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uach dem Viktoria-Bahnhof, von wo er mit Extrazug nach Osborne abreiste. Auf der Fahrt nach dem Bahnhof wurde er von der Volksmenge enthusiastisch begrüßt. In Portsmouth begab er sich sofort an Bord der Alberta. In Osborne empfing Kaiser Wilhelm und General von Pleffen den König am Portal. Der Kaiser begrüßte seinen Oheim mit Werner Herzlichkeit. In Cowes erwartete eine große Menschenmenge trotz des Regens den König. — Als der König auf dem Viktoria Bahnhof seine Fahrt antrat, wurde ein elegant gekleideter Herr auf sein Verlangen zum Kammerherrn des Königs geführt, dem er einen Bries zeigte, mit der Bitte, ihn dem König überreichen zu dürfen. Dem Kammerherrn, dem das Verhalten des Mannes und die Adresse des Briefes auffiel, ließ ihn aus dem Bahnhof führen und verhaften. Er öffnete darauf den Brief und fand nur ein Telegramm-Formular mit den Worten: Ich wünsche meine geliebte Königin zu sehen. Es scheint sich um einen Geistesgestörten zu handeln.
London, 24. Januar. Die feierliche Ausrufung des Königs Eduard VII. in der Hauptstadt erfolgte heute Vormittag mit großer Feierlichkeit und malerischem Gepränge. Um 8 Uhr früh hatten Grenadiere mit der auf Halbmast gehißten Königsstandarte vor dem St. James-Palaste Aufstellung genommen. Der Balkon des Palais war mit rothem Tuch behängt. Eine unzählige Menschenmenge erfüllte die an den Palast stoßenden Straßen und Alleen. Alle trugen sichtbare Zeichen der Trauer. Um 9 Uhr ertönten die ersten Komnandorufe der Offiziere. Es erschienen der Earl of Roberts und sämmtliche Offiziere des Generalstabes zu Pferde. Gleichzeitig richteten sich Aller Bl cke nach dem Balkon des Palastes, auf dem 4 Herolde und 8 Unterherolde in prächtiger mittelalterlicher Gewandung erschienen. Hinter ihnen hatten sich der Erb'Earl-Marshal Herzog von Norfolk und andere Hofbeamte ausgestellt. Auf ein Zeichen des Herzogs von Norfolk lassen nun die Uwer Herolde aus silbernen Trompeten eine Fanfare erschallen. Ein Herold, der den 80jährigen Ersten Wappenheld Englands vertritt, tritt vor und verliest unter tiefem SchMigen der Menge mit weiltönender Stimme die nach altem Herkommen lautende Königsproklamation. Sie verkündet in den machtvollen Ausdrücken der altertümlichen Sprache der Vereinigten Königreiche die Thronbesteigung des Prinzen Albert Eduard. Nach der Verlesung, während deren alle Mitglieder und das Heer der Zuschauer das Haupt entblößt hatten, herrschte einige Augenblicke feierliche Stille. Dann ruft der Herold, indem er den Dreispitz schwingt, weithin: „God save the King!" und die Menge stimmte begeistert in den Ruf ein. Die Musik der Gardetruppen spielt die Nationalhymne und langanhaltende mächtige Fanfaren der Herolde beschließen den feierlichen Vorgang. Die Herolde und die anderen Amtspersonen besteiaen nunmehr die königlichen Wagen und begehen firb, non ■■MHBiraBEBBRSfflESSiasranmss^s^z^ss'^äHgc^MMssMarocRissHggzsa^a^
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für den
Lktlikreis gtuiiii.
Am heutigen Tage ist laut Beschluß des Vorstandes und der Generalversammlung dem Vereinsthierarzt, Herrn Kreisthierarzt Dollmann hier, die Behandlung sämmtlicher versicherten Pferde übertragen worden.
Die Vereinsmitglieder sind verpflichtet, bei Krankheitsfällen den Genannten sobald als möglich zur Behandlung ihrer Pferde zuzuziehen und wird darauf aufmerksam gemacht, daß derselbe an das Fernsprechnetz Hanau unter Nr. 674 angeschlossen ist.
Den Vereinsmitgliedern ist jedoch gestattet, in Eiifällcn den zunächst wohnenden Thierarzt auf Kosten des Vereins zu requiriren, doch muß davon auch der Vereinsthierarzt sofort in Kenntniß gesetzt werden, da demselben die weitere Behandlung des erkrankten Pferdes obliegt bezw. der diese auch dem zugezogenen Thierarzt übertragen kann.
Die Prämie für das laufende Semester wurde auf P/a’/o festgesetzt.
Das Eintrittsgeld beträgt 1°/«.
Außerdem haben neu aufgenommene Mitglieder zur Zeit eine Nachzahlung von 2% zu zahlen.
Die Herren Taxatoren werden ersucht, alsbald die Umschätzung bei versicherten Pferde vorzunehmen und bei dieser Gelegenheit die Vereinsmitglieder noch auf diese Bekanntmachung ausdrücklch aufmerksam zu machen. t Hanau am 19. Januar 1901.
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Hanauer Anzeiger
Kavallerie estortirt, nach der City, wo sich vor dem königlichen Börsengkbäude in Gegenwart des mit voller Amtstracht angethanen Lordmayors die Feierlichkeit der Ausrufung wiederholt. Auch hier [sinnst eine ungeheure Volksmenge nach der Verlesung der Proklamation die Rationalhymme „God save the King" an.
Osborne, 24. Januar. (Reuter-Meldung.) Der deutsche Kaiser verläßt England erst nach den Trau er feierlich keiten für die Königin. Der d e u t s-ch e Kronprinz trifft hier am 26. b." Mts. ein.
London, 25. Januar. Das hinterlassene Vermögen der Königin Viktoria wird auf 60 bis 70 Millionen Pfund Sterling geschätzt. Davon sind 24 Mill, persönliches Eigenthum und 20 Millionen vom Prinzen Albert hinterlassen, die beim Tode desselben nur 6 Millionen betrugen und seither sich auf 20 Millionen ansammelten. Die Lebensversicherungsgelder betragen bei den verschiedenen Versicherungsgesellschaften 20 Millionen Pfund.
London, 25. Januar. Das Amtsblatt veröffentlicht eine Note, welche die Verfügung enthält, daß der Herzog und die Herzogin von Dort fortan den Titel Cornwallis tragen werden.
London, 25. Januar. „Morning Post" zufolge machen die Behörden große Anstrengungen, möglichst zahlreiche Kriegsschiffe in Cowes am Tage der Beisetzung zu versammeln.
London, 25. Januar. Aus Pretoria wird telegraphirt: Die Burghers zeigen respektvolle Theilnahme, da sie trotz der politischen Gegnerschaft hohe Achtung vor der Königin hatten.
Brüssel, 25. Januar. Die Abreise König Leopolds nach England wird am Sonntag oder Montag erfolgen. Der König wird von mehreren hohen Würdenträgern begleitet sein und einige Tage in England verbleiben.
New-Work, 25. Januar. Die Blätter drücken den Wunsch aus, daß die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den angelsächsischen Völkern sich auch unter dem neuen König von England immer besser gestalten möchten.
Paris, 25. Januar. Englische Firmen haben über 100,000 kg schwarze Tuche in der Fabrik von Rouxoille bestellt.
Aus China.
Berlin, 24. Januar. Graf Wadersee meldet aus Peking vom 21. d. M. : Es bilden sich in Peffchili vielfach Räuberbanden. Die Engländer hatten mit solchen ein leichtes Gefecht bei Chanhaikwan, sie verloren 2 Mann. Ein kleines Detachement ging um 18. d. Mts. unter Hauptmann von Auer von Aangtsun in östlicher Richtung vor, um die dortige Gegend gemeinsam mit der über Pnnacknn zurück
Erste Gewerbe- und jtattdwerHer - Ausstellung für Stadt u. EaedKrtis jtaaau
. -vom W«—1-3L® AijWl 1901. um
Alle Handwerker des Stadt- und I^ndkreises Hanau werden hierdurch anfgefordert, sich an der zu Ostern 1901 abzuhaltenden Ausstellung, welche auf Ersuchen des Herrn Regierungspräsidenten zu Cassel zum ersten Male in Hanau abgehalten wird, möglichst zahlreich zu betheiligen. — Die Ausstellung von Arbeiten der Städtischen Fort- 1 bildungsschule wird mit dieser Ausstellung verbunden.
L. Gruppe: In Gruppe 1 sind nur solche Arbeiten auszustellen, welche von Handwerks- Lehrlingen angefertigt sind und dem Ausschuß spätestens am 30. Januar angemeldet sind, dieselben werden je nach Leistung prämiirt.
II. Gruppe: In Gruppe 2 können Arbeiten aus den Werkstellen der Meister ausgestellt i werden, welche im Sinne des Gesetzes vom 26. Juli 1897 als Handwerks- Erzeugnisse anzusehen sind.
III. Gruppe: In Gruppe 3 tönnen alle zum Handwerk gehörende Hilfs-Maschinen, sowie Werkzeuge ausgestellt werden, und wird für die als Gruppe 2 und 3 bezeichnete Abtheilung ein entsprechendes Platzgeld erhoben.
Alle diesbezügliche nähere Auskunft ertheilt der Ausschuß isso-
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25. Januar.
kehrenden Kolonne Hofmann zu säubern. Die Kolonne Thiemig erreichte Thjang am 16. d. Mts. ohne Zwischenfall und trat den Rückweg an.
Berlin, 25. Jauuar. Der „Lokal-Anzeiger" meldet aus Peking vom 22. Januar abends: Heute beriethen die Gesandten in der britischen Gesandtschaft über die von der chinesischen Regierung ausgesprochenen Wünsche. Falls das Befinden des Gesandten Satow es gestaltet, soll am Donnerstag eine zweite Zusammenkunft stalt- finden. Prinz Tsching und Li-Hung-Ts'chang schoben ihre Konferenz für die nächste Woche auf.
* *
Nom Kuren Krieg.
London, 25. Januar. Gerüchtweise verlautet, das i Kriegsümt habe die Nachricht von einem siegreichen Gefecht der Buren auf der Linie Pretoria—Lorenzo Marquez erhalten, weigere sich jedoch, die offizielle Trauer durch Bekanntgabe der Einzelheiten über dieses Gefecht und die englischen Verlustliste zu vergrößern. Im Kriegsamt lehnt man jede Auskunft ab.
London, 25. Januar. Aus Kap stadt wird gemeldet: Die englischen Behörden beginnen einzusehen, daß infolge der schnellen Zusammensetzung der Miliztruppen sich zahlreiche Spione in die Armee kingeschlichen haben. Mehrere derselben sind bereits verhaftet morsen.
Telegraphischer Kursbericht.
Frankfurt, 25. Januar, 121/< Uhr.
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Tendenz: Abgeschwächt.
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Gotthard 157.70.
Schweiz. Nordost 109.90.
„ Central 159.50.
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Gelsenkirchener —.—.
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Bochumer 175.50.
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