18. Januar.
Hanauer Anznqer
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-Gisenbahndamm die Schlittschuhläufer, namentlich Kinder, gegen talte Nordluft geschützt sind. Diese Eisfläche ist spiegelglatt und vollständig gefahrlos. Namentlich ist sie Eltern zu empfehlen, die keine Zeit haben, ihre Kinder auf dem^Eise zu beaufsichtigen.
* Heffenland. Inhalt der Nummer 2 des „Hessen- land": Ritter, Anna. „Gewitter" — „Frühlingsabend" (Gedichte). — Gerland , Otto. „Die Reise des Landgrafen Karl von Hesien nach Italien" (Schluß). — L. A. „Mel- sunger Familiennamen bis 1626" (Lchluß). — Gilsa, F. Don und zu. „Eine alte hessische Rangliste". — Losch, Philipp. „Die Hochzeit des Landgrafen Georg von Hessen-Darmstadt mit der Gräfin Magdalene von der Lippe" — Aus alter und neuer Zeit. — Aus Heimath und Fremde. — Hessische Bücherschau. — Personalien.
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R O Langenselbold, 18. Januar. Der hiesige Schützen- Verein hält am nächsten Sonntag sein diesjähriges Winterfest im „Adler" ab. Nach den in den Vorjahren so beifällig aufgenommenen Veranstaltungen gleicher Art zu urtheilen, scheint auch das diesjährige Programm recht angenehme Stunden zu versprechen.
o Rückingen, 16. Januar. Wer genöthigt ist, die Hanauer-Kleinbahn benutzen zu müssen, hat sicherlich an seiner Kleidung schon die unliebsame Entdeckung gemacht, daß die Reinlichkeit in den Personenwagen noch nicht den Standpunkt erreicht hat, welchen die Fahrgäste billiger Weise beanspruchen können. Es wäre sehr zu wünschen, wenn diese Zeilen dazu beitrügen, daß man sich an zuständiger Stelle entschlösse, im Interesse des Publikums und des Rufes der Bahn die erforderlichen Mittel zum Abstauben der Sitzplätze zu bewilligen. — Zu einem recht günstigen Resultat hinsichtlich der gesundheitlichen Verhältnisse des Ortes gelangt man bei Inbetrachtziehung des Alters der in den letzten drei Monaten hier verstorbenen Personen. Es betrug deren Aller 73^2, 62, 62, B31/«, 65, 75 und 73^2, also durchschnittlich über 70 Jahre.
Vereinsnachrichten
für Freitag den 18. Januar.
Kunstverem'j In b?r Aula der König!. Akademie: Ausstellung vor Gemälden rc
Hanauer Stadtihe,ter: ,En Erfolg", Lustspiel in 4 Akten von P. Lindau; Anfang 7 Uhr.
Toang. Männer- und Jüngtrngsverein: Unterhaltungsabend (Evang. VereinshouS).
MerkeS'scher Stenographen-Verein: Fortbildungskursus im Restaurant „zur Sonne'.
Klub der „Harmlosen" : Gemüthliche Zusammenkunft im „Frankfurter Bau .
Turn- u Fechtklub : Turnen.
Hanauer Schützenverein: Zimmerstutzenschießen.
Bicycleklub .Hannovia": ittubabend in der „goldenen Gerste".
Männerabtheiiung der Turngemeinde: Turnen.
Verein für Homöopathie und Naturheilkunde: Vereinsabend in der „goldenen Gerste".
Radfahrerverein Hanauer Radsport 1895: Vereinsabend im „Restaurant zum Karpfen", Rosenstraße
Athletenklub Germania : Riegenstemmen und Ringen der 2. und
3. Klasse (Restauration Wageubach, Paradeplatz).
Gesellschaft „Scharfes Eck : Verei sabend.
für Samstag den 19, Januar.
Pferdtvkrsichnungrv rem für den Landkc iS Hanau: Vormittags 11 Uh r: Generatversummluug im Gast.iaus „zum goldenen Löwen" barster.
Landwirthichaftlicher Kreisvercin Hanau: Nachmittags 2 Uhr: Versammlung im Gasthaus , zrm goldenen Löwen" dahier.
DscheigermM- dr, KKLrudrr
für Samstag den 19. Januar.
Von Mittags 12 Uhr ab werden in der WirthschaU „zum Brou- Hüb’l , © irtnersfr ^e 31, verschiedene neue Bilder Hub onreie Gegenstände du ch den Sensal und Auktwnalor Herrn Heinc. Seitz gegen Laare Zahlung versteige.t.
Barometerstand
mittags 12 Uhr am 17.,1. ' 18,4.
Sehr trocken Bestärrdig
Schön Veränderlich
Rogen (Wind
Biel Regen
Sturm
Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Seewarte.
Telegramm aus Hamburg vom 18. Januar.
(9 Uhr 35 Min.)
Em Maximum von über 770 mm lagert über Süd- und Ostdeutschland, ein Minimum unter 755 mm westlich von Schottland. In Deutschland herrscht ruhiges, meist nebliges, trockenes Frostwetter. scheinttch^^ ^r ^ ^ Januar: Wenig Aenderung wahr-
Hus J^ab und fern.
Geltthauseu, 15. Januar. In letzter Nacht gegen halb Uhr zersprang im benachbarten Dorfe Kassel ein Rohr der Frankfurter Q u e l l w a s s e r l e i t u n g. Die ungeheuere Waffermasse brach, weil der Boden so festgefroren ist, dem Hause des Adam Schum, Bauer, in die Keller, hob dte ästen, die Diele fußhoch, ja, das ganze Haus, daß es in
allen Fugen krachte. Die Bewohner meinten, es sei im oberen Stocke d<s Hauses Feuer ausgebrochen. Aber schon kamen die Wassenfluchen. Die Leute retteten aus dem unteren Stockwerk nur das nackte Leben. Das Wasser suchte sich Ausgänge, brach ein Gefach durch die Giebelwand und als es aus der geöffneten Hausthüte Herausströmen konnte, nahm die Fluth die beweglichen Haus- und Küchengeräthe, Kleidungsstücke pp. mit sich fort. Die Kellervorräthe kamen der Straße entlang gerollt und noch heute steht man in größ.ren und kleineren Mengen dieselben angefroren, da wo die Fluth ihren Weg hergenommen hat. Der Schaden der Stadt Frankfurt mag sich wohl auf einige Tausende belaufen.
Vernbach, 14. Januar. Nach längeren Verhandlungen, abgehalten in Somborn und Altenmittlau, wurde gestern hier der „Ober-Freigerichter Sängerbund" gegründet. Als 1. Präsident wurde gewählt Herr Lehrer Schneider-Somborn, als 2. Herr Lehrer Jörg-Bernbach, Schriftführer Herr Werkführer Spring-Horbach, Kassirer Herr Rieß-Neuses. Zum Beitritt haben 7 Vereine unterzeichnet und hoffen wir, daß der junge Bund unter der Leitung obiger Herren blühen und gedeihen möge.
Hünfeld, 16. Januar. Der Reichstagsabgeordnete Richard Müller-Fulda schreibt aus Berlin dem „Hünfelder Kreisblatr": Die Aussichten für das Zustandekommen der Bahnlinie Hünfeld-Vacha-Geisa und Gerst u n g e n sind durchaus günstig, eine Verlegung von Vacha nach Hersseld kommt nach den eingezogenen Juforma- tiouen nicht in Betracht. Das in letzter Zeit aufgetauchte Projekt ainer Eisenbahn von Fulda über Schlitz nach Hersfeld steht mit der Bahn Hünfeld-Vacha Geisa in keinem Zusammenhang, würde vielmehr dazu bestimmt sein, das Fulda-Thal zwischen Hersfeld und Fulda aufzuschließen und zugleich einen Theil der projektirten Linie Hersfeld-Treysa (Hersfeld-Nieder- aula) bilden. Es ist übrigens nicht ausgeschlossen, daß später auch noch eine Verbindung zwischen der Linie Vacha-Gerstungen und Hersfeld hergestellt wird, insbesondere wenn sich die Kali-Industrie im Kreise Hersfeld entwickelungsfähig zeigen sollte. Der Kreis Hünfeld darf demnach dem Zustandekommen der so lange erhofften Bahnlinie Hünfeld-Vacha-Geisa und Gerstungen mit um so größerem Vertrauen entgegensehen, als die Energie, mit welcher der Vertreter des Kreises im preußischen Abgeordnetenhause, Herr Oberförster Kaute in Burghaun, di se Angelegenheit seither schon behandelt hat, die Gewähr bietet, daß auch fernerhin nichts unterlassen werden wird, die Interessen des Kreises zu wahren.
St. Frankfurt, 16. Januar. Das altrenommirte Reisebureau I. Schottenfels & Co., Frankfurter Hof, Frankfurt a. Main, veranstaltet zum 30. März eine Gesellschaftsreise nach Italien, gelegentlich welcher die Ostelfeiertage in Rom zugebracht werden, und zum 4. April eine andere nach Ober- Italien, den Seen und der Riviera, welche beide Reisen jede nicht mehr als 20 Theilnehmer zählen sollen, um denselben einen recht familiären und gemächlichen Charakter zu verleihen. Für sämmtliche Städte sind erstklassige Hotels vorgesehen, alle größeren Strecken in den Städten werden mit Wagenfahrten vtsoloirt und wird das genannte Bureau durch seine lang- jühr ge Erfahrung dafür sorgen, daß allen Theilnehmern ehte ebenso genuß- als lehrreiche Reise geboten wird. Prospekte und näheren Mittheilungen sind durch das genannte Bureau erhältlich.
Bingen, 17. Jan. Der Direktor der Aktien-Brauerei Anton Meurer ist seit heute spurlos verschwunden. Er stand in Geldverblndungen mit der verkrachten Weinsirma Schnabel und Frank in Bingen.
G Froschhausen, 17. Januar. Durch die Auffindung eines halberstarrten, etwa 8 Jahre alten unbekannten Knaben im Geschäfts-Frachtivagcn einer hiesigen Fabrik wurde heute früh unsere Bewohneischaft in Aufregung verfitzt. Die Familie des Fabrikanten nahm sich des hilflosen Findlings in liebevollster Fürsorge an und es gelang bald ihren Bemühungen, den verlassenen Jungen zum Bewußtsein zu bringen. Aus feinen verworrenen Angaben über seine Herkunft und mit Hilfe des Telephons rombe der Sachverhalt aufgeklärt. , Der Aufgefundene ist der 8jährige Johann E ß - l i n g e n aus Hanau, zuerst nannte er sich „Müller". Derselbe überbrachte seinem in der Pulverfabrik bei Hanau beschäftigten Vater gestern Mittag ^das Vesperbrod und bestieg auf dem Rückwege den aus dem Spessart heimkehrenden, mit einem schützenden Segeltuche überdachten Frachtwagen des hiesigen Fabrikanten ohne Vorwissen des Fuhrmannes. Der Knabe wollte in Hanau den Wagen unbemerkt wieder verlassen, war aber eingeschlafen und selbst dann noch nicht erwacht, als das Fuhrwerk hier eingetroffen war. Das Kind blieb vielmehr im Schlafe, während der ganzen Nacht dem strengen Froste ausgesetzt, und wäre sicher erfroren, wenn der überdeckte Wagen in der kalten Nacht nicht unter einer schützenden Thorhalle gestanden hätte. Die telephonisch verständigte Hanauer Polizei- direktion setzte die Eltern des Jungen über dessen Verbleib in Kenntniß. (Anm. der Redaktion: Wie wir ergänzend mittheilen können, ist es nicht zum ersten Male, daß der Junge derartige Streiche verübt, denn mit Vorliebe besteigt er die aus der Nachbarschaft kommenden Fuhrwerke. So mußte er wiederholt schon aus Somborn, Gondsroth, Gelnhausen rc. abgeholt werden.)
Hus aller Mett.
Hinrichtung. Gestern ist in Leipzig der Raubmörder Dreßler, der am 29. Juni den Braugehilfen Haase bei Borna erdrosselt und beraubt hatte, im Hofe des Landgerichts durch den Scharfrichter Brandt mit dem Fallbeil hingerichtet worden.
Der große Elberfelder Militärbefreiungsprozeß ist bis zum Mai vertagt worden.
Eine Schreckensthat. Auf geradezu furchtbare Weise hat sich das Leben genommen der Bruchmeister Wilhelm Eickholt in Lengerich. Er steckte sich eine Dynamitpatrone in den Mund und brachte dieselbe alsdann zur Cn'ladung. Die Wirkung war eine furchtbare: der Köiper des Selbstmörders wurde buchstäblich zerfetzt. Die Detonation war weithin vernehmbar. Die Ursache der furchtbaren That ist nicht bekannt.
In der Könitzer Mordaffaire sind die Behörden in fieberhafter Thätigkeit, um Licht in das Dunkel zu bringen. Bisher sind zwar noch keine nennenswerthen Resultate bekannt geworden. Trotzdem ist man' in cingeweihten Kreisen der Meinung, daß man bereits in kürzester Zeit die ganze traurige Angelegenheit aufgeklärt sehen wird. Es liegen hierzu folgende Telegramme / vor:
Konitz, 17. Januar. Heutes Vormittag hat eine polizeiliche Absuchung des Mönchsees sowie eine Durchsuchung der : Rähmstraße und des Mönchangers stattgefunden. Die Durchsuchung wurde von der Lokalpolizei unter Zuziehung von Gendarmerie und Nachtwachtbeamten vorgenommen. Unter den Personen, deren Wohnungen besichtigt wurden, sind solche, deren Namen neuerdings odervielmehr mu-wdings wiederinder Untersuchung eine Rolle spielen. Das Resultat war, so viel bekannt, ein negatives. Berliner Kriminalkomm'sfirr v. Kracht konnte an den Feststellungen nicht theilnehmen, da er bisher nach Konitz nicht zurückgekehrt ist. Trotz des negativen Ausfalls der heutigen Haussuchungen bleibt die Wahrscheinlichkeit bestehen, daß die Mordangelegenheit unmitttelbar vor ihrer Aufklärung steht.
Konitz, 17. Januar. Bei den heutigen Haussuchungen handelte es sich unter anderem um die Gewinnung von Schriftproben und so wurde nach Briefen und dergleichen Dingen eifrig recherchirt. Anonyme Briefe haben nämlich während der letzten Zeit eine gewisse Rolle gespielt. So ist einer bekannten hi sigen Persönlichkeit ein Brief zugegangen, der schwere Verdächtigutzzen gegen den hiesigen Kreisschulinspektor Rhooe enthält. Ein der Gattin des genannten Beamten gehöriges Taschentuch wurde seiner Zeit beim Kopfe des Ermordeten gefunden; die Eigenthümerin des Tuches wurde erst durch Zufall entdeckt, nachdem die Behörden sich durch umfangreiche Bekanntmachungen vergeblich bemüht hatten, sie zu ermitteln. Man vermuthet, daß das erwähnte anonyme Schreiben auf einen Racheakt zurückz »führen sei. Im Zusammenhangs hiermit haben auch bei einigen hiesigen in der Nähe des Mönchsees wohnhaften Lehrern, unter ihnen bei den Lehrern Zuschneider und Weiche!, Haussuchungen stattgefunden. Auch an anderen Stellen wurden Recherchen vorgenommen.
Berlin, 18. Januar. (Telegramm.) Nach einer Meldung aus Konitz war das Resultat der gestrigen Haussuchungen, soviel bekannt ist, bis jetzt negativ. Trotzdem bleibt die Wahrscheinlichkeit bestehen, daß die Mordangelegenheit unmittelbar vor ihrer Aufk.ärung steht. Es handelt sich bei den Haussuchungen u. A. um die Gewinnung von Schriftproben und so wurde nach Briefen und dergleichen Dingen eifrig recherchirt. Auch bei Levi wurde eine neue Haussuchung abgehalten.
Durch die Explosion eines großen Ac'tylen-Gask ssels im Stolzeschen Gasthause zu Harpstedt wurden der Schlosserlehrling Depke aus Moorkamp und der Bäckergeselle Klenke- Harpstedt entsetzlich verstümmelt und sofort gctödlet sowie im Kesselhause große Verheerungen ungeachtet.
Gut hinausgegeben. Ein Professor der Technischen Hochschule in Stuttgart war zu einer Studentenkneipe geladen. Er war bekannt als ein höchst jovialer Herr, machte gern Spaß und ließ auch gern einen solchen über sich ergehen. Gegen Mitternacht meinte nun einer der Studenten zu bemerken, daß der Gang des Herrn Professors etwas Schwankendes an sich habe. Er wandte sich an ihn mit der Frage: „Sagen Sie einmal, Herr Professor, woher,kommt es denn, daß die Getränke den älteren Herren in die Füße steigen, während sie uns jüngeren Menschenkindern in den Kopf steigen?" Lächelnd gab der Herr Professor zur Antwort; „Das ist sehr einfach zu lösen, die Getränke suchen eben hei jedem Menschen die schwache Seite auf."
Kleine Chronik. Hamburg, 17. Januar. In der Woermannstraße 6 ist die Familie des Werftbeamten Srübing, bestehend aus dem Mann, seiner F au und ihren vier Kindern, infolge Gasvergiftung töotlich erkrankt; das jüngste Kind ist bereits gestorben, die anderen Familienmitglieder befinden sich im Krankenhause; das Unglück wurde durch einen Gasrohrbruch verursacht. — Davos, 13. Januar. Dr. Alexander Spengler, der Begründer des Rufes von Davos als Kurort für Brustkranke, ist im Alter von 74 Jahren in Davos verstorben. Fast 40 Jahre lang wirke Spengler in und für Davos, das des tobten stets dankbar sich erinnern wird. Spengler stammte aus Deutschland und war in Folge der Ereignisse des Jahres 1848 nach der Schweiz gekommen, woselbst er das Bürgerrecht erwarb. Zwei Söhne des Verstorbenen wirken als Aerzte in Davos. — Paris, 16. Januar. Der jugendliche Baron Robert v. Rothschild, der gegenwärtig in Compögne Militärdienst thut, war letztes Jahr von seinem ehemaligen Mitschüler Graf de Lubersac insult rt worden. Er wollte sich sofort mit ihm schlagen, aber Lubersacs Zeugen verweigerten die Satisfaktion, weil Rothschild minorenn war. Heute hat dieser die Volljährigkeit erreicht, und sein erster Schritt war, seine Duellforderung zu erneuern, die nunmehr angenommen werden mußte. — Am 16. Januar fand ein Degenduell zwischen Urbain Gohier, dem Redakteur der „Aurore", und Lahapie, dem Redakteur des Melinistischen „Telegramm von Toulouse", auf der Insel Grande-Jatte bei Paris statt. Gohier griff den Gegner scharf an, entblößte sich aber dabei und erhielt eine Stichwunde in den Unterleib, die jedoch nach ärztlichem Aussprüche zur Heilung nur einiger Tage Ruhe bedarf. — Hull, 16. Januar. Von der Mannschaft des dieser Tage aus Alexandrien eingetroffenen Dampfers „Friary" sind 3 Mann gestorben. Mehrere wurden krank nach dem Hospital geschafft. Es besteht Verdacht auf Beulenpest. — London, 17. Januar. Nach einer Lloyd-Meldung aus Port Said ist der Dampfer des Oesterreichischen Lloyd „China" im Suezkanal auf Grund gestoßen und versperrt den Verkehr. Im Kanal herrscht ein Orkan. — Nach einer bei Lloyds eingegangenen Meldung aus Kapstadt ex litt das britische Kriegsschiff „Sibylle" in der Lamertsbay Schiffbruch. Die Mannschaft wurde gerettet.