des Ausschusses betr. den Abschluß von Zoll-und Handels- Et vertrügen wird angenommen mit einem Zusatzantrag betr. den Schutz der heimischen Industrie und eine Vermeidung der Verschärfung der Ausfuhrbestimmungen für Vieh. Die Re­solution Beurle wurde obgelehut.

Hd. Paris, 12. Oktbr. Von Seiten der Familie Bo­naparte wird dementirt, daß Prinz Viktor zu Gunsten seines Bruders Louis, der als General in der russischen Armee steht, auf seine Ansprüche verzichten wolle.

Hd. Amsterdam, 12. Okt. Die Gattin des Buren­

generals Botha hat am Jahrestage des Beginns des süd­

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afrikanischen Krieges und am Geburtstage des Präsidenten Krüger einem Knaben das Leben geschenkt.

Hd. KsttSon, 12. Oktbr. Die neuesten Meldungen aus |

Afghanistan lauten unbefriedigend. Der allgemeine Ausbruch ' von Unruhen gegen den neuen Emir wird stündlich erwartet. Der Vizekönig von Indien hat alle verfügbaren Truppen an

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die Grenze von Afghanistan dirigirt.

Hd. London, 12. Oktbr. Während der letzten Wochen sind auf der Insel Mauritius 75 Pestfälle, davon 47 mit tödtlichem Ausgange konstatirt worden.

W. London, 42. Okt. Sir Edward Grey hielt gestern in Newcastle upon Tyne eine Rede, worin er der neulichen Er­klärung Asquith's hinsichtlich der Nothwendigkeit, daß die liberale Partei abhängig würde von der Irischen, zustimmte und erklärte: Zur Zeit sei es unmöglich, daß die liberale Ne­gierung die Bedingungen erfülle, von denen die Engländer ihre Unterstützung abhängig machten. Ueberdies sei die Re­gierung für mehrere Jahre mit heiklen und schwierigen im­perialistischen Fragen beschäftigt. In dieser Krise würde er nicht gerne sehen, daß die Regierung von acht irischen Natio­nalisten abhänge, welche sich den britischen Interessen übelgesinnt gezeigt hätten.

W. Newyork, 44. Oktober. Ein Bericht desNew- Pork Herald" aus Gort of Sain besagt: Nach Meldungen aus Ciudad Bolivar erklärten die unter General Nivas bei

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Barrancas am Drinoco stehenden venezolanischen Revolutionäre, Bermudez habe die von Arestegui befehligten venezolanischen Regierungstruppen geschlagen und Arestegui gefangen. Die venezolanischen Truppen seien zu den Aufständischen überge­gangen. Letztere hätten eine weitere Abtheilung Negierungs­truppen dann bei Guerto San Felix östlich von Ciudad Bolli- var geschlagen.

W. Sèmltt, 12. Okt. (Reuter). Habibullah übersandte dem Vizekönig von Indien ein Schreiben, worin er den am 3. d. M. erfolgten Tod des Emirs bekannt gibt und hinzu- fügt, daß seine Brüder, sowie die Sirdars und die Armee an demselben Tage in öffentlichem Durbar ihn als Emir aner­kannt und ihm Treue geschworen hätten. Habibullah erklärte sodann, er wolle in die Fußtapfen seines Vaters treten und hoffe, daß die Freundschaft der beiden Regierungen an Festig­keit zunehme.

Gebrauchs-Mu st er.

Nr. 160 515. Flüssigkeitszerstauber mit als Gebläse aus­gebildetem Flüssigkeitsbehälter und einem mit Rückschlagventil versehenen Zerstäuberrohr. H. Nickel & Co. in Cassel, vom 27. August 1901 ab. N. 3420. Kl. 30b.

Nr. 160 902. Zwei aus Metall hergestellte, mit je einem Loch versehene Klammern, deren obere Theile umgebogen und welche durch Gummi verbunden sind, an welchem eine haken­förmig gebogene Nadel mittels Oese befestigt ist. Ernst Stöcker in Cassel, Wörthstraße 23, vom 8. August 4904 ab. St. 4847. Kl. 3b.

Nr. 160 695. Photographiealbum mit Einfügung der in Schieber eingelegten Bilder von einer der Kanten aus. Theodor Ruhland in Frankfurt a. M., Elkenbachstraße 49, vom 3. Mai 1901 ab. R. 9330. Kl. 44c.

AKszüge aus dem Amtsblatt der Königlichen Negierung zu Cassel.

Schlierbach. Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in der Gemarkung Schlierbach belegenen, im Grundbuche von Schlierbach zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs- Vermerkes auf den Namen des Formers Konrad Wilhelm zu Schlierbach eingetragenen Grundstücke am 27. November 1901, mittags 12 Uhr, durch das Königliche Amtsgericht zu Wächtersbach in der Tauber 'schen Wirthschaft zu Schlier­bach versteigert werden.

EchiWheriÄS.

Vxemett, 10. Oktober. Der Dampfer des Norddeutschen LloydGera" ist gestern in Baltimore und der Dampfer Hohenzollern" vorgestern in New-Aork eingetroffen.

fernen n. mech. Werkstätten. Kostenvoxanschläge gratis. 14782

Hoflieferanten Gebr. Rabe.

Gin Triumph der deutschett Industrie". Zur Verproviantirung dertot el la Polare", jenes Schiff, welches sich der Herzog der Abruzzen zu seiner Aussehen erre­genden Polarreise bedient hat, wurden s. Z. von der H ohen- lohe'schen Nährmittelfabrik in Gerabronn kouden- firte Suppen, Erbswürste und Dörrgemüse geliefert. Die Quali­tät dieser Lieferung hat den Beifall des Herzogs in so hohem Maße gefunden, daß sich derselbe veranlaßt gesehen hat, der genannten Fabrik in einem besonderen Briefe seine volle Zu­friedenheit auszudrücken.