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8. Januar.

Hanauer An^i^rr

Seite 5

Heißblütige Schwimmer. Ihr Neujahrsschmimmen neran|taüeten auch diesmal wieder drei Mitglieder des Charlottenburger Schwimmvercius von 1887 im Kochiee. Weder die Kälte 'draußen noch die tiefe Wasseitemperatur schreckie sie ab. Der eine der Schwimmer, der Prokurist Kreich, zählt 50 Jahre, während die beiden anderen, die Studenten Hoehcuthal und Hildebrandt, noch im jugendlichen Alter stehen. Tie Wasserfreunde ließen sich vom Besitzer der Badeanstalt am See 20 Quadratmeter Eis weghauen, sprangen vom Thurm in den See hinab, durchschwammen die offene Fläche, stiegen ans Land, kleideten sich an, tranken einen Grog und gingen gesund nach Hause. Das kalte Bad hat ihnen nichts geschadet.

Um gemeinsam mit ihren Kindern in den Tod zit gehen, sprang die Ehefrau eines Wirchsllaftsbe- sitzers in Reifland im Erzgebirge mit den beiden Kindern, von denen das eine zwei Jahre, das andere erst sechs Wochen alt ist, in einen in der Nähe befindlichen Teich. Während das jüngere Kind sofort ertrank, vermochten bei dem geringen Wasserstand die Frau und das ältere Kind nicht den Tod zu finden, weshalb Beide den Teich wieder verließen und in die Wohnung zurückkehltm. Tie Frau, die sich auf dem Heu­boden versteckt hatte, wurde noch am selben Tage in Haft ge­nommen. Schwermuth soll die Ursache der unglückseligen That sein.

Sieben Personen verbrannt. In Bielitz in Schlesien, auf dem Grundstück der Fabriksirma I. G. Bar­tholds Söhne, brach in einer Arbeiterbaracke, in der 16 Per­sonen übernachteten, gegen Mitternacht Feuer aus. Acht Personen konnten sich reiten, sieben wurden in total verkohltem Zustande als Leichen vorgefunden. Einer war mit Brandwunden Aber und über bedeckt.

Gemeinnütziges.

Frostbeulen. Eine unangenehme Begleit Erscheinung des W nters sind die Frostbeulen an Händen und Füßen. Empfindliche Kälte bewirkt Erfrierung der Haut und der von ihr bekleideten Gewebe. Im ersten Grad der Erfrierung wird die Haut roth, denn der Reiz der Kälte erfüllt die darunter verlaufenden Haargefäße strotzend mit Blut, im zweiten löst sich die todte Haut in Blasen, im dritten stirbt der ganze Körpertheil brandig ab. F> ostbeulen sind die Folgen wieder­holter Erfrierungen ersten Grades, wobei die oberflächlichen Haargefäße erschlaffen und daher bauernb ihren Blu'gehalt bewahren. Dies ist der Grund, weßhalb die Haut ihre Röche während der ganzen strengen Jahreszeit und darüber hinaus behält. Die Nöthe ist nicht die Helle des Arterienblutes, son­dern eine nervöse, mehr bläulich dunkle. Das kranke Glied, nimmt auch an Umfang zu, denn aus den Gefäßchen schwitzt eine entzündliche Flüssigkeit in die umliegenden Gewebe aus, und dadurch entsteht eine oft ganz beträchtliche Anschwellung des Theils. Nicht selten bricht auch die Haut auf, fängt an zu nässen und wild der Sitz leichter, aber schmerzhafter und schwer heilbarer Geschwüre. Hauptsächlich findet man Frost­beulen auf der oberen Fläche der Finger und Zehen, am äußeren Rand der Mittelhand und auf den Fersen, zuweilen wird auch der ganze Handrücken in Mitleidenschaft gezogen und wird plump und unförmlich dick, von teigiger Beschaffen­heit und von stark blutroter Farbe. Tie Schmerzen, welche die Frostbeulen verursachen, sind oft arg; noch unerträglicher aber ist das Jucken im Bett, welches stundenlang dauert, und uns nicht selten zwingt, die Haut blutig zu kratzen. Im scharfen Frost geht's allenfalls noch, aber bei naßkalter Wit­terung ist es gar nicht ausz ihalien. Mancher hat in seinen Frostbeulen ein richtiges Thermometer; wenn sie besonders rebellisch werden, so weiß er, daß ein Umschlag der Tempe­ratur bkvorsteht und Thauwetter eintritt. Nicht immer übt der Kalender auf die Kobolde einen Einfluß, denn sie treiben ihr Unwesen bis in den „Wonnemonat" hinein. Zu Frostbeulen neigen wegen der noch zarten und dünnen Beschaffenheit ihrer Oberhaut vorzüglich die Jugend und das weibliche Geschlecht in jüngeren Jahren. Je feiner unb weicher die Haut und je sorgsamer durch Handschuh und Muff geschützt, umso größer die Empfänglichkeit für das lästige Leiden; verfallen ihm doch sogar lufischeue Dämchen, die sich beinahe den ganzen Winter hindurch nicht aus der Stube wagen! Am übelsten sind aber die daran, deren Beruf ein öfteres Wechseln der Temperatur mit sich bringt und die alle Augenblicke aus dem warmen Raum in den kalten und umgekehrt eilen müssen, wie z. B. die Handlungsdiener. Wie mancher Seufzer mag solch armem Jüngling entfahren, wenn das Gebot des Kunden ihn nöthigt, mit dicker, aufgesprungener Hand einen Griff in die Herings- tonne zu machen! Gegen Frostbeulen haben wir eine Legion von angepriesenen Mitteln — Beweis genug, daß die Heil­kraft viel zu wünschen übrig läßt! Denn wären auch nur einige davon so hiflceich, so winde sich doch Niemand noch nach Andern umsehen. Dem Einen hilft dies, dem Andern jenes. Und so wollen wir denn zu Nutz und Frommen unserer Leser eine Anzahl von den Misteln aufführen, welche sich in vielen Fällen als heilsam bewährt haben. Die Nöthe an erfrorenen Nasen, Ohren und Wangen weicht beharrlichen Ein­reibungen mit Kampfer-Spiritus allein oder mit einer Mischung ron 12 Theilen des Letzteren mit einem Theil Safran-Tlnklur. Für die gründliche Heilung des Frostes empsiehlt man: Unge- gohrenes Bier, am besten Weißbier, wird bis zur Syrupdicke eingekocht, dann der erfrorene Theil damit bestrichen, lockerer Baumwolle darüber gelegt und mit Leinen verbunden, gleich­viel ob die Frostbeulen offen sind oder nicht; das Mi tel ist alle Abende frisch aufzulegen. Die hartgewordene Salbe auf der Wunde soll durch warmes Wasser erweicht und abgelegt werden. Devergies Salbe gegen Frostbeulen besteht aus Fett 30 Gramm Kreosot, Bleiessig, Opiumtinklur 10—30 Tropfen morgens und abends auf die angeschwollenen Theile zu streichen und mit etwas Leinwand zu befestigen. Ein vielge­rühmtes Waschwasser gegen nicht aufgebrochene Frostbeulen an Händen und Füßen besteht in einer Abkochung von 2 Pfand Eichenrinde mit 10 Pfund Wasser bis auf ^2 einge­kocht, mit Zusatz von 2—4 Loth Alaun. Dies Mittel soll im Spätherbst sogleich angewendet werden, sobald das erste Jucken entsteht; täglich 2 — 3 Bäder ^t— 3/* Stunden lang zu brauchen. Einreibungen von Petroleum allein oder mit den

Hälfte Terpentinöl ueinui^t bei alten Frostballen; bei frischen und schmerzhaften — Umschläge von Bleiwasser. Bei rochen Händen Bäder in einprozentiger Karbollösung, wochenlang fortzusetzen, doch muß die Haut noch unverletzt sein, da sonst Karbolvergiflung entstehen könnte. Ein in Süddeulschland viel angewandtes Geheimmittel hat die würltembergiiche Ne­gierung vor langen Jahren angekauft; seine Hauplbestandtheile sind Ochsen- und Schweinefett je 1 Pfund mit,4 Loch Eisen- Oxid gekocht, sodann geklärt, 4 Loth Terpentin und 1 Quart Bergamottöl zu gesetzt; damit die kranken Theile 1 — 2 mal täglich zu belegen. Bei offenen Geschwüren empfiehlt sich Zink­salbe auf Charpie gestrichen.

Verlobungen.

Allg. öfterr. Boden -Credit -Anstalt. Ziehung vom 5. Januar. Haupipieise: Serie 5840 Nr. 44 zu 100 000 Kronen. Serie 1415 Nr. 27 zu 4000 Kr. Serie 5381 Nr. 1 zu 2000 Kr. Serie 6075 Nr. 2 zu 1000 Kr. Serie 2095 Nr. 12 40, Serie 27LO Nr. 36, Serie 2940 Nr. 21, Serie 2943 Nr. 35, Serie 3291 Nr. 1, Serie 5343 Nr. 20, Serie 6385 Nr. 35, Serie 7751 Nr. 2, Serie 7870 Nr. 47 je 400 Kr. In der Tilgungs-Ziehung: Serien: 403 1798 2736 3520 5321 5614 5746 '7269 ^je die Nummer 1—50. Tie Einlösung der gezogenen Prämien- Schuldoerschreibungen erfolgt am 1. August. (Ohne Gew.)

Auszüge aus dem Amtsblatt der Königlichen Negierung zu,Cassel.

Lohrhaupten. Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in der Gemarkung Lohrhaupten belegenen, im Grund­buche von Lohrhaupten zur Zeit der Eintragung des Versteige­rungsvermerkes auf den Namen des Schneiders Johann Peter Wüst aus Lohrhaupten eingetragenen Grundstücke am 22. Februar 1901, vormittags 40 Uhr, durch das Königliche Amtsgericht zu Bieber — in der Mül ler'schen Gastwirthschaft zu Lohrhaupten versteigert werden.

Schiffsbericht.

Hamburg, 6. Januar. Der Dampfer „Hungaria" vcn der Hamburg Amerika-Linie ist gestern in Colon unb bet Dampfer „Numida" vorgestern in Havana eingc troffen.

Schiffs-Nachrichten.

(Mitgetheilt von Paul Klein, Agent der „Red Star Linie", Antwerpen.)

Der Postdampfer „Kensington" der „Ned Star Linie" in Antwerpen ist am 5. Januar wohlbehalten in New-Aork angekommen.

Dratbbericbte des „Dan. Hn z.“

Berlin, 8. Januar. Wie dem „Berliner Tageblatt" aus Lissabon telegraphirt wird, ist von der Meldung aus Beira, daß eine 'Jleoolte abessinischer Minenarbeiter an Bord des deutschen Dampfers „Herzog" stattgefunden habe, bei der Menschen geiödtet und verwundet worden seien, an dortiger amtlicher Stelle nichts bekannt. — Der Generalkonsul der Niederlande und der Transvaal Republik in Lissabon, F. George, iit gestorben.

Berlin. 8. Januar. Der älteste Sohn des Ministers von Thielen, Oberleutnant des 2. Garde-Feld-Artillerie- Regimenls zu Potsdam, Ernst von Thülen, vt am Sonntag Abend in Montreux, wo er eines Herzleidens wegen zur Kur weilte, im Alter von 32 Jahren gestorben. Der Bruder des Verstorbenen ist nach der Schweiz abgeicist, um für die U.ber- führung der Leiche nach Berln zu sorgen.

Berlin, 8. Januar. Man schreibt der „Voss. Ztg." von gewöhnlich gut unterrichteter Seite: Der Finanzminister Miquec wird in der That in diesem Jahre, voraussichtlich noch im Frühjahr, aus seinem Amte scheiden und zwar nicht am wenigsten mit Rücksicht auf den Stand der Kanal-Vorlage. Auch über die Person des Nachfolgers ist bereits die Ent­scheidung getroffen.

Berlin, 8. Januar. Wie aus Budapest gemeldet wird, st ü r z t e sich der frühere H a n d e Is m i n i st e r und Oberkommissär der ungarischen Abtheilung auf der Pariser Weltausstellung, Pela Lukacs, in selbstmörderischer Absicht in die Donau und ertrank. Lakacs litt seit zwei Mo­naten an einer Nerven-Krankheit.

Berlin, 8. Januar. Nach einem Telegramm des „Lokal- Anzeigers" aus Hamburg steht das Waarenhaus Wagner in Flammen. Personal und Kundschaft konnten sich retten. Haus und Waarenlager, Letzteres im Werthe von 500 000 Mark, sind unrettbar ver­loren. Das Feuer entstaub durch die Explosion eines Gasofens.

Wien, 8. Januar. Die Presse bezeichnet die gestrige N ederlage des früheren Ministers Baron Dipauli als ein energisches Memento für die katholische Volkspartei und für jene, welche von der Neconstruktion der Rechten eine Festigung ihrer eigenen Machtstellung im Staate erwarten, stellt aber im Weiteren fest, dZß das gestrige Wahlresulmt keine Veränderung in den Partei-Verhältnissen gebracht hat.

Paris, 8. Januar. Jnfo'ge eines Artikels der „Nowoje Wrenjr" sandte Gohier, Redakteur der „Aurore", dem Pariser Korrespondenten des russischen Blattes seine Zeugen. Da sich dieser weigerte, die Zeugen zu empfangen, schrieb Gohier an die Zeugen einen den russischen Journalisten be­leidigenden Brief.

Brüffel, 8. Januar. Der Zustand der Königin ist Besorgniß erreg°nd. Infolgedessen hat der König seine ge­plante Reise nach Süd-Frankreich, wohin er den Prinzen Albert mit seiner jungen Gemahlin begleiten wollte, auf­gegeben.

Antwerpen, 8. Januar. Infolge der heftigen Kälte sind die Kanäle zugefroren. Die untere Schelde geht mit Treibeis. Man befürchtet, daß die Schifffahrts-Verbindungen vollständig eingestellt werden müssen.

Haag, 8. Januar. Dem Kolonialminister ist ein Tele­gramm aus Niederländisch - Indien zugegangen, welches von großen Ueberschwemmungen dortselbst berichtet.

Lfonvon, 8. Januar. Wie aus Port Said gemeldet wird, ist der englische Dampfer „Peierson", welcher mit dem Kreuzer „Gelderland" zusammengestoßen war, auf Verlangen des Kapitäns des holländischen Kreuzers zurückgehalten worden.

London, 8. Januar. In ganz England herrscht eine enorme Kälte. Der Schnee fällt seit gestern unaufhörlich und verursacht großen Schaden, besonders in den Provinzer des Z'ntrums. Zahlreiche Todesfälle infolge Erfrierens werden gemeldet.

London, 8. Januar. Ueber die Verhaftung des Abge­ordneten Malau, des Herausgebers des holländischen Blattes Onsland, berichtet eine Kopstädter Telegramm, daß die aufrührerische Schrift sich über General French und dessen Truppen verleumderisch äußert. Der Verhaftete wurde gegen Stellung einer Kaution auf freien Fuß gesetzt.

Washington, 8. Januar. Mac Kinley und seine Gemahlin sind an Influenza erkrankt. Die Krankheit wüthet in beträchtlichem Maße und fordert zahlreiche Opfer.

Nom surenkrieg.

London, 7. Januar. Eine Depesche Kitcheners aus Pretoria melde.: Oberst Babington halte ein Gefecht mit den Kommandos Delareys unb Steenkamps bei Naamoport. Der Feind, bissen Verluste auf 20 Todte und Verwundete ge­schätzt werde, wurden gezwungen, sich zurückzuziehen. Die bri­tischen Verluste sind noch nicht bekannt. Kommandant Dupreez wurde gefangen genommen. In Heibron angekommene Ver­wundete berichten, eine zu General Knox gehörende Abtheilung von 120 Mann gerieih in der Nähe von Lindley mit einer stärkeren feindlichen Abtheilung in ein Gefecht. Oberstleutnant Lainz, 2 Ossigiere unb 11 Mann wurden gelobtet, 2 Offi­ziere und 20 Mann verwundet.

London, 8. Januar. Die vom Kriegsamt veröffentlichte Verlustliste über das Gefecht bei Bethlehem am 29. De­zember gibt die Zahl der Todten auf 2 und die Verwundeten aus 12 auf englischer Seite an.

London, 8. Januar. 800 Dragoner haben gestern London verlassen, um sich nach Südafrika einzuschiffen.

Berlin, 8. Januar. Der „Lokal-Anzeiger" meldet aus London: Nach einem Kapsiädler Telegramm wurde das Kriegs­recht in Ela William, Malmesburg und Tulbagh erklärt. Diese Distrikte liegen dicht bei Kapstadt.

Die Lage in China.

London, 8. Januar. Aus Shanghai wird gemeldet: Eine Pekinger Nachricht besagt, daß die chinesischen Friedcns- vermittler dem Einspruch, welcher feiens des Vizekönchs Tichong Tschi Tung gegen d'e Mäch e erhoben wo.den ist, keinerlei Werth beimessen. Die Vermittler sind immer noch bereit, den Vertrag zu unterzeichnen, sobald er ihnen zu- gestellt wiid. Der Protest Tschang Tschi Tungs ist nur auf seine feindliche Gesinnung gegenüber Li-Eung-Tichang zurück- zuführen. Die Vizekönige der zentralen Provinzen halten auch zur Zeit der Unterzeichnung des japanisch chinesischen Friedens ähnliche, doch bedeuiungslose Proteste erhoben.

London, 8. Januar. Eine Shanghaier Meldung besagt, daß der chinesische General Taotai Tungfuhsiang sich in Ning-Hia an der Grenze der Mongolei befindet und im ständigem Verkehr mit dem Prinzen Tuan steht.

London, 8. Januar. „Daily Mail" meldet aus Washingion: Tie amerikanische Regierung habe den Vertretern der Mächte vorgeschlagen, die Friedensverhandlungen in Washington fortzusetzen. Man glaubt, daß dieser Vorschlag von russischer Seite inspirirt worden ist.

Rom, 8. Januar. Der aus Peking hier eingetroffene Gesandlschafts- Altall é, Herzog Caciani, erklärte in einem Interview, der Friede mit China werde Europa noch schwere Sorgen bereiten.

Dan del, Gewerbe und Verkehr.

Telegraphischer Kursbericht.

Frankfurt, 8.

Credit 210.40.

Staatsbahn 144.40.

Lombarden 26.—. Disconto-Comm. 176.10. Deutsche Bank 197.30. Handelsg. 148.—.

Dresdner —.—. Italiener 95.40. 3 °/o Mexikaner 25 90.

3°/o Portugiesen 24.20.

Tendenz:

Januar, 12^4 Uhr.

4°/o Spanier 61.20.

Gotthard 157.50.

Schweiz. Nord ost 107.—.

„ Central 159.40.

„ Union 97.80.

Jura 100.60.

Harpener 170.40.

Gelsenkirchener —.—.

Laurahütte 194.—.

Bochumer 174.50.

Unentschieden.

Frankfurt a. M., 7. Januar. (Abendbörse.) Crebitaktien 210.50—66—50 6. Disconto-Commmidit 176.10 b. Breslauer Discoulo« Bank 94.50 b. Staalsbahn 144.20 6. Anatolische 81.30 b. Gotthard 158—157.90 bet. Nordost 107.50 b. Union 98 - 10 - 97.90 6. Iura- Simplon 100.70 b. Bochumer 174.20 b. Gelsenkirchener 114?40 6. Harpener 17t.0db. Laura 194 b. Zellstoff Dresden 93 b. Helios 92 b. Edison. 206.80 b. Hamburger Packet 132 60 o. Italiener 9b.b0 b.

Die Abendbörse zeigte ruhige Haltung. "Die Course konnten sich allgemein leicht befestigen.

Berlin, 7. Januar. Produktenmarkt. Weizen per Januar —.—, per Mai 112.50, per Juli 162.75.

Roggen per Januar —.—, per Mai 142.50, per Juli 142.75.

Hafer per Januar —.—, per Mai 136.—.

Mais amerik. Mixed loco, per Januar —.—. per Mai 106.50.

Nüböl per Januar 59.10, per Mai 58.90.

Spiritus, 70er loco, 44.70 50er —.—.

Marktberichte.

Arunkf«rt st, M., 7. Jmuar. Amtliche Rotirung der Vi-b« rarste reife. Zum Verkauf standen: 396 Ochsen, 24 Bullen, 789 ^ühe und Färsen (Stiere und Rinder), 32) Kälber. 372 Schak- unt, Hämmel und 1460 Schweine. Bezahlt wurde für loO MS. Schlacht ° Zewicht: Ochsen: a. vollfleisÄige, auSgernâstete höchsten Schlacht» ®ertbâ bis zu 6 Jahren M. ßß - 68, b junge fleischige, nicht aus» gemästete unb altere auSgemöstete Mk. 61—63, c. mâßtg genährte junae, gut genährte ältere Mk. 56 -58, d. gering genährte jeden ÄUecs Mk. 00—00. Bullen: a. vollfleischige Höchsten Schlachtwerthes Dit. 53—55, b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere Mk. 49-51, c. gering genährte Mk. —.—. Kühe und Färsen: (Stute