S. Juli.
»Früheren Zeiten allenthalben in Europa der Fall gewesen ist, . 'brachte man auch auf Kreta die Aussätzigen in eigene kleine Siedelungen, die von der übrigen Menschheit abgeschlossen i waren. Doch erwies sich diese Maßregel auf Kreta unter der unzulänglichen Verwaltung der Türken als mehr oder weniger ; bedeutungslos. So waren die Kranken ohne Oberaufsicht und ‘ — sie erhielten an Nahrung täglich nur 600 Gramm Brod . — theilweise auch hungershalber gezwungen, mit den gesunden Inselbewohnern in Verbindung zu treten. Auch litt man, daß Aussätzige an Gesunde beispielsweise Wohnungen vermietheten. Die Folge war eine weitere Ausbreitung der Krankheit. Es befinden sich nach Ehlers 399 aussätzige Kranke auf der Insel; die Anzahl aller Kranken schätzt er auf etwa 600. Im Ganzen tritt die Krankheit in den kälteren nordischen Gegenden weit gefährlicher auf als im Süden der Insel, in dessen mildem Klima man nur leichtere Fälle antraf. Die Ausbreitung ist im Uebrigen sehr verschieden; der Krankheit folgt Armuth und Unreinlichkeit auf dem Fuße. In dem Bezirk Amari waren unter der gesummten Bevölkerung vier vom Tausend Aussätzige, der höchste Satz, den man angetroffen. Prinz Georg sucht die Zustände zu bessern, indem er strenge Absperrungsmaßregeln durchzuführen beabsichtigt. Dafür ist in Aussicht genommen die kleine abgeschlossene, im Nordosten befindliche Halbinsel Spina- longa.
Ein grauenhaftes Bild entrollte sich gestern vor dem unterfränkischen Schwurgericht in Würzburg. Vor zwei Jahren hatte die Zimmermannsfrau Margarethe Hofmann in Aub ihren jetzigen Mann, ein Wittwer, geheirathet, ein zweijähriges Söhnchen und ein vierjähriges Mädchen mit in die Ehe bekommen. Diese Kinder waren ihr ein Dorn im Auge unb so beschloß sie, den Knaben aus der Welt zu schaffen. Das Kind bekam fast nichts mehr zu essen und erhielt fast täglich Schläge. Als im vorigen Juli ein Arzt das Kind .untersuchte, war es am Kopie und im Gesichte mit Beulen unb Wunden bedeckt. Die Eltern wurden mit Gefängniß bestraft, die Mutter setzte aber die Peinigung fort. Sie trieb die Scheußlichkeiten sogar soweit, daß sie das Kind bei großer Kälte nachts in das Freie stellte und ihm die eigenen Exkremente in den Mund schob. Am 29. Dezember warf sie es an die Wand, sodaß eine Gehirnerschütterung eintrat und Ler Kleine andern Tags von seinen Leiden erlöst wurde. Das Gericht verurtheilte die Angeklagte zu 3 Jahren 6 Monaten Gefängniß.
Eine Hochzeit mit Hindernissen. Im November vorigen Jahres erkrankte der Lokomotivführer Johann Ma- ninna von der österreichischen Südbahn in Mürzuschlag am Typhus und wurde in das Landeshospital gebracht, in dem Nonnen und Novizen des Ordens vom Heiligen Kreuz den Pflegerinnendienst versehen. Der Patient erhielt die Novize Lucardia, mit ihrem bürge, lichen Namen Aloisia Janisch, als Wärterin. Wochenlang lag der Kranke danieder und mußte schwer leiden. Inniges Mitleid trieb die Pflegerin zu ganz besonderer Sorg falt bei seiner Wartung, innige Dankbai keit empfand darob der Genesende. Ein altes Sprichwort sagt schon, daß von Mitleid zur Liebe nur ein Schritt nöthig ist, und mit der Dankbarkeit steht es nicht anders. Das zeigte sich auch in dem Falle des Lokomotivführers und seiner Wärterin — ehe sie es selbst noch recht wußten, waren sie in einander ver- Uebt. Als Bräutigam schied Johann Maninna aus dem Hospital, um in Wien sofort die Vorbereitungen zu seiner Hochzeit zu treffen. Allein so ohne Weiteres sollten die beiden Liebenden nicht zum Ziele gelangen, da ja die Braul Ver .-pflichtungen der Kirche gegenüber auf sich genommen hatte. Diese zu lösen machte um so größere Schwierigkeiten, da das Brautpaar anfangs sein Verhältniß geheim hielt und Aloisia sich ihren Pflichten durch die Flucht zu entziehen suchte. So geschah es, daß an dem für die Hochzeit festgesetzten Tage die Novize von dem Orden noch keinen Auslandsschein erhalten chatte und infolge dessen das Pfarramt in Wien die Erlaubniß zur ehelichen Verbindung versagte. Etwas voreilig hatte man die Festgäfte bereits eingeladen, und da sie einmal versammelt waren, wurde das Hochz-ttsmahl abgehalten, ohne daß die Hochzeit selbst stattfand. Schließ'ich aber gelang es der Beständigkeit der Liebenden, alle Schwierigkeiten zu überwinden, fodaß sie dieser Tage endlich kirchlich getraut und damit dauernd vereinigt werden konnten.
Kleine Chronik. Berlin, 2. Juli. Die Morgen- blätter melden: In der Jeserich'schen Asphaltfabrik in Charlottenburg brach abends ein Großfeuer aus, zu dessen Bekämpfung auch die Berliner Feuerwehr herangezogen wrden mußte. Die Asphaltmühle und mehrere Schuppen sind einge- äschert. — In der Borgstraße schoß ein an Wahnvorstellungen leidender Mann seinem schlafenden Zimmergenoffen in die Schläfe und verwundete sich darauf selbst schwer durch Schüsse. — Chemnitz, 2. Juli. Der Begründer des deutschen Werkzeugmaschinenbaues und Schöpfer der Chemnitzer Naturheilanstalt, Johann Zimmermann, ist, wie das „Chemnitzer Tagebl." erfährt, vergangene Nacht in Berlin gestorben. — Glarus, 1. Juli. Wie die „N. Glarner Ztg." berichtet, ist gegenwärtig im Kanton Glarus kein einziger Zivilprozeß anhängig Der Kanton hat eine Wohnbevölkerung von 33,825 Köpfen. Heil ihm! — Paris, 2. Juli. Wie aus Cherbourg gemeldet wird, soll das Unterseeboot „Morse" demnächst eine 16stündige ununterbrochene Unterseefahrt ausführen. Hierbei soll zum ersten Male ein von einem Marinearzt erfundenes Mittel zur Anwendung gelangen, durch welches die Len Akkumulatoren enlstömenden gesundheitsgefährlichen Gase ungefährlich gemacht werden sollen. — London, 2. Juli. Der Dampfer „Armenia" der Anchorlinie liegt in der Fundy- bai bei Newbrunsvick auf der Seite und wird wahrscheinlich völlig wrack. Die Mannschaft ist gelandet. — Konstan- t i n o p e l, 2. Juli. Die bakteriologischen Untersuchungen ergaben, daß bei den in Galatz unter verdächtigen Erscheinungen erkrankten Griechen Pest vorliege.
Der Eindruck des Leipziger Bankkraches in Den Kurarten. Auf die in den Bädern und Sommerfrischen weilenden Kurgäste aus Leipzig mußte der Zusammenbruch der Leipziger Bank einen starken Eindruck machen. Die Berichte aus den Thüringer Bädern wissen alle von schreck-
Mittwoch
haftem Echo nach der Meldung von der Zahlungseinstellung zu erzählen; viele stark Betroffene haben ihre Kur auf der Stelle abgebrochen. U. a. wird den „Leipz. N. N." aus dem bekannten Kurort Ilmenau berichtet, daß dort am Mittwoch Vormittag nicht weniger denn 68 Drahtmeldungen einliefen. Laut polizeilicher Abmeldung sind dann aus Ilmenau selbst 93 Personen und aus Friedrichroda 178 Personen sofort nach Leipzig zurückgereist.
Die Hitze in Amerika. ___
New-Nork, 2. Juli. Die Hitze hat über 100 Grad Fahrenheit erreicht. Man zählte gestern 90 Hitzschläge, darunter 35 tödlich.
New Nork, 2. Juli. In den letzten 24 Stunden waren 183 Fälle von Hitzschlag und 87 Todesfälle infolge von Hitzschlag zu verzeichnen. In den letzten fünf Tagen betrug die Gesammtzahl der auf die herrschenden Hitze zurück- zuführenden Todesfälle 136.
New-Aork, 2. Juli. Das ganze Land östlich vom Mississippi ist ein Gluthofen. Das Thermometer zeigt durchweg 100 Grad Fahrenheit im Schatten. Die Morgue ist überfüllt. Allenthalben stürzen Menschen und Pferde nieder. Viele Fabriken schließen. Die BehördenöffnenalleParks zumSchlafen. (F. Z )
XVI. Evangelischer Kirchengesangvereinstag für Deutschland in Gaffel.
IV.
Am Montag, 1. Juli, vormittags 9 Uhr, fand im großen Saale des Evangelischen Vereinshauses die diesjährige Hauptversammlung des Evangelischen Kirchengesangoereins für Deutschland statt. Den sehr zahlreichen Besuchern von Cassel und auswärts wurden recht inhaltreiche und interessante Fest- bezw. Probenummern des „Korrespondenzblattes des Evangelischen Kirchengesangoereins für Deutschland" (Redakteur Oberkonsistorialsekretär H. Sonne in Darmstadt) und der „Monatschrift für Gottesdienst und kirchliche Kunst" (Redakteure Professor D. Fr. Spitta und Professor D. Smend in Straßburg) eingehändigt. Eine von dem Verlage von Breitkopf u. Härtel in Leipzig und der Röttgerschen Buchhandlung in Cassel veranstslteie reichhaltige A u s st e l l u n g kirchen- musikalischer Litteratur fand lebhafte Beachtung.
Die Versammlung wurde mit dem Gesang des Liedes „Morgenglanz der Ewigkeit" eröffnet, worauf Herr General supeiintendent Pfeiffer das Eingangsgebet sprach. Zu Vorsitzenden wurden Wirkl. Geheimrath D. Hallwachs, Exc., von Darmstadt und Generalsuperintendent Werner von Cassel gewählt. Das Ehrenpräsidium setzte sich zusammen aus folgenden Herren: Regierungspräsident von Trott zu Solz, Konsistorialpt äsident von Altenbockum, Oberregierungsrath Fliedner, Geheimraih Dr. Lahmeyer, Polizeipräsident Steinmeister und Stadlschulrath Bornmann, sowie den drei Generalsuperintendenten in Gaffel. Begrüßungen herzlichster Art wurden ausgesprochen von Herrn Regierungs- prändenten von Trott zu Solz im Namen der Königl. Staatsregierung, Herrn Konsistorialprästdenten von Altenbockum im Auftrage des Königlichen Konsistoriums, Herrn Geheimrath Dr. Lahmeyer namens des Königl Provinzial- schulkollegiums und Herrn Siadtschnlrath Bornmann für den Magistrat der Stadt Cassel. Exzellenz H a l l w a ch s sagte für alle Begrüßungen warmen Dank. Mit den weltlichen, kirchlichen und städtischen Behörden Hand in Hand zu gehen, sei stets das Bestreben des Kirchengesangvereins gewesen ; durch dieses Zusammenarbeiten sei nicht zum Wenigsten die Sache des Vereins in Deutschland zweifellos ein gut Stück vorwärts gekommen.
Sodann erhielt Herr Prof. D. Smend von Straßburg das Wort zu seinem Referat über das Thema: „Die Bedeutung des Wechselgesanges im evangelischen Gottesdienst e". Der Vortrag hatte folgenden Geoankengang:
W e ch s e l g e s a n g ist allen Kulten der Welt, soweit sie bei Kulturvölkern gefunden werden, eigen. Die Christenheit übernahm diese Gestalt gottesdienstlicher Bethätigung von den Juden. Doch ist zugleich schon früh der Einfluß in der griechischen Antike bemerkbar. Die orientalische Kirche wurde zur Pflegerin des Chorgesanzes ohne Wechselwirkung mit dem Volk. Die Kirche Roms entwickelte einen reichen Apparat wechselweisen Singens, aber ebenfalls mit Ausschließung der Gemeinde. Der Protestantismus blieb beim Erbe der Väter, wenigstens auf lutherischem Boden; doch verdrängte hier das kirchliche Volkslied den liturgischen, auf Priester und Priester- chor beschränkten Wechselgesang.
Neuerdings ist m t der Bildung neuer evangelischer Kirchenchöre, sowie auch neuer Gottekdienstordnungen in den verschiedenen Landeskirchen das Bedürfniß, den Kunstgesang mit dem Volksgesange in organische Verbindung zu bringen, zum Wegweiser geworden, der den Wechselgesang als einen der wichtigsten Faktoren im evangelisch-gottesdienstlichen Leben zur Geltung bringt.
Da aller Chorgesang unter den Christen ein Jahrtausend lang nur einstimmiger Gesang war, so ist der Wechselgesang zwischen zwei oder mehr alternirenden Gruppen als Prototyp alles Cyorgesangs zu betragen. Die Berechtigung des Kunstgesanqes im Gottesdienst beruht auf dem Gesetz des Wechseloerkehrs der feiernden Gemeinde in ihren verschiedenartigen Gliedern. Recht und Werth der kirchlichen Chormusik wollen gemessen sein an der Möglichkeit, zwischen ihren Produzenten und dem Gesänge der übrigen Gemeindeglieder ein Verhältniß von Rede und Gegenrede, Frage und Antwort, Aufforderung und Folge herzustellen.
Das so recht aus dem Vollen schöpfende, tiefgehende und reichste Anregungen bringende Referat fand den stürmischen Beifall der Versammlung, dem Herr Generalsuperintendent Werner noch besonderen Ausdruck gab. An der sehr lebendigen und hochinteressanten Diskussion, die sich an die Smend- schen Ausführungen anschloß, betheiligten sich die Herren Superintendent Nelle von Hamm, Generalsuperintendent Lohr
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von Cassel, Superintendent Rothert von Clausthal, Archi- diakonus Lüpke von Cammin, Pfarrer Stah von Vach, Stadtpfarrer Abel von Schwäbisch Gemünd, Metropolitan Riebeling von Wolfsanger, Oberkonsistorialrath D. Flöring von Cassel, Professor Budde und Cantor Funk von Marburg, Generalsuperintendent Pfeiffer, Decan Petzold von Brackenheim, Studiendirektor Klingender von Hofgeismar, Generalsuperintendent Werner, sowie der Referent.
Die Hauptversammlung nahm schließlich auf Antrag des Herrn Superintendenten Nelle von Hamm folgende Resolution einstimmig an: „Der XVI. Deutsch-evangelische Kirchengesangvereinstag erklärt zu dem Vortrage des Herrn Professors D. einend über den Wechselgang im evangelischen Gottesdienste seine freudige Zustimmung, beschließt den Druck des Vortrages unter Erweiterung seines geschichtlichen Theiles und empfiehlt den Gemeinden und insbesondere den Kirchengesangvereinen und Kirchenchören die eifrige Pflege des Wechselgesanges, gibt auch dem Wunsche Ausdruck, daß bald eine Sammlung erscheinen möge, welche auf Grund gottesdienstlicher Erfahrung Stoff und Anleitung für den Wechselgesang zwischen Chor und Gemeinde darbietet, unter besonderer Berücksichtigung der Schülerchöre."
Oie Unterstützung des Baues der Orgel für die Protestationskirche in Speyer wurde den Kirchenchören wiederholt warm ans Herz gelegt. Herr Cantor Keßler von Speyer theilte mit, daß bis jetzt dafür von 79 Vereinen M. 8 039.32 eingegangen seien; die Gesammtkosten der Orgel beliefen sich auf M. 32350. Nachdem noch die Absendung eines Telegramms an den erkrankten Herrn Decan D. Herold von Schwabach beschlossen worden war, der seinerseits von Neuendettelsau aus die Versammlung begrüßt hatte, sprach Herr Superintendent Nelle das Schlußgebet. Mit dem Gesänge des ersten Verses des Liedes „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren" wurde die Hauptversammlung um ^sl Uhr geschloffen. H. Sonne.
Hanauer Uereinsnachrichten
für Mittwoch den 3 Juli.
Evang. Männer- und Jünglingsverein: Posaunend!asm (Evang. Vereinshaus).
Kaufmännischer Verein Hanau: Vereinsabend im Restaurant Mohr. Gesellschaft „Treu beim Alten" r Zusammenkunft in der „Brauerei Orschler".
Turn- u. Fechtklub: Fechten und Quitten der Männerabthetlung.
Arends'scher Stenographenverein .Apollobund" (Gasthaus „z. Grafen Philipp Ludwig"): Vereinsadend.
Verein „Geselligkeit": Monatsversammlung in der „großen Krone". Gesangverein „Tonblüthe : Singstunde in der .Stadl Bremen". Thater-Klub: Zusammenkunft in den „3 Hasen".
Christlicher Arbeiterverein : Gesangstunde int Vereinslokal „zum Elephanten".
Hanauer Schützenverein: Vereinsabend im „Restamant Mohr." yandwerker-Bezirksverein: Zusammenkunft in der „Allemanta".
Freiwillige Feuerwehr: 1. Komp, im „goldnen Herz"; Steiger-Korpi in der „Brauerei Beck .
Männerabtheilung der Turngemeinde: Turnen.
Versteigerung-- etc* Kalender für Donnerstag den 4. Juli.
Vormittag« 11 Uhr werden im Gasthaus „zum Schwan" in Kksselstadt und nachmittags 4 Mr in der sog. großen Wirthschaft zu Wnhelmsbad mehrere domä> ensiskalische Grundstücke öffentlich mefft- üktenö verpachtet (s. Nr. 149]unb 150 „Han. Anz.').
Telegraphischer Wetterbericht der deutschen M Scewarte.
Telegramm aus Hamburg vom 3. Juli, 9 Uhr 45 Min.
Außer in Schottland und Skandinavien ist der Luftdruck niedrig, gleichmäßig vertheilt, am niedrigsten über Westrußland. In Deutschland ist das Wetter ziemlich kühl, im Norsen heiter, im Süden regnerisch.
Prognose für den 4. Juli: Im Norden kühleres Wetter, in Mittel- und Süüdeutschland Regenfälle wahrscheinlich.
Verloosungeu.
f (Ohne Gewähr.)
Braunschweig, 1. Juli. Gewinnziehung der Braunschweiger 20 Thaler Loose: 45 000 Mark Ser. 8648 Nr. 8. 9000 Mk. Ser. 7435 Nr. 34, 7500 Mk. Ser. 6798 Nr. 48. 2400 Mark Ser. 7815 Nr. 23. Je 300 Mark Ser. 175 Nr. 19, Ser. 329 Nr. 37, Ser. 771 Nr. 15, Ser. 1110 Nr. 44, Ser. 2185 Nr. 6, Ser. 2185 Nr. 11, Ser. 2482 Nr. 33, Ser. 2866 Nr. 26, Ser. 3321 Nr. 6, Ser. 7586 Nr. 43. Je 210 Mk. Ser. 175 Nr. 14, Ser. 1195 Nr. 16, Ser. 2891 Nr. 35, Ser. 6301 Nr. 19, Ser. 7586 Nr. 28, Ser. 9119 Nr. 6.
Meiningen, 1. Juli. Serienziehung der Meininger 7 Ft.-Loose: 87 122 199 228 244 273 498 646 669 671 698 760 886 915 918 999 1235 1295 1313 1540 1688 1744 1783 2336 2353 2370 2503 2534 3173 3149 3304 3401 3500 3561 3706 3806 3816 3853 4294 4341 4343 4600 4603 4696 4786 4850 5010 5111 5142 5177 5443 5455 5493 5607 5743 5994 6165 6170 6192 6308 63»! 6373 6449 6454 6731 6797 6827 6830 6883 6886 7133 7134 7154 7157 7248 7285 7415 7472 7729 7828 7871 7905 8182 8219 8596 8598 9079 9084 9259 9276 9281 9284 9413 9590 9702 9860.
Wien, 1. Juli. Gewinnziehung der österreichischen Kredrt- loose von 1858: 300 000 Kronen fielen auf Ser. 682 Nr. 70. 60 000 Kronen Ser. 3005 Nr. 45. 30 000 Kronen Ser. 2472 Nr. 71. Je 10 000 Kronen Ser. 49 Nr. 5, Ser. 3474 Nr. 22. Je 4000 Kronen Ser. 129 Nr. 72, Ser. 2571 Nr. 47. Je 3000 Kronen Ser. 55 Nr. 49, Ser. 667, Nr. 59, Ser. 2030 Nr. 63. Je 2000 Kronen Ser. 278 Nr. 36, Ser. 836 Nr. 99, Ser. 2124 Nr. 21.
Gezogene Serien: 49 55 129 278 280 441 667 682 723 769 836 915 1098 1111 1420 1906 2030 2124 2238 2472 2488 2571 2690 2990 3005 3141 3229 3349 3474 3673 3728 3747 3851 3894.