________ _____ ___________________Seite 7
1-8. März
eines Volkes findet. Das rusfische Finanzministerium ist bensoweit entfernt von dem Gedanken, daß es Rußland mög- ich sei, sich in die inneren Angelegenheiten Deutschlands ein- jumischen, wie Deutschland entfernt ist, an die Möglichkeit zu renken, sich in die inneren Angelegenheiten Rußlands einzu- nischen. Aber man kann es nicht außer Acht lassen, daß die Rückkehr zur ökonomischen Autonomie den Entschluß zur Erneuerung und die Verständigung über die Zolltarife ganz wesentlich erschwert, deren Wesen darin besteht, daß die ver- wagsschließenden Parteien von ihrer Autonomie theilweise etwas rufgeben und sich im Interesse gegenseitigen Rutzens mit wechselseitigen Zugeständnissen in wirtschaftlicher Hinsicht begnügen. Auf diesem Prinzip ist namentlich der russisch-deutsche Handelsvertrag vom Jahre 1897 gegründet. Er stellte ein gewifies Gleichgewicht in wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Nachbarstaaten her. Die Belegung des Grundproduktes der russischen Arbeit mit erhöhten Tarifen verändert die Vertragsbedingungen von 1894 radikal. Jeder autonome ökonomische Schritt von deutscher Seite, in der Richtung, das Lestehmde Gleichgewicht zu verändern, wird einen entsprechenden Schritt von russischer Seite zu erfordern. Jedes überflüssige Gewicht, in der Art einer Zollerhöhung oder Erschwerung der Einfuhr, das von Deutschland in die Waagschale des Handelsaustausches mit Rußland gelegt wird, wird anch Rußland veranlassen, ein ebensolches Gewicht in ihre Waagschale zu legen. Rußland wird hierzu gezwungen, keineswegs aus Kampfneigungen, nicht durch den Wunsch, den Gegner zu verwunden, sondern einzig und allein nur deswegen, um die Waage im Gleichgewicht zu erhalten.
Die §age in China.
Berlin, 18. März. Dem „Berl. Tagebl." wird aus Paris telegraphirt: Der „Newyork Herald" gibt über den englisch-russischen Zwischenfall folgende Darstellung: Englische Arbeiter, die abgeschickt waren mit dem Auftrage, beim Bahnhof in Tientsin eine Abladestelle zu errichten, wurden von den Russen fortgejagt und grob behandelt. Sie kehrten mit mehreren hundert englischen Soldaten zurück. Die Russen ließen darauf ihre ganze Truppenmacht aufmarschieren und sich kampfbereit machen. Der englische General Campbell hatte darauf eine Konferenz mit dem russischen, worauf ein 24stündiger Friede geschlossen wurde, um Informationen einzuholen.
London, 18. März. Aus Tientsin wird gemeldet: General Campbell hat beschlossen, die englischen Truppen unter der Bedingung zurückzuziehen, daß Rußland das Gleiche thue. Der russische General hat dieses Ansuchen mit dem Hinweise darauf ab gelehnt, daß das Gebiet Rußland gehöre und daß die Ansprüche Englands auf dasselbe die Beibehaltung einer russischen Garnison erheische. Man erwartet hier Nachrichten aus Petersburg.-
* *
*
Nom Kurenkrieg.
London, 18. März. Die englische Verlustliste von gestern meldet: 1 Todter, 4 an Krankheit Verstorbene und 7 Verwundete.
London, 18. März. Wie aus Richmond gemeldet wird, hat die Verhaftung eines Farmers, der in diese Stadt gebracht wurde, das Gerücht entstehen lassen, die Farmer in der Umgegend seien zum Aufruhr gegen die Engländer von den Buren aufgefordert worden. Das Kommando Dewets ist in der Nähe von Senekal aufgelöst worden. Die Bewegungen Frenchs sind infolge der Regengüsse sehr erschwert.
London, 18. März. Wie aus Kapstadt gemeldet wird, ist ein Vorschlag zur Ausbesserung des Hafens in Durban den englischen Behörden unterbreitet worden.
London, 18. März. Einem Telegramm aus Pretoria zufolge ist Sir Alfred Milner nach Johannesburg ab- gereist.
* *
*
Die Pestplage in Südafrika.
Immer bedrohlicher lauten die Nachrichten, die von Südafrika über die Ausdehnung des Seuchenherdes eiulaufen, immer größer wird die Zahl der Europäer, die von der Pest ergriffen werden. Zu den Hindernissen, die die Lebensgewohnheiten der Eingeborenen einer sachgemäßen Hygiene in Kapstadt und in den indischen Peststätten, wie Bombay, bereiten, kommt offenbar auch ein Mangel an Vorsicht und Energie der britischen Verwaltung. Ein Artikel in der „South Afrika» Review" behandelt das Erscheinen der Pest in Kapstadt. Die Pest, so heißt es darin, hätte man in Kapstadt schon seit zwei Jahren erwartet, trotzdem seien keine Maßregeln gegen eine Epidemie ergriffen worden, außer daß die Regierung einen kleinen Vorrath Serum beschafft habe. Anderswo verhalte man sich in der Beziehung anders. In Colombo auf Ceylon z. B. seien nicht nur Monate lang besondere ärztliche Hilfskräfte an der Arbeit gewesen, bis der Ort in sanitärer Hinsicht so vollkommen gewesen sei, als menschliche Geschicklichkeit es habe erreichen können, sondern man habe für Pestverdächtige ein Hospital und besondere Hütten erbaut und Angestellte engagirt. Die Pest sei vielseitiger in ihren Angriffsmethoden, wie die Cholera, und, wenn die klimatischen und sozialen Verhältnisse ihr günstig, fast unausrottbar. In Bombay z. B., wo die allerenergischsten Maßregeln zu ihrer Ausrottung angewendet worden seien, hätten die Sanitätsbehörden sich fast mit dem Gedanken vertraut gemacht, daß man die Pest sich auswüthen lassen müsse. Die lokalen Verhältnisse in Kapstadt seien von denen in Bombay nicht sehr verschieden. Jedenfalls sei ein lebhaftes Handelsund Schifffahrtszentrum und eine große, dicht zusammengedrängte farbige Bevölkerung, enge Straßen und schmutzige Wohnstätten rorhanden. Die Bevölkerung Kapstadts werde ferner wahrscheinlich ebenso wie die Eingeborenen Bombays gegen durchgreifende sanitäre Maßregeln sich auflehnen. Dabei sei in Kapstadt die dichte Abschließung der weißen von der farbigen Bevölkerung nicht wie in Indien, wo die weiße Rasse absolut getrennt Aon den Eingeborenen lebe und die höhere soziale Schicht bilde.
___________Hanauer Anzeiger ______
Zn Kapstadt sei die Mischung zwischen Weißen und Farbigen, was soziale und Wohnungsverhältnisse anbetreffe, vollständig, und zahlreiche Weiße lebten in schlechteren Verhältnissen, als zahlreiche Farbige. Die Pest sei nie zuvor irgendwo unter ähnlichen Verhättnissen ausgebrochen, und Niemand könne das Ende voraussehen. Jedenfalls müsse man handeln, als sei das Schlimmste zu erwarten.
* *
Heute ist nachstehendes Telegramm eingelaufen:
London, 18. März. Aus K a p st a d t wird gemeldet: Es wurden 9 neue Pestfälle, darunter 3 bei Europäern, in den letzten 24 Stunden festgestellt.
* *
*
VreWurmen über Külsws Kede.
Puris, 17. März. Die Blätter fahren fort, die Reden des Reichskanzlers zu besprechen. „Figaro" sagt: Die Reden enthalten interessante Andeutungen über die deutschen Absichten betreffs Chinas. Bülows Defination dieser Absichten und ihre Tragweite biete jeder Kritik Trotz. Das Blatt erklärt sich auch von den auf die Mandschurei bezüglichen Erklärungen des Reichskanzlers befriedigt und fügt hinzu, der vergangene Freitag sei ein Glückstag gewesen, zunächst für Bülow, der ausgezeichnete Wendungen gefunden, um gerechte Gedanken zum Ausdruck zu bringen, und der seine ganze Autorität wieder erlangte, dann für Enropa, das Unterpfänder der Eintracht und des Erfolges erhalten habe. „Goulois" meint: Bülow legte die Politik Deutschlands im äußersten Osten mit wunderbarer Geschicklichkeit und bemerkenswerther Bestimmtheit dar. Der Werth seiner Versicherungen betr. des Einvernehmens mit England könne unmöglich verkannt werden, wenn dieselben auch noch nicht genügen, um jeden Zweifel zu zerstreuen. Die interessanteste Stelle sei die auf die Mandschurei bezügliche. Wenn Bülow versichere, die Absichten des Kaisers Wilhelm könnten mit denen des Kaisers von Rußland in Uebereinstimmung gebracht werden, so will er jeder Zweideutigkeit den Boden entziehen und den in Umlauf gesetzten tendenziösen Gerüchten die Spitze abbrechen. Das „Journal" meint, die Erklärungen des Reichskanzlers bezüglich der Mandschurei seien nicht dazu angethan, die englische Presse zu befriedigen.
Petersburg, 17. März. Die Blätter besprechen die letzte Reichstagsrede Bülows eingehend. Die „Nowoje Wremja" bemerkt zu der Rede: Die Schwierigkeit des Einvernehmens der Mächte sei ganz natürlich, da jede Macht einer anderen Nationalität angehöre, deswegen habe die Solitarität der Kulturvölker bisher nur in Hinrichtungen chinesischer Beamter Ausdruck gefunden; daß die Interessen Deutschlands und Rußlands in Nordchina verträglich sind, nimmt das Blatt mit Freude- zur Kenntniß. Die „Nowoje Wremja" würde nur wünschen, daß Deutschland, welches in China über mehr Truppen verfüge als alle anderen Mächte, nicht Unmögliches verlange und die Chinesen nicht zur Verzweiflung treibe, sondern mit Frankreich und Rußland die chinesischen Wirren zu Ende führe. Namentlich sollten keine Strafexpeditionen mehr stattfinden, um nicht neue Ausbrüche zu veranlassen. Die „Rossija" meint, Deutschland könne in China unmöglich mit England gehen, wenn es nicht China auf den Zustand einer ausgedrückten Citrone bringen lassen will, die „Rossija" denkt, daß es vor Allem Rußland ist, das die Integrität Chinas vertheidige und hofft, daß die Kulturzwecke Deutschlands und Rußlands übereinstimmen. Weiter sagt das Blatt, die Frage betr. die Mandschurei umging Bülow mit einigen leichten unklaren Wendungen, er behauptet, auch Deutschland wünsche nicht, daß China als Schuldner Europas vor Bezahlung seiner Schuld sein Eigenthum veräußert, zur selben Zeit meinte er aber nur beiläufig,, Rußland verfolge in Nordchina politische Zwecke. Die „Bisschewija Wjedomoslo" heben hervor, die Erklärungen Bülows über das englischdeutsche Abkommen mache allen phantastischen alarmirenden Gerüchten ein Ende, welche von der englischen Presse, die von einer Koalition der Mächte gegen Rußland träume, verbreitet werden. In Europa gebe es jetzt eine aufregende Frage weniger, dagegen bliebe in den übrigen Punkten der China- frage, auch nach der Rede des Reichskanzlers, die frühere Ungewißheit bestehen. Die Pazifizirung Chinas, so führt das Blatt aus, sei um keinen Schritt vorgerückt, ebensowenig die Verständigung unter den Verbündeten über die wichtige Frage der Pazifizirung Chinas, Bülows Erklärungen hierüber könnten nicht befriedigen. Die „Nowosti" finden: Bülow bewies den Engländern in seiner Rede, daß die Mandschurei weder Deutschland noch England etwas angehe, dies werde das Gerede der englischen Presse über die mandschurische Frage beenden. Ueberhaupt sei die Rede des Kanzlers eine Vorrede zum Epilog der Chinafrage. China werde jetzt nicht mehr im Stande sein, sich von der Vormundschaft der Großmächte zu befreien. Deutschland werde d.ort die Hauptrolle spielen, da es seine Interessen durch ein Abkommen mit England gesichert und Rußland in Nordchina Handlungsfreiheit eingeräumt habe. Dieser unzweifelhafte Erfolg, sei durch folgerichtiges energisches Vorgehen des Kaisers Wilhelm und seines Kanzlers erreicht. „Herald" sagt: Die Eröffnung des deutschen Reichskanzlers über den derzeitigen Stand der chinesischen Frage werde überall gern ausgenommen werden und in weiten Kreisen zur Beruhigung über die nächste Entwicklung der Dinge im fernen Osten dienen.
* *
*
Berlin, 17. März. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Dem Kaiser sind nach dem betrübenden Vorfall in Bremen zahlreiche Beweise der Theilnahme aus allen Ländern zugegangen. Wir verzeichnen hier nur die Glückwunschtelegramme der Kaiser von Rußland, Oesterreich- Ungarn und des Sultans der Türkei, der Könige von England, Italien, Belgien, Griechenland, Portugal, Rumänien, Serbien, der Königin der Niederlande, der Königin-Regentin von Spanien, des Papstes und des Präsidenten der französischen Republik, sowie des Schahs von Persien, denen sich noch viele andere Fürstlichkeiten, Regierungen und Würdenträger anschließen.
Berlin, 18. März. Der Kaiser wird, wie die Berliner „Montags-Ztg." hört, durch seine Wunde in der Wahrneh
mung der Regierungsgeschäfte in keiner Weise mehr eingeschränkt. Er gedenkt mit Genehmigung des Geheimrath von Bergmann jetzt bereits die regelmäßigen Ausfahrten wieder aufzunehmen. Der Einweihung der Königin Luise-Kirche dürfte der Kaiser erst im September d. I. beiwohnen können. — Der Kaiser empfing gestern Vormittag den Herzog zu Schleswig-Holstein, darauf den Bildhauer Rohloff und um 12 Uhr den Reichskanzler Grafen Bülow in Audienz.
Berlin, 18. März. Die Kontroverse über die Begna- digungssrage, die sich aus dem Fall des Prinzen Arenberg ergab, hat, wie die Berliner „Montags-Ztg." hört, im Reichs- justizamt den Anlaß zu einer Erörterung dieser Angelegenheit geboten.
Berlin, 18. März. Nach einer Meldung aus Tilsit ist in der dortigen Dragoner-Kaserne eine Typhus-Epidemie umgebrochen. Bereits 45 Dragoner befinden sich im Lazareth in Behandlung. Trotz eifriger Nachforschung hat sich der Krankheitsherd nicht entdecken lassen.
Berlin, 18. März. Die Morgenblätter melden aus Ragnit vom 17. d. M.: Wegen einer Tasse Kaffee brach zwischen zwei Tischlerlehrlingen ein Streit aus, in dessen Verlaufe der eine den anderen durch einen Messerstich tödtete. Der Thäter wurde verhaftet.
Poris, 18. März. „Memorial diplomatique" glaubt versichern zu können, zwischen Frankreich und Italien seien Vereinbarungen getroffen, daß weder Loubet noch der Herzog von Genua anläßlich des Besuches des italienischen Geschwaders in Toulon Ansprachen halten sollen.
Poris, 18. März. Die heutigen Morgenblätter berichten aus Petersburg: Ueber Odessa Kiew und Charkow ist der Belagerungszustand verhängt worden, da die Unruhen im Wachsen begriffen sind. Auch in Moskau ist die Lage bedenklich und um so gefährlicher, als die Arbeiter mehrerer größerer Fabriken ausständig sind.
Marseille, 18. März. Die Lage hat sich bedeutend verschlechtert. In der letzten Versammlung beschlossen die De- legirten der verschiedenen Genossenschaften, den General- Ausstand für ganz Marseille zu verfügen.
Marseille, 17. März. Heute wurden hier dieselben Maßregeln zur Aufrechterhaltung der Ordnung getroffen wie gestern. Truppen bewachen die Zugänge zu den Werkstätten, Kavalleriepatrouillen durchziehen die Quais. Alles ist ruhig.
Monteeou-les-Mines, 17. März. Die Truppen erhielten für Sonntag strenge Instruktionen. Das gelbe Syndikat erklärt, die Unterschriften für die Wiederaufnahme der Arbeit betrugen 700 am Samstag Abend.
Lhon, 17. März. Jules Lemaitre hielt im Saale „Folies-Bergäre" einen Vortrag über das Wohl der Republik, wozu nur Eingeladene Zutritt hatten. Die Gegner Lemaitre versuchten in den Saal einzudringen und verursachten Ruhestörungen. Einige Verhaftungen wurden vorgenommen.
Madrid, 18. März. Bei dem gestrigen Empfang des russischen Botschafters seitens der Königin-Regentin überreichte dieser der Königin ein Handschreiben des Zaren, in dem dieser seine Wünsche zum Gedeihen Spaniens und zum Wohlergehen der Königlichen Familie Ausdruck verleiht. Heute findet zu Ehren des Botschafters großer Empfang statt.
Lissabon, 17. März. In der Deputirtenkammer fand gestern bei der Verhandlung über das Kolonialverwaltungsgesetz eine ziemlich heftige Auseinandersetzung statt; jedoch wurden die Regierungsanträge mit großer Mehrheit angenommen.
London, 18. März. Wie aus Indianapolis berichtet wird, hat gestern die Beisetzung des Exprästdenten Harrison stattgefunden.
Nokohama, 17. März. Das Oberhaus nahm am Samstag die Steuergesetze au.
handel, Gewerbe und Verkehr.
Neue dreiprozentige Reichsanleihe. Berlin, 16. März. Die Verhandlungen wegen der letzten Emission der dreiprozentigeü 300 Millionen Mark-Anleihe sollen, wie die „Tägliche Rundschau" erfährt, Ende nächster Woche mit der Reichsbank, der Seehandlung und dem Bankenkonsortium beginnen. Es wird angeblich beabsichtigt, diese Emission im ersten Drittel des April stattfinden zu lassen.
Ausfuhr nach Südrutzland. Die deutsche Levante- Linie in Hamburg macht die deutschen Exporteure darauf aufmerksam, daß sie für gewisse Waaren den Waarenempfängern Ursprungsatteste zur Verfügung stellen müssen, anderenfalls dieselben nach dem gegen Amerika eingeführten höheren Zolltarif zu verzollen sind. Es gilt dies für Gußeisen ohne Bearbeitung, verarbeitet und gußeiserne Gegenstände, Eisen- und Stahlkesselarbeiten, Handwerkzeuge und Maschinen.
Telegraphischer Kursbericht.
Frankfurt, 18. März, 12^4 Uhr.
Credit 224.50. Staatsbahn 147.60. Lombarden 24.40. Disconto-Comm. 186.90. Deutsche Bank 210.—. Handelsg. 153.75. Dresdner 152.70. Italiener 96.—. 3 e/e Mexicaner 26.—. 3°/o Portugiesen 25.60.
Tendenz: Ruhig.
4®/. Spanier 72.75.
Gotthard 168.50.
Schweiz. Nordost 116.60.
„ Central 163.—.
„ Union 99.—.
Jura 101.—.
Harpener 170.—.
Gelsenkirchener —.—.
Laurahütte 206.50.
Bochumer 193.50.
Gebrauchs-Muster.
Die Firma Heinr. u. Aug. Brüning in Hanau hat für die am 16. Februar 1898 angemeldeten, unter Nrn. 876 des Musterreaisters eingetragenen Muster Nrn. 6831, 6833, 6836, 6841, 6847, 6852, 6857, 6859 und 6866 die Verlängerung der Schutzstist um weitere 7 Jahre und für Nr. 6864 die Verlängerung derselben um weitere 3 Jahre
beantragt.