Einzelbild herunterladen
 

Seite 7 -

24. Juni. _.___

kleine Lord". Vorher: Zum ersten Male wiederholt:Jephtas Tochter". Große Preise.

Hus aller Klett.

Zum Gumbènner Morbprozesi theilt im Gegen­satz zurNationalzeitung" dieOstdeutsche Rundschau" mit, daß Alles auf gesetzmäßigem Wege zugegangcn sei. Der zum zweiten Male verhaftete Sergeant Hickel ist ordnungsmäßig verhört worden und auch das Kriegsgeheimniß ist nicht verletzt worden.

Drei To-esurtheile. Das Schwurgericht zu Naum­burg a. S. füllte dieser Tage, wie schon kurz berichtet, drei Todesurtheile. Der Werkmeister Bagehorn in der Fabrik Draschwitz bei Zeitz hatte mit einer Wittwe Schödel erst in Gera, dann in Krimlitz ein Liebesverhältniß augcknüpft und, um sie heirathen zu können, mit ihr und ihrem Schwager, dem Arbeiter Seidel, verabredet, seine eigene Ehefrau umzubringen. Bei einem Besuche, den die beiden Mitverschworenen dem Ehe­paare Bagehorn abstatteten, packte Seidel Frau Bagehorn und hielt sie fest; die Schödel warf ihr eine Schlinge um den Kopf und zog an einem, ihr Liebhaber Bagehorn am anderen Ende, bis die Frau todt war. Dann hängte man die Frau auf, um den Anschein zu erwecken, als habe sie sich selbst das Leben genommen. Sie wurde auch als Selbstmörderin be­graben^ ihr Mann folgte mit dem Trauerflor am Arme ihrem Sarge. Bald wurde aber die Leiche wieder ausgegraben und das Verbrechen festgestellt. Die Angeklagten waren in der Hauptsache geständig; alle drei wurden zum Tode ver- urtheilt.

Weruriheilung eines vierfachen Mörders im Kanton Bern. Soeben wurde der reiche Bauernsohn Christian Binggelt von Aeckenmatt (Kanton Bern) wegen vier­fachen Mordes zu lebenslänglichem Zuchthaus verurtheilt. Bern kennt, wie die Mehrzahl der Schweizer Kantone, die Todes­strafe nicht. Am 5. Mai 1900 ermordete Binggelt zuerst sein einziges Knäblein von fünf Jahren. Er lockte das Knäblein in den Wald, zeigte ihm hier ein Bild, und während der Kleine dies betrachtete, gab ihm der Vater einen Schuß in den Rücken. Darauf kehrte Binggelt nach Hause zurück. Seiner Frau gab er an, der Knabe sei bei Nachbarskindern. Er er­suchte seine Ehehälfte, mit ihm in ein Nachbargebäude zu gehen, da sie ihm bei einer Arbeit helfen müsse. Hier erschoß er die Frau. Dann ging er in die Küche, wo die Frau seines in Bern weilenden Bruders das Morgenessen bereitete. Er er­schoß auch sie. Nun kam die betagte Mutter des Mörders aus ihrem Zimmer in die Küche, um zu sehen, was es ge­geben. Kaum war sie eingetreten, als sie ein tödtlicher Schuß in die Brust traf. Nun waren vier Menschenleben vernichtet. Der Mörder schloß alsdann die Räume ab, nahm eine Berner und eine Schweizer Karte mit sich und ergriff die Flucht. Dadurch, daß er seinen Namen in Burgdorff in ein Hotelbuch einschrieb, wurde er entdeckt. Da er schon dreimal in der Irrenanstalt gewesen ist, kam seine Zurechnungsfähigkeit in Frage. Die Geschworenen aber erklärten den Angeklagten, der selber äußerte, er gehöre in die Strafanstalt und wolle seine Schuld büßen, für schuldig und gelangten zu dem oben­genannten Rechtsspruch.

Explosion irr der Mädchenschule zu Brüggen im Rheinland. Wie ein Telegramm meldet, explodirte vorgestern in der Brüggener Mädchenschule während des Unter­richts ein Sprengkörper. Sieben Schülerinnen wurden erheb­lich verletzt. Einem Kinde wurde ein Messtngsplitter aus der Sohle entfernt. Man glaubt, daß die Explosion durch eine Bombe hervorgerufen sei. In der parterre gelegenen Knaben­schule sprangen die Schüler und Lehrer in der Aufregnug zum Fenster hinaus. Man vermuthet ein Attentat gegen die Lehrerin.

Brandunglück. Bei einem gestern Nacht in der Ort­schaft Flederborn bei Jastrow ausgebrochenen Brande sind eine Besitzerfrau und ihre Tochter ums Leben gekommen; 7 Gehöfte sind eingeäschert.

Durch Neberfahren getödtet. In Morgenstern wurde der 74jährige Altsitzer Koplin, der ein auf einer Böschung spielendes Mädchen retten wollte, vom Zuge überfahren und getödtet. Das Kind wurde verletzt.

(Mitten Akt furchtbarer Rohheit beging der Nacht­wächter Vieler aus Meppen, der seine Frau, mit welcher er in Unfrieden lebte, die Treppe hinabstieß, sodaß die Aermste verstarb. Das Schwurgericht erkannte auf 1 Jahr 8 Monate Gefängniß.

Mordversuch. Der 27 Jahre alte Einwohner Otto Sachse aus Gautsch, wohnhaft in Leipzig, verübte an seiner t^cliebten, einer Buchdruckerwittwe, einen schweren Mordversuch mittels Beilhiebe. Die Verletzungen der Frau sind schwer, aber nicht lebensgefährlich. Der Thäter wurde verhaftet. Motiv Eifersucht.

Pockeuerkraukuugen. In mehreren Gemeinden des Thüringer Waldes sind vereinzelt schwere Pockenerkrankungen aufgetreten. Die behördliche Untersuchung ist eingeleitet.

Gegen den Vogelmord. Im Kanton Tessin, dem italienischen Stück der Schweiz, wurden von jeher die Singvögel erbarmungslos niedergeknallt, obschon dies bundes­gesetzlich n erboten ist. Vom Bundesrath wurden die eidge­nössischen Grenzwächter mit dem Vogelschutz in Tessin betraut. Nach dem Bericht der eidgenössischen Verwaltung des Inneren haben die eidgenössischen Grenzwächter im Jahre 1900 nicht weniger als 14,985 Vogelfallen und Schlingen beschlagnahmt, die Tessiner Landjäger 16,323 Stück. Ein tessinisches Gesetz verbietet die Jagd auf insektenfressende Singvögel. Nun hat der Tessiner Kantonsrath ein Gesetz angenommen, das auch die Jagd auf körnerfressende Singvögel untersagt. Das neue Gesetz wurde im Kantonsrath mit großer Mehrheit ange­nommen. Entrüstung hat es aber bei den Vogeljügern und im Kanton Tessin geht fast Jedermann auf die Vogeljagd hervorgerufen. Die unzähligen Vogeljäger drohen mit dem Referendum", und es ist zu befürchten, daß das Gesetz in der Volksabstimmung verworfen wird, da die Bürger nicht auf das edle Vergnügen der Jagd auf die nördlich vom Tessin liebevoll gehegten SingvögelÄen verzichten mögen. Hub doch

Montag

beklagt man sich in Tessin überall über die Abnahme der Vögel und die Zunahme der Insekten. Vergebens sucht man in Tessin die Schwalben, welche ehedem die Insekten verzehrten. Hoffentlich gelingt es doch, das neue Gesetz durchzubringen. Das Beispiel des Kantons Tessin würde vielleicht von gutem Einfluß auf das benachbarte Italien sein.

Auch eilt Gewitter! Aus dem von Geheimrath Slaby dem Verein Deutscher Ingenieure in Kiel gehaltenen Vortrage über Funkentelegraphie werden folgende scherzhafte Zwischenfälle berichtet:DWenn ich nicht irre", so unterbrach sich der Vortragende,findet draußen im Augenblick ein Ge­witter statt. Das ist mir außerordentlich lieb; denn Sie werben dann gleich sehen, daß die Funkentelegraphie, ab­weichend von Draht'-Telegraphie und Telephone, ganz unab­hängig von den elektrischen Lustzuständen ist." Alle Zuhörer standen lauschend und beobachtens, aber es blieb merkwürdiger- weise bei dem einen Donner, den man deutlich im Saal ver- nommen hatte. Nachträglich ergab sich zur allgemeinen Be­lustigung der wahre Zusammenhang: Diesen Donner hatten bezeichnend für das junge Blut die Herren Schiffs­fähnriche erzeugt, deren Speisesaal über der Aula der Marine- Akademie liegt, als sie sich vom Tisch erhoben! Nicht alle Gewitter sind gleich harmlos wie dies und ein anderes, das sich in derselben Stunde in den Börsen der Zuhörer entlud, ohne daß sie davon etwas merkten. Als nämlich bei Er­zeugung sehr starker Ströme im Saal blaue Fünkchen überall zwischen der Goldverzierung der Wände zuckten und man den Vortragenden hierauf aufmerksam machte, rief er:Das ist eine Krafläußerung der elektrischen Welle. Auch in Ihren Börsen toben in diesem Augenblick kleine Gewitter!"

Das Vierpulver.Vae victis!" möchte man den deutschen Brauern zurufen, seitdem einem bierolozischen Edison in Italien die Erfindung eines kräftigen, famosen Gersten­saftes ohne alle Apparate, Maschinen u. s. w. gelungen ist. In der That verkündet ein Mailänder chemisches Laboratorium in derTribuna," daß durch ihrePulvere di Biira" so­fort ein exzellentes und billigesBier" (!?) zu erzielen sei. Man schüttet einfach einen Eßlöffel der köstlichen Substanz in ein Glas Wasser und der besiegte Bacchus (aber auch Gam- brinus?) verhüllt sich klagend das Haupt. Es sei hinzuge- sügt, daß ein Liter dieses Saftes Alles in Allem zwölf Centesimi kosten wird. Wohl Dem, der keine Brauereiaktien besitzt.

Werloosungen.

Congo 100 Frcs. - Loose vom Jahre 1888. Ziehung am 20. Juni 1901. Auszahlung am 15. April 1902. Gezogene Serien: Nr. 6 2542 14711 16239 17339 24791 32504 33424 34936 37127 38732 42281 43924 47375 50512 51289. Hauptpreise: Serie 24791 Nr. 40 zu 100 000 Fr. Serie 42281 Nr. 8 zu 2500 Fr. Serie 32504 Nr. 18, Serie 33 424 Nr. 25, Serie 47375 Nr. 15 je 500 Fr. Serie 14711 Nr. 5, 9, 18, Serie 16239 Nr. 1, 12, 16, Serie 17339 Nr. 25, Serie 32504 Nr. 2, 5, Serie 33424 Nr. 15) Serie 34936 Nr. 18, Serie 37127 Nr. 7, 18, 23, Serie 38732 Nr. 1, Serie 42281 Nr. 21, Serie 43924 Nr. 11, Serie 50512 Nr. 15, 19, ^erie 51289 Nr. 3 je 250 Frcs.

Stadt Lüttich 100 Fr.-Loose vom Jahre 1897. Ziehung am 20. Juni. Auszahlung am 4. September 1901. Gezogene Serien: Nr. 207 2011 5614 5730 7062 8214 8974 9646 15128 23050 23772 30146 30443. Haupt­preise : Serie 304.43 Nr. 22 zu 20 000 Frcs. Serie 2011 Nr. 12 zu 1000 Frcs. Serie 207 Nr. 14 zu 500 Frcs. Serie 7062 Nr. 20, Serie 30146 Nr. 8 je 250 Fr. Serie 207 Nr. 9, 19, Serie 2011 Nr. 8, Serie 5730 Nr. 6, 10, 17, Serie 7062 Nr. 9, Serie 8214 Nr. 7, 13, Serie 8974 Nr. 6, 22, 24, Serie 9646 Nr. 3, 43, Serie 15128 Nr. 16, Serie 23050 Nr. 13, 16, Serie 30146 Nr. 15, Serie 30443 Nr. 6, 17 je 150 Fr. Alle übrigen in den gezogenen Serien enthaltenen Nummern je 100 Frcs. (Ohne Gew.)

...........

Litterarisches.

Aieue Erscheinungen. Ueber eine heute sehr ver­breitete, durch die aufreibende Berufsthätigkeit auf allen Ge­bieten bedingte KrankheitDie Schlaflosigkeit" han­delt u. a. der rühmlichst bekannte Hygieniker M. Platen im weiteren Verlaufe seines von den ersten Autoritäten auf dem Gebiete der Naturheilkunde anerkannten Werkes:D i e Neue Heilmethode" (Deutsches Verlagshaus Bong & Co., Berlin W. 57, 3 Bände Mk. 22,50) und gibt praktische, leicht anwendbare Verordnungen, sich vor dieser Plage zu be­wahren und diese erfolgreich zu bekämpfen. Des Weiteren finden wir ebenso belehrend wie unterhaltend geschriebene, mit reichem Jllustrationsschmuck versehene Artikel über die Nieren und ihre Erkrankungen, das Ohr (Bau, Krankheiten), Phos­phorvergiftung, Quetschungen, Rheumatismus, das Rückenmark und seine Erkrankungen, Pflege der Säuglinge, Schönheits­pflege, Schreibkrampf, Sonnenbad, Hitzschlag, Sport, Stottern u. a. m. Diese aufs Gerathewohl herausgegriffenen Abschnitte dürften auch hier die reiche Mannigfaltigkeit der von Platen behandelten Materien zeigen und somit den Beweis erbringen, daß jeder Hilfesuchende Rath und Belehrung in sachgemäßer, allgemeinverständlicher Weise findet. Von den von sachver­ständiger Hand entworfenen Illustrationen, welche ganz wesentlich zur richtigen Anwendung der gegebenen Vorschriften beitragen, seien die bunten Tafeln und Modelle der einzelnen menschlichen Organe besonders heroorgehoben. DiesenHaus- schatz" sich anzuschaffen, können wir unseren Lesern" nur dringend empfehlen, denn an der Hand desselben wird Jeder­mann leicht im Stande sein, sich und die Seinen vor Krank- hei'en zu bewahren und diese erfolgreich zu heilen.

--- "-raMimgatfCMrartaraflKEEHKMs^^, __.

Sport.

Slutomobilfahrt Paris-Berlin! Der erste Akt dieses spannenden Schauspiels hat nun seinen Anfang genom­men. Am 22. hat der Starter in Paris ein stattliches Feld zur achttägigen Autamobilreise nach Berlin entlassen, und am

24. werden wir dieTourenfahrer" auf deutschem Boden be­grüßen. Dann heißt cs:Auf Eure Posten!" für die Fahrt- direktoren, Wegeordner, Kontrollordner, Parkordner, Radfahrer und wie die Hunderte von Herren alle sonst noch heißen mögen, welche, auf der Fahrtstraße vertheilt, auf Grund wochen- langer, mühevoller Erkundigung ihres Amtes im Interesse des glatten, vorschriftsmäßigen Verlaufs der Fahrt zu walten haben. Ein letztes Mal noch wird der Fahrtdirektor seine Strecke besichtigen; sein sorgsames Auge wirb hier, noch ein Fähnchen oder anderes Zeichen für nothwendig erachten, um die Fahrer zu warnen ober auf dem richtigen Wege zu er­halten, dort wird noch ei i Plakat anzubringen sein, welches das Publ i kum veranlassen soll, iinInteresse der eig e- nen Sicherheit den Vorgängen auf der Straße am Durchfahrtstage besondere Aufmerksamkeit zu z uw enden. Dann aber ist Alles fertig und mit einem erleichterndenEndlich!" wird er der Durchfahrt entgegensehen. Eine herrliche Reise, die den Theilnehmern unvergeßlich sein wird. Wahrlich beneidenswerth ist es, im bequemen, selbstgelenkten Wagen die schönsten Parthien unseres deutschen Landes, die Moselgegend, den köstlichsten Theil des Rheinthals, den Rhein- gau und Thüringen bei angenehmstem Wetter und unter Um­ständen durchfahren zu können, welche die Reise zu einem Triumphzuge machen. Seit Wocherr sieht man ja bei uns diesemAutomobil-Ereigniß" mit wachsendem Interesse ent­gegen, besonders in den von der Fahrt berührten Orten, und die berühmte deutsche Gastfreundschaft ist schon lange am Werke, für unsere Gäste ein warmes, zum Theil sogar feierliches Will- fommen vorzubereiten. Ueberall hört man von Empfängen, Festmählern und selbst von Ehrungen durch Behörden und hervorragende Persönlichkeiten. Ihren Gipfelpunkt werden diese Veranstaltungen natürlich in Berlin finden, denn hier wird sich eine internationale Gesellschaft von Automobilfreunden und Schaulustigen zusammenfinden, wie sie Berlin aus sportlicher Veranlassung noch nicht gesehen hat. Alle werden am 29. Juni auf der Trabrennbahn zu Charlottenburg die Entscheidung des heißen Endkampfes miterleben wollen. Ein kaiserlicher Ehren­preis, vier Ehrenpreise regierender Persönlichkeiten, der Ehren­preis Hannovers und Geldpreise im Gesammtwerth von fast 100000 Francs sind zu erringen. Hat es je einen sportlichen Wettstreit und werthvolleren Lohn gegeben? Wovon wir heute berichten, ist wie oben gesagt, der Beginn des ersten Aktes oder richtiger des Vorspiels. Aber wenn in Paris die Flagge des Starters am 27. Juni zum zweiten Male fällt, dann werden es die 170 Rennfahrer sein, welche sich auf die Reise begeben. Ein wesentlich anderes Bild, eine Vergnügungsfahrt kaum zu nennen, sondern eine Tüchtigkeitsprobe für Fahrer und Fahrzeug, wie sie der Automobilismus noch nicht erlebt hat, und deren Ausgang in der ganzen gebildeten Welt Interesse Hervorrufen wird. Hier ist nicht viel Zeit übrig, sich umzu­schauen. Innerhalb drei Tagen die Trabrennbahn in Char­lottenburg erreichen, das ist die Parole.

Telegraphischer Wetterbericht der deutsches Seewarte.

Telegramm Ms Hamburg vom 24. Juni,

9 Uhr 40 Min.

Ein hoher Luftdruck erstreckt sich über den Ozean und Frankreich bis Finnland, Depressionen lagern nördlich von der Nordsee und Südosteuropa. In Deutschland ist das Wetter im Osten heiter und wärmer, sonst ziemlich trübe und meist kühler.

Prognose für den 25. Juni: Meist kühleres Wetter, im Norden stellenweise Regen, im Osten Gewitter wahrscheinlich.

Hanauer Mreiusuachrichte«

für Montag den 24. Juni.

Zweigvereiu vom Rothen Kreuz zu Hanau: Nachmittags 4 Uhr: Gene­ralversammlung im Magistratssaale des Raihhauses.

Sommertheater auf Beck's Felsenkeller: Abends 8 Uhr: Vorstellung. iLvang. Männer- und Jünglingsverein: Gesang (Ev- Vereinshaus.) RadfahrervereinUnion": Vèreinsabend im .Schützenhof", Turn- u. Fechtklub: Turnen der Damenabtheilung.

Deutschnationaler Handlungsgehülfen-Verband: Vereinsabend in der Schwedischen Krone".

Gabcksberger Stenographen-Verein im Gasthaus zu den8 Rindern" Ucbttngsabend für Dcbattenschrift.

GesangvereinTonvlnthe' : Vereinsabend in derStadt Bremen". Stenoglapheli-Äereitt Stolze-Schrey: Vereinsabend in derSonne". KlubAmicitia": Vereinsabend imDeutschen Haus*.

VereinHessischer Bund": Versammlung im Vereinslokalzum Hessi. scheu Hof".

Freiwillige Feuerwehr: 4. Komp. Zusammenkunft imSchützerrhof";

5. Komp. Zusammenkunft in derAllemania".

Auszüge aus dem Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Cassel.

Ulmbach. Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in der Gemarkung Ulmbach belegenen, im Grundbuche von Ulmbach zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den Namen des Bauers Heinrich Heil zu Ulmbach ein­getragenen Grundstücke, am 42. Juli 1901, vormittags 9 Uhr, durch das Königliche Amtsgericht zu Salmünster ver­steigert werden.

Schiffsberèchi.

Der Hamburger DampferChristiania" ist am 46. Juni wohlbehalten in New-Jork eingetroffen.

Hamburg, 20. Juni. Der DampferBengali«" von der Hamburg-Amerika-Linie ist gestern in Baltimore und der DampferArmenia" vorgestern in Philadelphia einge­troffen.

Bremen, 19. Juni. Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd.Werra" ist gestern in New-York und der Dampfer Darmstadt" vorgestern in Sydney eingetroffen.

^^4|4md^ Hotel Krone, empfiehlt sich bei Ausflügen ZuiiouUs. in Bergstraße u. Odenwald. Pension Mk. 4^2 Prospekt u. Führer a. Verl, gratis. G. Diefenbach. 7045