Einzelbild herunterladen
 
  

2 4. Januar.

Danauer Anznaor

________Seite b

wird zuerst nach Tarrytown, dem Landsitz Rockefellers, gehen, später nach Cleveland in Ohio, und sich dann nach Europa einschiffen, die Brant, die ohrenleidend ist, will sich in Wien noch einmal in die Behandlung des Ohrenarztes Dr. Müller begeben. Alta Rockefeller ist jetzt 31 Jahre alt, sie widmete sich mit ihrer jüngeren Schwester Edith, die sich vor fünf Jahren verheirathete, sehr eifrig den Werken der Nächstenliebe. Trotz des ruhigen Lebens, das die Schwestern führten, liebten beide sehr den Sport, sind vorzügliche Reiterinnen und können vorzüglich kutschiren. Ihre Bekanntschaft mit Parmelee Prentice stammt aus der Zeit, als sie noch ein Schulmädchen war. Die Verlobung fand im April statt.

Wie weit einen Menschen der leidige Schnaps- teufel bringen kann, beweist, wie man aus Neunkirchen (Kreis Saarbrücken) schreibt, ein Vorfall, der sich dieser Tage hort zutrug. Eine Tagelöhnersfrau, deren Mann arg dem Schnaps ergeben, mußte von morgens bis abends waschen gehen, um die vielköpfige Familie zu ernähren. Trotzdem war natürlich noch Schmalhans Küchenmeister, da der trunksüchtige Vater den Verdienst schnell in Alkohol umsetzte. Die arme Frau war nicht im Stande, die übermäßigen Kraftanstrengungen -zu ertragen, und war bald derartig erschöpft, daß sie sich todt- krank zu Bett legte und ihrem Ende entgegensah. Als ihr Mann heimkehrte und seine Frau im Bett erblickte, erfaßte ihn eine furchtbare Wuth, denn es stand bei ihm fest, daß seine Frau sich nurverstelle". Er stürzte sich auf die Sterbende und prügelte sie furchtbar durch. Bald darauf war die noch in ihren letzten Augenblicken Gemarterte eine Leiche. Ist dies nicht ein trauriger Beweis von der Macht, die oft der Schnaps- teufel auf einen Menschen ausübt, und ist nicht der größte Theil der Verbrechen ihm zuzuschreiben? Wenn mancher Grab­hügel sprechen und erzählen könnte!

Theegenutz Es muß auffallen, daß die medizinischen Autoritäten täglichen Theegenuß wieder viel häufiger verordnen, als früher, Kaffee und Cacao dagegen verbieten, weil diese weniger gut vertragen werden. Gar Mancher wird sich erst dann darüber klar, wie sehr ihm der Morgenkaffee zusetzt, wenn er es einige Wochen mit Thee versucht hat. Die brenz­lichen öligen Stoffe des Kaffees greifen den Magen an und machen das Getränk für Viele geradezu unverdaulich. Wenn man überdies bedenkt, wie viele Voraussetzungen gute Waare, frische und richtige Röstung, langsame, sorgfältige Be­reitung u. s. w. erfüllt sein müssen, um endlich zu einer guten Tasse Kaffee zu kommen, Thee dagegen überaus einfach zu bereiten und viel billiger ist, so muß man sich wundern, daß in Deutschland verhältnißmäßig noch so wenig Thee ge­trunken wird. Thee wirkt anregend und macht Eßlust, während Kaffee aufregt und durch ein Gefühl der Sättigung den Magen täuscht. Früher, als es des Morgens noch Suppe gab, war man mit dem Frühstück entschieden besser daran, denn weder Kaffee noch Cacao oder Thee sind Nahrungsmittel, sondern das, was man dazu gießt. Die übrigen vortrefflichen Eigen­schaften wirklich guten Thees werden vom Mittelstände noch nicht gebührend gewürdigt, denn Thee ist ein Genußmittel von köstlichem Geschmack, wirkt belebend auf Geist und Körper und erzeugt Arbeitslust und Wohlbehagen. Gegen Erkältungen (Influenza, Grippe rc.), bei körperlichen und geistigen Ab­spannungen wirkt, wie jeder Arzt bestätigt, nichts so belebend und durchwärmend als Thee, aber es muß guter Thee sein. Deshalb ist beim Einkauf Vorsicht geboten! Man verlange die Packete von Theefirmen, deren Ruf und Ansehen den Inhalt voll verbürgt, denn gar Vieles, was in Deutschland noch als Thee verkauft wird, ist eher geeignet, vom Theegenuß abzu­schrecken, als dazu zu ermuntern.

Auszüge aus dem Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Cassel.

Orb. Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in der Gemarkung von Orb belegenen, im Grundbuche von Orb zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den Namen des Schuhmachers Georg Eck zu Orb eingetragenen Grundstücke am 20. Mcrz 1901, vormittags 9 Uhr, durch das Königliche Amtsgericht zu Orb Zimmer Nr. 12 versteigert werden.

Randel, Gewerbe und Verkehr.

Frankfurt a. M., 23. Januar. (Ab endbörse.) Creditaftien 209.20b. Disconto-Commandit 179.3040b. Deutsche Bank 200.90b. Lombarden 26 b. Northern 86 70 b. Mittelmeer 98 25 b. West-Sili- jiancr 31.60 b. Anaiolische 81 40 b. Nüri berg-Fürther 100.75 b. Bad. Zucker 78 b. Zellstoff Dresden 93 50 b. . Caro - Heqeuscheidt 110.65 b. Eo.thard 157.50 b. Central 159.40 b. Nordost 110.20 b. Union 78.70 b. Iura-Simplon 100.50 b. Italiener 95.70 b. Mexikaner 25.50 b. Argen­tinier 74.40 b. do. innere 72 50 b. 1860er Loose 137 b. Westeregeln 208 50 b. Handelsgesellschaft 149.80 b. Goldrente 99 80 b. Chinesen 94 b.

Umsätze von 6V4 6V< Uh r. Northern 86.50 b.

Im Abendverkehr herrschte lebhaftes Geschäft. Schweizer Bahnen Italiener und Northern fest und behauptet. Banken auf heimische Käufe höher. Montan still und fest. Kassenwerehe gingen zu höheren Coursen um.

Buenos Aires, 23. Januar. Gold-Agio 132.20.

Berlin, 23. Januar. Produkte»markt. Weizen per Januar , per Mai 157.25, per Juli..

Roggen per Januar., per Mai 141.50, per Juli..

Hafer per Januar., per Mai 136..

Mais amerik. Mixed loco, per Januar 106. per Mai 106..

Rüböl per Januar 58.50, per Mai 58.40.

Spiritus, 70er loco 44.40, 50er..

Hamburg, 22. Januar. Kaffee good average Santos. Schluß- Course per März 31 Pf. per Mai 31V« Pf.

Telegraphischer Kursbericht.

Frankfurt, 24. Januar, 121/* Uhr.

Credit 209.10.

Staatsbahn 143.50.

Lombarden 25.80.

Disconto-Coinm. 179.30.

Deutsche Bank 200.20.

Handelsg. 149.80.

Dresdner..

Italiener 95.70.

30/0 Mexikaner 25.50.

3°/0 Portugiesen 24.30.

Tendenz: Durchweg fest.

40/0 Spanier 72..

Gotthard 157.80.

Schweiz. Nordost 101.10,

Central 152.40.

Union 98.70.

Jura 100.40.

Harpener 172..

Gelsenkirchener 173.25.

Laurahütte 195.75.

Bochumer 177.05.

Goldaklien höher.

Drahtbericbte desRan. Hnz.

Berlin, 24. Januar. DerDeutschen Tageszeitung" zufolge werden Konservative und Zentrum im Abgeordneten­hause einen gemeinsamen Antrag einbringen, der die Beschleu­nigung der Zolltarif, eform und möglichst gesteigerten land- wirthschaftlichen Zollschutz fordert.

Berlin, 24. Januar. Die Morgenblätter melden: In der Plenarversammlung des Landwirthschaftsrathes am 5. Februar wird die Neuregelung der Handelspolitik erörtert werden. Referent ist Graf Kanitz.

Königsberg, 24. Januar, 11 Uhr 35 Min. (Prival- telegramm.) Zu der Ermordung des Rittmeisters v. Krosigk meldet ein Privattelegramm derHartungschen Zei­tung" aus Gumbinnen: Nach dem Scharfschießen auf dem Scheibenstande ließ Rittmeister v. Krosigk die Schwadron die Karabiner im Vorraum der Reitschule ablegen und eine Ab­theilung reiten. Er selbst schoß, um die Pferde an den Knall zu gewöhnen, mit dem Revolver mittelst Platzpatronen, als plötzlich durch ein Loch in der Seitenwand ein scharfer Schuß fiel. Krosigk konnte noch den neben ihm stehenden Wachtmeister fragen: Haben Sie geschossen?" und brach dann durch die Brust getroffen zusammen. Der Tod trat nach 4 Minuten ein. Der Karabiner, mit dem der Schuß abgefeuert war, wurde noch rauchend vorgefunden. Er trug die Nummer 19 und gehörte einem Dragoner, der in der Abtheilung selbst mitritt. Dieser kann also nicht der Mörder sein. Die Untersuchung ist in vollem Gange, jedoch der Thäter bis jetzt nicht er­mittelt.

Brüstet, 24. Jan. Am 26. Januar feiert die hiesige deutsche Kolonie die Grundsteinlegung der neuen deutschen Schule. M

Paris, 24. Jan. Eine der größten Papier- f a b r i k e n Frankreichs ist in der vorletzten Nacht in Angou- téme abgebrannt. Der Schaden wird auf eine Million Franks geschätzt. 400 Arbeiter sind brotlos ge- worden.

Paris, 24. Januar, 11 Uhr 40 Min. (Privattele­gramm.) Präsident Loubet empfing heute den Grafen Münster, der sein Abberufungsschreiben überreichte.

Rom, 24. Januar. Der Unterrichtsminister erhielt in der Nacht ein Telegramm, nach welchem das Ableben Verdi's jeden Augenblick zu erwarten ist.

London, 24. Jan. Aus Durban wird gemeldet: Ein fürchterlicher Orkan, welcher mehrere Menschenleben forderte, verheerte die Stadt und Umgebung. Eine Kirche in Bothaville stüzte zusammen, zahlreiche Häuser wurden abgedeckt. Der Schaden ist bedeutend.

Hull, 24. Januar. Heute starb noch ein Mann von der Besatzung der DampfersFriary" an der Beulen- pest.

New-Pork, 24. Januar. Für morgen sind 3 950 000 Dollars Gold zur Verschiffung angemeldet.

* *

*

3um Ableben der Königin von England.

Berlin, 24. Januar. Nach einer Btätiermeloung aus London wird Kaiser Wilhelm im Laufe des heutigen Tages sich von Osborne nach Portsmouth und von da nach Windsor begeben, jedoch wird hier angenommen, daß der Kaiser solange in En gl and bleibt, bis der Kron­prinz eintrifft. Letzterer wird heute früh auf derHohen- zollern" in Cowes erwartet.

Berlin, 24. Januar. Ueber die gestrige Ceremonie im geheimen Rathe wird aus London gemeldet: Die Zahl der Anwesenden im geheimen Rathe, welche die Thronbe­steigungs-Proklamation mit anhörlen, betrug über 200. Der Herzog von Devonshire verlaß die Proklamation. Nachdem der König die übliche Eidesleistungsformel gesprochen hatte, erklärte er, er nehme den Namen Edward VII. an, gemäß dem Wunsche seiner geliebten Mutter, welche die höchsten häuslichen Tugenden mit der Vaterlandsliebe einer friedlieben­den Monarchin in sich vereinigt habe. Er habe den ehrerbie­tigen Wunsch, das Andenken an den Namen seines Vaters Albert als den ausschließlichen Schatz seiner geliebten Mutter zu belassen. Mit großem Nachdruck sprach dann der König von der Verantwortlichkeit der hohen Würde, die auf ihn ge­fallen sei. Er werde alle Kräfte einsetzen, um sich seiner hohen Stellung würdig zu zeigen. Der König hatte frei und mit Nachdruck gesprochen. Nach der Rede verließen Alle, welche nicht zum geheimen Rath gehörten, das Gemach und hierauf traten die königlichen Herzöge einzeln vor, leisteten den Treueid und küßten dem König die Hand, dann alle Mitglieder des ge­heimen Rathes. Wenn die Ankunft des Königs in London sich in aller Stille vollzog, so ließ sich doch schon eine halbe Stunde später, wie demBerl. Tagbl." depeschirt wird, als der König sich nach dem St. James-Palast begab, nicht mehr die patriotische Begeisterung zurückhalten und als der König nach dem Marlboroughouse zurückkehrte, begleiteten ihn jubelnde donnernde Cheers.

Berlin, 24. Januar. DemLokal-Anzeiger" wird aus London telegraphirt: Der Kommandeur der königlichen Dacht Alberta" hat Instruktionen, sein Schiffin Bereitschaft zu halten, um die Leiche der Königin Freitag nach Ports­mouth zu überführen. In Portsmouth- wird eine im­posante militärische Zeremonie beim Landen der Leiche statt- finden. Die Truppen werden an der Landungsbrücke Spalier bilden. König Edward Vll. kehrt heute nach Osborne zurück. Die Leichenfeier wird wahrscheinlich einen militärischen Charakter tragen. Der Tag ist noch nicht festges tzt, doch wird, wie es heißt, die Beisetzung nicht lange hinausgeschoben werden. Die Szene, als gestern Nachmittag die königlichen Bediensteten und die Gutsbevölkerung von der Leiche Abschied nahmen, war tief ergreifend. Der Ausdruck im Gesicht der entschlafenen Königin ist ruhig und friedlich.

Berlin, 24. Januar. DieVoss. Ztg." meldet: Der Magistrat von Berlin kondolirte dem deutschen Kaiser, der Kaiserin Friedrich und dem Lordmajor von London.

Wien, 24. Jan. DieWiener Abendpost" meldet: Kaiser Franz Josef richtete folgendes Telegramm an den König von England:Das Hinscheiden Deiner guten Mutter hat mich tief ergriffen. Ich spreche Dir zu diesem unersetzlichen Verluste mein inniges Beileid aus. Die Verewigte war mir durch viele Jahre eine treue und gnädige Freundin. Tiefe Gefühle gegenseitiger freundschaftlicher Sym­pathie waren auch stets die Grundlage unserer politischen Be­ziehungen. Ich gebe mich der Hoffnung hin, daß darin das Ableben Deiner unvergeßlichen Mutter nichts ändert, und daß wir Beide, an der Tradition festhaltend, auch in Zukunft un­seren Völkern die Segnungen der beiderseitigen vortrefflichen Beziehungen zuwenden". Franz Josef.

Brüstet, 24. Januar. Der Graf von Flandern begab sich im Laufe des gestrigen Nachmittags in die eng­lische Botschaft und drückte in seinem und der Gräfin Namen sein Beileid zum Ableben der Königin cus.

London, 24. Januar. Aus Kopenhagen wird gemeldet: Man glaubt hier, daß die Thronbesteigung Eduards VII. den Einfluß R ußlands am hiesigen Hofe vermindern wird.

London, 24. Januar. Ein Befehl des Kriegsamts weist die Truppen von London und Aldershot an, bei Verkündigung des neuen Königs morgen in den Straßen Spalier zu bilden.

London, 24. Januar. Die heutigen Morgenblätter stellen fest, daß der neue König die Negierung unter großen Schwierigkeiten beginnt, nicht so sehr, weil die allgemeine politische Lage schlecht sei, sondern weil seine Haltung derjenigen seiner verstorbenen Mutter entgegen ge­halten werden wird. Die Blätter weisen auf die geringe Unterstützung hin, die der neue König und die Königin Alexandra finden werden. Im Uebrigen sind die Kommentare der Presse für Eduard VII. im günstigen Sinne gehalten.

London, 24. Januar. Die Blätter theilen mit, daß man den Wortlaut der Proklamation des neuen Königs, welche heule an verschiedenen Stellen der Stadt aus­gerufen werden soll, noch nicht kennt. Dieselbe ist von den königlichen Prinzen und dem Lordmayor von London unterzeichnet. Das Parlament wird sich am Freitag ver­sammeln, um die königliche Botschaft entgegen zu nehmen und sich gleich darauf bis Mitte Februar zu vertagen. Heute wird im Schlosse zu Osborne ein Gottesdienst abgehalten werden.

London, 24. Januar, 11 Uhr 38 Min. (Privattele- gramm). Das Kanalgeschwader hat Befehl erhalten, bei Spirhead sich zu versammeln. Man nimmt an, daß es sich um eine Flottenkundgebung anläßlich der Trauerfeier für die Königin oder aus Anlaß der Thronbesteigung des Königs handelt.

* *

*

Dom Hurenkrieg.

London, 24. Januar. Aus Matjesf0ntein wird gemeldet: Zwei Mitglieder der Sutherlander berittenen Polizei sind wegen Verrathâ vom hiesigen Militärgericht zum Tode verurtheilt worden. Beide sind überführt und geständig, den Buren Mittheilungen über die Bewegungen der englischen Truppen gemacht zu haben.

London, 24. Januar. Aus Blömfontein wird ge­meldet : Die Klage gegen den Bürgermeister von Fauresmith wegen Verraths ist zurückgezogen worden. Der Bürgermeister ist vorläufig noch Kriegsgefangener.

London, 24. Januar. Die gestrige Verlustliste des Kriegsamtes über den südafrikanischen Krieg umfaßt einen Todten, 11 an Krankheit Verstorbene und 7 Ver­wundete.

*

Aus China.

Peking, 22. Januar. (Meldung derAgence Havas".) Fünfundzwanzigtausend Mann regulärer chinesischer Truppen haben sich in der Nähe von Tschentingfu ange­sammelt. Sie stehen einen Tagesmarsch von den französischen Truppen entfernt. General Voyron hat Anstalten getroffen, sie beobachten zu lassen. Der französische Gesandte Pichon richtete an Tsching und Li-Hung-Tschang ein in entschiedenem Tone gehaltenes Schreiben, in welchem verlangt wird, daß die Chines'n sich sofort zerstreuen sollen.

Shanghai, 23. Januar. (Meldung derAgenzia Stefani".) Elf Seeräuber, welche von italienischen Schiffen ergriffen waren, wurden heute in Ningpo hinge- richtet. Der Gouverneur sprach dem Admiral Candiani seinen Dank für den der Schifffahrt geleisteten Dienst aus.

Tientsin, 18. Januar. (Reuter-Meldung). General Lestel hielt zur Feier des Kronjubiläums Preußens eine Parade der deutschen Truppen ab.

Patent-Ertheilungen.

Nr. 118 087. Verfahren zur Darstellung eines schwefel­haltigen Farbstoffs aus Dinitrophenylamidoindazol. Leo­pold Cassella & Co. in Frankfurt a. M., vom 10. No­vember 1899 ab. Kl. 22b.

Schiffsbericht.

Hamburg, 23. Januar. Der DampferValencia" osn der Hamburg-Amerika-Linie ist vorgestern in Colon ein­getroffen.

Bremen, 23. Januar. Der Dampfer des Norddeutschen LloydCoblenz" ist vorgestern in Oporto eingetroffe .

London, 23. Januar. Der Castle-DampferCarisbrook Castle" ist auf der^Ausreise vorgestern in Kapstadt emge- troffen.

J^ungeiileideii

Von ärztlichen Autoritäten glänzende Er­folge erzielt mit SaitatOgeil. Zu haben in Apotheken und Drogerien.

Bauer & Cie., Berlin SO. 16.