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al. Mai

Drahtberichte desRan. Hnz.

Kesuch der Königin von Holland am deutschen Kaiserhofe.

I Wildpark, 30. Mai. Bei dem heutigen Diner hielt : Kaiser folgende Ansprache:Nicht als Fremde n efen mir Euere Majestät am heutigen Tage bei uns be- ißen. Schon einmal hatte dieses Haus die Ehre, von lerer Majestät besucht zu sein und wiederum ist es uns ver- nnt, in denselben Räumen Euere Majestät willkommen zu ißen. Das erste Mal in zartem Kindesalter, diesmal von c Fülle des Lenzes umgeben, an der Seite des geliebten emahls aus kerndeutschem Stamme, grüßen diese Hallen die enkelin Luise Henriettes, die Rose aus dem Hause Oranien. ste sollte auch die Königin der Niederlande auf branden- wgisch-preußischem Boden anders wie ein Glied der Familie s Hauses begrüßt werden, bei den innigen Beziehungen, die ahrhunderte lang zwischen meinen Vorfahren und den Vor- hren Euerer Majestät geherrscht haben. Ich erfülle daher ir noch einmal die Dankespflicht, wenn ich von ganzem erzen betone, wie viel das Haus Brandenburg-Hohenzollern :m Hause Oranien Dank schuldet. Die Arbeit für das Volk, 13 Leben, Streben und Weben mit demselben haben meine Erfahren in den Niederlanden gelernt. Das Einsetzen der Zerson für Glauben und Freiheit und das freudige Leben, rbeiten und Wirken für die Unterthanen, das sind heroor- agende Eigenschaften des Hauses Oranien, die meine Vor- rhren und mein Haus sich von ihm angeeignet haben. Darum gipfelt heute mein Denken in dem Wunsche, daß der nâbige Gott Euer Majestät Leben und das Eurer Majestät rlauchten Gemahls zum Heile Oraniens und zum Heile Hol- ands, was dasselbe bedeutet, erhalten und beschützen möge, voran ich zugleich das Gelöbniß knüpfe, daß die Liebe und Freundschaft Brandenburg-Preußens für das Haus Oranien mb die Niederlande nie aufhören wird, in den Herzen meines Hauses und meiner Unterthanen auch für Eure Majestät fort- juleben. In diesem Sinne trinke ich auf das Wohl Euerer Uta jeftat." Die Musik spielte hierauf die niederländische Lolkshymne. Königin Wilhelmina erwiderte:Euerer Majestät danke ich für die liebevolle Gastfreundschaft, welche die eben vernommenen Vergangenheit und Gegenwart be­rührenden freundlichen Worte bestätigt haben. Auch ich wünsche von ganzem Herzen, daß die altbewährten Beziehungen unserer blutsverwandten Häuser stets fortbestehen mögen zum Heil derselben und unserer Völker. Ich bekräftige diesen Wunsch, indem ich mein Glas erhebe auf das Wohl Ihrer Majestäten des Kaisers und der Kaiserin." Die Musik spielte hierauf die preußische Hymne.

Berlin, 31. Mai. Die Königin Wilhelmine und Prinz Heinrich der Niederlande sind gestern um 5 Uhr nachmittags in Wildpark eingetroffen. Zum Empfang waren u. A. er­schienen: Der Kaiser und die Kaiserin mit der Prinzessin Victoria Luise, Prinz und Prinzessin von Sachsen-Altenburg, die Herzogin von Albany mit ihrer Tochter und dem Herzog von Sachsen-Coburg-Gotha sowie die holländische Gesandtschaft. Auf dem Perron war eine Ehren-Kompagnie der Garde Jäger rrckt Fahne aufgestellt. Als der Zug einlief, spielte die Musik die holländische Nationalhymne. Mit der Königin und dem Prinzen Heinrich entstieg auch der Kronprinz dem Wagen, der den Gästen bis Charlottenburg entgegengefahren war. Nach herzlicher Begrüßung und Vorstellung des Gefolges schritt l der Kaiser mit der Königin Wilhelmine und dem Prinzen Heinrich die Front der Ehren-Kompagnie ab, worauf ein Parademarsch derselben erfolgte. Darauf fuhren die hohen Herrschaften nach dem Palais, die Wagen waren von einer Abtheilung der Garde-du-Corps eskortirt. Das Publikum brachte Hurrahrufe aus. Vor dem Neuen Palais war eine Ehrenkompagnie des 1. Garde-Regiments mit Musik und Fahne aufgestellt. Der Großherzog von Mecklenburg traf gestern um 48/* Uhr ein. Der Kaiser war zum Empfang er­schienen. Der Zapfenstreich vor dem Neuen Palais fand gestern Abend um 9 Uhr statt. Es waren hierzu sämmtliche Spielleute, Musik- und Trompeter-Korps des Garde-Korps, etwa 1500 Mann, befohlen.

Die Lage in China.

Peking, 31. Mai. Gras Waldersee hat einen Brief an Li-Hung-Tschang gerichtet, worin er die Besetzung der Provinz Tschili durch chinesische Truppen billigt. Graf Wal­dersee erklärt sodann in diesem Schreiben, er ermächtige die chinesischen Truppen, auch noch andere Provinzen zu besetzen und schließt seine Erklärung wie folgt: Jetzt sei der Augen­blick gekommen, wo China seinen Patriotismus und seine Aufrichtigkeit beweisen könne, indem es seine eingegangenen Verpflichtungen erfülle.

Washington, 31. Mai. Nach Meldungen aus Peking verlangt China für die Abzahlung einen Zeitraum von 40 -Jahren anstatt der verlangten 30 Jahre.

Rom, 31. Mai. DerItalic" zufolge hat die italie­nische Regierung ein weiteres ansehnliches Territorium in Tientsin erworben.

Berlin, 31. Mai. DasBerl. Tagebl." erfährt von kompetenter Seite: Die deutsche Regierung ist von dem Wunsche beseelt, die Dauer der weiteren Okkupation der Provinz Tschili so sehr wie möglich abzukürzen. Allerdings ist es nöthig, noch einmal einen Ablösungs-Transport von etwa tausend Mann hinauszuschicken zur Ablösung der ausgedienten Mannschaften. Ueber die Einrichtung eines neuen Ober- Kommandos für die in China bleibenden Besatzungstruppen schweben gegenwärtig unter den Mächten Verhandlungen.

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Der Krieg iu Südafrika.

London, 31. Mai. Ein Telegramm derDaily Mail" -aus Kapstadt meldet: Die Buren-Kommandos machen große Fortschritte in ihren Bewegungen nach dem Süden. Eine große Anzahl englischer Truppen sind in aller Eile nach diesem Theil der Kolonie abgesendet worden, um dem Vordringen der Buren Halt zu gebieten.

London, 31. Mai. Die tägliche Verlustliste der eng- -lischen Truppen in Südafrika umfaßt für gestern 9 Todte,

Hanauer Anzeiger.

44 Verwundete, 12 Vermißte, 13 an Krankheit Verstorbene und 12 schwer Erkrankte.

Pretoria, 31. Mai. Hier wird auf das Energischste die Nachricht von der bevorstehenden Demission Baden-Powells dementirt.

Wonderfontein, 31. Mai. Botha und die Mitglieder der Buren-Regierung werden plötzlich von Ermelo signalisirt. Am 25. Mai überraschte die Kolonne Allenley das Buren­lager, welches unter dem Befehl von Joachim Prinsloo stand und sich in der Nähe von den Willgo-Wällen befand. Prins­loo ist von dem Oberkommando an Stelle von Erasmus zum Führer ernannt worden. Mehrere kleine Buren-Abtheilungen haben einige Male versucht, die Eisenbahn in der Nähe des Bahnhofes von Pan zu überschreiten.

London, 31. Mai. Wie aus Kapstadt berichtet wird, wird Tewster, einer der früheren Minister-Kollegen der Herren Bauer und Merryman, in den nächsten Tagen nach Europa reisen. Man glaubt, daß auch er mit einer Mission an die englische Regierung beauftragt ist.

Die Uestplage.

London, 31. Mai. Das Kolonialamt veröffentlicht einen Artikel über die Pest, aus welchem hervorgeht, daß bis zum 25. Mai an der Pest erkrankt waren: 169 Europäer, 301 Schwarze, 48 Malayen, 9 Indianer, 1 Chinese und 138 Eingeborene. Hiervon waren bis zu diesem Tage gestorben: 55 Europäer, 55 Farbige, 35 Malayen, 6 Indier und 57 Eingeborene.

Kapstadt, 31. Mai. Hier ist gestern ein neuer Pestfall festgestellt worden.

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Berlin, 31. Mai. Die große Frühjahrsparade über die Berliner Garnison fand heute Vormittag 8 Uhr aus dem Tempelhofer Felde vor dem Kaiser und in Anwesenheit der Kaiserin, der Königin Wilhelmine, des Prinzen Heinrich der Niederlande, des Großherzogs von Mecklenburg-Schwerin und zahlreicher anderer Fürstlichkeiten sowie vieler fremdländischer Offiziere, unter denen sich auch der französische General Bonnal und der Oberleutnant Gallet befanden, statt.

Berlin, 31. Mai. DasBerl. Tagebl." meldet aus Bromberg: Beim Rohrschneiden im Luckower See ertranken 2 Arbeiter. DasBerl. Tagebl." meldet aus Schweidnitz: Wegen Tarifstreitigkeiten traten 500 Steinarbeiter des Strie- gauer Kreises in den Ausstand.

Frankfurt a. M., 31. Mai. Ein Blitzstrahl warf bei Kaiserslautern 6 Feldarbeiterinnen zur Erde, eine ist todt, die übrigen erlitten Brandwunden.

Coburg, 31. Mai. Im Basaltwerk Simmelhausen wurden 2 Steinarbeiter und bei Gleicherwiesen 2 Arbeiter vom Blitz erschlagen.

Wien, 31. Mai. Die hiesige Presse bespricht die Aus­zeichnung des französischen Generals Bonnal in Berlin. Sie ist der Ansicht, daß man von der erwiesenen auszeichnenden Behandlung der französischen Offiziere die Anbahnung irgend eines besseren Verhältnisses zwischen Deutschland und Frank­reich nicht erwarten dürfe. Viel zu viel des natür­lichen und künstlich genährten Hasses sei angehäuft worden, als daß persönliche Liebenswürdigkeiten im Stande wären, dieses Hinderniß einer aufrichtigen Freundschaft zwischen den beiden Staaten aus dem Wege zu räumen.

Wien, 31. Mai. Budgetausschuß der österreichischen Delegation. An der Debatte über den OKapationskredit be- theiligten sich die Delegirten Herold, Pommer, Wolf, Kozlowski und Kramarz, worauf der Finanzminister Baron Kallay die gegen die Verwaltung Bosniens vorgebrachten Anschuldigungen zurückwies und betonte, die Regierung sei gerne bereit, den Wünschen des serbischen Elementes entgegenzukommen, falls dasselbe seinerseits Entgegenkommen zeige, wenn es gelinge, in den okkupirten Provinzen die Ueberzeugung zu wecken, daß sie sich innerhalb der Staatsgruppen der Monarchie am besten befinden. Dann würden diese Länder auch eine starke Stütze für die Monarchie bilden. Die Regierung sei bestrebt, die Härten in den Verhältnissen der Laudwirthschaft zu mildern, und dem Bauernstande aufzuhelfen und die plötzlich aufgetretene, aus mohamedanische Agitation zurückzuführende Auswanderungs­bewegung einzudämmen, und alle Religionsgenossenschaften gleich­mäßig zu behandeln. Der Minister wies schließlich die gegen ihn persönlich erhobenen Angriffe als durchweg grundlos zurück.

Wien, 30. Mai. Das Abgeordnetenhaus setzte in der gestrigen Abendsitzung die Spezialdebatte über die Wasserstraßen- Vorlage fort und nahm Artikel 14 an. Hierauf wurde die Debatte um 12'/, Uhr abgebrochen.

Triest, 31. Mai. Der bekannte Sozialistenführer Agostini ist sammt seiner Familie verschwunden.

Rom, 31. Mai. In Neapel wurde kürzlich ein Mann verhaftet, welcher öffentlich erklärt hatte, Bresci habe nicht Selbstmord begangen, sondern sei von einem Gefängnißwärter ermordet. Er erzählte ganz bestimmte Einzelheiten und be­hauptete, dieselben von einem andern Gefängnißwärter ver­nommen zu haben. Eine Untersuchung ist eingeleitet.

Paris, 30. Mai. Die frühere Königin von Madagaskar ist abends hier angekommen und von einer großen Menschen­menge lebhaft begrüßt worden.

Paris, 31. Mai. Die Blätter konstatiren, daß das vorgestrige Gewitter das schlimmste gewesen ist, welches seit Menschengedenken über Paris niedergegangen ist. Drei Per­sonen wurden vom Sonnenstich getödtet, ein Kondukteur der elektrischen Straßenbahn wurde vom Blitz erschlagen. Die Blumenausstellung war in einigen Minuten in ihrer ge- sammten Fläche in einen See verwandelt.

London, 31. Mai. DieExchange Telegraphcn-Kom- pany" erfährt aus New-Aork: Die Versuche, welchen die Kruppschen Panzerplatten unterworfen waren, haben sich als nicht befriedigend erwiesen. Es genügten zwei Schüsse, um' die Platten zu durchbohren.

Warschan, 31. Mai. Die Ernte-Aussichten im Weichsel- Gebiete sind sehr traurige. Drei Viertel der Winter-Aussaat ist verloren.

Sofia, 30. Mai. Die Sobranje setzte die Debatte über die Ministeranklagen fort. Tontschew wies hinsichtlich der

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Waggonaffaire nach, daß er keinerlei Ordre ertheilte, worin von einer bedingungslosen Uebernahme von Waggons Jb^ Rede war. Auch Jvanlschow leugnet jedes Verschulden. Die Debatte wird am Samstag fortgesetzt.

Hue aller Welt.

Kommunaler Konflikt. Die Stadw-rordmten- Versammlung zu Gnesen wählte aus ihrer Mitte in der letzten Sitzung eine Kommission, welche eine Klage gegen den Ersten Bürgermeister und Magistrat ausarbeiten soll und beim Re­gierungspräsidenten die Vollmacht zur Führung eines Prozesses gegen den Magistrat nachgesucht hat. Der Magistrat der Stadt Gnesen hat nämlich 100,000 Mk. auf Wechsel bei einem hiesigen Bankier entnommen, ohne die Stadtverordneten zu befragen, bezw. ohne sich mit dem von der Stadtverord­netenversammlung bevollmächtigten Finanzausschuß irgendwie zu verständigen. Man kann begierig sein, ob der Regierungs­präsident die Führung des Prozesses gegen den Magistrat gestattet. In Gnesen scheint sich übrigens noch ein anderer kommunaler Konflikt vorzubereiten.

Ausgerückter Geldbriefträger. Nach einer Mit­theilung der Oberstadthauptmannschaft in Budapest ist der dortige Geldbriefträger Ladislaus Falkai, gebürtig aus Bieske, circa 40 Jahre alt, mittlerer Größe, schlank, beim Gehen wenig vorgebeugt, vorstehende Backenknochen, eingefallenes, gelbliches, kränkliches Gesicht, ohne Scheidel aufwärts ge­kämmtes schwarzes Haar, rasirteâ Kinn, schwarzer, dichter Schnurrbart, stehende, eingefallene, tiefliegende, braungraue Augen, spricht ungarisch, deutsch und wenig rumänisch, am 28. Mai er. nach Unterschlagung von 40 000 Kronen ver­schiedener amtlicher Gelder entsprungen.

Gewitter. Durch die schweren Gewitter der letzten Tage wurden, wie man aus Coburg meldet, in Leimrieth ein Landwirth, in Hildburghausen ein Soldat, bei Stützerbach ein Holzhauer vom Blitz getödtet, zwei andere wurden schwer ver­letzt. Die Gewitter verursachten großen Schaden. Während einer Sitzung des Schulvorstandes schlug der Blitz in die Ge­meindeschule zu Orzech in Oberschlesien ein, Hauptlehrer Kon- zalla wurde getödtet, der Gemeindevorsteher Schulze betäubt.

Die gluthäugigen Schönen auf den Philippinen begnügen sich nicht mehr, wie bisher, mit dem Rauchen ihrer zierlichen Cigaretten; die neueste Modeoorschrift erheischt, daß die Damenwelt von Luzon ihr Tabaksquantum in Gestalt von mächtigen, 16 Zoll langen Cigarren zu sich nimmt, die sich natürlich nicht mit einem Male aufrauchen lassen, sondern zu deren Bewältigung gewöhnlich drei bis vier Tage gehören.

Randel, Gewerbe und Verkehr.

Frankfurt a. M., 30. Mai. (Abendbörse.) Kreditaktien 216.4 070 b. Diskonto-Kommandit 185.5090 b. Dresdener 148.50 60 b. Staalsbahn 141.60 b. Lombarden 23.10 b. Hamburger Packet 124.80 b. Gotthard 157.75 b. Ndrdost 104 35 b. Union 92.85 b. Westeregeln 210.70 b. Bochumer 186.75 b. Harpener 176.60 b. Laura 205.50 b. Bad. Zucker 83.25 b. Schuckert 155.60 b. Röhrenkessel Dürr u. Co. 91.30 b. Mexikaner 26.60 b. do. bprozent. 43.60 b. Argentinier 78.30 b. do. innere 75.70 b. Portugiesen 25.90 b Chinesen 83.30 b.

Die Haltung der Abendbörse war auf allen Gebieten eine feste. Leitende Bankaktien waren höher gefragt. Chinesische und Argentinische Fonds animirt.

Berlin, 30. Mai. Produktenmarkt. Weize n per Mai 176.25, per Juli 174., per September 173.25.

Roggen per Mai 144.75, per Juli 142.75, per September 143.. Hafer per Mai 140., per Juli 137..

Mais amerik. Mixed loco, per Mai 124., per Juli..

Rüböl per Mai 57.20, per Oktober 53.40.

Spiritus, 70er loco 43.80, 50er..

Hamburg, 30. Mai. Kaffee good raverage Santo Schluß-Kurse per Mai. Pf., per Se.tember 31 Pf.

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Telegraphischer Kursbericht.

Frankfurt, 31. Mai, 12'/» Uhr.

Credit 216.40

Staatsbahn 144.80.

Lombarden 22.80.

Disconto-Comm. 185.80 Deutsche Bank 202.10.

Handelsg...

Dresdner..

Italiener 96.70. 3 °/o Mexicaner 26.70 3°/« Portugiesen 25.80.

Tendenz: Ruhig.

4°/o Spanier 70.10.

Gotthard 158..

Schweiz. Nordost 104.50

Central 169.70

Union 93..

Jura 99.90.

Harpener 176..

Gelsenkirchener..

Laurahütte 207 Bochumer 187..

Schiffsbericht.

Hamburg, 26. Mai. Der DampferAllemannia" von der Hamburg-Amerika-Linie ist vorgestern in St. Thomas eingelroffen.

Bremen, 26. Mai. Der Dampfer des Norddeutschen LloydBorkum" ist vorgestern in Galveston eingetroffen.

London, 29. Mai. Der Union-DampferBrilon" ist auf der Ausreise gestern in Kapstadt eingetroffen.

New-Asrk, 26. Mai. Der DampferStatendam" von der Niederländisch - Amerikanischen Dampfschifffahrts- Gesellschaft ist gestern hier eingetrofsen.

Wieder 14)0000 Mark als ersten Hauptgewinn, bieten die St. Hedwigs-Loose, welche zum amtlichen Preise von Mk. 3.30 jetzt noch an fast allen Orten der preußischen Monarchie bei den bekannten Loosverkaufrstellen zu haben oder direkt von dem General-Debit Lud. Müller & Co. (Glücksmüller) in Berlin, Breitestraße 5, zu beziehen find. Diese Geldlotterie ist zum Besten des St. Hedwig-Krankenhauses in Berlin veranstaltet und durch Allerhöchsten Erlaß genehmigt. Die Gewinnziehung findet bereits den 25. und 26. Juni im Ziehungssaale der Königlich Preußischen Staats-Lotterie zu Berlin öffentlich statt. Sämmtliche 7079 Geldgewinne werden ohne Abzug durch das Bank­geschäft Lud. Müller & Co. in Berlin, Hamburg, München und Nürn­berg ausbezahlt.

Utterkaik ^oftt Krone, empfiehlt sich bei Ausflügen ^lUnUUUj- in Bergstraße u. Odenwald. Pension Mk. 4^2. Prospekt u. Führer a. Verl, gratis. G. Diefenbach. 7054