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HM au er Anzeiger
L Februar
Regenstation Hanau der Königl. Preußischen Meteorologischen Instituts zu Berlin.
Im Monat Januar wurden 6 Tage mit mehr als 0,2 mm Regenhöhe beobachtet. Die größte Niederschlagsmenge in 24 Stunden war am 27. Januar (gemessen am 28. Januar morgens 7 Uhr), sie erreichte eine Höhe von 16,0 mm, was gleichbedeutend ist mit 16,0 Liter auf 1 Quadratmeter.
Die Monats-Menge der Niederschläge im Januar betrug 30,9 mm oder 30,9 Liter pro Quadratmeter.
Gewittersta tion. Die Niederschlagsmenge des am 27. Januar, abends 9'/, Uhr, niedergegangenen Gewitters betrug 6,0 mm oder 6,0 Liter auf 1 Quadratmeter.
Der B eobach ter:
Jean Jobst.
Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Seewarte.
Telegramm aus Hamburg vom L Februar.
(9 Uhr 40 Min.)
Von Nordeuropa bis zum Biscayasee niedriger, gleichmäßig vertheilter Luftdruck, höchster Luftdruck in Südosteuropa und westlich von Irland. In Deutschland ist das Wetter meist trübe, etwas wärmer, stellenweise Niederschläge.
Prognose für den 2. Februar: Trübes Wetter mit Niederschlägen, im Süden Temperaturzunahme wahrscheinlich.
Barometerstand
nuttags 12 Uhr am 31./1.
1./2.
Hue stab und fern.
Elm, 31. Januar. Amtlich wird gemeldet: Gestern Nachmittag kurz nach 4 Uhr bei starkem Schneegestöber stieß der von Gemünden herkommende Personenzug 1005, aus dem Ebertsberg-Tunnel kommend, auf einen bis über das Einfahrtssignal in Bahnhof Elm hinausstehenden Güterzug. Beide Züge waren mit zwei Maschinen bespannt. Die vier Maschinen und fünf Wagen wurden beschädigt. Ein Heizer erlitt einen Unterschenkelbruch, acht Reisende erlitten leichte Verletzungen, welche ärztliche Eingriffe nicht erforderten. Der Unfall ist hauptsächlich durch den Schneesturm verursacht, welcher das Verstehen der abgegebenen Befehle und Rangirsignale unmöglich machte. Die Untersuchung ist im Gange.
oe- Aus der Rhön, 31. Januar. Am 23. d. Mts., dem reinsten Frühlingstag inmitten des Winters, hat wohl kein Imker am Stand seiner Lieblinge gefehlt und was er da sah und hörte, machte ihm wahre Freude. Bei 8 0 R. im Schatten waren die Bienen erwacht und fühlten heitere Lust, auszufliegen oder häusliche Arbeit zu verrichten: Wohnung reinigen, gestorbene Schwestern wegtragen, Nahrung vom Winterlager herbei schaffen, Wasser holen, um den Honig genießbar zu machen und den Waschschwamm befruchten zu können. Dies dauerte bis zur Abenddämmerung, ohne daß durch Erstarren auch nur eine Biene verloren ging. Auch der Bienenvater verhielt sich nicht müßig, er konnte wacker mithelfen. Der sog. Reinigungs-Ausflug war ein vollständiger; in den letzten Waben wurden einzelne todte Bienen gefunden, die beim eifrigen Honigtransport von der zu Neujahr plötzlich eingetretenen Kälte überrascht wurden und starben, ehe sie den schützenden Bienenknüuel erreichen konnten; bei einem sehr lebhaften Volk entdeckte man leider schon Brutstellen so groß, wie ein Fünfmarkstück, was annehmen läßt, daß das Wasser- bedürfniß bei dem vorhandenen Heidehonig sich bald fühlbar machen wird. Im Uebrigen hat der Imker seine Gebote zu halten: Absolute Ruhe, Schutz vor Meisen und Mäusen, Ab- alten der Sonnenstrahlen vom Flugloch, wenn nicht 8° R. Schattenwärme sind, durch Verblenden, besonders bei frischem Schnee, wie er jetzt so leuchtend gefallen ist, wo die Sonne die leichtgläubigen schneeblinden Thierchen gern ins Verderben lockt, Wassertränken vom Februar regelmäßig. Bis jetzt haben die Bienen gut überwintert, aber für sie die gefährlichsten Monate sind der Februar und der März. Also, Silentium in den Bienenstöcken, damit daS Brutgeschâft nicht so früh einsetzt; zwei Monate können die Immen nunmehr ganz still sitzen, wodurch sie volkreich in's Frühjahr kommen, was den größten Jmkerv ortheil fürs ganze Jahr bedeutet.
-$► Offenbach, 31. Januar. Herr Oberlehrer Johannes Fâth dahier ist im Alter von 44 Jahren infolge einer Gehirnschlages unvermuthet rasch verschieden und wurde heute unter zahlreicher Betheiligung auf dem hiesigen Friedhofe bestattet.
Vilbel, 31. Januar. Durch kreisamtliche Verfügung vom 8. d. M. wurde für den Viktoria-Melita-Sprudel ein provisorischer Schutzbezirk ungeordnet, welche Maßnahme von den hiesigen Einwohnern mit allgemeiner Genugthuung ausgenommen wurde. Nach Lage der Verhältnisse kann das Unternehmen nur unter staatlichem Schutze gedeihen. Die rasche Entwickelung des Bades Oeynhausen in den Jahren 1845—1850 war nur möglich durch die Fürsorge, welche König Friedrich Wilhelm IV. dem Bade zuwandte. So dürfte auch das Bad Vilbel durch das Interesse, welches bisher II.
KK. HH. der Großherzog und die Großherzogin, Allerhöchst- welche gestattete, daß die Heilquelle ihren Namen tragen solle, demselben huldvoll zmvandten, ferner durch die Förderung seitens des Großherzoglichen Ministeriums und^des Groß- Herzoglichen Kreisamis Friedberg bald zum Prosperiren und zur Blüthe gelangen.
Dieburg, 29. Januar. Auf dem Neubau des hiesigen Kreisamlsgebäudes ereignete sich heute Morgen ein schwerer U n glücksfall. Ein Dachdeckergeselle aus Roßdorf war erst kurze Zeit auf das hohe Dach gestiegen, als er, wohl infolge des Glatteises, drei Stockwerk hoch in die grausige Tiefe stürzte und sich tödtlich verletzte. Der Verunglückte starb alsbald auf dem Transporte zum Krankenhause.
Kunst und Leben.
St. Frankfurter Kunstnotizen. FrankfurtM.Jan. Sehr Günstiges läßt sich vom Beethoven-Abend des Herrn Frederic Lamond berichten, welcher nach jedem seiner Meistervorträge, welche u. A. die 33 Variationen über einen Walzer von Diabelli, die hübsche aber so selten zu hörende Sonate in Fis-dur op. 78 rc. umfaßten, nicht endenwollenden Beifall hervorrief. — Riesige Plakate weisen auf das morgen beginnende Gastspiel Adda Colley s im Orpheum hin, wofür sich regestes Interesse kundgibt.
Hue aller (Kielt.
3« dem U eberfall auf die Bahnpoft eines Nachtzuges der Strecke Dirschau— Danzig, über den wir bereits kurz berichteten, wird noch ergänzend ausgeführt: Der betrffeude Bahnpostwagen hatte längere Zeit auf einem todten Geleise gestanden. Zehn Minuten vor Abgang des Zuges übernahm der Schaffner Peiser, ein bejahrter Mann, die Werthsendungen. Hinter Praust bemerkte plötzlich der Beamte,, am Sortirtisch beschäftigt, seitwärts von sich in den übrigens von fünf elektrischen Lampen erhellten Wagen einen Schatten. Vor ihm stand ein großer Mann mit schwarzem Vollbart, grauer Mütze und Schirm, dunklem Jaquet und dunkler Hose in langen Stiefeln. Er hielt dem Erschrockenen einen Revolver entgegen mit den Worten: „Wir sind früher hier als Du, verhalte Dich ruhig und gib alles Geld." Als der Beamte dennoch die Nothleine ziehen wollte, erhielt er einen Schuß in den rechten Unterarm. Inzwischen tauchte noch ein zweiter kleinerer, aber ähnlich gekleideter Mann auf. Beide warfen den Schaffner zu Boden, würgten ihn, steckten ihm ein Tuch in den Mund und fesselten ihn mit einer dicken, sogen. Zuckerschnur Füße und Hände. Nunmehr machten sie sich über die Postsachen her, zerschnitten die Beutel und warfen die Werthsendungen umher, unter denen sich Geldsendungen bis zu 38,000 Mark in Baar befanden. Wann die Räuder dann den Zug verlassen haben^ weiß Peiser, der erst später vom Bahnschaffner und Zugführer aus seiner Lage befreit wurde, nicht anzugeben. Geraubt ist nach Auskunft des Herrn Postinspektors Bolle, welcher sofort in Danzig eine Revision anftellte, nichts. Man glaubt, daß die Räuber offenbar durch das Fesseln des Peiser zu viel Zeit verloren hatten. Weiter nimmt die Kriminalpolizei als sicher an, daß die Räuber sich bereits in Dirschau in den Wagen eingeschlichen und sich in einem Kleiderschrank und im Abort verpeckt hatten. Beide Attentäter müssen mit den postalischen Verhältnissen vertraut gewesen sein. Seitens ber. Kriminalpolizei wird es als eine Fahrlässigkeit erachtet- daß nur ein einziger alter Mann mit der Aufgabe, solche Wertsendungen zu expediren, betreut war. — Wie weiter ein Telegramm meldet, hat die Oberpostdirektion für die Ermittelung der Bahnposträuber eine Belohnung von 500 Mk. ausgesetzt.
Am Martespfahl verbrannt. New Aorker Blättern wird unterm 15. Januar aus Leavenworth in Kansas über ein entsetzliches Lynchgericht berichtet. An dem genannten Tage wurde der Neger Alexander, der kurz vorher einen verbrecherischen Angriff auf eine deutsche Dame, Frl. Eva Roib, versucht hatte und im Verdacht stand, im November v. I. eine gewisse Pearl Forbes vergewaltigt und ermordet zu haben, von einem Mob der Polizeimannschaft entrissen und auf einer früheren Mordstätte, fast mitten im Herzen der Stadt, im Beisein von 8000- Zuschauern am Marterpfahl verbrannt. Die rasend gewordene Menschenmenge hatte sich gegen eine der Seitenthüren des Gefängnisses, in welchem der Farbige untergebracht war, gestemmt; die Thüre stürzte aus ihren Angeln und im nächsten Augenblicke wälzten sich die Menschenwogen durch den Gefängnißkorridor. Vor der Zellenabtheilung staute sich die Menge. Mit Hilfe einer Eisenstange bog man das Cisengitter der Thür so weit auseinander, daß ein Mann hinrinschlüpfen konnte. Ihm folgten bald mehrere nach, aber der Neger hatte sich in seiner Todesangst in den äußersten dunklen Winkel seiner Zelle verkrochen, so daß «an ihn zrterst nicht entdeckte. Endlich fand man ihn und schleppte ihn mit lautem Gejohl durch den Korridor. Der Neger bat und flehte. Die Volksmenge hörte nicht auf ihn und zerrte ihn nach de« Gefângnißhof. Man suchte jetzt nach einer Kette, um den noch immer um Gnade Flehenden an einen Baum zu fesseln. „Verbrennt ihn I* schallte es plötzlich aus der Menge. „Nehmt ihn dorthin, wo er das Verbrechen begangen hat." Dieser Vorschlag fand Beifall, und jetzt wälzte sich die Menge, den Neger mit sich zerrend, nach der Stätte, wo im November Pearl Forbes' Leiche gefunden worden war. Hilfsbereite Hände hatten dort bereits einen Scheiterhaufen errichtet. Man rammte bann inmitten desselben eine Eisenbahnschiene in den weichen Boden, stützte dieselbe durch eiserne Querbalken und band dann den Neger mit Eisenketten an das Marterinstrument. Der Vater von Pearl Forbes trat jetzt vor den Gefesselten und sagte: „Weißt Du, warum Du verbrannt wirst? Genau auf diesem Platze hast Du meine Tochter getödtct." — „Ihr verbrennt einen Unschuldigen. Habt Erbarmen! Laßt mich meine Mutter sehen!" jammerte der Neger. Man rief nach der Mutter; sie war nicht in der Menge. Jetzt goß einer Petroleum auf die Holzstücke des Scheiterhaufens und auf die Kleider des Negers, und im nächsten Augenblicke hatten die züngelnden Flammen den an den Marterpfahl Gefesselten erreicht. Hin und her schwankte der Neger in den prasselnden Flammen und die
Menge brüllte vor Vergnügen. In fünf Minuten war alles vorüber. Leblos hing der Verkohlte in den Ketten und der Mob zerstreute sich- Hunderte stürzten auf den Kohlenhaufen und suchten nach Reliquien, als da waren: Kohlenstücke, Theile der Kette und — halbverbrannte Fleischfetzen!
Wie man Millionär wird Ueber diese sicher nicht uninteressante Frage gibt die Lebensgeschichte des kürzlich zu seinen Vätern versammelten Chicagoer Königs der Borstenthiere, Mr. P. D. Armour, bemerkenSwerthe Aufschlüsse. Nach der Ansicht dieses originellen, thaikräftigen Mannes ist die Gabe, Schätze aufeinander zu häufen, dem Einzelnen ebenso angeboren, wie dem Sänger oder Maler sein beneidenswerthes Talent von einer gütigen Fee schon mit in die Wiege gelegt worden ist. Es war kurz vor Beendigung des amerikanischen Bürgerkrieges, als Mr. Armour, der damals in Milwaukee in recht bescheidenen Verhältnissen lebte, sein erstes großes Unter
nehmen glückte. Noch hatte General Grant die rebellischen Südstasten nicht völlig zu Boden geworfen, noch wuchsen der Hydra des Bruderkrieges immer neue Köpfe, da setzte P. D.
Armour seine und seines Geschäftsinhabers Ersparnisse auf eine Karte, indem er innerhalb der Staaten Wisconsin, Illinois und Michigan alles Vieh, dessen er habhaft werden konnte, zu billigen Preisen aufkaufte, um es nach dem bald darauf erfolgenden Friedensschlüsse mit einem Gewinne von mehr als einer Million Dollars in New Asrk und anderen Großstädten wieder zu veräußern. Bei einer anderen Gelegenheit hatte er aus Spekulation 3 Millionen Scheffel Weizen erstanden, die am 11 Mai abzunehmen waren. Da es in Chicago an Lagerspeichern fehlte, ließ er sich am 1. April einen Architekten
kommen, den er durch das kategorische Verlangen, ihm in Zeit von vier Wochen ausreichende Speicherräume für die kolossalen Getreidequantitäleu herzustellen,, weidlich verblüffte. Auf die Einbeulungen des Baumeisters, daß dies wohl iw einem Jahre, nicht aber in einem Monat ausführbar sei, hatte Mr. Armour nur die einzige Antwort: „Wenn ich sage, daß es geschehen muß, so wird es auch geschehen!" Und siehe, Energie und Geld bewirkten, daß noch drei Tage vor dem festgesetzten Termine sämmtliche Elevatoren zum Heraufwinden der Kornmasse bereit waren. — In späteren Jahren pflegte Mr. Armour in Freundeskreisen nicht ohne Selbstgefälligkeit zu äußern, daß der weitaus größte Theil seiner Millionen aus jenen Abfallstoffen herrühre, die seine Konkurrenten als. werthlos zu betrachten gewohnt seien. „In meinen Schlachthäusern", pflegte er zu sagen, „verstehen wir uns darauf, uns, bis auf sein Quieken und Grunzen, Alles vom Rüsselthiere nutzbar zu machen ! Materien, aus welchen andere 50 000 Dollars ziehen, müssen uns unter Zuhilfenahme der neuesten technischen Erfindungen das Fünfzehn- bis Zwanzigfachs abwerfen. Wir senden beispielsweise ganze Schiffsladungen von Knochen über den Stillen Ozean, welche die Herren Japaner zu zierlichen Knöpfen und kunstvollen Schnitzereien verarbeiten."
Neber die Fälle von Anssatz, die in Merseburg, wie schon kurz gemeldet, entdeckt worden sind, wird weiter Folgendes berichtet. Die erkrankte Frau ist eine Eingeborene von der Insel Java (nicht Japan). Ihr Mann stand längere Jahre auf Java im holländischen Kolonialheere und hrirathete sie dort. Die Frau hat zweifellos den Keim der gefährlichen Seuche aus ihrer südlichen Heimath mit nach Deutschland gebracht; hier ist der Aussatz zum Ausbruch gekommen. Die Mutter hat bereits ihren 13jährigen Sohn damit angesteckt, der noch bis zum letzten Samstag in Merseburg die gehobene Knabenschule besucht hat. Es liegt begründeter Verdacht vor, daß auch schon weitere Familienmitglieder von Aussatz befallen sind. Nach dem Gutachten der Aerzte ist schleunige Abschließung der Familie nothwendig, um Verbreitung des Aussatzes unmöglich zu machen.
Kleine Chronik. Wernigerode, 31. Januar. Amtlich wird gemeldet: Die Strecke Hasserode-Jlfeld der Nord- Hausen-Wernigeroder Eisenbahn ist seit gestern Nachmittag 4 Uhr infolge Schneeverwehung unstihrbrr. — Berlin, 31. Januar. Auf dem Lehrter Bahnhof stürzte heute eine Maschine ab-, wobei ein Mann todtgedrückt wurds. — Auf dem Neubau eines Psstgebârldes würd? bei dem Transport eines Motors in Folge- Um stürzens des Bockze- rüstes ein Schlosser von den herabstürzenden Motor er^
schlagen.
Bremerhav r n, 31. Janunr. Di«
Roboten er Brandt tutastroph e wird am 4. Febr. vor dem hiesigen Senat zur Verhandlung kommen. — Bremen, 30. Januar. Das Feuerschiff „B o r k nmr iss", das, wie gemeldet, durch den Sturm von seiner Station los- geriffen worden war, ist durch den Fischdampfer „HeppenS" aufgefunden und in die Weser eingeschleppt worden. — Zm Bergung des in der Elbmündung ausgelaufenen Dampfers „Sommerfeld" sind fünf Bergungsdampfer von £up Haven abgegangen. Die Lage des Dampfers ist kritisch. — Lübeck, 31. Januar. Der Ehrenvorsitzende des deut schen F l e i sch er v er b a n d e s, der Vorsitzende bei Fleischereiberufsgenoffenschaft, Eduard Stein, ist heute Bor mittag gestorben. — Bu dapest, 30. Januar. Zwischer den Reichstags-Abgeordneten Lndwiz Olay und Leo Lanczy Präsident «nb General-Direktor der Pester Ungarischer Kommerzialbank, fand heute in einem Fechtsaal ein Sâbelduel statt. Bei dem vierten Waffengange wurde Lanczy an de rechten Hand leicht verwundet. Die Veranlassung zu ben Duell bot ein Mißverständniß privater Natur. Die beidei Gegner schieden versöhnt vom Schauplatz des Dnells. - Paris, 30. Januar. Gestern trat das neue Gesetz ii Kraft, das den Läden die Anbringung von Sitzen jfür ihr weiblichen Angestellten vorschreibt. Das schlechte Wetter ver hinderte nicht einen besonders starken Andrang der Damen kundschaft in alle Geschäfte, wo sie sich von dem Sieg de Frauengesetzgebung überzeugte.
handel, Gewerbe und Verkehr.
Frankfurt a. M., 31. Januar, (»bewbbërfe.) Ereditaktu 209 60 b. Deutsche Bank 200.40 b. Handelsgesellschaft 148101 Anatolische 82b. Gotthard 158.95 b. Nordost 111.80 b. Union 99.951 Harpener 166.25 b. Hibernia 176.90 b. Laura 194 b. Nürnberg-Fürthe Straßenbahn 162.7b b. Schuck.rt 170 b. Helios 80 b. Asch.rslebe 149 b. Portugiesen 24.30 b.