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22. Mai

Hen. Er sei leider noch nicht im Stande, die Reklamanten ir Vernehmung über die Umstände ihrer Ausweisung vorzu- ihren. Nachdem auch andere Vertreter auf die Frage des Vorsitzenden erklärten, daß sie ihre Zeugen noch nicht bereit ätten, wurden die Sitzungen bis zum 5. Juni vertagt. Der Vorsitzende sprach die Hoffnung aus, daß nach Pfingsten die Zorführung der Zeugen nicht mehr auf sich warten lassen »erde. Der Kommission sei daran gelegen, möglichst schnell üt ihren Arbeiten vorwärts zu kommen.

Wien, 21. Mai. (Abgeordnetenhaus.) Der Minister- räsident beantwortet mehrere Interpellationen, darunter die etr. die Ausweisung österreichisch-ungarischer Unterthanen aus Transvaal, und erklärt, jeder Regierung stehe das Recht zu, edenkliche Fremde aus ihrem Territorium zu entfernen. Das Vorgehen der englischen Behörde könne somit an sich nicht als ine Verletzung des Völkerrechtes angesehen werden. Insoweit edoch über ungerechtfertigte Härten und vermeidbare materielle Schädigungen geklagt worden sei, habe das Ministerium des Leußeren bei der englischen Regierung im Sinne einer ange- nessenen Entschädigung geschädigter österreichisch-ungarischer Staatsangehöriger sich verwendet. Die englische Regierung iagte in entgegenkommendster Weise die Einleitung einer Unter­suchung zu und hat die grundsätzliche Bereitwilligkeit ausge­sprochen, Jenen, deren Ausweisung sich als nicht gerechtfertigt erweisen sollte, eine Entschädigung zuzuerkennen. Behufs Untersuchung der Frage sei am 23. April in London eine Enquete-Kommission zusammengetreten. Die englische Regierung machte geltend, daß die speziell genannten ausgewiesenen Per­sonen an der Verschwörung vom 14. Juli 1900 in Johannes­burg zum Zwecke der Ermordung der dortigen englischen Offi­ziere sich betheiligt haben sollen. Damit die Angeschuldigten in der Lage seien, diesen Verdacht zu entkräften, forderte die österreichische Regierung deshalb die entsprechenden Staatsan­gehörigen auf, die zu ihrer Entlastung dienlichen Angaben zu machen. Die Protokolle sind an das Ministerium des Aeußeren geleitet, welches nicht ermangeln wird, berechtigte Ansprüche nachdrücklich zu vertreten.

London, 22. Mai. Die tägliche Verlustliste der englischen Truppen in Südafrika umfaßt für gestern 8 Todte, 20 Verwundete, 34 an Krankheiten Verstorbene und 97 Schwerkranke. 4 Vermißte sind wieder ins Lager zurückgekehrt.

London, 22. Mai. Aus Kapstadt wird gemeldet: Der Ausschuß zur Vertheilung von Subventions-Geldern an die Frauen und Kinder der Buren hat beschlossen, die Summen erst nach Beendigung des Krieges zur Vertheilung zu bringen.

New-Castle, 22. Mai. Die Streifzüge, welche im westlichen Oranjegebiet unternommen werden, haben die Er­beutung einer großen Menge Vieh herbeigeführt. Circa 3000 Pferde, 20,000 Hammel und 2000 Stück Hornvieh sind erbeutet worden. Die Buren Familien sind nach New- Castle abgeschoben worden. Die Buren setzten das Gras in Brand. Die Feuersbrunst kann von den Drakensbergen gesehen werden.

London, 22. Mai. Lord Kitchener berichtet aus Pretoria: In einem Gefecht bei Grobelaar wurde eine be­rittene australische Infanterie-Abtheilung von den Buren an­gegriffen. Von den Engländern wurden 5 Mann getödtet, rin Leutnant und 8 Mann verwundet. Der Buren-Komman­dant bewies so hervorragende strategische Kenntnisse, daß man Ji glaubt, Dewet habe auf Seiten der Buren befehligt. In dem Telegramm wird noch hinzugefügt, die Buren konzentrirten sich immer mehr in der Kap-Kolonie und es verlaute, sie ständen unter dem Kommando Dewets.

London, 22. Mai. Nach der Verlustliste sind im Ge­fecht bei Grobelaarrechte am 5. Mai aus den Reihen der Westaustralier ein Offizier und 5 Mann getödtet, ein Offizier und 8 Mann verwundet, ein Mann vermißt.

London, 22. Mai. Reuter meldet aus Middelburg: Bei dem von Oberst Scobell in der Nacht zum 19. ds. Mts. unternommenen Angriffe verlor Kommandant Malan alle Reservepferde, da 38 erbeutet waren. Zahlreiche Buren mußten ohne Sattel zu Pferde steigen, da sie die Sättel bei der Flucht zurückgelassen hatten. Die Engländer nahmen die Ver­folgung gestern wieder auf und stießen auf eine Burenabtheilung in starker Stellung, woraus einige Geschosse geworfen wurden. Eine Aeomanry-Patrouille griff den Feind im Rücken an und machte 6 kampfunfähig. Aus den Kämpfen der beiden letzten Tage geht hervor, daß die Truppe Malans vollständig desorganisirt ist. Unter 80 Mann, die unter dem Befehl Lalegons stehen, befinden sich nur 3, welche nicht zu den Auf­ständischen aus der Kapkolonie gehören.

Pretoria, 22. Mai. Reuter. Verschiedene Minenfirmen und Finanzfirmen vom Rand schlossen sich zusammen, um eine Gesellschaft zu bilden, deren Zweck es sein soll, die Arbeit der Eingeborenen in den Minen zu regeln und zu beaufsichtigen und zwar unter Anderm durch Mithilfe der Regierung, Erwerbung der Konzessionen und Privilegien' der ringebornen Häuptlinge und Erwerbung der Privilegien von Staatsbehörden.

Hundertjähriges Jubiläum des russischen Keichsraths.

Petersburg, 21. Mai. Gestern wurde das hundert­jährige Jubiläum des Reichsraths feierlich begangen. Der Kaiser erschien mit dem Großfürsten-Thronfolger und wurde vom Präsidenten des Reichsraths Großfürsten Michael Nikolajewitsch sowie den anderen Großfürsten und den Mit­gliedern der Reichsraths empfangen. Nach einem Festgottes­dienst fand unter Vorsitz des Kaisers eine feierliche Sitzung des Reichsraths statt, während der die übrigen Mitglieder der kaiserlichen Familie auf der Gallerie Platz ge­nommen hatten. Zur Erinnerung an die Feier wurden goldene, silberne und bronzene Medaillen »ertheilt. Der Kaiser ernannte den Großfürsten - Thronfolger zum Mitgliede des Reichsraths. Der Reichssekretär verlas einen an den Reichs­rath gerichteten kaiserlichen Gnadenbries, worauf Großfürst Michael Nikolajewitsch eine Ansprache hielt, in welcher er den Dank des Reichsraths für das ihm bewiesene Vertrauen, für den Gnadenbries, sowie für die Ernennung des Groß-

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fürsten-Thronfolgers zum Mitgliede des Reichsrahts und für die Anwesenheit des Kaisers bei der Feier zum Ausdruck brachte. Nach der Sitzung fand eine Frühstückstafel statt, an der die Großfürsten und die Mitglieder des Reichsraths theilnahmen. Das Hand schreiben desKaisers gedenkt zunächst der Gründung und der gesetzgeberischen Aufgaben des Reichs­raths, durch die Kraft und Wohlfahrt des Reiches auf eine unerschütterliche Grundlage gestellt werden sollten. Das Schreiben erinnert daran, daß dem Reichsrathe im Jahre 1810, wie es schon bei seiner Gründung bestimmt worden war, eine dauernde Organisation gegeben wurde und daß Kaiser Niko­laus I. im Jahre 1862 unter Aufrechterhaltung der Grund­ideen der letzteren die jetzt giltige Verfassung des Reichsrathes schuf. Da diese Bestimmung, nachdem fast 60 Jahre ver­flossen sind, den veränderten Verhältnissen und Bedürfnissen nicht mehr genüge, befiehlt das Schreiben eine Revision der Einrichtung des Reichsraths unter Beibehaltung der Haupt­grundsätze desselben, welche der Regierungsform des russischen Reiches entsprechen, und unter Hinzufügung einiger Bestimmun­gen, betreffend die Behandlung besonders wichtiger und kom- plizirter Gesetzentwürfe. Sodann gedenkt das Handschreiben noch der glänzenden Geschichte der Wirksamkeit des Reichsraths unter der Regierung der vier russischen Herrscher des abge­laufenen Jahrhunderts.

Man der Pforte.

Konstantinopel, 21. Mai. (Meldung desWiener K. K. Telegr.-Korresp.-Bureaus.") Im hiesigen Arsenal meu­terten mehrere Hundert Seeleute, welche, nachdem sie eine acht­jährige Dienstzeit abgeleistet hatten, Urlaub verlangten. Die Meuterer richteten im Arsenal einigen Schaden an. Ein Ad­jutant des Sultans begab sich alsbald ins Arsenal; es gelang ihm, die Unzufriedenen zu besänftigen und die Ruhe wieder herzustellen. Das Gerücht, daß eine Anzahl der Meuterer von den Truppen verwundet worden sei, ist unrichtig. Der griechische Metropolit in Prevesa, Kosmas, welcher sich in Ja­nina in Haft befand, erhielt die Erlaubniß, nach Prevesa zurückzukehren. Die Pforte behauptet, der Mutessarif von Prevesa habe das Vorgehen des Metropoliten falsch gedeutet.

Aus Japan.

Yokohama, 21. Mai. (Reuter"-Meldung.) Inouye zögert noch, die Kabinetsbildung zu übernehmen, weil es ihm unmöglich ist, im Hause der Pairs eine Majorität zu bekom­men. Drei russische Offiziere sind in contumaciam zu je sechmonatigem Gefängniß verurtheilt worden, weil sie beschuldigt sind, Zeichnungen des Hafens von Nagasaki in der Nähe der Befestigungen gemacht zu haben.

Die Pestplage.

London, 22. Mai. Aus Kapstadt werden vier neue Pest fälle gemeldet. Ferner wurden zwei Leichen aufgefunden, ohne daß den Behörden eine Erkrankung ange­zeigt war.

*

Berlin, 22. Mai. Die Enthüllung des National­denkmals für den Fürsten Bismarck, welche auf Befehl des Kaisers am Montag den 3. Juni, vormittags 10 Uhr, stattfindet, wird in Gegenwart einer erlesenen und glänzenden Festversammlung vollzogen werden. Zu der Feier erscheinen der Kaiser und die Mitglieder der kaiserlichen Familie mit ihrem Hofstaat. Von den Angehörigen des Kanzlers werden seine beiden Söhne, die Tochter und Enkelkinder erwartet, sowie die sonstigen Mitglieder der engeren Familie; auch alle, die dem Fürsten im Leben besonders Nahe gestanden haben, gleichviel in welcher Lebensstellung sie sich befinden, werden mit Einladungen bedacht. Neben dem Denkmals komitee unter Führung des Vorsitzenden Wirklichen Geh'. Raths v. Levetzow nehmen alle am Bau betheiligten Künstler und Handwerker theil, in erster Reihe der Schöpfer des Denkmals, Professor Reinhold Begas. Ferner ergehen Einladungen an die Mit­glieder des Bundesrathes, des Reichstages, des Herrenhauses und des Abgeordnetenhauses, an die Spitzen der Reichs- und Staatsbehörden und an die Generalität. Sodann erscheinen Magistrat und Stadtverordnete von Berlin, dessen Ehrenbürger Bismarck war. Hervorzuheben ist weiter die Theilnahme der Rektoren aller deutschen Hochschulen, die dem Altreichskanzler auch zum 80. Geburtstage in Friedrichsruh eine gemeinsame Huldigung dargebracht hatten. Auch die Studentenschaft aller deutschen Hochschulen entsendet Abordnungen, die sich im Wagen­zuge zum Festplatz begeben. Von den Kriegervereinen marschiren etwa 1000 Mann mit ihren Fahnen auf; nach Schluß der Feier veranstalten sie einen Umzug um das Denk­mal. Zugelafsen werden weiterhin Abordnungen der höheren Schulen Berlins, sowie tausend Kinder von den Gemeinde­schulen, welche zwei Festlieder vortragen. Die Studirenden vereinigen sich nach der Feier zu einem Frühschoppen im Zoologischen Garten; hingegen ist vom Fackelzuge, der An­fangs für den Abend beabsichtigt war, Abstand genommen. Zum Kommers hatte man einen Wettbewerb für ein Lied nach einer leicht singbaren Melodie ausgeschrieben; preis­gekrönt ist das Lied mit dem Motto:Es kann Dein Werk nicht untergehen, so lang in uns Dein Geist noch lebt." Der Name des Verfassers ist noch nicht bekannt.

Berlin, 22. Mai. Aus Greifswald wird gemeldet: Bei der gestern stattgefundenen Ersatzwahl erhielten nach der bis­herigen Zusammenstellung von Behr (kons.-agrar.) 4141, Golhein (freis. Ver.) 5089 und Knappe (Soz.) 1583 Stimmen. Die Resultate von 50 Bezirken stehen noch aus. Stichwahl zwischen Behr und Gothein ist wahrscheinlich.

Berlin, 22. Mai. Das Urtheil im Prozeß Rosenstock contra Arendt wurde gestern Nacht von der zweiten Straf­kammer des Landgerichts zu Potsdam wie folgt verkündet: Der Angeklagte Arendt wird zu 1200 M. Geldstrafe, die Angeklagten Schievelkamp und Neiffer zu je 200 M. und Dr. Leipziger zu 500 M. Geldstrafe wegen Vergehen gegen 8 186 des Strafgesetzbuches und § 20 des Preßgesetzes ver­urtheilt. Das Gericht hat nach demKleinen Journal" an­genommen, daß die Mehrzahl der von den Angeklagten unter Beweis gestellten Verfehlungen des Rechtsanwalts Dr. Rosen­stock als erwiesen angesehen werden muß.

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Berlin, 22. Mai. DerLokal-Anzeiger" meldet aus Belgrad: Die Bewohner Belgrads stehen noch immer unter dem Einfluß der letzten Vorfälle. Die Belgrader Blätter dürfen infolge Polizei-Befehls nichts über den Vorfall ver­öffentlichen, weshalb die Belgrader über die Donau gehen,° die Semliner Cafes voll besetzen und die ausländischen Blätter lesen. Allgemein herrscht die Ansicht, daß die Hand Rußlands im Spiel sei. Da die russische Diplomatie wußte, daß die Ehe kinderlos bleibt, will sie, daß Prinz Mirko von Monte­negro zum serbischen Thronfolger ernannt werde. Der Prinz kommt demnächst nach Belgrad. Dem Besuch wird große Wichtigkeit beigemessen. Die serbischen Offiziere hielten im Kasino eine Sitzung ab und beschlossen, bei der jetzigen Dynastie treu auszuhalten. Als der Beschluß der Offiziere bekannt wurde, zerstreute sich die Menge, die demonstriren wollte.

Berlin, 22. Mai. DasBerliner Tageblatt" meldet aus Rom: Die Tribuna bringt die ungeheuerliche Nachricht, daß in Konstantinopel ein italienischer Bürger de Crocis unter dem Verdacht, ein jungtürkischer Emissär zu sein verhaftet und nach dem Jildiz-Kiosk gebracht worden sei. Nachdem angeblich der Sultan selbst ihn vergeblich verhört habe, sei er in einem Kerker vom Gouverneur von GKata Hamdi Bey erschossen und sein Leichnam bei Nacht und Nebel in den Bospurus versenkt worden.

Berlin, 22. Mai. Die Morgenblätter melden: Die Bank für Handel und Industrie bietet den Realobligationären der deutschen Grundschuldbank an, ihre Realobligationen mit Kupons per 1./1. oder 1./4. 1901 derart umzutauschen, daß für je 4000 Mark Realobligationen gewährt werden 1000 Mark Aktien und 1000 Mark Schuldverschreibungen der neuen Ber­liner Baugesellschaft, sowie 60 Mark baar.

Berlin, 22. Mai. Die Morgenblätter melden aus Culmsee: Der Gutsbesitzer Jesinowski, der mit seiner Frau vom Bahnhof kam, wurde von zwei Unbekannten niedergeschlagen und so schwer verletzt, daß er alsbald verstarb. Morgen­blätter melden aus Hamburg: Das SchiffSavona" lief, durch Unwetter schwer beschädigt, den Hafen von Montevideo an; der Kapitän und drei Mann sind im Unwetter umge­kommen. Morgenblätter melden aus Aachen: Ein in der hiesigen Sternberg-Affaire verhafteter Offizier beging in seiner Zelle Selbstmord. ,

Berlin, 22. Mai. Zu den Preßerörterungen in der FrageHerstellung des Mittellandkanals im Wege des Aktien­unternehmens" erinnern dieBerliner politischen Nachrichten" an den im Jahre 1894 an Interessenten für Errichtung einer Verbindung des Dortmund-Emskanals im Zuge der Süd- Emsschen-Linie mit dem Rhein ergangenen Staatsbescheid, nach welchem die Regierung bei derartigen Unternehmungen keinesfalls auf die Tarifhoheit des Staates verzichten könne.

Wien, 22. Mai. Die Blätter konstaliren bei Besprechung der Thronrede, daß dieselbe trotz ihrer Kürze ein scharfes Dementi bilde gegenüber den in den letzten Jahren ver­breiteten ungünstigen Ausstreuungen über die Festigkeit und die Fortdauer des Dreibundes und daß auch die Beziehungen zu den außerhalb des Dreibundes stehenden Mächten als vertrauensvoll und durchweg freundschaftlich bezeichnet werden. Daraus resulnrt, daß die Friedlichkeit kaum mehr übertroffen werden könne.

Wien, 22. Mai. Heute Nachmittag um 4 Uhr wird Graf Goluchowsky im ungarischen Parlaments-Ausschuß sein Expose halten.

Rom, 22. Mai. Der Niederkunft der Königin Helene sehen die Aerzte für die ersten Tage der nächsten Woche ent­gegen.

Barcelona, 22. Mai. Die katalanische und republi­kanische Partei, deren Niederlage bei den letzten Wahlen amtlich anerkannt wurde, beabsichtigen, am nächsten Donners­tag bei der amtlichen Verkündigung der gesummten Wahl­ergebnisse öffentlich Protest zu erheben. Man spricht hier von der allgemeinen Schließung der Fabriken und Handels­häuser.

Santiago (Chile), 22. Mai. (Reuter.) Der Zustand des Präsidenten Errazewitz, welcher wiederholt schwere Schlag­anfälle gehabt hat, ist sehr ernst.

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