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2. Februar geschehen. Die Frage der Leichenschau sei so oft erörtert, daß er Neues nicht darüber sagen könne, die Einzelstaaten glaubten, einen solchen Schauzwang nicht durchführen zu können.

Sachsen-Weimar. Bevollm. Paulssen bemerkt noch mit Bezug auf den Fall in der Klinik des Professors Stinzing in Zena : er selbst sei s. Zt. entrüstet gewesen über den Vorgang, sei aber anderer Ansicht geworden, denn die Sache liege doch wesentlich anders, als sie erst geschildert worden sei. Stinzing selbst habe den Patienten täglich besucht, und dieser sei sogar, nachdem er bereits einmal aus der Kur entlassen gewesen, wieder zurückgekehrt. Der mit dem Manne gemachte Versuch sei nothwendig gewesen, um die Form der Erkrankung genau festzustellen. Wenn er den AusdruckVersuch" brauche, so thue er es nicht im Sinne Südekums, er meine vielmehr Untersuchungen".

Geh. Rath Pistor bemerkt noch Antrick gegenüber, daß die Revisionen der Krankenhäuser sehr sorgfältig erfolgten. Einen völligen Schutz gegen Hinterziehungen gebe es nicht.

Abg. Prinz Schönaich -C ar olath hebt hervor, daß der Patient in Zena aus einer Isolierzelle ausgebrochen sei und bringt die schlechte Verpflegung Kranker in einigen Kranken­häusern vor, so in der Berliner Charitee.

Geh. Rath Paulßen bemerkt: Der Zuckerkranke in Zena beging keineswegs Akte der Verzweiflung, sondern nur Mani­pulationen, die seiner Willensschwäche entsprangen; den Aerzten und Wärtern gegenüber wollte er sich dann wieder stark zeigen.

Abg. Suedekum (Soz.) entgegnet, es liege entschieden ein Fall vor des Respektmangels vor der Person des Kranken.

Der Titel wird bewilligt.

Abg. Endemann bemerkt persönlich, er habe mit seinem lateinischen Zitat Antrick nicht persönlich treffen wollen. Die bedingte Beleidigung, die Antrick ihm gegenüber ausgesprochen habe, sei für ihn Luft.

Ter Rest des Kapitels wird nach unerheblicher Debatte be­willigt. Bei Kapitel Patentamt wünscht

Abg. Paasche eine rasche Vermehrung der Beamtenstellen, damit die Patentanmeldungen schneller erledigt würden. 50 Prozent aller Anmeldungen bleiben gegenwärtig mehr als 300 Tage liegen, ehe die Entscheidung getroffen wird.

Abg. M ü l l e r - Meiningen kritisirl die Zusammensetzung der Prüfungskommission.

Staatssekretär Graf Posadowsky bemerkt, sie entspreche den gesetzlichen Vorschriften. .

Das Kapitel wird bewilligt. Auf den Antrag Spahns wird das Kapitel Reichsversicherungsamt der Budgetkommission überwiesen.

Darauf wird der Rest des Ordinariums angenommen. Nächste Sitzung Montag. Rest der heutigen Tagesordnung und Etat des Reichsschatzamts. Schluß 6'/» Uhr.

Aus aer Melt.

Depefchenwechfel zwischen Nord und Süd. Zwischen der südlichsten und nördlichsten Garnison deS Deutschen Reiches hat, alter Gewohnheit entsprechend, am Ge­burtstage des Kaisers ein Depeschenwechsel stattgefunden. Das in Lindau garnisonirende 1. Bataillon des bayerischen 20. Infanterie-Regiments depeschirle:

Sonst braust ein Ruf dem Sturme gleich

Am Kaisertag durchs Deutsche Reich,

Es jauchzt das Volk, hell jauchzt das Heer

Vom Fels zum Meer. Hurrah der Kaiser.

Doch Heur' Germania trauernd steht, Halbmast des Landes Flagge weht,

Nicht Freude tönt, kein Laut der Lust

Aus deutscher Brust. Der Kaiser trauert.

Vom Bodensee zum Ostseestrand,

Ein still Gedenken sei gesandt,

Es grüßt in alter biedrer Treu

Den Aar der Leu: Hurrah der Kaiser, hurrah!

Das 3. Bataillon deS Infanterie-Regiments Nr. 41 sandte nach demTiemeier Dampfboot", folgende- Tele­gramm ab:

Euch Bayern, auf der südlichsten Wacht,

Ein donnerndes Hurrah erklinge,

Ein Hurrah vom Norden Euch dargebracht,

Durch deutsche Gauen es finge:

Wo deutsche Männer deutsch sich heißen,

Sie Alle Kaiser Wilhelm preisen!

Wir, die wir unseres Kriegsherrn Schwert,

Stets scharf und wehrhaft sollen halten,

Wir sind nur deutschen Namen- wcrch,

Wenn Deutschlands Schild wir rein erhalten,

Drum treu dem Kaiser, treu dem Reich,

Vom Torb zum Süd klingt es zugleich!

So laßt uns Preußen oder Bayern, Bei» Hurrahruf durch deutsches Land,

Den Tag durch das Gelübde feiern,

Das uns umschließt mit festem Band;

Im Dienst des Kaisers nie genug,

Treu bis zum letzten Athemzug! Hurrah!

Der diskrete Kellner. In seinem frisch und an­schaulich geschriebenen BucheJapan und die Japaner" (Berlin, Allgemeiner Verein für Litteratur) erzählt Graf Haus Koenigsmarck auch vom Hotelwesen in Japan. Er schildert dabei die japanischen Kellner in folgender amüsanter Episode: Die Bedienung wird von Eingeborenen in sauberen, weißen Drillich-Anzügen schnell und lautlos besorgt. Man nennt die Kellner wie die übrige inländische männliche Dienerschaft Voys . Auch bet diesen in europäischen Hotels Angestellten Japanern haben sich bereits abendländische Sitten und Ge­wohnheiten geltend gemacht, und zwar nicht immer in günstiger Weise. Man klagt im Allgemeinen sehr über sie, über ihre Unzuverlässigkeit, ihre Indolenz, ihr oft unmanierliches, freches

Hanauer Anzeiger

Betragen, jedoch sind sie gewandt und wohl oder übel unent­behrlich. Diese Boys walten hier jedes Amtes, selbst dessen der Zimmermädchen, verfahren jedoch bei der Ausübung ihrer Obliegenheiten im Gegensatz zu ihren weißen Kolleginnen mit dem in Japan üblichen sans gène. So betreten sie z. B. meist ohne anzuklopfen die Zimmer der ahnungslosen Gäste, selbst der weiblichen. Eine junge, etwas prüde Amerikanerin zeigte sich hierüber sehr entrüstet, und nachdem sie verschiedene Male erfolglos gegen das Benehmen dieses männlichen Ein­dringlings Einspruch erhoben hatte, hörte ich sie eines Tages den Boy im Tone höchsten Unwillens apostrophiren:Fuji, sei so gut, endlich zu begreifen, daß ich Dir wirklich nicht er­lauben kann, ohne vorheriges Anklopfen meine Zimmerthür zu öffnen. Ich könnte ja gerade im Bade sitzen, wenn Du so unerwartet hereinstürzest."Keine Furcht, Oksan" (d. h. gnädige Frau), antwortete Fuji mit einem triumphirenden Lächeln in seinem besten Englisch:O, ehe ich eintrete, sehe ich natürlich immer zuerst durch das Schlüsselloch."

Einen neuen Trick, sich der Militärpflicht zu ent­ziehen, hat ein zuletzt in Frankenthal wohnhafter junger Kauf­mann ersonnen. Mit dem Berechtigungsscheine zur Erfüllung seiner Militärdienstpflicht als Einjahrig-Freiwilliger versehen, ist der Schlauberger nach England gereist, um den dortigen Aufenthalt dazu zu benutzen, sich ein die Militärdienstuntaug­lichkeit bescheinigendes ärztliche- Zeugniß zu verschaffen. Durch Vermittelung des deutschen Konsuls, den er durch das Zeug­niß zu täuschen wußte, ist es ihm auch gelungen, seine Be­freiung vom deutschen Militärdienst zu erlangen. Im Besitze eines ihm ertheilten Militärbefreiungsscheines sich vollständig sicher glaubend, ist der Drückeberger dann nach Deutschland zurückgekehrt und hat in einem größeren Frankenthaler Ge­schäft eine Stellung als Korrespondent oder Buchhalter ange­treten. Ob er nun mit seiner Schlauheit geprahlt hat und so an sich selbst zum Verrâther geworden ist, oder ob seine An­gehörigen in Bekanntenkreisen von der Sache gesprochen haben, ist nicht bekannt. Nur so viel steht fest, daß er auf Requisition einer auswärtigen Behörde infolge einer von dritter Seite erstatteten Anzeige plötzlich verhaftet wurde, um zur Bestrafung gebracht und volle zwei Jahre in den bunten Rock gesteckt zu werden.

Zum Prozeß Ojt in Wien.

Wie wir bereits in unserer gestrigen Ausgabe telegraphisch meldeten, haben die Verhandlungen gegen Joseph Ott und Frau wegen Ermordung ihres Kindes mit der Verurtheilung des unmenschlichen VaterS zum Tode und der Frau Ott zu zwölf Jahren schweren Kerkers geendet. Die Vorgeschichte und den Beginn des Prozesses haben wir bereits ausführlich geschildert ; wir lassen nun eine Schilderung der wichtigsten Momente der Verhandlungen folgen. In leidenschaftlichster Weise gab der Angeklagte selbst eine Schilderung der angeblichen Krankheit und deS Todes seines Kindes. Zuerst entlastete er seine Frau. Er stellte die Sache so dar, daß das Kind krank geworden, später einen Ausschlag im Gesicht und um den Mund gehabt, den er für Nasendiphtheritis ge­halten habe, und außerdem ein Absceß am Gesäß sich gebildet hätte. Die Behandlung habe er allein übernommen, auch der Frau den Absceß nicht gezeigt, weil sie so etwas nicht sehen könne. Das Geschwür habe er, nachdem er das Kind, wie öfters während der Krankheit, im Waschtrog gebadet, mit einer Nadel aufgestochen und einen Verband an- 'gelegt; es sei nur Eiter Herausgeflossen. Vom Präsidenten darauf aufmerksam gemacht, daß bte Säcke, auf denen der Knabe auf dem Sopha angeblich geschlafen hat, doch viele blutdurchtränkte Stellen aufweisen, schiebt dies der Angeklagte auf Nachblutungen beim Verschieben des Verbandes. Auch von den schweren Mißhandlungen des Kindes will er nichts wisse« und erklärt alle Aussagen der Zeugin Poldy für Lügen, die der Hanszeugen für müßiges Geschwätz und Klatscherei. 1 Ebenso erklärte er mit erhobener Stimme als die frechste Lüge, daß sein Peperl je Hunger gelitten. Auch die Frage, warum er, als das Kind immer kränker geworden sei, keinen Arzt ge­rufen habe, kann den Unmenschen nicht erschüttern; er habe eben gedacht, daß es von selbst besser werden würde. Und nun schildert er mit leidenschaftlich-dramatischen Accenten den Vorgang, nachdem er, in Abwesenheit der Frau, den Tod des Kindes entdeckt haben will.Wie i g'sehen hab', daß das Kind todt is, bin i furchtbar erschrocken, mir wird schwarz vor den Augen .... man wird jetzt die Operation sehen, die i gemacht hab', und jetzt werden's sagen: Das Kind is d'ran gestorben..... Da is mir die Idee kommen, die Leich' zu beseitigen, sie zu verbrennen. Mehr kann i nèt sagen ... I bin d'rüber hergefallen und hab' die Leich' zerstückelte. . . und verbrannt ... I gib's ja recht gern zu . ., aber verschones mi damit, daß i sagen soll, wie l's gemacht hab'. Weil i d'rum gefragt worden bin, hab i ja müssen a Kombination machen; da hab' i halt g'sagt:I hab' zuerst die Händ' abgeschnitten, dann den Kopf, aber a Mensch, der so was nicht mitgemacht hat, der soll a nix reden, der versteht nix davon." Dies stellte er in höchster Ekstase unter großer Bewegung des dichtgedrängten Publi­kums als reine Wahrheit hin, und erklärte alle seine anderen Angaben, z. B. daß er nur einen Arm verbrannt und dann die Kindesleiche in der Nacht zur Donau geschleppt habe re., für Geständnisse, die ihm die Polizei angesichts seiner der Entbindung nahen Frau erpreßt habe. Die Aussagen der Mutter des Kindes, der Frau Ott, klingen dagegen sehr unsicher, und sie wird durch die Fragen des Präsidenten stark in die Enge getrieben. Sie will an dem Kinde während der angeb­lichen Krankheit nicht viel Besonderes bemerkt haben. Als es kränker wurde, habe ihr ihr Mann gesagt, daß er es in das Rudolphsheim - Spital gebracht hat und dabei habe sie sich beruhigt, den Kleinen auch wegen ihrer vielen Arbeit nicht besuchen können. Die Nachbarn des Ehepaares Ott machen von ihren Wahrnehmungen über die schlechte Be­handlung des Kindes Mittheilung und bringen recht be­lastende Aussagen vor. Eine erbitterte Anklage bildete die Zeugenaussage des ehmaligen Vormunds des Ott, des Lokomotivführers Johann Vruh. Er sagt aus, daß Ott

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erst schlecht geworden sei, als er seine jetzige Gattin kennen lernte.Ihr seit nicht werth, das ihr Kinder habt" habe er ihnen bei einem Besuch zugerufen, als er die rohen Strafen des Kindes hindern mußte. Die Frau habe den Peperl immer nur alsböhmischen Hund" bezeichnet, weil er nicht genügend deutsch konnte. Auch der Vater der Karoline Ott, Karl Maß, wird vernommen, ebenso eine Reihe von Härtlingen, mit denen Ott und seine Ehefrau zusammen im Gefängniß waren. Danach soll sich Frau Ott geradezu cynisch betragen und Ott sich gerühmt haben, daß die Gerichte zu dumm wären, es herauszubringen.Achtzehn Monate wegen fahrlässiger Tödtung kann ich bekommen, mehr nicht" das war seine freche Behauptung. Ein Versuch, den der Staatsanwalt macht, den Ott angesichts dieser Zeugen­aussagen zum Geständniß zu bringen, schlug fehl. Trotzdem gelangten, wie schon erwähnt, die Geschworenen am gestrigen Verhandlungstage zur Ueberzeugung der Schuld beider Ange­klagten, da Ott des Mordes und die Frau der Beihilfe schuldig gesprochen wurden.

Litterarisches.

Eine Untersuchung des HeizwertheS der Kohlen mittels Röntgenstrahlen bietet, wie leicht ein« zusehen, des Interessanten und namentlich auch für die Praxis Werthvollen viel. Ueber Art und Ergebnisse dieser Prüfungs­methode enthält das soeben erschienene Heft XL der weitver­breiteten illuftrirten ZeitschriftFür Alle Welt" (Deutsches Verlag-Haus Bong & Co., Berlin W. 57. Prä des Vierzehntagsheftes 40 Pfg.) einen im höchstem Maße fesseln­den reichillustrirten Artikel aus fachmännischer Feder. Nicht minder bedeutend ist ein vorzüglich orientirender Aufsatz über die neuesten Forschungen betreffs der atmosphärischen Elektri­zität. Vom ethnographischen Standpunkte aus sehr interessant ist ferner eine bildergeschmückte Abhandlung über die merk­würdigen Riefenstein-Denkmäler in Carnac. Ueber das Thermit, dns wunderbare neue Schmelzmittel, werden in demselben Hefte weiter sehr lesen-werthe Mittheilungen gemacht und auch die Rubrik der technischen Neuheiten ist wieder sehr reichhaltig. Dem Unterhaltungsbedürfnisse tragen die drei großen Romane: Gcbrandmarkt" von G. v. Schlippenbach,Der Adjutant" von Paul Oskar Höcker undDer Schlüssel zum Paradies", sowie eine stimmungsvolle Weihnachtserzählung in vorzüglicher Weise Rechnung. Artikel, meistens illustrirt, aus der Zeit­geschichte, Porträts, Haus- und Naturwissenschaftliches, eine Räthsel- und Spielecke u. s. w. vervollständigen den außer­ordentlich mannigfaltigen Inhalt der Nummer. An der far­bigen, nach Ernst Heilmann's gleichnamigem Gemälde herge­stellten KunstbeilageHeimkehr vom Weihnachtsmarkt" hat das an sich schon glänzend ausgestattete Heft noch eine ganz be­sondere Zierde.

Berloosungen.

Köln-Mindener Loose. Prämien - Ziehung vom 1. Februar. Hauptpreffe: Nr. 111583 zu 45 000 Thlr. Nr. 118574 zu 5000 Thlr. Nr. 53978 zu 3000 Thlr. Nr. 137349 und Nr. 155012 je 2000 Thlr. Nr. 28064 150758 und 172188 je 1000 Thlr. Nr. 34410 zu 500 Thlr.

Braunschweiger 20 Thlr. -Loose. Serien-Ziehung vom 1. Februar, toerie 315 450 471 1161 1170 1222 1592 1649 2359 3220 3611 3732 5130 5460 5799 6552 6695 6831 7044 7209 7263 8028 8201 8512 8659 9630 9942. (Ohne Gew.)

Für die Hausfrau.

Fleischspeise. Magerer Rindfleisch und eine Kalbs­niere oder zwei Schweinsnieren schneidet man in dünne Scheiben, klopft das Fleisch leicht, bestreut Nieren- und Fleisch­scheiben mit Salz, Pfeffer und etwas geriebener Zwiebel und schichtet sie in eine Backschüssel. Nun verrührt man 80 Gramm Mehl mit ^4 Liter Milch, quirlt 4 Eier hinein, sowie Salz und etwas Muskatnuß und schlägt den Teig tüchtig, gießt ihn über das Fleisch und backt die kräftige, wohlschmeckende Speise im Ofen etwa 2 Stunden. Diese Speise gibt man mit Kartoffelsalat zu Tisch.

Schmackhafte Sülze zu bereiten. Ein halb Kilo Kalbfleisch, ein halb Kilo Schweinefleisch werden mit 3 Kalbs­süßen gar gekocht. Sodann nimmt man das Fleisch heraus, läßt die Brühe mit Zwiebeln, 1 bis 2 Lorbeerblättern und etwas ganzem Pfeffer noch tüchtig kochen und gießt sie hierauf durch ein Haarsieb. Das erkaltete Fleisch wird in feine Würfel geschnitten und mit der erkalteten Brühe, die von dem Fett gesäubert worden, aufgekocht. Das Ganze wird nun gesalzen und etwas Essig daran gegeben. Abgekühlt, wird die Masse in mit kaltem Wasser umgespülte Formen gegeben, erkaltet umgestürzt und mit Sauce â la tartare servirt.

Pfefferfleisch. Ein Kilo Rindfleisch schneide man in kleine Würfel und setze es mit etwas Butter, fein gewiegten Zwiebeln, Salz, Paprika uud wenig Wasser zum Feuer und lasse es zwei Stunden dämpfen.

G e b r a u ch s - M u st e r.

Nr. 145 091. Reisebehälter mit abnehmbarer mittelt Druckknopfes befestigter Bürste. J. G. Höfle in Offenbach a. M., vom 7. November 1900 ab. H. 14 826. Kl. 33c.

Nr. 145 424. Portemonnaie mit verborgenen Geldbe- hâltern in den Falten, welche unabhängig von den regulären Behältern zu öffnen und zu benutzen find. D. Heymann in Offenbach a. M., Frankfurterstraße 48, um 27. November 1900 ab. H. 14 942. Kl. 33b.

Nr. 144 244. Beutelgeldtäschchen mit aus beiden Betten angeordneten besonderen selbstständigen Täschchen, ^eth & Kopp in Offenbach a. M., vom 9. November 1900 ab. - N. 8680. Kl. 33b.

Nr 145 152. «septisches Metall-Etul für chirurgische Instrumente mit von außen eingedrückten Warzen zum Fest­balten der Lagerungsstege. Wilh. Holzhauer in Marburg, vom 5. November 1900 ab. H. 14 806. Kl. 30«.