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Hanauer Anzeiger
23. Januar
gewordene Wahl von Schiedsgerick tsbeisitzern vorgenommen. Von der durch den letzten Provinzial-Landtag erfo lgten WiederwLhl des Vorsitzenden des Vorstandes der Versicherungsanstalt auf 12 Jahre nahm der Ausschuß Kenntniß. Die Rechnung der Versicherungsanstalt über ihre Einnahmen und Ausgaben in 1899 war am 28. Dezember 1900 einer eingehenden Prüfung unterzogen und richtig befunden worden. Der Ausschuß ertheilte daher aus Antrag der Rechnungsprüfungskommission dem Vorstande Entlastung. Zu dem von dem Vorstande vorgelegten Entwurf des Haushaltsplans für 1901 gab der Ausschuß seine Zustimmung. Nach § 18 des Jnvaliden-Versicherungsgesetzes ist den Angehörigen solcher Versicherten, für welche die Versicherungsanstalt die Krankenfürsorge übernimmt, für die Dauer des Heilverfahrens eine Unterstützung zu zahlen. Diese Angehörigen- Unterstützung beträgt, sofern der Versicherte der reichs- oder landesgesetzlichen Krankensürsorge unterlag, die Hälfte des ihm zustehenden Krankengeldes, im Uebrigen ein Viertel des für den letzten Beschäftigungsart maßgebenden ortsüblichen Tagelohns gewöhnlicher Tagearbeiter. Diese Beträge haben sich als zu geringfügig und unzureichend erwiesen. Die VersicherungsAnstalt kann jedoch nicht ohne Weiteres von dieser gesetzlichen Vorschrift abweichen und willkürlich höhere Unterstützungen gewähren. Nur mit Genehmigung des Bundesraths kann durch übereinstimmenden Beschluß des Vorstandes und Ausschusses bestimmt werden, daß die Uebelschüsse des Sondervermögens der Versicherungs-Anstalten zu anderen als den im Gesetz vorg'sehenen Leistungen im Interesse der Rentenempfänger, Versicherten und deren Angehörigen verwendet werden. Der Vorstand hatte daher bei dem Ausschusse den Antrag gestellt, eine Eingabe an den Bundesrath zu richten, wonach die Angehörigen Unterstützung bis zum doppelten Betrage, als im Gesetz vorgeschrieben, gezahlt werden dürfen. Dieser Antrag fand einstimmige Annahme. Da der Bundesrath bis jetzt noch keine Bestimmungen über die Form der Vernichtung von Quittungskarten erlassen hat, konnte über die Raumbeschaffung für die Quittung?karten noch kein endgültiger Beschluß gefaßt werden. Wegen des etwa erforderlichen Neu- oder Erweiterungsbaues des Verwaltungsgebäudes wurde die im vorigen Jahre zur Unterstützung des Vorstandes gewählte Baukommission beibehalien. Der Ausschuß nahm ferner davon Kenntniß, daß nach der Genehmigung des Reichs-Versicherungs-Amis jährlich 400 000 Mk. zur Förderung des gemeinnützigen Baues von Albeiterwohnungen über die mündelsichere Grenze hinaus bis 75 Prozent des Schätzungswertes ausgeliehen werden dürfen. Die Anfragen des Ausschußmitgliedes Stolz:
1. ob die Landes-Versicherungs-Aifftalt in der Lage und gewillt sei, die von dem Nassauischen Heilstättenverein bei Naurod zu erbauende Heilanstalt für Lungenkranke hypothekarisch zu leihen und
2. welche Erfahrung die Anstalt in Bezug auf Behandlung und Veipflegung von Kranken in Krankenanstalten gemacht habe,
wurden dahin beantwortet: zu 1. daß die Beleihuug nicht angängig sei, weil der Heilslâtten-Verein die Aufnahme von versicherten Arbeitern in die Anstalt abgelehnt habe; zu 2. daß die von der Versicherungs-Anstalt beschickten Krankenhäuser im Allgemeinen die volle Zufriedenheit des Vorstandes gefunden haben. Im verstossenen Jahre sind verschiedentlich Klagen über die Lungenheilanstalt bei Oberkaufungen laut geworden. Soweit diese Klagen einen berechtigten Hintergrund hatten, ist seitens des Vorstandes der Oberkaufunger Lungenheilstätte alsbald aus eigener Initiative Abhilfe geschaffen worden, und hat sich der Landeshauptmann Freiherr Rietesel zu Eisenbach gelegentlich persönlich davon überzeugt, daß zu Klagen ein berechtigter Anlaß nicht mehr vorhanden ist. Der Antrag des Ausschußmitgliedes Brinkmann, daß die Versicherungs-Anstalt die Kosten für die erstmalige Untersuchung von Tuberkelkranken Zwecks Einleitung eines Heilverfahrens übernehme, wurde dem Vorstande mit Rücksicht aus den von Letzterem erhobenen grundsätzlichen Widerspruch lediglich zur Erwägung überwiesen.
-r. Provinzial - Rabbiner. Gestern wurde Herr Provinzral-Rabbmer Dr. Bamberger in sein Amt eingeführt. Derselbe traf mittags nebst Familie am 'Westbahnhofe
König Karl I. als Gefangener mit seinen Kindern, dem Prinzen Heinrich und der Prinzessin Elisabeth. In diesem Schloß starb die Tochter Karls L, die Prinzessin Elisabeth, 19 Monate nach der Hinrichtung ihres Va ers, und ihr hat in der Kirche von Newport die Königin Viktoria ein sühnendes Denkmal errichten erlassen, in ihrem Wittwenschmerz das Herzeleid der Verwaisten mitfühlend. In dem reizenden Steephill Castle bei Ventnor, an der Südküste der Insel Wight, wohnte die Kaiserin Elisabeth von Oesterreich! Welche Fülle wehmüthiger und ernster Erinnerungen inmitten dieses lachenden Paradieses. Königin Viktoria hat das Schloß am Meer geliebt mit allen Erinnerungen der Liebe ihrer Jugend, der Tröstung, des Labsals, das ihr Witthum, ihr Alter hier gefunden hat. Hier war es auch, wo sie wiederholt den ältesten Sohn ihrer ältesten Tochter, den Kaiser Wilhelm, als Gast so herzlich empfing, der auf die erste Kunde ihrer schweren Erkrankung an ihr Krankenlager geeilt ist.
Tie Insel Wight, die Königin des Liebreizes im norddischen Meere, sollte die Weihe des Sterbens einer ehrwürdigen, geliebten Königin empfangen.
Kunst und Leben.
St. Frankfurter Kunstnotizen. Frankfurt a. M., 22. Januar. Ein umfangreiches Programm brachte das gestrige Konzert des Rühl'schen Gesangvereins. Zunächst interessirten zwei neue Kompositionen des verdienstvollen Vereinsdirigenten Herrn Prof. D. Bernh. Scholz, dessen „Hymne an die Nacht" (Gedicht von Longfallow) und „Weihgeschenk" (Dichtung von Konr. Ferd. Meyer) sehr beifällig ausgenommen wurden. Auch die Ausführung der Schubert'schen „Messe in Es-diir," und des Finale aus Mendelssohns „Loreley", sowie die Arie „Ich grausam, o mein Geliebter" aus Mozarts „Don Juan" befriedigten in jeder Hinsicht.
hier ein, woselbst die Begrüßung seitens der Vorsteher der hiesigen israelitischen Gemeinde sowie eines Mitglieds des Provinzial-Vorsteheramtes staitfand. Bei Ankunft im Rabbinerhause hieß der Vorsitzende des Provinzial-Vorsteheramtes, Herr Jul. Hirsch, den Herrn Rabbiner und dessen Familie namens der hiesigen israel. Gemeinde und der Provinz herzlichst willkommen, dabei dem Wunsche Ausdruck gebens, daß sein Wirken ein segensreiches und ersprießliches sein möge. Gleichzeitig überreichte Herr A. Fürth im Auftrage der israel. Gemeinde Hanau's eine Adresse sowie ein Einzugsgeschenk. Anschließend hieran überbrachte Herr Kreisvorsteher D. Fürth die Glückwünsche der Vorsteher des Kreises. In bewegten Worten dankte Herr Provinzal-Rabbiner Dr. Bamberger und versicherte, daß es sein stetes Bestreben sein werde, das in ihn gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen und den Frieden in der engeren Gemeinde sowohl als auch in der weiteren Provinz zu erhalten und zu fördern.
* Stadttheater. (Benef iz Hermann Metz.) Unser beliebter Helden-Vater, der gerade in diesem Jahre auf eine 25jährige sehr ehrenvolle künstlerische Laufbahn zurückblickt, hat Gerhart Hauptmann's wunderbare Märchen-Dichtung „Die versunkene Glocke" zu seinem Benefiz gewählt. Die vornehme Wahl gerade dieses idealen Dichterwerkes bekundet den feinen Geschmack des beliebten Darstellers, der sich ja auch stets in seinen Rollen auf die sympatischste Art bemerkbar macht. Hermann Metz gehört zu jenen Darstellern, die der Spur der Wahrheit folgen, zur Fahne der schauspielerischen Natürlichkeit geschworen haben und gerade dadurch berühren uns seine Gestalten so anheimelnd und wohlthuend. Möchte dem trefflichen Künstler ein recht gefülltes Haus be- schieden sein. — Eine weitere Aufführung der versunkenen Glocke findet iw dieser Saison nicht mehr statt.
* 25jähriges Bühnenjubiläum. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, kann das beliebte Mitglied unseres Theater-Ense nbles Herr Hermann Metz auf eine 25jährige künstlerische Laufbahn zurückschauen. Einige Daten dürften bei dieser Gelegenheit von Interesse sein. Geboren 185 L in Cassel, absoloirte M. das Gymnasium, um dann anfangs Jurisprudenz, später Philologie zu studiren. Bei Ausbruch des deutsch-französischen Krieges trat er als Kriegsfreiwilliger im 79. Regiment ein und machte den Feldzug mit. Nach mannigfachen Wechselfällen ging er 1875 zur Bühne und begann diese neue Laufbahn in Freiburg im Breisgau. Später war er an den Theatern in Basel, Zürich, Sigmaringen, Stralsund, Altenburg und Essen beschäftigt.
* Gemeindebeamten-Marsch. Wie wir nachträglich erfahren, hat der am vergangenen Sonntag in dem Promenadenkonzert zu Gehör gebrachte „GemeinoebeamtewMarsch" Herrn Schlachthof - Direktor Becker zum Verfasser. Wir wünschen dem genannten Herrn Glück zu seinem Erstlings- erfolg und hoffen, daß derselbe auf dem nunmehr einmal beschrittenen Gebiet der Tondichtung noch mehr und noch recht Wackeres leistet.
+ Die Visbrücke des Mainstroms ist gestern Nachmittag um 1 Uhr unter starkem Gemse geborsten. Das Er- eigniß wurde der Uferbevölkerung durch Gew.hrsalven verkündet. Rasch schoben die mächtigen Eisschollen unter einem, dem Brausen eines vorübereilenden Bahnzvgs gleichenden Rauschen zu Thal. Nach 3 Stunden war der Strom oberhalb Hanau frei, unterhalb Hanau stellte sich das Eis jedoch bald wieder. Der rasch fallende Fluß setzte an den beiden Ufern gewaltige Eismassen ab.
Den eigenen Sohn überfahren! Am Samstag ließ sich in Wertheim ein 12jihriger Realschüler vom Zuge überfahren; der Kopf wurde von Rumpfe getrennt. Wie es sich in der Station herausstellte, war der Zugführer der Vater des nicht „gut gerathenen" Sohnes, der freiwillig den Tod suchte.
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§ Bruchköbel, 23. Jan. Ter Ortsdiener Herr Hrch. Reuter und dessen Ehefrau feiern heute das Fest ihrer silbernen Hochzeit.
^ Hochstadt, 23. Januar. Der mit Spenglerarbeiten auf dem Frankfurter Ostbahnhof beschäftigte 2ljährige Spengler Bauer von hier gerieth gestern Abend zwischen die Buffer zweier Wagen und erhielt derart schwere Verletzungen, daß er bald nach seiner Verbringung ins Heiliggeist Hospital daselbst verschied. Der junge Mann wollte, den Ranz-n auf dem Rücken, über das Geleise gehen, blieb dabei mit dem Ranzen an dem Buffer eines Wagens hängen und im gleichen Augenblick stieß auch ein Güterzug ab, sodaß B. zwischen die Buffer zweier Wog°n gerieth.
2 Enkheim, 22. Januar. Aus einer Halle der hiesigen Günther'schen Eiswerke wurden kürzlich an einer Lokomobile Eisen- und Messingtheile im Werthe von 200 Mk. entwendet. Trotz eifrig angestellter polizeilicher Nachforschungen konnte der Dieb bis jetzt nicht ermittelt werden.
Aus dem Gerlchtssaal.
Sitzung des Schöffengerichts vom 22. Januar.
Ein Bettler F. erhält 1 Woche, ein Bettler W. 10 Tage Haft. — Am 2. Dezember hatten sich in der B.'schen Wirthschaft zu Bruchköbel die Mitglieder des dortigen Gesangvereins zum gemüthlichen Beisammensein eingefunden und ließen als sangeskundige Zecher ihren Kehlen frohe Lieder entströmen. Das erregte den Neid einer Anzahl anderer Sänger, die ebenfalls in der Wirthschaft waren, und diese suchten die ersterwähnten Sänger, sobald diese ein Lied angestimmt hatten, zu übertreffen, indem sie ihren eigenen Vortrag zu einem gradiösen Fortissimo steigerten, wodurch natürlich eine Katzenmusik entstand, der wegen ihrer Gefahr für das Trommelfell gewöhnlicher Sterblicher durch ein Machtwort des Gendarmen ein Ziel gesetzt wurde. Die Folge dieses Bruchköbeler Gesangswettstreites war, daß dem Wirth ein Strafmandat von 15 M. übermittelt wurde, wegen Duldung einer unerlaubten „Musik"aufführung, gegen das er aber Einspruch erhob, weil er sein Veto bei dem „Singen" eingelegt hatte, jedoch damit nicht durchgedrungen war. Der Wirth erzielt seine Freisprechung. — Der 15jährige Tag
löhner B. half einem Tapezirer beim Tapeziren eines Zimmers, das zwei Ladnerinnen bewohnten und annektirte dabei aus einem Wandschränkchen zwei den Mädchen gehörige Ringe. Er erhält 3 Tage Gefängniß. — Der Restaurateur S. hatte einen Strafbefehl von 15 M. erhalten, weil er in der Bußwoche in seinem Saal Musik geduldet hatte. Der Beschuldigte hat Einspruch erhoben, weil er für den betreffenden Tag den Saal an einen israelitischen Restaurateur ver- miethet hatte, demnach dieser verantwortlich sei. S. wird freigesprochen. — Der Weißbinder M. von Niederrodenbach war von einem dortigen Gesangverein als Kellner für ein Waldfest engagirt und erhielt als solcher 3 M. Wechselgeld, das er unterschlug. Er erhält 3 Tage Gefängniß. — Der Schüler B. ging mit dem Bruder einer Poliseuse nach Hause und entwendete bei der Gelegenheit den Ring des Mädchens, der in einem Kästchen lag. Er schenkte den Ring nachher einem anderen Mädchen. Das Gericht erkennt auf einen Verweis. — Der inzwischen eingegangene „Humoristische Musikverein Edelweiß" hatte am 7. Oktober v. I. einen Ausflug nach Kesselstadt veranstaltet. Abends gegen 11 Uhr wurde dem Vorsitzenden, Taglöhner K., gemeldet, daß von frivoler Hand dem Kalbfell der großen Trommel ein erheblicher Defekt zugefügt worden war. Er stellte darüber eine hochnothpeinliche Inquisition an, bei der zuerst der Paukenschläger, Arbeiter Jean H., vernommen wurde. Dieser wurde sogleich unwirsch und wollte dem Heinrich B. auf den Leib rücken. Der Vorsitzende K. hielt ihn zurück und nun eilte sofort der Bruder des Jean H., Georg H., zu Hilfe. Er hatte sich erst mit einer dem Bestand der Theaterbühne entliehenen Latte bewaffnet und schlug dem K. zwei Mal über den Kopf. Nun entstand ein allgemeines Zugreifen, bei welchem es dem Vorsitzenden K. schlecht erging. Unter den Zugreifenden war auch die holde Weiblichkeit vertreten und K. wurde von „zarten Händen" bezw. Fingernägeln im Gesicht derart zugerichtet, daß er einem tätiowirten Indianer nicht unähnlich sah und acht Tage das Zimmer hüten mußte. Das Nachspiel jenes fidelen Ausflugs findet vor dem Schöffengericht statt und Georg H., dessen Vater Ludwig H., sowie seine Mutter und Tante erscheinen als Angeklagte. Georg H. gibt den Gebrauch der Latte zu, sein Vater soll dem K. während des Gefechts mit der Faust hart zugesetzt haben, während die weiblichen Angeklagten Diejenigen sein sollen, die ihre Fingernägel in Thätigkeit setzten. Der Georg H. erhält 2 Monate Gefängniß, der Ludwig H. 50 M. Geldstrafe, die weiblichen Angeklagten werden mangelnden Beweises halber freigesprochen.
Telegraphischer Wetterbericht der beutftben Secwarte.
Telegramm aus Hamburg vom 23. Januar.
(9 Uhr 40 Min.)
Ein Maximum über 778 mm. erstreckt sich von Frankreich bis ins Alpengebiet, ein Minimum unter 720 mm. lagert über Lappland. In Deutschland ist das Wetter mild, außer im Süden vielfach heiter, an der preußischen Küste herrscht Nordweststurm.
Prognose für den 24. d. Mts.: Meist mildes, ruhiges, trockenes Wetter wahrscheinlich.
Barometerstand
mittags 12 Uhr am 22./1. 23./1.
Sehr trocken Beständig
Schön Veränderlich
Regen (Wind
Diel Regen Sturm
Ueretnsnachrichten
für Mittwoch den 23 Januar.
Kunstverein - In der Aula der König!. Akademie: Ausstellung von Gemälden ze
Hanauer Stadttbeater: „Die Schu'reiterin", Lustsp'el in 1 Akt von ■ Poll. „D.'r zerbrochene Krug', Lustspiel von H. v. Kleist.
„D^r Präsident", Schwank in 1 Akt von Kläger; Anfang 7 Uhr.
Nationalliberaler Verein in Hanau: Abends 8Va Uhr: Hauptversammlung im Gasthause „zur Post".
Evang. Männer- und JünglingSverein: Posaunenblasen lEvang. Ver- einshaus).
Kaufmännischer Verein Hanau: Vereinsabend im Restaurant Kippert.
Gesellschaft „Treu beim Alten": Zusammenkunft in der „Brauerei Orschler".
Turn- u. Fechtklub: Fechten und Turnen der Männerabthesiung.
Arends'scher Stenographenveretn Apollobund" (Gasthaus „z. Grafm Philipp Ludwig ): Vereinsabend.
Thaler-stlub: Zusammenkunft in den .3 Hasen".
Christlicher Arbeiterverein: Gesangstunde im Vereinslokal „zum Elephanten".
Hanauer Schützenverein: Vereinsabend im „Restaurant Mohr."
Handwerker-Bezirksverein: Zusammenkunft in der „Allernanta".
Freiwillige Feuerwehr: 1. Komp im „goldnen Herz"; Steiger-KorpS
in der „Brauerei Beck .
Männerabtheilung der Turngemeinde: Turnen.
Nersteigenmgs- etc. Kâvder
für Donnerstag den 21 Januar.
Holzversteigerungen : a) in bet Oberförstern Hanau; Termin vor- mittaos 10 Uhr im „Kaiserbof", Lamboystroße ef. Nr. 1b Han. Anz."). — b) im Gemeindemald zu Biuchköbel, Distrikt Buchenhceg und Drei- steg; Termin vormittags 10 Uhr, Zusammenkunft in der Buchenheeg (s. Nr. 12 „Han Anz ").
Vormittags 11 Uhr wird auf dem Kavallerie-Kasernenhof deS Thüring. Ulanen-Regts. Nr. 6 ein zum Reitdienst nicht mehr geeig-