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Dienstag
25. Juni
* Das Mittwochs-Konzert in Wilhelmsbad fällt morgen wegen dienstlicher Verhinderung der Infanterie- Kapelle aus.
* Das Keüerfest auf der „Schotten Aussicht", das für heute Abend angesetzt, verspricht, d». die Witterung auch sich zum Besseren gewendet hat, wiederum einen prächtigen Verlauf zu nehmen. Wir empfehlen den Besuch angelegentlichst.
* Amazonenkampf. In der Bruchköbeler Landstraße geriethen gestern Abend Arbeiterinnen einander in die Haare. Allerdings blieb es hierbei nicht, vielmehr bearbeitete eine der Kämpfenden ihre Gegnerin sogar mit einem Blechtopf, der dann im Gesicht der Mißhandelten blutende Spuren hinterließ.
* GaslichèMrke. Gaslichtstärke in der Zeit vom 1.
l 15
. Ium
1001:
Deutsche Vereinskerzc. Heiner Licht.
1.
Juni
Abends
633
Uhr —
20,8
24,93
3.
II
7
tf —
21,3
25,44
4.
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G30
tf —
20,9
25,es
5.
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11
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6.
11
11
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11 —
20,8
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10.
II
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M =
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14.
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15.
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20,5
24,go
Mithin durchschnittlich
20,8 '
24,97
Mairrwasserwärme heute Vormittag 16 Grad.
$ * *
0 Kefselsiadt, 23. Juni. (Wettspiel). Gestern, Sonntag, den 23. Juni spielte die I. Mannschaft des I. Kesselstädter Fußballklubs gegen die I. Mannschaft des Osfen- bacher Fußballklubs „Germania". Das Spiel nahm gegen 4^2 Uhr seinen Anfang. Die Stürmer Kesselstadts griffen sofort das feindliche Thor an und es gelang dem einen Back, (den Ball in weitem Stoß) durch einen schönen Tritt das erste Goal für seine Farben zu erzielen. Dadurch ermuntert wurden die Angriffe von Seiten der Kesselstädter, sodaß bis Half- time noch 6 weitere Goale folgten. Nun verloren die Offenbacher allen Muth und der II. Kapitän brach, nachdem er absichtlich mit dem Schiedsrichter Streit gesucht hatte, das Spiel ab. Somit endete das Retour-Match mit dem Siege Kesselstadts. Wir widmen dem jungen Fußballklub ein dreifaches Hipp Hipp Hurrah!
+ Kesselstadt, 24. Juni. (Sport.) Für das am nächsten Sonntag den 30. Juni er. statlfindcnde Verbandsfest des „Maingau Radfahrer-Verbandes" verbunden mit Bannerweihe des Radfahrer-Klub's „Adler" Kesselstadt, ist nachmittags 1 Uhr ein großer Preis-Korso vorgesehen. Zu diesem Korso haben sich zirka 20 auswärtige Radfahrer-Vereine gemeldet. Die zu diesem Korso gestifteten Ehrenpreise sind in dem Schaufenster des Herrn Sattler Schlingloff in der Krümerstraße von heute an ausgestellt. Unter Anderem wird auch ein Herr an dem Korso mit einem Eifelrad theilnehmen. Jedenfalls können wir unseren Lesern empfehlen, sich Sonntag den Preis-Korso anzusehen und hierauf den schön gelegenen Festplatz zu besuchen.
X Notzdorf, 24. Juni. (Ein geschädigter Dieb). In der letzten Zeit kamen in dem Pfarrhause zu Butterstadt kleine Diebstähle vor und gestern früh wurde hier ein in dem Gottcshausc ausgeführter Einbruch festgestellt, doch mußte der Einbrecher, der ein am Altar befindliches schrankartiges Gelaß aufbrach, nicht nur leer — sondern geleert — abziehen, denn er hatte bei „der Arbeit" seine Uhr mit Kette verloren. Die gefundenen Gegenstände dürften den Thäter verrathen, zumal die Kette in auffallender Weise durch Draht ausgebessert ist. Die Polizei ist sehr thätig und wird den frechen Gesellen bald dingfest machen.
)( Langendiebach, 24. Juni. (Trinkwasser. — Verunglückt.) Aus Anlaß eines Typhus-Erkrankungs- f al les, der mit dem Tode endete, waren vor einigen Tagen aus dem in Frage kommenden und mehreren anderen Brunnen Wasserproben amtlich entnommen und der landwirthschaftlichen Versuchsstation der Landwirthschastskammer in Marburg zum Zwecke der Untersuchung übersandt. Während man bisher davon überzeugt war, daß man hier fast allgemein gutes Trinkwasser habe, war man von dem Resultat der Untersuchung vollständig überrascht. Von den eingesandten Proben wurden nur eine als „gutes Trinkwasser", alle andern aber als „gesundheitsschädliches Wasser" bezeichnet. Den Besitzern dieser letzteren Brunnen ist die Räumung und Reinigung der Brunnen aufgegeben, um demnächst neue Proben untersuchen zu lassen. Fallen auch diese dann nicht anders aus, wird man erwarten müssen, daß die Brunnen polizeilich geschlossen werden. Wie man hört, ist der Hanauer Garnison der Aufenthalt in Langendiebach auf 3 Wochen untersagt. Vielleicht und hoffentlich ist dies Vorkommnis; geeignet, unsere Gemeinde-Vertretung der nun schon seit Jahr und Tag schwebenden Wasserleitungsfrage gefügiger zu machen. — In der Brüning- 'schen Fabrik verunglückte der Tagelöhner Joh. H. beim Entladen eines mit Erlenholzstämmen beladenen Eisenbahnwaggons. Ein herabrollender Erlenstamm traf den H. und verletzte ihn nicht unwesentlich in der Rückengegend. H. befindet sich in ärztlicher Behandlung.
Briefkasten der Redaktion.
N. Ii., hier. Kann nicht genau bestimmt werden, da das einzuschlagende Tempo in Betracht kommt.
Samoa. Postsendungen bedürfen zu ihrer Beförderung nach Samoa von Hanau aus ungefähr 40 Tage.
Aus dem Gerichtssaai. Sitzung des Schwurgerichts vom 34. Juni.
(Schluß).
Ein gefährliches Stück Holz.
Der Angeklagte Dänner vertheidigte sich noch weiter damit, daß seine Nachbarn schon seit Jahren eine gehässige
Gesinnung regelt ihn hegten; die hätten gerade so gut Schießpulver w c er und cs sei möglich, daß von dort aus die ganze Geschichte angczcttelt worden sei, um ihn in's Verderben zu stürzen. — Von dem Sachverständigen, Herrn Büchsenmacher Nies hier, wird bekundet, daß in der Bohrung des Holzes etwa 10 Gramm Schießpulver fest eingekeilt waren und daß, wenn das Holz in den Ofen gelangt wäre, cs diesen sicher mit furchtbarer Gewalt auseinander geschleudert hätte.
Die Geschworenen verneinten nad) längerer Berathung die Schuldsragen, worauf der Angeklagte vom Gericht frei gesprochen wurde. — Die Anklage vertrat Herr Staatsanwalt v. Jbell, Vertheidiger war Herr Rechtsanwalt 2cro!.
~ 6 *
Sitzung der Strafkammer i vom 24. Juni.
Gewerbevergehen.
Eine Hebamme betrieb früher eine konzessionirte Entbindungsanstalt, die sie aber wieder auf der Polizei abmeldete, wegen der ihr auserlegten Verpflichtungen, die in der vorschriftsmäßigen Wohnung rc. bestanden. Nach geschehener Abmeldung betrieb sie jedoch ihre Anstalt ebenso wie vorher, nur unter dem Vorwand, daß sie die betr. Personen als „Dienstmädchen" miethete. Außerdem soll sie einen falschen Eintrag im Standcsrcgister bewirkt haben. Bezüglich des ersteren Vergehens erkennt das Gericht auf 50 Mk. Geldstrafe, wegen der letzteren Beschuldigung erfolgtFrestprechung, da das Gericht annimmt, daß die Angeklagte sich in einem thatsächlichen Jrr- thum befand.
Vom Schöffengericht zu Bergen wurde der Geschäftsführer des Vereins „Arbeiterheim" zu Fechenheim, Portefeuiller C., zu einer Geldstrafe von 30 Mk. verurtheilt und zwar wegen Vergehens gegen die Gewerbeordnung und gegen das Gewerbe- steuergesetz. E. ist Vereinswirth des erwähnten Vereins, der ein Gebäude mit Wirthschaftsbetrieb besitzt, jedoch darf nur an Vercinsmitgliedcr auSgeschenkt werden, da der früher nachgesuchte öffentliche Wirthschaftsbetrieb nicht gestattet wurde. E. hat jedoch gelegentlich an ein Nichtmitglied eine Flasche Wein verkauft und um den dadurch vollzogenen öffentlichen Wirth- schaflsbctrieb zu bemänteln, wurde derselbe gegen Zahlung des Eintrittsgeldes von 20 Pfennigen zugleich als Mitglied auf- geuommcn. Das Schöffengericht sagte in der Begründung seines Urtheils, daß dies nur ein Vorwand gewesen, um den öffentlichen Wirthschaftsbetrieb zu verschleiern, da derGeschäfls- führer als einzelnes Vorstandsmitglied gar nicht berechtigt sei, neue Mitglieder aufzunehmen. Bei der erneuten Verhandlung vor der Strafkammer ergibt sich, daß das Gewerbevergehen bei dem ersten gerichtlichen Eingreifen bereits verjährt gewesen, die damit zugleich vollzogene Gewerbesteuerkontravention bleibt aber bestehen. Es bleibt daher bei der Geldstrafe von 30 Mk.
A r r e st b r u ch.
Der früher hier ansässige Gastwirth F. ist der Pfand- verschleppung und des Betrugs angeklagt. Er gab eine Anzahl Jnventarstücke (Stühle rc) die vom Gerichtsvollzieher bereits ordnungsmäßig gepfändet waren, dem Brauereibesitzer K. und auch bem Rentner D. als Sicherheit für Darlehen, sodaß, als cs später zum Konkurs kam, die Betreffenden geschädigt waren. Den Eheleuten P. verkaufte F. im Juli v. Js. sein Haus, obwohl ihm infolge einer gekündigten Hypothek und rückständiger Zinsen am Morgen des Verkaufstages die Zwangsvollstreckungs - Urkunde zugestellt worden war, er also gar nicht mehr über das Haus verfügen konnte. Die Eheleute P. wurden dadurch um etwa 700 Mk. geschädigt. T. erhält 3 Monate Gefängniß, seine Mitangeklagte Ehefrau 30 Mk. Geldstrafe.
Unterschlagungen.
Der Buchhalter R., der in einem Geschäft in Groß- Auheim bedienstet war und den Kassenschlüssel in Gewahrsam hatte, war eines Morgens verschwunden. Mit ihm auch ein Betrag von 169 Mk. Er erhält 3 Monate Gefängniß.
Der Kausmannslehrling S. von Kleinkrotzenburg unterschlug im Januar feinem Lehrherrn, einem Goldwaaren- fabrikanten, zwei Postanweisungsbeträge, einen von 237 Mk. und einen von 133 Mk. Als der Chef zu Ostern die rück- stündig n Posten verdächtig sand, schaffte S. die Postabschnitte und das Geld herbei. Die Datums der Postabschnitte hatte er recht plump gefälscht, das Geld hatte er zu Hause versteckt. Da dcr Angeklagte noch jung und der Versuch auch der erste ist, kommt er mit 3 Monaten Gefängniß davon.
Sprechsaal.
Für die unter dieser Rubrik eingesandten Notizen übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.
Von der srciwiKigerr Feuerwehr.
Unsere freiw. Feuerwehr begeht am 28. d. Mts. ihr 40jährigcs Jubiläum, denn am 28. Juni 1861 wurde dieselbe gegründet und 4 Tage später, am 1. Juli, hatte sie schon Gelegenheit, bei dem großen Brande der Walkmühle in Thätigkeit zu treten und hat gleich beim ersten Male gczngt, daß diese neue, den Nächsten zu Hilfe kommende Institution Großartiges leisten kann. Es wäre nun sehr zu wünschen und zwar im Interesse der Mitglieder, da in letzterer Zeit wenig geschieht, um den kameradschaftlichen Geist zu heben und zu fördern, eine dementsprechende Feier zu veranstalten, was gewiß sehr viel dazu beitragen würde, dem Wunsche sämmtlicher Kameraden unserer freiw. Feuerwehr Rechnung zu tragen, welche sich dem Wohle unserer hiesigen Einwohner und der Allgemeinheit gewidmet unb noch widmen, weder Zeit noch Mühe sparen, selbst mit Aufopferung von Gesundheit und Leben Alles aufbieten, der selbstauferlegten Pflicht der Nächstenliebe gerecht zu werden. Heute haben wir noch eine kleine Zahl von Herren, deren Namen unten angeführt, welche in der freiw. Feuerwehr seit deren Gründung mit seltener Pflichttreue und Ausdauer ihren Posten genau noch so ausfüllen wie früher und den Schwierigkeiten, welche in der ersten Zeit des Bestehens unserer freiw. Feuerwehr bereitet wurden, der edlen Sache wegen Trotz geboten und dem Symbolspruch: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" bis zum heutigen Tage treu geblieben sind. Um so mehr wäre
es Pflicht, zu Ehren dieser opferwilligen Männer eine dementsprechende Feier zu veranstalten. 40 Jahre ist eine lange Zeit, man braucht nicht 50 Jahre zu warten, in anderen Ortew läßt man ja auch nicht derartige seltene Ereignisse spurlos vorübergehen und werden meistens mit großem Pomp gefeiert und Jubilare mit Auszeichnungen bedacht. Die Namen der betr. Jubilare verdienen in die Oeffentlichkeit gebracht zu werden. Es sind dies vom Steigerkorps die Herren: 1. C. Ohl, Hauptmann und stellvertr. Oberkommandant, 2. V. Henrich, Adjutant, 3. Hch. Färber, Hornist, 1. Komp., 4. Georg Krieger, 5. Hch. Sator, 6. D. Wissel, 2. Komp., 7. J. Gräf, 8. Ch. Kühn, 9. L. Lotz, 10. Ed. Loos, 11. Aug. Zwicker, 3. Komp., 12. W. Eichmann, Hauptmann, 13. Ch. Fuchs, Stellvertreter, 14. L. Battenhausen, 15. J. Brauburger, 16. G. Germershausen, Brandwache, 17. W. Becker. Die Herren unter Nummer 8, 9, 11, 12, 17 haben bereits ihr öOjähriges Jubiläum hinter sich, da sie vor dem Gründungsjahr 1861 der Stadt-Feuerwehr angehört haben. In der Erwartung, daß diese Zeilen an maßgebender Stelle in Betracht gezogen werden, wünfdjen wir einen für unsere freiwillige Feuerwehr zufrieden stellenden Erfolg, man muß von gewisser Seite nicht denken, die Feuerwehrleute sind bloß zur Erfüllung ihrer selbstauferlegten Pflicht und Opferfreudigkeit da, sondern man muß auch durch Entgegenkommen zeigen, daß man cs anerkennt.
Einer für Alle, Alle für Einen.
Rndcr-Rcgatta und Meisterschastsrudmi für Deutschland ans dem Main.
W. Frankfurt a. M., 24. Juni.
(Eigener Bericht des „Hanauer Anzeiger".)
das
Auch heute hatte sich ein zahlreiches Publikum eingefunden, den Wettkämpfern mit Interesse folgte. Das Wetter war anfangs trübe und regendrohend. Gegen 6 ll.hr ging ein Regenschauer nieder, der die Stimmung aber nicht beeinträchtigen konnte. Hatten gestern die Frankfurter Vereine keinen Erfolg zu erzielen gehabt, so gelang es ihnen heute 4 Preise davonzutragen. Berlin gewann 4, Mannheim, Hamburg und Stuttgart je einen. Im Ganzen stellen sich die Gewinne wie folgt: Berlin 8, Frankfurt 4, Mannheim 4, Hamburg 2, Stuttgart, Ulm, Ludwigshafen, Heilbronn, Hannover je einen. Die
Resultate der Rennen sind folgende:
J. E r m u n t e r u n g s p r e i s.
1. Mannheimer N.-V.
Amicitia"
2. Ulmer Ruder-Klub „Donau
3. Ruder-Klub Bamberg
4. Offenbacher Ruderverein „Amicitia" führt vom Start Sieger durchs Ziel.
II. Kaiserpreis.
1. Spindlersfelder Ruder-Verein
2. Mainzer Ruder-Verein
Vierer.
6.4SU/5 Min.
6.537s „
7 83/t ,
7.137s „
4
ab
und geht als leichter
Vierer.
6.3675 Min.
6.4 t „
6.46 ,
6.56 „
Berliner Ruder-Klub ausgeschlossen. Nach
3. F an ki. Ruder-Ges. „Germania"
4. Franks. Ruder-Verein
Nach Abgang vom Start collibirt mit „Germania" und wird deshalb
1000 Meter stoppt Brünn ab. Spindlersfelder führt vom Start an und geht, von Mainz hart bedrängt, mit 3/4 Längen Vorsprung als Sieger durchs Ziel.
III. Eins er. Preis vom Rothen Hamm.
1. Nudergesellschaft Oberrad, Georg Klee 7.317s Min.
2. Offenbacher R.-Ges., „Undine" I. Buchsbaum 7.407s „
0. Kasseler Ruder-Ges., Karl Fürstmeger — „ Leicht mit 1^2 Längen gewonnen.
IV. Achter. Preis von Oberrad.
1. Franks. Nudcr-Gcsellschast „Germania
2. Karlsruher Ruder-Ges. „Salamander"
3
4.
0.
Frankfurter Ruder-Klub Frankfurter Ruder-Verein Ruder-Gesellschaft Worms
Bei 1500 Meter Kollision.
- Min.
' H
abgestoppt.
Es findet fliegender Start
statt. Karlsruhe unb „Germania" hatten abgwechselnd die Führung. „Germania" siegte mit einer Länge sicher gegen Karlsruhe.
V. Vierer. Negatta-Vereins-Preis. 1, Frankfurter Ruder-Verein 6.437s Min.
2. Ruder-Verein „Deutschland", Hannover 6.52 „ 3. Mannheimer Ruder-Ges. 7,8 „
4. Ruder-Klub Aschaffenburg 7.17"/» „ Hannover hatte anfangs die Führung, dicht gefolgt vom Frankfurter Ruder-Verein. 500 Meter vor dem Ziel geht Frankfurt vor und siegt mit 2 Längen.
VI. Achte r. Germania-Preis. (Wanderpreis.) Sieger von 1900: Frankfurter Nuder-Ges. „Germania."
1. Berliner Ruderklub 6.17s Min.
2. Frankfurt. Nuder-Ges. „Germania" 6.117s „ 0/Spindlersfelder Ruder-Verein 1878 aufgcgebcn.
0. Mainzer Ruder-Verein do.
0. Mannheimer Ruder-Ver. „Amicitia" distanzirt.
Kurz nach Abfahrt fährt „Amicitia" dem Berliner Ruderklub in Backbord und beschädigt ein Ruder. Nach langer Pause, die mit dem Ueberbringen eines anderen Ruders ausgefüllt wird, ist 2. Start bei 2000 Meter. Berlin und Frankfurt haben anfangs abwechselnd die Führung. Bei 1000 Meter geben Mainz und Spindlersfelde Las Rennen als aussichtslos auf. Frankfurt versteuert sich, Berliner Ruderklub hat jetzt die Führung und passirt mit schönem Endspurt, 2—3 Längen vor „Germania" das Ziel.
VIT. Einser. (Preis von der Gerbermühle.)
1. N.-Klub „Allemannia" von 1866 Hamburg, Frank 7.6 Min.
2. Würzburger Ruder-Verein, Hermann Jüngst 7.23 „
3. Offenbacher Ruder-Ges. „Undiue", L. Guckes 7.29 „
0. Mainzer Ruder-Verein, A. Weber-Mönchhof aufgegeben. Frank fuhr seinen Gegern vom Start einfach davon und siegte, wie er wollte, mit ungezählten Längen gegen Würzburg.
VIII. Vierer. Uni v ersitä tspr eis (Herausforderungspreis).
Sieger von 1899 u. 1900: Heidelberger Ruderklub.
1. Berliner Ruder-Klub
2. Heidelberger Ruder-Klub
3. Münchener Ruder-Klub
6.40 Min. 6.5575 „