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r~27. Februar________________________________

Leiche nicht we^r zu ersehen, da sich im Innern des Schädels webet Blut noch Gchi n vorfand. Der Tod sei aber wahr­scheinlich durch diesen Schlag Hervo gerufen, wenn es auch nicht ausgeschlossen erscheine, bag der Geschlagene nach einiger Zeit der Bewußtlostgk.it wieder zu sich gekommen sein kann und hernach an Gehirnerschütterung oder infolge Blutdruckes auf die Hirnmasse starb, in welchem Falle der Schlag also die indirekte Todesursache bedeute. Auch die übrigen Sachverständigen schlossen sich diesem Urtheile im Großen und Ganzen an. Der Schädelknochen wies aber auch in den Augenhöhlen sichtbare Besctädigungen auf, als deren mögliche Ursache von den Sachverständigen ein Stich mit einem langen Misser, dessen Spitze die diniere innere Schädelwand berührt und an dieser b.e Vorgefundene Knochensplitterung her- vorgerufen haben könnte, bezeichnet wird, doch wäre es auch nicht unmöglich, daß diese Augenhöhlenvrlchnng durch einen Stich mit der Gabel, mittelst welcher der Schädel in den Sarg gelegt wurde, entstanden sein kann. Ein Schlag mit dem langen Horngriff des inFragr komrrendenStockes sei jedoch ausgeschlossen Darüber, ob der Tod nach Angabe des Angeklagten durch einen Schlag über das rechte Ailge bewirkt sein konnte, gehen die Meinungen auseinander. Während der eiste Sachverständige der Ansicht ist, daß dieser Schlag ein sehr starker gewesen sein und deshalb t ine Lerletzungdes Knochens her beig« führt haben müßte, Beitritt Herr Geh. S.-R. Dr. Sunkel die Meinung, daß ein solcher Schlag auch ohne Knochenverletzung eine Gehirnerschütterung oder innere Blutung und infolgedessen den Tod eniw-der sofort oder, was wahrscheinlicher sei, nach längerer Bewußt­losigkeit verursachen könnte. Als sicherste Todesursache w rd übereinstimmend die Verletzung der Hinteren Schädelwand be­trachtet, welch-, wie schon bemerkt, mt einem stumpfen In­strumente, als welches der Griff, wie auch die Zinke be^ Stockes gelten kann, durch einen Schlag von hinten 02er von Ler Seite heroorgerufen sein muß.

(Fortsetzung folgt.)

Hus piab und fern.

C Gelnhausen, 27. Febr. Der hier mit Wollwaaren Hausirende Steinbrecher Herr aus Klein-Au hei in saß in der.Rieß'schen Wirthschaft mit dem Knecht Kämmerer beim Karteilspiel zusammen. Hierbei kam es zu Streitigkeiten und das Ende vom Lied war, daß Kämmerer zum Messer griff und seinem Gegner Herr dasselbe in den Schädel stach. Der Gestochene wurde erst in das Spital, dann in das städtische Krankenhaus gebracht, wo er an seiner Wunde darniederliegt. Der Thäter wurde in Haft genommen.

Hd. Frankfurt a. M., 26. F bruar. Die Frank­furter Bank schlagt für das Jahr 1000 eine Dividende von 9*/» 0/0, wie im Vo jähre, vor.

St. Frankfurt a. M., 26. Februar. Vom großen Maskenball der „Reeder" hören wir noch nachträglich, daß der And-ang zu den selben ein solch staikec war, daß man 1800 Karten ans geben mußte, ein Rcccord, der kaum üb r- troffen weden kann. Auch sei erwähnt, daß b:e Aufnahmen der hervoir gendüen Masken durch das photographische 'Hieltet von He nr. Junior sehr gelungen bei ereknuschem Lichte ge­schahen.

ück. Homburg v. H., ‘6. Februar. Der Kai,er machte heute Bouni lag von 9 bis 10 Uhr den gew Haien Morgenspaziergang, hörte Hieraltf verschiedene Bortläge und begab siv um 12^2 Uhr nach Schloß Frsidciâshof zum Früh stück. Der Kaiser reift h(ute Abend 8 Uhr nach Berlin zurück.

Hd. Homburg v. H., 26. Februar. Da der Kaiser heute Abend nach Berlin abreift, so wurde mit der Theilnahme an dem Frühstück auf Schloß Friedrichshof seitens des Kaiseis auch gleichzei ig der Abschied desselben von seiner Deut ter und dem König Eduard verknüpft. Der Kaiser verweilte bis 3M Uhr auf dem Sch oß Friesiichshof und begab sich bann nach Homburg zurück. Der König machte zu gleicher Z it eine Spazie. fahrt und begleitete den Kaiser eine greife und begab siy dann nach der Saalburg bei Homburg und kehrte gegen 5*/2 Uhr nach Sbloß Friedrichs of zurück.

Hd. Cronberg, 26. Februar. Die Kaiserin Friedrich machte heute Bormittag eine einstünd'ge Spazierfahrt im Pa k zu Friedrichshof. König Eduard ging neben dem Fahrstuhl und unterhielt sich mit seiner Schwester. Um 1V4 Hw '""d Lunch zu 16 Gedecken statt, an dem auch der Kaiser und Prinz Albrecht von Schleswig-Holstein, welcher gestern hier eingetroffen ist, theilnahmen. Der König dehnt seinen Besuch bis Samstag aus.

Hd. Cronberg, 27. Febr. (Telegramm ) Der Kaiser hat bei seiner gestrigen Fahrt von Homburg nach Schloß Friedrichshof einem alten S t r a ß e n a r b e i t e r, den er während seines Aufenthaltes täglich gesehen, eine un­verhoffte Freude gemacht. Er schenkte ihm 50 Mk. in neuen Gold- und Silbermünzen. — Der Abschied des Kaisers von seiner Mlltter war absichtlich ein kurzer, um über jede Erregung hinweg zu täuschen. Nach dem Kaffee begab sich der Kaiser zusammen mit König Eduard in die Gemächer der Kaiserin Friedrich, wo sie etwa 10 Minuten verweilten. Irgendwelche Aufregting der Kranken hat hierbei, wie berichtet wird, nicht stattgefunden.

Hd. Darmstadt, 26. Februar. Nach einer Meldung der „Darmnäsier Zeitung" wird das großherzogliche Paar von seiner Rußlaubreise am 3. März hier zu ückrrwar'et.

0 Offenbach a. M., 27. Febr. In seinem Heimaths- orte Reichenbach i. Odenw. hat sich der Musketier Schneider vom hiesigen Infanterie-Regiment erschoss en. Als Motiv der That werden familiäre Zwistigkeiten angenommen.

8 Grotz-Tteinheim, 26. Febluar. Daß es nicht er­laubt, sond rn strafbar ist, einem Mi mcnshen eine verbüßte Freiheitsstrafe vorzuwerfen, mußte neuerdin iS ein Hitsiger Bewohner zu seinem Nachtheile erfahren. Derselbe nahm An­stand daran, daß sich ein anbmr Bewohner im Wuthshause zu ihm an benMben Tisch s tzen woll e, und gab seinem Un­willen um er Hinweis auf dessen Bestrafung unzweideutigen Ausdruck. We/n öffentsiet er Be. idung wurde der unvorsichtige Mann jetzt zu einer Geld-, event, einer entsprechenden Ge- sängnißpeafe verurteilt. t

Hanauer Anzeiger

[:] Klein-Krotzenburg, 26. Februar. Vor mehr als Jahresfrist stach sich eine hiesige Wirthin mit einer Nähnadel in die linke Handfläche, wobei die Nadel abbrach und, ohne »aß die Frau es anfänglich gerne, ft hätte, in der unbedeuten­den Wunde stecken blieb. Neuerdings kam das abgebrochene Nadklstück auf dem Handrücken von selbst zum Vorschein, nachdem sich an der «utgangeftelle ein unscheinbares Ge- schwürcyen gebildet hatte. Dor Fremdkörper hatte während des Jahres seiner Verborgenheit seiner Trägerin nur selten kleinere Beschwernisse bereitet.

)( Jügesheim im Nodgau, 26/F bruar. Auf eine be- klagenswerthe W ise verlor n hiesige Bügersleute ihr Kind. Letzteres trank nämsich von dem noch kochenden Kaffee einige Schluck und zog sich schwere innere Brandwuud'N zu. Der Tod erlöste gestern Vormittag das arme Kind von seinen unsäglichen Leiden.

Hd. Saarbrücken, 26. Februar. In Neunkirchen erstickte in Folge Brutus eines Gasrohres die Familie des Dachdeckers Hoppe, b stehend aus Mann, Frau und 2 Kindern. Die Gase dran gen aus dem Rohre, welches unter dem Schlaf­zimmer der Famisie Hoppe lag.

Drabtbericbte des „Dan. Hnz.“

Berlin, 27. Februar. Heute Morgen 7 Uhr 40 Min. traf der Kaiser in Berlin ein und nahm im königlichen Schloß Wohnung. Heute Abend wird beim Kaise paar eine größere Abendmfel statifinden, wozu gegen 60 Einladungen ergang n sind. Morgen wird der Kaster ein Kapitel des Ordens vom Weißen Hirschen beim Oberstjägermeister Fürsten Pleß, sowie an einem sich daran anschließenden Diner theilnehmen.

Berlin, 27. Februar. Nach einem Telegramm dis „Ber­liner L^geblattes" aus New- Dort ist das gegen die Familie des General- Feldmarschalls Grafen Blumenthal unternommene BeUugsmannöoer durch briefliche Mittheikung eines sich Thomas nennenden Indisiduums eingeleiikt worden, der der Familie dis Feldmarschalls ailzeigte, daß er enorme Goldfunde in Alaska gemacht habe und aus Dankbarkeit g gen den F ldmarschall bie Hälfte des Goldes zu schenken bei eit fj. Während der hier eingesessene Haup mann Graf $ in teufte in sich bemühte, den Bliesschreiber au fi 'dig zu machen, wurde auf Betreiben der Postbthöide ein gewisser Howard veihastet, der vermuthlich mit Thomas identisch ist, da von demselben gleiche Briefe auch an andere Fimilien in England und Deutsch and gesinnt worden waren unb der Postbehörde b retts eine Mittheilung aus Eng land zuaeaangen -a^, die auf die Angelegenheit aufmertsam machte.

Bevlirr, 27. F bruar. Wie dem „Bätsen-Kourir" aus Wien geme.det wt.d, war die gestrige O b m ä n n e r-Kon­ferenz, in der vo geschlag n wurde, das R ktUien-Kon- ling nt an erster Stelle zu betauen, wieder ergebnislos, da die ischechischen Vertreter bei aller Bttenwilli stAl doch keine feste Zusage machen zu können angeben. In der gefti igen Sitzung des Abgeordnetenhauses p oteftirte der Abgeordnete Lchleicher gegen die ui flâthige Interpellation Schönerers über die SiltlichkeiiS Ve brechen der krtholischen Geistl chkeit und daregen, daß aus dem Parament ein Schweinestall gemacht werde. Er schlug eine Sezession bei fertigen Abgeordneten in ein anderes Lut I vor, welche sich an ruhigen Berathungen betheiligln wollien.

Berlin, 27. Februar. Wie dem „Berliner Tageblatt^ gemeldet wird, hat das Kriegsgericht des 15. kirnet* Korps die zwölfjährige Zuchthausstrafe des Oberleutnant Rüger in vierjährige Festungs­haft um gewandelt.

Karlsruhe, 27. Februar. Der frühere Minister Ober- kirchenraih-Prändent a. D. von Stößer ist gestern Nachmnlag in Freiburg geftoiben.

Bremen, 27. Februar. Der Mobelhândler Schwartz aus Witten erschoß seine Braut und dann sich selbst.

Lüttich, 27. Febru rr. En g miss er van Michelen feuerte gestern in der Straße. Poniarroy wegen Eifersüchteleien auf einen Mann einen Revolver schuß ab und ver­wund te ihn schwer. Ein zweiter Schuß traf die gerade vor- übirgehende Frau des deutschen Konsuls Lambert-Neumann, welche eine seyivere Veileyung im Unterleib erhielt. — Ihr Zustand ist schw r. Der Mörder wurde verhaftet.

London, 27. Februar. Bei btr Parlamentsersatzwahl in Siratfort (Lrncashire) wurde an Stelle des verstorbenen Konservativen Mailu-e der Kons roative Crippis mit 7088 St mmen g g°n den Liberalen Thomason gewählt, welcher 5701 Stimmen erhielt.

London, 27. Februar. „Daily Telegraph" erfährt aus New Dark: Die Ant vort Kubas auf die amerikanischen Vor­schläge über die Verfassung der Insel hat die Form eines scharfen Protestes. Der Wortlaut der amerilanischen Vor­schläge Hal die Bevölkerung der Insel empört. General Gomez ist nach San Domingo abgereift. Er erklärte, er wolle der Erniedrigung des Landes nicht beiwohnen, für das er seit so langer ^eit gefochten habe.

New-Nork, 26. Februar. Morgan bestätigt, daß die Ka p i t a l s e m i s s i 0 n der neugegründeten Steel Corporation sich auf 300 Millionen Dollars in Bonds und 400 Millionen in Vorzugsaktien sowie 400 Millionen in Stammaktien be­laufen werde.

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Dom Zurenlrrieg.

London, 27. Februar. „Daily Chronicle" meldet unter Vorbehal', daß Kitchener und Botha eine Zusammen tunft hatten, um die Bedingungen für die Übergabe des L tz eren festzustellen und daß Botha ein 24ftünbiger Waffen­stillstand bewilligt sei, um sich mit seinen Kommandanten wegen Annahme der britischen Bedingungen in Veibindung zu setzen. — In dem gestern abgehalienen K ibinelsoortrag sei über jene Angelegenheit verhandtlt morsen. — Die „Fimei" me den aus Kapstadt: Die Streitmacht, welche Dewet begleitet, wurde auf 500 bis 800 Mann geschützt. Außerdem folgen ihm die Überreste seines ganzen Kommandos und Hertzogs Komlnando von Calvittia aus.

London, 27. Februar. Die Blätter enthalten nur wenige Nachrichten vom Kriegsscha.11 p aJ3 e. Verschiedene Korrespondenten wissen über einen Plan VJi» Kitcheners zu berichten, der eine Gegen-Invasion in der Kap- Kolonie für den Monat März vorsieht. — Nach einer Kap­städter Meldung besetzten die Buren N i cb tu 0 n b und zogen sich zurück, nachdem sie sämmtliche Lebeiisiiiitlel geplündert hatten.

London, 27. Februar. „Daily Telegraph" veröffent­licht folgende Meldung aus Pietermaritzburg: Loms Meyer befehligt die Buren, die vom General French verfolgt werden. Botha befindet sich augenblicklich zwischen Ermelo und Wisselburg. — Dasselbe Blatt erfährt aus Brüssel, Dr. L e y d s werde sich in den nächsten Tagen nach Petersburg begeben, um eine Zusammenkunft zwischen dem Zaren und dem Präsidenten Krüger herbeizuführen.

London, 27. Februar. Die tägliche Verlustliste der englischen Truppen in Südafrika berichtet vom gestrigen Tage von 2 Todten, 20 Verwundeten, 2 Vermißten, 56 an Krankheit Verstorbenen und 54 schwer Erkrankten.

London, 27. Februar. Das Unterhaus lehnte in seiner gestrigen Sitzung mit 243 gegen 91 Stimmen den Antrag Dillon ab, den Buren F r i e d e n s b e d i n g u n g e n zu stellen, die ihnen erlaubten, den Frieden ohne Schande abzuschließen. '

London, 27. Februar. Aus K a p st a d t wird gemeldet, daß die Engländer die Stadt Clanwillinn besetzt havcn. Den irrten Meldungen vom Kricg^ichauplatz z 'folge begab sich Dewet nlch Penuroille mit 700 Mann seines Kommandos und den Truppen H riozs.

London, 27. Februar. Infolge der Heft gen Regen­güsse konnte General F encb, wie aus Pretoria berichtet wird, sich n i ch t v e r p r 0 v i a n t i r en. Trotzdem setzt er aber die Verfolgung der Buren sow e die Säuberung des Gebietes fort. Die Zahl der Buren, die sich unterroirfr, wird immer g'ößer. Die feindlichen Kommandos haben sich in kleine Abtheilungen aufgelöst.

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Die Kage in China.

Berlin, 27. Febrnar. Bezüglich dec Rückkehr der deutschen Panzer-Division aus den ottasiatischen Gewässern ist, wie die „Pon" erfahren haben will, noch feinet lei Befehl ergangen. Wenn einige Blätter auf Grund der jüngsten Peisonaloerâuderungen in der Kaiserlichen Marine eine baldige Zurückziehung der Panzer glaubten ankündigen zu dürfen, so beruhte dies lediglich auf Kombination. Richtig ist, düß in Marinekreisen eine derart zeitige N 'ckkehr der Linienschiff-Division, die ihr noch die Theilnahme an den Flottenmanövern gestattete, gern sehen winde; doch in erster Linie sind hier polnische Rückn hten maßgeden'»; denn man darf sich nicht verhehlen, daß das Erichemen unterer Panzer vor den chinesischen Haien und F ußmünvungen einen großen Eindruck auf die chinesische Regierung gemacht und sie den Forderilngen der Machie gegenüber willfähriger gestimmt bat. A ich j tzt noch, wo die Verhandlung'« bezüglich der Ent- schâd'gunosflage und der Sicherung der Fremden in China im Gange sind und man mit Verschleppung versuchen der chinesi­schen Unterhändler rechnen muß, sonnte der Fall eintreten, daß man sich g nötigt sieht, auf die chinesische Regierung durch eine Fiottimdemonstranon einen Druck ausznüben. Die Zurück- z rhui'g des stärknen Theiles unserer BeestreuCiâfte wirb daher erst dann sich ermöglichen lassen, wenn Caina alle Fvldeiungcn der Maate angenommen und auch die nöthige Bürgschaft für ihre Cmülk’ng geleistet hat.

Peking, 27. Februar. Die Gesandten der Mächte traten gestern Hormüiag zusammen um stellten das Verzeichniß der bei der Boxerbewegung betheiligten Provinz- beamten auf, deren Bestrafung gefordert werd n loll.

London, 27. Februar. Ein Telegramm aus Peking meldet: Die Hinrichtung von TfLi-Chong-Chi und T s ch e n g - ^) u find gestern Nachmittag 3 Uhr in Ge­genwart der elf Vertreter der Mächte, sowie amerikanischer, japanischer und deuischer T' uppen statt. Die V e r ur­theilten wurden enthauptet. Sie legten großen Muth an den Tag und erklärten, sie seien glückttch, wenn ihr Tod die Rückkehr der verbündeten T'uppen nach der Heimath und die Rückkehr des Kaisers nach Peking zur Folge haben würde.

Peking, 26. Februar. (Reuter-Meldung.) Die Straße, wann die Hinrichtungen von Tschisien und Hsutichanzyn staitsanden, 'war von deutschen, französiichen und ameiikanischen Truppen besetzt. Die verurtheilien chinesischen Würdenträger wurden in Karren herangebracht, die von japanischen Truppen eskortirt waren. Beide trugen die Tracht als chinepsche Be­amten, aber ohne Abzeichen ihres Ranges.

Shanghai, 26. Februar. (Reuter - Mildung.) Den „North Däily News" wird auS P'king vom 25. öS. Akts, telegraphirt, China verweigere die Oiauficirang des Artikels 7 des rusiisch-chlnesischen Abkommens. Dasselbe Blatt meldet ferner, nach Mittheilungen aus cdinesiichen Quellen von Peking vom 24. d. M. vollfübrten Yinghien und Tschaoi'putschio Selbstmord. Der Hof befahl I >anschikai, eine g oße Lcuppen- abtheilung aus Schautung abzustuveu, um das chinesische Mi­litär in der Unterdrückung des Ausstandes zu untei)tii§en.

Credit 212.10.

Staatsbahn 143 70.

Lombarden 25.20.

Disconto-Comm. 185.80.

Deutsche Bank 208.10.

Handelsg. 152.60.

Dresdner —.—•

Telegraphischer Kursbericht. Frankfurt, 27. Februar, 121 M Uhr. 4®/« Spauier 72.—. Gotthard 169. . Schweiz. Nordost 114.— - Central 162.50. " Union 100.—. Jura 100.60. Harpener 170.25.

Gelsettkirchcuer 175.75.

Italiener 96.30.

3 °/o Mexikaner 26-10.

30/0 Portugiesen 25.50.

Tendenz: Im Allgemeinen behauptet, Baukeu fester.

Laurahütte 201.50.

Bochumer 185.00.