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6. Juni
Herz; der letztere hat den Tod alsbald herbeigeführt. — Ter Pflästerermeister Bopp hat für seine energische Hilfeleistung bei der Ergreifung des Mörders schon eine Belohnung erhalten, indem ihm auf Befürwortung der Staatsanwaltschaft von Seiten der Militärbehörde die Uebung, die er demnächst zu machen gehabt hatte, erlassen wurde.
* Sektiottsbefrmd. Die gestern Nachmittag staitge- fundene Sektion der Leiche des kürzlich verstorbenen Kindes eines hiesigen Geschäftsmannes ergab, daß der Tod infolge Hirnhautentzündung eingetreten ist, eine strafbare Handlung also nach keiner Richtung hin vorgelegen hat.
* Auszeichnung eines Hanauer Architekten. Bei dem kürzlich stattgehabten Wettbewerb für Erbauung eines städtischen Sparkassengebäudes in Bozen (Tirol) errang das Projekt „Rothe Scheibe 6" der Herren Deines u. Schmoll in Karlsruhe unter 59 Bewerbern den ersten Preis.
* Jagdkalender. Im Monat Juni dürfen nur Rehb ö ck e geschossen werden; alles übrige Wild bat Schonzeit.
* Kellerfest. Für nächsten Samstag Abend ist das erste der diesjährig auf der „Schönen Aussicht" zu veranstaltenden Kellerfeste vorgesehen.
* Verhaftet wurde gestern ein Taglöhner S., der zu verschiedenen Malen sich Diebstähle und andere Vergehen hat zu Schulden kommen lassen.
* Silberne Hochzeit feiern heute Herr Franz W a ß- muth und Frau.
* Oellini-Preise. Jm Inseraten theile veröffentlicht der Kunstgewerbeverein das Ergebniß seines Ausschreibens zur Bewerbung um zwei Cellini-Preise.
* Einen Ausflug nach Wilhelmsbad unternahm gestern von Frankfurt aus der dortige Verein der Ctaais- eisenbahnbeanuen. Die Teilnehmer trafen in einigen Sonderzügen ein. Nächsten Mittwoch wird die ziveite Abtheilung sde Vereins sich ebenfalls nach Wilhelmsbad begeben.
Briefkasten der NedaMon.
H. Soviel uns bekannt, fiel der betr. Gewinn in die Kollekte zu Oels.
Mainwafferwärme heute Vormittag 17 Grad.
■ ■- ■■■ ■ Jiwnrra^n—^— . Telegraphischer Wetterbericht der destsSeö Seewarte.
Telegramm aus Hamburg vom 6. Juui, 9 Uhr 40 Min.
Ein gleichmäßig vertheilter, meist hoher Luftdruck über 770 mm lagert westlich über Irland, unter 760 mm über den Lofoten. In Deutschland ist das Wetter ziemlich warm und trocken, im Süden heiter, im Norden meist wolkig bis trübe.
Prognose für den 7. Juni: Ziemlich warmes Wetter wahrscheinlich, Gewitter nicht ausgeschlossen.
Barometerstand
mittags 12 Uhr am 5./6. 6./6.
Sehr trocken Beständig
Schön Veränderlich
Regen (Wind)
Viel Regen
Sturm
BersinsnachrichteA
für Donnerstag den 6. Juni.
Kunstvcretn: In der Aula der König!. Zeichenakademie: Ausstellung von Gemälden, Zeichnungen 2c.; geöffnet von vormittags 10 bis nachmittags 5 Uhr.
Bürgerverein: Abends 7 Va Uhr: Konzert, ausgestihrt von der Juf.- Kapelle Nr. 166.
Evang. Männer- und Jünglingsverein: Bibelstunde (Evang. Vereins- Haus).
ArendS'scher Stenographenverein (gegründet 1897): Vereinsabcud in der Restauration „zur großen Krone".
Katholischer Männerverein: Vereinsabend in der „Restauraèien Mohr* (Krämerstraße).
Dramatisch-litterarischer Verein .Melpomene" tim Gasthaus „zur Sonne"): Abends 9 Uhr: Lesung von .Ueber unsere Kraft", I. Theil, von Björnson.
Gabelsberger Stenographen-Verein im Gasthaus zu den „3 Rindern" : Uebungsabend für Korrespöndeuzschrift.
Techniker-Verein: Vereinsabend in der Restauration Mohr.
Hanauer Fußball- und Cricketklub : Vereinsabend in der Restauration „Alemannia".
Turn- u. Fechtklub: Fechten.
St. Joseph Bauverein: Vereinsabend und Kaffenauflage im Gasthaus „zur goldenen Gerste."
Radfahrerverein „Vorwärts": Zusammenkunft im Gasthaus „zur Sonne".
Erste Hanauer Poulegesellschaft: Preisspiel in der „Stadt Bremen". Erster Hanauer Fußball-Klub 1893: Klubabend im Vereinslokal (Brauerei Kaiser, Altstadt).
Radfahrerverein Hanau 1885: Klubabend in der „Centralhalle".
Feuerwehr-Vorstandssitzung in der Brauerei Beck.
Speffart-Tourtsteuverein: Vereinsabend im Gasthaus „zum Elephanten".
Uersteigernngs- etc. Kalender
für Freitag den 7, Juni.
Holzversteigerung der König!. Oberförsterei Wolfgang; Termin vormittags von 9V» Uhr ab in der Amrhein'scheu Gastwirthschaft zu Ncuwirchshans (s. Nr. 121 „Han. Anz."). ,
Vormittags von 9 Uhr ab soll in der Amrhciu'schen Gastwirih- schaft zu Reumirthshaus die Lieferung der für den Ausbau der Holzabfuhr- und Landwege erf^erlidjej« Kalk- unb Basaltstein« co.
300 cbm für die Schnhbezirk.' Oberrodenbach, Niederrodenbach, Neu- wnGsdai? und Lnnbohöuick, öffentlich vergeben werden. — 9hdj= mülaos 5 Uhr wud tu diesjä ,rige Gras "N^u.ig aus der Kö:igl. Oberwinerri Woisgan., an Orc und Grelle öffentlich meistbietend verpachtet Nr. 12-3 „Han. Anz.").
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Hus aller Sielt.
Unwetter in Thüringen. Ein Unn etter, wie cs seit Jahrzehnten mit solcher Heftigkeit und mit so erheblichen nachiheiligen Folgen nicht beobachtet worden ist, ging am Sonntag, 2. Juni, über ganz Thüringen nieder. Im Wethau- thale, der Grafschaft Camburg, brachte ein Wolkenbruch unglaubliche Wasser ströme mit sich, besonders schlimm hauste das Umwicr auf dem Strich Prießnitz, wo der Blitz eine Scheune und eine Stallung einäscherte, Naid- schütz, C a u crw i tz , Gestewitz, Löbitz, Meyhen, K ö ck e n i t s ch , K a s e k i r ch e n usw. Stellenweise beträchtlicher Hagelschlag, namentlich in den drei letztgenannten Dörfern (auch in CauecwP), bei dem Stücke inTaubeneiergröße fielen, hat die Fluren, insonderheit die Futlerlräuter geschädigt, der im Zentrum des Unwetters tobende Sturm hat Bäume massenhaft abgebrochen. Am schlimmsten aber waren die Wasser- fluthen. In der Zeit von 15—20 Minuten wurden Wiesen, Felder und thcilmcise die Dörfer mit rasendcu Finthen über- fchwemmt, die lehmige Ackerkrume mit weggeschwemmt, auf Wiesen durch Vexschlemmung die Heumahd unmöglich gemacht, die Saaten erstickt und so mit einem Male viele Hoffnung zerstört, viel Gutes vernichtet. Dabei brachten die schmutzig gelb gefärbten Wogen Holzscheite, landwirthschaftliche Gebrauchs- gcgenstünde, Kisten, Möbel, Thüren, Gartenzäune und er- trunkene Thiere. Nur mit äußerster Mühe und unter wirklicher Lebensgefahr haben verschiedentlich Pferde, Kühe, Schweine usw. gerettet rverden können, da das Hochwasser reißend schnell hereinbrach; immerhin sind eine Anzahl Hausthiere ersoffen. Durch die unheimliche Gewalt des Wasserpralles wurde in Köckenitsch eine neue massiv gebaute Scheune weggerissen, eine andere dem Einsturz nahegebracht. In Cauerwitz wurde ebenfalls eine Scheune weggespült und ein Wohnhaus unterwaschen. In einigen Häusern drang das Wasser hoch in die Stuben und Kammern ein, sodaß die Leute kaum das nackte Leben retten korinten. In die Kommunikationswege sind metertiefe Löcher gerissen, Stein- und Brückenmauern weggerissen, unzählige Obstbäume entwurzelt worden. In Köckenitsch ertrank auch ein junger Knecht, ebenso wird ein älterer Schulknabe vermißt. Auch in Listen und in Meinerach wurde großer Schaden angerichtet. In tiefer gelegenen Wohnungen ist der Schlamm haushoch zurückgeblieben; in den Ställen ist auch theilweise Vieh ertrunken. In Camburg wurden die tiefer gelegenen Grundstücke der Stadt durch den wolkenbruchartigen Regen meterhoch überschwemmt und die zwischen den Häuserreihen hinlaufende Naumburger Straße mit zentnerschweren Steinen, Steingeröll und Erdmasten fußhoch bedeckt. In einem Hause der Eisenberger Straße stand das Wasser l1^ Meter hoch. Die Bahnausschachtung war völlig überschwemmt. Die Eisenbahnzüge waren gefährdet. Der Abendzug konnte die Ueberfahrt über die Saalebrücke bei Tümpling nicht ris- kiren und fuhr in den Bahnhof zurück. — In den Dörfern hinter dem Ettersberge bei Weimar fiel dichter Hagel in großen Stücken, der überall starken Schaden angerichtet hat. Das Wasser stand zum Theil fußhoch in den Wegen und auf den Aeckern. In Schwerstadt, Großobringen, Hammerstadt und Roda bei Ilmenau hat der Blitz mehrfach gezündet und theilweise — durch Einäscherung von Scheunen und Gehöften — sehr großen Schaden angerichtet.
Aus der Kinderstube im Ouirlual. Die Königin- Mutter Margherita hat ihrer Enkelin ein echtes goldenes Toilettenseroice geschenkt. Der Behälter allein ist ein Kunstwerk; er ist mit schwerem weißen Atlas ausgepolstert und trägt die Ansangsbuchstaben des königlichen Namens aus Goldfäden und grünen, weißen und rothen Steinen, den italienischen Farben, auf dem Deckel. Ein reizendes Arabeskenmuster ist tief in das Gold der großen Schüssel, des Wasser- krugcs und des Handspiegels eingeschnitten und wiederholt sich in feinerer Ausführung auf den anderen Gegenständen. Der Behälter ist über vier Fuß lang; zwei Mann mußten ihn tragen, als er in das Schloß gebracht wurde. Einige der kleinen Gewänder wurden zwar von der Königin Elena, die sehr geschickt mit der Nadel umgeht, selbst angefertigt, aber das eigentliche Kinderzeug ist ein Geschenk der Königin-Mutter, und Königin Elena sah es erst, als jedes Stück fertig mit blauen Bändern gebunden, gepackt war — die Italiener brauchen rosa nur für Mädchen-, blau immer für Knabenwäsche. Der Kinder korb ist auch ganz in blau gehalten, mit blauem Atlasgrund, blauen Bändern und weichen Puffen an den Spitzenfalbeln und um die verschiedenen Fächer herum. Die meisten italienischen Mütter galten den Korb ganz weiß, und fügen die Bänder erst nach der Geburt hinzu, hier geschah es umgekehrt. So liegt also die Prinzessin in einem Prinzenkorb und trägt Prinzenwäsche. Rüschen von schmalen blauen Atlasbaud verbergen den Korb ganz und jede Falbel aus Valenciennesspitze ist mit blauem ausgezacktem Atlas unterlegt und mit einer Krause aus schmalem Band eingefaßt. Das königliche Kind hat so viele Steckkissen, daß es nötigenfalls jeden Tag im Monat damit wechseln kann; eins aber ist besonders zur förmlichen Vorstellung des Kindes bei den Mitgliedern des Hofes und den Staatsministern angefertigt worden, die bald nach der Geburt statlsindet. Dieses Kissen hat eine weiße Atlasdecke und Valenciennesspitze. Der Kopf des Kindes ruht auf einem entzückenden Spitzenmuster mit der Krone in der Mitte. Unter der Krone ist eine Taube mit dem Oelzweig dargestellt ; dieses Sinnbild des Friedens wird gleichsam der Krone geboten. Der Zweig windet sich um eine lange Ranke Vergißmeinnicht, die sich um das Kopfstück zieht, und zwei große Schmetterlinge mit ausgebreiteten Flügeln schweben darüber. Eine breite Krause aus Leinwand, Zwischensatz und Spitze umgibt das Steckkissen und eine doppelte Krause ist in der Mitte aufgesetzt und mit weißen breiten Atlasbändern zusammengehalten. Große, runde, aufgenähte Verzierungen fassen die Ränder ein; darunter sieht man schön ausgeführte Schmetterlinge. Sogar die
Laken für das Bett und die Wiege sind in den Händen ge- ff schickter Stickkünstlerinnen gewesen. Die Taufkleider befinden e sich schon feit vielen Geschlechtern im Hause Savoyen und sind i wunderbare Werke auS Stickerei und seltenen Spitzen. Dazu § ist noch ein Kleid aus schwerem weißen Atlas mit weichem, weißen Seidenfutter gekommen. Die zum Besatz verwandte Valenciennesspitze ist in Venedig nach besonderen Entwürfen der Königin-Mutter angefertigt worden, wie überhaupt jedes Stück Spitze, das zu dem Kinderzeug gebraucht wurde.
Selbstmord verüble dieser Tage in Karlsruhe der vier- i zehnjährige Sohn Erich des zur Zeit in China weilenden, ) früher zum Generalstab des 14. Armeekorps kommandirt gewesenen Majors v. Falkenhayn, indem er sich mittelst Revolvers erschoß. Der Knabe war wegen ungenügenden Fleißes und mangelnder Fortschritte aus dem Kadettenkorps entlassen worden und sollte sich nun einem bürgerlichen Berufe widmen. Diese „Schmach" glaubte er nicht überleben zu können und so griff er zum Revolver, mit dem er sich zwei Schüsse in die Schläfe jagte, die den sofortigen Tod herbeiführten.
3« der grauenvollen That des Arbeiters Kluth in Berlinchett, der, wie gemeldet, seine drei Kinder durch Beilhiebe getödtet und seiner Schwiegermutter iödtliche Verletzungen beigebracht hat, wird weiter mitgetheilt, daß ber Mörder erklärte, bei völliger Ueberlegung gehandelt zu haben; Nahrungssorgen seien der Beweggrund gewesen. Die Familie wurde seit längerer Zeit viel von Krankheiten heimgesucht und hat, wie feftgefteCt ist, oft bittere Noth gelitten.
Auf Reisen wird der Mensch (insonderheit die Dame) stets nach der äußeren Erscheinung beurtheilt. Das übersieht gerade die deutsche Frau nur zu oft, indem sie glaubt, daß ein abgelegtes Kleid gut genug ist, um den Strapazen der Reise ausgffetzt zu werden. Weit gefehlt! Man schaffe sich vielmehr ein zweckentsprechendes, widerstandsfähiges Reisekleid an, wozu allerdings nur ein vorzüglicher, haltbarer Stoff geeignet ist. Die Mehrkosten bringt man bequem wieder dadurch ein, daß man sich das Kostüm nach einem Schnitt der internationalen Schnittmanufaktur, Dresden 8, selbst anfertigt. Man hat dabei vor Allem den Vortheil, an Stelle eines schlechtsitzenden, steifen, minderwerthigen Konfektionskostümes ein tadellos sitzendes Kostüm mit schwungvollen Formen aus bestem Material zu haben. Die Auswahl der leicht zu handhabenden Schnitte erfolgt nach einem außerordentlich reichhaltigen Modenalbum und Schnittmusterbuch, welches zu dem billigen Preis von 50 Pf. abgegeben wird.
Humorißisches.
Vornehme Abstammung. „. . . Ist jener Herr wirklich von so vornehmer Abstammung?" — „Und ob! Ich glaube, der ist schon mit dem Podagra auf die Welt gekommen!"
Pech. A.: „Heute habe ich Pech gehabt; in meiner Stammkneipe ist mir mein Hut vertauscht worden." — B.: „Dasselbe ist Dir doch auch vorgestern passirtl" — A.: „Eben . . . Heute habe ich meinen alten Filz wieder gekriegt."
Er Lennt sie. Professor (zu feiner Frau, welche aus der Straße seinen Arm nehmen will): „Nein, laß mich allein gehen, sonst führst Du mich, wenn ich gerade über etwas nachdenke, wieder in ein Modewaarengeschäft!" („Fl. Bl.")
Scherzfrage. „Welches weiße Säugethier sieht hinten gerade so viel wie vorn?"
„’pmuti^S) asqullg u;Z" : pocusUK
Gebrauchs-Muster.
Nr. 153 409. Thonkühlschlange mit ihrem jeweiligen Ge* brauchszweck entsprechend geformtem, auswechselbarem Einlauf- stutzen. Dr. Gottfr. Plath in Cassel, Jordanstraße 8, vom 20.' Februar 1901 ab. — P. 5815. Kl. 17d.
Nr. 153 469. Ueberspannungssicherung in Stöpselform, bei welcher die abwechselnd übereinander angeordneten Metallund Jsolirscheiben bezw. Ringe durch eine auf den unten mit einem Bund versehenen mittleren Führungsstift zu schraubende Mutter zusammengehalten werden. Konstruktionswerke Elektrischer Apparate, System Bertram G. m- b. H., in Frankfurt a. M., vom 25. April 1901 ab. — K 14 135 Kl. 21c.
Nr. 153 462? Schalter mit einem zur Aufnahme des Schlagwürfels und der Kontaktfedern dienenden, sich nach hinter öffnenden Hohlraum im Schaltersockel. Voigt LHaeffner Aktien-Gesellschaft in Frankfurt a. M. - Bockenheim, vom 24. April 1901 ab. — V. 2653. Kl. 21c.
Nr. 152 306. Aus mehreren, in teleskopartig in einander verschiebbaren Hülsen steckenden Federn bestehender Schieber für Fahrkartenblöcke in Fahrkartenschränken. Valentin Hammerau in Frankfurt a. M., Ziegelhüttenweg 37, vom 1. April 1901 ab. — H. 15 774. Kl. 43a.
Nr. 152 377. Aufwickelvorrichtung für fertige Rahmen, aus einer Spule, welche derart gestaltet ist, daß die unterste Lage der Rahmen zum Zwecke des Naßmachens der ganzen Rolle zum größten Theil freiliegt. Andreas Pittroff in Frankfurt a. M., Oppenheimerstraße 51, vom 5. März 1901 ab. — P. 5856. Kl. 71c.
Nr. 153 257. Metall-Handsäge mit in einer Rohrschraubzwinge verschiebbar angeordveter Führung. N. Becker- Fabrik für Industriebedarf in Frankfurt a. M., vom 12. April 1901 ab. — B. 16 826. Kl. 49d.
Nr. 153 564. Gesperrt für Fahrradbremsen, besteheni aus einem in einer Hülse verschieb- und drehbar angeordneten, einseitig gezahnten Bolzen, welcher je nach seiner Einstellung mit Hilfe eines schließbaren, unter Federwirkung stehenden Sperrkegels die Bremse in einer bestimmten Stellung arretirt oder freigibt. Georg Liebermann in Offenbach a. M., Geleitsstraße 65, vom 9. April 1901 ab. — L. 8481. Kl. G3i.
Schiffs-Nachrichten.
(Mitgetheilt von Paul Klein, Agent der „Red Star Linie", Antwerpen.^
Der Dampfer „St. Louis" von der American-Linie in Liverpool ist am 1. Juni wohlbehalten in New-Aorl eingetroffen.